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Mein langer Weg nach Hause

Wie ich als Fünfjähriger verloren ging und 25 Jahre später meine Familie wiederfand

(15)
Es ist ein Tag wie jeder andere im Leben des fünfjährigen Saroo: Auf dem Bahnhof einer indischen Kleinstadt sucht er nach Münzen und Essensresten. Schließlich schläft er vor Erschöpfung in einem wartenden Zug ein. Der fährt den kleinen Jungen ans andere Ende von Indien, nach Kalkutta. Völlig alleine an einem der gefährlichsten Orte der Welt schlägt er sich wochenlang auf der Straße durch, landet im Waisenhaus und gelangt so zu den Brierleys, die Saroo ein neues Zuhause in Australien schenken.
Fünfundzwanzig Jahre später macht sich Saroo mit Hilfe von Google Earth auf die Suche nach seiner leiblichen Familie. Am Bildschirm fährt er Nacht für Nacht das Zugnetz von Indien ab. Das Unglaubliche passiert: Er findet ein Dorf, das dem Bild in seiner Erinnerung entspricht – und macht sich auf den Weg ...
Portrait
Saroo Brierley wurde in Khandwa, Madhya Pradesh, Indien geboren. Er lebt heute in Hobart, Australien und fährt regelmäßig nach Indien um seine leibliche Familie zu besuchen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 10.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37563-2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/120/22 mm
Gewicht 311
Originaltitel A Long Way Home
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 14.879
Buch (Taschenbuch)
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Eine schicksalshafte Reise“

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Der fünfjährige Saroo lebte in einer kleinen Stadt in Indien mit seiner Mutter, seinen beiden Brüdern und seiner jüngeren Schwester zusammen in einer armseligen Hütte. Seine Eltern trennten sich, da der Vater eine neue Frau heiratete und sich nicht mehr um seine alte Familie kümmerte. Seine Mutter Kamla versuchte durch anstrengende Der fünfjährige Saroo lebte in einer kleinen Stadt in Indien mit seiner Mutter, seinen beiden Brüdern und seiner jüngeren Schwester zusammen in einer armseligen Hütte. Seine Eltern trennten sich, da der Vater eine neue Frau heiratete und sich nicht mehr um seine alte Familie kümmerte. Seine Mutter Kamla versuchte durch anstrengende Arbeiten ihre vier Kinder zu versorgen. Die beiden älteren Brüder, besonders sein Bruder Guddu, versuchten auch durch kleinere Arbeiten die Familie mit zu versorgen. Saroo und Guddu waren eines Abends zusammen unterwegs Richtung Bahnhof, als er seinen Bruder verliert und völlig desorientiert in einen Zug steigt, der ihn viele Stunden später in Kalkutta ausspuckt. Saroo findet nicht mehr nach Hause zurück, findet nach vielen Tagen der Suche, des Hungerns und der Einsamkeit Unterkunft in einem Kinderheim, in dem sich jeder bemüht Saroos Zuhause wiederzufinden. Doch auch diese Aktion scheitert und Saroo wird Monate später von einem australischen Ehepaar adoptiert und wächst geliebt und beschützt in Hobarth in Tasmanien auf. Doch seine Erinnerung an seine indische Familie lässt Saroo nicht los und fünfundzwanzig Jahre später beginnt er durch das Internet mit Google Earth sich auf die Suche nach seinem Heimatort zu machen.
Eine bewegende Geschichte um den kleinen indischen Jungen Saroo, der Glück im Unglück hatte und durch das Schicksal ein ganz neues Leben, wie er es sonst nicht hätte leben können, geschenkt bekam.

„Berührend, einfühlsam und detailliert“

Yentl Heinrich, Thalia-Buchhandlung Ulm

Mit 5 verloren gegangen, auf sich allein gestellt und dann durch eine glückliche Wendung des Schicksals von einem australischen Ehepaar adoptiert. Doch wird der junge Inder Saroo jemals seine leibliche Mutter wiedersehen? Was ist mit seinen Geschwistern? Und vor allem seinen Bruder Guddu, dem er während eines kleinen Ausflugs verloren Mit 5 verloren gegangen, auf sich allein gestellt und dann durch eine glückliche Wendung des Schicksals von einem australischen Ehepaar adoptiert. Doch wird der junge Inder Saroo jemals seine leibliche Mutter wiedersehen? Was ist mit seinen Geschwistern? Und vor allem seinen Bruder Guddu, dem er während eines kleinen Ausflugs verloren ging?
25 Jahre braucht Saroo, bis er endlich seine leibliche Familie wiederfindet.
Berührend, einfühlsam und detailliert beschreibt Saroo seinen langen Weg von Indien nach Australien und wieder zurück. Eine Geschichte zum mitfühlen!

Emily Stein, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine bewegende Geschichte über Adoption und der Sehnsucht nach den wahren Wurzeln. Gelingt es dem Jungen Saroo, anhand Erinnerungen seine Familie wieder zu finden? Eine bewegende Geschichte über Adoption und der Sehnsucht nach den wahren Wurzeln. Gelingt es dem Jungen Saroo, anhand Erinnerungen seine Familie wieder zu finden?

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Die unglaublich berührende reale Geschichte eines indischen Adoptivkinds,. Leider vom Schreibstil her etwas holprig, aber dennoch ziemlich fesselnd erzählt! Die unglaublich berührende reale Geschichte eines indischen Adoptivkinds,. Leider vom Schreibstil her etwas holprig, aber dennoch ziemlich fesselnd erzählt!

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Kundenbewertungen


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Mein langer Weg nachhause
von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2016

Saroo war fünf Jahre alt als er in einem wartenden Zug einschlief. Als er wieder aufwachte war er in einer fremden Stadt. Er kämpfte sich durch das Straßenleben Indiens durch. Nach langem Leiden wurde er von einer Australischen Familie adoptiert. Jetzt zwanzig Jahre später will er seine Leibliche Mutter... Saroo war fünf Jahre alt als er in einem wartenden Zug einschlief. Als er wieder aufwachte war er in einer fremden Stadt. Er kämpfte sich durch das Straßenleben Indiens durch. Nach langem Leiden wurde er von einer Australischen Familie adoptiert. Jetzt zwanzig Jahre später will er seine Leibliche Mutter wieder finden. Jede Nacht sucht er, bis er etwas findet das ihm vertraut ist. Als erwachsener Mann begibt er sich auf eine Reise die er wahrscheinlich schon im zarten Alter von fünf Jahren gemacht hat! Sehr rührend und auch spannend!

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Eine schicksalshafte Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 21.04.2015

Der fünfjährige Saroo lebte in einer kleinen Stadt in Indien mit seiner Mutter, seinen beiden Brüdern und seiner jüngeren Schwester zusammen in einer armseligen Hütte. Seine Eltern trennten sich, da der Vater eine neue Frau heiratete und sich nicht mehr um seine alte Familie kümmerte. Seine Mutter Kamla versuchte... Der fünfjährige Saroo lebte in einer kleinen Stadt in Indien mit seiner Mutter, seinen beiden Brüdern und seiner jüngeren Schwester zusammen in einer armseligen Hütte. Seine Eltern trennten sich, da der Vater eine neue Frau heiratete und sich nicht mehr um seine alte Familie kümmerte. Seine Mutter Kamla versuchte durch anstrengende Arbeiten ihre vier Kinder zu versorgen. Die beiden älteren Brüder, besonders sein Bruder Guddu, versuchten auch durch kleinere Arbeiten die Familie mit zu versorgen. Saroo und Guddu waren eines Abends zusammen unterwegs Richtung Bahnhof, als er seinen Bruder verliert und völlig desorientiert in einen Zug steigt, der ihn viele Stunden später in Kalkutta ausspuckt. Saroo findet nicht mehr nach Hause zurück, findet nach vielen Tagen der Suche, des Hungerns und der Einsamkeit Unterkunft in einem Kinderheim, in dem sich jeder bemüht Saroos Zuhause wiederzufinden. Doch auch diese Aktion scheitert und Saroo wird Monate später von einem australischen Ehepaar adoptiert und wächst geliebt und beschützt in Hobarth in Tasmanien auf. Doch seine Erinnerung an seine indische Familie lässt Saroo nicht los und fünfundzwanzig Jahre später beginnt er durch das Internet mit Google Earth sich auf die Suche nach seinem Heimatort zu machen. Eine bewegende Geschichte um den kleinen indischen Jungen Saroo, der Glück im Unglück hatte und durch das Schicksal ein ganz neues Leben, wie er es sonst nicht hätte leben können, geschenkt bekam.

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Ich ging mit ihm nach Hause
von einer Kundin/einem Kunden am 11.02.2015

Dieses Buch ist nach einer wahren Begebenheit von Saroo des dies alles tatsächlich so erlebt hat geschrieben worden. Saroo ein 5jähriger indischer Junge verlebt eine sehr arme,aber auch glückliche Kindheit Sein Vater verlässt die Familie früh und die Mutter muß schwer arbeiten um sie alle vor dem sicheren Hungertod zu bewahren Der kleine Saroo... Dieses Buch ist nach einer wahren Begebenheit von Saroo des dies alles tatsächlich so erlebt hat geschrieben worden. Saroo ein 5jähriger indischer Junge verlebt eine sehr arme,aber auch glückliche Kindheit Sein Vater verlässt die Familie früh und die Mutter muß schwer arbeiten um sie alle vor dem sicheren Hungertod zu bewahren Der kleine Saroo muß auf seine jüngere Schwester aufpassen,während seine älteren Brüder umherziehen,betteln und versuchen ein paar Münzen zu ergattern In Saroos Augen sind sie Helden . Eines Abends nutzt Saroo die Gelegenheit zusammen mit einem seiner Brüder umherzuziehen Angekommen an einem Bahnhof soll Saroo auf seinen Bruder warten. Saroo schläft dabei ein und wacht irgendwann schlaftrunken auf,vermisst seinen Bruder ,wähnt ihn in einem wartenden Zug und steigt ein..... Diese Fahrt führt ihn weit weit weg von Zuhause . Allein und verlassen, versucht er sich als 5jähriger ohne Lese und wenig Sprachkenntnisse durchzuschlagen. Anfangs versucht er noch irgendwie nach Hause zurück zu finden,aber schon bald muß er einsehen,das es ihm wohl nie mehr gelingen wird. Er hat seine Familie verloren. Es beginnt eine harte Zeit aus betteln,verstecken ,sehr schlimmen Erfahrungen aber auch der Zuversicht . Irgendwann wird er aufgeriffen ,und landet in einem Waisenhaus welches versucht seine Familie zu finden ;ohne Erfolg. Ein weiteres Waisenhaus folgt,auch dort ist es nicht möglich anhand der wenigen Hinweise die Saroo geben kann seine Familie zu finden. Und so beschließt man Saroo zur Adoption freizugeben. Saroo bekommt eine zweite Chance geschenkt und wird von einem liebevollen Ehepaar aus Australien adoptiert. So beginnt sein neues Leben mit einer Reise um die halbe Welt. Saroo wächst wohlbehütet und mit großer Liebe zu seiner neuen Familie auf. Seine Wurzeln vergisst er aber auch über die Jahre nie.Die Erinnerung begleitet ihn jeden Tag. Er liebt seine neue Familie über alles und es stand für ihn nie infrage,das auch sie jetzt seine Eltern sind,aber je älter er wird um so mehr wächst sein Wunsch seine Familie in Indien ausfindig zu machen. Und dank der modernen Technik begibt er sich tatsächlich viele viele Jahre später via Internet auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen und versucht das Wunder geschehen zu lassen....... Das Cover des Buchs hat mich bereits sehr angesprochen Ebenso die Fotos zu Beginn und in der Mitte des Buchs,die einiges dokumentieren Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und man geht mit. Man hat von der ersten Sekunde an das Gefühl das man mit Saroo durch das Leben geht. Er erzählt seine Kindheit und jeden Schritt seines weiteren Weges in kurzweiliger,ehrlicher und doch sehr ausführlicher Form. Die Geschichte läuft wie ein Film ab,und man durchlebt mit Saroo alle Kapitel seines Lebens Ein wunderbares Buch,welches ich sehr gern weiterempfehlen werde

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eine unglaubliche, herzerwärmende Geschichte, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann
von einer Kundin/einem Kunden aus Heppenheim am 09.11.2014

Warum habe ich es gelesen? Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch bei Vorablesen.de. Es reizte mich gleich aus mehreren Gründen: Zum einen bin ich ein großer Indien-Fan, schon selbst dort gewesen und lese gerade Bücher, die in dem Land spielen. Zum anderen ist es eine wahre Geschichte, eine Art Autobiografie,... Warum habe ich es gelesen? Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch bei Vorablesen.de. Es reizte mich gleich aus mehreren Gründen: Zum einen bin ich ein großer Indien-Fan, schon selbst dort gewesen und lese gerade Bücher, die in dem Land spielen. Zum anderen ist es eine wahre Geschichte, eine Art Autobiografie, wenn man so will. Auch für solche Bücher habe ich etwas übrig. Dass dieses Buch beides miteinander verbindet und dann auch noch eine so unglaubliche Geschichte erzählt, war für mich einfach unwiderstehlich. Ich bewarb mich um ein Rezensionsexemplar und hatte tatsächlich Glück! Wie war mein erster Eindruck? Wer Vorablesen.de kennt, weiß, dass dort noch vor der Veröffentlichung des Buches immer eine erste Leseprobe zu finden ist. Diese sagte mir sehr zu. Da es sich um eine Laienschriftsteller handelt, rechnet ich eigentlich nicht mit einer besonders hohen literarischen Qualität. Der Auszug ließ sich jedoch leicht und flüssig lesen und war sehr unterhaltsam. An einigen Stellen tritt die Handlung etwas auf der Stelle und es gibt für meinen Geschmack manchmal zu viele Wiederholungen, dies ist jedoch nur in den ersten Kapiteln der Fall. Wie fand ich das Buch insgesamt? Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich habe es förmlich aufgesogen. An nur einem Nachmittag habe ich es zu zu fast 2/3 durchgelesen, was mir sehr selten passiert. Es ist wirklich eine außergewöhnliche Geschichte, wie sie wohl nur das Leben selbst schreiben kann. Die Schilderungen von Indien, insbesondere Kalkutta sind so lebendig, dass ich nicht nur ein sehr genaues Bild vor Augen hatte, sondern auch den Lärm zu hören und den Gestank zu riechen glaubte. Brierley schreibt mit viel Rücksicht auf die Gefühle seiner Familien. Mir war das phasenweise ein kleines bisschen zu viel. Dennoch fand ich es gut, dass er allen mit Respekt begegnet und viel Einfühlungsvermögen beweist. Der Handlungsverlauf ist gut und ohne Längen dargestellt. Er fasst an den richtigen Stellen zusammen und detaillert vor allem die wesentlichen Stationen von Saroo Brierleys Reise. Etwas kritisch empfand ich die Romanisierung des Elends in Indien im ersten Teil des Buches, wenn Saroo Brierley seine Kindheitserinnerungen schildert. Aber vermutlich ist das vollkommen normal bei Erinnerungen. Nur die wenigsten werden von sich behaupten, keine schöne Kindheit gehabt zu haben. Zudem wurden in der deutschen Übersetzungen wohl die Platzierung der Fotos verändert, der Text aber nicht angepasst. Die Bildverweise stimmen daher nicht immer, was mich jedoch nicht groß störte. Sehr gut gefallen hat mir vor allem das Ende des Buches, wo er seine neu gewonnene Perspektive als Mann, der zwischen den Kulturen lebt, beschreibt. Ich finde es immer spannend, wenn man den eigenen Lebensstil aus den Augen einer fremden Kultur erleben darf. Leider bleibt am Schluss jedoch eine Frage offen: Was ist mit Saroo Brierleys Vater, der sich von der Familie trennte, als Saroo Brierley noch ein kleiner Junge war? Immer wieder schreibt Brierley, er wolle auch ihn wiedersehen. Ob es zu einem Treffen kam, bleibt aber offen. Insgesamt ist “Mein langer Weg nach Hause” eine unglaubliche, herzerwärmende Geschichte, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann. Ich hatte sehr großen Spaß am Lesen, vergebe wegen der kleineren Kritikpunkte, aber keine volle Punktzahl.

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Verlorene Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2014

Der 5 jährige Junge Saroo geht seiner Familie an einem Bahnhof in Indien seiner Familie verloren. In Kalkutta, am anderen Ende Indiens lebt er einige Zeit auf der Straße, bis er von einer australischen Familie adoptiert wird. Jahrzehnte später lässt ihm die Erinnerung an Indien nicht los und macht... Der 5 jährige Junge Saroo geht seiner Familie an einem Bahnhof in Indien seiner Familie verloren. In Kalkutta, am anderen Ende Indiens lebt er einige Zeit auf der Straße, bis er von einer australischen Familie adoptiert wird. Jahrzehnte später lässt ihm die Erinnerung an Indien nicht los und macht sich auf die Suche nach seinen biologischen Eltern. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie schrecklich es ist, seine Familie zu verlieren. Vor allem wenn man ein kleines Kind ist. Diese wahre Geschichte dieses kleinen Jungen, der sich auf die Suche nach seinen Wurzeln macht, hat mir sehr gut gefallen

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Mein langer Weg nach Hause
von Tamaru am 26.10.2014

Ein absolut berührendes Buch dessen Geschichte einen sofort in das Leben von Saroo eintauchen läßt. Als Fünfjähriger verlorengegangen in Indien, getrennt von seiner Familie und ganz auf sich alleine gestellt, muss er sich in Kalkutta einige Monate behaupten, bevor er in einem Waisenhaus landet. Aber zum Glück findet sich... Ein absolut berührendes Buch dessen Geschichte einen sofort in das Leben von Saroo eintauchen läßt. Als Fünfjähriger verlorengegangen in Indien, getrennt von seiner Familie und ganz auf sich alleine gestellt, muss er sich in Kalkutta einige Monate behaupten, bevor er in einem Waisenhaus landet. Aber zum Glück findet sich eine Familie die ihn adoptiert und so wächst er schließlich in Australien bei einer liebevollen Familie auf, die ihm hilft, seine Wurzeln nicht zu vergessen und ihn als Erwachsenen unterstützt seine Mutter wieder zu finden. Und das ist nicht einfach, denn er weiß nicht mehr als den ungefähren Ort wo er in den Zug gestiegen ist. Er startet eine monatelange Suche mit Google Earth um seinen Geburtsort zu finden, ist oft daran aufzugeben, aber die Sehnsucht nach seiner Mutter und seinen Geschwistern gibt ihm immer wieder neuen Mut. Und das vermeintlich unmögliche gelingt, er findet nach 25 Jahren seine leibliche Mutter wieder. Wenn man dieses Buch liest, kann man manchmal nicht glauben, was ein kleines Kind alles aushalten kann, auf sich alleine gestellt in einer Millionenstadt, in der sich mancher von uns nicht zurechtfinden würde. Man leidet mit Saroo und kann sich gut ihn in hineinversetzen, in seine Ängste nicht zu überleben. Und man freut sich mit ihm, dass er doch noch auf Menschen trifft, die ihm helfen von der Straße wegzukommen und ihm ein neues Leben ermöglichen. Das Buch ist toll geschrieben, enthält auch einige Fotos, so daß man sich selbst ein Bild von den Stationen seiner Reise machen kann und in eine für uns vollkommen unvorstellbare Geschichte eintauchen kann. Einfach nur toll. Unbedingte Leseempfehlung.

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Mein langer Weg nach Hause
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 26.10.2014

Ein wirklich wunderschönes und aufreibendes Buch. Ich konnte mich davon nicht losreißen. Es hat mich wie einen Bann festgehalten. Irritierend ist die Aussage "Ein modernes Märchen". Märchen sind erfunden und daher kann man schnell darauf kommen, dass es sich hier um einen Roman handelt. Das ist mit Nichten so.... Ein wirklich wunderschönes und aufreibendes Buch. Ich konnte mich davon nicht losreißen. Es hat mich wie einen Bann festgehalten. Irritierend ist die Aussage "Ein modernes Märchen". Märchen sind erfunden und daher kann man schnell darauf kommen, dass es sich hier um einen Roman handelt. Das ist mit Nichten so. Ganz im Gegenteil. Brierley beschreibt hier seine Kindheit und die Suche nach seiner Familie. Das erfolgt immer authentisch und ist mit Bildern unterlegt. Und genau das macht auch dieses Buch aus. Es geht ein ganzes Stückchen näher, als jede andere Geschichte. Immer wieder habe ich den Kopf geschüttelt und erschrocken gestaunt, was alles in der Welt möglich ist. Am liebsten möchte man hingehen und es selbst in die Hand nehmen. Streckenweise fühlt man sich als Leser arg hilflos. So, wie dieser kleine Junge... Dieses Buch hat einen ganz hohen Gänsehautcharakter und eine große Nachhaltigkeit. Ich bin aufrichtig froh darüber, es gelesen zu haben. Obwohl ich Indien nicht kenne, ist es mir doch ein Stückchen näher gerückt. Ich habe viel gelernt, was ich vorher nicht wußte, habe meinen Horizont erweitert und verstanden, was mir doch sonst so fern lag. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Allen.

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Mein langer Weg nach Hause
von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2014

Ein wirklich wunderschönes und aufreibendes Buch. Ich konnte mich davon nicht losreißen. Es hat mich wie einen Bann festgehalten. Irritierend ist die Aussage "Ein modernes Märchen". Märchen sind erfunden und daher kann man schnell darauf kommen, dass es sich hier um einen Roman handelt. Das ist mit Nichten so.... Ein wirklich wunderschönes und aufreibendes Buch. Ich konnte mich davon nicht losreißen. Es hat mich wie einen Bann festgehalten. Irritierend ist die Aussage "Ein modernes Märchen". Märchen sind erfunden und daher kann man schnell darauf kommen, dass es sich hier um einen Roman handelt. Das ist mit Nichten so. Ganz im Gegenteil. Brierley beschreibt hier seine Kindheit und die Suche nach seiner Familie. Das erfolgt immer authentisch und ist mit Bildern unterlegt. Und genau das macht auch dieses Buch aus. Es geht ein ganzes Stückchen näher, als jede andere Geschichte. Immer wieder habe ich den Kopf geschüttelt und erschrocken gestaunt, was alles in der Welt möglich ist. Am liebsten möchte man hingehen und es selbst in die Hand nehmen. Streckenweise fühlt man sich als Leser arg hilflos. So, wie dieser kleine Junge... Dieses Buch hat einen ganz hohen Gänsehautcharakter und eine große Nachhaltigkeit. Ich bin aufrichtig froh darüber, es gelesen zu haben. Obwohl ich Indien nicht kenne, ist es mir doch ein Stückchen näher gerückt. Ich habe viel gelernt, was ich vorher nicht wußte, habe meinen Horizont erweitert und verstanden, was mir doch sonst so fern lag. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Allen.

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Das wunderbare Eintauchen ins unglaubliche Leben eines Mannes mit zwei Müttern
von Leschen aus Gießen am 23.10.2014

Der indische Junge Saroo ist fünf Jahre alt, als er bei seiner Adoptivfamilie im australischen Hobart ein zweites/neues Zuhause findet. Ein Zuhause nach dem Lebensstandard der westlich-bürgerlichen Welt mit einem eigenen Zimmer. Die ersten fünf Jahre seines Lebens hat er mit seiner Mutter, seinen zwei älteren Brüdern und seiner... Der indische Junge Saroo ist fünf Jahre alt, als er bei seiner Adoptivfamilie im australischen Hobart ein zweites/neues Zuhause findet. Ein Zuhause nach dem Lebensstandard der westlich-bürgerlichen Welt mit einem eigenen Zimmer. Die ersten fünf Jahre seines Lebens hat er mit seiner Mutter, seinen zwei älteren Brüdern und seiner jüngeren Schwester in einer gemauerten Einraumhütte mit Wasserhahn in Zentralindien verbracht. Das Geld, was die alleinerziehende Mutter u.a. auf dem Bau verdiente, und der große Bruder als Tellerwäscher hinzuverdiente, reichte oft nicht fürs Essen. Saroo ging u. a. bei den Nachbarn um Essensreste betteln. Seine komplette Kindheit hindurch und auch später als Jugendlicher und Erwachsener haben ihn seine Bilder im Kopf - seine Erinnerungen - begleitet. Sie kannte er gut. Sie hatte er "sorgsam behandelt" auf die Insel Tasmanien mitgebracht und „gepflegt“. Seine Adoptiveltern, seine indisch-stämmigen Nachbarn, einer seiner Lehrerinnen und viele andere prägende Menschen in Saroos Lebensumfeld haben ihm Zeit seines Lebens in Tasmanien durch ihr Verhalten gezeigt, dass er sich ihnen mitteilen könne. Für ihn und für diese Menschen war es wichtig, dass er sich an die Orte und Ereignisse seiner frühesten Kindheit erinnerte. Er sollte seine Vergangenheit nicht vergessen. Und das hat er auch nicht. Als Erwachsener - 25 Jahre später - findet Saroo zurück nach Hause. Es war ein langer Weg mit vielen „Reisen“ auch in seinem Inneren. Seine Erinnerungen, der Austausch mit anderen adoptierten Kindern sowie indischen Mitstudenten am College haben seine Suche beeinflusst und in Gang gesetzt. Aber besonders die Technik der digitalen Satellitenbilder und die Möglichkeiten derer Nutzung mit Google Earth haben ihm geholfen, und seine erfolgreiche Suche ermöglicht. Zu guter Letzt hat ihm das soziale Netzwerk Facebook die Sicherheit gegeben, dass seine Suche nach seinem Geburtsort Ginestlay (Ganesh Talai) erfolgreich war. „Folgen Sie mir. Ich führe Sie zu Ihrer Mutter“, sagt der fremde Mann auf Englisch. Gleich wird Saroo als Dreißigjähriger nach 25 Jahren seine unfreiwillig aus den Augen verlorene (indische) Mutter wiedersehen. Damit beginnt der Autor Saroo Brierley seine niedergeschriebene Lebensgeschichte im Prolog dieses Buches. Im Buch wird die Geschichte auch so enden, ein Wiedersehen nach 25 Jahren. Die Geschichte des Mannes mit einem indischen Vornamen "Saroo" und einem englisch-australischen Nachnamen "Brierley". Die wahre Geschichte, die schon 2012 weltweit durch die Medien ging. Seinen Lebensweg dazwischen erzählt der Autor in seiner 250-seitigen Autobiographie in 13 Kapiteln mit kurzen aussagekräftigen Kapitelüberschriften in drei Teilen. In der Autobiographie erfährt der Leser in den ersten vier Kapiteln des Buches von der Vergangenheit des Autors in Indien (1. Teil). Er schreibt seine Geschichte als Erwachsener nieder. Ihm ist klar, dass viele seiner Erinnerungen verändert sind, zum Teil verloren sind. Über sein Heranwachsen im australischen Bundesland Tasmanien erfährt der Leser in den folgenden drei Kapiteln (2. Teil). Hierbei zeigt der Autor auch in dem Kapitel „Mums Reise“ die Lebensgeschichte seiner (australischen) Mum auf. Er schildert die emotionale Entwicklung seiner Mum vom Kind zu der erwachsenen Frau, die er kennengelernt hat. In diesen gut zehn Seiten zeigt er die Dankbarkeit, die er ihr gegenüber empfindet, aber besonders seine Liebe für sie und beschreibt die Frau mit Worten, die seinen Stolz auf seine Mum wiederspiegeln. Vor der - trotz weniger gemeinsamer Jahre - ihren Sohn sehr prägenden (indischen) Mutter und ihrem stetigen Glauben ihren jüngsten Sohn eines Tages wieder zu sehen, kann der nie hungernde und nie frierende Leser nur den Hut ziehen. Er lernt in drei Kapiteln des Buches (3. Teil) eine arme Frau kennen, die nie aufgibt und dem Leben positiv entgegentritt. Eine Frau, die ihren Optimismus und ihr Durchhaltevermögen ihrem jüngsten Sohn vererbt hat. Rückblickend auf Saroos 30 Lebensjahre, über die er in diesem Buch geschrieben hat, kann man zusammenfassend sagen. Er hat alles dafür getan, dass er nicht komplett vergisst, was einmal war, so dass es ihn eines Tages wieder zurück gebracht hat zu seinen Ursprüngen. Und er hat erkannt, wo sein zu Hause ist. Als Erwachsener schreibt Saroo über sein Leben in Indien: "Manche dieser Erinnerungen waren schön, andere schlimm, doch ich konnte die einen nicht ohne die anderen halten und hielt darum an allen fest." Die autobiographische Geschichte von Saroo Brierley ist die Suche eines Kindes und eines Erwachsenen nach der eigenen bedeutungsvollen Vergangenheit, keine Sinnsuche eines jungen Mannes, der nicht weiß, wo er im Leben hingehört oder gar, wer er ist. Denn der Junge Saroo findet in der anderen "Welt" (Tasmanien) schnell Vertraute, die ihn dabei unterstützen, seine Erinnerungen lange wach zu halten, er findet Freunde, und die Liebe zum Sport. Es ist eine Geschichte eines zielstrebigen, selbstbewussten Jungen und Mannes, der sein Leben hinterfragt, auch mal eingeschlagene Wege verlässt oder zurückgeht. Der Schreibstil des Autors gewährt dem Leser einen Einblick in seine Gedanken, Gefühle und Wünsche, oder soll ich besser anstatt Wünsche Ziele sagen!? Es ist eine emotionale Geschichte, die aber nie kitschig ist oder die Protagonisten vorführt. Es ist ein Roman, der bei dem Leser positive Gefühle hinterlässt. Kein Moment während des Lesens lässt den Leser trübsinnig zurück, höchstens nachdenklich. Doch dann ist er wieder begeistert von dem Werdegang dieses Kindes, Jugendlichen und Erwachsenen und den Menschen, die an seinem Leben entweder durch ihre körperliche oder durch ihre mentale (erinnerte) Anwesenheit teilhaben. Und er schließt seine niedergeschriebene Lebensgeschichte, die der Leser dieses Buches begleiten durfte, an der er teilhaben durfte mit den Worten „… bin ich überzeugt, dass alles was mir als kleiner Junge bis hin zum überreichen Beschenktwerden mit zwei Familien widerfahren ist, genau so kommen musste. Dieser Gedanke erfüllt mich mit tiefer Demut.“ Das Buch ist hier zu Ende, doch das Leben von Saroo und die Erinnerung daran ist noch lange nicht zu Ende. Viel Glück weiterhin will man dem jungen Mann wünschen, und bleib, so wie du bist.

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Kein glitzerndes Indien ...
von Mrs. HenryFitzroy aus Wilhelmshaven am 19.10.2014

... aber dafür um so mehr Geschichte! Eine ergreifende Geschichte ist diese Buch wirklich und so lebendig geschrieben! Man kann sich sowohl in den kleinen Jungen Saroo, als auch in den erwachsenen Mann Saroo hineinversetzen. Man kann nachfühlen, wie der Kleine sich fühlen musste, ganz allein in der großen Stadt, voller... ... aber dafür um so mehr Geschichte! Eine ergreifende Geschichte ist diese Buch wirklich und so lebendig geschrieben! Man kann sich sowohl in den kleinen Jungen Saroo, als auch in den erwachsenen Mann Saroo hineinversetzen. Man kann nachfühlen, wie der Kleine sich fühlen musste, ganz allein in der großen Stadt, voller Menschen. Menschen die ihm nicht helfen, einfach übersehen, Menschen die ihm nichts gutes wollen, vor der er immer wieder fliehen muss. Das Kind, das nicht einmal richtig sprechen kann, geschweige denn Lesen oder Schreiben. Aber man kann auch mit dem erwachsenen Mann mitfühlen, der nie seine Herkunft vergessen hat und Fragen beantwortet haben will. Der Mann, der erst nur ideenlos Versuche unternimmt und immer wieder von ab kommt. Der Mann, der dann doch irgendwann Nacht für Nacht am PC sitzt und alle Bahnstrecken von Kalkutta aus praktisch aus dem All mit Google Earth abfährt, um irgendwo einen Anhaltspunkt zu finden, an dem er sich noch aus seiner Kindheit erinnern kann. Dann der Moment, an dem er tatsächlich den Ort aus seiner Kindheit erkennt und alles in die Wege leitet, um seinen Weg durch Indien noch einmal zu erleben und die Suche nach seiner Mutter, den zwei Brüdern und der Schwester. Das alles von dem erwachsenen Saroo selbst erzählt, aber so lebendig, als würde er neben einem sitzen und es einem persönlich erzählen. Dabei gibt es keine Mitleidsschiene, die ja gerne mal in solchen "armen indischen Kinder-Geschichten" eingebaut werden - nein, überhaupt nichts davon! Es ist einfach eine Geschichte von einem Mann, der mit sich und seinem Leben im Reinen ist, aber doch mehr über die Ereignisse seiner Kindheit erfahren will, die ihm sein jetziges Leben ermöglicht haben. Das ganze nicht als langweilige Biografie, sondern als lebendige Geschichte erzählt, mit seinen Erinnerungen und Gefühlen und ein Paar Bildern aus seinem Leben. Mehr will ich auch gar nicht verraten, obwohl ich das ganze Buch so nacherzählen könnte. Fazit: Ein wirklich sehr gutes Buch über eine wahre Geschichte, mit allen Höhen und Tiefen der Ereignisse im Leben eines kleinen Jungen, der sehr viel Glück hatte und zu einem Mann in guten Verhältnissen heranwachsen durfte, ohne seine Herkunft jemals aus den Augen verloren zu haben. Lebendig und ergreifend zugleich geschrieben und mich total begeistert hat!

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Ich ging mit ihm nach Hause
von einer Kundin/einem Kunden aus Körle am 12.10.2014

Ein sehr brührendes Buch nach einer wahren Begebenheit über einen 5jährigen indischen Jungen,der auf dramatische Weise sein erstes Leben verlor ,eine zweite Chance bekam und nun als Erwachsener zu seinen Wurzeln zurückfinden möchte

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Bollywood mal anders
von sommerlese am 25.05.2016

Diese Geschichte ist unglaublich, aber dennoch wahr, denn so sind die wahren Geschichten, die das Leben schreibt. Saroo erzählt in einfacher Erzählsprache von seinem "Verlorengehen" und seinem Überleben in der Millionenstadt Kalkutta auf offener Straße. Diese indische Welt mit all seiner Armut, wo jeder mit seinem eigenen Überlebenskampf beschäftigt ist,... Diese Geschichte ist unglaublich, aber dennoch wahr, denn so sind die wahren Geschichten, die das Leben schreibt. Saroo erzählt in einfacher Erzählsprache von seinem "Verlorengehen" und seinem Überleben in der Millionenstadt Kalkutta auf offener Straße. Diese indische Welt mit all seiner Armut, wo jeder mit seinem eigenen Überlebenskampf beschäftigt ist, wird uns hier anschaulich vor Augen geführt. Bei über 4 Millionen Einwohnern sind einzelne Schicksale den Menschen fast gleichgültig und Kindern wird häufig Gewalt angetan. Saroo ist in absoluter Armut aufgewachsen, die Familie wurde von seinem Vater früh verlassen, aber seine Mutter arbeitet schwer, um ihn und seine drei Geschwister über Wasser zu halten. Dazu ist sie häufig mehrere Tage unterwegs und die Kinder sind sich selbst überlassen. Schulbildung ist teuer und den Kindern fremd, hier müssen die Kinder ihr tägliches Essen selbst erarbeiten und aufeinander aufpassen. Dieser enge Familienzusammenhalt und die geschwisterliche Zuneigung haben ihn früh geprägt und ihm trotz der ärmlichen Verhältnisse eine glückliche Kindheit beschert, die er nie vergisst. Obwohl er in einer wunderbaren Familie aufgenommen wird und sich dort auch angekommen fühlt, überkommt ihn Jahre später voller Wehmut die Sehnsucht nach seiner leiblichen Familie und er beginnt in seinen Erinnerungen zu suchen und nachzuforschen. Die Bilder aus seiner Kindheit sind in seinem Kopf tief eingebrannt und damit beginnt die intensive Suche nach der berühmten Nadel im Heu, in diesem Fall nach einem unbekannten Ort in Indien. Fasziniert liest man Saroos Geschichte und begleitet ihn auf Schritt und Tritt, bis er dann endlich seine Mutter und Geschwister in die Arme schließen kann. Er ist an seinem Schicksal nicht verzweifelt, sondern hat mit seinem Wunsch nach Aufklärung eine zweite Familie dazu gewonnen. Ein paar Fotos geben Einblick und veranschaulichen noch einmal dieses Personenschicksal. Hier werden dem Leser deutlich die ärmlichen Bedingungen in Indien vor Augen geführt, ohne in eine Mitleidsschiene abzudriften. Das macht aufmerksam auf das Leid in unserer Welt und zeigt durch die Adoption einen bedeutsamen, in der Menge jedoch kleinen Schritt zur Besserung an. Die Familiengeschichte der Brierleys wird ebenfalls ausführlich erklärt und auch in ihrer Vergangenheit waren Armut und Überlebenskampf zu finden, die später dann Motive für die Adoptionen waren. Sehr informativ ist die Vorstellung des Adoptionshilfswerks ISSA, hier erfährt man ebenfalls einiges Hintergrundwissen. Diese reale Familiengeschichte hat mir gut gefallen und sie ist mir sehr nahe gegangen. Hier wird ein Zeichen gesetzt für die Hoffnung und ein besseres Miteinander auf der Welt.

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Unglaubliche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2014

Der kleine indische Junge Saroo besteigt einen abgestellten Zug und schläft ein. Als er wieder aufwacht ist er 1700 km entfernt von seinem Heimatort in der Großstadt Kalkutta. Saroo, der seinen Nachnahmen nicht kennt und auch den Namen seines Heimatortes falsch ausspricht, bittet um Hilfe und wird abgewimmelt als... Der kleine indische Junge Saroo besteigt einen abgestellten Zug und schläft ein. Als er wieder aufwacht ist er 1700 km entfernt von seinem Heimatort in der Großstadt Kalkutta. Saroo, der seinen Nachnahmen nicht kennt und auch den Namen seines Heimatortes falsch ausspricht, bittet um Hilfe und wird abgewimmelt als lästiges Bettelkind. Er hat Hunger und hat Angst - alles was er will ist nach Hause zu seiner Mutter, seinen Brüdern und seiner kleinen Schwester. Er schlägt sich eine Zeitlang auf den gefährlichen Straßen Kalkuttas durch bis jemand Mitleid mit ihm hat und ihn in ein Kinderheim bringt. Von dort wird er nach Australien zu Adoptiveltern gebracht. Es geht ihm gut dort - er wird geliebt und verlebt eine schöne, unbeschwerte Kindheit. Doch seine Erinnerungen lassen ihn nicht los. Im Erwachsenenalter macht er sich auf die Suche nach seiner indischen Familie. Und mit Hilfe von Google earth gelingt ihm das beinahe Unmögliche - er findet einen Ort, der ihn an seinen Heimatort erinnert. Er macht sich auf den Weg nach Indien und findet seine Familie wieder. Sehr bewegend und ergreifend. Die wahre Geschichte eines verlorenen Kindes.

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Ein erstaunliches Buch...
von einer Kundin/einem Kunden aus Herrenhof am 13.01.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Mich hat die Lebensgeschichte des Saroo sehr ergriffen. Es ist unglaublich, wie er sich als kleiner Junge durchgeschlagen hat und es bei allen Höhen und Tiefen doch ein gutes Ende gibt. Es liest sich so leicht dahin, man fiebert mit, aber das, was dieser kleine Junge ausgestanden hat, möchte... Mich hat die Lebensgeschichte des Saroo sehr ergriffen. Es ist unglaublich, wie er sich als kleiner Junge durchgeschlagen hat und es bei allen Höhen und Tiefen doch ein gutes Ende gibt. Es liest sich so leicht dahin, man fiebert mit, aber das, was dieser kleine Junge ausgestanden hat, möchte man sich gar nicht vorstellen. Wie wunderbar ist es zu erfahren, daß es Menschen gibt, die gerade solchen armen Kindern ein Zuhause mit Liebe und Wärme geben. Daß die Adoptiveltern von Saroo ihn unterstützt haben, beim recherchieren nach seiner Herkunft spricht für ihr großes Herz. Die Ausdauer bei der Suche "nach der Nadel im Heuhaufen" wie es im Buch gesagt wird, hat mich ebenfalls fasziniert. Wenn man bedenkt, daß sich das ganze über Jahre hingezogen hat. Es ist wirklich ein wunderbares Buch, aber trotzdem die Realität.

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Sehr aufschlußreich über die indisch/australischen Gepflogenheiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Waldsee am 18.11.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Eigentlich ganz spannend - die Bahnfahrten, Kinderheime etc. könnten ein bisschen spannender sein ! Eine Karte von Indien wäre ganz hilfreich

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