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Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte

Roman

Eine 24-Stunden-Dreiecksgeschichte mit toten Winkeln
Zwei sitzen auf einer Bank, beobachtet von einem Dritten. Das ist der Kern, aus dem Marie Malcovati in ihrem Debütroman ganze Lebensgeschichten erwachsen lässt.
Simon, drittgeborener Sohn einer Schweizer Zahnpastafabrikantendynastie, dem alles in die Wiege gelegt scheint, findet nicht so recht seinen Platz in dieser Welt. Von seinem letzten Arbeitsplatz gefeuert, strandet er im römischen Legionärskostüm am Basler Bahnhof. Er setzt sich zufällig auf eine Bank neben Lucy.
Die betont kühle, erfolgreiche Dolmetscherin verschreckt ihre Umgebung durch ihren völligen Mangel an Zukunftsbereitschaft, als wüsste sie, dass nichts von Dauer sein kann. Warum aber bleibt die elegante, gut gekleidete Frau stundenlang neben dem verschwitzten, verkaterten Simon sitzen? Die beiden ziehen die misstrauische Aufmerksamkeit Marottis auf sich.
Der wegen einer Verletzung krankgeschriebene Polizist hat darum gebeten, wenigstens an den Monitoren der Überwachungskameras Dienst tun zu dürfen. Schließlich gab es eine Terrorwarnung am Bahnhof, und zu Hause fällt ihm die Decke auf den Kopf. Mehr und mehr glaubt er, die beiden auf der Bank nicht nur zu beobachten, sondern fernsteuern zu können …
Unter dem gewaltigen Alpengemälde in der Schalterhalle entfaltet sich ein Wechselspiel voller unerwarteter Wendungen, mit verspielter Lakonie erzählt.
Portrait
Marie Malcovati, geb. 1982, studierte Drehbuch und Filmwissenschaften in Manchester und an der Filmakademie Baden-Württemberg, sie lebt derzeit in Freiburg i. Br. Sie schreibt Features für den SWR, übersetzt aus dem Französischen und Englischen und veröffentlicht Erzählungen, zuletzt im Band »Schön zu hören« (weissbooks, 2009). »Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte« ist ihr Romandebüt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 128, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783864381959
Verlag Edition Nautilus
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Sehr kurzer Roman mit viel Tiefgang“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Drei Personen treffen am Basler-Bahnhof aufeinander und am Ende werden sie jeweils Einfluss auf das Leben des anderen genommen haben. Lucy und Simon sitzen auf einer Bank und werden von Polizist Marotti mit Hilfe der Überwachungskamera beobachtet. Es gab einen Drohbrief und da Marotti durch einen Unfall nicht aktiv seinen Dienst verrichten Drei Personen treffen am Basler-Bahnhof aufeinander und am Ende werden sie jeweils Einfluss auf das Leben des anderen genommen haben. Lucy und Simon sitzen auf einer Bank und werden von Polizist Marotti mit Hilfe der Überwachungskamera beobachtet. Es gab einen Drohbrief und da Marotti durch einen Unfall nicht aktiv seinen Dienst verrichten kann, wollte er zumindest an den Kameras seinen Teil beitragen. Eine Dreiecksgeschichte mit toten Winkeln...

Bei dem Roman „Nach allem was ich beinahe für dich getan hätte“ handelt es sich um das Debüt von Marie Malcovati. Es ist ein sehr kurzer Roman, der aber dennoch viel Tiefgang besitzt. Der Leser erfährt mit jeder Seite mehr über die handelnden Personen, aber nicht nur in ihrer aktuellen Konstellation, sondern auch über ihre Vergangenheit. Dabei verliert sich die Autorin nicht in sämigen Beschreibungen, sondern schafft es sehr kurz und knapp den Charakteren Tiefe zu verleihen und dem Leser die Handlungen und Charakterzüge begreifbar zu machen. Was anderen Autoren auf der dreifachen Seitenzahl nicht gelingen will, schafft Malcovati mit nur wenigen Worten. Gefühl, Spannung und Humor geben sich hier die Hand und machen den Debütroman der jungen Autorin zu etwas Besonderem. Eine wirklich gelungene und kurze Geschichte, die den Leser aber auch über das Buch hinaus gefangen nimmt!

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Drei Personen begegnen sich auf dem Basler Bahnhof. Zwei direkt am Bahnsteig, der dritte als Beobachter hinter Überwachungsmonitoren. Drei Lebensgeschichten leuchten in einer Nacht Drei Personen begegnen sich auf dem Basler Bahnhof. Zwei direkt am Bahnsteig, der dritte als Beobachter hinter Überwachungsmonitoren. Drei Lebensgeschichten leuchten in einer Nacht

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