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Menschenkind

Roman. Mit e. Vorw. d. Autorin

(1)
Ein großes Epos über die Sklaverei – der bekannteste Roman der Nobelpreisträgerin
1885, zwanzig Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg: Sethe hat den Tod ihrer kleinen Tochter nie überwunden. Deren Geist treibt nun, achtzehn Jahre später, in ihrem Haus sein Unwesen. Als Paul D, ein alter Leidensgenosse von der „Sweet Home“-Plantage, Sethe besucht, ruft er dunkle Erinnerungen wach – aber er weckt auch Hoffnung auf einen Neuanfang …
„Menschenkind“ wurde von den Juroren der NEW YORK TIMES zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre gewählt.
Rezension
Moderne Weltliteratur. Eine bravouröse Leistung.
Portrait
wurde am 18.2.1931 in Lorain, Ohio, USA, als zweites von vier Kindern eines schwarzen Arbeiterehepaares geboren. Nach dem Besuch örtlicher Schulen 1949 Beginn des Studiums an der Howard University in Washington, DC. Erste Erfahrungen mit dem Südstaaten-Rassismus während einer Tournee als Mitglied der Universitätstheatergruppe. Ab 1953 Anglistikstudium an der renommierten Cornell University bis zum Magisterabschluss 1955. Lehrtätigkeit, zunächst an der Texas Southern University (1955-1957), danach an der Howard University (1957-1964). Ehe mit dem jamaikanischen Architekten Harold Morrison, aus der zwei Söhne hervorgehen. Nach der Scheidung 1964 Rückkehr nach Lorain. 1965 Umzug nach New York und Lektorentätigkeit beim Verlag. Random House. Schrieb Geschichten, aus denen sie schließlich ihren ersten Roman entwickelte. 1970 Debüt als Romanautorin.Zu ihren bedeutendsten Werken zählen u. a "Sehr blaue Augen", "Solomons Lied" "Menschenkind", "Jazz", "Paradies" und die Essaysammlung "Im Dunkeln spielen" über die Antinomien von weißer und schwarzer Kultur. Sie zählt seit langem zur Garde der bedeutendsten Autoren Amerikas. 1980 Mitglied des National Council on the Arts. 1981 in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen. Seit 1989 Professorin für afroamerikanische Literatur an der Princeton University, NJ. Auszeichnungen: National Book Critics' Circle Award (1978); American-Academy-and-Institute-of-Arts-and-Letters Award für Erzählliteratur (1980); Cleveland Arts Award für Literatur (1980); Robert F. Kennedy Book Award (1988); Melcher Book Award (1988); Unitarian Universalist Award (1988); Nobelpreis für Literatur (1993); Commandeur des Arts et des Lettres, Frankreich (1993).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 397
Erscheinungsdatum 02.01.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24420-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/115/28 mm
Gewicht 319
Originaltitel Beloved
Auflage 4. Erweiterte Neuausgabe
Verkaufsrang 7.091
Buch (Taschenbuch)
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Menschenkind
von Stephanie Hofmann am 06.09.2010

Allein die Ehrung der New York Times, zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre, ist schon der Grund, dieses Buch in die „Muss-ich-unbedingt-lesen-Liste“ einzutragen. Und es wurde nicht zuviel versprochen. Dieser Roman behandelt ein absolut trauriges Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Sklaverei. Sehr eindringlich erzählt die Autorin von Sethe,... Allein die Ehrung der New York Times, zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre, ist schon der Grund, dieses Buch in die „Muss-ich-unbedingt-lesen-Liste“ einzutragen. Und es wurde nicht zuviel versprochen. Dieser Roman behandelt ein absolut trauriges Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Sklaverei. Sehr eindringlich erzählt die Autorin von Sethe, einer Frau, die durch die tiefsten Abgründe gegangen ist, um die Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Doch es will nicht gelingen. Der Mord an Ihrer kleinen Tochter hat sie fast in den Wahnsinn getrieben. Zwei Kinder konnten fliehen und die jüngste Tochter Denver findet keinen Zugang zur Mutter und deren Gedanken. Sethe schottet sich und ihre Gefühle systematisch ab. Was muss der Mensch für seine Freiheit opfern? Wie viel ist sie wert? Wie lange verfolgen einen die Geister der Vergangenheit? Ist ein Neuanfang trotz allem erfahrenen Leids möglich? Toni Morrison hat einen Roman nach einer wahren Begebenheit geschrieben. Ein erschütterndes Stück Zeitgeschichte und Schicksal einer mutigen Frau. Morrison schreibt in ihrem Prolog: „Bei meinem Versuch, die Erfahrung der Sklaverei erlebbar zu machen, kam es mir auf das Gefühl an, dass die Dinge gleichzeitig unter Kontrolle und völlig unkontrollierbar sind; dass die darbenden Toten mit der Gewalt des Chaos in die friedliche Ordnung des Alltagslebens einbrechen; dass die herkulische Anstrengung des Vergessens auf eine Erinnerung prallt, die verzweifelt um ihr Überleben kämpft. Wer die seelische Innenansicht der Versklavung in Worte fassen will, darf die Grenzen der Sprache nicht achten.“ Sie hat ein sehr nachhaltig, nachdenklich machendes Meisterwerk geschaffen.

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