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Mörderische Unschuld

Thriller

(6)
Die junge Rechtsanwältin Josi Berger soll einen mutmaßlichen Mörder verteidigen. Als Wirtschaftsanwältin ist sie von dieser Aussicht alles andere als begeistert. Zu allem Überfluss entpuppt sich ihr neuer Mandant Max Rosing auch noch als überheblicher Macho. Unerwartete Hilfe bekommt Josi vom charismatischen Journalisten Martin Petersen. Während der Ermittlungen kommen sich die beiden näher. Doch auch Rosing träumt von der blonden Rechtsanwältin. Als er seine Angebetete in den Armen des Journalisten sieht, fühlt er sich betrogen. Rosing sinnt auf Rache und ein teuflisches Spiel beginnt.
Portrait
Rikje Bettig, geboren 1987, studierte Rechts- und Verwaltungswissenschaften und arbeitete als Diplomverwaltungswirtin in einer Behörde. Nach zwei Jahren in Bremen lebt sie mittlerweile mit ihrem Mann in Oldenburg. Sie schreibt schon, seitdem sie denken kann. Das Buch »Mörderische Unschuld« ist ihr Debütroman. Rikje Bettig ist leidenschaftliche Hobbyköchin und hat ein Faible für Fotografie und Inneneinrichtung.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 520, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958190603
Verlag Midnight
Verkaufsrang 45.642
eBook (ePUB)
4,99
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Mörderische Unschuld
von nellsche am 10.03.2016

Josie Berger ist eine junge Rechtsanwältin und in der Kanzlei von Eilert Wend tätig. Die Kanzlei hat ihren Schwerpunkt im wirtschaftlichen Bereich. Umso erstaunter ist sie, als sie den Auftrag bekommt, sich zusammen mit Eilert um die Verteidigung des wegen Mordes angeklagten Max Rosing zu kümmern. Max Rosing wird... Josie Berger ist eine junge Rechtsanwältin und in der Kanzlei von Eilert Wend tätig. Die Kanzlei hat ihren Schwerpunkt im wirtschaftlichen Bereich. Umso erstaunter ist sie, als sie den Auftrag bekommt, sich zusammen mit Eilert um die Verteidigung des wegen Mordes angeklagten Max Rosing zu kümmern. Max Rosing wird vorgeworfen, die Studentin Anne vergewaltigt und ihr mit einem präzisen Schnitt die Kehle durchtrennt zu haben. Josie nimmt sich also des Falles an und kann dann auch vor Gericht beweisen, dass Max Rosing ein bestätigtes Alibi hat. Er kommt frei. Doch dann wird eine weitere junge Frau auf dieselbe Weise getötet. Hat Jo einem Mörder zur Freiheit verholfen? Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Geschichte ist in viele, teils kurze, Kapitel unterteilt, durch die jeweils ein Perspektivwechsel vorgenommen wird. Dadurch erhält der Leser einen sehr guten Einblick in die Gedanken der verschiedenen Charaktere sowie in die unterschiedlichen Situationen. Der Spannungsbogen wird oben geführt und gehalten. Zum Ende hin gab es viele kurze Kapitel aus verschiedenen Perspektiven, so dass das Ganze wie ein Film vor mir ablief und ich nicht aufhören konnte zu lesen! Die Autorin schaffte es bestens, dass ich mit meiner Vermutung, wer der Täter sein könnte und wie die ganzen Zusammenhänge sind, immer wieder hin und her schwankte. Auf die letztliche Lösung bin ich dabei allerdings nicht gekommen! Die wurde auch wirklich erst zum Ende präsentiert. Alle Personen sind gut beschrieben und man erfährt auch privates von ihnen. Natürlich sind einige Personen sympathischer als andere, so soll es ja auch sein. Sehr positiv hervorzuheben ist für mich Eilert Wend, den ich wie einen grummeligen Teddybären mit einem weichen Kern beschreiben würde. Ich war von dem Buch durchweg begeistert und wurde spannend unterhalten. Ich vergebe daher fünf Sterne.

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Nichts ist so wie es scheint
von Klaudia K. aus Emden am 28.02.2016

Die junge Rechtsanwältin Josi Berger arbeitet in der Kanzlei von Eilert Wend für Wirschaftsrecht. Eilert übergibt ihr die Verteidigung des Mandanten Max Rosing, der für Mord an einer jungen strebsamen Studentin mutmaßlich angeklagt wurde. Jo ist eine patente und pffifige Anwältin. Sie stört sich allerdings sehr am... Die junge Rechtsanwältin Josi Berger arbeitet in der Kanzlei von Eilert Wend für Wirschaftsrecht. Eilert übergibt ihr die Verteidigung des Mandanten Max Rosing, der für Mord an einer jungen strebsamen Studentin mutmaßlich angeklagt wurde. Jo ist eine patente und pffifige Anwältin. Sie stört sich allerdings sehr am arroganten, anmaßenden Verhalten Max Rosings der über sein Machogehabe unangenehm auffällt. Dennoch gelingt es Jo mit ihrem Eifer und ihrer enormen Tatkraft über viele kleine Schritte die Freiheit für Max zu erkämpfen. Doch als alles gewonnen schien und sie sich endlich mit dem charmanten Journalisten Martin ihr Leben gestalten möchte, geschieht etwas derart Schreckliches, dass Jo auf den Boden der Tatsachen zurück geschleudert wird. Hat sie sich so in den Menschen geirrt? Wer sind Max und Martin wirklich...? Rikje Bettig hat einen äußerst spannenden Krimi geschrieben, der über viele interessante und facettenreiche Charaktere glänzt. Die handelnden Personen sind sehr gut dargestellt; teils etwas brummig und frech oder verschroben und prollig. Die Story ist nie langweilig und nimmt während der Lektüre derartig an Spannung zu, dass die Atmosphäre teilweise regelrecht vibriert. Der Lokalkolorit Bremens unterstreicht diesen Thriller in authentischer Ausarbeitung. Das bemerkenswerte an der Story ist das Rätsel um den eigentlichen Täter. Der Leser wird in interessanter schriftstellerischer Weise oft auf die falsche Fährte gelockt. Die erstaunliche Lösung erfährt man erst ganz am Ende. Der Thriller ist sehr empfehlenswert. Dem Leser bietet sich in schönster Weise eine Abwechslung aus Spannung und Unterhaltung.

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Einfach nur empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 22.02.2016

Durch Zufall bei Instagram auf Rikje Bettig aufmerksam geworden und da ich ein großer Thriller-Fan bin, musste ihr Debüt-Roman unbedingt her. Nachdem ich begonnen hatte zu lesen, war mir klar, das ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es hat mich sehr in seinen... Durch Zufall bei Instagram auf Rikje Bettig aufmerksam geworden und da ich ein großer Thriller-Fan bin, musste ihr Debüt-Roman unbedingt her. Nachdem ich begonnen hatte zu lesen, war mir klar, das ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es hat mich sehr in seinen Bann gezogen. Obwohl der Hauptverdächtige ein sehr unsympathischer Zeitgenosse ist, weiß man bis zum Schluss des Buches nicht so wirklich, ob er jetzt tatsächlich der Mörder ist oder nicht. Das Buch ist sehr vielseitig, ohne dabei langatmig zu sein. Für mich ein Thriller der Spitzenklasse, den ich nur zu gerne weiterempfehle.

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Spannend und mit tollen Charakteren gesprickt
von einer Kundin/einem Kunden aus Ritterhude am 26.01.2016

Für mich war „Mörderische Unschuld“ von Anfang an etwas ganz Besonderes. Nicht nur, dass die Autorin mir nicht unbekannt war , nein. Dieser unglaublich gut durchdacht und spannend erzählter Thriller spielt auch noch in meiner Heimatstadt, dem wunderschönen Bremen. Bei „Mörderische Unschuld“ handelt es sich um ein Buch, das... Für mich war „Mörderische Unschuld“ von Anfang an etwas ganz Besonderes. Nicht nur, dass die Autorin mir nicht unbekannt war , nein. Dieser unglaublich gut durchdacht und spannend erzählter Thriller spielt auch noch in meiner Heimatstadt, dem wunderschönen Bremen. Bei „Mörderische Unschuld“ handelt es sich um ein Buch, das nicht nur durch die Handlung und den Regionalcharakter besticht, sondern vielmehr durch die vielschichtigen Charaktere und ihre Erzählweise etwas ganz Besonderes wird. Absolute Empfehlung! Meinung: Mal wieder ein Buch, bei dem mir die Inhaltsangabe nicht leicht fällt. Bei Thrillern ist es häufig so, dass die Handlung so vielschichtig ist, dass man nur schwer erklären kann, worum es geht. Ebenso hier. Allerdings reicht mir auch oftmals der Klappentext nicht. Bei „Mörderische Unschuld“ steckt nämlich noch sehr viel mehr drin, als draufsteht. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten geht es vor allem um die Verteidigung von Max Rosing. Der zweite beschäftigt sich mit den Morden und der privaten Vorliebe vom Mandanten zu seiner Anwältin. Es wird quasi persönlicher. Mit dem persönlicherem, kommt aber auch das Brutalere. Man kann sagen, dass sich die Handlung entwickelt. Jeder der beiden Teile hat seinen eigenen Höhepunkt und dennoch gehören sie untrennlich zusammen. Im ersten Teil ist die Verhandlung das absolute Highlight. Hier beschreibt die Autorin so authentisch und fesselnd, dass man denkt, man sei in einem Film. Die ausgiebige Recherche und Expertise kann man hier aus jeder Zeile lesen und man möchte einfach nur wissen, wie die Verhandlung ausgehen wird. Der zweite Teil läutet das Finale ein. Die Kapitel sind im gesamten Buch nicht sehr lang, was mir persönlich sehr gut gefällt. Kurz vor Ende des Buches werden sie immer kürzer. Dieser Tempowechsel trägt die Handlung voran und steigert die Spannung. Die Perspektiv in den Kapiteln wechselt häufig, so dass in jedem eine andere Figur im Mittelpunkt steht. Unter anderem werden übrigens die „Gedanken“ des Mörders wiedergegeben. Diese Stellen waren für mich die Interessantesten, auch wenn sie sehr philosophisch und ja - auch krank waren. „Der Untergang der modernen Gesellschaft scheint unabwendbar zu sein. Ist also unsere Zivilisation lediglich eine Momentaufnahme? Das menschliche Bewusstsein nicht mehr als eine missglückte Laune der Natur? Wie können wir uns vor diesem Hintergrund anderen Lebewesen überlegen fühlen? Denken die Menschen? Sprechen sie? Leiden sie? Nur, wenn es um sie selbst geht. Warum also sollte ich gerade sie lieben?“ (Kapitel 27) Teilweise wird man den Gedanken nicht los, dass der Mörder – wer auch immer er ist – gar nicht so Unrecht hat. Jedenfalls steckt viel Wahres in seinen Gedanken. Wie man vielleicht schon an diesem Zitat merkt, hat der Mörder seinen ganz eigenen Erzählstil. Allerdings ist das ein Punkt, der auf alle Figuren ausgeweitet werden muss und der mir unglaublich gut gefiel. Der Schreibstil von Rikje Bettig ist sehr wandelbar und ausgereift. Jede Figur hat ihre eigenen Charakteristika, was sie unverwechselbar macht. So sind die Kapitel, die sich mit Max beschäftigen sehr derb, Fäkalsprache wird verwendet und der grobe Charakter scheint hier durch. Jo hingegen ist sehr wortgewandt, ebenso wie Eilert, dem man aber immer seine persönliche Unsicherheit anmerkt. Tessa, die beste Freundin des Opfers, ist ängstlich und ebenfalls verunsichert. „Er würde es nicht finden. Aber dennoch. Sie spürte, wie die kalte Luft in ihre Lunge strömte“ […] „Tessa fühlte sich hilflos. Gestresst untersuchte sie die Verriegelung genauer. Es sah so aus, als ob…Hatte sie das Fenster nicht auf Kipp gestellt, als sie zur Uni gefahren war?“ (73%) Die Figuren sind sehr verschieden und detailreich gestaltet. Problematisch war es für mich anfangs, dass es so viele von ihnen gibt. Sie alle tragen zur Handlung bei – keine Frage. Dennoch brauchte man einen Moment um einen Überblick zu bekommen. Jede Figur hat seine Geheimnisse. Ein Paradebeispiel ist hier die eiskalte Mutter von Max, Hanna Rosing. Aber auch die überhebliche Staatsanwähltin Bente Ambrosseling lässt den Leser nicht kalt. Auch wenn ich mich mit Jo, der eigentlichen Protagonistin, nicht identifizieren konnte, empfand ich ihre Entwicklung als sehr spannend. Ebenfalls das Auftauchen des Journalisten Martin Petersen verleiht der Story noch das gewisse Etwas, auch wenn ich von ihm ein bisschen mehr erwartet hätte. Alles in allem ist der Schreibstil mit diesem schönen Fokus auf den Figuren für mich das Highlight. Aber auch der Tempoanzug zum Ende hin gefiel mir wirklich gut. Die Geschichte ist spannend, auch wenn sie nicht allzu brutal ist. Zum Ende hin kommt allerdings noch ein wichtiges Detail heraus, von dem ich mir mehr gewünscht hätte. Das Ende selbst passt zwar gut zum Buch, ließ mich aber mit einem kleinen Schmollmund zurück. Zum Schluss möchte ich noch kurz auf den Regionalbezug eingehen. Rikje Bettig scheint Bremen wirklich zu lieben. Es gibt so viele Orte, die erwähnt werden und wenn man sich zeitgleich in dieser Stadt aufhält, kommt man nicht drum herum an den Thriller zu denken. Ob man nun an die Schlachte, ins Viertel oder an die Uni geht – überall begegnet man dem Buch. Ich muss gestehen, dass ich so das Gefühl bekam, als wenn das Buch nur für mich allein geschrieben worden wäre. Ich kenne so gut wie jeden Ort im Buch und verbinde mit den meisten etwas. Die Schauplätze machen die Geschichte unglaublich real. Dass dann auch noch ein Germansitik-Referat über den Roman „Erec“ von Hartmann von Aue erwähnt wird, setzte dem Ganzen die Krone auf – so eines musste ich auch schon einmal halten. Ich habe „Mörderische Unschuld“ sehr genossen und gerne gelesen. Es ist ein facettenreiches Buch, das alles hat, was ein guter Thriller braucht. Die Spannung wird konstant aufgebaut und endet in einem tollen Finale. Die Figurengestaltung ist wirklich die Kirsche auf dem Eisbecher. Ich vergebe wunderbare 4,5 Spitzeschuhe. Vielleicht gehe ich sogar zu hart ins Gericht, da mir das Buch sehr gut gefallen hat, aber ich hätte mir die ein oder andere Stelle einfach ein bisschen anders gewünscht. Dennoch: Lesen!

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Spannend bis zum Schluß!
von Barbara Lerchenberger am 22.05.2016

Protagonistin des Thrillers Mörderische Unschuld ist die junge Anwältin Josi Berger, genannt Jo. Sie hat gerade ihren ersten Job nach dem Staatsexamen angenommen, bei einer Kanzlei, die auf Wirtschaftsrecht spezialisiert ist. Und das wobei ihre heimliche Leidenschaft eigentlich das Strafrecht ist. Allerdings wird ihr Chef nun von seiner alten Freundin... Protagonistin des Thrillers Mörderische Unschuld ist die junge Anwältin Josi Berger, genannt Jo. Sie hat gerade ihren ersten Job nach dem Staatsexamen angenommen, bei einer Kanzlei, die auf Wirtschaftsrecht spezialisiert ist. Und das wobei ihre heimliche Leidenschaft eigentlich das Strafrecht ist. Allerdings wird ihr Chef nun von seiner alten Freundin Hanna Rosing gebeten, deren Sohn zu verteidigen. Dieser steht unter mordverdacht und wurde daher verhaftet. Eine ungewöhnliche Bitte an einen Anwalt, der fast sein ganzes Leben lang Wirtschaftsrecht gemacht hat. Dennoch willigt Eilert Wend aus alter Verbundenheit gemischt mit schlechtem Gewissen ein, Max Rosing zu verteidigen und holt sich zur Unterstützung Josi mit an Bord. Diese ist zunächst nicht so ganz glücklich darüber, nun doch im Strafrecht arbeiten zu können. Wobei dies wohl hauptsächlich an ihrem Mandanten liegt, der ihr vom ersten Moment an unsympathisch und auch ein bisschen unheimlich ist. Dennoch stürzt sie sich voller Eifer in die Arbeit und steckt eine Menge Energie in den Fall ? um sich selbst zu beweisen, dass sie doch das Zeug zu einer guten Strafrechtsanwältin hat und um ihren Mandanten auf freien Fuß zu bekommen. Dies gelingt ihr auch. Und als Josi gerade dabei ist, sich ein gemütliches Liebesnest mit dem Journalisten Martin, den sie durch den Fall kennen gelernt hat, einzurichten, holt sie der Fall unterwartet ein und lässt ihre gesamte Welt über ihr zum Einsturz bringen. Zwischen den Zeilen In Mörderische Unschuld steckt eine ganze Menge! Da wäre natürlich der klassische Kampf, ?Gut gegen Böse?. Polizei und Staatsanwaltschaft gegen den Verteidiger? Oder doch Polizei, Staatsanwaltschaft und Verteidiger, gemeinsam auf der Suche nach der Wahrheit? Dann wäre da natürlich noch die Liebe ? frische, neue Liebe, die große Liebe und eine unerwiderte Liebe, die zu Hass umgeschlagen ist. Oder auch eine flüchtige Bekanntschaft, die zur Obsession wird. Und hinter allem steht die Frage nach dem wahren Täter. Wer ist eigentlich der wahre der Täter, wird er geschnappt und kann er seiner gerechten Strafe zugeführt werden? Meinung Der Thriller Mörderische Unschuld von Rikje Betting hat mir sehr gut gefallen! Ein kurzweiliger Roman, der von vorne bis hinten spannend ist. Man kann wunderbar mit Josi und den übrigen Personen mitfühlen ? mit allen, bis auf Hanna und Max Rosing. Diese beiden sind nicht nur der Protagonistin von Anfang an äußerst unsympathisch. Was ich zudem bemerkenswert an Mörderische Unschuld finde, ist, wie detailreich das Vorgehen der Anwälte, der Polizei und der Staatsanwaltschaft beschrieben wird. Welche Punkte beispielsweise in der Verfahrensordnung beachtet werden müssen, wo juristische Schlupflöcher sind usw. Das gibt dem Thriller meiner Meinung nach nochmal etwas mehr Tiefgang. Daher gibt?s von mir für Mörderische Unschuld von Rikje Betting auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung! Viel Spaß damit!!

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Thriller mit 2 unterschiedlichen Teilen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2016

Josi Berger versucht gerade als Wirtschaftsanwältin in einer Kanzlei Fuß zu fassen, als ihr Kollege Eilert sie eindringlich bittet die Verteidigung von Max Rosing zu übernehmen. Doch warum ist Eilert dieser Fall so wichtig? Ist Max Mutter Hanna wirklich nur eine alte Freundin? Noch dazu entpuppt sich Max als... Josi Berger versucht gerade als Wirtschaftsanwältin in einer Kanzlei Fuß zu fassen, als ihr Kollege Eilert sie eindringlich bittet die Verteidigung von Max Rosing zu übernehmen. Doch warum ist Eilert dieser Fall so wichtig? Ist Max Mutter Hanna wirklich nur eine alte Freundin? Noch dazu entpuppt sich Max als sehr unsympathischer Zeitgenosse, dem man auch gerne den Mord, für den er angeklagt werden soll, zutrauen möchte. Fanatisch steigert er sich in seine Gefühle für Jo und ignoriert die Realität. Doch der Journalist Martin Petersen führt ihm vor, dass Jo keinerlei Interesse an Max an und dadurch sieht Max nur noch rot. Mörderische Unschuld ist für mich - auf den Schreibstil bezogen - ein besonderes Buch. Insgesamt ist das Buch gegliedert in 2 Teile. Teil 1 beschäftigt sich mit dem Sammeln von Beweisen und der Verhandlung bezüglich der Freilassung von Max Rosing. In diesem Teil lernt der Leser erst nach und nach die Personen kennen, ihre Verbindungen und Beziehungen und die Story baut sich langsam auf. Das Gesamtbild wächst von Seite zu Seite, war für mich aber erst zum Ende des Teils abgeschlossen. Eine interessante Darstellungsform, jedoch hätte es mir zwischendurch schneller gehen können. Teil 2 ist ganz anders. Die Geschehnisse nach der Verhandlung kommen Schlag auf Schlag und die Informationen fließen stetig. Mir persönlich hat die Art des 2. Teils besser gefallen, die Kombination hatte aber auch durchweg ihren Reiz. Besonders spannend war für mich als Leser die Eindrücke und die Wandlung meiner Meinung zu Max zwischen Teil 1 und Teil 2. Unschuldig, schuldig? Hier hat es die Autorin perfekt geschafft mich zu verunsichern und an meiner eigenen Meinung zu zweifeln. Ich persönlich bin ja übehaupt kein Fan von offenen Enden. Mit dem hier kann ich noch ganz gut leben. Besonders da ich Hoffnung auf eine Fortsetzung habe. Was mich mehr gestört hat, war das Ende von Josis Beziehung. Das ging mir zu abrupt und kam mir vor wie abgeschnitten. Mir sind die Beziehungen der Protagonisten immer wichtig und dieses Detail hat mich unzufrieden zurück gelassen. Insgesamt ist Mörderische Unschuld ein stimmiger Thriller, den es sich lohnt zu lesen. Es gibt ein bißchen Blut, aber insgesamt stehen die Ermittlungen und die Beziehungen der Protagonisten untereinander im Vordergrund. Mein Fazit: Spannend, mit einem interessanten Stilmix. Von mir gibt es dafür definitv eine Leseempfehlung und ich bin auf neue Werke von Rijke Bettig gespannt.

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