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MUC

Roman

(1)
Schon als kleines Mädchen träumte Pia von der sagenumwobenen Stadt MUC, die irgendwo nördlich ihres abgeschiedenen Alpendorfes liegen soll. Jetzt, als Erwachsene, erträgt sie die Enge und Borniertheit ihrer Heimat nicht mehr und macht sich auf den Weg in die legendäre Stadt. Doch die dschungelartige Wildnis, in die sich das Alpenvorland nach der großen Katastrophe vor 100 Jahren verwandelt hat, ist gefährlich. Und auch MUC selbst entpuppt sich nicht als das Paradies, das Pia sich vorgestellt hat.
Portrait
Anna Mocikat, geb. 1977, machte zunächst eine journalistische Ausbildung, ehe sie an der renommierten Drehbuchwerkstatt München (Filmhochschule München) ein Stipendium erhielt und Drehbuchschreiben studierte. Anschließend war sie mehr als zehn Jahre lang im Filmbusiness als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig, wobei sie mit zahlreichen namhaften TV-Sendern und Produktionsfirmen zusammen arbeitete. Später schrieb sie als Gamewriterin für diverse deutsche Videospielhersteller. Anna Mocikat lebt in der Nähe von München, "MUC" ist ihr Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426424087
Verlag Knaur eBook
eBook (ePUB)
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Endlich guter Science Fiction aus Deutschland
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 26.03.2015

Man kennt das in deutschen Buchhandlungen: 5 Regale voller Fantasy, Vampirkram, Elfenwerk. Sorry, nicht meins. Ich liebe Science Fiction. Nicht notwenigerweise Raumschiff-Ballerei, sondern eher die heutige Welt weitergedacht. Die Inhaltsangabe muss ich hier nicht wiederholen. Ich lese viel und breche aber Bücher, die mich nicht fesseln, nach einer Weile ab.... Man kennt das in deutschen Buchhandlungen: 5 Regale voller Fantasy, Vampirkram, Elfenwerk. Sorry, nicht meins. Ich liebe Science Fiction. Nicht notwenigerweise Raumschiff-Ballerei, sondern eher die heutige Welt weitergedacht. Die Inhaltsangabe muss ich hier nicht wiederholen. Ich lese viel und breche aber Bücher, die mich nicht fesseln, nach einer Weile ab. Hier war es anders. Die Stimmung fesselt einen sofort, die Charaktere sind glaubwürdig beschrieben. Man will einfach wissen, wie es weitergeht. Der Autorin bescheinige ich viel Fantasie und das notwendige Handwerkszeug, diese anderen zu vermitteln. Also eine klare Empfehlung. Spannend, und nicht immer so düster, wie es das Cover vermuten lässt. Das etwas offene Ende des Buchs lässt auf eine Fortsetzung hoffen, die ich sofort kaufen werde!

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Tolle Dystopie
von Petra Donatz am 23.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Klappentext München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia. Pia... Klappentext München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia. Pia ist auf der Suche – nach ihrem Bruder, der vor Jahren verschollen ist, und nach Antworten. Denn das große Sterben haben nur Rothaarige überlebt, ihre Haare jedoch sind pechschwarz. Aber MUC ist kein Ort des Wissens und der Freiheit mehr, sondern eine ­gnadenlose Diktatur. Pia muss sich entscheiden, ob sie auf der Seite der Unterdrücker oder der Unterdrückten stehen will. Über die Autorin Anna Mocikat, geb. 1977, machte zunächst eine journalistische Ausbildung, ehe sie an der renommierten Drehbuchwerkstatt München (Filmhochschule München) ein Stipendium erhielt und Drehbuchschreiben studierte. Anschließend war sie mehr als zehn Jahre lang im Filmbusiness als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig, wobei sie mit zahlreichen namhaften TV-Sendern und Produktionsfirmen zusammen arbeitete. Später schrieb sie als Gamewriterin für diverse deutsche Videospielhersteller. Anna Mocikat lebt in der Nähe von München, "MUC" ist ihr Debütroman. Meine Meinung Story Mit dem Buch beginnt eine Geschichte um die aus einem Bergdorf stammende Pia. Im Jahr 2120 ist die Weltbevölkerung fast ausgelöscht. Die letzten Menschen leben oder vegetieren in kleinen Gruppen. Was die Menschen gemeinsam haben sind rote Haare alle bis auf Pia. In ihrem Bergdorf ist sie deshalb eine ausgestoßen. Als Pia nichts mehr hält macht sie sich auf dem Weg nach Muc jener Geheimnisvollen Stadt in der noch alles beim Alten sein soll. Auch ihr Bruder ist vor Jahren dorthin gegangen. Ihr Weg nach Muc ist sogleich eine suche nach ihrem Bruder, sie muss gefahren trotzen, lernt neue Freunde kennen, aber es ist auch ein persönlicher Weg von der „ Bergprinzessin“ zu einer starken Kämpferin. Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen. Anna Mocikat versteht es eine neue Welt, mit wenigen,Worten zu erschaffen. Charaktere Pia wächst einem schnell ans Herz. Als Leser leidet und lebt man mit ihr. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich in dieser neuen Welt behaupten muss. Mein Fazit Auf knapp 370 Seiten soll eine Dystopische Welt entstehen, mit ein wenig Skepsis habe ich das Buch angefangen zu lesen. Es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Anna Mocikat eine Welt erschaffen lässt. Pia ist eine Heldin die einem schnell ans Herz wächst. Außerdem ist die Geschichte nicht so Stereotypisch wie viele Dystopien . An einigen stellen nicht unbedingt immer stimmig ( ob sich Penizillin wirklich 100 Jahre hält? ). Denn einzigen Kritikpunkt denn ich anbringen kann ist dass das Buch zu kurz ist, ich hätte gerne mehr gelesen und erwarte nun sehnsüchtig die Fortsetzung im November. Ich vergebe volle fünf von fünf Sternen mit einem dicken Plus dahinter und eine absolute Leseempfehlung.

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ziemlich überzeugende Dystopie vor toller Kulisse
von Manja Teichner am 05.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Kurzbeschreibung München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia. Pia... Kurzbeschreibung München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia. Pia ist auf der Suche – nach ihrem Bruder, der vor Jahren verschollen ist, und nach Antworten. Denn das große Sterben haben nur Rothaarige überlebt, ihre Haare jedoch sind pechschwarz. Aber MUC ist kein Ort des Wissens und der Freiheit mehr, sondern eine ­gnadenlose Diktatur. Pia muss sich entscheiden, ob sie auf der Seite der Unterdrücker oder der Unterdrückten stehen will. (Quelle: Knaur TB) Meine Meinung Wir schreiben das Jahr 2120. Pia ist von ihrem abgelegenen Dorf auf dem Weg nach MUC, so der Name des ehemaligen München. Sie weiß nicht unbedingt viel darüber, schafft es aber nah genug heranzukommen um eine Gruppe von Schleusern mit deren Schützlingen zu treffen. So gelangt sie letztlich nach MUC. Die Stadt ist komplett verändert. Pia bemerkt MUC ist nicht das Paradies und schon sehr bald muss sie Entscheidungen treffen und Gefahren ausweichen … Der dystopische Roman „MUC“ stammt aus der Feder der Autorin Anna Mocikat. Es ist das Debütwerk der Autorin, in dem sie die Handlung hier bei uns in Deutschland ansiedelt. Die Protagonistin Pia war mir sympathisch. Sie ist 20 Jahre alt und setzt alle ihre Hoffnungen in MUC. Mit ihren pechschwarzen Haaren hebt sich Pia aus der Masse ab. Pia ist ein wenig naiv und wirkt sehr schnell selbstüberschätzend. Im Verlauf der Handlung aber entwickelt sie sich merklich weiter. Neben der Protagonistin gibt es noch Robin und Alea als weitere Charaktere. Sie sind recht interessant, auch wenn man als Leser nicht so besonders viel über sie erfährt und sie so recht blass bleiben. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Man kommt sehr flüssig durch die Seiten. Sie beschreibt die Umgebung, München, sehr bildhaft und detailliert, eben sehr gut vorstellbar. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Pia, wofür Anna Mocikat hier die personale Erzählpersepktive verwendet hat. Die Handlung ist überzeugend. Es gibt von Anfang Spannung, die sich, je weiter man in der Handlung vorankommt, immer noch steigert. Außerdem ist es actionreich und ziemlich rasant. Die Idee hinter der Geschichte ist nicht unbedingt neu. Es gibt wenige Überlebende einer Katastrophe, die sich eine neue Heimat suchen. Anna Mocikat hat diese aber sehr gut umgesetzt. Dass sie die Handlung in Deutschland angesiedelt hat fand ich hier sehr gelungen. Das Ende ist sehr gelungen. Es ist stimmig und bietet, wenn man genauer liest, durchaus auch eine Möglichkeit auf eine Fortsetzung. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „MUC“ von Anna Mocikat ein ziemlich überzeugender dystopischer Roman vor einer tollen Kulisse. Eine sympathische Protagonistin, der flüssig lesbare detaillierte Stil und eine actionreiche interessant gestaltete Handlung haben mir hier spannende Lesestunden beschert und mich begeistert. Empfehlenswert!

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Eine spannende Dystopie
von Silke Schröder aus Hannover am 13.01.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Eigentlich, so könnte man denken, gibt es schon genug Dystopien, die uns zeigen, dass es mit der Menschheit eigentlich nur noch bergab gehen kann. Doch Anna Mocikat gelingt es in ihrem Debütroman "MUC", eine Zukunft zu zeichnen, die zwar ebenfalls nicht allzu rosig aussieht, sich aber trotzdem durch Zwischenmenschlichkeit... Eigentlich, so könnte man denken, gibt es schon genug Dystopien, die uns zeigen, dass es mit der Menschheit eigentlich nur noch bergab gehen kann. Doch Anna Mocikat gelingt es in ihrem Debütroman "MUC", eine Zukunft zu zeichnen, die zwar ebenfalls nicht allzu rosig aussieht, sich aber trotzdem durch Zwischenmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft auszeichnet. Im Mittelpunkt steht ihre Heldin Pia, die auf der Suche nach ihrem Bruder auch selbst ihren Platz finden muss. Dabei geht es der Autorin weniger um reine Action, sondern um das interessante Bild einer Gesellschaft, in der das Gute und das Böse von einander anhängig sind. So ist "MUC", wohinter sich - Flugreisende wissen es - natürlich München versteckt, eine spannende Dystopie, die eigentlich nach einer Fortsetzung schreit. Denn wer möchte nicht wissen, wie es mit Pia und ihren Freunden weitergeht?

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Erstklassiges Debüt
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 09.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Endlich mal eine Dystopie die in Deutschland spielt! Spannend beschreibt die Autorin wie es sein könnte wenn nahezu die gesamte Menschheit Tod wäre. Wie sich die verbleibende Gesellschaft entwickeln könnte und wie die Machverhältnisse sich darstellen. Die Figuren sind so plastisch beschrieben, dass man sie vor seinem inneren Auge sehen... Endlich mal eine Dystopie die in Deutschland spielt! Spannend beschreibt die Autorin wie es sein könnte wenn nahezu die gesamte Menschheit Tod wäre. Wie sich die verbleibende Gesellschaft entwickeln könnte und wie die Machverhältnisse sich darstellen. Die Figuren sind so plastisch beschrieben, dass man sie vor seinem inneren Auge sehen konnte. Aber noch besser, noch bildhafter die Darstellung der Schauplätze, damit schaffte es die Autorin bei mir das Kopfkino in Gang zu setzten, so dass es ratterte bis zum Schluss. Apropos Schluss, der Schluss deutet meiner Meinung nach darauf hin, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Super, gerne, ich freue mich schon jetzt darauf. Die Schreibweise so flüssig, dass ich fast durch die Seiten geflogen bin. Die Spannung beginnt schon auf den ersten Seiten, und steigert sich bin zu einem wirklich tollen Finale. Den einen oder anderen Logikfehler kann man getrost überlesen, denn sie stören nicht wirklich den Lesefluss. Ich kann der Autorin nur zu ihrem wirklich sehr gelungenen Debüt gratulieren, gut gemacht! Ich vergebe hierfür 4,5 von 5 Sternen.

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München 2120
von NiWa aus Euratsfeld am 25.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

München im Jahr 2120. Die Menschheit wie wir sie kennen ist ausgelöscht. Übrig geblieben sind Rothaarige, weil sie gegen den Virus immun waren, und kaum ein Schatten unserer technischen Errungenschaften, die Pia mit großen Augen entdeckt. 100 Jahre nach dem großen Sterben hat sich Pia auf der Suche nach ihrem... München im Jahr 2120. Die Menschheit wie wir sie kennen ist ausgelöscht. Übrig geblieben sind Rothaarige, weil sie gegen den Virus immun waren, und kaum ein Schatten unserer technischen Errungenschaften, die Pia mit großen Augen entdeckt. 100 Jahre nach dem großen Sterben hat sich Pia auf der Suche nach ihrem Bruder auf nach MUC gemacht und hofft in der einstigen Großstadt nicht nur ihn sondern auch Antworten auf ihre Fragen zu finden. Wie haben die Menschen vor dem Virus gelebt? Warum hat sich ihr Bruder nie bei ihr gemeldet? Und warum hat sie als einziger Mensch schwarze Haare? Pia unterscheidet sich nicht nur durch ihr schwarzes Haar von vielen anderen, sondern auch durch ihre Wissbegier. Sie will wissen, was einst geschehen ist, warum der Großteil der Menschen gestorben ist und wie diese einst gelebt haben. So nimmt sie ihre gefährliche Reise nach MUC auf - von dem sie später erfährt, das es eigentlich München heißt - und starrt staunend auf die Überbleibsel einer alten Welt.  Schon hier hat mich die Autorin für sich gewonnen. Pia geht so offen auf neue - eigentlich alte Dinge - zu, interessiert sich dafür und denkt in ihrer Art über deren Verwendung und die Vergangenheit nach, dass man sich sofort in sie einfühlen kann. Waffen, Autos, Toaster oder das Smartphone, es handelt sich um Gegenstände die Pia nur vom Hörensagen kennt und sich mit einer großen Verwunderung Gedanken macht, wozu wir sie wohl einst benötigt haben. Neben der Protagonistin hat mich auch das besondere Setting überzeugt. Wenn Bayern zum Schauplatz einer Dystopie wird, war es für mich als geneigter Leser ein Muss, mit Pia gemeinsam diese Welt zu erkunden und es war einfach mal etwas anderes, sich vom alpenländischen Raum auf nach München zu kämpfen. Natürlich wäre es keine Dystopie, gäbe es kein Regime, das sich über andere stellt und Gegenspieler, die sich in Guerilla-Manier auflehnen. Auch in diesem Punkt hat die Autorin vorzügliche Arbeit geleistet, Einblicke in die Funktionsweise dieser Welt gestattet und trotzdem ausreichend Raum gelassen, um die Neugier auf den nächsten Band anzustacheln. Einzig, während der ersten Kapitel ist mir der Schreibstil etwas holprig vorgekommen, und am Anfang habe ich mir etwas schwer getan, die Welt aus Pias Augen zu betrachten. Trotzdem konnte mich Anna Mocikat auf eine eindrucksvolle Reise ins München der Zukunft entführen und hat mir eine Welt gezeigt, die hoffentlich nicht nach der unsrigen kommen wird. Die MUC-Reihe: Prequel: Robins Reise 1) MUC 2) MUC. Die verborgene Stadt

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Ich fands gar nicht schlecht
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 28.01.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Rezension Obwohl irgendwie jeder Endzeit-Roman ziemlich gleich abläuft – Ende der Zivilisation, neues Machtsystem, Widerständler – hat mich “MUC” von Anna Mocikat besonders gereizt. Das lag wohl vor allem daran, dass die Geschichte in Deutschland spielt, einer Umgebung, die mir bekannt ist, und nicht wie meist, wenn die Welt den... Rezension Obwohl irgendwie jeder Endzeit-Roman ziemlich gleich abläuft – Ende der Zivilisation, neues Machtsystem, Widerständler – hat mich “MUC” von Anna Mocikat besonders gereizt. Das lag wohl vor allem daran, dass die Geschichte in Deutschland spielt, einer Umgebung, die mir bekannt ist, und nicht wie meist, wenn die Welt den Bach runtergeht, in den USA, was das Ganze durch die Ferne weniger greifbar macht. Ich habe bereits mehrere Rezensionen zu diesem Buch gelesen, in denen darüber berichtet wurde, dass man enttäuscht war – das kann ich nicht behaupten. Erzählt wird in der dritten Person, wobei die Protagonistin Pia im Mittelpunkt steht. Den Schreibstil empfand ich als sehr fließend – ich musste mich nicht aufs Lesen konzentrieren, und konnte mich so richtig in die Story fallen und mitreißen lassen. Was mir am meisten an der Geschichte gefiel war, dass sie komplett ohne Zombies auskommt. Die ‘Monster’ sind die Menschen selbst – sei es in Form von Hinterwäldlern, die sozial völlig verkümmert und primitiv auftreten, oder in der Ausführung ‘wahnsinniger Diktator’. Fakt ist: Als Pia aus ihrem Heimatdorf in den Bergen weglief, um ihren Bruder und die sagenumwobene Stadt MUC zu suchen, hat sie mit diesen Gegebenheiten nicht gerechnet. Trotzdem schlägt sie sich durch und findet MUC schließlich. Doch wer die Stadt betritt, hat sich anzupassen – und das ist Pia schon allein körperlich nicht möglich, denn sie hat schwarzes Haar. Soweit keine Besonderheit … doch den Zusammenbruch der Zivilisation erzeugte ein Massensterben, das nur Rothaarige, die eine andere Genstruktur besitzen, überlebten. Mir hat “MUC” gut gefallen – es gibt interessante Charaktere, der Handlungsverlauf konnte mich durchaus überraschen, und so wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Wer also Dystopien mag und nicht unbedingt Zombies oder Science-Fiction-Elemente braucht, ist mit “MUC” gut beraten. Fazit: Ein Endzeit-Roman, der auch ohne Zombies auskommt und sich trotzdem düster und spannend gestaltet.

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Es blieben nach dem Lesen zu viele Punkte offen und zu viele Logikbrüche.
von kvel am 31.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt: MUC, gemeint ist hier die Stadt München, spielt in der Zukunft. Pia ist in einem Bergdorf aufgewachsen. Dort war sie eine Außenseiterin und wurde auch so behandelt. Denn das "Große Sterben", aufgrund einer Virus-Epidemie vor ca. 100 Jahren, haben nur rot-haarige Menschen überlebt; Pia hat aber dunkle Haare. Ihr Bruder hat... Inhalt: MUC, gemeint ist hier die Stadt München, spielt in der Zukunft. Pia ist in einem Bergdorf aufgewachsen. Dort war sie eine Außenseiterin und wurde auch so behandelt. Denn das "Große Sterben", aufgrund einer Virus-Epidemie vor ca. 100 Jahren, haben nur rot-haarige Menschen überlebt; Pia hat aber dunkle Haare. Ihr Bruder hat das Dorf bereits vor einigen Jahren verlassen, um nach MUC zu gehen, da von MUC immer als einen paradiesischen Ort erzählt wurde. Pia will nun ebenfalls nach MUC zum einen um ihren Bruder zu suchen und zum anderen um in MUC ein anders Leben beginnen zu können. Aber schon die Reise nach MUC ist nicht so einfach wie erwartet, sondern beschwerlich und gefährlich. Und auch MUC stellt sich nicht als das erhoffte Paradies heraus, sondern als einen Ort, an dem viele Gefahren lauern, und wo es beschwerlich ist zu überleben. Meine Meinung: Leider hat mir vieles an dem Roman nicht gefallen: Ich fand den sehr detaillierten Erzählstil leider nicht so angenehm, da ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass vieles zu lange dauern und ich nicht "vorwärts" kommen würde; somit kam nicht wirklich Spannung auf. Warum hat die Autorin so Wörter wie "verfickt" oder "abgefuckt" verwendet und diese dann mehr oder weniger erklärt? Sollte dies ein Jugendbuch werden, oder ein Aufklärungsbuch für Jugendsprache?! Ich fragte mich beim Lesen des Öfteren, warum die Menschen nun dümmer sein sollten und weniger wissen als zu "früherer Zeit"?! Es mag ja sein, dass z.B. Öl und Strom nicht mehr verfügbar sei, aber warum sollte das Wissen weg sein?! Denn auch im Mittelalter wurde Wissen von Generation zu Generation weiter gegeben. Die Gruppe um Aela lässt sich von den armen Migranten (gut) bezahlen und leben selber recht gut davon, während sie die Migranten in MUC einfach sich selbst überlassen - finde ich eine fragwürdige Moral. Dieses bemüht-naive nervte mich auf Dauer, auch weil ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass dadurch das Erzählte unnötig in die Länge gezogen wurde: "Ein Mann auf dem Rücken eines großen Tieres drängte sich unsanft an den Fußgängern vorbei und hatte sie angerempelt. Das Tier, auf dem er saß, hatte braunes Fell und lange Beine, die in Hufen mündeten." (S. 158) Manche Punkte haben mir in der Erzählung gefehlt: Warum musste Pia ihr Bergdorf über eine dermaßen hohe Klippe / Steilwand verlassen und konnte diese nicht einfach umgehen, so wie sonst in den Bergen? Wie konnte sich die Gruppe auf ihrer Reise nach MUC mit Nahrung versorgen?! Es wurde fast nur von Laufen, Nachtlager und Nachtwache erzählt. Und welche Rolle hat dieser Falk gespielt, der plötzlich verschwunden ist, und was hatte es mit seinem Geheimtreffen auf sich? Und es kommen so einige Logikbrüche in dem Roman vor (vielleicht weil die Autorin, meiner Meinung nach, dazu neigte zu viel vor zu geben?): "In einigen der geplünderten Häusern standen zahlreiche Tische, Bänke und Stühle und ließen noch deutlich erkennen, was sie einmal gewesen waren. Pias Großvater hatte ihr einmal erzählt, dass es in der alten Zeit sogenannte Bars und Restaurants gegeben habe, Orte, an denen sich Menschen getroffen hätten, um zu essen und zu trinken. Dennoch wunderte sie sich, dass es so viele waren, je tiefer sie nach MUC hineinkamen. Die Menschen der alten Zeit hatten wohl viel Zeit für Muße gehabt. Pia stellte sich vor, wie wunderbar es gewesen sein musste, einfach so in einen Laden hineinzuspazieren und zu essen, worauf immer man Lust hatte." (S. 122) Wieso sollten sie damals essen können, worauf man Lust hätte? Warum hätte es nicht ein Einheitsessen geben sollen?! Wäre das nicht viel naheliegender? Pia war erst kurz vorher aufgewacht und hatte keine Ahnung wie lange sie geschlafen hatte oder ob es Tag oder Nacht sei, aber "... keinerlei Tageslicht ... wahrscheinlich Vormittag." (S. 144) Ehrlich gesagt, konnte ich das Wort "alte Zeit" irgendwann nicht mehr lesen - mir wurde schlecht. Sehr gut fand ich jedenfalls die Idee hinter dem Roman: Auf Pias Reise nach MUC trifft sie auf eine Gruppe, die den gleichen Weg hat, und in diesem Zusammenhang spricht die Autorin von "Schleusern" und "Migranten". Und dass es in MUC einen diktatorischen "Propheten" gibt, der die "Wächter" befehligt. Er selbst in der "Hochstadt" ein sehr angenehmes Leben führt, während dagegen seine Untertanen in der "Unterstadt" in Armut leben. Und dann gibt es noch eine Gruppe von Personen, die sich im Untergrund zusammengeschlossen haben, weil sie selbstbestimmt leben wollen; sie leben als Gemeinschaft im sog. "Hades".

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