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Mein letzter Seufzer

Erinnerungen. Mit e. Vorw. v. Jean-Claude Carrière

Kurz vor seinem Tod erschien Buñuels Autobiographie, die der Drehbuchautor Jean-Claude Carrière nach langen Gesprächen mit dem Regisseur aufgezeichnet hatte. Buñuel war einer der bedeutendsten Filmregisseure des letzten Jahrhunderts, der die Frühzeit des Films miterlebt hat und selbst zur künstlerischen Avantgarde der 20er/30er Jahre gehörte.
In seiner Autobiographie erzählt er, welche seiner Filme er besonders liebte, wie sie entstanden und wie unterschiedlich sie aufgenommen wurden. Er reflektiert über seine Befindlichkeit im Alter, über von ihm bevorzugte Bars und Drinks, über Freundschaften, über sein Verhältnis zur Kommunistischen Partei, über Erotik, Sexualität und sein Verhältnis zum Tod.
Rezension
"Es gibt Bücher, bei denen man es als Ehre empfindet, sie einem geneigten Publikum empfehlen zu dürfen, und Luis Bunels "Mein letzter Seufzer" gehört zweifellos zu diesen Büchern. Ich habe die Lektüre von der ersten bis zur letzten Zeile genossen, ichhabe alle diese Zeichen geschlürft, geschmatzt, gestreichelt; wie von Bunel nicht anders zu erwarten, ist auch sein Buch ein erotisches Ereignis, vor allem, wenn wir verstehen, daß es auch eine Erotik der Freiheit gibt, der Freundschaft, der Intelligenz und der Arbeit" (Jörg Fauser).
Portrait
Der Autor: Luis Buñuel, am 22. Februar 1900 in Calanda geboren, drehte 1928 mit Dalí seinen ersten eigenen Film Der andalusische Hund, der wegen seiner schockierenden Szenen Aufsehen erregte. Auch der zweite Film, Das goldene Zeitalter (1930), sorgte für einen Skandal und wurde verboten. Nach dem Krieg entstanden u. a. Der Würgeengel (1962); Tagebuch einer Kammerzofe (1963) und Belle de Jour – Schöne des Tages (1966). Den Höhepunkt seines internationalen Ruhms erreichte Buñuel mit Der diskrete Charme der Bourgeoisie (1972), für den er den Oscar erhielt. Das Gespenst der Freiheit wurde 1974 als die Filmsensation des Jahres gefeiert. Dieses obskure Objekt der Begierde (1977) gilt bis heute als humorvoll-abgeklärtes Vermächtnis des großen Regisseurs.
Luis Buñuel starb am 29. Juli 1983 in Mexiko City.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Jean-Claude Carrière
Seitenzahl 413
Erscheinungsdatum Juli 2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89581-112-8
Verlag Alexander
Maße (L/B/H) 198/127/28 mm
Gewicht 502
Abbildungen , Fotostaf. 19,5 cm
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 47.712
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