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Meistens alles sehr schnell

Roman

(1)
Albert, Fred und fünf Finger Leben
Albert ist neunzehn, wuchs im Heim auf und kennt seine Mutter nicht. Sein Leben lang musste Albert ein Vater für seinen Vater Fred sein: Fred ist ein Kind im Rentenalter, ein schlaksiger Zweimeterriese, der nichts als Lexika liest, grüne Autos zählt und im Dorf als Held eines dramatischen Busunglücks gilt. Als sich herausstellt, dass Fred nur noch fünf Monate zu leben hat, machen sie sich auf die Suche nach Alberts Mutter. Ihre Reise wird zu einer Odyssee, die immer tiefer in die Vergangenheit führt.
Albert muss herausfinden, dass die Menschen, die ihm am nächsten stehen, am meisten zu verbergen haben, und dass die Vergangenheit in der Erinnerung immer wahr ist. Es entspinnt sich eine Lebens- und Liebesgeschichte, die in einer Augustnacht 1912 im oberbayerischen Segendorf beginnt und sich durch ein ganzes Jahrhundert zieht.
Ein beeindruckender, überraschender Roman um ein wundersames Dorf und zwei liebenswerte Helden. Um ihre Geschichte kennenzulernen, bleibt nicht mehr viel Zeit. Es geht ja meistens alles sehr schnell.
Rezension
»(…) ein wunderbares Buch. Eine Liebesgeschichte, ein Kriminalroman, ein Zeitdokument. Ganz großes Kino.«
Christine Westermann, WDR 5 - Bücher (Buch der Woche) 26.02.2012
Portrait
Christopher Kloeble wuchs in Oberbayern auf und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, unter anderem den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für das beste Romandebüt 2008, ›Unter Einzelgängern‹, und für das Drehbuch zu ›Inklusion‹ den ABU-Prize für das beste TV-Drama. Er war Gastprofessor in Cambridge (GB) sowie an diversen Universitäten in den USA, zuletzt am Dartmouth College. 2012 veröffentlichte er viel beachtet den Roman ›Meistens alles sehr schnell‹, der u.a. auch in Israel und den USA erschien. Derzeit arbeitet er an der Verfilmung. Kloeble lebt in Berlin und Delhi.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423409506
Verlag dtv
Verkaufsrang 43.545
eBook (ePUB)
7,99
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Kundenbewertungen


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E-Book Formatierung zum Abgewöhnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Möhrendorf am 30.08.2012

Die Geschichte ist sehr lesenswert. Was allerdings ein Riesenärgernis darstellt, ist die furchtbare Darstellung des Buches in der ebook-Version. Völlig verhunzte Zeilenumbrüche, leere Seiten, Worttrennungen am Zeilenanfang oder mittendrin... Die häufigen Dialoge sind durch unmotivert angebrachte Anführungszeichen und fehlende Satzzeichen kaum zu entschlüsseln. Da kommt kein Lesefluss und erst... Die Geschichte ist sehr lesenswert. Was allerdings ein Riesenärgernis darstellt, ist die furchtbare Darstellung des Buches in der ebook-Version. Völlig verhunzte Zeilenumbrüche, leere Seiten, Worttrennungen am Zeilenanfang oder mittendrin... Die häufigen Dialoge sind durch unmotivert angebrachte Anführungszeichen und fehlende Satzzeichen kaum zu entschlüsseln. Da kommt kein Lesefluss und erst recht keine Lesefreude auf. Eigentlich ist es eine Unverschämtheit, ein inhaltlich gutes Buch so miserabel aufbereitet anzubieten. Dieses Buch sollte man als Besutzer eines ebook-Readers lieber in Papierform erwerben!

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Eine ganz andere Sohn-Vater Geschichte
von Michael Lehmann-Pape am 05.04.2012
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Wenn Fred nicht täglich an der Bushaltestelle des kleinen Ortes Königsdorf stehen kann, um die vorbeifahrenden Autos zu zählen, allerdings nur die Grünen, dann steht sein Leben fast Kopf, dann spüren alle, dass sich ein Unglück, eine fast innere Auflösung zusammenbrauen. Fred, der „Held der Bushaltestelle“, der 1977 ein kleines... Wenn Fred nicht täglich an der Bushaltestelle des kleinen Ortes Königsdorf stehen kann, um die vorbeifahrenden Autos zu zählen, allerdings nur die Grünen, dann steht sein Leben fast Kopf, dann spüren alle, dass sich ein Unglück, eine fast innere Auflösung zusammenbrauen. Fred, der „Held der Bushaltestelle“, der 1977 ein kleines Mädchen im Kinderwagen vor einem Busunglück gerettet hat. Einem Unglück, dem andere, auch die Mutter des Mädchens, zum Opfer gefallen waren. Und der dennoch im Dorf ein Exot, ein „Depp“ ist. Fred, der nun über 60 Jahre alt wird, aber immer noch und seit ehedem geistig wie ein kleines Kind agiert. Fred, der über seinen Großvater und seine Großmutter durch Inzest eine geistige Behinderung immer schon trug. Im Übrigen, zu Zeiten damals, war ein solches Schicksal beileibe kein Einzelfall in diesem abgeschiedenen Dorf. Eine innere Geschichte, die Kloeble als zweiten Erzählstrang in seine eigentliche Geschichte einfügt, die alte Geschichte der Geschwister Anni und Josef mit ihren Eltern, die Geschwister waren in diesem Dorf, dessen Einwohner beim „Zeugen von Nachwuchs nicht immer wählerisch waren“. Fred stammt aus dieser Linie. „Fred war eben Fred“, sagt sich Albert, sein Sohn, der nach dem frühen Tod der Großmutter natürlich nicht mit Fred alleine im Dorf leben konnte, dazu wäre Fred gar nicht in der Lage gewesen. Eigentlich nämlich war Albert bereits von Kindesbeinen an der „Vater“ Freds, der, der sich kümmern musst. So wuchs Albert in einem Waisenheim auf, steht nun kurz vor dem Abitur und erfährt, dass Fred nur mehr wenige Monate zu leben hat.“Mama sagt, alle Liebsten Besitze sterben irgendwann“. Zeit für Albert, sich der eigenen Geschichte zu nähern. Zeit, zu erfahren, wer eigentlich seine Mutter war und wie das überhaupt hätte gehen können mit Fred, ein Kind zu zeugen. Albert begibt sich auf die Reise. Mit Fred. Mit sich selbst. Im näheren Umfeld des Dorfes, im Waisenhaus, bei seiner Betreuerin, Schwester Alfonsa und verzweifelt fast, denn nichts wirklich Griffiges bietet sicht. In bester Weise vermeidet Christopher Kloeble es, diese anrührende, andersartige Geschichte in eine Satire abgleiten zu lassen. Durchaus ernst zu nehmen sind seine Figuren, spürbar die Spuren, die all dies beim nun 19jährigen Albert hinterlassen hat, der es nie über sich brachte, Fred als „Vater“ zu bezeichnen. Ganz anders als gewohnt auch die Geschichte, die Kloeble von den Altvorderen zu erzählen weiß, von den Geschwistern Anni und Josef, Freds Mutter und Onkel. Auch dessen Geschichte wird erzählt, er selbst taucht allerdings erst ganz zum Schluss in der Gegenwart auf. Dann aber entscheidend. Anrührend und bewegend lässt Christopher Kloeble seine differenziert und emotional tief gezeichneten Figuren ihren gemeinsamen und je eigenen Weg suchen, rekapitulieren und gehen. Sprachlich mit hoher Qualität und differenziert zeigt er ebenso sensibel die verschiedenen Hoffnungen und Dramen der Lebenswege auf, die über ein ganzes Jahrhundert in dieser oberbayrischen „Heimat“ reichen und erstaunliche, teils dramatische Wendungen nehmen. Ein ganz anderes, vor allem aber in sich rundum stimmiges Leseerlebnis.

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