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Muttertag

Roman

(24)
Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt.
André Mumots raffiniertes Romandebüt über Abgründe in der deutschen Provinz. Ein so unerschrockenes wie elegantes Spiel mit den Genres.
Rezension
"Muttertag ist ein Buch, das einen fesselt, das man mit ins Bett nimmt, unter die Decke, weil man es weiter und immer weiter lesen muss. Und sei es die ganze Nacht hindurch, Weltuntergang hin oder her." Kathi Flau, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 30.09.2016
Portrait

André Mumot, geboren 1979, hat nach seiner Promotion in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis in Hildesheim für verschiedene Medien, Tageszeitungen und Magazine geschrieben und 2008 das Buch Irrwege zum Ich. Eine kleine Literaturgeschichte des Gehens veröffentlicht. Er ist Theaterkritiker und moderiert "Rang 1", das Theatermagazin im Deutschlandradio Kultur. Zum von Publikum und Kritik gefeierten Bestseller wurde seine Übersetzung des Romans Wunder von Raquel Palacio.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0610-0
Verlag Eichborn Verlag
Maße (L/B/H) 223/152/40 mm
Gewicht 685
Auflage 1. Auflage 2016
Verkaufsrang 36.648
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
7
10
6
0
1

Der Segen, krank zu sein
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigsburg am 16.10.2016

Buchgestaltung: Das Buch ist ein normales Hardcover-Buch mit schönem Schutzumschlag und farblich passendem rotem Kapitalbändchen. Die Qualität wirkt insgesamt sehr wertig und ein schönes Lesebändchen ist auch dabei, was mich sehr gefreut hat. Inhalt: Barbara Rheinberger (geborene Steinert) und ihr Sohn Philip ziehen - mal wieder - in eine neue, kleine Stadt... Buchgestaltung: Das Buch ist ein normales Hardcover-Buch mit schönem Schutzumschlag und farblich passendem rotem Kapitalbändchen. Die Qualität wirkt insgesamt sehr wertig und ein schönes Lesebändchen ist auch dabei, was mich sehr gefreut hat. Inhalt: Barbara Rheinberger (geborene Steinert) und ihr Sohn Philip ziehen - mal wieder - in eine neue, kleine Stadt namens Kronstedt, nachdem sich Barbara von ihrem Mann Harald getrennt hat. Sehr zum Unwohl ihres Sohnes. Vorübergehenden Unterschlupf finden sie im Haus von Richard Korff, dem Onkel von Barbara, zu dem sie bislang gar keinen Kontakt hatte und ihr letztes Familienmitglied ist. Im Hintergrund spannt eine okkulte Sekte ihre Pläne und schon bald wird die Familie Rheinberger mit reingezogen. Der vermeintlich harmlose, gebrechliche alte Onkel Richard offenbart Geheimnisse aus einer längst vergangen geglaubten Vorgeschichte. Die Handlung wird dabei in Prolog, sechs betitelte Kapitel und Epilog aufgeteilt. Hinten im Buch findest sich ein Personenverzeichnis, was ich zum Verständnis und für den Überblick über die ganzen Personen sehr nützlich fand. Meinung: "Muttertag" von André Mumot ist ein meiner Meinung nach sehr gelungenes Debüt. Ich finde darin vorwiegend Elemente eines Thrillers, teilweise aber auch des Horros wieder. Der Autor bedient sich oft längeren Sätzen mit stellenweise mehreren Nebensätzen, was mich eine kurze Eingewöhnungszeit kostete, mich später jedoch überhaupt nicht mehr gestört hat. Die ersten ca. 70 Seiten leiten die meisten Charaktere ein und erzählen zum Teil deren Vorgeschichte und Beweggründe, was den Protagonisten mehr Tiefe verleiht und die Handlung vorbereitet. Danach fängt auch recht plötzlich die Spannung an, die sich daraufhin über den Rest der Handlung zieht - immer wieder abwechselnd mit Spannungshöhepunkten und -tiefpunkten, was einen guten Thrill auslöst und somit dem Genre gerecht wird. Die Handlung wurde gut durchdacht und mehrere Twists sorgen immer wieder für Überraschung; gerade wenn man es am wenigsten erwartet, setzt solch ein Twist meist ein und löst plötzlich "Oha!"-Momente aus. Was ich auch sehr toll fand waren die vielen deutschen Eigenmarken und Firmen, die immer mal wieder genannt werden (bspw. REWE, Miele, etc.), die dazu beigetragen haben, eine gewohnte Atmosphäre aufzubauen. Die Behandlung von interessanten Themen wie Okkultismus, Sekten und psychisch schwer kranken Menschen, die im Roman zentrale Rollen spielen, fand ich aufschlussreich und fundiert. Fazit: Ich fand das Buch insgesamt also wirklich sehr gut. Es hat mich angenehm beschäftigt, als ich krank im Bett liegend nicht viel tun konnte und mich super unterhalten. Ich finde den Debütroman sehr spannend und werde den Autor definitiv weiterverfolgen. Deshalb kann ich auch eine klare Kaufempfehlung aussprechen!

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Anspruchsvoll
von manu63 aus Oberhausen am 22.11.2016

Muttertag ist der Debütroman des Autors Andre Mumot. Der Autor führt den Leser durch Vergangenheit und Gegenwart, durch vielschichtige Handlungsstränge und agiert auf verschiedenen Zeitebenen. Sicherlich kein einfach zu lesender Roman, der mich dennoch fesselte oder gerade deswegen. Gemixt werden Horror mit Thriller und dem Spiel mit Charakteren bei... Muttertag ist der Debütroman des Autors Andre Mumot. Der Autor führt den Leser durch Vergangenheit und Gegenwart, durch vielschichtige Handlungsstränge und agiert auf verschiedenen Zeitebenen. Sicherlich kein einfach zu lesender Roman, der mich dennoch fesselte oder gerade deswegen. Gemixt werden Horror mit Thriller und dem Spiel mit Charakteren bei denen nicht sofort klar ist wer gut oder böse ist oder wer eine Graustufe davon. Ein Personenregister am Ende des Buches ist ganz hilfreich um die verschiedenen Protagonisten einzuordnen. Die Spannungsbögen werden im Buch gut gesetzt und hetzen den Leser von einer Situation zur nächsten. Wer einen einfach zu lesenden Thriller sucht, für den ist Muttertag nicht geeignet, auch nicht für diejenigen die mal schnell ein paar Zeilen zwischendurch lesen wollen. Das Geschehen ist sehr komplex und erfordert Aufmerksamkeit. Für mich ein gelungenes Buch für Anspruchsvolle die eine vielschichtige Handlung mit vielen Strängen und Ebenen mögen.

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„Muttertag“ von Andre Mumot
von einer Kundin/einem Kunden aus Hettstedt am 07.11.2016

André Mumots raffiniertes Romandebüt über Abgründe in der deutschen Provinz. Ein so unerschrockenes wie elegantes Spiel mit den Genres, herausgegeben im Oktober 2016 vom Eichborn Verlag in der Bastei Lübbe AG Klappentext: Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame... André Mumots raffiniertes Romandebüt über Abgründe in der deutschen Provinz. Ein so unerschrockenes wie elegantes Spiel mit den Genres, herausgegeben im Oktober 2016 vom Eichborn Verlag in der Bastei Lübbe AG Klappentext: Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt. Meine Meinung: Eine spannende Mischung aus Horror -, Krimi - und Thrillerelementen, die einen in eine Welt voller Okkultem, Geheimdienstlern und grausamer Rituale zieht. Der Schreibstil ist flüssig, wenn auch sehr sachlich. Durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge hatte ich des Öfteren so meine Schwierigkeiten, die einzelnen Geschichten und Charaktere auseinander zuhalten. Für mich persönlich ließ die Haupthandlung zu viele Fragen offen und zu vieles blieb einfach ungeklärt. Der Epilog lässt auf einen Cliffhänger schließen und vielleicht würde es in einer Fortsetzung mehr Aufklärung geben, was ich mir wünschen würde. Ich möchte nicht abstreiten, dass die Handlung nicht spannend war, aber irgendwie fehlte mir der gewisse Kick. Leider erschloss sich mir auch am Ende des Buches nicht, was die Geschichte oder der Autor eigentlich damit aussagen wollte. Mein Fazit: Zu viele offene Fragen, die mein Lesevergnügen leider etwas schmälerten, trotzdem voller Spannung!

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Muttertag
von einer Kundin/einem Kunden aus Urspringen am 06.11.2016

Barbara hat sich von ihrem Mann getrennt und zieht mit Sohn Philipp vorübergehend zu ihrem Onkel Richard Korff in ein kleines Dorf. Schnell geraden Philipp und Richard ins Visier einer alten Sekte, die Richard schon früher einmal bekämpft hatte. Fluchtartig müssen sie die Wohnung verlassen und eine spannende... Barbara hat sich von ihrem Mann getrennt und zieht mit Sohn Philipp vorübergehend zu ihrem Onkel Richard Korff in ein kleines Dorf. Schnell geraden Philipp und Richard ins Visier einer alten Sekte, die Richard schon früher einmal bekämpft hatte. Fluchtartig müssen sie die Wohnung verlassen und eine spannende Flucht beginnt ... Der Schreibstil ist nicht immer einfach, doch durchhalten lohnt sich, es wird noch richtig spannend und alles fügt sich ..., hilfreich ist hier auch das Personenregister hinten im Buch. Alles in allem ein gelungenes, spannendes Debüt eines neuen Autors. Das Cover ist verwirrend aber übt doch eine gewisse Faszination aus, wobei Rot bei Büchern immer gut ankommt.

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Überraschend gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 24.10.2016

Als ich den Thriller "Muttertag" von André Mumot in der Hand hielt, war ich als alter Thriller-Freund schon recht angetan vom Cover und dem generellen Erscheinungsbild des Buches, aber ich habe jetzt keinen erstklassigen Thriller erwartet, eher ein Buch für ein paar nette Lesestunden am Wochenende. Schon nach kurzer Zeit... Als ich den Thriller "Muttertag" von André Mumot in der Hand hielt, war ich als alter Thriller-Freund schon recht angetan vom Cover und dem generellen Erscheinungsbild des Buches, aber ich habe jetzt keinen erstklassigen Thriller erwartet, eher ein Buch für ein paar nette Lesestunden am Wochenende. Schon nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass dies aber kein Standardwerk ist, sondern ein raffiniert durchdachter Thriller, der sich definitiv auch mit großen Namen dieses Genres messen kann. Dabei ist es nicht nur der Inhalt, welcher außergewöhnlich und fesselnd ist, sondern auch die Tatsache, dass es Mumot versteht den Leser in einer Welt der Spannung zu entführen, ohne dabei offensichtlich und durchschaubar zu werden. Verschiedene Handlungstränge auf unterschiedlichen Ebenen werden im Laufe der Geschichte zu einem. Dies geschieht aber auf eine clevere Art und Weise, die ich sehr schätze. Insgesamt ein klasse Thriller, den man besten Gewissens weiterempfehlen kann. Fünf Sterne!

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Ein gekonntes Versteckspiel
von einer Kundin/einem Kunden aus Freiensteinau am 19.10.2016

Muttertag ist ein Roman von André Mumot, der am 14.10.2016 im Eichborn Verlag erschienen ist. Ein kleines Dorf wird Schauplatz von grausamen Menschenversuchen einer satanistischen Sekte, die ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten und auf die Wiederkehr der Mutter hoffen. 1988 wird eine Sonderkommission gebildet, die mit der Zerschlagung der... Muttertag ist ein Roman von André Mumot, der am 14.10.2016 im Eichborn Verlag erschienen ist. Ein kleines Dorf wird Schauplatz von grausamen Menschenversuchen einer satanistischen Sekte, die ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten und auf die Wiederkehr der Mutter hoffen. 1988 wird eine Sonderkommission gebildet, die mit der Zerschlagung der Sekte beauftragt wird und offensichtlich Erfolg hat, als der Kopf der Sekte ermordet aufgefunden wird. Jahrelang passiert nichts und man glaubt, die Sekte sei zerschlagen. Erst 2014 scheint die Sache wieder ins Rollen zu kommen. Der pensionierte Richard Korff wird in seiner Wohnung überfallen und flüchtet daraufhin mit seinem Neffen Philipp Steinert und das nicht nur vor der Sekte, sondern auch vorm Verfassungsschutz. Nach und nach kommen die beiden mithilfe der betagten Nachbarin Elisabeth Kujawski den Machenschaften der Sekte auf die Spur. Aber was hat der verschwundene Stiefbruder Morten Rheinfelder mit der Angelegenheit zu tun und wie konnte es der Sekte gelingen sich jahrelang unauffällig zu verhalten und warum tritt sie gerade jetzt wieder in Erscheinung? All das wird im Laufe der Geschichte geklärt und obwohl einige Geheimnisse gelüftet werden, bleiben am Ende noch viele Fragen offen. Zentrales Thema der Geschichte ist verstrickten Zusammenhänge zwischen Verfassungsschutz und Sekte. Zwischen allem irgendwie gefangen befindet sich Philipp Steinert, dem sich erst nach und nach die Bandbreite der Zusammenhänge erschließen und durch den die Geschichte einen gewissen Zusammenhang gewinnt. Innerhalb der Handlung finden immer wieder Perspektiv- und Zeitwechsel statt, die den Handlungsstrang teilweise unterbrechen oder zunächst an einer ganz anderen Stelle anzusetzen scheinen. Hat man sich jedoch an den Fluss der Worte und die Wechsel gewöhnt, so kann man relativ schnell verfolgen, wie und warum die einzelnen Kapitel genau so angeordnet sind, wie sie gerade angeordnet sind. Zu Anfang hat mich dieser ständige Wechsel irritiert, aber mit der Zeit konnte ich diese gut nach verfolgen und in den Gesamtzusammenhang einordnen, um am Ende ein relativ geschlossenes Gesamtbild vor Augen zu haben. Oft führt auch die Sprache zu einiger Verwirrung, da gerade in den Passagen über den früheren Anführer der Sekte Bergmann eine sehr gehobene und professorenhafte Sprache verwendet wird. Die Sprache ist einheitlich gestaltet, orientiert sich aber immer an den Personen, aus deren Sicht das Geschehen gerade erzählt wird, sodass der Leser dazu angeregt wird, schnell zwischen den unterschiedlichen "Sprachmelodien und -eigenheiten" hin und her zu schalten. Inhaltlich hat das Buch dem Leser einiges zu bieten. Von den Problemen und der Orientierungslosigkeit der heutigen Jugend, bis hin zu satanistischen Praktiken und den wirren Gedanken - die dem Leser manchmal plötzlich gar nicht mehr so wirr erscheinen - einer Sekte finden sich noch einige andere Themen in dem Buch, die für den Fortgang der Geschichte zunächst unerheblich erscheinen, sich aber im Laufe der Handlung ihre Berechtigung verdienen. Hat man als Leser manchmal zunächst den Eindruck, dass dieser Handlungsstrang eigentlich auch hätte weggelassen werden können, so wird einem im Laufe der Geschichte klar, wieso gerade dieser Handlungsstrang - neben den vielen anderen - eine Berechtigung hat. Das Schreckliche wird in diesem Buch beim Namen genannt, teilweise auch in aller Ausführlichkeit beschrieben ohne dabei jedoch so zu wirken, als ginge es Vordergründig um die Befriedigung der Sensationslust der Menschen, sondern so als seien diese Informationen nur zur Untermauerung hier und da eingestreut worden, um den Leser in Spannung zu versetzen, um in den nächsten Kapiteln jedwede Spannung durch bloßes Weglassen der - teilweise brutalen - Geschehnisse aufrecht zu erhalten. Ein gut abgestimmtes Gesamtkonzept, wie ich finde. Mein Gesamteindruck ist durchweg positiv. Zu Anfang fiel es mir schwer, mich in die Handlung hineinzuversetzen, was wie bereits erwähnt vor allem an den zu Anfang sehr unübersichtlichen Perspektiv- und Zeitwechseln gelegen hat, an die ich mich aber im Laufe der Handlung gewöhnt habe und die meiner Meinung nach auch ihre Berechtigung haben. Der Leser wird bei Laune gehalten, bekommt immer wieder Bruchstückhaft Erinnerungen, Verwicklungen und Parallelszenen serviert, die ihn neugierig machen, aber seine Neugierde nicht etwa befriedigen, sondern noch anstacheln. Erst gegen Ende des Buches scheint es, als seien nun alle offenen Fragen beantwortet, was jedoch nicht der Fall ist. Vieles bleibt ungeklärt, so auch ob es wirklich gelungen ist, die Wiederkehr der Mutter zu verhindern und was mit dem gedächtnislosen Mädchen passiert ist. Dieses Buch ist nichts für Leser, die sich viel Blut und Tod erhoffen, sondern richtet sich an diejenigen, die in die verwirrende und angsteinflößende Welt der Sekten eintauchen wollen. Man streift deren Lebenswelten, taucht manchmal auch tief ein, um mit voller Wucht wieder heraus gezogen zu werden. Ich habe mich selbst manchmal dabei ertappt von der Euphorie der Fanatiker - und das sind sie zweifellos - angesteckt worden zu sein. Wer auf Verwicklungen, Verwirrungen und den gewissen Nervenkitzel steht, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall anschaffen und wird es mit Sicherheit genauso verschlingen, wie ich das getan habe.

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hochinteressant
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2016

Inhalt: "Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen.... Inhalt: "Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt. André Mumots Debüt aus der deutschen Provinz ist ein unerschrockenes Spiel mit den Genres und ein elegantes Vexierspiel." Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das Cover und den Buchtitel... Das Buch wirkt hochwertig mit dem Bändchen und dem Schutzumschlag. Nach Lesen der Inhaltsangabe war ich so neugierig, dass ich das Buch einfach lesen musste... Irgendwie hatte ich etwas vollkommen anderes erwartet... bin jedoch positiv überrascht. Interessante und zugleich auch beängstigende Themen wie z.B. Okkultismus, psychische Erkrankungen spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte es, da es als Roman eingestellt ist, leichter verdaulich erwartet! Aber da ich Grausel und Grauen irgendwie ja mag, ist es nicht weiter tragisch! Ein Buch, das ich wirklich weiterempfehlen kann!

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Ein intensives Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 01.12.2016

Bei Muttertag handelt es sich aus meiner Sicht um eine Mischung aus Horrorroman und Thriller. Im Mittelpunkt steht eine Sekte, welche speziell erkrankten Menschen einen Zufluchtsort bietet. In dieser entlegenen Villa finden Experimente an diesen Kranken statt und es kommt immer wieder im Umkreis zu vermissten Personen. Der Pensionär Korff... Bei Muttertag handelt es sich aus meiner Sicht um eine Mischung aus Horrorroman und Thriller. Im Mittelpunkt steht eine Sekte, welche speziell erkrankten Menschen einen Zufluchtsort bietet. In dieser entlegenen Villa finden Experimente an diesen Kranken statt und es kommt immer wieder im Umkreis zu vermissten Personen. Der Pensionär Korff hatte in seiner Vergangen-heit bereits intensiv mit dieser Sekte zu tun, dachte aber, dass dieses Kapitel in seinem Leben für immer geschlossen sei. Als eine alte Bekannte vor seiner Türe steht, weiß er dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist und sich die Personen in seiner näheren Umgebung in Gefahr befinden.  Andre Mumot erzählt in Muttertag eine sehr komplexe und vielschichtige Geschichte. Sein sehr bildreicher und intensiver Schreibstil erfordert beim Lesen die volle Konzentration, da ansonsten der Überblick über die Geschehnisse verloren geht. Er arbeitet dabei mit vielen Charakteren (eine Auflistung der wichtigsten Personen ist im Anhang beigefügt) und wechselt ständig die Perspektiven des Erzählers. So blieb ich zu Beginn der Geschichte noch lange außen vor und es war Durchhaltevermögen gefragt, um sich der Versuchung, das Buch zur Seite zu legen, zu widersetzen. Im Nachhinein bin ich froh das Buch beendet zu haben, da die vielen Handlungsstränge immer mehr ineinanderfließen und sich zu einem Ganzen ergänzen. Das Finale hat mich aber auch noch nachdenklich zurückgelassen und ich bin froh das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen zu haben, um mir über die Kommentare der anderen Teilnehmer die Handlung zu verdeutlichen. Insgesamt stellt "Muttertag" von Andre Mumot eine wirkliche Herausforderung an den Leser dar und genau diese Vielschichtigkeit und der anspruchsvolle Schreibstil veranlasst mich das Buch mit vier von fünf Sternen zu bewerten!!!

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Ein intensives Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 01.12.2016

Bei Muttertag handelt es sich aus meiner Sicht um eine Mischung aus Horrorroman und Thriller. Im Mittelpunkt steht eine Sekte, welche speziell erkrankten Menschen einen Zufluchtsort bietet. In dieser entlegenen Villa finden Experimente an diesen Kranken statt und es kommt immer wieder im Umkreis zu vermissten Personen. Der Pensionär Korff... Bei Muttertag handelt es sich aus meiner Sicht um eine Mischung aus Horrorroman und Thriller. Im Mittelpunkt steht eine Sekte, welche speziell erkrankten Menschen einen Zufluchtsort bietet. In dieser entlegenen Villa finden Experimente an diesen Kranken statt und es kommt immer wieder im Umkreis zu vermissten Personen. Der Pensionär Korff hatte in seiner Vergangen-heit bereits intensiv mit dieser Sekte zu tun, dachte aber, dass dieses Kapitel in seinem Leben für immer geschlossen sei. Als eine alte Bekannte vor seiner Türe steht, weiß er dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist und sich die Personen in seiner näheren Umgebung in Gefahr befinden.  Andre Mumot erzählt in Muttertag eine sehr komplexe und vielschichtige Geschichte. Sein sehr bildreicher und intensiver Schreibstil erfordert beim Lesen die volle Konzentration, da ansonsten der Überblick über die Geschehnisse verloren geht. Er arbeitet dabei mit vielen Charakteren (eine Auflistung der wichtigsten Personen ist im Anhang beigefügt) und wechselt ständig die Perspektiven des Erzählers. So blieb ich zu Beginn der Geschichte noch lange außen vor und es war Durchhaltevermögen gefragt, um sich der Versuchung, das Buch zur Seite zu legen, zu widersetzen. Im Nachhinein bin ich froh das Buch beendet zu haben, da die vielen Handlungsstränge immer mehr ineinanderfließen und sich zu einem Ganzen ergänzen. Das Finale hat mich aber auch noch nachdenklich zurückgelassen und ich bin froh das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen zu haben, um mir über die Kommentare der anderen Teilnehmer die Handlung zu verdeutlichen. Insgesamt stellt "Muttertag" von Andre Mumot eine wirkliche Herausforderung an den Leser dar und genau diese Vielschichtigkeit und der anspruchsvolle Schreibstil veranlasst mich das Buch mit vier von fünf Sternen zu bewerten!!!

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Sehr düster
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 29.11.2016

Covergestaltung und Bucheinband: Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen. Es sieht düster und unheimlich aus. Der Buchtitel ist "zerbrochen", genauso wie das Gesicht des Kindes. Das Kind steht auf dem Kopf und insgesamt sieht das Cover außergewöhnlich aus. Es ist... Covergestaltung und Bucheinband: Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen. Es sieht düster und unheimlich aus. Der Buchtitel ist "zerbrochen", genauso wie das Gesicht des Kindes. Das Kind steht auf dem Kopf und insgesamt sieht das Cover außergewöhnlich aus. Es ist auffällig! Nur die Farben rot, schwarz und weiß kommen zum Einsatz, diese verstärken die Wirkung und es entsteht ein toller Kontrast. Inhalt und eigene Meinung: Was für eine Geschichte! Barbara zieht mit ihrem Sohn erstmal zu ihrem Onkel Richard. Grund dafür ist die Trennung von ihrem Mann. Er wohnt in einem kleinen Dorf, das sehr düster und mysteriös ist. Die Sekte die es dort früher gab, ist wieder zurück und diese ich de, Onkel und Philipp (Barbaras Sohn) auf den Fersen und sie müssen schnellstens den Ort verlassen. Eine spannende Flucht! Die Sekte, dunkle Messe, Opfer, ein verkommenes Haus - der absolute Horror! Schon bei dem Cover und der Beschreibung habe ich gedacht: "Ob -Roman- das treffende Genre ist?" Es würde aufjedenfall auch zu Thriller passen. Der Schreib- und Erzählstil ist super fesselnd und spannend, aber insgesamt anspruchsvoll. Toll und hilfreich finde ich das Register der Personen.

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Nichts für Zwischendurch
von einer Kundin/einem Kunden aus Helmbrechts am 26.11.2016

Das Buch selbst wird als Roman deklariert wobei ich der Meinung geht das es eher in das genre Thriller oder sogar Horror eingeordet werden sollte. Das Cover lässt schon auf diese genre schließen. Der Schreibstil des Buches ist gewöhnzngsbedürftig was den Lesefluss zunächst sehr zäh gestaltet. Man sollte sich beim... Das Buch selbst wird als Roman deklariert wobei ich der Meinung geht das es eher in das genre Thriller oder sogar Horror eingeordet werden sollte. Das Cover lässt schon auf diese genre schließen. Der Schreibstil des Buches ist gewöhnzngsbedürftig was den Lesefluss zunächst sehr zäh gestaltet. Man sollte sich beim lesen ausschließlich auf das Buch konzentrieren damit alles verständlich wird. Der Inhalt des Buches befasst sich mit dem Thema von Sekten. Barbara ziht mir Ihrem Sohn zu ihrem Onkel Richard, den sie bisher kaum kennt. Kaum dort angekommen geraten sie in das Visir einer Sekte. Da die Polizei mit der aufdeckung de Sekte keinen erfolg hatte versuchen sich der Sohn Phillip und Okel Richard mit ein wenig Hilfe selbst an der Aufklärung. Insgesammt für mich doch ein sehr gelungenes Buch wenn man den Schreibstil mag.

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Ein vielfältiger, abwechslungsreicher Roman...
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonberg am 17.11.2016

Muttertag - ein Roman von André Mumot mit 484 Seiten (Teil 1-6) im Hardcover aus dem Hause eichborn. Das Cover in schwarz gehalten mit roter Aufschrift und die weibliche Person in rot mit schwarzen langem Haar, kopfüber - ein Hingucker. Das rote Lesebändchen eine angenehme Leseerleichterung. Flüssiger Schreibstil und gut lesbare Schrift -... Muttertag - ein Roman von André Mumot mit 484 Seiten (Teil 1-6) im Hardcover aus dem Hause eichborn. Das Cover in schwarz gehalten mit roter Aufschrift und die weibliche Person in rot mit schwarzen langem Haar, kopfüber - ein Hingucker. Das rote Lesebändchen eine angenehme Leseerleichterung. Flüssiger Schreibstil und gut lesbare Schrift - auf gelbem Papier. Zusammenfassung: Ein abgeschiedenes Dorf, eine verfallene Villa, sowie vertuschte Experimente und Menschen, die sich in einer einsamen Kappelle verstecken, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange Zeit war Ruhe, doch nun kehrt die gefürchtete schreckliche Sekte zurück, um ihre grausamen Pläne fortzuführen. Ausgerechnet der Pensionär Richard Korft gerät in das Interesse der Sekte und bald danach verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die kein Erbaren kennt. Fazit: Man mußte sich schon beim Lesen sehr konzentrieren, um zu Anfang verschiedene Handlungen & Zeitebenen der Protagonisten nicht durcheinander zu bringen. Aber dadurch wurde die Spannung aufrechterhalten, so daß man wissen wollte, wie sich die verschiedenen Handlungen miteinander verbinden, etc. Die Charaktere von schwierigen familiären Beziehungen und die Skrupellosigkeit der Sekte werden dem Leser nahe gebracht. Man hatte manchmal das Gefühl, der Roman ähnelt einem Krimi. Gott sei Dank gibt es immer wieder überraschende Wendungen und Lösungen, so daß meine Empfehlung lautet: Unbedingt lesenswert!

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Ein sperriges Debüt
von LinaLiestHalt am 14.11.2016

„Die insgeheim am meisten gefürchtete Sache geschieht immer.“ – Cesare Pavese Ein abgeschiedenes Dorf, in dem eine geheimne Sekte Menschenversuche vornimmt und schreckliche Dinge geschehen. Eine Ermittlung, die nach vielen Jahren wieder aufgerollt wird und ein Jugendlicher, der sich plötzlich mit seinem Großonkel auf der Flucht vor dem Nachrichtendient und... „Die insgeheim am meisten gefürchtete Sache geschieht immer.“ – Cesare Pavese Ein abgeschiedenes Dorf, in dem eine geheimne Sekte Menschenversuche vornimmt und schreckliche Dinge geschehen. Eine Ermittlung, die nach vielen Jahren wieder aufgerollt wird und ein Jugendlicher, der sich plötzlich mit seinem Großonkel auf der Flucht vor dem Nachrichtendient und zwielichten gestalten wiederfindet. „Muttertag“ ist das gruselige, sperrige Romandebüt von André Momot, dem es in exzellenter Weise gelingt, die schrecklichen Abgründe der menschlichen Psyche mit Urängsten, deutscher Provinz und interlligenten Figurenentwicklungen zu kombinieren. In zahlreichen, zu Beginn den Leser auch teils überfordernden Erzählsträngen nähert man sich so einem Finale an, dessen Ausgang einen beunruhigt zurücklässt. Was ist hier Einbildung, was Paranoia und was Realität? Die grenzenlose Skrupellosigkeit einer fanatischen Sekte wird ebenso beleuchtet wie die schwierigen und komplexen familiären Beziehungen einer Familie. Die Atmosphäre ist düster und unheimlich, paranormale Ereignisse wechseln sich ab mit einer wilden Verfolgungsjagd und Ermittlung im Wettlauf mit Zeit und Nachrichtendienst. Überraschende Wendungen findet man hier immer wieder! Was ich besonders hervorheben möchte, ist der exzellente Umgang mit meist nebensächlichen medizinischen Details. Und wenn es nur darum geht, dass bei der infetiösen Mononukleose sich Milz- und Leber vergrößern. Oft recherchieren Autoren bei solchen Spitzfindigkeiten nicht gut genug und das macht ihre Geschichten in meinen Augen dann auch unglaubwürdiger. Umso schöner, dass sich hier ein paar Schmankerl finden ließen neben dem fiktiven Morbus Skuratov. Lesenswert allein schon wegen der detailreich ausgearbeiteten, vielschichtigen Figuren! Allerdings braucht man zu Beginn einen langen Atem.

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Anders als erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Soltau am 12.11.2016

Dieses Buch war ganz anders, als ich es mir vom Cover her vorgestellt hatte. Ich war auf einen "normalen" Roman gefasst, doch was mich dann erwartet hat, war eine tolle Geschichte, gespickt mit Horror- und Thrillerelementen. Geschickt miteinander verbundene Handlungsstränge, die mich zuerst noch verwirrt hatten, sich aber im... Dieses Buch war ganz anders, als ich es mir vom Cover her vorgestellt hatte. Ich war auf einen "normalen" Roman gefasst, doch was mich dann erwartet hat, war eine tolle Geschichte, gespickt mit Horror- und Thrillerelementen. Geschickt miteinander verbundene Handlungsstränge, die mich zuerst noch verwirrt hatten, sich aber im Laufe des Buches aufklärten. Der Plot dreht sich rund um das Thema Sekte und Okkultismus. Es geht um ein Dorf, in dem früher eine Sekte ihr Unwesen getrieben hat, bis sie vermeintlich zerstört worden ist. Doch sie taucht wieder auf und betet ein Mädchen an, das sein Gedächtnis verloren hat. Das Thema ist gut recherchiert worden. Ein weiterer Handlungsstrang, eigentlich sogar der größte, ist die Geschichte rund um Philipp. Er zieht mit seiner Mutter zu seinem Onkel, wo sie in Kontakt mit der Sekte kommen. Es gibt viele Wendungen, die die Spannung aufrecht erhalten und einen zum Weiterlesen antreiben. Die Protagonisten sind gut ausgeleuchtet, besonders Philipp, dank des Personenverzeichnisses am Buchende findet man sich mit den verschiedenen Charakteren gut zurecht. Was mir auch gut gefallen hat, sind die Beschreibungen der Orte, der Autor hat eine sehr bildliche Sprache. Den einen Stern ziehe ich für die teilweise zuerst verwirrenden Handlungsstränge ab, die den Lesefluss etwas stören.

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Ein etwas skurriler, aber spannender Muttertag
von einer Kundin/einem Kunden aus Worpswede am 02.11.2016

André Mumot bringt mit seinem Debüt „Muttertag“ eine nicht ganz einfache und etwas skurrile Geschichte heraus, die mich nicht vollständig vom Hocker gehauen hat. Zum Inhalt: In diesem Roman geht es um eine okkulte Sekte, um eine unheilvolle Krankheit und um Richard Korff, der mit Philip seinem „Großneffen“ in das Fadenkreuz... André Mumot bringt mit seinem Debüt „Muttertag“ eine nicht ganz einfache und etwas skurrile Geschichte heraus, die mich nicht vollständig vom Hocker gehauen hat. Zum Inhalt: In diesem Roman geht es um eine okkulte Sekte, um eine unheilvolle Krankheit und um Richard Korff, der mit Philip seinem „Großneffen“ in das Fadenkreuz der Behörden und der Sekte gerät. Es beginnt eine gemeinsame Suche nach der Wahrheit und der eigenen Vergangenheit. Mein Eindruck: Ich bin von diesem Roman hin- und hergerissen. Auf der einen Seite ist die Geschichte sehr gut konstruiert und bietet neben einer anhaltenden Spannung alles, was man zum Gruseln braucht. Die knapp 500 Seiten waren dennoch nicht immer leicht zu lesen. Woran das nun wirklich gelegen hat, ist mir selbst etwas schleierhaft und ich bin mir nicht sicher, ob es an der Thematik oder am Schreibstil lag. Auffällig waren vor allem die Einleitungen zu den Kapiteln und Abschnitten, bei denen man sich erst einmal orientieren muss, mit welchem Charakter und Handlungsstrang man es gerade zu tun hat. Einige Beschreibungen empfand ich persönlich etwas lang gezogen. Dabei ist das Schreiben an sich gar nicht schlecht und es sind einige interessante Wort- und Satzspiele dabei zu finden. Die Charaktere sind in ihrer eigenen Geschichte und Welt anschaulich beschrieben, gehen aber nicht immer bis ins letzte Detail in die Tiefe. Die Handlung ist fein verwoben und überrascht den Leser zum Ende hin noch einmal. Einige Kernpunkte der Geschichte erscheinen mir etwas surreal. Aber im Rahmen einer fiktiven Geschichte geht das natürlich vollends in Ordnung. Fazit: Eine interessante, fein gestrickte Geschichte, die mit viel Spannung daher kommt. Letztlich aber eine leicht abgeschwächte Leseempfehlung, aus oben genannten Gründen.

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Keine leichte Kost
von leseratte1310 am 25.10.2016

Nachdem sich Barbara Rheinberger von ihrem Mann getrennt , zieht sie wieder einmal mit ihrem Sohn Philip um. Vorrübergehend kommen sie bei einem Onkel von Barbara, Richard Korf, unter, der ihr eigentlich auch fremd ist. Aber sie geraten ins Visier einer grausamen Sekte und Richard und Philip können gerade... Nachdem sich Barbara Rheinberger von ihrem Mann getrennt , zieht sie wieder einmal mit ihrem Sohn Philip um. Vorrübergehend kommen sie bei einem Onkel von Barbara, Richard Korf, unter, der ihr eigentlich auch fremd ist. Aber sie geraten ins Visier einer grausamen Sekte und Richard und Philip können gerade noch fliehen. Philip hat etwas gesehen, das ihn verwirrt. Doch was der Onkel erzählt, sorgt dafür, dass Philip nur noch verstörter wird. Vor vielen Jahren war die Polizei der Sekte schon einmal auf den Fersen. Die Gruppe sollte zerschlagen werden. Da aber der Anführer ermordet wurde, glaubten sie sich am Ziel. Nun sind dem Sekte und Verfassungsschutz dem Rentner Richard Korf und Philip auf den Fersen. Mit Hilfe der betagten Nachbarin Elisabeth Kujawski versuchen sie Licht ins Dunkel zu bringen. Der Schreibstil war am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, denn er lässt sich nicht so flüssig lesen. Die Perspektiven wechseln ab, und so lernt man eine Reihe Teilaspekte kennen, die sich erst spät zu einem Ganzen formen. Dennoch wird nicht alles aufgelöst. Die Geschichte ist düster und beklemmend. Es geht um eine Sekte, Okkultes, Menschenopfer und grausame Versuche an Menschen. Warum sind die Sekte und der Verfassungsschutz hinter Korf her? Welche Verstrickungen gibt es? Jeder der Charaktere ist ausführlich beschrieben und hat seine besondere Persönlichkeit. Ich konnte mich allerdings mit keinem identifizieren. Das Buch "Muttertag" von André Mumot ist als Roman deklariert, daher hatte ich eigentlich ganz andere Erwartungen. Herausgestellt hat sich, dass es eine Mischung aus Horror und Thriller ist. Es ist spannend und immer neue Informationen, die einzuordnen sind, halten einen bei der Stange. Es ist keine leichte Kost, die einem hier geboten wird. Wer den Mix aus Thrill und Horror mag, bekommt mit „Muttertag“ ein abwechslungsreiches, spannendes und erschreckendes Buch.

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dunkel, düster, mysteriös
von einer Kundin/einem Kunden aus Nittendorf am 20.10.2016

(0) Ein Debüt von Andre Mumot über ein Dorf wo wird auf die Leuten experimentieren , über eine Sekte, Okultyzmuz, und große Einsamkeit. Ein Debüt welche kann ich bezeichnen als Thriller und Horror, aber auch gute Krimi ist dabei, dem Autor ist gelungen die drei Genre in... (0) Ein Debüt von Andre Mumot über ein Dorf wo wird auf die Leuten experimentieren , über eine Sekte, Okultyzmuz, und große Einsamkeit. Ein Debüt welche kann ich bezeichnen als Thriller und Horror, aber auch gute Krimi ist dabei, dem Autor ist gelungen die drei Genre in geschickten Still zusammen verbinden. Bein Richard Korf, einem auf die erste Blick ganz harmlosen Pensionär wohnt sein Neffe Philip Steiner mit seine Mutter , Barbara, gleich nach dem die Mutter ist umgezogen die zwei sind Opfer von einem Überfall, die beide können entkommen, aber das was hat Philip in díese Nacht gesehen hat ihn tief erschüttert. Mit Hilfe einer Freundin von Richard Korf, Elisabeth Kujawski der Onkel und der Neffe machen sich auf den Weg, sie müssen verschwinden, sie sind in große Gefahr , unterwegs der Philip hört einige Erklärungen welche machen ihn noch mehr verwirrt und unsicher und der harmlose Pensionär auf einmal ist ganz andere Mensch... Der Schreibstil am Anfang hat mir Probleme gemacht, ist nicht flüssig und nicht leicht aber nach einigen Seiten habe ich mich gewöhnt , die ständige Wechsel von die Erzählperspektive hat gesorgt dass ich muss mehrere Sätze wiederholen, aber die ganzen Mühe haben sich gelohnt , nach die Gewöhnungsphase fällt das lesen leichter und das einzelne Puzzle Teile wandern auf richtige Platz . Die Personen in diesen Buch sind nicht nur oberflächlich, der Autor hat jeder einzelner ein Personalriss und Charakter gegeben, auch das Gefühlswelt ist gut spürbar. Die Atmosphäre ist sehr düster und beklemmend , ganze Zeit die Stimmung ist schwer und drückt, aber hier passt das ganz gut, meine Meinung das muss so sein, ohne die Düsterkeit werden die Geheimisse und die mysteriöse blass und flach. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen !!

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Schwieriger Thriller
von Ele am 30.11.2016

Muttertag ein Debütroman von Andrè Mumot, 493 Seiten erschienen im Eichborn-Verlag. Die Bewohner eines Dorfes sind erschüttert - grausige Experimente werden in einer Villa durchgeführt. Eine skrupellose Sekte vollzieht geheimnisvolle Rituale. Entstellte Kreaturen treiben sich herum, Menschen verschwinden. Der harmlos wirkende Pensionär Richard Korff, wird in diese... Muttertag ein Debütroman von Andrè Mumot, 493 Seiten erschienen im Eichborn-Verlag. Die Bewohner eines Dorfes sind erschüttert - grausige Experimente werden in einer Villa durchgeführt. Eine skrupellose Sekte vollzieht geheimnisvolle Rituale. Entstellte Kreaturen treiben sich herum, Menschen verschwinden. Der harmlos wirkende Pensionär Richard Korff, wird in diese verwerflichen Machenschaften hineingezogen und bringt dadurch auch noch seine restliche Familie in Gefahr. Andrè Mumonts Debütroman war für mich sehr anstrengend zu lesen. Durch die häufigen Szenen- Zeiten und Ortswechsel, auch durch die vielen Protagonisten, war ich am Anfang so sehr verwirrt, dass ich ungemein schlecht in das Buch gefunden habe. Ich habe mich über eine Woche mit der Geschichte auseinandergesetzt - weit länger als ich sonst zu einem Buch dieser Seitenzahl brauche, bis ich Zusammenhänge erkennen konnte. Stellenweise konnte ich nicht auseinanderhalten wer die Guten und wer die Bösen in diesem Thriller waren. Es sind mehrfach Szenenwechsel vorhanden, die sich für mich sehr verwirrend dargestellt hatten. Im letzten Drittel hat sich langsam das Dunkel gelichtet und dann war der Rest flüssiger zu lesen. Jedoch lässt mich das Ende etwas ratlos zurück. Nicht alle Erzählstränge wurden zur Vollständigkeit zu Ende geführt. Die Grundidee zu diesem Roman ist eigentlich sehr interessant zwischendurch kamen auch spannende Abschnitte. M.E. hätte die Geschichte besser erzählt werden können, indem Mumot verwirrende Szenen vermieden hätte. Die vorhandenen Dialoge machten die Erzählung durchaus rasant und spannend, abschließend möchte ich noch anfügen, dass das Cover zu diesem Buch sehr gut gelungen ist. Ich kann für dieses Buch nur 3 Sterne vergeben. Es ist für Leser geeignet die bereit sind sich auf komplizierte Zusammenhänge einzulassen, die nicht nur so nebenbei, gut unterhalten werden möchten.

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 10.11.2016

Schon beim Lesen des Prolog wurde mir klar, dass es sich bei dem vorliegenden Buch wohl um keine einfache Geschichte handeln wird. Der Autor bedient sich in seinem Debüt einer sehr ausgefeilten Sprache. Kurze prägnante Sätze, in den selten Namen enthalten sind, aber sehr viel Inhalt vermittelt wird. Manchmal hatte... Schon beim Lesen des Prolog wurde mir klar, dass es sich bei dem vorliegenden Buch wohl um keine einfache Geschichte handeln wird. Der Autor bedient sich in seinem Debüt einer sehr ausgefeilten Sprache. Kurze prägnante Sätze, in den selten Namen enthalten sind, aber sehr viel Inhalt vermittelt wird. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, ich wäre der Geschichte nicht gewachsen. Immer wieder musste ich meine Konzentration hoch halten, damit ich dem Plot weiter folgen konnte. Spannend, aber auch teilweise sehr verwirrend, wurde ich durch die Seiten getragen. Na ja, obwohl ....getragen ist wohl etwas übertrieben. Aufgrund des oben genannten Schreibstils war es weitab von locker leicht und lässig. Stellenweise fand ich dies Story auch einfach etwas zäh. Interessant war auch, dass sich meiner Meinung nach, das Buch keinem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ist es ein Roman, wie auf dem Cover abgebildet? Oder ist es eher eine Horrorgeschichte? Ein Thriller? Ich würde sagen, das von jedem der aufgezählten Genre etwas vorhanden ist und somit eine breite Masse der Leserschaft ansprechen wird. Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht ganz so fesseln wie ich es mir beim Betrachten des Covers vorgestellt hatte. Zu wirr, zu unstrukturiert, zu zäh. Deshalb schafft es dieses Buch auch nicht zu eine meiner Leseempfehlungen.

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Muttertag
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 10.11.2016

Zuerst muss ich sagen, dass mich das Buchcover nicht wirklich angesprochen hat. Es würde eher zu einem Thriller als zu einem Roman passen. Hat man das Buch aber gelesen passt es dann doch. Am Anfang steht die Beziehung und das... Zuerst muss ich sagen, dass mich das Buchcover nicht wirklich angesprochen hat. Es würde eher zu einem Thriller als zu einem Roman passen. Hat man das Buch aber gelesen passt es dann doch. Am Anfang steht die Beziehung und das Leben von Barbara Rheinberger und ihrem Sohn, die immer wieder an ihren Beziehungen scheitert. Da muss man sich fast ein Drittel des Buches durchkämpfen. Sie landet irgendwann bei einem Großonkel, Richard Korff, der ihnen Unterschlupf gewährt. Von da an wird auch das Buch interessanter. Der Onkel entpuppt sich als Mensch mit Vergangenheit die ihn jetzt einholt. Eine geheimnisvolle Sekte taucht auf, Okkulte Rituale, schwerkranke Menschen und Vertuschungen. Mir ist das Lesen etwas schwer gefallen, weil der Autor alles zu genau beschreibt, die Umgebung und die Stimmungen. Die Sätze sind oft lang und verschachtelt. Damit nimmt er dem Buch die Spannung. Ich musste mich sehr bemühen nicht immer wieder Zeilen zu überspringen. Die Handlungen sind zum Teil überraschend und unerwartet und lassen einen das Buch doch zu Ende lesen.

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