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Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben

(7)
Portrait
Sven Hannawald wurde 1974 in Erlabrunn/Erzgebirge geboren. Als 12-jähriger wechselte er auf die Kinder- und Jugendsportschule (KJS) in Klingenthal, wurde DDR-Schülermeister und zog nach der Wende (mit 15 Jahren) nach Hinterzarten in den Schwarzwald. Im Jahr 2000 wurde er Skiflug-Weltmeister und 2001/02 zur Legende, als er die Vierschanzentournee mit Siegen in allen vier Wettbewerben gewann, was vor ihm und bis heute keiner mehr geschafft hat. Hannawald gewann insgesamt 18 Weltcup-Springen und wurde 2002 Olympiasieger. Im Jahr 2004 beendete er seine Karriere.
Ulrich Pramann, Bestseller-Autor, beschäftigt sich seit 25 Jahren mit den Themen Sport, Gesundheit, Fitness und Karriere. Er war stern-Redakteur, Moderator (DSF), Chefredakteur und Herausgeber von Fit for Fun. Er ist Nordic Walking Basic Instructor, hält Vorträge und bietet mit Bernd Schäufle Nordic Fitness Seminare an.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum September 2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89883-387-5
Verlag ZS Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 223/160/20 mm
Gewicht 650
Abbildungen farbige Fotos
Auflage 1
Verkaufsrang 75.658
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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empfehlenswerte Biograifie
von Sekretaerin am 13.09.2013

Meine Meinung: Mit diesem Buch erfahren wir viel aus dem Leben von Sven Hannawald. Wir erfahren viel von seiner Kindheit in Johanngeorgenstadt und wie er in frühen Jahren zum Wintersport kam. Der Leser begleitet Sven von der Kita übers Sportinternat in Klingenthal bis in Schwarzwald. Hannawald erzählt offen... Meine Meinung: Mit diesem Buch erfahren wir viel aus dem Leben von Sven Hannawald. Wir erfahren viel von seiner Kindheit in Johanngeorgenstadt und wie er in frühen Jahren zum Wintersport kam. Der Leser begleitet Sven von der Kita übers Sportinternat in Klingenthal bis in Schwarzwald. Hannawald erzählt offen über seinen Absturz nach seinem historischen Sieg des Verschanzentournees. Er lässt uns an seiner Genesung teilhaben, an Freud und Leid. Der Leser erfährt auch viel vom Ablauf des Skispringens, von dem perfekten Ablauf zwischen Mensch und Material sowie den Windbedingungen. Sehr interessant ist auch zu erfahren wie ein Burn-out-Syndrom überhaupt entsteht. Fazit: Sehr empfehlenswerte Lektüre für Sportfans. Aber auch für alle, die etwas über das Leben in der ehemaligen DDR erfahren möchten. Volle Punktzahl

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Sven Hannawald
von anyways am 24.10.2015

Eine Flamme brennt sehr heiß und sehr hell bevor sie erlischt. Svens innere Flamme für das Skispringen und Skifliegen brannte mehr als 20 Jahre. Zwanzig Jahre in denen sein Leben den festen Wettkampfregeln unterworfen wurde. Ein sehr intimes Portrait eines Jahrhundertsportlers. Angefangen von seiner Kindheit in Johanngeorgenstadt, der Talentsichtung... Eine Flamme brennt sehr heiß und sehr hell bevor sie erlischt. Svens innere Flamme für das Skispringen und Skifliegen brannte mehr als 20 Jahre. Zwanzig Jahre in denen sein Leben den festen Wettkampfregeln unterworfen wurde. Ein sehr intimes Portrait eines Jahrhundertsportlers. Angefangen von seiner Kindheit in Johanngeorgenstadt, der Talentsichtung (als „Kind“ der DDR habe ich dieses Prozedere ebenfalls kennengelernt), über die Jugendzeit in Klingenthal, die Wendezeit im Schwarzwald und sein sportliches Leben in Hinterzarten. Sven Hannawald beschreibt nicht nur seine Erkrankung sondern setzt sich sehr mit der Sportart Skispringen auseinander und somit den Leser ins Bild über Techniken, Materialauswahl, Sprungtechnik etc. Zeitzeugen: Eltern, Trainer und Sportkameraden werden nicht nur erwähnt, sondern sie kommen vereinzelt auch zu Wort. Das zusammen mit Hannawalds Lebensgeschichte bildet einen sehr interessanten Einblick in die Welt der „Adler“. Viel Neues gab es für mich, als am Skispringen Interessierte, z. Bsp. wusste ich bis dato nicht das Martin Schmitt einen Bruder hat, der früher Nordischer Kombinierer war, oder das der Autor mit Jens Weißflog nicht so gut konnte. Beachtlich ist die schriftliche Aufarbeitung seiner Krankheit, die vor zehn Jahren begann. Dabei klagt er nicht an, er rechnet nicht ab, obwohl ich bei einigen Passagen hellhörig wurde. Betroffen machte mich (ganz im Gegensatz zur Psychotherapeutin) seine früher Einzug in die Kinderkrippe nicht, da mussten wir schließlich alle durch, manche sogar schon mit sechs Wochen, nein, erschreckend für mich war die Distanz der Eltern nach der Wendezeit. Sie bekamen gar nicht mit, das der junge Sportler an einem Gemisch aus Heimweh und Bindungslosigkeit litt und nur durch einen glücklichen Zufall eine „Ersatzmutter“ fand und daraus schlussfolgernd seine sportliche Einmaligkeit wiederfand. Ich glaube als Mutter wäre mir das Herz gebrochen, hätte ich so wie Svens Vater bei einem Wettkampf mitbekommen dass es jemanden so wichtiges im Leben meines Sohnes gibt. Auch erfolgt nur in winzigen versteckten Portionen eine kleine Kritik an der Berichterstattung der verschiedensten Medien. Ein Aspekt der nicht zu verachten ist, der Druck der auf (vielen) Sportlern lastet, so im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen ist mehr als enorm. Vielleicht sollte die deutsche Presse dieses Buch als Anlass nehmen, die Tragweite ihrer Kritik auch vorher zu überdenken. Jedoch ist es eine Summe von vielen, vielen kleinen und größeren Dingen, die eine Überforderung und schlussendlich einen totalen Kollaps verursachen. Erschreckend ist da als Erstes der Kampf ums Gewicht zu nennen aber auch die riesen Portion Perfektionismus, und das verbieten von Freude und Genuss. All das erzählt der Co-Autor in einem flüssigen leicht verständlichen Schreibstil. Das Buch an sich ist ein eigentliches Schmuckstück, es ist fest eingebunden, die Seiten sind auf hochwertigem Papier, es bringt einen Hauch Enzyklopädie-Geruch mit sich und ist mit zahlreichen Fotos aus allen Lebensabschnitten des Sportlers bebildert. Ich freue mich über die Genesung des Sportlers. Er wird in der Welt des Skisprungzirkus einer der Größten bleiben.

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Eine sehr kurzweilige Biografie in hochwertiger Aufmachung
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 20.06.2015

Welch ein hochwertiges Buch, gespickt mit vielen interessanten Fotos und Berichten von Menschen, die von Sven Hannawald berichten sowie allgemeine Erklärungen / Berichte zum Thema Skispringen. Das Buch beginnt mit der Beschreibung des Sprunges von Sven Hannawald, der ihn so berühmt gemacht hat. Er hat es als erster und bislang... Welch ein hochwertiges Buch, gespickt mit vielen interessanten Fotos und Berichten von Menschen, die von Sven Hannawald berichten sowie allgemeine Erklärungen / Berichte zum Thema Skispringen. Das Buch beginnt mit der Beschreibung des Sprunges von Sven Hannawald, der ihn so berühmt gemacht hat. Er hat es als erster und bislang einziger Skispringer geschafft, alle vier Springen im Rahmen der Vierschanzentournee zu gewinnen. Sehr interessant fand ich die Erzählungen aus der Kindheit, wie Sven Hannawald im "Wunderland des Sports" in der DDR aufgewachsen ist. Schön beschrieben sind auch die Turbulenzen des Umbruchs nach der Wende. Insgesamt kann der Leser sehr eindrucksvolle Einblicke in das Leben eines Skispringers erlangen - wieviel Zeit, wieviele Jahre Training investiert werden und dann festzustellen, dass der Erfolg ausbleibt - aber der Erfolg kam ja noch! Es wird von Sven Hannawald genau erzählt, wie er die Zeit der Vierschanzentournee 2001/2002 erlebt hat, was danach mit ihm / um ihn geschehen ist. Der Absturz - alle erkennen, da stimmt was nicht. Ganz schlimm, der Betroffene selber weiß nicht, was nicht in Ordnung ist, was da nicht stimmt und was man dagegen tun kann, diese völlige Ratlosigkeit und Hilflosigkeit. Beeindruckend finde ich, dass so viel Persönliches von Sven Hannawald in diesem Buch veröffentlich wurde, gerade zum Thema Burn-out, da gehört ordentlich Mut dazu! Dieses Buch hilft hoffentlich auch anderen Menschen, die vielleicht Ansätze erkennen und somit besser handeln können. Auch das letze Kapitel "Zurück im Leben" finde ich gut geschrieben!

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Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2014

ich war positiv überrascht von diesem Buch. Es ist doch erstaunlich, wie nahe man so einem Menschen rücken kann, obwohl man so gar keine Gemeinsamkeiten hat. Was und wie er sein Leben und seine Erlebnisse aufgeschrieben hat, hat mich in der Tat berührt und fasziniert. Es ist sehr gut... ich war positiv überrascht von diesem Buch. Es ist doch erstaunlich, wie nahe man so einem Menschen rücken kann, obwohl man so gar keine Gemeinsamkeiten hat. Was und wie er sein Leben und seine Erlebnisse aufgeschrieben hat, hat mich in der Tat berührt und fasziniert. Es ist sehr gut und flüssig geschrieben. Da es doch recht kurz ist, hat man es dann auch recht flot durch. Doch was bleibt, ist ein ganz klarer und aufrichtiger Eindruck von einem Menschen, der die Hintergründe des Leistungssports offensichtlich so beschreibt, wie sie dann eben auch sind. Er prangert nicht gross an, er erzählt. Und genau das macht es so sympathisch. Man schüttelt dabei verständnislos den Kopf und fiebert dann wieder mit. Dieses Buch ist sehr privat. Gerade die Kindheit stellt sich mir sehr emotional dar. ich finde das Buch sehr gelungen und kann es ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Gerade an die verrückten Eltern, die ihre Kinder gerne mal zu doll antreiben...

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Der Absturz einer Legende
von Kerstin Thieme aus Zittau am 21.09.2013

Inzwischen hat es etwas nachgelassen, aber zur aktiven Zeit von Sven Hannawald war ich großer Fan dieser Sportart und habe mir kein Springen entgehen lassen. Der sympathische Überflieger wurde auch schnell zu meinem absoluten Favoriten und der Grand Slam bei der Vierschanzentournee war einer der größten sportlichen Höhepunkte, die... Inzwischen hat es etwas nachgelassen, aber zur aktiven Zeit von Sven Hannawald war ich großer Fan dieser Sportart und habe mir kein Springen entgehen lassen. Der sympathische Überflieger wurde auch schnell zu meinem absoluten Favoriten und der Grand Slam bei der Vierschanzentournee war einer der größten sportlichen Höhepunkte, die ich bisher miterleben durfte. Keine Frage, dass ich deshalb an der Biografie dieses herausragenden Sportlers sehr interessiert war. Das Buch bietet vor allem sportlich interessierten Lesern einen tiefen Einblick in die Sportart Skispringen, von der Entstehungsgeschichte, über das Sprung- bzw. Fluggefühl an sich bis hin zu physikalischen Zusammenhängen. Selbst ein Kind der DDR fand ich besonders die prägenden Jahre in der „Kaderschmiede“ sehr interessant, habe ich doch im persönlichen Umfeld in meiner Kindheit auch so einiges aus dem Bereich der Sportförderung (allerdings im Schwimmsport) mitbekommen. Aufschlussreich fand ich die Rückkehr von Sven an bedeutende Stationen seiner Karriere und das zu Wort kommen von wichtigen Wegbegleitern sowie seiner Eltern, das im Buch übrigens sehr schön mit Fotos dokumentiert ist. Natürlich darf in so einem Buch auch der Blick auf die großen Erfolge nicht fehlen. Das Thema, das mich allerdings am meisten interessiert hatte, nämlich sein Burn-out, wird leider relativ kurz abgehandelt, wobei das Interview mit Svens Psychotherapeutin Nora Maasberg noch am informativsten war. Was mir bei allem ein wenig fehlt, ist der echte Sven. Es wird bei den meisten Themen nur an der Oberfläche gekratzt. Alles wirkt sehr nüchtern, beinahe sachlich. Sven scheint nach wie vor sehr verschlossen, als würde er jede private Information nur sehr widerwillig preisgeben. Natürlich ist das nicht jedermanns Sache, aber gerade in einer Biografie erwarte ich so etwas. Die wenigen dann doch eingestreuten Details, was private Beziehungen angeht, sorgen eher für Verwirrung. Allen, die sich hauptsächlich für den Sportler Sven Hannawald interessieren, kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen. Sein Lebens- und Leidensweg ist gut nachzuvollziehen und ich bin sehr froh, dass seine Landung im Leben geglückt ist.

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Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014

Sven Hannawald nannte sein Buch „Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben“ und macht dafür auch fleißig in Zeitungen, Radio, Fernsehen und öffentlichen Auftritten Werbung. Das Buch hat gut 200 Seiten und bis ca. Seite 160 berichtet er von seiner Kindheit und Jugend, dem Training, dem Sport und... Sven Hannawald nannte sein Buch „Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben“ und macht dafür auch fleißig in Zeitungen, Radio, Fernsehen und öffentlichen Auftritten Werbung. Das Buch hat gut 200 Seiten und bis ca. Seite 160 berichtet er von seiner Kindheit und Jugend, dem Training, dem Sport und seinen sportlichen Höhepunkten. Auch Wegbereiter – Eltern, frühere Trainer, Mitsportler – kommen zu Wort. Der nächste Abschnitt berichtet über seinen Burn-out und über die Zeit danach. Alles ist mit vielen Fotos – teils privat, teils aus der Öffentlichkeit – unterlegt. Das Ganze ist recht unterhaltsam geschrieben und lässt sich gut lesen. Auch zur Geschichte des Skispringens gibt es einen Abschnitt, Erklärungen zu Training oder der Technik des Skispringens. Trotzdem hat mich das Buch etwas enttäuscht. Ich hatte mir erhofft, mehr über den Menschen Hannawald zu erfahren. Natürlich kostet es viel Mut, über den eigenen Burn-out zu berichten. Aber da das alles schon durch die Presse ging, hat niemand Sven Hannawald gezwungen, dieses Buch zu veröffentlichen. Er tat es trotzdem. Gut gefallen hat mir, wie er beschreibt, in die Situation geraten zu sein. Das ist total nachvollziehbar (und teilweise erschreckend, weil man an sich selbst ähnliches erkennen kann) und seine Reaktionen sind verständlich. Leider bricht sich das dann im nächsten Abschnitt, denn über die eigentliche Zeit der „Heilung“ schreibt er nur wenige Seiten, seine Psychologin schreibt eher allgemeines (wobei ich verstehe, dass hier keine persönlichen Sachen genannt werden). Hier zieht er sich wieder dahin zurück, dass möglichst wenig in die Öffentlichkeit kommen soll. Für mich persönlich ist das verständlich – aber warum dann das Buch? Genau das ist für mich der Widerspruch, der sich durch das ganze Buch zieht.

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Der abgestürzte Adler
von melange aus Bonn am 02.10.2013

Zum Inhalt: In diesem Buch erfahren die Lesenden allerhand über das Skispringen, viel zur Jugendsportförderung in der DDR, einiges über den Medienzirkus und fast nichts über Sven Hannawald. Cover und Gestaltung: Sven Hannawald blickt einem direkt in die Augen, - ernst und (wie ich finde) unnahbar wie ein Pokerspieler kurz... Zum Inhalt: In diesem Buch erfahren die Lesenden allerhand über das Skispringen, viel zur Jugendsportförderung in der DDR, einiges über den Medienzirkus und fast nichts über Sven Hannawald. Cover und Gestaltung: Sven Hannawald blickt einem direkt in die Augen, - ernst und (wie ich finde) unnahbar wie ein Pokerspieler kurz vor dem großen Zocken. Das Buch enthält von Sven Hannawald in der Ich-Form wiedergegebenen Text, einige Interviews von seinen Lebensweg begleitenden Personen und viele Fotos, die das Geschriebene illustrieren. Da die Texte manchmal verschachtelt werden ist der Lesefluss nicht gegeben, was ich als störend empfunden habe. Mein Eindruck: Ich gestehe, dass ich nicht nur von der Unterbrechung des Leseflusses enttäuscht bin. Ich hatte mir einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Sven Hannawald versprochen, aber er selbst erzählt fast nur über seine berufliche Laufbahn, die schon als Kind in der DDR begann. Kaum ein Wort darüber, ob er damals seine Eltern und seine Schwester vermisste. Auch später, wenn es um seinen Burn Out und die Bewältigung desselben geht, geben Weggefährten und Ärzte mehr Auskunft über sein Verhalten als er selbst über seine Gefühle. Die einzige Passage, in der ich mich wirklich mitgenommen fühle, ist der große Triumph bei der Vierschanzentournee mit den Siegen bei allen vier Sprüngen. Zwar ist das Buch sehr interessant gestaltet mit vielen Fotos, Grafiken und Einschüben zu Themen am Rande, für eine Autobiographie (die es auch mit unterstützendem Schriftsteller doch sein soll), fehlt mir jedoch der persönliche Touch. Keine "spannenden Einsichten in das Innenleben eines Athleten", sondern nur die Aufsicht auf einen Menschen, der sich glücklicherweise wieder gefangen hat. Wenn Sven Hannawald eigentlich nicht über sich reden wollte, hätte er so eine Art von Buch besser lassen sollen. Fazit: Zu emotionslos für die Erwartung, die von Klappentext und Eingangskapitel geweckt wird.

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