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Mit Staunen und Zittern

Roman. Ausgezeichnet mit dem Grand prix du roman de l' Academie francaise 1999

(8)
Sie hat es sich selbst eingebrockt: Aus Übermut und Neugier hat Am¿lie
eine Stelle beim japanischen Unternehmen Yumimoto angenommen. Dort lernt
sie zwar nichts in Sachen Buchhaltung, dafür wird ihr ein Crash-Kurs in
Sachen Hierarchie erteilt. Eines ist von Anfang an klar: Eine Frau, zumal
eine aus Europa, kann nur ganz unten einsteigen. Und noch tiefer fallen.
Rezension
"Atemberaubend. Nothomb, in Frankreich ein literarischer Star, beleuchtet eine Grundsatzfrage: Sie die anderen verrückt oder sie selbst? Ihre Antworten darauf sind ein zweifaches Ja, noch ein Lachen und mehrere zum Brüllen komische wie bemerkenswerte Gedanken. Eine Lektüre mit Lachtränengarantie, von der mehr bleibt als feuchte Taschentücher." (Frankfurter Rundschau)
"Man könnte den Zusammenstoß zweier Kulturen auch als Geschichte von Anpassung oder Auflehnung erzählen und dabei ebenfalls eine gegen den Strich gebürstete Landeskunde einbringen. Doch Amelie Nothomb tut etwas viel Schöneres: Sie mischt aus asiatischer Gelassenheit und westeuropäischer Ironie eine ganz eigene Haltung. Ihre tragikomische Sicht auf den Konflikt zwischen Hierarchie und Menschlichkeit erinnert an Charlie Chaplins Siege über die Obrigkeit." (Sächsische Zeitung) "Ein Buch, das man lieben muß für die elegante Ökonomie der Sprache, für seine rhetorische Intelligenz und dafür, daß es den Leser auf spielerisch e Art befreit von dem spezifisch europäischen Zwang zur Interpretation." (Literaturen)
"Wieso gilt der Boykott der Männer-Toiletten im 44. Stock eines Tokioter Bürohauses als Akt der Sabotage? Die Antwort hierauf sollten sie nachlesen und sich das Vergnügen gönnen, das feine Zusammenspiel von Masochismus und Sadismus zu verfolgen, dem sich die Belgierin Amelie für ein Jahr freiwillig ausgesetzt hat. Das war, bevor sie eine zu Recht gefeierte Autorin wurde. Seien wir den Japanern dankbar." (Die Woche)
Portrait
Amélie Nothomb, 1967 in Kobe geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan und China verbracht. Nach Abschluß ihres Philologiestudiums hat sie beschlossen, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie lebt in Brüssel. Die Autorin schreibt, seit sie siebzehn ist.
Wolfgang Krege, geboren und aufgewachsen in Berlin. Philosophiestudium an der Freien Universität Anfang der 60er Jahre. Lexikonredakteur, Werbetexter, Verlagslektor. Seit 1970 Übersetzer ("Silmarillion ", "Hobbit", Anthony Burgess, Annie Proulx, Amelie Nothomb und viele andere), erste Lektüre des "Herrn der Ringe" 1970, Neuübersetzung des "Herrn der Ringe" 2000.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 157
Erscheinungsdatum 28.06.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06250-2
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 180/113/18 mm
Gewicht 228
Originaltitel Stupeur et tremblements
Auflage 12. Auflage
Verkaufsrang 86.860
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Arbeit auf Japanisch“

Verena Gwosdz, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Amélie Nothombs leicht autobiografischer Roman über ihre Zeit in Japan hat mich gefesselt wie schon lange kein Buch mehr. Gerade die Bücher über ihre japanische Vergangenheit fand ich am besten.
Hier gewinnt man auf ihre so typisch sarkastische Art und Weise einen Eindruck von der japanischen Arbeitswelt. Hierarchie, Disziplin, Ordnung
Amélie Nothombs leicht autobiografischer Roman über ihre Zeit in Japan hat mich gefesselt wie schon lange kein Buch mehr. Gerade die Bücher über ihre japanische Vergangenheit fand ich am besten.
Hier gewinnt man auf ihre so typisch sarkastische Art und Weise einen Eindruck von der japanischen Arbeitswelt. Hierarchie, Disziplin, Ordnung und 14-Stunden-Tage sind da die Regel. Sicherlich nicht alles ganz so wahr, doch im großen und ganzen auf alle Fälle Alltag in den Büros der aufgehenden Sonne.
Faszinierend, amüsant, geistreich - Nothomb wie sie leibt und lebt!

Karina Walgenbach, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Toller Roman über das Leben der Autorin in Japan. Der Stil ist einfach unverwechselbar. Toller Roman über das Leben der Autorin in Japan. Der Stil ist einfach unverwechselbar.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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orient trifft okzident
von MonaMayfair aus karlsruhe am 14.01.2006

mich würde sehr interessieren, was bei diesem roman dichtung und was wahrheit ist, nachdem es ja teilweise autobiographisch gefärbt sen soll.. amélie nothomb beschreibt sehr unterhaltsam, was sie da in japan erlebt bei der japanischen firma.. ich weiss nicht, ob die beschriebenen japanischen verhaltensformen den tatsächlich vorkommenden gebräuchen entsprechen..... mich würde sehr interessieren, was bei diesem roman dichtung und was wahrheit ist, nachdem es ja teilweise autobiographisch gefärbt sen soll.. amélie nothomb beschreibt sehr unterhaltsam, was sie da in japan erlebt bei der japanischen firma.. ich weiss nicht, ob die beschriebenen japanischen verhaltensformen den tatsächlich vorkommenden gebräuchen entsprechen.. wenn man davon ausgeht, dann bin ich doch ganz froh, hier mitten in europa zu arbeiten..

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Wie immer genial!
von Susanna Wiedermann aus Wien am 21.05.2012

Wieder ein großartiges Buch der großartigen Amélie Nothomb: Die junge Amélie tritt eine Stelle in der Buchhaltungsabteilung des japanischen Unternehmens Yumimoto an. Keine leichte Aufgabe für eine europäische Frau. Sie erkennt sofort, dass für den beruflichen Erfolg nicht Einsatz und Arbeitseifer, sondern vor allem die Anerkennung der hierarchischen Strukturen... Wieder ein großartiges Buch der großartigen Amélie Nothomb: Die junge Amélie tritt eine Stelle in der Buchhaltungsabteilung des japanischen Unternehmens Yumimoto an. Keine leichte Aufgabe für eine europäische Frau. Sie erkennt sofort, dass für den beruflichen Erfolg nicht Einsatz und Arbeitseifer, sondern vor allem die Anerkennung der hierarchischen Strukturen der Firma von Bedeutung sind. Jedem Vorgesetzten hat man sich, wie dem japanischen Kaiser, „mit Staunen und Zittern“ zu nähern und niemals eine Anordnung von oben in Frage zu stellen. Mit gewohnt sarkastischer Schreibweise schildert Nothomb ihr Jahr in einem japanischen Unternehmen, bei dem sie zwar nichts über Buchhaltung aber sehr viel über das Leben gelernt hat. Großartig!

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0 0
Kulturschock Japan...
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2010

Amelie Nothomb, Shooting-Star der französischen Literaturszene beschreibt auf unbeschreiblich komische Weise ihre Erlebnisse in einem japanischen Konzern: Sie lässt es sich nicht nehmen! Amelie, Tochter eines belgischen Diplomaten, hat eine sehr gute Ausbildung genossen, und möchte diese einer Firma, mit Sitz in Japan zur Verfügung stellen. Sie hat aber... Amelie Nothomb, Shooting-Star der französischen Literaturszene beschreibt auf unbeschreiblich komische Weise ihre Erlebnisse in einem japanischen Konzern: Sie lässt es sich nicht nehmen! Amelie, Tochter eines belgischen Diplomaten, hat eine sehr gute Ausbildung genossen, und möchte diese einer Firma, mit Sitz in Japan zur Verfügung stellen. Sie hat aber ihre Rechnung ohne die Japaner gemacht....

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Amelie vs Fubuki
von einer Kundin/einem Kunden aus Horgen am 12.06.2008

einfach genial. Amelie Nothomb schreibt sehr einfach aber frech und sarkastisch. Gefiel mir sehr...

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Lesespass und Lesevergnügen
von Peter Woodtli aus Basel am 28.07.2015

Ein spannendes Buch über die japanische Seele und die japanische Denkweise. Immer wieder staunt man und man denkt: das kann doch nicht wahr sein - es kann doch nicht noch schlimmer werden und wie hält die das alles aus? Es wird schlimmer und sie hält es aus und zwar... Ein spannendes Buch über die japanische Seele und die japanische Denkweise. Immer wieder staunt man und man denkt: das kann doch nicht wahr sein - es kann doch nicht noch schlimmer werden und wie hält die das alles aus? Es wird schlimmer und sie hält es aus und zwar mit fast japanischem Gleichmut. Und natürlich kommt es gut. Mir hat es Spass gemacht und es hat mich gut unterhalten.

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Vom täglichen Horror am japanischen Arbeitsplatz
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 19.05.2009

Durch den Tipp einer lieben Mitrezensentin bin ich auf dieses Buch der belgischen Bestsellerautorin aufmerksam geworden. Amélie Nothomb ist als Kind eines Diplomaten in Japan und China aufgewachsen. Somit trägt der Roman über die ersten beruflichen Erfahrungen der jungen Belgierin Amélie in einem japanischen Großkonzern durchaus autobiografische Züge. Ist... Durch den Tipp einer lieben Mitrezensentin bin ich auf dieses Buch der belgischen Bestsellerautorin aufmerksam geworden. Amélie Nothomb ist als Kind eines Diplomaten in Japan und China aufgewachsen. Somit trägt der Roman über die ersten beruflichen Erfahrungen der jungen Belgierin Amélie in einem japanischen Großkonzern durchaus autobiografische Züge. Ist man anfangs noch erheitert von Amélies Startschwierigkeiten, wo sich ihre ersten Aufgaben aufs Teekochen und –servieren, Kopieren und Kalenderblatteinstellen erstrecken, so bleibt einem mit zunehmender Seitenzahl das Lachen im Halse stecken. Statt aufzusteigen, fällt sie die Karriereleiter immer tiefer, bis hin zur Klofrau. Ein Jahr lang wird sie von ihren Vorgesetzten derart wüst gedemütigt und als Schwachsinnige beschimpft, bis sie beinahe selber dran glaubt. Oft fragte ich mich, wie viel Wahrheit und wie viel Fiktion im Geschilderten wohl stecken mag. Bei so manchem weigerte ich mich einfach, es mir als real vorzustellen, so unglaublich und grotesk kam es mir vor. Glaubt man Amélie Nothomb, wäre das Leben eines Japaners fast ausschließlich mit Arbeit ausgefüllt, Urlaub und Freizeit Fremdwörter, sie wären versklavte Untertanen sadistischer Vorgesetzter, gefangen in starr überlieferten Traditionen und Konventionen, die ein eigenständiges Denken und Handeln so gut wie unmöglich machen. Und das weibliche Geschlecht träfe es sogar noch viel härter. Eine Frau darf nicht lachen, sonst ist sie keine Dame, so gut wie nichts essen, um schlank zu bleiben, nicht auf Liebe hoffen, denn sie ist ihrer nicht wert, keinen beruflichen Ehrgeiz zeigen, weil sie es eh nicht weit bringen wird. Nicht einmal auf dem „stillen Örtchen“ darf eine Frau ungehemmt ihre Blase entleeren, denn sie hat dafür zu sorgen, dass niemand sich daran stört, also muss sie unentwegt die Spülung ziehen. Auch wenn man nicht alles in „Mit Staunen und Zittern“ für bare Münze nehmen darf, so wird wohl einiges Wahres dran sein. Da können wir uns doch glücklich schätzen, in Europa leben zu dürfen. Alles in allem hat mir Amélie Nothombs frecher, satirischer und auch provozierender Roman recht gut gefallen.

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Europa vs. Asien
von Alessandra aus Wien am 18.05.2006

Amélie Nothomb beschreibt in diesem Buch den steinigen und schwierigen Weg einer Europäerin in einer japanischen Firma. Sie ertägt alle Schikanen und Demütigungen, doch unterkriegen lässt sie sich nicht. Jedem, der den Stil von Amélie Nothomb gefällt, wird auch Gefallen an diesem Roman finden.

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