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Moxyland

Roman

(2)
Weißt du, wer wirklich die Kontrolle hat? Kapstadt in der nahen Zukunft: Eine neue Form der Apartheid hat Einzug gehalten – zwischen Arm und Reich, zwischen Online und Offline. In dieser repressiven Welt kreuzen sich die Wege von vier grundverschiedenen Menschen: der Fotografin Kendra, die nach einer Injektion mit Nanobots als lebende Werbefläche herumläuft; des hedonistischen Videobloggers Toby, der in den Sog eines mysteriösen Online-Computerspiels gerät; der systemkonformen Programmiererin Lerato – und von Tendeka, dem romantischen Antikapitalisten, der nichts Geringeres plant, als das System zu stürzen …Ein Zukunftsthriller von einer der aufregendsten Autorinnen des Genres, und ein Roman mit erschreckend aktuellem Thema: der Verlust der Freiheit in einer technikhörigen Welt - nominiert für den Sunday Times Fiction Prize. Von der Autorin der internationalen Bestseller «Shining Girls» und «Broken Monsters».
Rezension
Moxyland tut Dinge - und das meisterhaft - von denen Autoren anderer Science-Fiction-Romane nicht einmal träumen. Sehr, sehr gut.
Portrait
Lauren Beukes wurde 1976 in Johannesburg, Südafrika, geboren. Sie arbeitet als Autorin und Journalistin und schreibt Romane, Graphic Novels und Drehbücher. Heute lebt sie in Kapstadt. Die Autorin begeisterte mit ihren ersten beiden Romanen «Moxyland» und «Zoo City» und das Feuilleton im englischsprachigen Ausland und gewann für ihr Werk einen der beiden renommiertesten internationalen Sci-Fi- Literaturpreise – den Arthur C. Clarke Award. Ihre Romane «Shining Girls» und «Broken Monsters» waren internationale Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 18.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25969-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/115/27 mm
Gewicht 316
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Hebt sich überraschend von anderen Dystopien ab
von Sandra W. am 18.03.2016

„Moxyland“ von Lauren Beukes Inhalt : Dieser Roman spielt in Kapstadt, wir wissen nicht genau in welcher Zeit, aber auf jeden Fall in der nicht allzu fernen Zukunft. Die Technik ist weit fortgeschritten und wir sind wahrhaft zum gläsernen Bürger geworden. Die Polizei kontrolliert uns über unsere Mobiltelefone. Gängige Bestrafungen für... „Moxyland“ von Lauren Beukes Inhalt : Dieser Roman spielt in Kapstadt, wir wissen nicht genau in welcher Zeit, aber auf jeden Fall in der nicht allzu fernen Zukunft. Die Technik ist weit fortgeschritten und wir sind wahrhaft zum gläsernen Bürger geworden. Die Polizei kontrolliert uns über unsere Mobiltelefone. Gängige Bestrafungen für Ordnungswidrigkeiten und Straftaten : Elektroschocks über das Handy oder gar Abschaltung – das Handy funktioniert gar nicht mehr. In Kapstadt ist man nur etwas, wenn man zu einer Firma gehört. Diese Zugehörigkeit erkauft uns Zutritt zu den höhergestellten Kreisen der Gesellschaft. Ohne Handy können wir in Kapstadt nichts mehr – nicht bezahlen, nicht essen, nicht mal unsere Haustür öffnen. Die Jugendlichen verbringen Ihre Freizeit mit Designerdrogen und Onlinespielen, die soweit entwickelt sind, das sie teilweise in der Realität stattfinden und über Mobiltelefone von den Spielefirmen gesteuert werden. Dazu ist die Nanotechnik soweit ausgereift, dass die Polizei von manipulierten Hunden unterstützt wird und Firmen uns Nanos injizieren, damit wir Ihnen als Werbefläche dienen. Was keiner sehen will, sind die, die durch das Netz fallen – die Armen, die Obdachlosen, die Handylosen, die nicht im System sind und trotzdem irgendwie versuchen, zu überleben. Diese leben in ärmlichsten Verhältnissen. In dieser Welt gibt es Personen, die dagegen ankämpfen : Toby, der von heute auf morgen lebt, dem Einfluss seiner Zickenmutter entkommen will und ein Mädchen nach dem anderen abschleppt und immer auf der Suche nach dem nächsten Drogentrip. Kendra, eine junge Künstlerin, die versucht mit analogen Fotos bekannt zu werden und sich Nanos injizieren lässt und eine lieblose Beziehung führt. Tendeka, der Idealist, der versucht, obdachlosen Jugendlichen zu helfen, aber sein eigenes Leben nicht richtig auf die Reihe bekommt. Er ist verheiratet mit einer Immigrantin, die hochschwanger ist und derzeit illegal in Kapstadt lebt. Lerato, eine Programmiererin der renommierten Firma Communique, die mit ihrer unbequemen Mitbewohnerin Jane immer wieder Probleme hat. Das Schicksal dieser vier Personen verknüpft sich, bis es zum unerwarteten Showdown kommt… Zum Buch : Moxyland ist schwer zu beschreiben. Der überwiegende Eindruck, zummindest von der ersten Buchhälfte : chaotisch. Ideenreich, grotesk. Man wird mit Beschreibungen, Modewörtern und verbalen Bildern überflutet und ist etwas überfordert damit, sich diese skurrile Welt vorzustellen UND noch der Handlung zu folgen. Das macht den Einstieg in die Geschichte finde ich sehr schwierig. Zu Beginn sind die Zusammenhänge zwischen den oben beschriebenen Protagonisten noch etwas schwierig nachzuvollziehen und die wechselnde Sichtweise zwischen den Personen bringt einen etwas durcheinander. Doch etwa bei der Hälfte kippt das Ganze – man meint, auf einmal irgendwie durchzublicken, die Story bekommt ihre Zusammenhänge und Hintergründe, es wird hochspannend und ich als Leser konnte Moxyland zum Schluss nicht mehr weglegen. Das Ende kommt unerwartet gewaltig, schockierend und plötzlich – und lässt den Leser mit vielen Fragen zurück. Es ist auf jeden Fall mal etwas anderes, ich kann nur raten : Traut Euch ran und legt das Buch nicht nach den ersten Seiten weg ! Der Einstieg ist chaotisch, aber am Ende hat es sich gelohnt. Moxyland hebt sich durch seinen eigenwilligen Stil anderen Dystopien gegenüber deutlich ab, und das ist auf jeden Fall eine Leseerfahrung wert !

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Macht eher Angst als Neugier vor der Zukunft
von Silke Schröder aus Hannover am 03.02.2016

Lauren Beukes’ urban-dystopische Fiktion “Moxyland” spielt im Kapstadt der nahen Zukunft. In ihrer durchtechnisierten Welt ist der Wohlstand zwar für einige gewachsen, aber dies nur um den Preis immer größerer Ungleichheit und fast allumfassender Kontrolle der Freiheit des Einzelnen. Beukes zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben ihrer vier jungen... Lauren Beukes’ urban-dystopische Fiktion “Moxyland” spielt im Kapstadt der nahen Zukunft. In ihrer durchtechnisierten Welt ist der Wohlstand zwar für einige gewachsen, aber dies nur um den Preis immer größerer Ungleichheit und fast allumfassender Kontrolle der Freiheit des Einzelnen. Beukes zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben ihrer vier jungen Figuren, wobei sie kapitelweise als Ich-Erzählerin zwischen ihnen hin und her switcht. Mit ihren kühnen Ideen von Nanotechnik-Marketing-Programmen, Biotech-Kampfhunden, technisch ausgefeilten Super-Handys und genetisch veränderten, lebenden Kunstobjekten kreiert die Autorin eine High-Tech-Fabel, die eher Angst als Neugier vor der Zukunft erzeugt. Lassen wir es nicht soweit kommen, damit die Hoffnung auch weiterhin überwiegen kann!

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