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Metro 2035

Roman

(5)
Der Held einer ganzen Generation ist zurück – in METRO 2035 macht sich Artjom erneut auf die gefährliche Reise durch das Dunkel der Moskauer Metro
Seit ein verheerender Atomkrieg zwanzig Jahre zuvor die Erde verwüstet hat, haben die Menschen in den Tiefen der Metro-Netze eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung, und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt …
Rezension
"Ein sehr lesenswertes Buch, eine großartige Metapher, ein schreckliches Märchen." Alf Haubitz, HR2 Kulturgespräch
Portrait
Dmitry Glukhovsky, geboren 1979, hat internationale Beziehungen in Jerusalem studiert und arbeitete als Journalist unter anderem für Russia Today, Deutsche Welle und Sky News. Mit seinem Debütroman „Metro 2033“ landete er auf Anhieb einen Bestseller. Glukhovsky lebt und arbeitet in Moskau.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 784
Serie METRO-Romane
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31555-6
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 206/134/55 mm
Gewicht 782
Originaltitel 2035
Verkaufsrang 1.055
Buch (Paperback)
14,99
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„Der Held der Metro kehrt zurück!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Die Erde wurde durch einen Atomkrieg verwüstet und ein paar der Überlebenden haben sich unter die Erde, in das Netz der Moskauer Metro zurück gezogen. Hier wurde eine neue Zivilisation aufgebaut, die sich aber auch 2 Jahre nach Artjoms erstem Einsatz nicht zum Besseren entwickelt hat. Das Leben unter der Erdoberfläche gerät nun erneut Die Erde wurde durch einen Atomkrieg verwüstet und ein paar der Überlebenden haben sich unter die Erde, in das Netz der Moskauer Metro zurück gezogen. Hier wurde eine neue Zivilisation aufgebaut, die sich aber auch 2 Jahre nach Artjoms erstem Einsatz nicht zum Besseren entwickelt hat. Das Leben unter der Erdoberfläche gerät nun erneut in Gefahr, denn ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen, doch ist so etwas überhaupt möglich? Artjom begibt sich erneut auf eine gefährliche Reise durch die Metro...

Mit seinem ersten Band „Metro 2033“ hat mich Dmitry Glukhovsky damals uneingeschränkt begeistert. Der Nachfolger konnte mich nicht mehr in diesem Maße in seinen Bann ziehen, war aber immer noch sehr gut. Der nunmehr dritte Band trifft wieder voll ins Schwarze!
Im Gegensatz zum zweiten Teil, ist diesmal erneut Artjom der Protagonist, der Leser trifft aber auch andere alte Bekannte wieder, wie zum Beispiel Homer, der sich in „Metro 2034“ einen Namen machen durfte. Thematisch entfernt sich Glukhovsky nicht sehr von den ersten beiden Teilen, denn die Kritik an der Gesellschaft und den unterschiedlichen ideologischen Ansätzen ist immer noch sehr stark vertreten und wunderbar in die Geschichte eingebettet.
Der Plot schließt nahtlos an die beiden Vorgänger an und lässt die Moskauer Metro wieder einmal lebendig werden. Artjom will einfach nicht aufgeben und sucht weiterhin nach Überlebenden der Atomkatastrophe, die sich möglicherweise an einem anderen Ort eine neue Zivilisation errichtet haben. Zudem ist er aber auch auf der Suche nach einer Möglichkeit wieder an die Oberfläche zurück zu kehren. Im zweiten Band waren mir die Monster und Mutanten zu allgegenwärtig, doch das hat sich geändert. Hier sind die Menschen die Monster und die „richtigen“ Monster spielen eine sehr untergeordnete Rolle. Seine Reise durch das Netz der Metro konfrontiert Artjom erneut mit Leid, Krankheit, Mutationen, aber auch immer wieder mit festgefahrenen Ideologien:
„Ein Regime kann man umbringen, Imperien werden alt und gehen zugrunde, aber Ideologien sind wie Pestbazillen. Sie trocknen ein in den Leichen, die sie auf dem Gewissen haben, und überdauern so locker fünf Jahrhunderte. Dann gräbt sich irgendwer irgendwo einen Tunnel, stößt plötzlich auf einen Pestfriedhof...berührt die alten Knochen...und schon spielt es keine Rolle mehr, welche Sprache er spricht und woran er glaubt. Dem Bazillus ist alles recht.“
(S. 177).
Die unterirdische Welt, die Glukhovsky erschaffen hat, dient nicht nur der Unterhaltung, sondern bietet dem Autor zudem eine Plattform aktuelle Missstände aufzuzeigen, die er in seinem Zukunftsroman verarbeitet. Der Mensch gibt sich nur zu gerne seinem Schicksal hin und verschließt seine Augen vor den unangenehmen Dingen des Lebens, er unterwirft sich gerne, damit er selbst nicht zu viel denken muss. Glukhovsky setzt sich dadurch nicht nur mit den Zuständen in seiner Heimat auseinander, sondern prangert auch andere politische Systeme an. Er schafft es zudem seine Kritik so zu verpacken, dass sie spannende Unterhaltung für Science-Fiction-Fans bietet, die nach einem Roman mit Anspruch suchen. Ein großartiger Spagat zwischen Unterhaltung und Anspruch, eine packende Reise in eine durchaus mögliche Zukunft und ein sehr lesenswerter Roman!

Sarah Schorr, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Artjom ist endlich zurück! Und sein neues Abenteuer ist nicht weniger spannend als das erste. Metro 2035 hält einige Überraschungen bereit und ist schwer aus der Hand zu legen. Artjom ist endlich zurück! Und sein neues Abenteuer ist nicht weniger spannend als das erste. Metro 2035 hält einige Überraschungen bereit und ist schwer aus der Hand zu legen.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Spannende Wiederkehr von Artjom, dystopisch, gefährlich, gut. Spannende Wiederkehr von Artjom, dystopisch, gefährlich, gut.

Philipp Stirbu, Thalia-Buchhandlung Bremen

Der Wunsch nach Freiheit, Schuldgefühle die den Protagonisten nicht ruhen lassen und ein dunkles Geheimnis... Eine postapokalyptische Odyssee in den Wirren der Moskauer Metro. Der Wunsch nach Freiheit, Schuldgefühle die den Protagonisten nicht ruhen lassen und ein dunkles Geheimnis... Eine postapokalyptische Odyssee in den Wirren der Moskauer Metro.

Michael Gotsch, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Eine mehr als gelungene Fortsetzung! Ohne Mutanten und mystische Ereignisse, dafür allerdings mit einer gehörigen Portion Action, stetig steigender Spannung und Artjom! Eine mehr als gelungene Fortsetzung! Ohne Mutanten und mystische Ereignisse, dafür allerdings mit einer gehörigen Portion Action, stetig steigender Spannung und Artjom!

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Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
1
0
0
1

Von Menschen und Morlochs
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2016

Auch Teil 3 der Metro-Serie ist, wie auch seine Vorgänger, mit Spannung zu lesen. Diesmal beschäftigt sich der Roman wieder mit der Hauptfigur Artjom und sein Leben und Handeln nach den Ereignissen von 2033. Auf der Suche nach Informationen über Überlebende außerhalb der Metro oder eine mögliche Rückkehr an... Auch Teil 3 der Metro-Serie ist, wie auch seine Vorgänger, mit Spannung zu lesen. Diesmal beschäftigt sich der Roman wieder mit der Hauptfigur Artjom und sein Leben und Handeln nach den Ereignissen von 2033. Auf der Suche nach Informationen über Überlebende außerhalb der Metro oder eine mögliche Rückkehr an die Oberfläche, macht sich dieser erneut auf eine Reise durch den Moskauer Untergrund. Dabei beschreibt der Autor kritisch das Gesellschaftsbild der Metro und worum es den Drahtziehern des Spektakels wirklich geht. Wer sich hier auf eine Monsterjagd an der Oberflächer oder in den dunklen Tunneln freut, wird leider enttäuscht. In diesem Roman stehen die Menschen, die man teilweise auch mit Monstern vergleichen kann, im Vordergrund.

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Was geschieht nach der atomaren Stunde null?
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2016

Nach fast vier Jahren Pause kommt nun endlich die Fortsetzung des wirklich überragenden Endzeitthrillers „Metro“. Wie bereits im ersten Teil Metro 2033 ist auch in diesem Werk der Hauptprotagonist der junge Staker Artjom. Und das Warten hat sich wirklich gelohnt! Da ja einige Ableger-Bände mit anderen Autoren Großteils eher... Nach fast vier Jahren Pause kommt nun endlich die Fortsetzung des wirklich überragenden Endzeitthrillers „Metro“. Wie bereits im ersten Teil Metro 2033 ist auch in diesem Werk der Hauptprotagonist der junge Staker Artjom. Und das Warten hat sich wirklich gelohnt! Da ja einige Ableger-Bände mit anderen Autoren Großteils eher mäßig waren. Zur Geschichte selber. Vor knapp zwanzig Jahren hat ein gewalitger Atomkrieg weite Teile der Welt verwüstet, gewaltige Landstriche sind radioaktiv verstrahlt und daher für die überlebenden Menschen unbewohnbar geworden. Alle Großstädte der Welt mit Ausnahme von Moskau, so scheint es, wurden vernichtet. Einzig in der Metro (U-Bahn Tunnel) unter Moskau haben Menschen überlebt. In dieser postapokalyptischen Welt ist von den Überlebenden eine einzigartige Gesellschaftsform entstanden welche vorher noch nicht existierte. Das einstige Metro-Station-System ist in Kleinststaaten zerfallen welche nun ihren eigenen Gesetzen und Regeln folgen. Es gibt Stationen die in eine Art Mittelalter zurückgefallen sind, es gibt aber auch Stationen die sogar eine Art Staatenbund ausüben. Manche Stationen sind von gespenstischen Kreaturen befallen welche durch den radioaktiven Fall-out entstanden sind. Die Menschen in ihren Stationen leben in einer teilweise sehr dunklen und feuchten Welt. Artjom ist Bewohner der Station „WDNCh“ einer entwas vom Zentrum entfernten Station. Seine Mission ist es nun einen rätselhaften Pilzbefall zu klären welche die Nahrungsmittelvorräte der Metro-Bewohner drastisch zu reduzieren droht. Als er dies anfängt nachzuforschen muss er auf die Station „Treatralnaja“ gelangen um einen Aufstand des Vierten Reiches (die Stationen welche von den Faschisten kontrollierten werden) gegen die Roten Linie (der Staatenbund der Kommunisten) zu unterdrücken. Sollte das nicht gelingen droht ein neuer Krieg unter der bereits jetzt schon stark dezimierten Menschheit. Und sind Sie wirklich die einzigen Überlebenden auf der Erde? Ein wirklich mitreißender Endzeitthriller der Freunde dieses Generes nicht enttäuschen wird. Wie auch im Klassiker „Metro 2033“ und dem zweiten Teil „Metro 2034“ dringt man immer tiefer in eine Welt ein die es so hoffentlich nie geben werd. Sehr packen und mitreisend!

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Monsterbuch-ohne Monster
von Atelier Maikind aus Pirna am 17.05.2016

Artjom ist zurück und begibt sich erneut auf eine gefährliche Reise durch die Metro von Moskau! Es geht endlich weiter! Ewig habe ich auf diesen Band gewartet und jede Info auf der Facebookseite des Autor förmlich aufgesogen! Jetzt ist er endlich da: der dritte Metro Band! Das Prinzip ist eigentlich... Artjom ist zurück und begibt sich erneut auf eine gefährliche Reise durch die Metro von Moskau! Es geht endlich weiter! Ewig habe ich auf diesen Band gewartet und jede Info auf der Facebookseite des Autor förmlich aufgesogen! Jetzt ist er endlich da: der dritte Metro Band! Das Prinzip ist eigentlich das selbe wie immer. Nach einer Atomkatastrophe mussten sich die Einwohner Moskaus in die Metro retten, in der sie nun leben. Es ist dunkel, kalt und nass- trostlos eben. Hoffnung ist schon fast ein Schimpfwort und die Menschen haben sich an dieses trostlose Leben gewöhnt. Alle, außer Artjom. Auch wenn er als verrückt abgestempelt wird, so will er seine Hoffnung auf Leben in den anderen Städten der Welt, einfach nicht aufgeben. Das Cover ist gewöhnungsbedüftig. Das Rot ist sehr hell und passt so eigentlich weniger zu den letzten Bänden dieser Reihe. Trotzdem sieht es im Bücherregal sehr toll aus. Dieses Buch fällt auf- egal ob in der Buchhandlung oder Zuhause. Der Schreistil war grandios, aber es gab viele langatmige Stellen. Außerdem gingen die Horror-Elemente durch die ganzen Verschwörungstheorien sehr verloren. Eines viel mir noch negativ auf: es gab einfach keine Monster mehr. Weder an der Oberfläche noch in den Tunneln. Dieser Band wird mein letzter Metro Band werden. Alle meine Fragen wurden geklärt und ich bin vollkommen zufrieden mit dem Ende. 4 von 5 Sternen für „Metro 2035“.

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Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Reutlingen am 31.07.2016

Ich weiß nicht, ob es an dem Ebook liegt oder an der schlechten Übersetzung. Es ist kaum lesbar, meist sind die Dialoge grottig und sogar peinlich. Es fehlen teilweise Worte, sodass Sätze keinen Sinn ergeben. Ich fühle mich um eine Fortsetzung einer bisher vielversprechenden Buchserie betrogen.

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