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Mit Zorn sie zu strafen / Detective Max Wolfe Bd.2

Detective Max Wolfes zweiter Fall. Kriminalroman

(12)

London an einem klirrend kalten Neujahrstag. Detective Max Wolfe ist entsetzt: In einer noblen Wohnanlage wurde die Familie Wood ermordet. Mit einer Waffe, die sonst nur bei der Schlachtung von Tieren zum Einsatz kommt: einem Bolzenschussgerät. Allein der jüngste Sohn scheint verschont worden zu sein, doch von ihm fehlt jede Spur. Hat der Killer ihn in seiner Gewalt? Max bleibt nicht viel Zeit. Seine Ermittlungen führen ihn weit in die Vergangenheit, zu einem Mann, der vor 30 Jahren eine Familie tötete, auf die gleiche brutale Art. Doch der ist mittlerweile alt und sterbenskrank. Trotzdem verbirgt er etwas, das spürt Max - eine Ahnung, die ihn ins Grab bringen wird, und zwar buchstäblich.

Rezension
"Dieses irre Gefühl, den Krimi eines unbekannten Autors aufzuschlagen, frei von Erwartungen, und dann völlig umgehauen zu werden. So ging es mir dieses Jahr mit Tony Parsons' Erstling. Jetzt ist, hurra!, der zweite Band da - genauso gut: Mit Zorn sie zu strafen." Brigitte, 09.12.2015 "Parsons' Bücher sind moderne Großstadtkrimis im besten Sinne: hart, schnell und spannend bis zur letzten Seite." Petra Pluwatsch, Kölner Stadt-Anzeiger, 08.01.2016
Portrait
Tony Parsons, der seine Karriere als Musikkritiker begann, ist einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens. Er gehört zu den Stars der englischen Literaturszene, und seine Romane standen ausnahmslos monatelang ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten. Tony Parsons lebt mit seiner zweiten Frau und ihrer gemeinsamen Tochter in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 10.12.2015
Serie Detective Max Wolfe 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17282-5
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 217/136/30 mm
Gewicht 449
Originaltitel The Slaughter Man
Auflage 1. Auflage 2015
Verkaufsrang 11.460
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„The Slaughter Man“

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Nach"Dein finsteres Herz"nun der zweite Fall für den Londoner Detective Max Wolfe.
Auch dieser Fall führt ihn in die Vergangenheit.
In einer exklusiven Villengegend werden die Leichen von Vater,Mutter u.2 Kindern gefunden,
nur der jüngste Sohn wurde nicht aufgefunden.
Die Tatwaffe-ein Bolzenschussgerät-führt Wolfe in eine Roma-Siedlung
Nach"Dein finsteres Herz"nun der zweite Fall für den Londoner Detective Max Wolfe.
Auch dieser Fall führt ihn in die Vergangenheit.
In einer exklusiven Villengegend werden die Leichen von Vater,Mutter u.2 Kindern gefunden,
nur der jüngste Sohn wurde nicht aufgefunden.
Die Tatwaffe-ein Bolzenschussgerät-führt Wolfe in eine Roma-Siedlung und zu einem Fall,
der schon 20 Jahre zurückliegt.
Ein sehr spannend konstruierter Krimi mit einem sympathischen Ermittler !

„Ganz großes Kino“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein ganz und gar großartiger Krimi!!! Sogar noch besser als der Vorgänger - übrigens überhaupt nicht schlimm, wenn der nicht bekannt ist. Atmosphärisch dicht und tolle Charaktere. Ein ganz und gar großartiger Krimi!!! Sogar noch besser als der Vorgänger - übrigens überhaupt nicht schlimm, wenn der nicht bekannt ist. Atmosphärisch dicht und tolle Charaktere.

„Sympathisch und zäh “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Max Wolfe ist mir unglaublich ans Herz gewachsen. Ein klassischer Ermittler, der mit den Opfern leidet und Täter jagt nicht ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen. Ein Mann, der für sein Team da ist, seine Tochter allein großzieht und niemals aufgibt. Dieser wunderbare Charakter; gepaart mit einem Fall der einem das Blut in den Max Wolfe ist mir unglaublich ans Herz gewachsen. Ein klassischer Ermittler, der mit den Opfern leidet und Täter jagt nicht ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen. Ein Mann, der für sein Team da ist, seine Tochter allein großzieht und niemals aufgibt. Dieser wunderbare Charakter; gepaart mit einem Fall der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, ist ein Garant für beste Unterhaltung. Sofort, ganz dringend mehr davon !!!!





Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Der zweite Krimi mit DC Wolfe geht ganz schön zu Sache, vor allem DC Wolfe muss viel einstecken. Super spannende und fesselnde Story! Man kann das Buch nicht aus der Hand legen! Der zweite Krimi mit DC Wolfe geht ganz schön zu Sache, vor allem DC Wolfe muss viel einstecken. Super spannende und fesselnde Story! Man kann das Buch nicht aus der Hand legen!

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Max Wolfes zweiter Fall ist spannend, unheimlich und düster! Was ich ein bisschen vermisst habe, war die lässige, coole Art, die den ersten Band so ausgezeichnet hat! Max Wolfes zweiter Fall ist spannend, unheimlich und düster! Was ich ein bisschen vermisst habe, war die lässige, coole Art, die den ersten Band so ausgezeichnet hat!

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Kundenbewertungen


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Dieses Buch hat es in sich
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.12.2015

Mit Zorn sie zu strafen ist ein Kriminalroman von Tony Parsons der in London spielt. In der Silversternacht wird in einer geschlossenen Wohnanlage eine ganze Familie mit einem Bolzenschussgerät hingerichtet. Als Detective Max Wolfe die Ermittlungen übernimmt, stellt er fest, dass der 4-jährige Sohn Bradley nicht unter den Mordopfern... Mit Zorn sie zu strafen ist ein Kriminalroman von Tony Parsons der in London spielt. In der Silversternacht wird in einer geschlossenen Wohnanlage eine ganze Familie mit einem Bolzenschussgerät hingerichtet. Als Detective Max Wolfe die Ermittlungen übernimmt, stellt er fest, dass der 4-jährige Sohn Bradley nicht unter den Mordopfern ist. Die Suche nach dem kleinen Jungen beginnt und führt zu einem weiteren vermissten Kind. Hängen diese beiden Fälle zusammen? Dieser Thriller von Tony Parsons raubt einem nicht nur einmal den Atem. Zum einen wird das knallharte Leben der Londoner Polizei detailreich beschrieben, auf der anderen Seite lernt man Detective Max Wolfe als liebevollen alleinerziehenden Vater kennen. Und die Ermittlungen führen immer wieder zu neuen Spuren. War es der Schlachterbursche, der für seine Taten mit dem Bolzenschussgerät bekannt wurde oder handelt es sich um Kindesmissbrauch? Bis zum Schluss fiebert man mit den Darstellern und kann dieses Buch kaum aus der Hand legen. Auch wer den ersten Teil „Dein finsteres Herz“ von Tony Parsons nicht kennt, wird dieses Buch lieben, dass eine deutliche Steigerung zum ersten Teil darstellt.

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Mit Zorn sie zu strafen
von teddybaer66 am 15.12.2015

Inhalt: In einem noblen Londoner Wohnkomplex wurde die Familie Wood erschossen. Nur der jüngste Sohn scheint verschont worden zu sein, doch von ihm fehlt jede Spur. Hat der Killer ihn in seiner Gewalt? Detective Max Wolfe bleibt nicht viel Zeit. Seine Ermittlungen führen ihn weit in die Vergangenheit, zu einem... Inhalt: In einem noblen Londoner Wohnkomplex wurde die Familie Wood erschossen. Nur der jüngste Sohn scheint verschont worden zu sein, doch von ihm fehlt jede Spur. Hat der Killer ihn in seiner Gewalt? Detective Max Wolfe bleibt nicht viel Zeit. Seine Ermittlungen führen ihn weit in die Vergangenheit, zu einem Killer, der vor 30 Jahren eine Familie auf die gleiche brutale Art tötete. Doch der ist mittlerweile alt und sterbenskrank. Trotzdem verbirgt er etwas, das spürt Max – eine Ahnung, die ihn ins Grab bringen wird, und zwar buchstäblich … Meine Meinung: Dies ist Max Wolfes zweiter Fall! Ich persönlich kannte den ersten Teil noch nicht, was aber auch nicht zwingend notwendig ist. Wenn man allerdings den ersten Teil gelesen hat, kann man sich wohl eher in Max Wolfes Privatleben hineinversetzen! Ich las dieses Buch in einem Lesekreis, unterteilt in drei Leseabschnitte mit etwas Zeit zum Nachdenken dazwischen. Dadurch beschäftigte ich mich intensiver mit dem Buch als bei einem normalen Durchlesen. Außerdem hatte man so auch genug Zeit, nach dem eigentlichen Mörder zu rätseln, der Gottseidank nicht schon von Anfang an erkennbar ist! Ich war lange Zeit auf der falschen Fährte! Mit dem Prolog, der überaus grausam und schockierend geschrieben ist, stand man von Anfang an mitten im Geschehen. Das Ermittlerteam kam auch sehr sympathisch rüber. Allen Voran Max Wolfe, der zudem noch ein alleinerziehender und liebevoller Vater ist. Außer der Psychologe Dr.Joe hatte eine Rolle, die ich nicht so ganz verstanden habe. Auch etwas merkwürdig fand ich die Einsätze der englischen Polizei, die oft nicht logisch und wohlüberlegt waren! Tony Parson versteht es einfach, am Anfang Spannung aufzubauen und diese wirklich bis zum Ende hindurch konstant zu halten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und empfehle diesen Thriller allen, die spannende Unterhaltung in diesem Genre lieben!

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„DIE VORSÄTZLICHE VERNICHTUNG VON GLÜCK“- Ein fesselnder Thriller mit hohem Tempo
von einer Kundin/einem Kunden aus Laatzen am 10.12.2015

Zum Inhalt: In der Silvesternacht ereignet sich ein grausames Verbrechen. Eine sehr wohlhabende Londoner Familie wird bestialisch abgeschlachtet. Nur vom jüngsten Sohn der Familie, dem vierjährigen Bradley, fehlt jede Spur. Für Detective Max Wolfe und sein Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Eines hat sich immer wieder bewahrheitet:... Zum Inhalt: In der Silvesternacht ereignet sich ein grausames Verbrechen. Eine sehr wohlhabende Londoner Familie wird bestialisch abgeschlachtet. Nur vom jüngsten Sohn der Familie, dem vierjährigen Bradley, fehlt jede Spur. Für Detective Max Wolfe und sein Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Eines hat sich immer wieder bewahrheitet: Je länger ein Kind verschwunden bleibt, desto geringer ist Chance, es lebend zu finden… Meine Meinung: Eines vorweg: „Mit Zorn sie zu strafen“ ist ein sehr harter Thriller, der für zartbesaitete Leser sicherlich nicht unbedingt zu empfehlen ist. Im Verlauf der Story sind mir manche Ereignisse wirklich sehr, sehr nahe gegangen. Der Prolog zur Geschichte widmet sich der unvorstellbar grausamen Tat in der Silvesternacht, der Leser ist bei den Schrecken der Familie Wood „live“ dabei. Ich habe selten so einen atemlosen, verstörenden und zutiefst schockierenden Prolog gelesen. In sofern zeigt Tony Parsons dem Leser schon sehr früh, was ihn in diesem Thriller erwartet. Auch im Folgenden gelingt es Tony Parsons, Tempo und Spannung stets auf einem hohen Niveau zu halten. Gleich an mehreren Stellen des Buches kommt es zu „brenzligen Situationen“, die manch anderem Thriller problemlos schon als „Grande Finale“ dienen würden. In sofern lässt der Autor seinen Lesern kaum Zeit, zwischendurch einmal durchzuatmen. Selbst in Szenen, in denen die Handlung nicht von Action und / oder Spannung dominiert wird, tickt im Hintergrund doch immer die Uhr für die Suche und Rettung des kleinen Bradley. Wer jetzt versucht ist zu denken, Parsons würde die Charakterentwicklung zu Gunsten von Spannung und Tempo vernachlässigt, der irrt. Obgleich ich seinen Ermittler, den alleinerziehenden Detective Max Wolfe, noch nicht aus dem Vorgängerband kannte, habe ich schnell Zugang zu ihm gefunden und ihn als sehr menschlich und sympathisch empfunden. Erfrischend abwechslungsreich ist es, dass beim Ermittlungsteam viele weibliche Charaktere mit dabei sind, insbesondere in den leitenden Positionen. Lediglich die Figur des Prof. Dr. Joe Stephen (der „Lieblings-Rechtspsychologe“) ist mir insgesamt zu blass geblieben. Von diesem Charakter hatte ich mir deutlich mehr erhofft. Überhaupt kommen Parsons Ermittler sehr menschlich und individuell rüber. Nur das manchmal von leicht naiv bis fahrlässig überhastet erscheinende Vorgehen der Ermittler hat mich an manchen Stellen doch stark verwundert und durchaus gestört. Hierdurch ist es auch wenig verwunderlich, dass das Team im Verlauf des Buches tatsächlich ordentlich „was einstecken“ muss. Sehr gut gefallen hat mir, dass „Mit Zorn sie zu strafen“ einen ausgebprägten „whodunit“-Charakter hat, d.h. Miträtseln und eigene Theorien entwickeln und wieder verwerfen klappt bei diesem Thriller wirklich gut. Letztendlich gingen meine Theorien - durch einen klitzekleinen Hinweis nach ca. 2/3 des Buchs – in die Richtige Richtung, auch wenn mich die komplette Auflösung dann doch überrascht hat. Bei aller Überraschung hat es Tony Parsons aber geschafft, die Handlungsfäden trotz aller Finten und Täuschungen am Ende überzeugend zusammen zu bringen und eine plausible Auflösung zu präsentieren. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass Tony Parsons in seinem spannenden Thriller auch Sozialkritik übt. Zum einen arbeitet er deutlich heraus, wie schwer es für ethnische Minderheiten sein kann, aus ihrem „vorbestimmten Leben“ auszubrechen. Zum anderen hält Parsons den Medien, die nur zu gerne über die Schicksale der Reichen und Schönen berichten, die „Underdogs“ dabei aber gerne vernachlässigen, einen Spiegel vor. FAZIT: Ein überaus spannender, temporeicher, teilweise schockierender und am Ende sehr überzeugender Thriller, bei dem auch „whodunit“-Fans auf ihre Kosten kommen.

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Hat mich, trotz einiger Mängel, gut unterhalten
von PMelittaM aus Köln am 28.12.2015

In der Silvesternacht wird eine Familie überfallen und fast komplett ausgelöscht, der kleine Bradley ist verschwunden. Max Wolfe und seine Kollegen suchen fieberhaft nach dem Mörder. Was hat er mit Bradley gemacht? Lebt der Junge noch? Und wo liegt das Motiv? „Mit Zorn sie zu strafen“ ist bereits der zweite... In der Silvesternacht wird eine Familie überfallen und fast komplett ausgelöscht, der kleine Bradley ist verschwunden. Max Wolfe und seine Kollegen suchen fieberhaft nach dem Mörder. Was hat er mit Bradley gemacht? Lebt der Junge noch? Und wo liegt das Motiv? „Mit Zorn sie zu strafen“ ist bereits der zweite Kriminalroman, den Tony Parsons rund um seinen Ermittler Max Wolfe geschrieben hat. Max ist ein sehr sympathischer Mann, allein erziehend, seine kleine Tochter ist bezaubernd und hat mein Herz im Nu erobert. Max ist auch als Ermittler recht feinfühlig und denkt weiter als manch anderer. Leider ist er auch, und nicht nur er, sehr leichtsinnig. Allein in diesem Band begeben sich er und seine Kollegen mehrmals in absehbare Gefahr, als Leser kann man da nur den Kopf schütteln und an der Kompetenz und Intelligenz der Ermittler zweifeln. Diese Szenen wirken wenig authentisch und ziemlich aufgesetzt. Und nicht nur da kommt man ins Zweifeln, auch wie ermittelt wird, wie schnell Urteile gefällt werden und wie wenig die Ermittler aus Rückschlägen lernen, lässt einen etwas fassungslos zurück. All das wären für mich normalerweise Gründe, den Roman nicht zu mögen – wäre da nicht die Tatsache, dass er mich sehr gut unterhalten hat. Es kommt selten vor, dass ein Roman mich so zwiegespalten zurücklässt. Diesen hier habe ich, trotz der o. g. Kritik ausgesprochen gerne gelesen, bin nur so durch ihn hindurch geflogen, fand ihn spannend und hatte Spaß daran, zu spekulieren. Max mag ich sehr, seine Tochter noch lieber und ich habe große Lust bekommen, den Vorgängerroman zu lesen und auch über weitere Bände würde ich mich freuen. Man kann den Roman übrigens auch sehr gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Erzählt wird größtenteils in Ich-Form aus Max Perspektive, dadurch ist man als Leser nahe dabei, erfährt aber auch nur, was Max erfährt. Der Roman liest sich sehr flüssig und entwickelt sich schnell zum Pageturner. Manche Szenen gehen, auch wegen ihrer Thematik, unter die Haut, allerdings wirken sie nicht über den Roman hinaus nach, dafür wäre mehr Tiefgang erforderlich gewesen, Tony Parsons setzt aber eher auf Action und Dramatik. Wie bereits erwähnt, hat mich der Roman sehr gut unterhalten, über die genannte Kritik kann ich (ausnahmsweise) erstaunlich gut hinweg sehen. Eine Empfehlung fällt mir allerdings schwer, ich denke jedoch, wer vor allem auf Spannung setzt und über mangelnde Authentizität und fehlenden Tiefgang hinwegsehen kann, wird an dem Roman Freude haben.

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Alte Sünden
von melange aus Bonn am 22.12.2015

Zum Inhalt: In einem noblen Londoner Vorort wird fast eine ganze Familie grausam ermordet, der vierjährige Sohn verschwindet spurlos. Die Mordwaffe lässt auf eine Verbindung zu einem früheren Verbrechen schließen, ein weiteres Verschwinden eines kleinen Kindes auf pädophile Täter. Max Wolfe und sein Team versuchen, die Morde aufzuklären und die... Zum Inhalt: In einem noblen Londoner Vorort wird fast eine ganze Familie grausam ermordet, der vierjährige Sohn verschwindet spurlos. Die Mordwaffe lässt auf eine Verbindung zu einem früheren Verbrechen schließen, ein weiteres Verschwinden eines kleinen Kindes auf pädophile Täter. Max Wolfe und sein Team versuchen, die Morde aufzuklären und die Kinder zu retten. Dabei gehen die Ermittler an ihre Grenzen und darüber hinaus. Mein Eindruck: Der zweite Band der Reihe um Max Wolfe kann getrost ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen werden. Zwar gibt es eine Entwicklung von Team und Privatleben, der eigentliche Plot ist jedoch in sich abgeschlossen und die Figuren ausführlich genug beschrieben, um sich die Beziehungen zueinander vorstellen zu können. Seinen sehr ausführlich und vielschichtig beschriebenen Charakteren dichtet der Autor eine Geschichte auf die Leiber, die den Lesern einen durchweg hohen Spannungslevel beschert. Falsche Fährten und Nebenkriegsschauplätze verwirren dabei die Menschen zwischen und vor den Buchdeckeln. Das Einzige, was bemängelt werden könnte, ist das teilweise haarsträubende Vorgehen der Polizeibeamten, die sich durch ihr unüberlegtes Verhalten mehr als einmal in größte Gefahren für Leib und Leben bringen, - das möchte ich mir für die Wirklichkeit nicht vorstellen. Doch trotz dieses Mankos lassen der geschickte Aufbau der Story, die differenzierte Gestaltung der Charaktere und die Sprachgewalt des Autors auf ein baldiges Wiedersehen mit Max Wolfe und seinem Kosmos hoffen. Fazit: Hochspannung mit nicht immer intelligent agierenden Beamten. 4 Sterne

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Tod in der Silvesternacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Hof am 16.12.2015

In der Silvesternacht wird eine ganze Familie mit einem Bolzenschussgerät niedergemetzelt bis auf den jüngsten Sohn, der wurde vermutlich entführt. Doch warum entführt der Täter das Kind? Tom Wolfe und sein Team ermitteln fieberhaft, da die meisten vermissten Kinder nach 48 Stunden nicht mehr lebend aufgefunden werden. In den Fokus der Ermittlungen... In der Silvesternacht wird eine ganze Familie mit einem Bolzenschussgerät niedergemetzelt bis auf den jüngsten Sohn, der wurde vermutlich entführt. Doch warum entführt der Täter das Kind? Tom Wolfe und sein Team ermitteln fieberhaft, da die meisten vermissten Kinder nach 48 Stunden nicht mehr lebend aufgefunden werden. In den Fokus der Ermittlungen gelangt Peter Hawkins, da er vor zig Jahren eine Familie mit einem Bolzenschussgerät ermordet hat. Inzwischen ist er frei, aber totkrank. Positiv: Die Anfangsszene in der Silvesternacht ist sehr spannend und man fiebert mit dem Jungen mit, der versucht sich zu retten. Die verfallenen Geisterhäuser mitten im Millionenviertel in London wurden ausdrucksvoll dargestellt. „Mörder sind dumm. Und Leichen verwesen“ Interessanter Satz und wieder ein neues Wort gelernt: Putrifaktion (Verwesung, Fäulnis). Anschaulich wurde hier auch die Verwesung der Leichen dargestellt, da lief mir schon ein kleiner Schauer den Rücken hinunter. Die Beziehung zwischen Wolfe, seiner Tochter Scout und dem Hund Stan werden sehr schön vermittelt, man fühlt richtig die Verbundenheit der drei. Negativ: Die Polizei verhält sich mehrmals total unprofessionell, wartet nicht auf Verstärkung, etc. Das war für mich nicht nachvollziehbar und hat mich auch ziemlich geärgert. Einige Stellen hätten besser ausgearbeitet werden müssen, die waren recht kurz und abgehackt. Dafür gab es Stellen, die hätten gar nicht ins Buch reingehört (ein Einsatz in der Stadt bei dem es zu einem Schusswechsel kam und überhaupt nichts mit dem Thema zu tun hatte). Und dann sind Szenen dabei, wo Max Wolfe ja der reinste Superman ist. Etwas weniger Dramatik, dafür mehr Glaubwürdigkeit hätte dem Buch sicher nicht geschadet. An sich war das Motiv plausibel, aber der Mörder hätte davon eigentlich nichts wissen können, sprich in dem Fall auch kein Motiv gehabt. Meine Meinung: Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen, aufgeteilt in drei Teile. Der erste Teil war spitzenmäßig, spannend und packend geschrieben. Der Autor hat sich vom Schreibstil her sehr verbessert zu seinem ersten Thriller, da hätte das Buch von mir die absoluten 5 Sterne bekommen. In Teil 2 wurde das Lesevergnügen schon sehr getrübt, durch das dumme Verhalten der Polizisten. Aber im dritten Teil musste der Autor ja unbedingt noch eins draufsetzen mit dem heroischen Überleben von Tom Wolfe und das Motiv wurde auch nicht so richtig plausibel dargestellt, das hat mich schwer enttäuscht. Fazit: Vom Schreibstil her ein super Thriller, leider teilweise zu unrealistisch, daher nur 4 von 5 Sternen.

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Max Wolfes zweiter Fall
von solveig am 15.12.2015

Nach dem großen Erfolg seines Debütromans „Dein finsteres Herz“ landet Tony Parsons mit seinem neuen Krimi erneut einen Treffer. Der englische Originaltitel „The Slaughterman“ deutet hier eher das blutige Szenario eines brutalen Mordgeschehens an als der eher zahme deutsche Titel. Fast die komplette Familie Wood wird ausgelöscht, regelrecht abgeschlachtet... Nach dem großen Erfolg seines Debütromans „Dein finsteres Herz“ landet Tony Parsons mit seinem neuen Krimi erneut einen Treffer. Der englische Originaltitel „The Slaughterman“ deutet hier eher das blutige Szenario eines brutalen Mordgeschehens an als der eher zahme deutsche Titel. Fast die komplette Familie Wood wird ausgelöscht, regelrecht abgeschlachtet mit einem Bolzenschussgerät, wie es in Schlachthäusern zu finden ist. Nur von dem jüngsten Familienmitglied, dem kleinen Bradley, fehlt jede Spur. Ist es entführt worden? Nicht nur die Polizei, sondern auch die Geschwister der ermordeten Mrs Wood suchen fieberhaft nach dem Kind. Die Suche nach dem Killer führt den überaus engagierten Detective Constable Max Wolfe und seine Kollegen aus dem Londoner Büro auf die Spur des „Schlachterburschen“, da dieses Verbrechen Ähnlichkeiten mit einem früheren Mord aufweist. Was hat der damalige Täter mit diesem Fall zu tun? Während Wolfe ermittelt, gerät er selbst in Lebensgefahr … Auch seinen zweiten Krimi hat Tony Parsons sehr spannend aufgebaut. Die Handlung ist mitreißend und mit fundiertem polizeilichem Insiderwissen erzählt. Bis fast zum Schluss lässt der Autor seinen Leser „zappeln“ , der Ausgang bleibt lange ungewiss. Trotz der lebensbedrohlichen Situationen, in die er gerät, sieht Max Wolfe seine Arbeit nicht als aufregendes Abenteuer, sondern schätzt die Gefahren realistisch ein. Dennoch erscheinen mir als Leser manche brenzligen Situationen, in die er bei seinen Alleingängen gerät, nicht so einfach nachvollziehbar. Wie (lebens-)gefährlich Polizeiarbeit sein kann, dokumentiert im übrigen auch das Londoner „Black Museum“ (das tatsächlich existiert). Es gelingt Parsons, seine Charaktere authentisch wirken zu lassen; so ist Wolfe privat ein sensibler, alleinerziehender Vater mit Stärken und Schwächen, was ihn menschlich und sympathisch erscheinen lässt. Einen realistischen Hintergrund bietet auch das Umfeld: Parsons thematisiert (wie auch in seinem ersten Kriminalroman) soziale Ungleichheiten im Zuge der polizeilichen Ermittlungen. Alles in allem ein realitätsnah geschriebener und sehr unterhaltsamer Kriminalroman.

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Brutale Morde in einer scheinbar glücklichen Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Geldern am 14.12.2015

it Zorn sie zu strafen von Tony Parsons ist Detektive Max Wolfes zweiter Fall. Familie Wood wird Silvester bis auf den kleinen Bradley Wood brutal ermordet. Von Bradley Wood fehlt jede Spur. Die Tatwaffe, ein Bolzenschussgerät, führt die Ermittler zu einem lange zurückliegenden Fall. Aber hat Peter Nawkins,... it Zorn sie zu strafen von Tony Parsons ist Detektive Max Wolfes zweiter Fall. Familie Wood wird Silvester bis auf den kleinen Bradley Wood brutal ermordet. Von Bradley Wood fehlt jede Spur. Die Tatwaffe, ein Bolzenschussgerät, führt die Ermittler zu einem lange zurückliegenden Fall. Aber hat Peter Nawkins, der mit den anderen „Reisenden“ in Oak Hill Farm lebt, mit den Morden zu tun? In weiteren Ermittlungen stellt Wolfe und sein Team fest, dass die Familie keineswegs so glücklich war, wie es zuerst scheint. Liegt hier der Grund, warum Die Eltern und 2 Kinder sterben mussten? Bradley Wood muss dringend gefunden werden. Also wird intensiv in alle möglichen Richtungen ermittelt. Der Roman ist sehr spannend geschrieben. Die Handlung stellenweise sehr temporeich, so dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Der Prolog, der aus der Sicht des älteren Jungen Marlon geschrieben ist, ist ein harter Einstieg, der viel Gänsehaut bereitet. Die weitere Handlung wird aus der Sicht von Wolfe in der „Ich“-Form geschrieben, was einem den Charakter des Detectives nochmal näherbringt. Gut fand ich auch, dass sozialkritische Themen angesprochen wurden. Die „Reisenden“ von Oak Hill Farm werden von der Gesellschaft nicht akzeptiert, so dass diese sich abschotten und misstrauisch anderen Menschen gegenüber sind. Auch das Thema Kindesmisshandlung im großen Stil wird aufgegriffen, als noch ein weiteres Kind verschindet. Allerdings waren für mich nicht immer alle Handlungen nachvollziehbar. Manchmal wirkten die Polizisten doch sehr unprofessionell. So würde ich einige Fehler als Anfängerfehler noch durchgehen lassen, aber bei den erfahrenen Ermittlern hat mich das schon geärgert. Viele Schritte werden im Alleingang durchgeführt, was dann zu einigen, teilweise auch schweren Verletzungen führt. Das Buch bezieht sich nicht nur auf die Morde, sondern enthält wie auch im Vorgängerbuch viel vom Privatleben von Max Wolfe, der mit seiner Tochter Scout und Hund alleine lebt. Er liebt seine Tochter über alles und will ihr ein guter Vater sein. Man lernt Wolfe so auf verschiedene Arten kennen. Im Job als selbstbewussten, knallharten und nicht immer ganz vorsichtigen Detective und im Privatleben eher liebevoll und zeitweise auch etwas unsicher. Das macht ihn als Person sehr sympathisch. Auch die anderen Personen seines Team werden sympathisch beschrieben. Das Team ist eingespielt und kann sich aufeinander verlassen. Der einzige, der mir sehr unsympathisch ist, ist Dr. Joe, der zur Handlung nicht viel beiträgt und meines Erachtens auch gestrichen werden könnte. Fazit: Auf jeden Fall in Bezug auf Spannung eine Steigerung zum 1. Fall von Wolfe. Es hat sich alles schlüssig und nachvollziehbar aufgeklärt. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut. Leser, die nicht gerne düstere, brutale Krimis mögen, sollten dieses Buch besser nicht lesen. Für mich reicht es dann doch nur für 4 Sterne, da die Ermittler mir in ihrer Handlungsweise zu viele Fehler machen. Da kommt die englische Polizei nicht besonders gut weg. Aber trotzdem werde ich auch die nächsten Bücher von Parsons (wenn denn hoffentlich noch welche folgen) mit Freude erwarten.

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Düsterer Thriller, der mit Gewalt glänzt und zum Miträtseln einlädt
von Aglaya aus Luzern am 10.12.2015

Am Silvesterabend wird eine Familie brutal ermordet, das jüngste Kind verschwindet. Der Polizist Max Wolfe macht sich auf die Suche nach dem Täter – und dem entführten Kind. „Mit Zorn sie zu strafen“ ist bereits der zweite Thriller um Max Wolfe. Ich kenne den Vorgänger nicht, hatte aber während... Am Silvesterabend wird eine Familie brutal ermordet, das jüngste Kind verschwindet. Der Polizist Max Wolfe macht sich auf die Suche nach dem Täter – und dem entführten Kind. „Mit Zorn sie zu strafen“ ist bereits der zweite Thriller um Max Wolfe. Ich kenne den Vorgänger nicht, hatte aber während der Lektüre nie das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlte. Das Buch lässt sich daher auch gut als Einzelband ohne Vorkenntnisse lesen. Der Schluss lässt einige Fragen über das Umfeld von Max Wolfe offen, sodass ich davon ausgehe, dass die Reihe fortgeführt werden wird. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Polizisten Max Wolfe erzählt. Wolfe erschien mir recht sympathisch, auch wenn er und seine Kollegen teilweise ziemlich unüberlegt agierten, so blieben mir seine Beweggründe doch meist verständlich. Neben dem Kriminalfall nimmt auch Wolfes Privatleben einen gewissen Raum im Thriller ein, ohne jedoch zu viel Platz zu beanspruchen. Der Protagonist Wolfe ist detailliert herausgearbeitet, wogegen viele der Nebenfiguren etwas blass blieben. Da der Thriller dank der Ich-Perspektive jedoch ohnehin immer Wolfe im Fokus hat, störte mich dies nicht besonders. Der Schreibstil des Autors Tony Parsons lässt sich im Grunde flüssig lesen, ist aber, wie so viele britische Krimis und Thriller, gespickt mit allen möglichen Abkürzungen und Übernamen in Bezug auf die Polizeiarbeit. Mich hat dies nicht gestört, es kann aber den Lesefluss bremsen. Die Stimmung des Thrillers ist recht düster und brutal gehalten. Wer erwartet, durch die Lektüre des Buches aufgemuntert zu werden, sollte sich anderweitig umsehen. Ebenso empfehle ich sensiblen Lesern, einen Bogen um diesen Thriller zu machen, es geht oft sehr gewalttätig zu und her. Der Aufbau des Buches lädt zum Miträtseln ein, rückblickend werden dann aber doch etwas zu wenige Hinweise gestreut, sodass der Leser wohl nur schwer vor der Auflösung den Täter enttarnt. Die Auflösung ist aber dennoch in sich logisch, und die wenigen offen bleibenden Fragen konnte ich verschmerzen. Mein Fazit Düsterer Thriller, der mit Gewalt glänzt und zum Miträtseln einlädt.

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Nichts für Schwachbesaitete ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 05.10.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Das war wieder einmal ein hammerharter Fall, den Detective Max Wolfe, alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter, meistern musste. Viele verschlungene Pfade mit oft toten Leads führen ihn schließlich an sein Ziel, zu einem Mann, der grausamer und gefühlskälter kaum sein könnte. Auch seine Tochter Scout muss in ihren jungen... Das war wieder einmal ein hammerharter Fall, den Detective Max Wolfe, alleinerziehender Vater einer kleinen Tochter, meistern musste. Viele verschlungene Pfade mit oft toten Leads führen ihn schließlich an sein Ziel, zu einem Mann, der grausamer und gefühlskälter kaum sein könnte. Auch seine Tochter Scout muss in ihren jungen Jahren schon einiges verarbeiten und sich damit abfinden, dass ihre eigene Mutter die neue Familie vorzieht. Oft wünschte ich mir, dass bald ein bisschen Ruhe in ihr Leben einkehren würde. Dass Max diese traumatische Aufklärung des Falls überleben wird, ist dem Leser spätestens dann klar, als er sieht, dass der dritte Teil dieser Reihe bereits veröffentlicht ist. Der Weg dorthin ist jedoch sehr schwer und steinig für den sympathischen Detective. Spannung mit Gänsehautfeeling ist garantiert. Ich freue mich auf ein baldiges Weiterhören.

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Eine fesselnde who-done-it-Story
von Silke Schröder aus Hannover am 18.01.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

In seinem zweiten Krimi “Mit Zorn sie zu strafen” erzählt Tony Parsons eine ebenso temporeiche wie düstere Story, die uns in die Untiefen einer kranken männlichen Psyche, zu Erniedrigung, Folter und sexueller Gewalt an Kindern führt. Doch es geht auch um Anderes, etwa um die Ausgrenzung der “Travellers”, dem... In seinem zweiten Krimi “Mit Zorn sie zu strafen” erzählt Tony Parsons eine ebenso temporeiche wie düstere Story, die uns in die Untiefen einer kranken männlichen Psyche, zu Erniedrigung, Folter und sexueller Gewalt an Kindern führt. Doch es geht auch um Anderes, etwa um die Ausgrenzung der “Travellers”, dem fahrenden Volk in England und Irland aus der Gesellschaft, und um die Schwierigkeiten alleinerziehender Elternteile. Und auch wenn der Plot manchmal einige logische Schwächen aufweist, treibt uns doch der Schauspieler Dietmar Wunder mit seiner wunderbar dynamischen Intonierung durch eine fesselnde who-done-it-Story, in der es keine wirklichen Gewinner gibt.

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DC Wolfes zweiter Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 27.08.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

In einer noblen Wohngegend in London wird eine Familie brutal ermordet, der Vater, die Mutter und zwei der drei Kinder. Der jüngste Sohn hingegen wird entführt. Die Polizei steht vor einem Rätsel. War es ein Racheakt eines Neiders des häuslichen Glücks oder sind die in der Nähe Lebenden "Zigeuner"... In einer noblen Wohngegend in London wird eine Familie brutal ermordet, der Vater, die Mutter und zwei der drei Kinder. Der jüngste Sohn hingegen wird entführt. Die Polizei steht vor einem Rätsel. War es ein Racheakt eines Neiders des häuslichen Glücks oder sind die in der Nähe Lebenden "Zigeuner" an diesem Verbrechen beteiligt? Die Suche nach den Hintergründen der Tat führt DC Wolfe und sein Team in die Abgründe der Großstadt, durch Spannungen zwischen "Reisenden" und Einheimischen und in die Finsternis der Kinderpornographie. Tony Parsons erschafft erneut eine düstere Atmosphäre und lässt den Leser lange im Dunklen. Durch die Ich-Perspektive kann man sich gut in die Ermittlungen hereinversetzen und fühlt sich als Beteiligter und nicht als Zuschauer des Geschehens. Man erfährt ein wenig über die Familiengeschichte von Max Wolfe, aber deutlich weniger als im ersten Teil. Dies ist schade, aber zu verschmerzen. Mir persönlich ist ein Rätsel, warum der Ermittler wieder mit der Zeugin im Bett landet, aber vielleicht gehört das zu einer zeitgenössischen Kriminalgeschichte einfach dazu. Mit Tony Parsons zweitem Buch erhält der Leser gute Krimikost, die durchaus auch Lust auf weitere Teile macht. Für Krimifans, die den britischen Stil mögen, daher eine klare Empfehlung.

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