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Mord mit Schnucke

Heidekrimi

(3)
Die Heide bebt!


Die Kommissarin Hanna Petersen wird nach Hassellöhne strafversetzt, einem Örtchen in der Lüneburger Heide. Doch die Idylle trügt ... Als ein Tourist bei einer Jagd ums Leben kommt, ist Hanna davon überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig: Eine Heidschnuckenherde verwischt die Spuren im Wacholder, die Hasellöhner schweigen plötzlich wie ein Grab, und der junge Dorfpolizist Fritz Westermann verwirrt Hanna mit seinem Charme. Nur die alte Luise steht ihr bei – mit selbstgebrautem Wacholderschnaps, der alle Probleme dieser Welt lösen soll …


Rezension
"Die norddeutsche Autorin hat mit ihrer weiblichen Hauptfigur einen Volltreffer gelandet."
Portrait
Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten und erlebte ihre erste große Liebe mit einem waschechten Hedjer. Das eine oder andere Herz hat sie auch gebrochen, aber das ist wirklich schon sehr lange her. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641109790
Verlag Blanvalet
Verkaufsrang 38.288
eBook (ePUB)
7,99
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Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Leichtigkeit und Charme
von Renate aus Kassel am 07.05.2014

Mord mit Schnucke gehört nicht zu den spektakulären Krimis. Trotzdem kann ich ihn nur weiter empfehlen. Mit Leichtigkeit Charme und Witz wird hier ein Mord aufgeklärt. Erinnert etwas an Auerbach und Keller. Wer Pila Bolle mag, mag bestimmt auch Mord mit Schnucke .

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Idyllische Heide – von wegen: Aber schnuckige Heide mit Mord !
von CabotCove aus Lemgo am 28.12.2013

Strafversetzt muss Hanna Petersen rasch feststellen, dass sich längst nicht jeder in Haselönne in der Lüneburger Heide über die neue Kommissarin freut... Das ist nicht nur ein kultureller Schock nach langen Jahren in Hamburg, auch das Umfeld reagiert nicht gerade begeistert auf sie, vorsichtig ausgedrückt: die Einwohner möchten teilweise lieber... Strafversetzt muss Hanna Petersen rasch feststellen, dass sich längst nicht jeder in Haselönne in der Lüneburger Heide über die neue Kommissarin freut... Das ist nicht nur ein kultureller Schock nach langen Jahren in Hamburg, auch das Umfeld reagiert nicht gerade begeistert auf sie, vorsichtig ausgedrückt: die Einwohner möchten teilweise lieber den toten Vorgänger wieder haben, der schon mal fünfe gerade sein ließ, ihrem Untergebenem Westermann hat man anscheinend vergessen zu erklären, dass sie der Chef ist und der ortsansässige Graf, dem fast die ganze Ortschaft mit Umland gehört und der sich gebährdet wie der ungekrönte König dort, nennt sie abfällig „die Politesse“. Er ist es auch, der den Tod des Bankers Hansen mal eben zum Unfall erklärt. Beim Jagen passiert ja so Einiges, aber Hanna glaubt nicht an einen Jagdunfall und lässt sich nicht beirren. Ihre seltene Gabe, dass sie bei Hautkontakt/Berührung spüren kann, ob jemand ein dunkles Geheimnis hat, ist dabei natürlich auch sehr von Vorteil... Haselönne hat allerdings noch Positives zu bieten: Der örtliche Tierarzt Johann Johannsen, genannt Jo, allerdings lässt ihre Hormone tanzen und ihr Kollege Westermann ist optisch auch nicht ohne... Ihre ältere Vermieterin Luise schwört, dass mit ihrem selbstgebrautem Wacholderschnaps einfach alles aus der Welt geschafft werden kann und steht Hanna mit Rat und Tat zur Seite. Hanna ist eine sehr sympathische, eher untypische und warmherzige Protagonistin. Kein Typ Tussi-Weibchen, eher wirklich tough und durchsetzungsstark, aber dennoch auch nicht unempfänglich für männliche Reize. Gerade in Haselönne muss sie auch ihren Mann stehen, bei all der Feindseligkeit und Schweigsamkeit, die ihr entgegenschlägt... Ich musste so lachen, als ich gelesen habe, dass sie sogar ihrem Navi einen Namen gibt: Hansdieter, herrlich ! DAS genau trifft zwar nicht auf mich zu, aber ich habe mich in vielen anderen Dingen in ihr wiedererkannt und da machte das Buch dann gleich nochmal soviel Spass. Brigitte Kaunitz schreibt nicht nur spannend und sehr unterhaltsam, sondern macht einem auch richtig Lust auf eine Reise in die Lüneburger Heide ? Heidschnucken streicheln ! Sie beschreibt Land und Leute so authentisch und anschaulich, dass man sich glatt selbst dort wähnt – dass die Autorin selbst eine Beziehung zur Lüneburger Heide hat, kann man regelrecht spüren, das hat mir gut gefallen. Ich hatte viel Spass gehabt beim Schlagabtausch zwischen Westermann und Hanna und auch sonst hat das Buch viel Humor, aber auch viel Spannendes zu bieten; eine wirklich gelungene Mischung, die mich sehr gut unterhalten hat. Ich hatte vor diesem Buch schon „Immer Ärger mit Opa” und “Oma packt aus” gelesen, die mir auch beide gefielen und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Mein Fazit Genauso muss ein Buch sein, in das man eintauchen und den Alltag mal für eine Weile vergessen kann ! Eines, das man in keine Genre-Schublade packen kann, weil es gleichzeitig spannend und so herrlich schräg ist.

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Nett
von einer Kundin/einem Kunden aus Hemer am 11.03.2014

Das Buch lässt sich gut lesen und ist nett geschrieben. Allerdings erinnert es stark an die TV Serie Mord mit Aussicht.

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Wo sich die Heidschnucken Gute Nacht sagen
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 15.12.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Brigitte Kanitz ist es gelungen, einen humorvollen Heidekrimi zu schreiben. Die Beschaulichkeit und die ländliche Gegend kann man sich sehr gut vorstellen. Man fühlt sich beim Lesen regelrecht in die Lüneburger Heide versetzt. Hanna Petersen hat es nicht leicht, sich in dem Dorf zu behaupten. Sie ist eine Zugereiste... Brigitte Kanitz ist es gelungen, einen humorvollen Heidekrimi zu schreiben. Die Beschaulichkeit und die ländliche Gegend kann man sich sehr gut vorstellen. Man fühlt sich beim Lesen regelrecht in die Lüneburger Heide versetzt. Hanna Petersen hat es nicht leicht, sich in dem Dorf zu behaupten. Sie ist eine Zugereiste und wenn sie Glück hat, könnte man das bereits nach 40 Jahren vergessen haben. Sie selbst gibt sich in diesem Dorf keine Zukunft, ja ihre Gedanken gehen bereits in die Richtung, nach der Aufklärung des Mordfalles ihre Versetzung zu beantragen. Zuerst bringt sie den Dorfarzt Johann Johannsen gegen sich, da sie sein Geheimnis entdeckt hat. Hanna hat eine seltene Gabe, mit der sie jedoch nicht hausieren geht. Sie kann bei Berührung spüren, ob jemand die Wahrheit sagt bzw. vom Gefühl her erkennen, ob er Böse ist oder nicht. Diese Gabe hilft ihr auch bei den Ermittlungen im Mordfall und bringt sie letztendlich auch auf die richtige Spur. Die Protagonistin ist eine taffe junge Frau, die sich auch in der Männerwelt behaupten kann. Sehr souverän ermittelt sie gemeinsam mit Fritz Westermann in dem Mordfall. Schnell ist es ihr gelungen, Fritz zu überzeugen und gemeinsam mit ihm an einem Strang zu ziehen. Wunderbar sind auch die Nebenfiguren gezeichnet, voran Hannas Vermieterin Luise, die nicht nur ein Zimmer vermietet, sondern im Dorf bekannt ist für ihren Wacholderschnaps, der oft und gern, auch in Mengen konsumiert wird. Überhaupt ist es ziemlich trinkfestes Dörfchen, es wird immer und überall getrunken, ohne dass es negative Ausfälle gibt. Sehr gefallen haben mir auch die Begegnungen mit Alfred, den Hanna gerettet und in ihr Herz gelassen hat. Eigentlich ist die Suche nach dem Mörder fast schon zweitrangig. Ich hatte mehr meine Freude an den Schlagabtauschen zwischen Hanna und ihrem Kollegen oder mit ihrer inneren Stimme. Immer für einen Schmunzler gut waren auch die Ideen von Fritz, ihre Handymelodien ständig neu zu programmieren. Wer möchte von seinem Handy schon mit "Hallo, hier spricht Edgar Wallace" (Seite 145) geweckt werden? Ich hatte viel Spaß während des Lesens. Ein humoriger Krimi, der mich mit der Auflösung des Mordfalles überrascht hat. Ein wunderbarer Plot, der sehr gut umgesetzt wurde. Wenn ich auch nicht glauben kann, dass alles in der Realität bestehen könnte, schmälert es nicht mein Vergnügen, das ich beim Lesen hatte.

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Einfach fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sobald man mit Band 1 von Brigitte Kranitz angefangen hat, möchte man sofort die anderen beiden Bände lesen. Sie schreibt so lustig und locker, dass das Buch für zwischendurch bestens geeignet ist. Sehr zu empfehlen!

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