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Menschen im Hotel

Roman

(4)
Vicki Baum wiederentdecken – mit ihren besten Romanen!
Vicki Baum schrieb von den 20ern bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts zahllose Bestseller und führte das Leben eines Weltstars. Ihr Verlag würdigt sie nun mit einer wegweisenden Biographie und der Neuausgabe ihrer bekanntesten Romane.
Menschen im Hotel, erschienen im Jahr 1929, machte Vicki Baum weltberühmt. Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman führt eine Handvoll Menschen im Grand Hotel zusammen, zeigt sie in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre. Am Broadway dramatisiert, in Hollywood mit Greta Garbo, später noch einmal mit Heinz Rühmann verfilmt, begründete der Roman Vicki Baums Weltruf und ebnete ihr den Weg in die USA. Zeitgleich bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist Nicole Nottelmann Die Karrieren der Vicki Baum. Eine Biographie.
Rezension
"Vicki Baum schreibt mit zärtlichem Furor; eine große Könnerin voller Vitalität. Die Kraft ihrer Einfühlung scheint unbegrenzt." Die Tat
Portrait
Vicki Baum, geboren am 24. Januar 1888 in Wien, gestorben am 29. August 1960 in Hollywood. Zunächst Musikerin, 1926 Redakteurin in Berlin, ab 1931 in den USA; verheiratet mit dem Dirigenten R. Lert. Ihre Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und teilweise verfilmt. 
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 318
Erscheinungsdatum 22.02.2007
Serie KIWI
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03798-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 192/125/20 mm
Gewicht 243
Originaltitel Grand Hotel
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 94.163
Buch (Taschenbuch)
9,99
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„Schein und Sein in einem Grandhotel“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der Besuch des Musicals Grandhotel machte mich neugierig auf die Romanvorlage, welche 1929 erschienen ist. In einem Berliner Nobelhotel verkehren die unterschiedlichsten Charaktere: so gibt sich eine alternde Ballettdiva, die ihres Lebens überdrüssig ist, ihren Launen hin und tyrannisiert damit ihre Umwelt, bis sie sich in den sympathischen, Der Besuch des Musicals Grandhotel machte mich neugierig auf die Romanvorlage, welche 1929 erschienen ist. In einem Berliner Nobelhotel verkehren die unterschiedlichsten Charaktere: so gibt sich eine alternde Ballettdiva, die ihres Lebens überdrüssig ist, ihren Launen hin und tyrannisiert damit ihre Umwelt, bis sie sich in den sympathischen, aber unlauteren Baron von Gaigern verliebt. Ein todkranker Buchhalter möchte in den letzten Wochen, die er noch zu Leben hat, ein bisschen von der nie gekannten Luft der oberen Zehntausend schnuppern. Und dann gibt es noch den Generaldirektor Preysing, der um den Erhalt seiner Firma bangen muss. Die Schicksale dieser Menschen verflechten sich für kurze Zeit ineinander. Ein lebenskluger Roman, der den Sinn und manchmal auch die scheinbare Sinnlosigkeit des Lebens offenbart. Keiner kommt wie er geht!

Kundenbewertungen


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Keiner geht, wie er gekommen ist
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2011

Im Berliner Grand Hotel der 20er Jahre, des vergangenen Jahrhunderts, trifft eine illustre Gesellschaft aus Menschen und ihren Schicksalen zusammen. Da gibt es die etwas verschrobene, wenn nicht sogar leicht depressive Balletttänzerin Grusinskaja. Die besten Jahre hinter sich, giert sie nach ihren Auftritten, die für sie die Welt bedeutet.... Im Berliner Grand Hotel der 20er Jahre, des vergangenen Jahrhunderts, trifft eine illustre Gesellschaft aus Menschen und ihren Schicksalen zusammen. Da gibt es die etwas verschrobene, wenn nicht sogar leicht depressive Balletttänzerin Grusinskaja. Die besten Jahre hinter sich, giert sie nach ihren Auftritten, die für sie die Welt bedeutet. Und dann gibt es noch einen Betrüger, namens Baron Gaiger, der es auf die Perlen der Tänzerin abgesehen. Nachdem Vicky Baum Menschen im Hotel geschrieben hat, wurde sie weltbekannt. Von Wien ging es nach Berlin und danach nach Hollywood. Ihre treffsicheren beschriebenen Charaktere machen das Buch zu einer wunderbaren Geschichte. Dem entzückten Leser, kann ich nur noch die Verfilmung mit der großartigen Greta Garbo ans Herz legen. 1932 wurde der Film sogar für den Oscar nominiert.

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Menschen im Hotel
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2010

Berlin in den 20er Jahren ... Verschiedene Menschen treffen im Grand Hotel aufeinander, jeder hat mit seinem Schicksal zu kämpfen. In Vicki Baums grossartigen Roman verknüpfen sich ihre Schicksale und verändern ihr Leben entscheidend, die Charaktäre und ihr Umfeld sind eine pointierte Milieustudie aus dem Berlin der 1920er-Jahre. Dieses zeitlose Buch machte Baum... Berlin in den 20er Jahren ... Verschiedene Menschen treffen im Grand Hotel aufeinander, jeder hat mit seinem Schicksal zu kämpfen. In Vicki Baums grossartigen Roman verknüpfen sich ihre Schicksale und verändern ihr Leben entscheidend, die Charaktäre und ihr Umfeld sind eine pointierte Milieustudie aus dem Berlin der 1920er-Jahre. Dieses zeitlose Buch machte Baum weltbekannt, die Verfilmung von 1932, mit Greta Garbo und Joan Crawford, erhielt einen Oscar für den besten Film.

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Von nobler Blässe
von Polar aus Aachen am 10.05.2008

Mit feiner Feder ist dieser Roman gestrickt. Er zeigt Menschen vom Gauner, über den Unternehmer, zum kleinen Angestellten am Rande des Nervenzusammenbruchs, zusammengepfercht für eine kurze Zeit in einem Hotel. Ihre Wege kreuzen sich. Sie lernen sich besser kennen, als es im normalen Alltag der Fall wäre. Doch... Mit feiner Feder ist dieser Roman gestrickt. Er zeigt Menschen vom Gauner, über den Unternehmer, zum kleinen Angestellten am Rande des Nervenzusammenbruchs, zusammengepfercht für eine kurze Zeit in einem Hotel. Ihre Wege kreuzen sich. Sie lernen sich besser kennen, als es im normalen Alltag der Fall wäre. Doch sie reißen sich nicht gegenseitig die Masken herab, sie hören einander zu. Allem haftet der zuvorkommende Ton Vicki Baums an. Ein Klang, dem niemand ernstlich böse sein kann, der auf das Gute abzielt, der nachweist, wie sehr jeder sein Leben in den Griff zu kommen versucht. Am Ende stirbt einer von ihnen. Die Verlockung, es zu vertuschen ist groß, doch niemand schafft es, sich soweit zu verstellen, dass er mit seiner Lüge durchkommt. Die Menschen sind, wie sie sind. Verzweifelt, sie hoffen. Sie machen das Beste draus, und manchmal erwischen sie sich gegenseitig in einem Moment, wo sie ehrlich sind. Was als Abrechnung angedacht ist, ob man sich das Leben nehmen will oder unter falscher Voraussetzung ein Zimmer bekommt, ob man ein Unternehmen zu retten versucht, die Perlen doch nicht stiehlt, endet darin, dass man sein eigenes Leben zu entschuldigen sucht. Einen Roman, der nicht verstören will, der Schicksale nachzeichnet. Eine Autorin, die ihren Figuren Nachsicht zukommen läßt. Die Zeit ist genau eingefangen, der Schrecken darf nur die Kulissen stellen.

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