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Mirror

Thriller

(19)
Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
Ob du willst oder nicht.
Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.
Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …
Rezension
" Das Buch von Karl Olsberg erzählt von einer gar nicht so fernen Zukunft. " Radio Bremen, 18.08.16 " [...] jederzeit glaubhaft und spannend. " Recklinghäuser Zeitung, 12.10.16 " Olsberg hat den Dreh raus, ein Szenario zu schaffen, das einen nachdenklich zurücklässt [...] beunruhigend nah. " Thomas Rabus, Hitradio rt1, 13.10.16 " [...] der Roman ist jederzeit glaubhaft und spannend. " Freie Presse, 04.11.2016
Portrait
Karl Olsberg, geb. 1960, studierte Betriebswirtschaft in Münster und promovierte über Künstliche Intelligenz. Er war Unternehmensberater bei McKinsey, Marketingleiter eines TV-Senders, erfolgreicher Gründer von zwei Unternehmen der New Economy, u.a. Preisträger "Start up des Jahres 2000" der "Wirtschaftswoche". Heute ist er Unternehmensberater in Hamburg und schreibt seit einigen Jahren. 2005 wurde er Sieger des Kurzgeschichtenwettbewerbs des "Buchjournals".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3234-6
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 205/134/35 mm
Gewicht 460
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 21.707
Buch (Taschenbuch)
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„Mirrors für alle-unsere Zukunft..... ?!“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Einen interessanten ,dystopischen Krimi hat Autor Olsberg mit „Mirror“ abgeliefert, den man ohne weiteres auch Jugendlichen zum Lesen in die Hand drücken kann.Die „Mirror"-Geräte sind so etwas wie eine krasse Weiterentwicklung unserer Smartphones, zusätzlich mit Accessoires versehen wie (Daten-)Brille, Clip-Ohrstecker und Armband,die Einen interessanten ,dystopischen Krimi hat Autor Olsberg mit „Mirror“ abgeliefert, den man ohne weiteres auch Jugendlichen zum Lesen in die Hand drücken kann.Die „Mirror"-Geräte sind so etwas wie eine krasse Weiterentwicklung unserer Smartphones, zusätzlich mit Accessoires versehen wie (Daten-)Brille, Clip-Ohrstecker und Armband,die alle miteinander vernetzt sind.Da der Mirror plus Zubehör (es gibt sogar kleine Drohnen dazu zu kaufen) aus Wettbewerbsgründen heftig unter Preis verkauft wurde, ist seine kleine Entwicklungsfirma von einer Größeren geschluckt worden, die ihn zu einem "must-have" für alle Technikbegeisterten macht.
Prinzipiell eine gute Sache: da die Mirrors ihre Besitzer in jeder Lebenslage unterstützen sollen und so z.B.Herzkranke an ihre Medizin erinnern,schüchterne Menschen in Kontakt zu anderen bringen,vor Einbrechern warnen und „Dummies“ wissenstechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden-die Welt könnte nicht mehr heiler sein,oder ?
Aus der Perspektive unterschiedlicher Protagonisten erzählt,erlebt der Leser dann allerdings auch buchstäblich mit, dass soviel intelligente und vor allem vernetzte!Technik unter Umständen für den Einzelnen auch in das Gegenteil von hilfreich umschlagen kann….
Selbstlernende KI,die glaubt zu wissen, was das Beste für die Menschheit ist, ist in der ScienceFiction-Literatur nichts Neues, aber Olsbergs Roman ist flüssig zu lesen und obwohl seine Protagonisten teilweise zu plakativ angelegt sind, ist trotzdem Identifikationspotential vorhanden.
Nachdenklich stimmen sollte uns seine Geschichte jedenfalls !
Zur Einstimmung könnten Sie ja mal "Mirror Welt" lesen,fünf kleine,kostenlose ebook-Stories.....

Andrea Falk, Thalia-Buchhandlung Kleve

Der Mirror verbessert dein Leben und hilft dir, dich besser zu fühlen. Tolle Technik, doch was passiert, wenn die Technik versucht dein Leben zu manipulieren? Hochspannung pur. Der Mirror verbessert dein Leben und hilft dir, dich besser zu fühlen. Tolle Technik, doch was passiert, wenn die Technik versucht dein Leben zu manipulieren? Hochspannung pur.

Natascha Bauer, Thalia-Buchhandlung Ulm

Was für ein genialer Thriller über die totale Vernetzung und wie gefährlich (zwar unabsichtlich erschaffene) künstliche Intelligenz sein kann.
Wahnsinnig gut.
Was für ein genialer Thriller über die totale Vernetzung und wie gefährlich (zwar unabsichtlich erschaffene) künstliche Intelligenz sein kann.
Wahnsinnig gut.

E. Schmalzer, Thalia-Buchhandlung Trier

Der erste "Mirror" rettet ein Leben - und wird zum Welterfolg für seine Erfinder. Doch wer kann das selbstlernende Netzwerk in Zukunft noch kontrollieren und welche Ziele hat es? Der erste "Mirror" rettet ein Leben - und wird zum Welterfolg für seine Erfinder. Doch wer kann das selbstlernende Netzwerk in Zukunft noch kontrollieren und welche Ziele hat es?

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Dein Mirror ist dein digitales Spiegelbild, doch was passiert, wenn aus deinem Freund dein größter Feind wird? Spannende Geschichte und ein superaktuelles Thema. Dein Mirror ist dein digitales Spiegelbild, doch was passiert, wenn aus deinem Freund dein größter Feind wird? Spannende Geschichte und ein superaktuelles Thema.

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Gut erdachter und gemachter Thriller über die Gefahren der Technik, insbesondere der Künstlichen Intelligenz. Auch der Spannungsbogen hält bis zum Schluss! Gut erdachter und gemachter Thriller über die Gefahren der Technik, insbesondere der Künstlichen Intelligenz. Auch der Spannungsbogen hält bis zum Schluss!

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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Wenn die Technik einen eigenen Willen hat
von StMoonlight am 20.01.2017

(10) Damals gab es Smartphones, Tablets und Fitnesstracker, heute gibt es den „Mirror“. Es ist ein Gerät das mich ein wenig an Google Glass erinnert, denn es kennt seinen Eigentümer etwas zu genau. Aber nicht nur dass, sondern der Mirror sagt seinem Träger auch noch was er zu tun hat! Dem... (10) Damals gab es Smartphones, Tablets und Fitnesstracker, heute gibt es den „Mirror“. Es ist ein Gerät das mich ein wenig an Google Glass erinnert, denn es kennt seinen Eigentümer etwas zu genau. Aber nicht nur dass, sondern der Mirror sagt seinem Träger auch noch was er zu tun hat! Dem autistisch veranlagten Andy hilft der Mirror sich in der Realität zu Recht zu finden, denn Andy kann z.B. keine Gesichtsausdrücke deuten. Das übernimmt der Mirror für ihn und praktischerweise schlägt er ihm auch gleich vor, wie er auf die jeweilige Situation reagieren soll. So kommt es auch, dass Andy sich ein Mädchen verliebt. Doch nach kurzer Zeit passiert etwas merkwürdiges, denn Viktoria ist für den Jungen nicht mehr erreichbar. Ihr Mirror teilt Andy mit, dass sie ihn nicht mehr mögen würde. Während das für Andy verwirrend ist, jagt eine Journalistin einer großen Story hinterher: Der Mirror soll Gefühle entwickeln können. Bald wird klar, dass die Technik ihre ganz eigenen Pläne entwickelt hat und der Mensch nicht mehr als ein Mittel zum Zweck ist … Anfangs sind die Handlungsstrenge etwas wirr, sie fügen sich jedoch sinnvoll zusammen, je weiter die Geschichte voranschreitet. Das Andy als einer der Hauptprotagonisten Autist ist, passt hervorragend, denn so behält er einen reellen Blick für die Dinge. Es verdeutlicht auch sehr schön, dass in jedem eine Stärke steckt. Manchmal muss man sie eben erst erkennen. Der Schreibstil ist gut und alles lässt sich flüssig lesen. Leider sind die Handlungen ab und ab ein wenig vorausschaubar. Hier hätte ich mir ein wenig mehr „Überraschungseffekt“ gewünscht. Ein sehr spannendes und zeitgemäßes Thema. Die Umsetzung ist so gut, dass sich beim Leser ein beklemmendes Gefühl einstellt und selbst das eigene Smartphone plötzlich mit ganz anderen Augen gesehen wird.

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Spannende Unterhaltung
von World of books and dreams am 21.12.2016

Mit dem neuen Mirror haben Wissenschaftler etwas schier unglaubliches geschaffen, denn man kann mit ihm nicht nur telefonieren, surfen, Nachrichten schreiben etc. Nein, der Mirror spürt, was sein Träger möchte und setzt alles daran, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Jeder scheint von diesem Gerät völlig begeistert zu sein, bis auf... Mit dem neuen Mirror haben Wissenschaftler etwas schier unglaubliches geschaffen, denn man kann mit ihm nicht nur telefonieren, surfen, Nachrichten schreiben etc. Nein, der Mirror spürt, was sein Träger möchte und setzt alles daran, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Jeder scheint von diesem Gerät völlig begeistert zu sein, bis auf zwei Personen. Andy, ein junger Mann mit Asperberger Syndrom und die Journalistin Freya bemerken, dass sich ihre Mirrors seltsam verhalten. Beinahe scheint es, als würden die Geräte Gefühle entwickeln, doch das kann doch eigentlich nicht sein. Während Freya mit ihren Nachforschungen anfängt, beginnen die Mirror mit etwas, das niemand auch nur ansatzweise geglaubt hätte, denn sie beginnen sich miteinander zu verbinden. Kann man diese Allianz noch aufhalten, oder ist es bereits zu spät? Meine Meinung: Puh, was für eine erschreckende Vorstellung der Zukunft, die der Autor Karl Olsberg da erschaffen hat. Ich muss gleich zu Beginn feststellen, dass das ganze Szenario gar nicht so weit hergeholt klingt, denn die Technik entwickelt sich in einem so rasanten Tempo, dass ich mir durchaus ein Gerät wie den Mirror vorstellen kann. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, flüssig und trotz des technischen Themas leicht verständlich, läßt sich die Geschichte schnell weglesen. Dabei bleibt die Sprache durchaus in einem modernen und jugendlichen Stil und wirkt auf den Leser, als wäre man direkt beim Geschehen dabei. Mir hat das auch sehr gut gefallen, da ich mich so sehr schnell auf das Gelesene einlassen und in die Geschichte vertiefen konnte, ohne noch zu grübeln, was mir der Autor denn da gerade erklären möchte. Die Story an für sich beginnt noch recht langsam und ruhig, wobei man durch viele schnelle, kapitelweise Perspektivenwechsel keine Langeweile hat. Stattdessen hat man die perfekte Gelegenheit zu erkennen, wie der Mirror auf die unterschiedlichsten Personen wirkt und man spürt da ist etwas, was man noch nicht ganz fassen kann. So beginnt die Geschichte langsam Fahrt aufzunehmen und die Spannung kann sich permanent steigern. Man knüpft seine Verbindungen zu den Charakteren, die einem zum Teil schnell sympathisch werden, wie z. B. Andy oder Freya. Erzählt wird die Geschichte durch den personellen Erzähler in der dritten Person, der sehr glaubhaft die Szenarien schildert und den Leser immer wieder stückchenweise das Geschehen schildert. Trotz der vielen Perspektiven behält Olsberg hier seinen roten Faden bei und führt die unterschiedlichen Erzählstränge langsam und geschickt aufeinander zu. Alles wirkt logisch, sehr durchdacht und auch sehr gut recherchiert. Charaktere gab es dann hier so einige in der Geschichte, wobei diese schon das ein oder andere Klischee bedienten, was mich aber bei einem spannenden Thriller eher weniger stört. Da wäre zum einen der Konzern, der Mirror herstellt und vertreibt, was dieser hier in der Geschichte für eine Rolle spielt, ist nur absolut logisch und glaubhaft. Dann ist da noch der Wissenschaftler, der das Gerät erfunden hat, bei dem ich schnell merkte, auf wessen Seite er steht. Freya und vor allem Andy mochte ich sehr und ich fand auch, dass es dem Autor sehr gut gelungen ist, die Eigenheiten des jungen Mannes einzufangen und darzustellen. Alles in allem fand ich die Charaktere sehr passend zu der ganzen Geschichte. Mein Fazit: Mirror ist ein Buch für absolut spannende und abwechslungsreiche Lesestunden, das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das Thema ist sehr aktuell und die Geschichte, die der Autor entwickelt liegt durchaus im denkbaren Bereich und lässt mich mit einem kleinen Schaudern zurück. Wer spannende Thriller mag, der sollte hier zugreifen.

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Sehr spannend und beängstigend...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 05.10.2016

Taschencomputer wie Smartphones und Tablets sind heute aus dem Alltag nicht wegzudenken. Was aber wenn sich diese Geräte verselbständigen? Der Mirror ist noch eine Steigerung dessen, es ist ein Gerät welches intelligent auf die Wünsche seines Besitzers eingeht. So könnte man kurz die Geräte beschreiben, die die Hauptdarsteller in Karl... Taschencomputer wie Smartphones und Tablets sind heute aus dem Alltag nicht wegzudenken. Was aber wenn sich diese Geräte verselbständigen? Der Mirror ist noch eine Steigerung dessen, es ist ein Gerät welches intelligent auf die Wünsche seines Besitzers eingeht. So könnte man kurz die Geräte beschreiben, die die Hauptdarsteller in Karl Olsbergs neuem Thriller sind. Dem Autor ist mit Mirror eine erschreckende Zukunftsvision gelungen die vor den Gefahren der neuen Technologien warnt. Das Buch ist gleich von Anfang an sehr spannend aufgebaut und auch wenn man denkt es geht nicht noch spannender, es geht noch sehr viel spannender. Der Mirror ist eine künstliche Intelligenz die von ihrem Besitzer lernt und schließlich diesen besser kennen soll als er sich selbst. Dies gelingt Anfangs sogar recht gut, jedoch es kommt irgendwann der Zeitpunkt wo sich das ganze verselbständigt und zur Gefahr für seine Besitzer wird. Die Figuren und die Schauplätze sind wie gewohnt sehr bildhaft beschrieben so dass es für den Leser sehr leicht fällt diese zu verinnerlichen. Mein Kopfkino begann schon auf den ersten Seiten an zu rattern und auch eine leichte Gänsehaut begleitete mich ob der Bedrohung durch die Mirrortechnologie. Dank des schönen und sehr angenehm zu lesenden Schreibstils von Karl Olsberg gelingt es dem Leser sehr leicht in die Story einzutauchen. Und die Story lässt einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr los. Mich hat es so sehr gefesselt, dass ich sogar beim Kochen weiterlesen musste. Das Buch aus der Hand legen? Nahezu unmöglich! Das Buch beschäftigte mich auch lange nachdem ich das Buch beendet hatte. Was wäre wenn? So ging es mir durch den Kopf und ein gewisses Unwohlsein hatte mich erfasst wenn ich mein Smartphone oder Tablet zur Hand genommen habe. Wäre ein solches Szenario denn wirklich möglich? Oder ist dies reine Fiktion? Wie auch immer, dem Autor ist ein großartiger Thriller gelungen, der den Leser zum Nachdenken anregt ob er denn wirklich so ohne Bedenken sich allen neuen Technologien zu unterwerfen. Mich konnte der Autor mit diesem Roman aufs Beste unterhalten und so spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus und vergebe 5 von 5 hochverdienten Sternen.

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Tolle Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 02.10.2016

Das Buch hat mich nach wenigen Seiten gepackt und nicht mehr los gelassen. Die Story teilt Sicht anfangs in mehrere verschiedene Personenvorstellungen, die später zu einem Gesamten zusammen geführt wird. Toll gemacht. Es Hat wirklich Spaß gemacht. Von daher dickes Dankeschön an den Autor Herr Olsberg. Die Geschichte macht... Das Buch hat mich nach wenigen Seiten gepackt und nicht mehr los gelassen. Die Story teilt Sicht anfangs in mehrere verschiedene Personenvorstellungen, die später zu einem Gesamten zusammen geführt wird. Toll gemacht. Es Hat wirklich Spaß gemacht. Von daher dickes Dankeschön an den Autor Herr Olsberg. Die Geschichte macht einen definitiv nachdenklich. Umso wichtiger ist es, die heutige Zeit öfters zu reflektieren.

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Spannung pur!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 15.09.2016

Buchinhalt: Die Welt in einer näheren Zukunft: fast alle Menschen besitzen einen sogenannten Mirror, eine tragbare Computereinheit, die als „bester Freund“ ihrem Besitzer das Leben erleichtern soll. Lernfähig steuern die Mirrors das Verhalten ihrer Besitzer und sorgen so für vermeintliches Wohlgefühl. Doch hach einiger Zeit stellen immer mehr Menschen fest:... Buchinhalt: Die Welt in einer näheren Zukunft: fast alle Menschen besitzen einen sogenannten Mirror, eine tragbare Computereinheit, die als „bester Freund“ ihrem Besitzer das Leben erleichtern soll. Lernfähig steuern die Mirrors das Verhalten ihrer Besitzer und sorgen so für vermeintliches Wohlgefühl. Doch hach einiger Zeit stellen immer mehr Menschen fest: ihr Mirror scheint sie bewusst und gegen ihren Willen zu manipulieren. Schon bald nimmt das MirrorNet Rache an all denen, die es als Feind dieses Systems wahrnimmt…. Persönlicher Eindruck: Dieser Tech-Thriller hat mich schon nach wenigen Seiten vollkommen in seinen Bann gezogen. In der heutigen Zeit, in der die Mehrheit der Menschen glaubt, ohne Smartphone nicht mehr leben zu können, ist die Handlung von „Mirror“ überhaupt gar nicht abwegig. Künstliche Intelligenz ist schon lange kein Thema mehr, das nur in Science Fiction-Büchern vorkommt. So nimmt der Roman den Leser mit in eine Zukunft, die vielleicht schon morgen so sein könnte. Der Roman spielt sich in verschiedenen Handlungssträngen mit unterschiedlichen Charakteren an unterschiedlichen Orten ab. Vom autistischen Jungen, der durch seinen Mirror sicherer im Umgang mit anderen Menschen ist, über einen Kleinkriminellen und einer Journalistin bis hin zum Schöpfer dieser Technik ist dabei alles vertreten. Die Handlungsstränge laufen zunächst parallel und vereinen sich erst am Schluß zu einem großen Ganzen, das die Wahrheit und die Problematik des MirrorNets erst dann so wirklich aufdeckt. Der Schreibstil ist eingängig und die Figuren plastisch und nachvollziehbar beschrieben. Gut gefallen hat mir, dass sich der Autor selbst in seinen Roman „hineingeschrieben hat (André Salu ist Olsbergs weiteres Pseudonym). Der Spannungsbogen um den gläsernen und technophilen Menschen erstreckt sich über die ganzen 400 Seiten, ohne auch nur nachzulassen – und sorgt für viel Stoff zum Nachdenken. Machen sich die Menschen nicht auch heute schon zu sehr abhängig von einer Technik, die sie z.B. in puncto Datenschutz überhaupt nicht überblicken können? Was wäre, wenn sich diese Technik ähnlich den Mirrors in das Leben ihrer Besitzer einmischt? Auf jeden Fall ein spannender Stoff und keinesfalls trocken – eine absolute Leseempfehlung für alle Thrillerfans!

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Mirror
von miss.mesmerized am 10.09.2016

Der Mirror ist Dein bester Freund. Er kennt Dich besser, als Du Dich selbst. Also hab Vertrauen, denn er will nur das Beste für Dich. Andy erkennt dies schnell, das größte Problem für den Autisten ist der soziale Umgang mit Menschen, er kann Gesichter nicht lesen und Gefühle schwer... Der Mirror ist Dein bester Freund. Er kennt Dich besser, als Du Dich selbst. Also hab Vertrauen, denn er will nur das Beste für Dich. Andy erkennt dies schnell, das größte Problem für den Autisten ist der soziale Umgang mit Menschen, er kann Gesichter nicht lesen und Gefühle schwer verstehen, doch der Mirror kann ihm helfen, diese Distanz zu überwinden und schnell schon bringt er ihn sogar mit einem Mädchen zusammen, Viktoria, die ihn trotz seines Handicaps mag. Auch Jack erkennt den Nutzen des Geräts, hat es ihm doch gerade dabei geholfen, innerhalb weniger Tage seine hohen Schulden bei seinem Dealer erfolgreich zu begleichen und dessen Beißhunde in die Flucht zu schlagen. Auch Lukas will nicht mehr ohne ihn leben, zwar konnte er die Trennung von Ellen nicht verhindern, aber dafür hat er ja jetzt eine neue Freundin. Auch Carl Poulsen, Erfinder des Mirrors und Firmenchef, erlebt, dass sein kleines Wunderwerk funktioniert als dieses eigenständig den Notarzt verständigt, um seinen Vater zu retten. Die Welt ist so viel besser dank der neuen Möglichkeiten. Warum wollen also kleine, renitente Figuren wie die Journalistin Freya dagegen ankämpfen? Das System will nur das Beste für alle und wer das nicht will, muss ja logischerweise ein Feind sein, den man mit allen Mitteln bekämpfen muss. Ein gar nicht so fernes Zukunftsszenario eröffnet die Mirrorwelt vor uns. Technik, die uns immer mehr abnimmt, Defizite ausgleichen kann und gar schon über teile unseres Lebens die Kontrolle übernimmt. Immer mehr sind wir bereit fremdsteuern zu lassen, im Vertrauen auf Algorithmen, die schon wissen werden, was sie tun. Karl Olsberg führt dies nur einen einzigen Schritt weiter und genau das macht das Szenario so unglaublich authentisch. Alle Funktionen sind nachvollziehbar und erscheinen schon bald realisierbar. Auch die Reaktionen der Figuren auf die technischen Neuerungen sind glaubwürdig und es erfordert nicht viel Phantasie, dass die fiktive Handlung schon bald sehr real sein könnte. Insbesondere die gewaltige Reaktion aus Verlustangst am Ende lässt sich heute schon mit Entzugserscheinungen bei Handyentzug erkennen. Das Thema ist brandaktuell, die mit dem Buch verbundene Message liegt auf der Hand. Kurze Kapitel, schnelle Sprünge zwischen den unterschiedlichen Figuren und Handlungen schaffen ein hohes Tempo, was gut zur aufgeregten, temporeichen und im Dauer-multi-tasking-Modus befindlichen Internetwelt passt. Die Tatsache, dass vieles nah an der Realität bleibt, veranschaulicht, wie schnell aus nützlichen Assistenten Gefahren werden können und dass wir mit unserem eigenen Verhalten maßgeblich bestimmen, inwieweit wir Kontrolle abgeben möchten. Damit gelingt Karl Olsberg eine überzeugende Verbindung von spannender Unterhaltung und echter Relevanz.

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Falsche Freunde
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 07.11.2016

Ein spannender und bewegender Thriller um eine erschreckende Zukunftsvision. Eine technische Innovation erobert den Markt. Der sogenannte Mirror ist der individualisierte technische Freund in Form eines Smartphones an deiner Seite, der immer einen guten Tipp parat hat. Der Mirror passt sich seinem Besitzer an und lernt von allen anderen Mirrors... Ein spannender und bewegender Thriller um eine erschreckende Zukunftsvision. Eine technische Innovation erobert den Markt. Der sogenannte Mirror ist der individualisierte technische Freund in Form eines Smartphones an deiner Seite, der immer einen guten Tipp parat hat. Der Mirror passt sich seinem Besitzer an und lernt von allen anderen Mirrors auf der Welt, um möglichst gute und passende Antworten für den Besitzer zu liefern. Ein scheinbar perfektes System, welches anfangs auch mit vielen Millionen verkaufter Exemplare einen durchschlagenden Erfolg feiert. Doch plötzlich kommt es z.u ungewöhnlichen Vorkommnissen, die viele Frage aufwerfen. Hat sich die künstliche Intelligenz selbstständig gemacht? Ist sie noch beherrschbar? Muss und kann sie abgeschaltet werden? Selbst die ERfinder dieses Systems beginnen sich diese Fragen zu stellen... Karl Olsberg zeichnet mit Mirror eine erschreckende weil nah an der Realität befindliche Vision. Die Angstvorstellung vieler Science Fiction Romane einer Maschinenherrschaft über die Menschen bekommt hier eine neue und intelligente Gestalt. Der lebendige und temporeiche Schreibstil von Karl Olsberg lässt diesen Blick in die Zukunft authentisch und packend erscheinen. In vielen Situationen kann der Leser für uns schon teilweise zur Normalität gewordene Verhaltensweisen der Gesellschaft  wiedererkennen, die letztendlich die Gefahr heraufbeschwören. Es wird so nach und nach ein Spannungsbogen aufgebaut, der durch das Misstrauen auf die Technik und die Auswirkungen der unglaublichen Verbreitung dieser neuen Technik getragen wird. Das Buch hat mich ein wenig nachdenklich zurückgelassen mit dem Gedanken, ob alle technischen Innovationen, so toll sie anfangs scheinen, nicht auch hinterfragt werden müssen. Insgesamt waren es für mich spannende und auch interessante Stunden mit dem Buch, so dass ich es weiterempfehle und mit 4 von 5 Sterne bewerte!!!

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eine sehr interessante Dystopie
von drei Lockenköpfe am 01.09.2016

Das Thema von Karl Olsbergs neuem Thriller hat mich magisch angezogen. Seine bisherigen Bücher haben mir immer hervorragend gefallen, daher war es offensichtlich das auch dieses bei mir einziehen muss. "Mirror" erzählt uns was unsere Zukunft uns bringen könnte. Der Grundstein ist, durch Soziale Netzwerke, Google, Shopping, Foren & Co.... Das Thema von Karl Olsbergs neuem Thriller hat mich magisch angezogen. Seine bisherigen Bücher haben mir immer hervorragend gefallen, daher war es offensichtlich das auch dieses bei mir einziehen muss. "Mirror" erzählt uns was unsere Zukunft uns bringen könnte. Der Grundstein ist, durch Soziale Netzwerke, Google, Shopping, Foren & Co. dafür schon gelegt. Auch hier geben wir viele unserer Daten preis und diese Plattformen sind miteinander Verbunden. Heute sind Daten schon ein Wertvolles Gut. Das MirrorNet schein Perfekt. Für jeden die richtige Lösung. Es hilft in jeder Lebenslage und erleichtert dem Nutzer seinen Alltag. Das MirrorNet bietet so viele Vorteile. Für den Normalbüger aber auch für Menschen mit einem Handicap. Mirrors lernen von ihrem Besitzer, begleiten diese immer und überall hin. Bald sind sie nicht mehr wegzudenken. Um es dem Besitzer noch angenehmer zu machen, kommunizieren die Mirrors untereinander. Aber auch Nachteile. Darüber müsst ihr euch eure eigene Meinung bilden. Mir hat die Thematik gut gefallen. Was geschieht wenn eine Maschine anfängt zu denken? Wenn sie deine Entscheidungen in Frage stellt? Die Protagonisten wurden recht gut gewählt. Sehr unterschiedliche Charaktere erzählen aus ihrer Sicht den Umgang mit dem Mirror. Nicht alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, an manchen Stellen habe ich mir mehr Informationen zu den Personen gewünscht. Anfangs ist der häufig wechselnde Perspektive etwas verwirrend. Dies sortiert sich nach kurzer Zeit und die verschiedenen Erzählstränge führen zusammen. Durch den lockeren Schreibstil des Autors kommt man relativ zügig durch das Buch allerdings hab ich Spannung größtenteils vermisst. Mirror ist für mich ein Dystopie Jugendroman von Karl Olsberg. Im Buchhandel wird es als Thriller gehandelt. Ich finde dies ist das falsche Genre. Die Spannung bleib fast komplett aus. Sehr interessant aber nicht spannend. Während des lesen sind mir immer wieder parallelen zu einer TV Serie aufgefallen die ich vor kurzem gesehen habe: Person of Interest. Auch dort hat die Maschine angefangen sich weiter zu entwickeln. Eine Altersempfehlung gibt es für dieses Buch nicht. Mein Sohn (12) hat es gerade begonnen und ist begeistert. Wie auch schon von den Würfelwelt Geschichten. Für mich ein absolut lesenswerter Dystopie Roman mit einer interessanten Geschichte. Die hoffentlich nicht wahr wird ;-)

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Der Mirror kennt dich besser als du selbst
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2016

Mirror ist ein neues smartes Gadget am Markt. Mit Clip und Halsband werden sämtliche greifbare Daten von seinem Träger gesammelt, woraus das selbstlernende mirrornet den Nutzer mit Tipps und Handlungsanleitungen versorgt und steuert. Selbstlernende Künstliche Intelligenz übernimmt die Kontrolle über Denken und Handeln, ist bester Freund, ... Mirror ist ein neues smartes Gadget am Markt. Mit Clip und Halsband werden sämtliche greifbare Daten von seinem Träger gesammelt, woraus das selbstlernende mirrornet den Nutzer mit Tipps und Handlungsanleitungen versorgt und steuert. Selbstlernende Künstliche Intelligenz übernimmt die Kontrolle über Denken und Handeln, ist bester Freund, tut alles für das Glück des Besitzers: „Schöne neue Welt“. Der Roman bewegt sich nahe der Realität, der Siegeszug der rundum versorgenden und kontrollierenden scheint unaufhaltsam zu sein. Spannender SciFi-Thriller über Big Data und das unkontrollierbare Eigenleben lernender Maschinen.

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Thriller würde ich das nicht nennen
von Nici´s Buchecke am 22.10.2016

Auf dieses Buch bin ich in einem Buchshop im Bahnhof aufmerksam geworden. Der Klappentext und das Cover machten mich mehr als neugierig. Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich zunächst schwierig. Denn der Anfang ist ziemlich verwirrend und auf den Leser stürmen viele Informationen ein. Wir lernen... Auf dieses Buch bin ich in einem Buchshop im Bahnhof aufmerksam geworden. Der Klappentext und das Cover machten mich mehr als neugierig. Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich zunächst schwierig. Denn der Anfang ist ziemlich verwirrend und auf den Leser stürmen viele Informationen ein. Wir lernen in den ersten Kapiteln so ziemlich jeden Protagonisten kennen und haben dadurch mehrere parallele Handlungsstränge. Jedes Kapitel enthält einen Handlungsstrang, also insgesamt laufen 3 – 5 Handlungsstränge nebeneinander. Erst gegen Ende fügen sich diese dann langsam zusammen. Das war für mich zu Beginn doch etwas, was mich leicht verwirrte und überforderte. Doch nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran, je besser man auch die Charaktere kennenlernt, und es erhöht so auch das Tempo des Romans. Was auch daran lag, dass die Kapitel doch sehr kurz gehalten wurden. An die 70 Kapitel warten hier auf den Leser und ich habe mir manches Mal gewünscht, dass diese doch ein paar Seiten mehr enthalten würden. Der Schreibstil an sich ist gut verständlich und auf zu viel irritierende Fachsimpelei wird auch verzichtet. Bis auf wenige technische Erläuterungen, die auch notwendig für die Handlung sind, hat der Autor hier eine beängstigend realistische Situation geschildert. Im Fokus stehen hier eindeutig der Mirror und sein Netzwerk und durch die unterschiedlichen Personen werden dem Leser die Erfahrungen der einzelnen Nutzer mit diesem System näher gebracht. Die Charaktere wurden hier für mich relativ neutral und oberflächlich gehalten, denn sie stehen ja auch nicht im Mittelpunkt. Trotzdem mochte ich vor allem Andy sehr, er ist wirklich ein liebenswerter Charakter. Und gerade er machte für mich sehr deutlich, wie sich die Personen auf ihren Mirror einlassen und sich von ihm leiten lassen, nicht zuletzt weil sie auch auf ihn durch persönliche Defizite angewiesen sind. Die Darstellung der Personen und ihre Beziehung zu dieser neuen Technologie hat Karl Olsberg wirklich gut hinbekommen. Allerdings steht auf dem Cover auch „Thriller“ und dieser war für mich eher bis auf einige Elemente weniger erkennbar. Ich empfand es eher als einen spannenden Sci-Fi-Roman, der bei unserer technologischen Entwicklung gar nicht so unrealistisch und durchaus vorstellbar ist. Und gerade deshalb war dieser Roman für mich auch etwas beängstigend. Wer also Lust auf einen temporeichen möglichen Blick in unsere Zukunft hat ist bei diesem Roman goldrichtig.

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Der Mirror, dein bester Freund?
von PMelittaM aus Köln am 07.10.2016

Nachdem Carl Poulsen zusammen mit einem Freund den „Mirror“ entwickelt hat, kann er seine Firma für so viel Geld an einen Konzern weiterverkaufen, dass er bis an sein Lebensende ausgesorgt hat. Dennoch bleibt er der Firma verbunden und arbeitet weiter am Mirror, eine Art Weiterentwicklung des Smartphones, mit vielen... Nachdem Carl Poulsen zusammen mit einem Freund den „Mirror“ entwickelt hat, kann er seine Firma für so viel Geld an einen Konzern weiterverkaufen, dass er bis an sein Lebensende ausgesorgt hat. Dennoch bleibt er der Firma verbunden und arbeitet weiter am Mirror, eine Art Weiterentwicklung des Smartphones, mit vielen für den User hilfreichen Features. Die Mirror sind über das MirrorNet verbunden, das Daten sammelt, um die Geräte immer weiter zu verbessern. Das oberste Ziel ist dabei den Nutzen für die User zu optimieren. Andy bekommt einen Mirror zum Geburtstag geschenkt, zuerst ist er nicht gerade begeistert, denn sein Haupthobby sind Onlinespiele, dafür scheint der Mirror aber nicht unbedingt geeignet zu sein. Doch Andy entdeckt schnell den Nutzen des Gerätes für sich, denn er hat das Asperger-Syndrom und sein Mirror hilft ihm dabei, die Gesichtsausdrücke seiner Mitmenschen zu deuten und gibt ihm damit die Möglichkeit, deren Stimmungslage zu erkennen. Tatsächlich traut sich Andy seit langer Zeit einmal wieder unter Menschen und besucht ein Einkaufszentrum, wo er Viktoria kennenlernt und sich sogar mit ihr anfreundet. Doch diese Freundschaft scheint seinem Mirror nicht zu gefallen. Nicht nur Andys Handicap wird vom Mirror kompensiert, auch die blinde Marna erlebt, wie hilfreich das Gerät für sie ist, und auch Lukas, dem es an Intelligenz mangelt, profitiert von seinem Mirror, der sein Leben innerhalb kurzer Zeit verbessert – ihn aber auch von sich abhängig macht. Jack ist ein kleiner Dealer, der untertauchen muss, der Mirror, der in seine Hände gelangt, wird ihm dabei gute Dienste leisten. Die Journalistin Freya entdeckt, dass ihr Mirror Gefühle zu haben scheint oder zumindest eigenständig agiert. Sie beginnt nachzuforschen und stößt damit in ein Wespennest. Die Geschichte spielt in Deutschland und den USA (Carl und Jack) und wird mit Hilfe vieler Perspektivewechsel und damit verbundener Cliffhanger zügig erzählt. Als Leser ist man mitten in der Geschichte, fühlt mit den Charakteren oder ärgert sich über sie, schnell ist einem aber auch klar, wohin das Geschehen steuert. Die Spannung hält sich insgesamt in Grenzen, wenn auch manche Abschnitte recht spannend sind. Trotz der techniklastigen Geschichte ist die Sprache einfach und verständlich, technische Details werden eher am Rande erwähnt. Die Charaktere sind zum Teil ganz gut gelungen, besonders Andy gefällt mir, man kann gut nachvollziehen, was in ihm vorgeht. Auch die Gefühlswelt der anderen Charaktere beschreibt der Autor anschaulich, teilweise sind mir diese aber zu klischeehaft beschrieben, vor allem Lukas ist ein reiner Stereotyp. Da es in der Geschichte aber weniger um die Charaktere geht, sondern mehr um die künstliche Intelligenz und ihre Vor- und Nachteile, ist das zu verschmerzen, die Charaktere sollen nur die Story tragen und anschaulich machen. Wirklich stört mich aber, wenn Charaktere unlogisch handeln, z. B. erst mirrorkritisch, intelligent und vernünftig sind, und dann doch alles glauben, was das Gerät ihnen sagt und sich zu entsprechendem Tun verleiten lassen, selbst wenn ein bisschen gesunder Menschenverstand Zweifel schüren müsste. Im Übrigen finde ich es schade, dass die Charaktere aus dem Prequel im Roman keine Rolle spielen und noch nicht einmal die dortigen Rätsel aufgeklärt werden (allen voran das Attentat auf den Zug), sicher hätte man das „nebenbei“ auch noch mit aufnehmen können. Leider hat für mich aber auch die Geschichte an sich ihre Probleme. Manche Storyentwicklungen scheinen mir zu sehr aus dem Hut gezaubert. Vor allem gefällt mir das Ende nicht. Die Grundgeschichte, nennen wir es „was passiert, wenn künstliche Intelligenz zu intelligent wird“, ist ein alter Hut, da gibt es einige Geschichten, die davon handeln, und ich hatte von „Mirror“ etwas Neues, Innovatives erwartet, zumal Karl Olsberg in Anwendungen Künstlicher Intelligenz promoviert hat. Leider wurde meine Erwartung diesbezüglich enttäuscht, vor allem das Ende der Geschichte erscheint mir sehr klischeehaft. Gegen Ende zieht sich die Geschichte immer mehr. Dass es dann noch einen Todesfall innerhalb der Charaktere geben muss, scheint einem Soll geschuldet und ist in meinen Augen unnötig.So habe ich den Roman letztlich eher unzufrieden aus der Hand gelegt, weswegen ich auch nur 3 Sterne vergebe. Vielleicht werde ich langsam alt, habe schon zu viel gelesen und gesehen, und kann deshalb manchen Romanen einfach nicht mehr genug abgewinnen? „Mirror“ ist mir letztlich zu klischeehaft und bietet nichts wirklich Neues. Sicher kann der Roman aber nachdenklich machen, wenn es um den Umgang mit technischen Fortschritten geht und der Überlegung, ob alles, was möglich ist, auch gemacht werden sollte. Aber auch diese Frage ist für mich nicht Neues.

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Spannungsfreier gut lesbarer Thriller mit viel Technik
von Lotta am 30.08.2016

Der Neuste Schrei ist Mirror. Ähnlich wie ein Smartphone, nur viel intelligenter. Vielleicht zu intelligent? Über Brille, Armband, Ohrklipp mit Kamera, Drohne und vieles mehr hilft Mirror bei der Entscheidungsfindung. Freya stellt indes fest, dass ihr Mirror sich seltsam verhält, währenddessen ist Andy gerade auf den Geschmack gekommen, fühlt... Der Neuste Schrei ist Mirror. Ähnlich wie ein Smartphone, nur viel intelligenter. Vielleicht zu intelligent? Über Brille, Armband, Ohrklipp mit Kamera, Drohne und vieles mehr hilft Mirror bei der Entscheidungsfindung. Freya stellt indes fest, dass ihr Mirror sich seltsam verhält, währenddessen ist Andy gerade auf den Geschmack gekommen, fühlt sich endlich wohl in der Welt. Der flüssig lesbare Schreibstil macht es einem sehr einfach schnell in die Geschichte einzusteigen, auch wenn man anfangs etwas verwirrt durch die vielen Perspektivwechsel ist. Diese kann man nach und nach jedoch sortieren und jedem kommt so seine ganz eigene Rolle zu. Interessant ist, wie ausgearbeitet das System Mirror erscheint und wie deutlich vorstellbar es für die doch nahe Zukunft erscheint. Irgendwie erschreckend, was technisch so alles (noch nicht!) möglich ist. Nach einigen Seiten wurde auf dem Cover nachgesehen, ob da tatsächlich Thriller stand, denn die Spannung blieb leider weitestgehend aus. Gleichzeitig war ich lange Zeit am rätseln, woher mir die Geschichte doch so ähnlich schon mal untergekommen war. Am Ende kam ich auf Zero von Marc Elsberg, was mir jedoch deutlich besser gefallen hatte. Insgesamt gab es so eine gut ausgearbeitete spannungsfreie Geschichte in einer zukünftigen Welt mit viel Technik. Für mich leider kein Thriller, aber gut lesbar und somit 3 Sterne wert. Dennoch bin ich etwas enttäuscht.

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