Thalia.de

Mittwinternacht

Deutsche Erstausgabe

(37)

Und dann war der Teufel los.
Als Merrily Watkins vom Bischof zur «Beraterin für spirituelle Grenzfragen» ernannt wird, ahnt sie nicht, was da auf sie zukommt. Hinter dem modern klingenden Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die Kirche von England in ihrer Existenz bedroht. Und sie fragt sich, welche Rolle dabei ihr eigener Bischof spielt ...
«Merrily Watkins ist eine äußerst originelle Ermittlerin und Rickman ein exzellenter Schriftsteller.» (The Times)

Portrait

Phil Rickman, geboren in Lancashire, ist ein englischer Literaturkritiker und im Nebenberuf Autor. Zu seinen Werken gehören auch bemerkenswert erfolgreiche Horror-Romane, die er unter dem Pseudonym Will Kingdom verfasst. Seit Ende der neunziger Jahre schreibt er an seiner Krimireihe um Merrily Watkins, die in England seit langem Kult-Status genießt. "Erstklassige Thriller mit dem besonderen Etwas", heißt es im "Guardian", und der "Spectator" urteilt knapp: "Eine der besten Krimiserien überhaupt".

… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 604
Erscheinungsdatum 01.12.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24906-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 192/125/35 mm
Gewicht 445
Originaltitel Midwinter of the Spirit
Auflage 1
Verkaufsrang 91.292
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 18775886
    Der Trakt
    von Arno Strobel
    (89)
    Buch
    9,99
  • 32165894
    Die Gebeine von Avalon
    von Phil Rickman
    (1)
    Buch
    9,99
  • 26019499
    Seelentod / Vera Stanhope Bd.3
    von Ann Cleeves
    (2)
    Buch
    9,99
  • 2936522
    Ein Ort für die Ewigkeit
    von Val McDermid
    (4)
    Buch
    10,99
  • 44018418
    Küstennächte
    von Gaby Kaden
    (1)
    Buch
    9,95
  • 26017886
    Stirb
    von Hanna Winter
    (34)
    Buch
    8,99
  • 26003728
    Die Teufelshure
    von Martina André
    (2)
    Buch
    9,99
  • 32017540
    Todesfrist / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.1
    von Andreas Gruber
    (13)
    Buch
    9,99
  • 30570617
    Der Wald wirft schwarze Schatten
    von Kari Braenne
    Buch
    14,95
  • 34180028
    Der Schatten der Kirche
    von Axel Birkmann
    (1)
    Buch
    19,95
  • 30567142
    Das Gespinst des Bösen
    von Phil Rickman
    (2)
    Buch
    9,99
  • 32173218
    Seelenriss / Kriminalpsychologin Lena Peters Bd.2
    von Hanna Winter
    (16)
    Buch
    8,99
  • 17591369
    Totenblüte / Vera Stanhope Bd.2
    von Ann Cleeves
    (4)
    Buch
    9,99
  • 17438275
    Ein Rest von Schuld / Inspektor Rebus Bd.17
    von Ian Rankin
    Buch
    9,95
  • 21383188
    Die Nacht der Jägerin
    von Phil Rickman
    Buch
    9,99
  • 42462681
    Passagier 23
    von Sebastian Fitzek
    (23)
    Buch
    9,99
  • 46324362
    Totenfang / David Hunter Bd.5
    von Simon Beckett
    (15)
    Buch
    22,95
  • 45526293
    Schneefall & Ein ganz normaler Tag
    von Simon Beckett
    (2)
    Buch
    8,00
  • 46298667
    Konklave
    von Robert Harris
    (7)
    Buch
    21,99
  • 41789101
    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    von Paula Hawkins
    (55)
    Buch
    12,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Nicht von dieser Welt?“

Andrea Konieczny, Thalia-Buchhandlung Velbert

Auch in seinem zweiten Buch um die Pfarrerin Merrily Warkins überzeugt Phil Rickman als Autor des eher leisen Kriminalromans.
Merrily wird von ihrem Bischof in ein Amt gedrängt, dessen Aufgaben sie nur widerwillig angeht: sie wird zur Exorzistin geschult. In folge dieser Tätigkeit überstürzen sich die Ereignisse und schließlich taucht
Auch in seinem zweiten Buch um die Pfarrerin Merrily Warkins überzeugt Phil Rickman als Autor des eher leisen Kriminalromans.
Merrily wird von ihrem Bischof in ein Amt gedrängt, dessen Aufgaben sie nur widerwillig angeht: sie wird zur Exorzistin geschult. In folge dieser Tätigkeit überstürzen sich die Ereignisse und schließlich taucht eine Leiche auf.
Auch spirituelle Skeptiker werden von dieser Geschichte gebannt sein, weist sie doch auf, wie unsouverän unsere Reaktionen auf das vermeintlich übersinnliche sind.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
4
13
16
3
1

Merrily wird Exorzistin
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 16.07.2014

Bischof Michael Hunter möchte neue Zeichen setzen und einen für ihn nicht mehr tragbaren Exorzisten ersetzen. Er hat sich als Ersatz für Merrily Watkins, die Pfarrerin aus Lewardine entschieden. Sie macht als einzige Frau unter Männern eine Weiterbildung mit, aber selbst ihr Ausbilder würde ihr am liebsten den Job ausreden.... Bischof Michael Hunter möchte neue Zeichen setzen und einen für ihn nicht mehr tragbaren Exorzisten ersetzen. Er hat sich als Ersatz für Merrily Watkins, die Pfarrerin aus Lewardine entschieden. Sie macht als einzige Frau unter Männern eine Weiterbildung mit, aber selbst ihr Ausbilder würde ihr am liebsten den Job ausreden. Aber sie zieht es durch und kann sich alsbald ""Berater für spirituelle Grenzfragen" nennen. Huw Owen, der Ausbilder, erzählt ihnen, dass im Allgemeinen mit spirituellen Einsätzen 2 - 3x im Jahr zu rechnen ist. Aber kaum hat Merrily ihre Weiterbildung beendet, bekommt sie die ersten Aufträge. Eines nachts wird sie in ein Hospital gerufen, wo ein alter, wirklich böser Mann im sterben liegt. Alle Schwestern haben Angst vor ihm, weil er das personifizierte Böse darstellt. Auch Merrily spürt da eine böse Kraft, die von ihm ausgeht und sie spürt, wie diese in sie eindringt. Weitere Ereignisse geschehen, so wird in ihrer Kirche eingebrochen und aus dem Wasser wird ein Toter gezogen. Auch ihre 16-jährige Tochter scheint ihr wieder weiter zu entgleiten, indem sie sich immer enger an ihre Schulfreundin Rowenna bindet ... Merrily hat alle Hände voll zu tun, nicht nur mit ihrer Arbeit als Gemeindepfarrerin, sondern auch übermäßig viel was ihre spirituellen neuen Aufgaben angeht. Die Realität sieht völlig anders aus als die, die ihr vorhergesagt wurde, von wegen 2 - 3x im Jahr. Während Merrily sich um ihre Gemeinde und die spirituellen Aufgaben kümmert, geht ihre Tochter Jane ihre eigenen Wege. Das Gefühl, dass ihre Mutter keine Zeit für sie hat, kennt sie und so freundet sie sich mit Rowenna, einer neuen Mitschülerin an. Das ist endlich ein Mädchen, das auch mal zuhören kann. Merrily hat ihre Zweifel, was die Freundschaft der beiden angeht, nachdem sie ein wenig aus der Vergangenheit von Rowenna in Erfahrung bringen konnte. Dieses Buch beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, die anfangs völlig losgelöst erscheinen, sich aber zum Ende des Buches zu einer gesamten Einheit entwickelt. Der Spannungsbogen wird bereits zu Beginn gezogen und steigert sich bis zu einem rasantem aufregenden Ende. Das Hauptaugenmerk liegt nicht mehr in der Gemeindearbeit einer Pfarrerin, sondern Merrilys Tätigkeiten im Zusammenhang mit spirituellen Aufgaben. Auch wenn es keine Hexen gibt, das Böse gibt es scheinbar und das gilt es zu bekämpfen. Satanisten findet man in dem Buch ebenso wie Geistererscheinungen, Legen von Tarotkarten zur Bestimmung der Zukunft sowie Morde. Die Mordermittlungen laufen aber, wie bereits in Teil 1, nur am Rande, so dass auch dieses Buch meines Erachtens das Prädikat "Krimi" nicht wirklich verdient. Es geht eher in Richtung Mystery mit kriminellen Elementen. Neben vielen neuen Protagonisten trifft der Leser auch auf alte Bekannte. So trifft man neben Merrily und ihrer Tochter Jane auch wieder auf Lol, einem Freund von Merrily und auf Annie Howe, Ermittlerin bei der Polizei. Merrily ist noch immer die taffe Pfarrerin, die nicht daran denkt, das zu tun, was man von ihr erwartet, sondern die das tut, was sie für richtig hält. Sehr gut kann man ihre Gewissenbisse nachvollziehen, als sie sich fast entschließt, den Posten als Beraterin für spirutuelle Grenzfragen aufzugeben. Ihr Ängste und Zweifel sind absolut glaubhaft und nachzuvollziehen. Ich fühlte mich auch mit dem 2. Band um die Pfarrerin Merrily Watkins sehr gut unterhalten. Wenn man das Buch zur Hand nimmt, sollte man sich nicht an der Bezeichnung "Krimi" orientieren, denn das ist er, mit meinen Augen gesehen, nicht. Aber es ist ein Buch, das mit Merrilys spitzfindigem Humor unterhält, Spannung verspricht und mit Mystery aufwarten kann. Was will man mehr?

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Angenehme Unterhaltung mit einem Hang zu neuen Grenzen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kainbach bei Graz am 12.08.2010

Das Buch lässt den Leser toll in die Atmosphäre der Geschichte rund um eine protestantische Kirchenfrau eintauchen. Spannende Ereignisse reihen sich nicht direkt aneinander, sondern sind über 605 Seiten breit gestreut, was zum Lesen über einen längeren Zeitraum einlädt. Für mich war das Buch eine angenehme Entspannung für Zwischendurch... Das Buch lässt den Leser toll in die Atmosphäre der Geschichte rund um eine protestantische Kirchenfrau eintauchen. Spannende Ereignisse reihen sich nicht direkt aneinander, sondern sind über 605 Seiten breit gestreut, was zum Lesen über einen längeren Zeitraum einlädt. Für mich war das Buch eine angenehme Entspannung für Zwischendurch und für ruhige Abendstunden ohne Fernseher! Vorallem die ralitätsnahe Atmosphäre, die Dialoge und Meinungsverschiedenheiten der Figuren und eine Frau mitten in der Kirchen-Kurie machen dieses Buch wirklich lesenswert. Das Thema Exoszsimus lässt dann noch genügend Raum für Phantasie. Ein Mord und eine Verschwörung mitten in der Geschichte sorgen für Spannung und Unterhaltung pur!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Exorzismus und die New-Age Bewegung
von DarkAngel1985 aus Spr am 12.01.2010

Merrily eine Pfarrerin, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat, als sie die Fortbildung zur Beraterin für spirituelle Grenzfragen macht. Doch als wenn sie nicht schon genug Probleme mit ihrer Tochter hat, die sich einer New-Age-Bewegung anschließt, treten in ihrem Gebiet viele Geschehnisse auf, bei denen sie als Beraterin... Merrily eine Pfarrerin, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat, als sie die Fortbildung zur Beraterin für spirituelle Grenzfragen macht. Doch als wenn sie nicht schon genug Probleme mit ihrer Tochter hat, die sich einer New-Age-Bewegung anschließt, treten in ihrem Gebiet viele Geschehnisse auf, bei denen sie als Beraterin gefragt ist... Das Buch ist spannend geschrieben, auch wenn es mir gerade recht zu Anfang fast schon zu viele Geschehnisse waren. Das zog sich zum Glück nicht durch, sondern diese Geschehnisse mussten einfach sein, um den Rest und die Ausmaße die alles für Merrily hat überhaupt verstehen zu können. Die Kapitel sind gut aufgeteilt. Und es ist immer gut ersichtlich, wenn man sich an einem anderen Ort befindet, oder es um andere Personen geht. Einige Dinge kommen einem erst komisch vor, doch irgendwann ergibt alles einen Sinn. Ich bin auf weitere Bände mit Merrily sehr gespannt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Grandios!
von Claudia Sieber aus Vlotho am 05.12.2009

Merrily wird, als einzige Frau in ihrem Seminar, zur "Beraterin für Spirituelle Grenzfragen" ausgebildet. Doch wieder zuhause in ihrer Gemeinde ist sie sich gar nicht mehr so sicher, ob dieser Job wirklich etwas für sie ist und ob die Kritiker, die bezweifeln, dass eine Frau diesen Job übernehmen könnte,... Merrily wird, als einzige Frau in ihrem Seminar, zur "Beraterin für Spirituelle Grenzfragen" ausgebildet. Doch wieder zuhause in ihrer Gemeinde ist sie sich gar nicht mehr so sicher, ob dieser Job wirklich etwas für sie ist und ob die Kritiker, die bezweifeln, dass eine Frau diesen Job übernehmen könnte, nicht vielleicht doch recht haben ... dazu kommen die Sorgen über ihre Tochter Jane, die eine deutliche Abneigung gegen die Kirche und einen Fable für New Age hat. Was ist das für eine Gruppe, mit der sie sich trifft? Und das, was Merrily schließlich über das Leben und die Vergangenheit von Janes neuster Freundin Rowenna erfährt, beunruhigt sie zutiefst. Und dann ist da noch Moon, die junge Frau, die in einer Wohnung auf dem Hügel wohnt, von dem sie behauptet, dass dort bereits ihre Ahnen gelebt haben und die Energielinien entdeckt und schließlich noch ihren toten Vater sieht. Hat sie vielleicht etwas mit den Angriffen einiger Satanisten auf Kirchen in der Umgebung zu tun? Es war nicht ganz einfach, die obige Zusammenfassung zu schreiben - so verworren sind die einzelnen Handlungsstränge, so zahlreich die Figuren, so undurchsichtig ihre Motive. Aber gerade diese Vielfalt, die in den ersten Kapitel noch etwas verwirrend wirkt, ist der wahre Schatz dieses Buches. Alles hängt irgendwie zusammen und nach und nach tun sich Verbindungen auf, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie auch nur im Entferntesten irgendwie einen Bezug haben könnten. In einem grandiosen temporeichen Finale schließlich führen alle diese Linien zusammen und wie ein Puzzle setzt sich alles zusammen. Der leichte übersinnliche Touch des Buches ist ein wundervolles Extra, ein Kribbeln und Gruseln - was ist echt, was nicht... Der Autor baut oftmals Spannung auf um dann am Höhepunkt abzubrechen und zunächst mit einem anderen, doch eng verknüpften, Handlungsstrang weiterzumachen, so dass man nicht anders kann, als einfach weiter zu lesen. Die Auflösungen folgen oft quälend langsam - doch gerade das macht einen großen Reiz aus. Die Figuren sind vielschichtig und lebendig, ich liebe Merrily und Jane, war misstrauisch gegenüber Rowenna und habe mit dem armen, oftmals unglücklichen Lol gefühlt (von dem ich schwer hoffe, dass in späteren Bänden ein wenig mehr Ordnung in sein Leben kommt, der arme Kerl - schon alleine mit *der* Abkürzung seines Namens, fast eine Lachnummer). Alle handeln verständlich und menschlich und nicht so nervtötend irrational wie in vielen anderen Büchern. Im Prinzip habe ich für die Kirche und das ganze Drumherum nicht viel übrig (und habe mich daher ein wenig in Jane wiedergefunden), aber das störte in diesem rundum spannenden Buch keine Sekunde. Vielmehr waren die Einblicke in Kirche und den quasi dazugehörigen Satanismus höchst spannend. Ich habe das Buch verschlungen und nicht einmal fünf Tage (bzw. Abende) für die guten 600 Seiten gebraucht. Mehr davon!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Teuflisch gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 28.02.2016

Dieses Buch testlesen zu dürfen, hat mich sehr gefreut. Ich mag geheimnisvolle Geschichten wie diese um die alleinerziehende Pfarrerin Merrily, die als "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" einen schweren Stand in ihrer Gemeinde, aber auch bei ihrer Tochter Jane hat. Verschiedene Handlungsstränge ergeben zuletzt eine spannende, stimmige Geschichte. Man muss... Dieses Buch testlesen zu dürfen, hat mich sehr gefreut. Ich mag geheimnisvolle Geschichten wie diese um die alleinerziehende Pfarrerin Merrily, die als "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" einen schweren Stand in ihrer Gemeinde, aber auch bei ihrer Tochter Jane hat. Verschiedene Handlungsstränge ergeben zuletzt eine spannende, stimmige Geschichte. Man muss allerdings bereit sein, sich auf diese teilweise geheimnisvollen Geschehnisse einzulassen, sonst sollte man dieses Buch besser direkt zur Seite legen.Ich finde es schade, dass ich das erste Buch dieser Serie nicht kenne, weil doch eineige Andeutungen auf die Handlung des ersten Teils gemacht werden, mit denen ich nichts anfangen konnte, was mich aber durchaus neugierig darauf gemacht hat. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, man liest sich förmlich fest, und kann es nicht mehr aus der Hand legen (ich habe jetzt noch Augenringe...) Am Anfang haben mich die verschiedenen Schauplätze ein wenig verwirrt, ich musste mich erst mal einlesen und die handelnden Personen kennenlernen, wobei mir vielleicht ein bisschen Wissen über Kirchenpolitik fehlt, ich gebe es zu. Je weiter ich aber im Buch vorankam, desto fesselnder wurde die Geschichte. Mir hat´s gefallen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Es geht weiter
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Veit an der Glan am 19.01.2012

Inhalt: Merrily Watkins wurde zur Beraterin für spirituelle Grenzfragen ernannt. Kurz gesagt, zur Exorzistin, noch dazu zur ersten weiblichen Exorzistin! Schon bald wird es ernst, die Kathedrale von Hereford wird geschändet und schon bald bemerkt auch Merrily unheimliche Dinge. Ihre pubertierende Tochter Jane hält gar nichts von der Tätigkeit ihrer... Inhalt: Merrily Watkins wurde zur Beraterin für spirituelle Grenzfragen ernannt. Kurz gesagt, zur Exorzistin, noch dazu zur ersten weiblichen Exorzistin! Schon bald wird es ernst, die Kathedrale von Hereford wird geschändet und schon bald bemerkt auch Merrily unheimliche Dinge. Ihre pubertierende Tochter Jane hält gar nichts von der Tätigkeit ihrer Mutter und gerät in einen falschen Freundeskreis? Meine Meinung: Ich hatte bereits Teil 1 gelesen, also musste ich natürlich meine Reihe fortsetzen. Wie im ersten Teil kann man die Bücher nicht mit spannenden Thrillern oder Krimis auf eine Stufe stellen. Die Geschichte ist eher seicht und auch für schwache Nerven geeignet, doch genau das gefällt mir an dieser Reihe sehr gut! Merrily und Jane werden sehr gut dargestellt und man kann sich sehr gut mit ihnen identifizieren, sie sind sehr sympathisch, jede mit ihren Eigenarten. Fazit: Wie auch der erste Teil, gefällt mir auch dieser sehr gut und das Cover wurde schön gestaltet. Allerdings ist er mit Sicherheit einigen zu wenig spannend und zu unspektakulär, aber ich mag diese Bücher einfach :)

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mittwinternacht
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 20.06.2010

Mittwinternacht hat mir gut gefallen! Der Schreibstil von Phil Rickman ist flüssig, Spannung wird aufgebaut und ich kam gut in die Geschichte rein. Es ist der zweite Teil über Merrily Watkins. Den ersten habe ich nicht gelesen, was aber überhaupt nicht störte. Es wird kein, bzw. kaum Bezug auf... Mittwinternacht hat mir gut gefallen! Der Schreibstil von Phil Rickman ist flüssig, Spannung wird aufgebaut und ich kam gut in die Geschichte rein. Es ist der zweite Teil über Merrily Watkins. Den ersten habe ich nicht gelesen, was aber überhaupt nicht störte. Es wird kein, bzw. kaum Bezug auf den ersten Teil genommen und so hatte ich nicht das Gefühl, dass mir etwas Wichtiges an Hintergrundinformationen fehlt. Merrily Watkins ist Pastorin in ihrer eigenen Gemeinde und alleinerziehende Mutter von ihrer sechzehnjährigen Tochter Jane. Die beiden haben ein sehr gutes Mutter-Tochter Verhältnis. Es wird zwar etwas getrübt, weil die christliche Welt von Merrily mit der spirituellen Welt von Jane kollidiert, dazu noch die Pupertät und falsche Freunde, aber im Grunde sind die Probleme nur oberflächlich, da die Basis stimmt. Merrily lässt Jane genug Freiraum, um sich selbst zu finden und zu experimentieren, weil das Grundvertrauen da ist. Jane nutzt diese Freiheit aus, erkennt allerdings auch ihre Fehler und gibt sie zu. Diese Familienachterbahnfahrt muß Merrily meistern, während sie in ihrem Beruf extrem gefordert wird und ihren eigenen Weg nicht klar erkennt. Sie wird von ihrem Bischof als Beraterin für spirituelle Grenzfragen, kurz Exorzistin, ernannt. Als erste Frau in diesem Amt hat sie gegen Vorurteile und Vorverurteilungen zu kämpfen. Zudem wird ihr Glaube erschüttert. Natürlich glaubt sie an Gott (das Gute) und Satan (das Böse), aber Geistererscheinungen sind doch ein anderes Kaliber. In dieser schweren Zeit steht ihr Lol zur Seit. Ein guter Freund - vielleicht auch mehr - , der selber durch den Selbstmord seines Schützlings Moon in eine Sinnkrise gestürzt wird. Phil Rickman verknüpft diese diversen Handlungsstränge zu einer spannenden Geschichte. Und ja, auch mit hat das Fieber für Marrily Watkins gepackt und ich freue mich auf die Fortsetzungen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mittwinternacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 04.04.2010

Nach der Leseprobe war ich leider alles andere als begeistert, doch durch einen Zufall habe ich dieses Buch dann doch gelesen und muss sagen, dass ich doch begeistert bin. Die ersten guten hundert Seiten sind leider ein wenig langatmig, aber danach geht es so richtig los. Die Spannung beginnt in... Nach der Leseprobe war ich leider alles andere als begeistert, doch durch einen Zufall habe ich dieses Buch dann doch gelesen und muss sagen, dass ich doch begeistert bin. Die ersten guten hundert Seiten sind leider ein wenig langatmig, aber danach geht es so richtig los. Die Spannung beginnt in der Nacht, in der Denzil Joy stirbt. Die Beschreibung darüber, was in diesem Krankenhauszimmer abgeht ist einfach nur Gänsehaut pur. Ab da geht die Spannungskurve extrem weit nach oben und reißt erst wieder am Ende des Buches ab. Einfach sagenhaft. Die Protagonisten sind alle durchgängig gut geschildert und durchdacht. Die Geschichte hat einen absoluten Tiefgang und beweist ein unheimliches Wissen über dieses Thema. Der Schriftsteller hat sich wirklich Gedanken gemacht und sehr gut recherchiert. Ein negativ Punkt ist dann leider doch anzumerken: Und zwar sind es die vielen Namen. Gut ich kann mir Lol, Merrily, Jane und Rowenna merken, aber dann ist es auch schon vorbei.Leider konnte ich mir die ganzen anderen Namen der Kirchenangehörigen nicht merken. Dabei ist es vielleicht besser eine kleines Personenregister anzulegen. aber das trübt nicht die Spannung und die sensationelle Story. Phil Rickman hat einen neuen Fan.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mittwinternacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 04.04.2010

Nach der Leseprobe war ich leider alles andere als begeistert, doch durch einen Zufall habe ich dieses Buch dann doch gelesen und muss sagen, dass ich doch begeistert bin. Die ersten guten hundert Seiten sind leider ein wenig langatmig, aber danach geht es so richtig los. Die Spannung beginnt in... Nach der Leseprobe war ich leider alles andere als begeistert, doch durch einen Zufall habe ich dieses Buch dann doch gelesen und muss sagen, dass ich doch begeistert bin. Die ersten guten hundert Seiten sind leider ein wenig langatmig, aber danach geht es so richtig los. Die Spannung beginnt in der Nacht, in der Denzil Joy stirbt. Die Beschreibung darüber, was in diesem Krankenhauszimmer abgeht ist einfach nur Gänsehaut pur. Ab da geht die Spannungskurve extrem weit nach oben und reißt erst wieder am Ende des Buches ab. Einfach sagenhaft. Die Protagonisten sind alle durchgängig gut geschildert und durchdacht. Die Geschichte hat einen absoluten Tiefgang und beweist ein unheimliches Wissen über dieses Thema. Der Schriftsteller hat sich wirklich Gedanken gemacht und sehr gut recherchiert. Ein negativ Punkt ist dann leider doch anzumerken: Und zwar sind es die vielen Namen. Gut ich kann mir Lol, Merrily, Jane und Rowenna merken, aber dann ist es auch schon vorbei.Leider konnte ich mir die ganzen anderen Namen der Kirchenangehörigen nicht merken. Dabei ist es vielleicht besser eine kleines Personenregister anzulegen. aber das trübt nicht die Spannung und die sensationelle Story. Phil Rickman hat einen neuen Fan.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Exorzismus und Kirche
von redfox_ms aus Sachsen am 01.01.2010

Dies ist der zweite Merrily-Watkins-Krimi. Sie soll die Funktion der Beraterin für spirituelle Grenzfragen ausüben und gerät in ein Komplott um Macht und Glauben. Ich habe mich durch die fast 600 Seiten gekämpft. Zwar waren mir die Hauptfiguren sehr sympathisch und der Schreibstil auch sehr angenehm, allerdings kann ich mit... Dies ist der zweite Merrily-Watkins-Krimi. Sie soll die Funktion der Beraterin für spirituelle Grenzfragen ausüben und gerät in ein Komplott um Macht und Glauben. Ich habe mich durch die fast 600 Seiten gekämpft. Zwar waren mir die Hauptfiguren sehr sympathisch und der Schreibstil auch sehr angenehm, allerdings kann ich mit der Kirche an sich nicht viel anfangen. Deshalb viel es mir auch immer sehr schwer, bei der Story zu bleiben, wenn es um Beten, Bischöfe und Zeremonien ging. An sich eine gute, schwer zu durchschauende Story, die Wendungen nimmt, die man nicht erwartet hätte. Von daher ein gutes Buch, mehr kann ich dazu nicht sagen. Bin stolz auf mich, dass ich es bis zum Ende durchgehalten habe, auch wenn es nicht so ganz meine Welt ist.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Exorzismus und Kirche
von redfox_ms am 01.01.2010

Dies ist der zweite Merrily-Watkins-Krimi. Sie soll die Funktion der Beraterin für spirituelle Grenzfragen ausüben und gerät in ein Komplott um Macht und Glauben. Ich habe mich durch die fast 600 Seiten gekämpft. Zwar waren mir die Hauptfiguren sehr sympathisch und der Schreibstil auch sehr angenehm, allerdings kann ich mit... Dies ist der zweite Merrily-Watkins-Krimi. Sie soll die Funktion der Beraterin für spirituelle Grenzfragen ausüben und gerät in ein Komplott um Macht und Glauben. Ich habe mich durch die fast 600 Seiten gekämpft. Zwar waren mir die Hauptfiguren sehr sympathisch und der Schreibstil auch sehr angenehm, allerdings kann ich mit der Kirche an sich nicht viel anfangen. Deshalb viel es mir auch immer sehr schwer, bei der Story zu bleiben, wenn es um Beten, Bischöfe und Zeremonien ging. An sich eine gute, schwer zu durchschauende Story, die Wendungen nimmt, die man nicht erwartet hätte. Von daher ein gutes Buch, mehr kann ich dazu nicht sagen. Bin stolz auf mich, dass ich es bis zum Ende durchgehalten habe, auch wenn es nicht so ganz meine Welt ist.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Aud dem Leben einer Exorzistin
von Alina Grund am 20.12.2009

Eigentlich hat es Merrily Watkins ja schon schwer genug, die Pflichten und Erwartungen einer alleinerziehenden Mutter, ganz normalen Frau und Pfarrerin. ... Eigentlich hat es Merrily Watkins ja schon schwer genug, die Pflichten und Erwartungen einer alleinerziehenden Mutter, ganz normalen Frau und Pfarrerin. Doch da wird sie von dem neuem Bischof zur Diözesan-Exorzistin berufen.Noch nicht einmal offiziell im Amt, wird sie bereis zu ihrem ersten "Fall" gerufen. Sie soll einem bösartigen,alten Mann im Krankenhaus Frieden schenken. Aber die ganze Zeit fühlt sie sich unwohl, und sie wird diese Beklemmung auch nicht los,als der Mann gestorben ist. Merriy wird immer erschöpfter ,und auch die ständigen Außeinandersertzungen mit ihrer Tochter Jane,die zusammmen mit ihrer neuen Freundin ihre spirituälle Seite entdeckt, helfen ihr nicht gerade. Als nun eine Kirche von Satanisten geschändigt wird und eine junge Frau auf rätselhafte Art und Weise Selbstmord begeht, fühlt sich Merrily überfordert und stößt bei dem Bischof -in dieser Hinsicht- auf Ablehnung und muss ganz alleine für die Kirche und ihren Glauben kämpfen, bekommt aber von unerwarteter Seite Hilfe. Bei "Mittwinternacht" handelt es sich um den 2. Merrily Watkins-Roman.Um ihn zu verstehen muss man nicht zwingend "Frucht der Sünde" (1. Band) gelesen haben,da beide eine in sich abgeschlossene Handlung haben,doch hilft es,die Personen besser zu verstehen,da diese sich nicht verändert haben. Das Buch ist flüssig geschrieben und man kann es praktisch in einem durch lesen, die Hauptpersonen sind mir sympathisch und es gibt keine Grenze zwischen einem "normalen" Krimi und einem Fantasythriller.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Exorzistin wider Willen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kirchardt am 14.12.2009

Die junge Pfarrerin Merrily Watkins wird von ihrem karrierhungrigen und mehr an politischen Ränkespiel interessiert Bischof auf ein Seminar für spirituelle Grenzfragen geschickt. Denn nach ihrer Rückkehr soll Sie das Amt der ersten weiblichen Diözesen-Exorzistin bekleiden. Deshalb schlagen ihr nicht nur Sympathien entgegen. Selbst der Seminarleiter Huw Owen... Die junge Pfarrerin Merrily Watkins wird von ihrem karrierhungrigen und mehr an politischen Ränkespiel interessiert Bischof auf ein Seminar für spirituelle Grenzfragen geschickt. Denn nach ihrer Rückkehr soll Sie das Amt der ersten weiblichen Diözesen-Exorzistin bekleiden. Deshalb schlagen ihr nicht nur Sympathien entgegen. Selbst der Seminarleiter Huw Owen warnt Merrily eindringlich davor, dieses Amt anzunehmen. Merrily ist deshalb nach ihrer Rückkehr in ihre Pfarrei doch sehr nachdenklich geworden. Erschwerend kommt auch noch hinzu, das der Bischof den alten Exorzisten Kanonikus Dobbs unbedingt aus dem Amt drängen will, damit er Merrily einsetzen kann. Keine sehr guten Vorraussetzungen um in so einem Amt zu bestehen, findet auch Merrily. Trotz ihrer eigenen Zweifel eilt sie zum 1. nächtlichen Auftrag als Exorzistin ins Krankenhaus. Dort wird ihr aber sehr schnell klar, das dieses Amt auszuüben keine leichte Aufgabe wird. Auch die zunehmenden Streitereien mit ihrer 16jährigen Tochter Jane machen die Sache nicht viel besser. Doch zum Glück wohnt ein alter Bekannter in dem Dorf. Lol ein Songschreiber, der als Therapie für seine psychischen Probleme den Auftrag von seinem Psychiater bekommt, auf die junge Archäologin Kathy Moon aufzupassen. Die sich mehr in der Zeit ihrer Ahnen der Kelten die auf dem Dinendor Hill zu hause fühlt als in der Gegenwart. Die um ihren Ahnen nahe sein zu können sich auf tragische Weise mit einem prähistorischen Keltenschwert das Leben nimmt. Nur war es wirklich Selbstmord? Als ein "Satanist" tot aus dem Fluß gezogen wird, eine kleine unbenutzte Kirche geschändet wird, und Merrilys Tochter in "spirituelle" Kreise ihrer vermeitlichen Freundin Rowenna gezogen wird, und Merrily nachts in die Kathedrale gerufen wird, weil Kanonikus Dobbs am Grab des Heiligen Thomas fast durchdreht, und eine Schlaganfall erleitet, beginnen sich die losen Handlungsstränge zusammenzufügen. Das wird vom Autor spannend und am Anfang manchmal schon fast zu detaiert geschildert. Es kostet ein paar Seiten, bis man sich an den Schreibstil gewöhnt hat, aber es lohnt sich sehr durchzuhalten.Die Figuren haben Profil und werden einem im Laufe der Geschichte mit ihren kleinen Schwächen sehr sympathisch. Eine sehr schönes und spannendes Buch, so daß man sich auf die weiteren "Fälle" von Merrily Watkins freuen darf.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Exorzistin wider Willen
von lesemaus am 14.12.2009

Die junge Pfarrerin Merrily Watkins wird von ihrem karrierhungrigen und mehr an politischen Ränkespiel interessiert Bischof auf ein Seminar für spirituelle Grenzfragen geschickt. Denn nach ihrer Rückkehr soll Sie das Amt der ersten weiblichen Diözesen-Exorzistin bekleiden. Deshalb schlagen ihr nicht nur Sympathien entgegen. Selbst der Seminarleiter Huw Owen... Die junge Pfarrerin Merrily Watkins wird von ihrem karrierhungrigen und mehr an politischen Ränkespiel interessiert Bischof auf ein Seminar für spirituelle Grenzfragen geschickt. Denn nach ihrer Rückkehr soll Sie das Amt der ersten weiblichen Diözesen-Exorzistin bekleiden. Deshalb schlagen ihr nicht nur Sympathien entgegen. Selbst der Seminarleiter Huw Owen warnt Merrily eindringlich davor, dieses Amt anzunehmen. Merrily ist deshalb nach ihrer Rückkehr in ihre Pfarrei doch sehr nachdenklich geworden. Erschwerend kommt auch noch hinzu, das der Bischof den alten Exorzisten Kanonikus Dobbs unbedingt aus dem Amt drängen will, damit er Merrily einsetzen kann. Keine sehr guten Vorraussetzungen um in so einem Amt zu bestehen, findet auch Merrily. Trotz ihrer eigenen Zweifel eilt sie zum 1. nächtlichen Auftrag als Exorzistin ins Krankenhaus. Dort wird ihr aber sehr schnell klar, das dieses Amt auszuüben keine leichte Aufgabe wird. Auch die zunehmenden Streitereien mit ihrer 16jährigen Tochter Jane machen die Sache nicht viel besser. Doch zum Glück wohnt ein alter Bekannter in dem Dorf. Lol ein Songschreiber, der als Therapie für seine psychischen Probleme den Auftrag von seinem Psychiater bekommt, auf die junge Archäologin Kathy Moon aufzupassen. Die sich mehr in der Zeit ihrer Ahnen der Kelten die auf dem Dinendor Hill zu hause fühlt als in der Gegenwart. Die um ihren Ahnen nahe sein zu können sich auf tragische Weise mit einem prähistorischen Keltenschwert das Leben nimmt. Nur war es wirklich Selbstmord? Als ein "Satanist" tot aus dem Fluß gezogen wird, eine kleine unbenutzte Kirche geschändet wird, und Merrilys Tochter in "spirituelle" Kreise ihrer vermeitlichen Freundin Rowenna gezogen wird, und Merrily nachts in die Kathedrale gerufen wird, weil Kanonikus Dobbs am Grab des Heiligen Thomas fast durchdreht, und eine Schlaganfall erleitet, beginnen sich die losen Handlungsstränge zusammenzufügen. Das wird vom Autor spannend und am Anfang manchmal schon fast zu detaiert geschildert. Es kostet ein paar Seiten, bis man sich an den Schreibstil gewöhnt hat, aber es lohnt sich sehr durchzuhalten.Die Figuren haben Profil und werden einem im Laufe der Geschichte mit ihren kleinen Schwächen sehr sympathisch. Eine sehr schönes und spannendes Buch, so daß man sich auf die weiteren "Fälle" von Merrily Watkins freuen darf.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Merrily´s Kampf gegen das wahrhaft Böse.
von Sandra Gässler aus Rüsselsheim am 14.12.2009

Inhalt: Merrily Watkins in Pfarrerin in Hereford – einer kleinen Stadt nordwestlich vom Gloucester. Vom derzeitigen Bischof Michael – genannt Mick – Hunter, einem charmanten und sehr modernen mehr politisch als geistlich motivierten Kirchenmann wird sie gebeten, ja man kann sagen bedrängt das Amt des Beraters für spirituelle Grenzfragen zu... Inhalt: Merrily Watkins in Pfarrerin in Hereford – einer kleinen Stadt nordwestlich vom Gloucester. Vom derzeitigen Bischof Michael – genannt Mick – Hunter, einem charmanten und sehr modernen mehr politisch als geistlich motivierten Kirchenmann wird sie gebeten, ja man kann sagen bedrängt das Amt des Beraters für spirituelle Grenzfragen zu übernehmen und damit die Nachfolge des in die Jahre gekommenen und anscheinend schon etwas geistig verwirrten Kanonikus Dobbs anzutreten. Das Amt des „Beraters für spirituelle Grenzfragen“ – das bedeutet nichts anderes als der düstere Ausdruck „Exorzist“. Merrily soll diskret und auf moderne Art und Weise gegen paranormale Erscheinungen und „böse Geister“ antreten. Die noch junge und attraktive Geistliche ist alleinerziehend und hat eine 16-jährige Tochter namens Jane. Jane hat völlig andere Ansichten als Ihre Mutter. Auch sie ist zwar sehr spirituell veranlagt jedoch distanziert sie sich komplett von der Kirche und deren ihrer Meinung politischen und unterdrückerischen Ränken. Merrily sieht sich zunächst in der Lage das spezielle Amt auszuführen bis sie zu einem Fall gerufen wird, der ihr fast den Verstand rauben soll. Sie ist völlig überfordert und verloren. Der Dämon eines sterbenden bösen Menschen ergreift Besitz von ihr und zerstört fast ihr Leben. Sie nimmt Abstand von Exorzisten-Amt – fühlt sich nicht gewachsen. Darüber hinaus kommt ihr zu Ohren, dass auch ihre Tochter Jane gefährdet ist auf die „schiefe Bahn“ zu gelangen, da sie sich mit mysteriösen Leuten umgibt und auf die „New Age“ Schiene gerät. Der taffe Bischof Hunter lässt nicht locker und bedrängt Merrily ihre „Bestimmung“ weiter zu führen. Die Lage spitzt sich zu: Eine Leiche wird im Wye gefunden, ein geistig gestörtes Mädchen begeht allem Anschein nach Selbstmord indem es sich mit einem alten verrotteten Schwert aus der Eisenzeit die Pulsadern aufschneidet, eine Kirche wird von vermeintlichen Verrückten oder Satanisten geschändet und der altehrwürdige Kanonikus Dobbs erleidet in der Kathedrale einen Schlaganfall. Wie die Fäden letztendlich zusammenlaufen und wer alles seine bösen Hände im Spiel hat um Merrily psychisch zu schaden und zur Aufgabe des weiblichen Kirchenamtes zu zwingen ahnt Merrily zu diesem Zeitpunkt nicht im Geringsten. Meine Meinung: Das Thema Kirche und Exorzismus an sich ist auf Anhieb sehr interessant und unterscheidet sich vom Inhalt des größten Teils an Kriminalromanen. Merrily ist eine sehr sympathische Pfarrerin, die die Ansichten und Vorstellungen der teilweise altbackenen christlichen Religion scheinbar modern, leicht und locker herüber bringen möchte und kann. Im gesamten Roman konnte die düstere Stimmung, die ja automatisch mit dem Begriff „Exorzismus“ verbunden wird sehr gut zum Ausdruck gebracht werden. Die Hauptfiguren wurden teilweise sehr gut bildlich dargestellt, besonders der aalglatte Bischof Hunter und der etwas verrückte alte Kanonikus Dobbs. An Überraschungseffekten hat es zum Ende hin auch nicht gefehlt. Im Großen und Ganzen habe ich „Mittwinternacht“ sehr gern und aufmerksam gelesen und wäre auch nicht abgeneigt, den Vorgänger- und Nachfolger-Teil zu lesen. Allerdings vergebe ich keine volle Punktzahl, da das gewisse Etwas zu einem wirklichen Pageturner noch gefehlt hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
spannend
von Chiara aus Kornwestheim am 04.12.2009

in dem zweiten Roman der Reihe mit Pfarrerin Merrily Watkins, wird diese von dem jungen ehrgeizigen Bischof auf ein Seminar für spirituelle Grenzfragen geschickt. Kaum zurück soll Sie die Nachfolge des alten eigensinnigen Exorzisten Thomas Dobbs antreten. Während Merrily sich mit Kirchenschändungen, Geisterabdrücken, und der bösen Seele eines todkranken... in dem zweiten Roman der Reihe mit Pfarrerin Merrily Watkins, wird diese von dem jungen ehrgeizigen Bischof auf ein Seminar für spirituelle Grenzfragen geschickt. Kaum zurück soll Sie die Nachfolge des alten eigensinnigen Exorzisten Thomas Dobbs antreten. Während Merrily sich mit Kirchenschändungen, Geisterabdrücken, und der bösen Seele eines todkranken beschäftigt, gerät ihre Tochter immer mehr in den Sog von Satanisten. Eine Reihe von Abhandlungen und interessante Protagonisten machen dieses Buch lesenswert. Auch der Verzicht auf großen Hokuspokus, vieles klärt sich letztendlich auf oder ist psychologisch nachvollziehbar, machen die Geschichte glaubwürdig. Mittwinternacht lässt sich auch ohne den Vorgänger lesen, allerdings gibt es immer wieder Andeutungen im Hinblick auf die Vergangenheit. Insbesondere hätte mich interessiert was es mit Lol und Merrily auf sich hat. Man erhält sowohl einen Einblick in die Kirchenstruktur als auch in die okkultistische Szene. Grusel- und Horrorfans kommen nicht so sehr auf Ihre Kosten es handelt sich um einen guten, soliden Kriminalroman.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mittwinternacht
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 07.09.2011

Inhalt: Merrily Watkins ist Pfarrerin im beschaulichen Ledwardine und wurde vom Bischhof von Hereford grade zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt. Da ihre Ernennung erst kurze Zeit her ist, ahnt Merrily nicht, was noch auf sie zukommt, denn hinter dem Amt verbrigt sich ein nur allzu bekanntes, das des... Inhalt: Merrily Watkins ist Pfarrerin im beschaulichen Ledwardine und wurde vom Bischhof von Hereford grade zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt. Da ihre Ernennung erst kurze Zeit her ist, ahnt Merrily nicht, was noch auf sie zukommt, denn hinter dem Amt verbrigt sich ein nur allzu bekanntes, das des Exorzisten. Schon bald geschehen komische Dinge und Merrily wird früher als erwartet zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Danach wird ihr schnell klar, das Unheil droht. In ihre Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Wye und zudem wird eine weitere Kirche von Satanisten geschändet. Neben diesen Problemen hat Merrilys Tochter Jane zudem mit einer ominösen neuen Freundin zu tun, die sie mit anderen Leuten zusammen bringt. Bei allen ihren Nachforschungen erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die Kirche von England bedroht. Meinung: Ich hätte bei einem Kriminalroman eigentlich etwas anderes erwartet muss ich sagen und finde ehrlich, dass Kriminalroman einfach als Bezeichnung für dieses Buch nicht passt. Die Krimielemente verglichen mit den Mysterieelementen waren in diesem Buch ziemlich gering, so dass ich eher sagen würde, dass es sich um einen Mysterieroman handelt. Insgesamt war die Geschichte auf jeden Fall nicht uninteressant und auch die Kleinigkeiten, die man über die englische Kirche oder den keltischen Glauben erfahren hat. An manchen Stellen wirkte die Geschcihte jedoch ein bisschen zu gestellt durch die einzelnen Gegebenheiten, die einen zu den Geistererscheinungen führen mussten. Insbesondere den Teil der Geschichte mit Moon fand ich ein bisschen eigenartig. Die einzelnen Charaktere sind teilweise auch schon sehr schnell verdächtig und durchschaubar, wie zum Beispiel Michael Hunter oder Rowenna Napier. Andere Charaktere blieben mir bis zum Ende ein ziemliches Rätseln, wie Huw und Dobbs. Zudem muss ich sagen, dass es mir echt gefallen hat, wie die Gefühle von Merrily des öfteren beschrieben wurden, auch wenn mir unter anderem die genaue Beziehung zwischen ihr und Lol überhaupt nicht klar geworden ist. Jedoch war das Buch als Unterhaltung ziemlich gut und auch auf seine Art und Weise spannend, weil man einfach nicht wissen konnte, wie die ganzen Sachen letztendlich aufgelöst werden. Also eindeutig eine ziemlich gute Unterhaltung, wenn auch mit leichten Schwächen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mittwinternacht
von Themistokeles aus Neustadt am 07.09.2011

Inhalt: Merrily Watkins ist Pfarrerin im beschaulichen Ledwardine und wurde vom Bischhof von Hereford grade zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt. Da ihre Ernennung erst kurze Zeit her ist, ahnt Merrily nicht, was noch auf sie zukommt, denn hinter dem Amt verbrigt sich ein nur allzu bekanntes, das des... Inhalt: Merrily Watkins ist Pfarrerin im beschaulichen Ledwardine und wurde vom Bischhof von Hereford grade zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt. Da ihre Ernennung erst kurze Zeit her ist, ahnt Merrily nicht, was noch auf sie zukommt, denn hinter dem Amt verbrigt sich ein nur allzu bekanntes, das des Exorzisten. Schon bald geschehen komische Dinge und Merrily wird früher als erwartet zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Danach wird ihr schnell klar, das Unheil droht. In ihre Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Wye und zudem wird eine weitere Kirche von Satanisten geschändet. Neben diesen Problemen hat Merrilys Tochter Jane zudem mit einer ominösen neuen Freundin zu tun, die sie mit anderen Leuten zusammen bringt. Bei allen ihren Nachforschungen erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die Kirche von England bedroht. Meinung: Ich hätte bei einem Kriminalroman eigentlich etwas anderes erwartet muss ich sagen und finde ehrlich, dass Kriminalroman einfach als Bezeichnung für dieses Buch nicht passt. Die Krimielemente verglichen mit den Mysterieelementen waren in diesem Buch ziemlich gering, so dass ich eher sagen würde, dass es sich um einen Mysterieroman handelt. Insgesamt war die Geschichte auf jeden Fall nicht uninteressant und auch die Kleinigkeiten, die man über die englische Kirche oder den keltischen Glauben erfahren hat. An manchen Stellen wirkte die Geschcihte jedoch ein bisschen zu gestellt durch die einzelnen Gegebenheiten, die einen zu den Geistererscheinungen führen mussten. Insbesondere den Teil der Geschichte mit Moon fand ich ein bisschen eigenartig. Die einzelnen Charaktere sind teilweise auch schon sehr schnell verdächtig und durchschaubar, wie zum Beispiel Michael Hunter oder Rowenna Napier. Andere Charaktere blieben mir bis zum Ende ein ziemliches Rätseln, wie Huw und Dobbs. Zudem muss ich sagen, dass es mir echt gefallen hat, wie die Gefühle von Merrily des öfteren beschrieben wurden, auch wenn mir unter anderem die genaue Beziehung zwischen ihr und Lol überhaupt nicht klar geworden ist. Jedoch war das Buch als Unterhaltung ziemlich gut und auch auf seine Art und Weise spannend, weil man einfach nicht wissen konnte, wie die ganzen Sachen letztendlich aufgelöst werden. Also eindeutig eine ziemlich gute Unterhaltung, wenn auch mit leichten Schwächen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mittwinternacht
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 07.09.2011

Inhalt: Merrily Watkins ist Pfarrerin im beschaulichen Ledwardine und wurde vom Bischhof von Hereford grade zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt. Da ihre Ernennung erst kurze Zeit her ist, ahnt Merrily nicht, was noch auf sie zukommt, denn hinter dem Amt verbrigt sich ein nur allzu bekanntes, das des... Inhalt: Merrily Watkins ist Pfarrerin im beschaulichen Ledwardine und wurde vom Bischhof von Hereford grade zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt. Da ihre Ernennung erst kurze Zeit her ist, ahnt Merrily nicht, was noch auf sie zukommt, denn hinter dem Amt verbrigt sich ein nur allzu bekanntes, das des Exorzisten. Schon bald geschehen komische Dinge und Merrily wird früher als erwartet zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Danach wird ihr schnell klar, das Unheil droht. In ihre Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Wye und zudem wird eine weitere Kirche von Satanisten geschändet. Neben diesen Problemen hat Merrilys Tochter Jane zudem mit einer ominösen neuen Freundin zu tun, die sie mit anderen Leuten zusammen bringt. Bei allen ihren Nachforschungen erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die Kirche von England bedroht. Meinung: Ich hätte bei einem Kriminalroman eigentlich etwas anderes erwartet muss ich sagen und finde ehrlich, dass Kriminalroman einfach als Bezeichnung für dieses Buch nicht passt. Die Krimielemente verglichen mit den Mysterieelementen waren in diesem Buch ziemlich gering, so dass ich eher sagen würde, dass es sich um einen Mysterieroman handelt. Insgesamt war die Geschichte auf jeden Fall nicht uninteressant und auch die Kleinigkeiten, die man über die englische Kirche oder den keltischen Glauben erfahren hat. An manchen Stellen wirkte die Geschcihte jedoch ein bisschen zu gestellt durch die einzelnen Gegebenheiten, die einen zu den Geistererscheinungen führen mussten. Insbesondere den Teil der Geschichte mit Moon fand ich ein bisschen eigenartig. Die einzelnen Charaktere sind teilweise auch schon sehr schnell verdächtig und durchschaubar, wie zum Beispiel Michael Hunter oder Rowenna Napier. Andere Charaktere blieben mir bis zum Ende ein ziemliches Rätseln, wie Huw und Dobbs. Zudem muss ich sagen, dass es mir echt gefallen hat, wie die Gefühle von Merrily des öfteren beschrieben wurden, auch wenn mir unter anderem die genaue Beziehung zwischen ihr und Lol überhaupt nicht klar geworden ist. Jedoch war das Buch als Unterhaltung ziemlich gut und auch auf seine Art und Weise spannend, weil man einfach nicht wissen konnte, wie die ganzen Sachen letztendlich aufgelöst werden. Also eindeutig eine ziemlich gute Unterhaltung, wenn auch mit leichten Schwächen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Für Mystery-EinsteigerInnen
von Xirxe aus Hannover am 07.03.2011

Merrily Watkins, Pfarrerin von Ledwardine, wird vom Bischof als erste Frau zur Exorzistin ernannt, mit dem neuen Titel 'Beraterin für spirituelle Grenzfragen'. Denn Michael Hunter, recht frisch in seinem Amt als Bischof und dazu ungewöhnlich jung, frei von jeglicher Spiritualität, sieht diese Aufgabe eher als Dienstleistung im beratenden Bereich... Merrily Watkins, Pfarrerin von Ledwardine, wird vom Bischof als erste Frau zur Exorzistin ernannt, mit dem neuen Titel 'Beraterin für spirituelle Grenzfragen'. Denn Michael Hunter, recht frisch in seinem Amt als Bischof und dazu ungewöhnlich jung, frei von jeglicher Spiritualität, sieht diese Aufgabe eher als Dienstleistung im beratenden Bereich an mit größtmöglicher Offenheit nach außen. Ganz im Gegensatz zu Merrilys Vorgänger, der, zwar krank, aber noch amtierende Dobbs, der seine Aufgaben möglichst im Verborgenen erfüllte. Merrily erkennt bald, dass sie sich zwischen zwei gegnerischen Auffassungen befindet: Der des Bischof, dem jegliche Form von Exorzismus völlig fremd und zuwider ist. Und der ihres Vorgängers, einem überzeugten Exorzisten, dessen Einstellung auch von vielen anderen Mitgliedern der Kirchenhierarchie geteilt wird. Noch nicht richtig im Amt wird Merrily mit Geschehnissen konfrontiert, die sie daran zweifeln lassen, ob die Auffassung ihres Vorgesetzten die richtige ist... Mittwinternacht ist ganz klar ein Mystery-Krimi. Es geht um Visionen, Satanisten, das Böse an sich undundund. Doch Rickman behandelt all die aussergewöhnlichen Ereignisse erst intensiv unter rationalen Aspekten und Gesichtspunkten, sodass am Ende die übernatürlichen Erklärungen beinahe wie selbstverständlich als Einzige noch in Frage kommen und somit auch (Noch)Nicht-Mystery-Fans ihren Spass beim Lesen haben werden. Neber der eigentlichen Krimihandlung stellt Rickman auch ein stimmiges Bild der aktuellen Situation der Kirchen dar: die Konkurrenz durch Esoterik, der Zweifel insbesondere der jungen Leute am Sinn der Kirche und ihren Ritualen, die Sinnsuche der Menschen die die Kirche nicht unterstützt usw. Das Ganze liest sich gut und flüssig weg, lediglich die Handlung bleibt recht vorhersehbar und stellenweise wenig überraschend, so dass es über einen, wenn auch soliden, Durchschnittskrimi nicht hinauskommt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Mittwinternacht

Mittwinternacht

von Phil Rickman

(37)
Buch
9,95
+
=
Die fünfte Kirche

Die fünfte Kirche

von Phil Rickman

(16)
Buch
9,95
+
=

für

19,90

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen