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Mütter ohne Liebe

Vom Mythos der Mutter und seinen Tabus

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Medien und Werbung setzen uns täglich eine heile, idyllische Mutter-Kind-Welt vor. Es gilt als ein Sakrileg, die Position der Mutter anzugreifen oder das Wesen der Mutter-Kind-Beziehung zu hinterfragen. Das vorliegende Buch strebt, jenseits der verklärenden Sicht des Muttermythos, eine sachlichere und vollständigere Wahrnehmung von Müttern und Mutter-Kind-Beziehungen an, denn es kann zu viel Verwirrung und unerkanntem Leid in der Beziehung zwischen Müttern und ihren Kindern führen, ein idealisiertes und falsches Bild der Mutter aufrechtzuerhalten.
Zu den hier thematisierten 'Unaussprechlichkeiten' der Mutter-Kind-Beziehung gehören insbesondere Aspekte wie das Eigeninteresse der Mutter am Kind, die Ablehnung der Mutterschaft und das Phänomen der Abneigung, Aggression und Destruktivität gegen die eigenen Kinder, das wohl eines der letzten großen Tabuthemen unserer Gesellschaft ist.
Das Buch rüttelt am Mythos der Mutter und thematisiert realitätsnah verborgene und verleugnete 'Schattenseiten', die dem gesellschaftlichen Bild der Mutter nicht entsprechen, jedoch zur alltäglichen Realität von Kindern und Müttern gehören. Dabei spricht es sowohl eine breite Öffentlichkeit als auch ein interessiertes Fachpublikum an und lädt zur Diskussion ein.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 120
Erscheinungsdatum 24.06.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-456-84740-5
Verlag Huber Hans
Maße (L/B/H) 277/209/9 mm
Gewicht 237
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 96.500
Buch (Taschenbuch)
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Heisses Eisen kühl analysiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 12.10.2009

In diesem grundsätzlichen Buch rüttelt Gaby Gschwend an einem Bild, das uns alle angeht, denn der Mythos der guten und hehren Mutter ist nicht so alt wie die Welt, und kaum eine Frau wird dem idealisierten Mutterbild dauernd gerecht. Eine gute Mutter hat kein Personal, sie ist das Personal, eine... In diesem grundsätzlichen Buch rüttelt Gaby Gschwend an einem Bild, das uns alle angeht, denn der Mythos der guten und hehren Mutter ist nicht so alt wie die Welt, und kaum eine Frau wird dem idealisierten Mutterbild dauernd gerecht. Eine gute Mutter hat kein Personal, sie ist das Personal, eine Surferin auf dem Brett des Multitasking. Sie kann gut kochen, gut gebären, gut lieben, gut hegen und pflegen. Sie ist arbeit- und sparsam. Neben dieser unantastbaren Tugendlichen leben in uns und unseren Müttern aber auch Schattenfiguren: Rabenmütter, Stiefmütter, Eisprinzessinen, Depressive oder Lebensuntüchtige. Mütter, die ihre Kinder nicht unterstützen, sie nicht einmal mögen, denen sie zu viel oder im Weg sind. Mütter, die sich den Bedürfnissen ihrer Kinder nicht unterordnen können oder wollen und sie als Last empfinden. Mütter, die ihre Kinder nieder machen oder sie wie Besitz behandeln. Wütende Mütter, grausame Mütter. Und da stellt es sich heraus, dass wir alle uns und unsere Mütter wieder erkennen in den archetypischen Frauenfiguren, die die versierte Autorin vor uns ausbreitet. Mal mehr, mal weniger, aber wir sie sind uns bekannt. Da hilft kein leugnen. Das Buch: knapp, intelligent, einfühlsam, solidarisch. Absolut empfehlenswert. Susanne G. Seiler

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