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Moin

Ein Fastostsee-Küstenroman

(2)
Provinz-Polizist Boris Kröger hat es nicht leicht. Kaum geschieht im beschaulichen Altwarp am Oderhaff mal ein Mord, schon steht das Dorf Kopf! Von wegen Sonne, Strand und glasklare Beweisketten: In Altwarp herrscht Anarchie! Oma Machentut terrorisiert mit ihrem Rollator die Straßen, der einzige Fischer im Dorf stammt aus den Bergen Anatoliens, eine Krimi-Autorin sucht Inspiration und stachelt die Dorfbewohner auf. Dabei hat Boris mit dem Mord an seinem ehemaligen Schulkameraden genug zu tun. Hier an der Fast-Ostseeküste ist die Welt wirklich nicht mehr in Ordnung. Aber die stolzen »Hinterküstler« haben noch immer jedem Wetter getrotzt!
Portrait
Richard Fasten, Jahrgang 1966, wurde in Cham (Oberpfalz) geboren und studierte Geschichte, Philosophie, Archäologie, Kommunikationsforschung und Phonetik in Bonn. Er hat mehrere Sachbücher veröffentlicht und schreibt u.a. für radioeins sowie das rbb-Fernsehen. Richard Fasten lebt und arbeitet in Berlin und ruht sich in Vorpommern aus.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.04.2014
Serie Boris Kröger
Sprache Deutsch
EAN 9783843707268
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 8.794
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Rattenyacht und Fracking...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Polizist Boris Kröger hat nicht allzuviel zu tun in dem kleinen Dorf Altwarp und könnte daher seine Seekrankheit auskurieren ,Freund Tarek ist bereit mit seinem Fischerboot Unterstützung leisten ! Bei diesem Unterfangen entdecken die Beiden eine menschenleere Yacht... und Ratten. Schließlich gibt es dann doch eine Leiche, Krimiautorin Polizist Boris Kröger hat nicht allzuviel zu tun in dem kleinen Dorf Altwarp und könnte daher seine Seekrankheit auskurieren ,Freund Tarek ist bereit mit seinem Fischerboot Unterstützung leisten ! Bei diesem Unterfangen entdecken die Beiden eine menschenleere Yacht... und Ratten. Schließlich gibt es dann doch eine Leiche, Krimiautorin Dora Pan taucht auf , um die Polizeiarbeit zu unterstützen und Oma Machentut gibt den Rest dazu ! Nicht soo irrsinnig spannend , aber ganz unterhaltsam !

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Ostsee, ein beschauliches Städchen, viel Wasser und Strand. Alles könnte so schön sein, würde man nicht ständig über Verbrechen stolpern. Ein sehr amüsanter Krimi. Ostsee, ein beschauliches Städchen, viel Wasser und Strand. Alles könnte so schön sein, würde man nicht ständig über Verbrechen stolpern. Ein sehr amüsanter Krimi.

„Eine Rattenyacht und viele Tote“

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Ein Dorfpolizist am Oderhaff hat nicht viel zu tun, bis er auf eine menschenleere Rattenyacht im Haff trifft....
Dann taucht die erste Leiche auf, dann die zweite......
Witzig, gemein und ein überraschender Plot, erinnert ein wenig an den Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen.
Aber: warum ist ein Mops auf dem Cover?
Ein Dorfpolizist am Oderhaff hat nicht viel zu tun, bis er auf eine menschenleere Rattenyacht im Haff trifft....
Dann taucht die erste Leiche auf, dann die zweite......
Witzig, gemein und ein überraschender Plot, erinnert ein wenig an den Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen.
Aber: warum ist ein Mops auf dem Cover?

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Krimi und Comedy ist völlig okay. Doch sprachlich leidet dieser Krimi. Sich schnell abgenutzter Klamauk und Humor unterhalb der Gürtellinie. Schade! Vielleicht beim nächsten Mal. Krimi und Comedy ist völlig okay. Doch sprachlich leidet dieser Krimi. Sich schnell abgenutzter Klamauk und Humor unterhalb der Gürtellinie. Schade! Vielleicht beim nächsten Mal.

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Kundenbewertungen


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Moin!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2014

Boris Kröger ist Dorfpolizist in Altwarp und wohnt bei seiner Großmutter, Oma Machentut. Diesen Namen hat sie für ihre großzügige Auslegung der deutschen Grammatik. Der letzte Fischer am Haff ist eigentlich ein anatolischer Bauer und der demente Bürgermeister kaut Pfefferminzblätter gegen Sodbrennen. Als eine Schriftstellerin aus Berlin das Dorfidyll... Boris Kröger ist Dorfpolizist in Altwarp und wohnt bei seiner Großmutter, Oma Machentut. Diesen Namen hat sie für ihre großzügige Auslegung der deutschen Grammatik. Der letzte Fischer am Haff ist eigentlich ein anatolischer Bauer und der demente Bürgermeister kaut Pfefferminzblätter gegen Sodbrennen. Als eine Schriftstellerin aus Berlin das Dorfidyll für ihr neues Buch erforschen will, tauchen plötzlich mehrere Leichen auf. Insgesamt ist das Dorf von vielen skurrilen Charakteren bevölkert, die das Buch durchaus lesenswert machen. Wer einen spannenden Krimi erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Wer allerdings eigenwillige Charaktere und abgefahrenen Humor a la "Mord mit Aussicht" mag, wird an diesem Buch viel Spaß haben.

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Moin
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In diesem Buch muss der Provinzpolizist Boris Kröger zwei Morde aufklären und bekommt dabei unerbetene Unterstützung einer Krimiautorin, welche sich bei seiner Großmutter einquartiert hat. Oma Machentut behandelt Kröger bisweilen wie ein kleines Kind und wird hierbei auch noch Unterstützt vom schrulligen Nachbarn Kirchner. Die zur Aufklärung des Mordes... In diesem Buch muss der Provinzpolizist Boris Kröger zwei Morde aufklären und bekommt dabei unerbetene Unterstützung einer Krimiautorin, welche sich bei seiner Großmutter einquartiert hat. Oma Machentut behandelt Kröger bisweilen wie ein kleines Kind und wird hierbei auch noch Unterstützt vom schrulligen Nachbarn Kirchner. Die zur Aufklärung des Mordes Gesandte Kommissarin Siebenhaar ist Kröger suspekt, so dass er gemeinsam mit seinem Freund Tarek und der Autorin Pan an die Aufklärung der Fälle geht. Immer wieder muss er dabei die Einmischungen von Kirchner ertragen, und auch der Bürgermeister Holthusen torpediert die Ermittlungen aus eigenen Interessen immer wieder. Gleichzeitig muss er verhindern, das bekannt wird, das seine Oma hinter den nächtlichen Beschädigungen der PKWs im Ort steckt. Wenngleich sich das Buch am Anfang als etwas sperrig zu lesen gibt, wachsen einem die Charaktere zunehmend ans Herz und die Erzählung wirkt flüssiger, insgesamt ein unterhaltsamer Lesespass, der Lust auf weitere Fälle für Kröger und Oma Machentut macht.

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Moin: Witzig von Anfang bis Ende - und spannend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Weiz am 18.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der erste Eindruck war: witzig. Und diesen Humor hält das Buch ohne Längen über 300 Seiten lang durch! Der Erzählstil ist flüssig, stimmig, markant und geprägt von einer immer wieder erstaunlichen Präzision im Detail: Schon zu Beginn muss ich bei der Beschreibung der Seekrankheit vom Kröger immer wieder schmunzeln... Der erste Eindruck war: witzig. Und diesen Humor hält das Buch ohne Längen über 300 Seiten lang durch! Der Erzählstil ist flüssig, stimmig, markant und geprägt von einer immer wieder erstaunlichen Präzision im Detail: Schon zu Beginn muss ich bei der Beschreibung der Seekrankheit vom Kröger immer wieder schmunzeln - so schreibt nur jemand, der das schon am eigenen Leib erfahren hat ("Sterben hatte ich mir leichter vorgestellt"). Am eindrucksvollsten sind jedoch die verschiedenen, durch die Bank markanten Charaktere, die alle ihre Macken haben, und damit - trotz der Übertreibung, teilweise bis hin zum Schwachsinn - dennoch eigenartig lebendig und realistisch wirken, nicht zuletzt, weil wir alle diese unterschiedlichen, verschrobenen Charakterzüge immer wieder in der Realität bewundern dürfen - wenn auch nicht derart gehäuft. Der Krimi lässt zwar einige Zeit auf sich warten, bietet dann jedoch einige Tote, viele Rätsel, viele mögliche Lösungen, bevorzugt absurde Verschwörungstheorien, wobei der Kröger selbst ebenfalls eine Verschwörung vermutet, aber dann kommt doch alles ganz anders, wenn auch nicht weniger absurd. Alles in allem ein absolutes Gute-Laune-Buch, wenn man sich nicht an den Überzeichnungen stößt.

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Humorvoller Ostseekrimi
von Uwe Taechl aus Bremen am 05.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein humorvoller Krimi, der die Leserschaft spalten wird. Er führt uns in ein kleines Dorf beinahe an der Ostsee, stellt uns sehr eigene Menschen vor und präsentiert einen Mordfall, dessen Lösung alle überraschen dürfte. Inhalt: Boris Kröger führt als Provinz-Polizist ein relativ ruhiges Leben und liebt es gar nicht, Stress ausgesetzt... Ein humorvoller Krimi, der die Leserschaft spalten wird. Er führt uns in ein kleines Dorf beinahe an der Ostsee, stellt uns sehr eigene Menschen vor und präsentiert einen Mordfall, dessen Lösung alle überraschen dürfte. Inhalt: Boris Kröger führt als Provinz-Polizist ein relativ ruhiges Leben und liebt es gar nicht, Stress ausgesetzt zu werden. Gerade ihn sucht sich die bekannte Krimi-Autorin Dora Pan aus, um sich für ihr nächstes Buch inspirieren zu lassen. Er gibt sein Bestes, um sie zu beeindrucken und von seinem langweiligen Alltag abzulenken. Wie die anderen Dorfbewohner kann auch er sich ihrem Charme nicht entziehen und lässt sich über seine Schulter schauen, als tatsächlich am Oderhaff ein Verbrechen geschieht und einer von ihnen vermisst wird. Setting und Stil: Richard Fasten entführt uns ins tiefste Brandenburg, ans Oderhaff. Das Dorf Altwarp und die umgebende Natur werden schön beschrieben und man kann sich gut vorstellen, wie es dort aussieht und wie man dort lebt. Die Gegensätze von Provinz und Großstadt werden gut aufgegriffen und humorvoll verarbeitet. Insgesamt kommt der Humor nicht zu kurz und ich konnte sehr oft mein Lachen kaum zurückhalten. Im Verlauf des Buches werden dieses Momente zwar selten, bzw. wiederholt sich einiges, aber trotzdem liegt darin die Stärke des Buches, soweit man auf diese Art ziemliche deftigen Humors steht. Der Krimi wird aus der Ich-Perspektive Boris Krögers erzählt und so kann man hautnah aus Sicht des Provinz-Polizisten den Kriminalfall und die vielen drumherum gestreuten Begebenheiten erleben. Charaktere: Das Buch bietet eine Vielzahl an skurrilen und sehr eigenen Charakteren, die sich alle gut in die Geschichte einfügen. Da man der Geschichte durch Boris Krögers Augen folgt, muss man sich natürlich mit ihm und seinen Eigenheiten identifizieren können. Dies gelang mir ohne Probleme und ich war schnell mit ihm in seine Welt eingetaucht. Oma Machentut, bei der er immer noch lebt, und ihre rüstige Einstellung zum Liebesleben sind schon etwas Besonderes. Als Krimi-Fan kennt sie natürlich Dora Pan, die mit ihrem großstädtischen und charmanten Auftreten das Dorf auf den Kopf stellt. Und so geht es weiter bis zur kleinsten Nebenrolle, die wie alle anderen mit einer speziellen Eigenheit glänzen darf. "Normal" scheint in diesem Dorf ein unbekannter Zustand zu sein. Eine gelungene Mischung, die für viel Situationskomik sorgt und immer wieder für Überraschungen gut ist. Geschichte: Der Fall darf natürlich nicht zu kurz kommen, auch wenn das Dorffest irgendwie doch Vorrang hat. Eine ruhige Gegend sieht anders aus und so hat Boris Kröger einiges zu tun. Das aktuelle Thema Fracking darf nicht fehlen und die Verwicklung der Energiefirma ist nicht zu unterschätzen. Das Buch erzählt eine abgeschlossene Geschichte, die sich wie bei jedem guten Krimi erst auf den letzten Seiten auflöst. Sie ist eingepackt in eine äußerst humorvolle Handlung, die Fans des Humors gefallen, anderen vielleicht etwas zu übertrieben erscheinen wird. Fazit: Bei diesem Buch schwanke ich zwischen vier und fünf Sternen. Mir gefallen die Charaktere, die Krimihandlung, die skurrilen Begebenheiten und das Setting. Ich habe sehr oft gelacht, viel geschmunzelt und konnte mit dem Humor viel anfangen. Allerdings ließ dieses Humor-Feuerwerk im Verlauf des Buchs etwas nach und einiges wurde zu eher lahmen running gags. Ich habe auf jeden Fall erst mal wieder genug von Küstennebel gehört. Ich empfehle deshalb, dringend in die Leseprobe reinzulesen und sich vorher zu informieren, ob die Art des Humors zusagt. Ist dies der Fall, kann ich den Krimi uneingeschränkt empfehlen, alle anderen sollten vielleicht nach einem anderen humorvollen Regionalkrimi greifen.

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Moinsen !
von CabotCove aus Lemgo am 17.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Boris Kröger ist Provinzpolizist in Ueckermünde, dem östlichsten Festlandort Deutschlands, und wohnt bei seiner Oma, die eigentlich Erna heißt, aber nur „Oma Machentut“ genannt wird, weil sie diese beiden Worte so oft benutzt. Boris hat zwei Kollegen, aber wirklich arbeiten fällt immer irgendwie auf ihn zurück, denn der eine... Boris Kröger ist Provinzpolizist in Ueckermünde, dem östlichsten Festlandort Deutschlands, und wohnt bei seiner Oma, die eigentlich Erna heißt, aber nur „Oma Machentut“ genannt wird, weil sie diese beiden Worte so oft benutzt. Boris hat zwei Kollegen, aber wirklich arbeiten fällt immer irgendwie auf ihn zurück, denn der eine ist kurz vor der Rente und der andere mit seinem Hausbau beschäftigt. Er fährt mit Tarek aufs Meer und ist sich sicher, dass er adoptiert ist, denn er ist der Einzige in der Familie, der nicht see-fest ist, denn sogar in der Badewanne wird ihm schon blümerant nach eigener Aussage. Da das jährliche Dorffest ansteht und ein Motorradballett der Polizei mangels Motorrädern ins Wasser fällt, kommt Boris die Thriller-Königin Dora Pan gerade recht. Oma liebt ihre Bücher und da sie für ihr neues Buch recherchiert und ihn begleiten möchte bei seiner Arbeit, verpflichtet er sie im Gegenzug gleich mal zu einem Auftritt auf dem Sommerfest. Richard Fasten hat einen absolut phantastischen Humor, der schon gleich auf den ersten Seiten deutlich zur Geltung kommt und bei mir für mehrere Lachsalven verantwortlich zeichnete. Herrlich !! Er schreibt so schön flapsig, frei nach Schnauze und das passt hier einfach super zur Geschichte und ist herzerfrischend amüsant. Eine gewisse Spannung ist greifbar, aber der Autor hat mehr Wert auf den Humor als auf atemberaubende Spannung gelegt und das ist auch gut so, denn hier passt einfach perfekt zusammen. Besser kann man es kaum noch machen ! Mit Boris hat er einen super Protagonisten geschaffen, der ein wenig tapsig rüberkommt, was ihn aber noch sympathischer für mich gemacht hat. Ich fühlte mich ein wenig an die Romane von Dietrich Faber erinnert, der ähnlich flapsig und lustig schreibt, aber jeder hat schon noch seinen eigenen Stil und so gefallen mir beide Autoren ~ jeder für sich ~ sehr gut. Mein Fazit: 5 Sterne, ganz klar beide Daumen hoch ! Kommentar

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Ein leichter Krimi mit Witz
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 01.05.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der „Fastostsee-Krimi“ ist eine leichte Lektüre und gut zu lesen. Es geht um den Provinzpolizisten Boris Kröger, der auf Schiffen seekrank wird, obwohl er unter Seeleuten groß geworden ist. Sein Freund, der anatolische Fischer hingegen, hat Höhenangst. Als die beiden auf Tarek’s Boot hinausfahren, um die Seekrankheit von Kröger... Der „Fastostsee-Krimi“ ist eine leichte Lektüre und gut zu lesen. Es geht um den Provinzpolizisten Boris Kröger, der auf Schiffen seekrank wird, obwohl er unter Seeleuten groß geworden ist. Sein Freund, der anatolische Fischer hingegen, hat Höhenangst. Als die beiden auf Tarek’s Boot hinausfahren, um die Seekrankheit von Kröger zu beenden, wird der Kutter von einem anderen Schiff gerammt. Tarek will nachsehen und findet an Bord nur Ratten. Deshalb heißt sie von nun an die „Rattenyacht“. Damit fängt der Krimi an. Es gibt zwar in der Geschichte auch ein paar Morde zu klären, die zusammenhängen, aber im Großen und Ganzen wird von den Leuten in Altwarp berichtet. Man lernt den dementen und offensichtlich schwerhörigen Bürgermeister kennen, und die etwas vollleibige Plüschke, die den Tarek gern als Freund hätte. Zudem erfährt man auch von Krögers Großmutter Oma Machentut, die den Namen bekommen hat, weil sie alles „machen tut“. Es ist zwar schon lustig zu lesen, aber gerade die Sätze von Oma Machentut tun manchmal nur weh und sind wenig lustig. Es gibt ein paar nette Momente, wo man wirklich schmunzeln und lachen muss, aber speziell das mit der Oma nervt manchmal. Alles in allem aber ein wirklich netter Roman, der einen Schmunzeln lässt, der aber auch sehr leicht zu lesen ist, weil man nicht wirklich mitdenken muss. Ich werde den nächsten Teil auf jeden Fall lesen, denn ein „Krimi“ zum Entspannen „tut“ manchmal wirklich gut.

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nordisch trocken
von leseratte1310 am 14.04.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Viel passiert nicht im kleinen Ort Altwarp. Aber das stört Dorfpolizist Boris Kröger nicht. Alles ändert sich, als Kröger einen Ausflug mit seinem Freund Tarek macht. Während Kröger wie immer unter Seekrankheit leidet, fühlt sich Tarek auf seinem Kutter sauwohl. Dann haben sie auch noch eine Kollision mit einem Segelboot,... Viel passiert nicht im kleinen Ort Altwarp. Aber das stört Dorfpolizist Boris Kröger nicht. Alles ändert sich, als Kröger einen Ausflug mit seinem Freund Tarek macht. Während Kröger wie immer unter Seekrankheit leidet, fühlt sich Tarek auf seinem Kutter sauwohl. Dann haben sie auch noch eine Kollision mit einem Segelboot, das zwar unbemannt, aber dafür voller Ratten ist. Das beschauliche Leben ist vorbei. Dazu kommt auch noch, dass der Bürgermeister erwartet, dass sich die Polizei beim Hafenfest beteiligt. Als die Kriminalschriftstellerin Dora Pan aus Berlin ins Revier kommt, weil sie Polizeiarbeit live erleben will, erklärt sich Kröger dazu bereit, wenn sie dafür beim Fest etwas vorträgt. Mit den weiteren Protagonisten, wie Krögers Oma Machentut und Nachbar Kirchner, ist das eine sehr skurrile Gesellschaft. Es ist eine schöne Geschichte, die nicht besonders spannend, dafür aber sehr humorvoll ist. Es ist eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die ein überraschendes Ende hat.

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Oma Machentuts Fischsuppe
von P. rogue aus München am 27.02.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Warum dieser seltsame Titel für diese Rezension? Tja, weil dieses Buch genauso daherkommt wie die Fischsuppe der Oma. Sicherlich weiß man da auch nicht so genau, was da alles hinein- und zusammengeworfen wurde und dementsprechend wird das Ergebnis mal schmackhaft sein und mal weniger und man weiß sicherlich auch... Warum dieser seltsame Titel für diese Rezension? Tja, weil dieses Buch genauso daherkommt wie die Fischsuppe der Oma. Sicherlich weiß man da auch nicht so genau, was da alles hinein- und zusammengeworfen wurde und dementsprechend wird das Ergebnis mal schmackhaft sein und mal weniger und man weiß sicherlich auch nicht immer, was das Ergebnis eigentlich sein sollte. Genauso geht es einem mit diesem Buch. Wohin wollte es? Was sollte es werden? Ein Regionalkrimi? Eine nicht ernst gemeinte Sozialstudie? Ein Roman über seltsame Leute in seltsamen Hinterwäldlerorten? Man weiß es nicht, nur eines ist klar: Die Suppe war so schmackhaft nicht. Dabei waren die Zutaten vorhanden, eigentlich. Aber eigentlich, hat mal jemand zu mir gesagt, ist ein Lügenwort. Denn es schickt immer voraus, dass etwas eben nicht so ist, wie man es erwartet. Also, was habe ich denn erwartet? Einen humorvollen Regionalkrimi mit skurilen Leuten. Denn genauso las sich die Leseprobe mit dem Tarek, der fast einzige Fischer in Altwarp, obwohl er aus den anatolischen Bergen stammte, Oma Machentut, die natürlich nicht Machentut, sondern ganz anders heißt, aber so wegen ihrer eigenwillig durchgeführten neuen deutschen Rechtschreibung genannt wird, und Kröger, dem Kapitänsenkel, dem schlecht wird, sobald er auch nur ein Schiff von weitem sieht, und den selbst seine Oma Machentut und seine Eltern nur mit dem Nachnamen anreden. Plötzlich wimmelt es überall von Leichen und das ist ganz, ganz schlecht fürs Dorffest, sagt der Bürgermeister. Der Anfang war auch witzig und versprach ein wahres Lesevergnügen. Eigentlich. Denn uneigentlich konnte das Buch nicht halten, was es versprach. Der Witz wurde schal wie das Bier in den vergessenen Gläsern der Kneipe, Kröger stellte sich als tumber Dorfbulle heraus, der den lieben langen Tag nichts Besseres zu tun hat, als ein wahres Ar... ein wahrer Armleuchter zu sein, meine ich. Dass dann noch eine berühmte Schriftstellerin auftaucht, die ihn begleiten will, um Inspirationen für ihren neuesten Krimi zu erhalten, macht die Geschichte nicht besser. Denn die zog sich und zog sich und beinhaltete immer dasselbe: Kröger trifft auf Leute aus seiner Gegend, benimmt sich wie ein Ar... Armleuchter und macht sich vielleicht nicht allgemein, aber zumindest beim Leser unbeliebt. Um ehrlich zu sein, hätte der Mörder sein Ziel erreicht und ihn umgebracht, hätte es mich nicht gestört, denn lasst uns ehrlich sein: Mobber sind die schlimmste Form menschlichen Abschaums. Im Endeffekt weiß ich nicht, was ich von dem Buch halten soll. Ist es eine Parodie auf Polizisten? Ich kenne durchaus ein paar Vertreter der Staatsgewalt, die zu solch hohlen Aktionen fähig gewesen wären. Sollte es ein humorvoller Roman sein? Dann war es zu wenig, denn die Schmunzler am Anfang entpuppten sich beim weiteren Lesen mehr als unterdrücktes Gähnen. Oder war es eine verpackte Sozialkritik gegen Fracking und Mobbing? Dann war es zu wenig und zu unklar. Aufgrund dieser Vermutungen drücke ich das Buch von 2 auf 3 Punkte hoch, aber diese stehen auf wackligen Babybeinchen. Fazit: Ein Krimi wie eine Fischsuppe. Leider war der Aal zu fettig, der Karpfen zu alt und lediglich die Forelle konnte einen Teil des Essens retten.

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Moin
von raschke64 aus Dresden am 30.09.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Böris Kröger ist in einem kleinen Nest am Oderhaff Polizist. Seine zwei Kollegen sind ständig beim Angeln oder beim Hausbau. So bleibt „alle“ Arbeit an ihm hängen – doch die besteht allenfalls aus gestohlenen Handtaschen oder weggelaufenen Hunden. So halten sich die Anstrengungen in Grenzen. Und er hat Zeit,... Böris Kröger ist in einem kleinen Nest am Oderhaff Polizist. Seine zwei Kollegen sind ständig beim Angeln oder beim Hausbau. So bleibt „alle“ Arbeit an ihm hängen – doch die besteht allenfalls aus gestohlenen Handtaschen oder weggelaufenen Hunden. So halten sich die Anstrengungen in Grenzen. Und er hat Zeit, mit seinem Freund in See zu stechen – um seine ausgeprägte Seekrankheit zu bekämpfen. Denn darunter leidet er stark und schwimmen kann er auch nicht. Doch die beschauliche Ruhe hat ein Ende. Zuerst steht das Dorffest an und Kröger wird vom Bürgermeister zu einer Vorführung verdonnert. Danach findet sich eine Yacht ohne Skipper, dafür voll mit Ratten. Dann taucht die berühmte Krimischriftstellerin Dora Pan auf und will Kröger bei der täglichen Arbeit begleiten. Und zu guter Letzt gibt es einen Toten – ganz nebenbei hat Kröger noch Stress mit seiner Oma … alles doch ein bißchen viel auf einmal. Das Buch nennt sich nicht Kriminalroman und das ist gut so. Denn auch wenn es um Polizei und um Tote geht – ein Krimi ist es wirklich nicht. Statt dessen hätte es richtig witzig werden können – wenn, ja wenn es nicht in so vielen Details der erfolgreichen Serie von Rita Falk ähnelt. Auch dort kämpft ein Dorfpolizist mit widrigen Umständen, seiner Oma, diversen eigenartigen Dorfbewohnern und schwierigen Fällen. Was bei Rita Falk aber eben das Original ist, wirkt dieses Buch wie der 3. oder 4. Abguss davon. Es gibt einfach zu wenig eigene Einfälle und nur das Verlegen der Geschichte in den Norden reicht nicht wirklich. Einzig das Ende und die Auflösung des Falls ist dann eine gute Idee. Alles andere war für mich einfach zu überzogen. Mein Fazit: wer nie eins der Bücher von Rita Falk gelesen hat, wird sicher viel Spaß an diesem Buch haben. Wer die Bücher kennt, ist wohl eher enttäuscht.

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Hinterm Deiche liegt ne Leiche
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 23.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In Altwarp in Vorpommern-Greifswald ist alles etwas anders als sonstwo. Da herrscht kein CSI-Gehabe, auch wenn Boris Kröger gern behauptet, es wäre Klein-Chicago. Besonders als die Kriminalschriftstellerin Dora Pan das kleine Örtchen aufsucht, um Recherchen für ihr nächstes Buch zu machen. Sie ist ständig an der Seite von Kröger... In Altwarp in Vorpommern-Greifswald ist alles etwas anders als sonstwo. Da herrscht kein CSI-Gehabe, auch wenn Boris Kröger gern behauptet, es wäre Klein-Chicago. Besonders als die Kriminalschriftstellerin Dora Pan das kleine Örtchen aufsucht, um Recherchen für ihr nächstes Buch zu machen. Sie ist ständig an der Seite von Kröger und bringt diesen ganz schön ins Schwitzen. Vor allem aber hat er seine liebe Not, die Leichen, die sich inflationär zu vermehren zu scheinen, erst mal zu verstecken, denn dafür hat er erst nach dem großen Hafffest Zeit. Vermutet er doch, dass seine Vorgesetzte, Simone Siebenhaar, hinter allem steckt, denn sie ist ja Pro-PommernGas und somit für das Fracking, gegen das die Toten alle gekämpft hatten. Und so stolpert unser Boris von einer Katastrophe zur nächsten, bis es zum großen Showdown kommt. Anfangs war echt jede Zeile zum Brüllen komisch. Leider haben sich die Gags dann aber sehr schnell durch ständige Wiederholung abgeschliffen. Da hab ich dann auch ebensoschnell die Lust daran verloren. Die Spannung suchte ich vergeblich, die neuen Witze wurden immer seltener und beinahe hätte ich es nicht bis zum Ende des Buches geschafft, aber da zog es glatt noch mal an. Die Wendung am Ende habe ich so nicht erwartet und finde sie super gut ausgedacht und aufgebaut. Das reißt dann die Wertung deutlich noch mal nach oben! Die Protagonisten sind urig und einzigartig. Ob nun der Tarek (der einzige Fischer im Ort und dann ist er auch noch aus Anatolien), der seekranke Boris (der doch eigentlich aus einer Fischerfamilie stammt), die schlitzorige und vandalistische Oma Machentut (die einen „Sprachfehler“ hat, der mit im wirklichen Leben heftige Schmerzen verursacht und der irgendwie ziemlich verdreht im Buch genutzt wird), die verliebte Plüschke (die nicht einsehen will, dass der Tarek kein Interesse hat), dem pummeligen Bürgermeisterenkelchen Sandy Raschke (die ungenießbare Sandkuchen backt) oder der gutmütige, belesene Kirchner (der für die Oma Machentut so alles tut) – sie alle sind einzigartig und wirklich liebevoll gezeichnet. Ich stelle mir gerade die Besetzung im Falle einer Verfilmung vor .... herrlich schräg! Wenn auch nur ein Viertel von den Vorgängen in Altwarp im realen Leben stattfinden würde, gäbe es einen riesigen Skandal. Aber dafür ist es ja auch ein Fastostseeküstenroman, der die Leser zum Lachen bringen soll und nicht den Tatsachen entspricht. Das Land der drei Meere: Sandmeer, Waldmeer, nichts mehr – wird zu: Sandmeer, Waldmeer, Blutmeer. Und obwohl es ein steiniger Weg dahin ist, hat das Buch dann doch drei Sterne verdient, weil mir Anfang und Ende wirklich gut gefallen haben. Nur der Mittelteil war einfach nur zäh und unschön. Fazit: man muss sich kompromisslos darauf einlassen, dann macht das Buch auch Spaß. Aber wenn dann doch ein wenig Anspruch hochkommt, wird es schwierig.

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Hinterm Deiche liegt ne Leiche
von Wortschätzchen am 06.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Hinterm Deiche liegt ’ne Leiche In Altwarp in Vorpommern-Greifswald ist alles etwas anders als sonstwo. Da herrscht kein CSI-Gehabe, auch wenn Boris Kröger gern behauptet, es wäre Klein-Chicago. Besonders als die Kriminalschriftstellerin Dora Pan das kleine Örtchen aufsucht, um Recherchen für ihr nächstes Buch zu machen. Sie ist ständig an... Hinterm Deiche liegt ’ne Leiche In Altwarp in Vorpommern-Greifswald ist alles etwas anders als sonstwo. Da herrscht kein CSI-Gehabe, auch wenn Boris Kröger gern behauptet, es wäre Klein-Chicago. Besonders als die Kriminalschriftstellerin Dora Pan das kleine Örtchen aufsucht, um Recherchen für ihr nächstes Buch zu machen. Sie ist ständig an der Seite von Kröger und bringt diesen ganz schön ins Schwitzen. Vor allem aber hat er seine liebe Not, die Leichen, die sich inflationär zu vermehren zu scheinen, erst mal zu verstecken, denn dafür hat er erst nach dem großen Hafffest Zeit. Vermutet er doch, dass seine Vorgesetzte, Simone Siebenhaar, hinter allem steckt, denn sie ist ja Pro-PommernGas und somit für das Fracking, gegen das die Toten alle gekämpft hatten. Und so stolpert unser Boris von einer Katastrophe zur nächsten, bis es zum großen Showdown kommt. Anfangs war echt jede Zeile zum Brüllen komisch. Leider haben sich die Gags dann aber sehr schnell durch ständige Wiederholung abgeschliffen. Da hab ich dann auch ebensoschnell die Lust daran verloren. Die Spannung suchte ich vergeblich, die neuen Witze wurden immer seltener und beinahe hätte ich es nicht bis zum Ende des Buches geschafft, aber da zog es glatt noch mal an. Die Wendung am Ende habe ich so nicht erwartet und finde sie super gut ausgedacht und aufgebaut. Das reißt dann die Wertung deutlich noch mal nach oben! Die Protagonisten sind urig und einzigartig. Ob nun der Tarek (der einzige Fischer im Ort und dann ist er auch noch aus Anatolien), der seekranke Boris (der doch eigentlich aus einer Fischerfamilie stammt), die schlitzorige und vandalistische Oma Machentut (die einen „Sprachfehler“ hat, der mit im wirklichen Leben heftige Schmerzen verursacht und der irgendwie ziemlich verdreht im Buch genutzt wird), die verliebte Plüschke (die nicht einsehen will, dass der Tarek kein Interesse hat), dem pummeligen Bürgermeisterenkelchen Sandy Raschke (die ungenießbare Sandkuchen backt) oder der gutmütige, belesene Kirchner (der für die Oma Machentut so alles tut) – sie alle sind einzigartig und wirklich liebevoll gezeichnet. Ich stelle mir gerade die Besetzung im Falle einer Verfilmung vor .... herrlich schräg!

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Hinterm Deich liegt ne Leiche
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Moin von Richard Fasten ist ein leicht zu lesener amüsant angehauchter Krimi. Ein Krimi bei dem man nicht viel mitdenken muss und die Geschichte einfach so herunterplätschert. Die Bewohner aus Altwarp, besonders der Polizist Boris Kröger sind sympathisch gezeichnet, aber nicht tiefergreifend erläutert. Man kann sich gut in die... Moin von Richard Fasten ist ein leicht zu lesener amüsant angehauchter Krimi. Ein Krimi bei dem man nicht viel mitdenken muss und die Geschichte einfach so herunterplätschert. Die Bewohner aus Altwarp, besonders der Polizist Boris Kröger sind sympathisch gezeichnet, aber nicht tiefergreifend erläutert. Man kann sich gut in die Landidylle und die Menschen hineinversetzen. Normalerweise geschehen keine besonderen Dinge in dem beschaulichen Dörfchen. Doch als dort zu Recherchezwecken die Krimiautorin Dora Pan auftaucht, häufen sich die Todesfälle. Doch um das Sommerfest in Ruhe feiern zu können, wird dies verschwiegen. Der Provinzpolizist vermutet eine Verschwörung der PommernGas dahinter, die in den Dünen Fracking betreiben möchte, da alle Verstorbenen gegen dieses Projekt waren. Doch das Motiv ist in Wirklichkeit ein ganz anderes. Mit dieser Wendung hatte ich nun wirklich nicht gerechnet und war für mich auch nicht vorhersehbar. Da hat der Autor sich wirklich etwas einfallen lassen. Ansonsten muss ich sagen, das die amüsanten Szenen aus der Leseprobe mich im ganzen Buch dann nicht mehr überzeugen konnten. Alles in allem waren die Witze dann etwas abgeflacht und die eigenartige Grammatik der Großmutter Machentut ermüdend. Wirkliche Spannung gab es zu keinem Zeitpunkt. Trotzdem handelt es sich um einen Krimi, mit überraschendem Ende, der sich leicht lesen lässt und für gute Unterhaltung sorgt.

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Krimi oder Comedy?
von solveig am 20.04.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein Haffbewohner, der unter Seekrankheit leidet – so lernen wir den jungen Polizisten Boris Kröger kennen. Er lebt als „Dorfsheriff“ in Altwarp, wo normalerweise keine aufregenderen Ereignisse auftreten als entlaufene Hunde und gestohlene Handtaschen. Kurz vor dem traditionellen Sommerfest taucht jedoch die berühmte Kriminalschriftstellerin Dora Pan auf, mit der Absicht,... Ein Haffbewohner, der unter Seekrankheit leidet – so lernen wir den jungen Polizisten Boris Kröger kennen. Er lebt als „Dorfsheriff“ in Altwarp, wo normalerweise keine aufregenderen Ereignisse auftreten als entlaufene Hunde und gestohlene Handtaschen. Kurz vor dem traditionellen Sommerfest taucht jedoch die berühmte Kriminalschriftstellerin Dora Pan auf, mit der Absicht, in der dörflichen Idylle für ihr neues Buch zu recherchieren. Anstelle des normal-verrückten Alltags geschehen plötzlich in Altwarp merkwürdige Dinge. Eine Yacht voller Ratten wird im Haff gesichtet, Bauer Hansen wird tot aufgefunden, eine schwarze Limousine mit dunkel getönten Fensterscheiben fährt des öfteren durch das Dorf. Als eine zweite Leiche das geplante Dorffest stört, gibt es Gerüchte einer Verschwörung: die Toten waren nämlich Angehörige einer Bürgerbewegung gegen Fracking. Der eigentliche Krimi und die Ermittlungsarbeit bleiben allerdings auf der Strecke. Das Sommerfest liegt den Dorfbewohnern mehr am Herzen als eine Aufklärung der Mordfälle. Respektlos, „frei von der Leber weg“ erzählt der Autor vom Alltag im Ort und den mehr oder weniger schrulligen Bewohnern. Der Leser macht Bekanntschaft mit Krögers Oma Machentut und ihrer gewöhnungsbedürftigen Grammatik, mit Nachbarn und ehemaligen Schulfreunden des Protagonisten. Das Buch ist flüssig und leicht zu lesen. Doch leider wird der ironisch-selbstkritische Ton, den der Autor zu Beginn des Romans anschlägt (und der mich persönlich durchaus angesprochen hat), später flacher. Über Humor lässt sich bekanntlich nicht streiten. Für meinen Geschmack jedoch gab es zuviel Klamauk. Die witzigen Einfälle, über die ich anfangs gelacht habe, wirken im Verlauf der Handlung überstrapaziert, die Charaktere geraten zu Karikaturen. Witzig um jeden Preis - der Leser weiß nicht so recht: soll dies ein Comedy-Roman sein mit einem Mordgeschehen als Hintergrund? Oder ein Krimi, bei dem das Groteske überwiegt?

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Bunga, Bunga am Oderhaff
von Susanne am 29.04.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Leseprobe hatte mich begeistert: Ein Krimi zum Rätseln und Schmunzeln, was für eine tolle Kombination! Leider wurde ich bitter enttäuscht. Doch worum geht es? Ein Polizist, der bei der Oma wohnt, die immer „machen tut“, ein Fischer aus Anatolien, eine sexy Krimi-Autorin - lauter skurrile Figuren, die Richard Fasten... Die Leseprobe hatte mich begeistert: Ein Krimi zum Rätseln und Schmunzeln, was für eine tolle Kombination! Leider wurde ich bitter enttäuscht. Doch worum geht es? Ein Polizist, der bei der Oma wohnt, die immer „machen tut“, ein Fischer aus Anatolien, eine sexy Krimi-Autorin - lauter skurrile Figuren, die Richard Fasten sich für sein Krimidebüt „Moin“ ausgedacht hat. So weit so gut. Die Geschichte zog sich wie Kaugummi: Nach einem Drittel des Buchs lag immer noch keine Leiche hinterm Deiche! Auch wenn jeder Satz auf „tut“ enden tut, ist das nicht mehr lustig, sondern nervig. Also habe ich nach etwa 100 Seiten aufgegeben und abgebrochen. Meine Meinung: KEIN Krimi, sondern ein Witz! Schade...

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