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Mord am Polarkreis

Ein Lappland-Krimi

(1)
Kautokeino im Norden Norwegens: Ein Staatssekretär wird auf einer abgelegenen Höhenstraße nördlich des Polarkreises tot in seinem Auto aufgefunden, offenbar von einem Scharfschützen ermordet. Die Stockholmer Staatsanwältin Anna Magnusson nimmt private Ermittlungen auf, denn ihre samische Familie scheint involviert. Auf deren Rentier-Weideland ist eine neue Erzgrube geplant und sorgt bei den Rentierzüchtern für heftige Proteste. Als ein weiterer Mord geschieht, spitzt sich die Lage in dem ansonsten so friedlichen Lappland weiter zu ...
"Lars Pettersson hat eine unvergleichliche Begabung, den Schnee, das endlose Weiß, die beißende Kälte, den Morgennebel, die Berge, ja, alles über die atemberaubende Landschaft in Kautokeino, im Norden Norwegens, zu beschreiben. Hinzu kommt die tiefgehende Kenntnis der harten Lebensbedingungen der Menschen dort. Das ist weit entfernt von den romantischen Vorstellungen, die gemeinhin über diesen Kulturkreis herrschen." Skånskan
Rezension
"Interessant, ungewöhnlich, lesenswert" Ruhr Nachrichten, 15.06.2015 "Der ungewöhnlich Ort der Handlung und die Darstellung der wenig bekannten samischen Kultur machen den Roman zu einem spannenden Leseerlebnis." dpa, 23.06.2015 "Lars Pettersson zeichnet mit großer Kenntnis und ohne jede Folklore ein authentisches Bild Lapplands und der samischen Bevölkerung." Barbara Zahn, Bayern 2-Favoriten, 28.07.2015
Portrait
Thorsten Alms, geb. 1966 in Celle, studierte Skandinavistik, Geschichte und Sprachwissenschaft an den Universitäten Bonn und Lund (Schweden). Seit 2003 arbeitet er als freier Literaturübersetzer aus den Sprachen Schwedisch, Dänisch, Norwegisch und Englisch. Er lebt mit seiner Familie in Stolberg bei Aachen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 432
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 15.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17207-8
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 216/125/43 mm
Gewicht 572
Originaltitel Slaktmånad
Auflage 1. Auflage 2015
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Slaktmånad - Schlachtmonat
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 05.08.2015

Der erste Lappland-Krimi aus der Feder des schwedischen Autors Lars Pettersson, "Einsam und kalt ist der Tod", hatte mich vor ein paar Monaten begeistert und beeindruckt, sowohl durch seine Originalität als auch durch die interessanten Einblicke in die Kultur der Samen, der indigenen Bevölkerung Lapplands. Auch dieser zweite Band spielt... Der erste Lappland-Krimi aus der Feder des schwedischen Autors Lars Pettersson, "Einsam und kalt ist der Tod", hatte mich vor ein paar Monaten begeistert und beeindruckt, sowohl durch seine Originalität als auch durch die interessanten Einblicke in die Kultur der Samen, der indigenen Bevölkerung Lapplands. Auch dieser zweite Band spielt wieder hauptsächlich in Kautokeino, einer Gegend, in der noch viele Samen die traditionelle Rentierzucht betreiben. Diese ist eigentlich nicht mehr rentabel; ohne staatliche Subventionen könnte eine Herde kaum eine Familie ernähen. Daher wird Kautokeino zum Pulverfass eines Konflikts zwischen Tradition und Moderne: Festtagskolt und Facebook, kulturelle Identität und wirtschaftliche Interessen. Der Autor kennt Land und Leute gut, da er selber die Winter in Kautokeino verbringt - da kommt keine falsche Postkartenidylle auf. Er beschreibt Vorurteile und Borniertheit auf beiden Seiten des Konflikts, und es ist oft unmöglich zu sagen, wer im Recht ist. Obwohl ich Schauplatz und kulturelle Hintergründe nach wie vor interessant finde, konnte mich "Mord am Polarkreis" jedoch leider nicht so überzeugen und fesseln wie sein Vorgänger. Ich habe mich sehr, sehr schwer damit getan, mich in dieses Buch einzulesen. Ich hatte oft das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis dreht. Viele Themen, die im ersten Band schon eine große Rolle spielten, werden hier fast unverändert erneut aufgegriffen, obwohl zwischen "Einsam und kalt ist der Tod" und "Mord am Polarkreis" fast zehn Jahre vergehen. Der im Klappentext erwähnte Mord wird erst auf Seite 192 entdeckt, und danach ziehen sich die Ermittlungen träge in die Länge - und mutieren zu einer verbissenen Schlammschlacht zwischen den verschiedenen beteiligten Behörden, die sich gegenseitig der Unfähigkeit bezichtigen. Es fiel mir schwer, die Puzzleteilchen zusammen zu setzen, und ich muss zugeben, im Endeffekt hat mich kaum noch interessiert, wer den Staatssekretär denn nun erschossen hat... Das Buch ist in meinen Augen gefangen zwischen zwei Ansätzen: Als Abhandlung über die Kultur der Samen ist es interessant, bringt aber im Vergleich zum ersten Band nur wenig Neues. Als Krimi verliert es sich zu oft in langatmigen Nebenhandlungen und legt ein schleppendes Tempo vor. Es hat großartige Momente, die enormes Potential erahnen lassen, aber dieses Potential wollte sich für mich einfach nicht vollständig entfalten. Die Protagonistin, Anna Magnusson, hat von allen Charakteren wahrscheinlich die größte Entwicklung durchlebt. War sie im letzten Band noch Staatsanwältin in Schweden und ihrer samischen Familie sehr entfremdet, vereint sie nun Tradition und Moderne in einer Person: sie pendelt zwischen Schweden, wo sie Teilzeit als Staatsanwältin arbeitet, und Kautokeino, wo sie auf dem Fjell Rentiere zusammentreibt und schlachtet. Sie ist härter geworden - energischer, aber auch verschlossener, unzufriedener. Obwohl sie jetzt lebt wie eine "echte" Samin, muss sie sich immer noch gegen Misstrauen und Sticheleien behaupten. Ich fand es schwierig, in diesem Band mit ihr mitzufühlen, und auch zu den anderen Charakteren fand ich einfach keinen rechten Zugang - sie erschienen mir meist sehr nüchtern und emotionslos beschrieben, ich konnte ihre Gefühle und ihre Motivation nur selten nachempfinden. Der Schreibstil schwingt sich immer mal wieder zu einer kargen Poesie auf, der ein ganz eigener Zauber innewohnt - aber oft fand ich ihn dann doch zu spröde, fast schon nüchtern und steril. Fazit: Wie schon im ersten Lappland-Krimi von Lars Pettersson fand ich die Einblicke in die samische Kultur wieder faszinierend und interessant, aber dennoch wollte der Funke einfach nicht so recht überspringen. Der Krimi-Teil der Handlung konnte mich nicht überzeugen, sondern erschien mir eher langatmig und verzettelte sich für meinen Geschmack zu sehr in Nebenhandlungen. Vielleicht waren meine Erwartungen nach dem großartigen Vorgänger einfach zu hoch, und "Mord am Polarkreis" ist sicher auch kein schlechtes Buch... Aber es fiel mir sehr schwer, einen Zugang zu ihm zu finden.

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