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Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen

Roman. Originalausgabe

(7)
In ihrem SPIEGEL-Bestseller "Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen" schildert die Journalistin Alexandra Fröhlich mit staubtrockenem Humor eine zum Brüllen komische Liebes- und Familiengeschichte zwischen Deutschen und Russen. Basierend auf eigenen Erfahrungen der Autorin entsteht ein liebevoll beobachteter und charmant überspitzter Roman über das Aufeinanderprallen zweier Kulturen.
Kann man einen Tsunami aufhalten? Eine Lawine? Einen Hurrikan? Ebenso hoffnungslos ist es, Paulas russische Schwiegermutter vom Gegenteil zu überzeugen, wenn diese beschließt, heimlich einen zwei Zentner schweren Neufundländer auf einem Hamburger Friedhof zu begraben. Denn Darya ist stur wie ein russischer Panzer und verrückt wie ein tollwütiges Frettchen. Mit Logik ist da nichts zu machen, nur Betteln hilft – manchmal. Wäre da nicht Daryas Sohn Artjom, Paula hätte längst die Flucht ergriffen. Zugegeben, Artjom liebt Wodka, Nachtklubs und Chopin, aber er hat eine Stimme, die Paulas Kniescheiben zum Vibrieren bringt …
"Der Journalistin und Autorin Alexandra Fröhlich ist mit ihrem Roman «Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen» eine West-Ost-Satire buchstäblich zum Brüllen gelungen. Der Roman ist eine vergnügliche Lektüre nicht nur für Russland-«Insider», die an tristen Wintertagen die Lachmuskeln stärkt." dpa
Portrait
Alexandra Fröhlich ist Journalistin und Autorin. Sie arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenzeitschriften. Sie entwickelte in Kiew ein neues Frauenmagazin. Alexandra Fröhlich ist ihrem russischen Ex in ebenso inniger wie wechselnder Zu- und Abneigung verbunden und lebt mit ihren drei Söhnen in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 20.12.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51256-2
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 213/135/25 mm
Gewicht 388
Buch (Paperback)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Dies ist ein kurzweiliger, frecher Unterhaltungsroman á la "Maria ihm schmeckt´s nicht" auf russisch. Das ansprechende Buchcover verspricht nicht zu viel: man kann sich- manchmal etwas peinlich berührt- beim Lesen gut amüsieren. Witzige, zugegeben etwas überzogene Charaktäre hauchen diesem Roman sehr viel Leben und Komik ein. Mir hat´s Dies ist ein kurzweiliger, frecher Unterhaltungsroman á la "Maria ihm schmeckt´s nicht" auf russisch. Das ansprechende Buchcover verspricht nicht zu viel: man kann sich- manchmal etwas peinlich berührt- beim Lesen gut amüsieren. Witzige, zugegeben etwas überzogene Charaktäre hauchen diesem Roman sehr viel Leben und Komik ein. Mir hat´s gefallen!

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Ok, viele gute und auch nicht so gute bei uns hinlänglich bekannte Eigenheiten unserer osteuropäischen Nachbarn wurden hier in einem sehr lustigen Buch eingebunden. Ich habe oft herzhaft gelacht. Da ist die deutsche und momentan nicht sehr erfolgreiche Rechtsanwältin Paula, die eines Tages eine russische Familie in einem irrwitzigen Ok, viele gute und auch nicht so gute bei uns hinlänglich bekannte Eigenheiten unserer osteuropäischen Nachbarn wurden hier in einem sehr lustigen Buch eingebunden. Ich habe oft herzhaft gelacht. Da ist die deutsche und momentan nicht sehr erfolgreiche Rechtsanwältin Paula, die eines Tages eine russische Familie in einem irrwitzigen Streitfall vertreten soll. Und beim Anblick und der Stimme von den Sohn, Artjom, schlägt ihr Herz Purzelbaum. Gegen jede Vernunft heiratet sie Artjom. Was Paula nicht ahnte, ist, wie ihre neue Familie ihr Leben verändern wird. Es folgen Aufträge von anderen Russen, die alle sehr merkwürdig sind. Paulas Eltern, erzkonservativ und hanseatisch, kommen aus dem Entsetzen nicht mehr raus. Ich denke, vergnügliche Lesestunden mit sehr lustigen Episoden!

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Paula Matthes, höhere Hamburger Tochter, muss sich ihr Geld mit ihrem kleinen Anwaltsbüro verdienen. Und das Geld ist knapp, also übernimmt sie den Fall eines russischen Ehepaares: man möchte das Cello der Dame, welches der letzte Vermieter an sich genommen hat, wieder zurückbekommen. Dolmetscher ist ihr Sohn Artjom, dessen Stimme Paula Paula Matthes, höhere Hamburger Tochter, muss sich ihr Geld mit ihrem kleinen Anwaltsbüro verdienen. Und das Geld ist knapp, also übernimmt sie den Fall eines russischen Ehepaares: man möchte das Cello der Dame, welches der letzte Vermieter an sich genommen hat, wieder zurückbekommen. Dolmetscher ist ihr Sohn Artjom, dessen Stimme Paula direkt in die Knie fährt. Vielleicht ein bißchen naiv, aber sie lässt sich in diese Familie ziehen: verliebt, verlobt, verheiratet. Selbst ihre steifen Eltern können sich dem russischen Sog nicht entziehen. Und wenn man dann noch weiß, dass die Autorin mit einem Russen verheiratet war: wetten, dass die eine oder andere Situation einen wahren Kern hat? Man schlittert man von der einen komischen Situation in die nächste, liebevoll und mit allen Klischees behaftet beschreibt Alexandra Fröhlich das neue chaotische Leben ihrer Heldin Paula, die tief in ihrer hanseatischen Gelassenheit erschüttert wird und mit russischem „Das Beste daraus machen“ alles meistert. Oder war es andersherum? Auf jeden Fall: das Cover ist Programm und man hat schmunzelige Stunden.

„Es leben die Klischees“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Alexandra Fröhlich ist eine Journalistin, die auch im wirklichen Leben mit einem Russen verheiratet war. Laut der Kurzbiografie in ihrem Buch hat sie immer noch einen guten Draht zum ihm.

In ihrem Roman beschreibt die Autorin den holperigen Start in das Eheleben ihrer Protagonistin Paula und die Schwierigkeiten, die sie mit ihrer
Alexandra Fröhlich ist eine Journalistin, die auch im wirklichen Leben mit einem Russen verheiratet war. Laut der Kurzbiografie in ihrem Buch hat sie immer noch einen guten Draht zum ihm.

In ihrem Roman beschreibt die Autorin den holperigen Start in das Eheleben ihrer Protagonistin Paula und die Schwierigkeiten, die sie mit ihrer russischen Verwandtschaft hat. Das Buch startet gleich fulminant. Paula wird mit ihrer Schwiegermutter Darya auf dem Ohlsdorfer Friedhof von der Polizei erwischt, als die beiden versuchen den verstorbenen Neufundländer zu beerdigen. Paula ist eine junge Anwältin, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat. Da sie mit ihrem Freund ursprünglich eine gemeinsame Kanzlei hatte, musste sie auch gleichzeitig den Sprung in die Selbständigkeit wagen. Die Geschäfte laufen schlecht. Da kommt ihr ein Auftrag des russischen Ehepaares Polyakow gerade recht. Sie soll die beiden in einer Klage gegen ihren ehemaligen Vermieter unterstützen. Da die beiden schlecht Deutsch sprechen, ist ihr Sohn Artjom als Dolmetscher mitgekommen. Und damit beginnen die Katastrophen. Die Autorin beschreibt, wie es dazu kam, dass sie sich in Artjom verliebt hat. Dank des ersten Auftrags mit der Familie erhält sie immer neue Aufträge von anderen Russen. Nicht immer sind es Aufträge, die sie als Rechtsanwältin fordern. Häufig muss sie auch nur als Mediatorin agieren. Es sind schon recht skurrile Aufträge dabei. Ihre Eltern sind mit der neuen Situation nicht zufrieden. Immerhin war ihr Vater ein anerkannter Richter, der typisch hanseatisch steif ist.

Der Roman ist herrlich witzig, wenn man als Leser damit leben kann, dass die gängigen Klischees bedient werden. Paula ist eine sehr naive Frau. Bis zum Ende der Geschichte wissen weder Paula noch der Leser, womit die Familie eigentlich wirklich ihr Geld verdient. Sind es legale Geschäfte oder doch kriminelle? Sowohl die Russen als auch die Hanseaten werden überzeichnet. Wenn man darüber hinwegsehen kann, wird man von diesem Roman kurzweilig unterhalten. Es gibt schon einige sehr köstliche Episoden. Wer das nicht kann, sollte diesen Roman lieber nicht lesen. Da ich eher zu letzteren gehöre, hat das Buch von mir nur 3 Sterne erhalten. Halbe kann ich ja leider nicht vergeben.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
4
3
0
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0

Urkomisch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremerhaven am 28.02.2013

Habe das Buch praktisch verschlungen und selten so viel gelacht beim lesen! Da ich selbst die russische Mentalität täglich selbst erlebe durch meine russische Verwandschaft habe ich einiges erleben, was ich selbst schon erlebt habe! Klischees sind zwar mit dabei, aber diese herrlich komisch verpackt und kein bisschen wertend.... Habe das Buch praktisch verschlungen und selten so viel gelacht beim lesen! Da ich selbst die russische Mentalität täglich selbst erlebe durch meine russische Verwandschaft habe ich einiges erleben, was ich selbst schon erlebt habe! Klischees sind zwar mit dabei, aber diese herrlich komisch verpackt und kein bisschen wertend. Hat mir richtig gut gefallen, empfehle ich jedem weiter, der gerne lacht!

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Liebe macht definitiv blind… oder unempfindlich
von peedee am 01.04.2016

Wie heisst es doch so schön: Man heiratet nicht nur einen Partner, sondern dessen Familie gleich mit. So geht es auch der Anwältin Paula Matthes. Eines Tages sitzen Herr und Frau Polyakow in ihrer Kanzlei und wollen ihren Vermieter verklagen. Aufgrund von Sprachproblemen – obwohl bereits achtzehn Jahre in... Wie heisst es doch so schön: Man heiratet nicht nur einen Partner, sondern dessen Familie gleich mit. So geht es auch der Anwältin Paula Matthes. Eines Tages sitzen Herr und Frau Polyakow in ihrer Kanzlei und wollen ihren Vermieter verklagen. Aufgrund von Sprachproblemen – obwohl bereits achtzehn Jahre in Deutschland – kommen sie an einem anderen Tag wieder und bringen ihren Sohn Artjom mit, der übersetzt. Vier Monate später sind Paula und Artjom verheiratet – und aus ist es mit dem ruhigen Leben in Hamburg. Das Hochzeitsgeschenk beider Eltern für Paula und Artjom ist ein wirklich „tolles“ Geschenk: Flitterwochen mitsamt den Eltern! Tja, ob das wohl gutgeht? Erster Eindruck: Ein sehr süsses Cover – ich liebe es! Die Matrioschka vom Cover wiederholt sich beim Buchschnitt (aussergewöhnlich) sowie bei jedem neuen Kapitel. Der Titel verspricht eine humorvolle Lektüre. Ich habe zuerst Band 2 gekauft (wegen dem ebenfalls tollen Cover) und dann festgestellt, dass es eine Reihe ist. Also musste ich Band 1 kaufen und damit beginnen. Die Protagonisten sind gut beschrieben, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte: Einerseits die durch und durch hanseatische, zurückhaltende Familie Matthes und andererseits die russische, laute Familie Polyakow. Die Zusammenführung dieser Gegensätze ist sehr amüsant beschrieben. Der kleinste gemeinsame Nenner der beiden Parteien? Ihre Liebe zu Hunden. Wenn alle Russen so wären, wie die im Buch geschilderten, täte ich mich schwer damit, z.B. die chronische Unpünktlichkeit, wischi-waschi-Aussagen („Bisness“, aber was machen Artjom und Co. eigentlich tatsächlich den ganzen Tag?), illegale Glücksspiele, sehr viel Alkohol. „Wodka macht aus allen Menschen Russen.“ (Ivan Rebroff, 1931 – 2008) Artjom wäre absolut nicht mein Typ; ich fand ihn nicht sonderlich sympathisch. Paula hat mir gut gefallen, wenn auch etwas naiv. Sie ist vollends seinem Charme erlegen, denn sonst kann man nicht nachvollziehen, dass sie – als Anwältin! – wiederholt in solche Schlamassel gerät. „Sein fliessendes Deutsch hatte einen schweren, unverkennbar osteuropäischen Akzent, seine Stimme war voll und tief, versehen mit diesem Timbre, das insbesondere bei weiblichen Zuhörern durch die Ohren über den Unterleib abwärtsschiesst und die Kniescheiben zum Summen bringt.“ (Paula über ihre Begegnung mit Artjom) Für mich ist es das erste Buch der Autorin. Sie hat selbst Erfahrung mit einer deutsch-russischen Beziehung und ich frage mich, ob das Buch auch ein bisschen Autobiografisches aufweist… Das Buch hat mich gut unterhalten und ich habe mehrfach gelacht. Ich freue mich auf Band 2.

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