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Mann ohne Herz

Psychothriller

(1)
Sommer in Stockholm – doch dieses Verbrechen lässt ihr Herz gefrieren.


Sommer in Stockholm. Die Nächte hell, die Temperaturen ungewöhnlich hoch. Für Siri Bergman ist es der erste Tag in ihrem neuen Job. Nachdem ihre Praxis schließen musste, arbeitet die Psychotherapeutin nun bei der Polizei – als Profilerin soll sie psychologische Täterprofile erstellen. Gleich ihr erster Fall ist von großer Brisanz: Ein Mörder hat es auf attraktive, gut situierte Männer abgesehen – homosexuelle Männer. Er tötet sie und schneidet ihnen das Herz heraus. Ist der Mörder ein verrückter Schwulenhasser? Oder deutet die Grausamkeit der Tat auf einen ganz anderen Zusammenhang hin?


Portrait
Camilla Grebe und Åsa Träff sind Schwestern, aufgewachsen in Älvsjö in der Nähe von Stockholm. Der Roman "Die Therapeutin" war ihr erstes Gemeinschaftsprojekt, fast zwangsläufig entstanden aus ihrer Liebe zur Kriminalliteratur. Camilla, geboren 1968, lebt in Stockholm mit ihrem Mann, zwei Kindern und einem Dalmatiner. Sie ist studierte Betriebswirtin, hat den Hörbuchverlag "StorySide" gegründet und betreibt ein Beratungsunternehmen. Åsa, geboren 1970, lebt in Gnesta mit ihrem Mann und zwei Kindern. Sie arbeitet als Psychologin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie und betreibt in Stockholm mit drei Kollegen eine Gemeinschaftspraxis, die sich auf Angststörungen und neuropsychologische Störungen spezialisiert hat.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.06.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641123994
Verlag btb
Verkaufsrang 25.132
eBook (ePUB)
8,99
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Kundenbewertungen


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Gänsehaut
von einer Kundin/einem Kunden aus Minden am 13.07.2015

Sommer in Stockholm. Die Nächte hell, die Temperaturen ungewöhnlich hoch. Für Siri Bergman ist es der erste Tag in ihrem neuen Job. Nachdem ihre Praxis schließen musste, arbeitet die Psychotherapeutin nun bei der Polizei – als Profilerin soll sie psychologische Täterprofile erstellen. Gleich ihr erster Fall ist von großer... Sommer in Stockholm. Die Nächte hell, die Temperaturen ungewöhnlich hoch. Für Siri Bergman ist es der erste Tag in ihrem neuen Job. Nachdem ihre Praxis schließen musste, arbeitet die Psychotherapeutin nun bei der Polizei – als Profilerin soll sie psychologische Täterprofile erstellen. Gleich ihr erster Fall ist von großer Brisanz: Ein Mörder hat es auf attraktive, gut situierte Männer abgesehen – homosexuelle Männer. Er tötet sie und schneidet ihnen das Herz heraus. Ist der Mörder ein verrückter Schwulenhasser? Oder deutet die Grausamkeit der Tat auf einen ganz anderen Zusammenhang hin? Das Buch hatte mich von Anfang an gefesselt. Ich habe es an manchen Stellen sogar für ein paar Minuten weglegen müssen um nachzudenken was da eigentlich gerade passiert. Den Autorinnen ist es gelungen das Buch von Anfang an spannend zu gestalten und vorallem wenn man gerade denkt da geht nicht mehr setzten sie nochmals einen drauf. Die Protagonisten waren alleamt sehr sympatisch auch wenn ich persönlich mit Siri nicht warm wurde. Das Ende war unerwartet und absolut nicht vorhersehbar. Alles in allem ein absolut gelungenes Buch

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Mann ohne Herz
von anyways am 04.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Das Leben schien eine perfekte glückliche Wende für Miguel genommen zu haben. Der Künstler mit spanischen Wurzeln lebt schon seit einiger Zeit in Schweden, zusammen mit dem in der Öffentlichkeit sehr bekannten extrovertierten Antiquitätenkenner Jussi Stahl. Eine Beziehung die schon drei Jahre anhält, ohne Betrügereien, Eifersuchtsszenen und dergleichen, doch... Das Leben schien eine perfekte glückliche Wende für Miguel genommen zu haben. Der Künstler mit spanischen Wurzeln lebt schon seit einiger Zeit in Schweden, zusammen mit dem in der Öffentlichkeit sehr bekannten extrovertierten Antiquitätenkenner Jussi Stahl. Eine Beziehung die schon drei Jahre anhält, ohne Betrügereien, Eifersuchtsszenen und dergleichen, doch leider ist Beiden dann das Glück nicht hold, denn Jussi wird ermordet. Nicht nur das er in seiner eigenen Wohnung erschossen wird, nein der Täter reißt ihm auch noch förmlich das Herz aus dem Leib und drapiert es in einer Schale auf dem Schreibtisch. Diese schreckliche Entdeckung muss Miguel bei seiner Heimkehr von einer Reise nach Barcelona machen. Er ist zutiefst erschüttert, als Täter kommt er durch seine Reise nicht in Frage. Währenddessen tritt die ehemals niedergelassene Psychologin Siri ihren Dienst in der Täterprofilgruppe der Polizei an. Sie bekam das Angebot von ihrem Bekannten und jetzigem Kollegen Vijay und da ihre Gemeinschaftspraxis, durch ein Zerwürfnis zwischen ihrer besten Freundin und Kollegin nicht mehr aufrecht zu erhalten war, wagte sie den Schritt ins Neuland. Gleich am ersten Tag wird der Mord an dem Antiquitätenhändler Jussi ihr erster Fall werden. Die Umgewöhnung fällt ihr noch schwer und ganz besonders vermisst sie ihre ehemals beste Freundin schmerzlich. Doch einen Weg zurück gibt es für Siri nicht, obwohl Aina alles versucht wieder mit ihr in Kontakt zu treten. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt ihr nicht, denn kurze Zeit später geschieht wieder ein Mord… Obwohl ich einige Bücher dieser Krimireihe nicht gelesen habe, ist der Wiedereinstieg gar nicht so schwer. Die Autorinnen lassen ihre Protagonistin des Öfteren ihr Leben und ihre Vergangenheit reflektieren, so dass ich meine Lücken, gerade was das persönliche Umfeld der Psychologin angeht, auffüllen konnte. Die Szenerie dieses Thrillers wechselt zwischen Siri’s Erlebnissen in der Gegenwart und der Lebensgeschichte des „einsamen Herzens“, die überwiegend in der Vergangenheit spielt. Ein psychologisch gut ausgefeilter Thriller, denn man wird als Leser des Öfteren auf eine falsche Fährte gelockt. Auch wenn man glaubt den Täter zu kennen, sicher sein kann man sich nie. Aufgrund der Tatsache, dass eine der Beiden Autorinnen selbst Psychologin ist, ist der Plot als absolut glaubwürdig anzusehen. Manchmal haderte ich allerdings mit Siri’s Verhalten. Auf der einen Seite hat sie sich persönlich allerlei ethisch und moralische Grundsätze gestellt, die sie so auch von ihren Mitmenschen verlangt, auf der anderen Seite scheitert sie aber auch in dieser Geschichte kläglich an ihrer eigenen Ideologie. Diese Sprunghaftigkeit macht die Protagonistin zwar sehr menschlich und sympathisch, trotzdem fand ich es manchmal ein bisschen übertrieben. Gerade weil sie einen Beruf ausübt, bei dem ich denke „…Sie müsste es doch besser wissen.“ Mein Fazit: Ein sehr spannender Thriller mit einer gut ausgefeilten und glaubhaften Story, vielen Spannungsbögen und einem überraschenden Täter.

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TP=Täterprofilgruppe=eine Allianz die Lust auf mehr macht
von Kasin am 23.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Sie können es einfach, die Skandinavier, so tolle Geschichten schreiben die einen beim lesen alles um einen herum ausblenden läßt. Das Geschwisterduo Camilla Grebe und Åsa Träeff hat mich mit "Mann ohne Herz" nach Stockholm geführt. Erstmal kurz zur Geschichte: Die Psychologin Siri tritt ihre neue Arbeitstelle bei der Täterprofilgruppe an. Sie... Sie können es einfach, die Skandinavier, so tolle Geschichten schreiben die einen beim lesen alles um einen herum ausblenden läßt. Das Geschwisterduo Camilla Grebe und Åsa Träeff hat mich mit "Mann ohne Herz" nach Stockholm geführt. Erstmal kurz zur Geschichte: Die Psychologin Siri tritt ihre neue Arbeitstelle bei der Täterprofilgruppe an. Sie soll unterstützend helfen, mit einigen Kollegen und der Chefin Catrin, Motive zu finden und Täter zu überführen. Gleich der erste Fall hat es in sich. Ein recht bekannter Mann wurde erschossen um ihm anschließend das Herz herauszuschneiden. War es ein Hassmord, da das Opfer ein geouteter Homosexueller war oder führen die Ermittlungen des Teams in eine ganz andere Richtung? Ein sehr sensibles Thema wurde in schöner und moralisch vollkommen einwandfreier Art und Weise wiedergegeben. Die Homosexualität des Opfers wurde nicht verwerflich oder gar als abartig dargestellt. Ganz im Gegenteil, es gab noch einige mehr Männer mit dieser Lebenseinstellung in diesem Buch, darunter auch Siris Kollege Vijay. Das gehörte einfach zur Geschichte dazu wie alles andere auch. Es wurde viel erzählt, vom Leben der Einzelnen, wie sie leben und lieben, von Eifersüchteleien, Trennung und Neuanfang, Verständnis und Moral. Ein Suchen nach den Hintergründen, denn es bleibt nicht bei einem Toten. Ein einfühlen in das Warum? Ein Verfolgen von Spuren, Steine umdrehen und miteinander Besprechen. Das tut die TP sehr viel, sich miteinander unterhalten. Dabei folgt man ihren Gedankengängen, ihren Mutmaßungen und was sie ausschließen. Gerade das hat mich überzeugt das es sich um einen Psychothriller handelt. Der unbekannte Serienmörder und wie er analysiert wurde. So ganz nebenbei wird natürlich auch gegessen und getrunken, im Meer gebadet und private Angelegenheiten kommen auch zur Sprache. Nicht zu vergessen das Wetter, eine Hitzewelle und wie sollte es anders sein, die Klimaanlage im Büro geht auch nicht. Die Spiegelungen von privaten Problemen zu den Ermittlungen passen aber auch verteufelt gut. Die Geschichte hat etwas träges an sich, etwas langsames, etwas überdachtes. Es geht nicht nur darum schnell den Täter zu finden, sondern den Richtigen und dafür benötigt es einfach das Motiv. Die Kapitel im Buch wechseln sich ab zwischen Siri, der Psychologin, die in der Ich-Form im Jetzt erzählt und einem Mann, beginnend im Jahre 1994, dessen Herz so traurig ist. Dabei erlebt man quasi dessen Leiden mit, wie er sich hineinsteigert in seinen Wahn nicht geliebt zu werden und immer an die Falschen zu kommen. Eine tolle psychologische Studie. Beide Zeitebenen kommen sich im Laufe des Buches immer näher, so wie die Täterprofilgruppe dem Täter. Dennoch bleibt der Täter sehr, sehr lange im Hintergrund. So manch ein Verdächtiger findet sich schnell und die LeserInnen werden sehr gekonnt auf falsche Spuren geführt. Ein tolles Buch, zwar nicht übermässig spannend, aber dafür sehr feinfühlig. Ein Buch das auskommt ohne "Hau drauf" oder "Schieß dir den Weg frei" sondern mit viel Toleranz, gelungenen Protagonisten und einem sehr angenehmen flüssigen Schreibstil, ohne Floskeln sondern einfach so wie es ist. Traurig ist das Herz wenn es nicht geliebt wird aber manchmal ist die Liebe zu stark und wandelt sich in Wut. Absolut begeistert vergebe ich 5 von 5 Sternen und hoffe auf mehr Bücher der Autorinnen und der Täterprofilgruppe.

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Einfach spitze
von einer Kundin/einem Kunden aus Nordhorn am 17.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Camilla Grebe und Asa Träff schreiben schon seit einiger Zeit gemeinsam Bücher. So ist "Mann ohne Herz" bereits der vierte Band aus der Reihe mit der Psychotherapeutin Siri Bergmann. Das Buchcover ist toll gestaltet. Der Text auf der Buchrückseite ist sehr spannend und lädt zum lesen des Buches ein. Das... Camilla Grebe und Asa Träff schreiben schon seit einiger Zeit gemeinsam Bücher. So ist "Mann ohne Herz" bereits der vierte Band aus der Reihe mit der Psychotherapeutin Siri Bergmann. Das Buchcover ist toll gestaltet. Der Text auf der Buchrückseite ist sehr spannend und lädt zum lesen des Buches ein. Das Buch beginnt recht rasant mit dem ersten Mord. Miguel Alemany, der Freund des berühmten Homosexuellen Jussi Stahl, findet seinen innig geliebten Lebensgefährten bestialisch ermordet in der gemeinsamen Wohnung. Ihm wurde auf grausame Weise das Herz entfernt, und in der Wohnung in einer silbernen Schale drapiert. Die Psychotherapeutin Siri Bergmann arbeitet das erste mal als Profilerin für die Polizei. Ihr ehemaliger Kollege, Vijay Kumar, hat sie der Organisation wärmstens empfohlen, und sie wurde eingestellt. Sie arbeitet nun offiziel bei der Täterprofilgruppe, kurz TP, der Stockholmer Polizei. Siri ist nervös, ob sie dem gewachsen ist. Es wird angedeutet, dass in der Vergangenheit mit ihrer damaligen Praxis einiges schief gelaufen ist. Und auch mit ihrer ehemaligen Partnerin und besten Freundin ist sie zerstritten. Der Konflikt setzt ihr nach wie vor sehr zu. Dennoch hofft sie beruflich auf einen Neuanfang, und stürzt sich mit dem Team der TP gemeinsam auf den Fall Jussi Stahl. Schnell wird die Vermutung geäußert, dass die Tat wegen der Homosexuellen Neigung begangen wurde. Das Team besteht aus mehren Leuten, die da sind: Carin, die Chefin. Jimmy, ein Polizist, der früher viel verdeckt gearbeitet hat. Vijya, ein Psychotherapeut wie Siri. Juan Martina, der Rechtsmediziner, und Örjan Bruse fungiert als Kriminaltechniker. Alle versuchen nun gemeinsam Licht ins dunkel zu bringen. Doch das ist gar nicht so einfach, zumal schnell das nächste Opfer zu beklagen ist. Das Buch ist unterteilt in Abschnitte die zum einen in der jetzigen Zeit spielen, und dort über die Ermittlungsarbeit der TP erzählt. Und zum anderen Siris Privatleben beschreibt. Dort wird von ihrer Beziehung zu ihrem Mann Markus und ihrem Sohn Erik berichtet. Die anderen Abschnitt tragen die Bezeichnung, das traurige Herz, und erzählen in unterschiedlichen Zeiten von dem Schwulen Jens Sundberg. Gehen auf seine Familie und dessen Beziehungen ein. Mir haben diese einzelen Passagen sehr gut gefallen. Die Story war spannend aufgebaut, es wurde nie langweilig. Es tauchten immer mal wieder unvorhersehbare Wendungen auf, die alles unheimlich spannend machten. Der Erzählstil der beiden Schwedinnen ist klasse. Besonders gut hat mir die Interaktion zwischen den Personen gefallen. Ich konnte mich gut in Siris denkweise hineinversetzen, die Gefühle wurden in meinen Augen so gut wieder gegeben, das ich förmlich gespürt habe, wie es Siri in der jeweiligen Situation gerade geht. So ausgeprägt, habe ich das selten erlebt. Absolut toller Thriller. Werde mir die vorangegangen Bände mit Sicherheit auch noch zulegen

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Spannung pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 12.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Als Miguel von einer Reise aus Spanien zurückkehrt freut er sich wahnsinnig auf seinen Lebensgefährten Jussi. Doch als er die gemeinsame Wohnung betritt findet er diesen auf bestialische Weise ermordet vor. Bald stellt sich heraus das Jussi nicht der einzige sein soll. Siri beginnt gerade erst ihre Arbeit als Ermittlerin... Als Miguel von einer Reise aus Spanien zurückkehrt freut er sich wahnsinnig auf seinen Lebensgefährten Jussi. Doch als er die gemeinsame Wohnung betritt findet er diesen auf bestialische Weise ermordet vor. Bald stellt sich heraus das Jussi nicht der einzige sein soll. Siri beginnt gerade erst ihre Arbeit als Ermittlerin bei der Täterprofilgruppe der Polizei. Obwohl sie schon viele Jahre als Psychologin tätig war ist es trotzdem ungewohnt für sie die Opfer und den Täter zu analysieren und mit den Bildern der Toten klar zu kommen. Kann Sie dabei helfen den Mord an Jussi aufzuklären und ihre eigene Vergangenheit auf zu arbeiten? Der Hauptcharakter Siri war mir sehr sympathisch. Das lag vor allem daran das es sich mal nicht um eine Ermittlerin handelt, welche kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht oder die von der nächsten Klippe springen möchte. Trotzdem wirkt sie nicht wie die unbesiegbare Superheldin, sondern sie wirkt bodenständig und man kann sich mit Ihren Problemen sehr leicht identifizieren. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Außerdem fand ich den Wechsel zwischen den Perspektiven der Protagonisten sehr gelungen und es steigerte auf jeden Fall die Spannung. Das Ende war für mich sehr überraschend und ganz und gar nicht vorhersehbar, was immer ein gutes Zeichen ist. Eigentlich gibt es gar nicht mehr zu sagen. Das Buch hatte alles was ein guter Psychothriller haben sollte und hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Wer auf spannende und undurchschaubare Stories steht, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

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Für mich ein Pageturner
von PMelittaM aus Köln am 28.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Jussi Ståhl wird tot aufgefunden, sein Brustkorb geöffnet, sein Herz entnommen. Wer könnte ihn so zugerichtet haben? Hat sein Tod etwas mit seiner Homosexualität zu tun? War es ein Hassverbrechen? Dann geschieht ein zweiter Mord, der zunächst nichts mit dem ersten zu tun zu haben scheint, bis sich herausstellt,... Jussi Ståhl wird tot aufgefunden, sein Brustkorb geöffnet, sein Herz entnommen. Wer könnte ihn so zugerichtet haben? Hat sein Tod etwas mit seiner Homosexualität zu tun? War es ein Hassverbrechen? Dann geschieht ein zweiter Mord, der zunächst nichts mit dem ersten zu tun zu haben scheint, bis sich herausstellt, dass dieselbe Waffe benutzt wurde. Wie hängen die Taten zusammen? Für die Täterprofilgruppe, bei der Siri Bergman gerade neu angefangen hat, kein leichter Job. Dies ist bereits der vierte Siri-Bergman-Roman, für mich ist es jedoch der erste, den ich gelesen habe. Da Siri gerade einen neuen Job angefangen hat und somit eine Menge neue Charaktere auftreten, ist es wahrscheinlich ein guter Start in die Serie. Über Siris Vergangenheit erfährt man zudem ausreichend viel, so dass ich nie das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben. Die Autorinnen sind Schwestern und haben offensichtlich harmonisch zusammengearbeitet, dem Roman merkt man kaum an, dass er zwei Verfasserinnen hat, nur gelegentlich gibt es unnötige Wiederholungen, die möglicherweise diesem Umstand geschuldet sind, z. B. wenn wiederholt erwähnt wird, dass die Kleidung wegen der Hitze immer luftiger wird. Mich stört so etwas und wirft mich aus dem Lesefluss, aber wirklich gravierend ist es natürlich nicht. Sehr gestört hat mich auch, dass sich dauernd jemand einen „Priem hinter die Oberlippe“ steckt, Kautabak kauen ist für mich eine eklige Angelegeneheit. Tatsächlich ist es in den skandinavischen Ländern (der Roman spielt in Schweden) offenbar gar nicht so selten, es gibt dort sogar eine besondere Kautabakart – wieder etwas gelernt ... Der Roman hat mir gut gefallen und entwickelte sich immer mehr zum Pageturner, das liegt allerdings weniger daran, dass es nervenzerfetzend spannend wäre, die Spannung ist eher subtil, man will einfach wissen, was denn nun hinter all dem steckt. Der Aufbau der Erzählung in kurze Abschnitte trägt dazu bei, dass man immer weiter liest (der Nur-noch-ein-Abschnitt-Effekt). Sehr zu Spannung tragen die Rückblenden bei, die ca. zwei Jahrzehnte vor der eigentlichen Handlung beginnen, mit „Das traurige Herz“ betitelt sind und eine Ahnung geben, welche Motivation hinter den Taten stecken könnte. Der Leser hat dadurch einen Informationsvorsprung vor der Profilergruppe. Wer verantwortlich ist, wird allerdings erst am Schluss offenbart und überrascht dann doch. Die Auflösung ist logisch und hat mich voll und ganz zufriedengestellt. Zudem geht die Auflösung einmal mit wirklich spannenden Szenen einher und hebt sich damit positiv von vielen anderen Romanen ab. Ganz am Schluss werden offene Fragen, die sich daraus noch ergeben haben, gelöst – perfekt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, in der Täterprofilgruppe sind interessante Typen, die alle ihre Macken aufweisen. Die meisten Szenen werden aus Siris Perspektive in Ich-Form erzählt, so dass man besonders sie gut kennen lernt. Alle anderen Szenen sind in der dritten Person geschrieben, die „Das traurige Herz“-Szenen alle aus einer Perspektive, die anderen aus verschiedenen Perspektiven und jeweils die einzelnen Taten betreffend. Alle Szenen sind sehr eingängig und emotional packend. Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter, vorwiegend an Genrefans. Ich selbst werde auf jeden Fall die Vorgängerromane noch lesen. Von mir gibt es 4,5 Sterne, die ich, wie immer, aufrunde.

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Kann ein verletztes Herz wirklich töten?
von Sweetheart_90 aus Wien am 26.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ich war und bin von dem Cover sehr beeindruckt und fand den Titel spannend, das brachte mich dazu mir das Buch einmal näher anzuschauen. Dann las ich die Leseprobe und war total begeistert. Vor allem da ich finde, dass Homosexualität ein sehr wichtiges Thema ist und es dazu sehr... Ich war und bin von dem Cover sehr beeindruckt und fand den Titel spannend, das brachte mich dazu mir das Buch einmal näher anzuschauen. Dann las ich die Leseprobe und war total begeistert. Vor allem da ich finde, dass Homosexualität ein sehr wichtiges Thema ist und es dazu sehr wenige Bücher gibt. Immer wird nur alles in hetero Perspektiven geschrieben. Deshalb schon mal Hut ab den beiden Autorinnen!! Ich fand den Aufbau des Buches wirklich prima, da ich auch sehr begeistert davon bin, wenn eine Geschichte in verschiedenen Zeiten aufgebaut ist. Ich liebe das einfach. Auch beim Lesen kann man ein wenig sein Gehirn anstrengen =) In der Geschichte geht es darum, dass schwule Männer ermordet aufgefunden werden und erst durch genauere Betrachtung, ergibt sich eine Gemeinsamkeit. Als Jens seinen ersten Freund Jussi hat und sich endlich vor seinen Eltern dazu bekennt, schwul zu sein, kommt er nach Hause und trifft Jussi nackt mit dessen Exfreund vor. Für Jens ist das klar das Ende, denn ein Seitensprung ist für ihn das allerschlimmste. Etwas später passt er mit einem Freund auf ein Haus auf und lernt Johan kennen und lieben. Aber Johan kommt auf lange Sicht nicht damit klar, dass Jens immer wieder total abweisend ist und trennt sich. Jens wird immer unglücklicher, denn alle die ihn lieben verlassen ihn. Schlussendlich trifft er auf Marten, der ihn über alles liebt. Man glaubt sein Glück könnte nicht schöner sein, doch er wird schwer krank. Er bekommt psychische Störungen und muss für längere Zeit in eine Klinik. Marten besucht ihn dort zwar und ist für ihn da, jedoch als Jens endlich nach Hause kann, trennt auch Marten sich von ihm. Im Laufe des Buches bekam ich immer wieder eine andere Meinung darüber, wer vielleicht der Täter sein könnte. Doch auf den wahren Mörder kam ich bis zum Ende nicht. Auch das liebe ich an einem spannenden Psychothriller. Immer wieder in die Irre geführt zu werden und am Ende wenn einem vor Spannung schon fast die Luft wegbleibt, komplett überrascht zu werden. Super spannendes Buch! Prima geschrieben!

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Sommer in Stockholm
von Susanne am 19.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

„Mann ohne Herz“ ist bereits der vierte Fall für Therapeutin und Profilerin Siri Bergmann aus der Feder der schwedischen Krimi-Schwestern Camilla Grebe und Åsa Träff. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es? Als Miguel von einer Reise nach... „Mann ohne Herz“ ist bereits der vierte Fall für Therapeutin und Profilerin Siri Bergmann aus der Feder der schwedischen Krimi-Schwestern Camilla Grebe und Åsa Träff. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es? Als Miguel von einer Reise nach Hause kommt, findet er seinen Lover tot im gemeinsamen Bett. Jussi wurde grausam ermordet und ihm wurde das Herz herausgeschnitten. Von einem Ex-Liebhaber? Handelt es sich um ein Hassverbrechen? Anschließend gibt es ein Wiedersehen mit der Psychotherapeutin Siri. Sie musste ihre Praxis aufgeben und arbeitet nun als Profilerin für die Polizei. Heute ist ihr erster Tag im neuen Job und sie soll sich gleich um das Täterprofil kümmern. Kurz darauf wird mit derselben Waffe ein weiterer Mord verübt. Diesmal ist das Opfer ein kleiner Junge. Oder sollte die Kugel seinem Vater gelten? Wo ist die Verbindung? Als ein dritter Mord geschieht, wird klar, dass die Lösung in der Vergangenheit liegen muss. Zwei Handlungsstränge gilt es zu verfolgen: Die Ermittlungen in der Gegenwart, erzählt in der Ich-Perspektive aus Sicht von Siri, so dass der Leser einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt bekommt. Rückblenden in die Vergangenheit, beginnend im Jahr 1994, schildern das Schicksal von Jens, betitelt mit „Das traurige Herz“. Diese Rückblicke sind sehr beklemmend. Jens ist homosexuell und psychisch krank. Er kannte die Opfer. Aber ist er deshalb auch ein Mörder? Dazu nimmt Siris Privatleben wieder einen breiten Raum ein. Sie lebt zusammen mit ihrem Lebensgefährten Markus und dem gemeinsamen Sohn Erik außerhalb von Stockholm in einem Haus am Meer. Mit ihrer besten Freundin Aina hat Siri gebrochen, seitdem sie weiß, dass Aina mit ihrem verstorbenen Mann Stefan ein Verhältnis hatte. „Mann ohne Herz“ ist ein Roman der leisen Töne. Das Autorenduo erzählt die hochkomplexe, auf zwei Zeitebenen handelnde Geschichte in perfektem Tempo und mit stetig steigender Spannung bis zum überraschenden Ende. Denn nichts ist wie es scheint, bis zum allerletzten Satz. Eine perfekte Mischung aus Kriminalfall und Privatleben. Und so bin ich schon gespannt, auf den nächsten Fall für Siri Bergman. Fazit: Camilla Grebe und Åsa Träff präsentieren sich wie aus einem Guss. Psychologische Spannung vom Feinsten. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Psychologische Spannung von den schwedischen Krimi-Schwestern
von oztrail am 24.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

~~Psychologische Spannung von den schwedischen Krimi-Schwestern. Als Einleitung kann man diesen Satz gerne verwenden. Gelungenes Cover, schwarz und weiß mit Grauschattierungen. Als Farbhighlight, Rot für das Blut. Das Cover hat zwar nicht direkt etwas mit der Handlung zu tun, aber es gefällt mir persönlich gut. Kurz zum... ~~Psychologische Spannung von den schwedischen Krimi-Schwestern. Als Einleitung kann man diesen Satz gerne verwenden. Gelungenes Cover, schwarz und weiß mit Grauschattierungen. Als Farbhighlight, Rot für das Blut. Das Cover hat zwar nicht direkt etwas mit der Handlung zu tun, aber es gefällt mir persönlich gut. Kurz zum Inhalt: Miguel Alemany findet seinen Lebensgefährten in der gemeinsamen Wohnung brutal hingerichtet auf. In der Brust des Toten klafft ein riesiges Loch. Das Herz von Jussi Stahl wurde entfernt und liegt in einer antiken Silberschale auf dem Schreibtisch. Und es wird nicht der einzige Tote sein. Siri die Psychotherapeutin, hat ihren ersten Tag als Profiler bei der Polizei und wird in diesen Mordfall mitarbeiten. Wird Siri, die noch nie als Profiler gearbeitet hat, damit fertig werden? Sie wird gut aufgenommen, Vijay Kumar hat Siri einen Job in der TP- Täterprofilgruppe verschafft. Als Einstieg gibt es gleich die Ermittlungsarbeit im homosexuellen Milieu. Fazit: Es ist mein erstes Buch der beiden Krimischwestern. Anhand des Klappentextes, freute ich mich auf einen spannenden, fesselnden Thriller. Ich bin leider ein wenig enttäuscht worden. Das Buch hat zwei Handlungen, zum einen Siri, die mit ihrer besten Freundin, eine Praxis für Psychotherapie hatte und die geschlossen werden musste und zum anderen die Mörderjagd. Die Geschichte über Siri, fand ich jetzt nicht so prickelnd, da sich diese auch durch das ganze Buch zieht, es war als ob man bewusst die aufgebaute Spannung wieder abbauen wollte. Wurde mit der Zeit langatmig und war langweilig. Die Frage stellt sich, gibt es einen weiteren Thriller mit Siri, dann kann ich die Privatgeschichte verstehen. Den beiden Autorinnen ist es aber gelungen, die Spannung der Mörderjagd auf Hochtouren zu halten. Es hat einige Zeit gedauert, bis man als Leser den Täter ausmachen konnte. Was mich betrifft, werde ich die anderen Bücher der Krimischwestern auch noch lesen. Da hier das Interesse geweckt ist.

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Mann ohne Herz
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Das Buch gehört ja zu einer Serie von Büchern über die Psychotherapeutin Siri Bergmann. "Mann ohne Herz" war mein erstes Buch daraus und man kann es absolut gut lesen, auch ohne die anderen Bücher zu kennen. Die Fakten, die man aus der Vorgeschichte kennen sollte, um Siris Taten manchmal... Das Buch gehört ja zu einer Serie von Büchern über die Psychotherapeutin Siri Bergmann. "Mann ohne Herz" war mein erstes Buch daraus und man kann es absolut gut lesen, auch ohne die anderen Bücher zu kennen. Die Fakten, die man aus der Vorgeschichte kennen sollte, um Siris Taten manchmal nachvollziehen zu können, sind gut über den Roman verteilt eingestreut. Nun aber kurz zum Inhalt des Buches. Siri Bergmann kommt neu als Profilerin zu einem Team der Polizei. Gleich für ihren ersten Fall braucht sie starke Nerven. Ein Mann wird ermordet und mit herausgeschnittenem Herzen in seiner Wohnung gefunden. Das Herz wurde vom Täter in einer Obstschale auf dem Schreibtisch platziert. Das Opfer: ein bekannter homosexueller Mann. Und bei dem einen Opfer bleibt es nicht. Es folgen weitere und alle haben eins gemeinsam: sie sind homosexuell. Handelt es sich hierbei um eine Hasstat von jemandem, der gezielt Homosexuelle ermordet? Ich fand das Buch gut geschrieben. Man kann sich gut in die Charaktere hinein versetzen, da deren Gefühle gut dargestellt werden und nachvollziehbar sind. Für mich war auch lange nicht klar, wer der Mörder sein könnte. Man wird zwar als Leser auf eine Fährte gelockt und ich hatte auch noch einen anderen Verdacht, doch beides wurde am Ende nicht bestätigt. Die Auflösung hat noch mal alles in ein anderes Licht gerückt. Was ich nicht ganz nachvollziehen konnte, ist, dass das Buch als Thriller gekennzeichnet ist, denn das ist es meines Erachtens nicht. Es macht zwar den Anschein, dass ein brutaler Serienkiller herum geht, doch in diesem Buch ist Spannung nicht das Gefühl, das beim Lesen an oberster Stelle steht. Ich finde, dass das Emotionale wirklich gut gelungen ist und auch die tiefgehenden Motive der Charaktere gut geschildert werden. Mit einem Thriller verbinde ich allerdings eher das Gefühl, dass man das Buch vor Spannung nicht weglegen kann und die Nerven zum Zerreißen gespannt sind. Da kommt dieses Buch nicht heran. Ich würde es eher als einen guten Krimi einstufen. Ich fand es übrigens sehr interessant, mal ein Buch zu lesen, das von zwei Schwestern geschrieben wurde. Man hat nicht gemerkt, dass zwei Autorinnen beteiligt waren. Der Stil war durchweg flüssig und gut zu lesen. Die beiden sind anscheinend ein gut eingespieltes Team.

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Mann ohne Herz
von buecherfreund am 30.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Das Buch gehört ja zu einer Serie von Büchern über die Psychotherapeutin Siri Bergmann. "Mann ohne Herz" war mein erstes Buch daraus und man kann es absolut gut lesen, auch ohne die anderen Bücher zu kennen. Die Fakten, die man aus der Vorgeschichte kennen sollte, um Siris Taten manchmal... Das Buch gehört ja zu einer Serie von Büchern über die Psychotherapeutin Siri Bergmann. "Mann ohne Herz" war mein erstes Buch daraus und man kann es absolut gut lesen, auch ohne die anderen Bücher zu kennen. Die Fakten, die man aus der Vorgeschichte kennen sollte, um Siris Taten manchmal nachvollziehen zu können, sind gut über den Roman verteilt eingestreut. Nun aber kurz zum Inhalt des Buches. Siri Bergmann kommt neu als Profilerin zu einem Team der Polizei. Gleich für ihren ersten Fall braucht sie starke Nerven. Ein Mann wird ermordet und mit herausgeschnittenem Herzen in seiner Wohnung gefunden. Das Herz wurde vom Täter in einer Obstschale auf dem Schreibtisch platziert. Das Opfer: ein bekannter homosexueller Mann. Und bei dem einen Opfer bleibt es nicht. Es folgen weitere und alle haben eins gemeinsam: sie sind homosexuell. Handelt es sich hierbei um eine Hasstat von jemandem, der gezielt Homosexuelle ermordet? Ich fand das Buch gut geschrieben. Man kann sich gut in die Charaktere hinein versetzen, da deren Gefühle gut dargestellt werden und nachvollziehbar sind. Für mich war auch lange nicht klar, wer der Mörder sein könnte. Man wird zwar als Leser auf eine Fährte gelockt und ich hatte auch noch einen anderen Verdacht, doch beides wurde am Ende nicht bestätigt. Die Auflösung hat noch mal alles in ein anderes Licht gerückt. Was ich nicht ganz nachvollziehen konnte, ist, dass das Buch als Thriller gekennzeichnet ist, denn das ist es meines Erachtens nicht. Es macht zwar den Anschein, dass ein brutaler Serienkiller herum geht, doch in diesem Buch ist Spannung nicht das Gefühl, das beim Lesen an oberster Stelle steht. Ich finde, dass das Emotionale wirklich gut gelungen ist und auch die tiefgehenden Motive der Charaktere gut geschildert werden. Mit einem Thriller verbinde ich allerdings eher das Gefühl, dass man das Buch vor Spannung nicht weglegen kann und die Nerven zum Zerreißen gespannt sind. Da kommt dieses Buch nicht heran. Ich würde es eher als einen guten Krimi einstufen. Ich fand es übrigens sehr interessant, mal ein Buch zu lesen, das von zwei Schwestern geschrieben wurde. Man hat nicht gemerkt, dass zwei Autorinnen beteiligt waren. Der Stil war durchweg flüssig und gut zu lesen. Die beiden sind anscheinend ein gut eingespieltes Team.

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ein interessanter Krimi mit kleinen Schwächen
von mrs-lucky am 25.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Als ich begonnen habe "Mann ohne Herz" zu lesen, war mir nicht bewusst, dass dies bereits der vierte Band um die Psychologin Siri Bergmann ist. Die vielen Andeutungen zu Siris offenbar dramatischer Vorgeschichte ließen mich stutzig werden, und ein Blick in den inneren Klappentext verhalf zur Aufklärung. Obwohl es... Als ich begonnen habe "Mann ohne Herz" zu lesen, war mir nicht bewusst, dass dies bereits der vierte Band um die Psychologin Siri Bergmann ist. Die vielen Andeutungen zu Siris offenbar dramatischer Vorgeschichte ließen mich stutzig werden, und ein Blick in den inneren Klappentext verhalf zur Aufklärung. Obwohl es im Verlauf der Geschichte einige Erklärungen zu Siris Streit mit ihrer ehemaligen Freundin Aina gibt und dazu, weshalb sie neuerdings für die Polizei arbeitet, hatte ich das Gefühl, Siri als Charakter nicht wirklich greifen zu können. Ich denke, dass hier im Vorteil ist, wer die anderen Bände kennt und Siris persönliche Entwicklung besser nachvollziehen kann. Da Siri eine der wichtigsten Personen des Buches ist und ihr Privatleben eine große Rolle spielt, blieb bei mir immer ein gewisses Gefühl der Lücke. Ansonsten ist das Buch spannend geschrieben, man merkt ihm an, dass zumindest eine der Autorinnen über fundiertes Wissen aus dem Bereich der Psychologie verfügt. Ein skrupelloser und gut organisierter Mörder scheint wahllos und brutal zu morden, erst ist ein prominenter Schwuler sein Opfer, dann ein kleiner Junge. Die Tatwaffe bildet eine Verbindung zwischen den Morden jedoch nicht zwischen den Opfern. Da der Täter keine Spuren hinterlässt, tappt die Polizei im Dunkeln. Deshalb wird die Täterprofilgruppe der Stockholmer Polizei zur Hilfe geholt, zu der auch Siri seit neustem gehört. Diese verhört Zeugen und Beteiligte, um Verbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern zu finden und so dem Täter auf die Spur zu kommen. Der Krimi ist in mehrere Erzählebenen geteilt. Zum einen berichtet Siri aus der Ich-Perspektive ihre Sicht der Ereignisse, zum anderen werden in Rückblicken die Erinnerungen und Erlebnisse eines jungen Mannes dargelegt. Aber auch die Gedanken anderer Beteiligter werden in einigen Abschnitten aus ihrer jeweiligen Sicht geschildert und vermitteln auf diese Weise sehr eindringlich ihre Gefühle. Das Buch ist an einigen Stellen brutal ohne aber abstoßend zu wirken. Die Geschichte ist komplex aufgebaut, der Leser kann miträtseln und wird an einigen Stellen überrascht. Ich als Neueinsteigerin in die Reihe konnte lediglich mit der Hauptfigur Siri Bergman nicht wirklich warm werden und fand es störend, dass ihrer Person mit ihrer derzeitigen Labilität und Unsicherheit so viel Raum gegeben wird.

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Guter Schwedenkrimi
von c-bird am 16.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ein ungewöhnlich heißer Sommer liegt über Stockholm. Gleich an ihrem ersten Tag als Profilerin bei der Polizei bekommt Siri Bergman einen brisanten Fall. Der sich zu seiner Homosexualität bekennende und halbprominente Antiquitätenkenner Jussi Stahl wurde tot aufgefunden. Kein gewöhnlicher Mord, denn dem Opfer wurde das ganze Herz herausgeschnitten und... Ein ungewöhnlich heißer Sommer liegt über Stockholm. Gleich an ihrem ersten Tag als Profilerin bei der Polizei bekommt Siri Bergman einen brisanten Fall. Der sich zu seiner Homosexualität bekennende und halbprominente Antiquitätenkenner Jussi Stahl wurde tot aufgefunden. Kein gewöhnlicher Mord, denn dem Opfer wurde das ganze Herz herausgeschnitten und in einer Silberschale präsentiert. Kurze Zeit später stirbt ein kleiner vierjähriger Junge in den Armen seines Vaters. Bis die Polizei die Zusammenhänge erkennt, ist es schon fast zu spät… Mann ohne Herz ist der bereits vierte Fall um die Profilerin Siri Bergman. Da ich die Vorgängerbände nicht kenne, aber dennoch mühelos in die Geschichte rein fand, denke ich dass es nicht zwingend notwendig ist, die komplette Reihe zuvor gelesen haben zu müssen. Geschrieben ist der Thriller in einem sehr gut lesbaren Stil. Die Erzählperspektive ist meist aus Siris Sicht, doch zwischendrin fügen sich immer wieder Kapitel ein, die in der Vergangenheit liegen und aus der Sicht des „gebrochenen Herzens“ geschrieben sind. Miträtseln ist durchaus möglich und man fragt sich nach einer gewissen Zeit, ob man wirklich schon die Lösung kennt oder noch mehr dahinter steckt. Mit der Protagonistin Siri konnte ich nicht so richtig warm werden. Man erfährt zwar so einiges über ihr Privatleben, muss aber erkennen, dass die Psychologin auch nur ein Mensch ist und Fehler begeht. Aber auch Fehler können ihren Nutzen haben, mehr will ich hier nicht verraten. Insgesamt ein interessanter Thriller mit psychologischen Elementen. Durchaus spannend und unterhaltsam. Die vielen kleinen Einblicke in die Vergangenheit Siris haben jedenfalls meine Neugier auf die vorherigen Bände geweckt.

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Gut durchdacht, hat mich überzeugt
von CabotCove aus Lemgo am 29.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Es ist Sommer in Stockholm. Siri Bergman, ihres Zeichens Psychotherapeutin, die nach einem Zerwürfnis mit ihrer besten Freundin Aina allerdings die gemeinsame Praxis aufgibt und nun ihren ersten Tag als Profilerin bei der Polizei hat, wird gleich mit einem erschütternden Mord konfrontiert, der den Beteiligten trotz sengender Hitze das... Es ist Sommer in Stockholm. Siri Bergman, ihres Zeichens Psychotherapeutin, die nach einem Zerwürfnis mit ihrer besten Freundin Aina allerdings die gemeinsame Praxis aufgibt und nun ihren ersten Tag als Profilerin bei der Polizei hat, wird gleich mit einem erschütternden Mord konfrontiert, der den Beteiligten trotz sengender Hitze das Blut in den Adern gefrieren lässt: es wird ein bekannter Antiquitätenhändler gefunden, mit herausgeschnittenem Herz. Er war homosexuell und es scheint, als hätte der Täter es exakt auf diese Zielgruppe abgesehen... Ein Schwulenhasser ? Doch warum richtet er das Opfer so grausam hin ? Steckt vielleicht doch mehr dahinter, ein persönliches Motiv ? Ich kannte bislang noch kein Buch dieser Autorin und wusste nur, dass es davor schon drei Thriller um Siri gab. Daher war ich erst skeptisch, was das Verständnis der Hintergründe anging, denn die Geschichte von Siri wird fortlaufend weitererzählt. Doch ich kam problemlos in das Buch hinein und auch Vorkenntnisse waren nicht notwendig, da die Autorinnen das Nötige im Laufe der Geschichte erklären. Der Thriller beginnt quasi „mit einem Paukenschlag“ und man ist sofort mitten im Geschehen. Das und die bis zum Ende konstant gehaltene Spannung haben mich überzeugt, dass das nicht der letzte Thriller der beiden Schwestern bleiben wird. Auch das Ende fand ich sehr gut aufgelöst – ich war auf einer etwas anderen Fährte und finde es immer wieder toll, wenn Autoren mich dann am Ende doch noch überraschen, mit einer Wendung, die ich so nicht auf dem Schirm hatte, die aber trotzdem glaubwürdig ist und das war hier absolut der Fall.

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Empfehlenswerter Schwedenkrimi
von Bücherwurm78 am 15.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

In Stockholm wird Jussi Stahl von seinem Lebenspartner Miguel ermordet aufgefunden, ihm wurde das Herz herausgeschnitten. Siri Bergmann arbeitet neu als Psychotherapeutin bei der Polizei und soll ein Profil des Mörders erstellen. Und es geschieht ein weiterer Mord, ein kleiner Junge wird erschossen. Auf den ersten Blick haben beide... In Stockholm wird Jussi Stahl von seinem Lebenspartner Miguel ermordet aufgefunden, ihm wurde das Herz herausgeschnitten. Siri Bergmann arbeitet neu als Psychotherapeutin bei der Polizei und soll ein Profil des Mörders erstellen. Und es geschieht ein weiterer Mord, ein kleiner Junge wird erschossen. Auf den ersten Blick haben beide Mordfälle nichts gemeinsam, dann stellen sich aber doch Zusammenhänge heraus. Dieser Thriller hat mir gut gefallen. Ohne lange Einleitungsseiten ging es gleich mit der Story los, nämlich dass Miguel seinen Lebenspartner ermordet auffindet. Danach lernt man Siri Bergmann kennen. Ihre Vorgeschichte wird kurz angesprochen, viel wird nicht darüber geschrieben, diese klingt aber sehr interessant und macht neugierig. Im weiteren Verlauf des Buches erfährt dann aber mehr über Siri und ihre Vergangenheit. Mir gefällt der Schreibstil des Buches sehr gut, flüssig geschrieben ohne fade Stellen. Gleich von Anfang an ist Spannung vorhanden und wird gehalten. Auch die Personenbeschreibungen gefallen mir sehr gut, präzise, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Gerade Siri kommt dadurch bei mir als Leser gleich sehr sympathisch rüber. Vor allem weil diese auch „Ecken und Kanten“ hat. Die Story war gut durchdacht, ohne Lücken zu lassen und vor allem am Ende doch mit einem nicht vermuteten Mörder. Fazit: Diesen Psychothriller kann ich empfehlen.

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Mann ohne Herz
von miss.mesmerized am 29.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Die Hitze hat Stockholm fest im Griff. Siri Bergman würde lieber mit ihrem Partner Markus und dem gemeinsamen Sohn Urlaub machen, aber nachdem sie grade eine neue Stelle als beratende Psychologin bei der Polizei angetreten hat und ihr erster Fall wartet, ist dies nicht möglich. Ein homosexueller Promi wird... Die Hitze hat Stockholm fest im Griff. Siri Bergman würde lieber mit ihrem Partner Markus und dem gemeinsamen Sohn Urlaub machen, aber nachdem sie grade eine neue Stelle als beratende Psychologin bei der Polizei angetreten hat und ihr erster Fall wartet, ist dies nicht möglich. Ein homosexueller Promi wird ermordet, pikantes Detail: das Herz wird ihm nach dem Tod auch noch entfernt. Es deutet vieles auf eine Hasstat hin, doch mit derselben Mordwaffe wird nur wenige Tage später ein 4-jähriger Junge erschossen. Die Fälle scheinen in kein Muster zu passen, doch dann zeigt sich, dass es eine Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Mord gibt und ein junger Mann mit offenkundigen psychischen Problemen rückt ins Visier der Ermittler. Der Fall ist interessant konstruiert und lässt lange Zeit die Frage nach dem Täter als obsolet erscheinen, da man parallel mehrere Erzählprespektiven erhält und somit auch die Geschichte des potentiellen Mörders kennt. Die Motive entwickeln sich langsam zu einem stimmigen Gesamtbild, das sich jedoch unerwartet nochmals verschiebt und dennoch eine logische, neue Sicht bietet. Die Spannung erfährt der Roman daher weniger aus der bekannten Frage des „Whodunnit“, sondern mehr aus dem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittlern und Täter und der Frage, wann und wie sie ihn zu fassen bekommen. Der Titelzusatz „Psychothriller“ ist für mein Empfinden irreführend. Hier wird nicht mit der psychischen Anspannung des Lesers gespielt, sondern es handelt sich um einen Thriller, in dem psychische Erkrankungen eine wesentliche Rolle einnehmen und relevant für die Taten sind. Dies tut dem Ganzen jedoch keinen Abbruch, für mich war der Roman trotzdem spannend und unterhaltsam. Einziger Minuspunkt ist das geschilderte Privatleben der Protagonistin. Dies ist nicht nur völlig uninteressant, sondern hat für mich die Figur nicht nur schwer an Sympathie verlieren lassen, sondern dem ganzen Roman in eine depressiv-negative Stimmung verliehen, die mich beim Lesen zunehmend gestört hat. Für mich darf ein Thriller oder Krimi auch gerne ohne die Privatprobleme gestörter Ermittler auskommen. Fazit: spannender Fall mit kleinen Abstrichen.

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Mann ohne Herz
von Rebekka Tammen aus Hannover am 19.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Das Buch "Mann ohne Herz" beginnt sehr gut. Detailiert wird beschrieben, wie der Antiquitätenhändler Jussi Stahl ermordet wird und wie ihn sein Lebensgefährte auffindet. Siri Bergmann, Psychologin und Profilerin bei der Stockholmer Polizei, ist ganz frisch dabei und Jussi Stahl ist ihr erster Fall. Im Verlauf der Geschichte wird ein... Das Buch "Mann ohne Herz" beginnt sehr gut. Detailiert wird beschrieben, wie der Antiquitätenhändler Jussi Stahl ermordet wird und wie ihn sein Lebensgefährte auffindet. Siri Bergmann, Psychologin und Profilerin bei der Stockholmer Polizei, ist ganz frisch dabei und Jussi Stahl ist ihr erster Fall. Im Verlauf der Geschichte wird ein kleiner Junge auf dem Arm seines Vaters erschossen und es kommt nach und nach eine Verbindung zu Jussi ans Licht. Der Mörder hat es auf wohlhabende Schwule abgesehen. Nach zwei Morden von Serienmord zu sprechen, ist sehr gewagt, wird davon im allgemeinen doch erst nach drei Morden gesprochen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis keine schwulen Männer und fand einige Ansichten (z.B. die einer Mutter) interessant. Nur fand ich letztendlich das Motiv des Mörders zu "gering" um so brutal zu handeln. Auch der Sinn des erschossenen Jungen, auch wenn es ein Unfall war, war für mich nicht ersichtlich. Klar, der Mörder wollte den Vater erschießen, nur warum sollte er nach dem Mord an Jussi, der nahezu perfekt ausgeführt wurde, jetzt Fehler machen? Jetzt die einfache Erschießung durchführen? Passt auch wieder nicht zum Begriff Serienmörder, denn ein solcher tötet gleich bis ähnlich. In dem ganzen Buch wird eine ganze Bandbreite von Problemen/Vorurteilen/gesellschaftkritischen Themen angesprochen. Sei es, dass Siri einen 10 Jahre jüngeren Freund hat oder wie es sich als Schwuler in der heutigen Gesellschaft lebt... Schreibstil: das Buch wurde aus zwei Perspektiven geschrieben. Wir lesen einmal Siris Seite in Ich-Form und und dann "Das traurige Herz" mit diversen in der Vergangenhait liegenden Jahreszahlen, welches in dritter Person geschrieben ist Cover: Typisch "nordisch" ohne viel Schnickschnack. Ich hätte im Bücherregal danach gegriffen, weil eben Psychothriller drauf steht. Mir ist er dafür aber zu "weich"... Fazit: Schnell wegzulesender Thriller mit interessanten Ermittlern und einer tollen Übersetzung von einem begabten Schwesternpaar.

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Mann ohne Herz
von Landbiene am 25.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Meinung über das Cover: Das Cover hat etwas Düsteres und das gefällt mir für einen Thriller sehr gut. Jedoch habe ich auch nachdem lesen, keinen richtigen Bezug zum Bild finden können. Eigene Inhaltsangabe: Die Psychologin Siri Bergmann tritt einen neuen Job in einer Täterprofilgruppe bei der Polizei an. Kaum ist sie dort,... Meinung über das Cover: Das Cover hat etwas Düsteres und das gefällt mir für einen Thriller sehr gut. Jedoch habe ich auch nachdem lesen, keinen richtigen Bezug zum Bild finden können. Eigene Inhaltsangabe: Die Psychologin Siri Bergmann tritt einen neuen Job in einer Täterprofilgruppe bei der Polizei an. Kaum ist sie dort, schlittert sie auch schon in einen makabren Fall hinein. Jussi Stahl wurde in seiner Wohnung erschossen und ihm wurde das Herz herausgeschnitten. Zusammen mit den Kollegen versuchen Sie ein Täterprofil für die Ermittler zu erstellen. Hauptprotagonistin: Die Hauptprotagonistin Siri gefiel mir nur bedingt. Sie hat einige private Probleme. Zum einen gab es in der Vergangenheit eine unverzeihliche Situation mit ihrer besten Freundin Aina. Seitdem ignoriert sie ihre ehemalige Freundin, obwohl diese inzwischen auch an Krebs erkrankt ist und sich Kontakt mit ihr wünscht. Weiterhin stellt Sie auch die Beziehung zu ihrem Lebensgefährten in Frage. Kurzum eine gefühlsgeplagte Psychologin. Einerseits finde ich den Charakter interessant, aber bei einem Psychothriller will ich mich eigentlich nicht hauptsächlich mit den Problemen der Hauptperson beschäftigen. Normalerweise stört es mich nicht, wenn der Autor auch privates der Ermittler mit einbringt, jedoch sollte dann der Rest des Buches auch spannend sein. War hier leider nicht der Fall. Siris Privatleben stach für mich mehr heraus, als die eigentliche Handlung. Schade! Meinung über den Schreibstil: Das Buch ist immer abwechselnd zwischen Siri und dem "traurigen" Herz geschrieben. Dies ist gut gekennzeichnet und der Leser kann gut unterscheiden in welchem Teil der Geschichte er sich gerade befindet. Der Schreibstil lässt sich locker flockig lesen. Das einzige was hier das ganze Buch nicht aufkommt ist Spannung... Allgemeine Meinung zum Buch: Bei Mann ohne Herz handelt es sich eher um einen soliden Kriminalroman. Wer einen spannungsgeladenen Psychothriller erwartet, ist hier vollkommen falsch. Mir hat so einiges nicht gefallen. Vordergründig das sich so viel mit dem Privatleben von Siri beschäftigt wurde, aber auch die Täterprofilgruppe an sich, fand ich ziemlich langweilig. Die Story an sich hätte in meinen Augen mehr potenzial gehabt das nicht genutzt wurde. Ich vergebe gerade noch so 3 wohlwollende Sterne....

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Siri Bergmann - Profilerin, Therapeutin und ihr Privatleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 30.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Die beiden schwedischen Schwestern Camilla Grebe und Asa Träff haben einen neuen Roman mit der Therapeutin Siri Bergmann geschrieben. "Mann ohne Herz" ist für mich der 1. Roman von den beiden Autorinnen und mit Siri Bergmann. Der Fall ist in sich abgeschlossen und Siri Bergmann beginnt einen neuen beruflichen... Die beiden schwedischen Schwestern Camilla Grebe und Asa Träff haben einen neuen Roman mit der Therapeutin Siri Bergmann geschrieben. "Mann ohne Herz" ist für mich der 1. Roman von den beiden Autorinnen und mit Siri Bergmann. Der Fall ist in sich abgeschlossen und Siri Bergmann beginnt einen neuen beruflichen Anfang. Sie arbeitet jetzt als Profilerin bei der schwedischen Polizistin und hat ihre eigene Psychotherapiepraxis geschlossen. Die genauen Umstände erfahren wir nicht, die wurden vielleicht bereits in den Vorgängerbüchern klarer. Auch gibt es da einen ungeklärten Konflikt mit ihrer ehemaligen besten Freundin Aina, die mittlerweile an Krebs erkrankt ist. Der Ursprung der Funkstille durch Siri wird nur kurz gestreift. Insgesamt nimmt das Privatleben von Siri Bergmann einen großen Teil in dem Roman an, was aber dem Buch einen groß Teil der Spannung nimmt. Irgendwie passt dies meiner Meinung nach nicht in einen (guten) Psychothriller. Den 1. Fall an dem Siri mit arbeitet dreht sich um grausame Morde an homosexuelle Männer, die auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten aufweisen. Daher dauert es eine ganze Weile bis das Polizeiteam den gemeinsamen Nenner zwischen den Morden findet (außer der Tatwaffe), was sie schließlich dem Täter ein Stück näher bringt. Das Buch wechselt zwischen der Sicht von Siri und einer anderen Person hin und her. Die andere Person beschreibt Teile der Vergangenheit der späteren Mordopfer, so dass man die Beweggründe für die Taten besser nach vollziehen kann. Dieser Wechsel zwischen den Perspektiven und auch teilweise zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bringt Abwechslung in den Lesefluss. Der Schreibstil der beiden Schwestern ist flüssig und gut nachvollziehbar, auch wenn das Buch zwischenzeitlich etwas langatmig und ausschweifend geraten ist. Wie bereits angemerkt, ist dem Privatleben von Siri zu viel Raum eingeräumt wird, während die Mordopfer und deren Beziehungen zum späteren Täter ruhig ausführlicher und spannender dargestellt hätte wären können. Der Titel passt gut zum Inhalt und ist treffend gewählt. Allerdings finde ich das Cover nicht so gelungen. Die düstere Stimmung soll wahrscheinlich die depressive und krankhafte Stimmung einer der Hauptpersonen widerspiegeln. Wie das einsame Haus am See zum Inhalt passt, ist mir nicht klargeworden. Da hätte man ein anderes Bild auswählen können. Insgesamt fand ich das Buch ein bisschen enttäuschend, denn ich hätte mir mehr Spannung erwartet. Vom Klappentext verschenkt das Buch einen Großteil seines Potentials, was ich recht schade finde. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich die Vorgängerromane um Siri Bergmann nicht kenne. Insgesamt vergebe ich dieses Mal 3 Sterne, da es für mich doch einige Schwächen enthielt.

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Mann ohne Herz
von raschke64 aus Dresden am 17.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Siri ist Psychotherapeutin und musste ihre Praxis schließen und beginnt in einer Sonderabteilung der Polizei als Profilerin zu arbeiten. Gleich der erste Fall ist heftig. Ein Mann wird ermordet und das Herz rausgeschnitten. Er war homosexuell. Doch ist das der Grund? Dann wird ein kleiner Junge erschossen – und... Siri ist Psychotherapeutin und musste ihre Praxis schließen und beginnt in einer Sonderabteilung der Polizei als Profilerin zu arbeiten. Gleich der erste Fall ist heftig. Ein Mann wird ermordet und das Herz rausgeschnitten. Er war homosexuell. Doch ist das der Grund? Dann wird ein kleiner Junge erschossen – und wieder ist es die gleiche Waffe. Doch was haben beide miteinander zu tun? Mich hat „Mann ohne Herz“ etwas enttäuscht. Ja, das Buch ist gut und flüssig lesbar. Doch ich ertappte mich immer wieder dabei, dass die Gedanken abschweiften und ich öfter Unterbrechungen einfügte. Es war einfach nicht spannend genug. Der Wechsel zwischen den Rückblenden des evtl. Täters und der Opfer und der Beschreibung von Siri machten es nicht sehr viel spannender. Zumal mich gerade am Anfang die vielen privaten Sachen bei Siri, die nichts mit den Ermittlungen zu tun hatten, störten. Ebenfalls unglaubhaft war für mich, das ein 3-Mann-Profiler-Team (Siri, ihr Freund Vijay und die Chefin Carin) an einem Fall sitzt (auch wenn Siri eingearbeitet wurde), die aber selbst nichts ermitteln durften. Ich hatte mehr das Gefühl, dass irgendwie alle Personen „untergebracht“ werden mussten, die wohl (teilweise?) schon in anderen Büchern vorkamen. Auch die Sache zwischen Siri und Jimmy war für mich nur insofern logisch, als es dann eine Erklärung gab, dass Siri sich wieder mit ihrer Freundin versöhnt. Alles in allem für mich viel zu viel nebenbei und zu wenig Krimi, gar kein Thriller.

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