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Milchmädchen

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Zwölf Kühe mitten in einem schäbigen walisischen Wohngebiet verstecken? Das bleibt doch niemals unbemerkt! Aber Gemmas Leben ist sowieso total durcheinander – ihr Vater ist im Knast, die Mutter abgekämpft und der kleine Bruder nervt einfach nur. Und wie sie sich mit der komischen, starken Außenseiterin Kate angefreundet hat, weiß sie eigentlich selbst nicht. Aber Kate braucht Gemmas Hilfe, damit ihre Kühe nicht verkauft werden müssen.
Gemmas Nachbarn kümmern sich normalerweise nicht so um andere Leute – geschweige denn um Tiere. Doch nun stehen dicke, muhende, Gras fressende Kühe in ihren Gärten. Und setzen einiges in Bewegung!
***Ein charmantes walisisches Sozialmärchen à la Kick it like Beckham***
Rezension
Humor und Wärme, die an Frank Cottrell Boyce erinnern., Bookbag
Portrait
Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. 2011 wurde Gabriele Haefs als Königlich Norwegische Ritterin des St.Olavs Ordens in der Norwegischen Botschaft in Berlin ausgezeichnet u.a. für ihre Übersetzungen, für die Vermittlung von norwegischen Büchern nach Deutschland sowie für das Knüpfen von Kontakten im Kulturbereich ganz allgemein.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-56026-1
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 211/149/27 mm
Gewicht 455
Originaltitel Cowgirl
Verkaufsrang 15.988
Buch (gebundene Ausgabe)
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Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein tolle Geschichte über Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die sich zuerst gar nicht mögen. Einfühlsam und toll geschrieben! Eine besondere Geschichte! Ein tolle Geschichte über Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die sich zuerst gar nicht mögen. Einfühlsam und toll geschrieben! Eine besondere Geschichte!

Diese Geschichte macht Spaß und geht gleichzeitig ans Herz. Humorvoll, aber auch voll tiefer Gefühle und sozialkritischer Aspekte. Wirklich toll! Diese Geschichte macht Spaß und geht gleichzeitig ans Herz. Humorvoll, aber auch voll tiefer Gefühle und sozialkritischer Aspekte. Wirklich toll!

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch, das etwas anders ist. Sehr witzig und authentisch geschrieben. Dieses Buch zeugt, was kleine Gesten bedeuten und was es heißt, zu sich selbst zu stehen. Ein Buch, das etwas anders ist. Sehr witzig und authentisch geschrieben. Dieses Buch zeugt, was kleine Gesten bedeuten und was es heißt, zu sich selbst zu stehen.

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Wunderbar, bezaubernd & so wichtig!
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 11.09.2016

Gemma radelt mit ihrem Rad los, um einen ganz bestimmten Ort aus ihrer Vergangenheit zu finden, einen Platz, wo noch alles gut war in ihren Leben, aber was muss passieren, eine Herde Kühe steht mitten auf der Straße. Trotz starken abbremsen und ausweichen, fällt Gemma über den Lenker und... Gemma radelt mit ihrem Rad los, um einen ganz bestimmten Ort aus ihrer Vergangenheit zu finden, einen Platz, wo noch alles gut war in ihren Leben, aber was muss passieren, eine Herde Kühe steht mitten auf der Straße. Trotz starken abbremsen und ausweichen, fällt Gemma über den Lenker und stürzt mitten in die Kühe, aber als ob das nicht schon schlimm genug wäre, steht ihr, die nicht gerade beliebte Klassenkameradin Kate gegenüber und amüsiert sich über deren ängstliches Gesicht. Frustriert und wütend geht es wieder nach Hause und zur Beerdigung von Omas Hund, um sie auf andere Gedanken zu bringen erzählt Gemma ihrer Oma von Kate und ihren Kühen und mit einmal ändert sich Gemmas Leben. Nicht nur das sie durch ihre Oma, Zeit mit Kate verbringt, nein, auch Kühe werden immer sympathischere Wesen, und bevor sie es sich versieht, hilft sie beim Kuhdiebstahl mit. Wie kam es dazu? Warum müssen die Kühe gerettet werden? Wohin mit den reizenden 12 Kühen? Und kann das überhaupt gut gehen? Ein Vorort steht Kopf und mittendrin muht es ... Das ist mein erstes Buch aus dem Königskinder Verlag und hätte mir mal bitte einer vorher verraten können, dass da solche Schätze lauern. Diese Geschichte bietet nicht nur 12 dicke Kühe und zwei toughe Mädchen, sondern ein ganzes Stadtviertel an wunderbaren Figuren und dazu eine wunderbare Aussage, also ihr merkt schon, ich bin schwer angetan. Gemma ist ein junges Mädchen, von 13 Jahren und muss sich schon früh mit Einigen rumquälen. Zu Hause gibt es eine abgekämpfte Mutter, die von der Last ihre Familie zu ernähren, das Lächeln verlernt hat, dazu ein Vater, der mit Abwesenheit glänzt, da er im Knast sitzt und einen kleinen nervigen Bruder, der sich bei Mama einschleimt und nur Flausen im Kopf hat. Dazu kommt noch das sozialschwache Wohnumfeld, was einem direkt vermittelt, Außenseiter haben es schwer und nur die Starken haben das Sagen. Gemma ist direkt in solch einer Gruppe, was bleibt ihr auch übrig, sie will ja ihre Ruhe haben und nicht in Schwierigkeiten gezogen werden. Aber dann kommt ihre Oma und lädt diese Kate ein. Ein Mädchen von einem Bauernhof, Außenseiterin und stark wie ein Bär. Natürlich will Gemma nicht mit ihr gesehen werden und dann passiert es doch und sie ist dem Schikanen ausgesetzt. Aber langsam nähern sich die beiden an und bauen eine Art Freundschaft auf und Gemma merkt schnell, nicht nur sie hat Probleme, sondern auch Kate und ihres ist die Liebe zu zwölf Kühen, die verkauft werden sollen. Diese zwölf Kühe sind die Hauptstatisten im ganzen Stück und lassen einen ganzen Vorort neu erblühen. Es ist ein schrecklicher Vorort, ständig Überfälle, Gewalt, Diebstahl und die Polizei zählt die Einsätze schon nicht mehr. Früher muss es eine nette Wohngegend gewesen sein, jetzt herrschen hier andere Gesetze und die älteren Leute, trauen sich nicht mehr vor die Tür. Tja, und da wollen die beiden Mädchen zwölf Kühe unterbringen, mitten ins Grau. Was das für Auswirkungen hat, hätte keiner mit gerechnet. Die Menschen helfen sich wieder untereinander, verschließen ihre Augen nicht mehr und finden auch den Mut, Taten andere zu melden. Es findet ein Umbruch statt und auch ein Umdenken, die Bewohner haben wieder Freude und Spaß an der Gemeinschaft und lassen es sich und den Kühen wieder besser gehen. Aber kann das auch so bleiben? Dieser Autor hat ein rund um tolles Buch geschrieben, hier stimmt einfach alles, Erzählstil, wunderbare Figuren und eine tolle Aussage. Ich fühlte mich so wohl in der Geschichte und wäre am liebsten selbst sofort aufs Rad gestiegen und aufs Land gefahren, um mir eine Kuh zu holen. Aber das wirklich ganz Besondere sind seine sozial kritischen Punkte, er hat das alles so ganz natürlich, realistisch und tiefgründig mit eingewebt, man kauft ihm alles total ab und strahlt umso mehr mit, dass es aus dem dunklen Sumpf immer einen Weg gibt und das wir bestimmen können, wohin dieser uns bringt. Er beschreibt Probleme auf dem Punkt, ohne zu verschönern und doch können wir hoffen, dass es auch immer eine Lösung geben wird, manchmal tun sich die unglaublichsten Dinge auf, die man vorher nie erahnt hätte. G.R. Gemin hat ein ganz wunderbares Debüt geschrieben, was nicht nur für junge Leser geeignet ist, nein auch die Älteren werden ihr Vergnügen damit haben. Es macht unglaublich Spaß mitzuerleben wie die Menschen und dieser triste Vorort aufblüht und Gemma einen Weg findet, sich auch selbst zu finden und ihre Persönlichkeit zu festigen. Außerdem hat der Roman eine wunderbare Aussage, gemeinsam sind wir stark.

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Was Kühe verändern können
von Julia Lotz aus Aßlar am 14.04.2016

Klappentext: Zwölf Kühe mitten in einem schäbigen walisischen Wohngebiet verstecken? Das bleibt doch niemals unbemerkt! Aber Gemmas Leben ist sowieso total durcheinander – ihr Vater ist im Knast, die Mutter abgekämpft und der kleine Bruder nervt einfach nur. Und wie sie sich mit der komischen, starken Außenseiterin Kate angefreundet... Klappentext: Zwölf Kühe mitten in einem schäbigen walisischen Wohngebiet verstecken? Das bleibt doch niemals unbemerkt! Aber Gemmas Leben ist sowieso total durcheinander – ihr Vater ist im Knast, die Mutter abgekämpft und der kleine Bruder nervt einfach nur. Und wie sie sich mit der komischen, starken Außenseiterin Kate angefreundet hat, weiß sie eigentlich selbst nicht. Aber Kate braucht Gemmas Hilfe, damit ihre Kühe nicht verkauft werden müssen. Gemmas Nachbarn kümmern sich normalerweise nicht so um andere Leute – geschweige denn um Tiere. Doch nun stehen dicke, muhende, Gras fressende Kühe in ihren Gärten. Und setzen einiges in Bewegung! Meine Meinung zum Buch: Gemma steckt momentan in einer kleinen Krise. Ihr Vater ist im Gefängnis und ihre Mutter total überfordert. Emma ist verzweifelt auf der Suche nach dem Familienglück einer fast schon vergessenen Zeit oder flüchtet zu ihrer Oma in den Kern des Dörfchens Bryn Mawr, der aber auch nicht mehr das ist, was er einmal war. Die Kriminalitätsrate ist gestiegen, besonders unter den Jugendlichen und Gemmas Freunde und auch ihr Bruder sind daran nicht ganz unschuldig. Dann lernt Gemma ihre Klassenkameradin Kate besser kennen, die von allen geärgert und Cowgirl genannt wird. Zwischen ihnen entwickelt sich ganz vorsichtig eine ungewöhnliche Mädchenfreundschaft, die gestärkt wird, als Kates Kühe verkauft werden sollen. Auf Verzweiflung bringen sie Jane, Kates Lieblingskuh zu Gemmas Oma, die sich fortan rührend um sie kümmert und anfängt, aus Janes Milch Käse, Sahne etc. herzustellen. Das ganze Dorf ist plötzlich interessiert und so gelingt es Kate, auch für die anderen 11 Kühe „Kuhpaten“ zu finden. Die Kühe haben einen positiven Einfluss auf das Dorf und die Kriminalität geht zurück. Bis Kates Vater bemerkt, dass seine Kühe fehlen. Die Geschichte hinter Milchmädchen ist so süß und schlicht und gleichzeitig so kurz, dass man schnell mal die Zeit vergisst und den ganzen Abend durchliest. So habe ich es gemacht, denn ich wollte meine Seiten nicht mehr von dem lösen, was da gerade passierte. So ein Feingefühl für ihre Figuren kann nur eine Frau haben. Das wurde fast schon Jane Austen gerecht und ich fragte mich tatsächlich nie, welcher Name sich wohl unter dem Kürzel G.R. verbarg. Generell schaue ich mich Autorenprofile meist erst am Ende des Buches an und verschwende vorher nicht viel Interesse an diesem. Und dann, nach dem Lesen traf mich der Schock: Hinter dem Namen G.R. Gemin verbirgt sich keine Frau sondern Giancarlo. Ein Mann. Ein Autor. Der Schock war allerdings durchaus positiv, denn ich war erstaunt über das Feingefühl und hoffe, dass es nicht bei Milchmädchen als einzigem Buch des Autors bleibt. Die Protagonistin: Gemma ist eine der jüngsten Protagonistinnen des aktuellen Programms. Sie ist gerade mal vierzehn Jahre alt, was mir aber sehr gut gefallen hat. Der Grund dafür ist, dass man eine Entwicklung sehen bzw. lesen kann, die gerade Jugendliche in ihrem Alter durchmachen und die man bei Protagonistinnen im Alter von 17-20 Jahren weniger beobachten kann. Sie lebt in einer sehr ärmlichen Gegend, die ihre Blütezeit hinter sich hatte. Die Kriminalitätsrate ist hoch und auch Gemma hat Freundinnen, die nicht so ganz ohne sind. Was Gemma aber am wichtigsten ist, das ist die Beziehung zu ihrer Oma, die in einem älteren Teil von Bryn Mawr wohnt und die sich zusammen mit den anderen älteren Bewohnern über die viele Kriminalität beschwert. Ihre Oma hat einen starken Einfluss auf Gemma und so freundet sie sich mit Kate an. Kate, von allen nur Cowgirl genannt, lebt auf einem Bauernhof und wird von ihren Mitschülern gehänselt. Doch dann passiert es: Gemma stellt sich auf Kates Seite, wird ihre Freundin und versucht mit ihr nicht nur Kates Kühe zu retten, sondern auch das ganze Dorf. Gemma macht hierbei eine große Entwicklung durch. Sie schließt nicht länger aus, macht keinen Unterschied zwischen ihren Mitschülern und fängt an, sich gegen „das Böse“ zu stellen, was sie eine Menge Kraft kostet. Diese Entwicklung ist gewaltig und sie verdient von mir allen Respekt. Genau deshalb konnte ich das junge Mädchen nicht zu Beginn, wohl aber im Verlaufe des Buches sehr ins Herz schließen. Die Thematik: Worum geht es eigentlich in Milchmädchen? Die Geschichte ist so einfach gestrickt und dennoch so gewaltig. Erst einmal geht es im Bezug zu Gemma und Kate um den Abbau von Vorurteilen und um eine ganze Menge Mut. Die braucht Gemma, um sich auf Kates Seite zu stellen und somit gegen die anderen Mädchen. Darüber hinaus ist die Geschichte vor allem eins: Kreativ. Denn um die Kühe zu retten braucht es Mut ebenso, wie eine kreative Problemlösung und damit stellen sie sogar das ganze Dorf auf den Kopf. Milchmädchen erzählt von einer ungewöhnlichen Mädchenfreundschaft und den Mut Dinge zu ändern. Wieso dieses Buch ein Königskinder Buch ist: Hinter den wenigen Seiten und einer recht einfach gestrickten Geschichte verbirgt sich so viel Feinfühligkeit und Stärke, wie man es auf den ersten Blick nicht erwartet hätte. Milchmädchen erzählt von einem stetig stärker werdenden Mädchen und einer ungewöhnlichen Freundschaft und macht so dem Namen Königskinder alle Ehre. Wieso es nicht in eurem Regal fehlen sollte: Milchmädchen sieht durch die tollen Farben und das liebevoll gestaltete Äußere einfach schon perfekt aus und sollte so schon in eurem Regal zu finden sein. Darüber hinaus sollten nicht nur Jugendliche sondern auch Erwachsene jeden Alters häufiger darauf hingewiesen werden, das anders sein nichts Schlechtes ist und jeder Mensch von Anfang an wertvoll ist. Fazit: Obwohl Milchmädchen ganz schlicht ist, überzeugt es durch die starken Beziehungen der Charaktere im Buch und seine eindrucksvolle Botschaft. Selten habe ich bei einem Autoren so viel Feingefühl entdeckt, wie bei Giancarlo R. Gemin und genau dieses macht einen großen Reiz des Buches aus. Er erzählt uns, wie wichtig es ist, gegen Vorurteile anzukämpfen und dass wir unser Leben selbst in der Hand haben und wir es jederzeit ändern können.

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sollte Pflichtlektüre werden !
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 12.04.2016

Inhalt: Das Buch handelt von einer üblen Gegend in Wales, der Bryn Mawr, und von einem darin lebenden Mädchen namens Gemma. Gemma befindet sich auf dem absteigenden Ast, schlechtes Umfeld, sehr gemeine Freundinnen etc. Bis sie auf Kate stößt, die von allen Cowgirl genannt wird, da ihre Familie einen... Inhalt: Das Buch handelt von einer üblen Gegend in Wales, der Bryn Mawr, und von einem darin lebenden Mädchen namens Gemma. Gemma befindet sich auf dem absteigenden Ast, schlechtes Umfeld, sehr gemeine Freundinnen etc. Bis sie auf Kate stößt, die von allen Cowgirl genannt wird, da ihre Familie einen kleinen Bauernhof mit Kühen unterhält. Gemma ist beeindruckt von Kates Gelassenheit und ihrer Stärke, sie freunden sich an, doch für die Kühe wird es immer enger, Kates Vater hat einfach kein Geld mehr um die Kühe zu halten, sie müssen verkauft und geschlachtet werden. Gemma hilft Kate die Kühe zu retten, und was noch viel unbegreiflicher ist: Die ganze Bryn Mawr hilft mit ! Meinung: Auch dieses Cover des Königskinder Verlages ist wunderschön. Das rothaarige Mädchen mit den Sommersprossen vermittelt schon beinahe, dass es sich um Wales, oder die UK dreht. Das Buch ist in einem schönen, jugendfreundlichen Stil geschrieben, der Tonus hierbei ist zwar problematisierend, jedoch nicht abwertend, was ich dem Buch sehr stark zu gute halte. Die Art und Weise wie die sozial schwachere Wohnsiedlung dargestellt wird, gefällt mir sehr gut, es wird nichts verherrlicht, aber auch nicht überdramatisiert, sodass die ganzen Beschreibungen nicht abwertend wirken. Ein ganz besonders neuer Input für mich ist die Thematisierung der Struktur der sozialschwachen Wohngegend und deren Entwicklung. Gemmas charakterliche Entwicklung gefällt mir sehr gut und konnte ich sehr spannend verfolgen. Das einzige Manko an dem Buch ist, dass ich es mir gefühlvoller vorgestellt habe und meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. In jeder Hinsicht ist das Buch ein Appell an das Gute im Menschen und ist ein Beweis dafür, wie Tiere es schaffen, dass Menschen einfach menschlicher werden. Es geht um Gemeinschaft und um Solidarität, was ich sehr wichtig finde, denn es gibt zu wenig gute Bücher, die die Solidarität zwischen den Menschen thematisieren. Das macht für mich ein echtes Jugendbuch aus, eine Message, die klar ist, jedoch nicht zu aufdringlich und auch nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher kommt. Gemmas Erkenntnisse sind klar und verständlich und würden jedem Jugendlichen, der das Buch liest, die Augen öffnen. Ich bin dafür, dass das Buch Pflichtlektüre wird in der Schule ;-) Insgesamt ein sehr gutes Jugendbuch, sowohl für Jungen als auch für Mädchen gut geeignet, mit einer starken Message und ein Aufruf an Solidarität! Ich vergebe daher 4 Monsterpunkte!

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