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Nacht ohne Sterne

(10)
Romantisch, düster und aufregend fantastisch
Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...
Rezension
"Eine wunderschöne romantische und fantastische Geschichte, die mich begeistern konnte." letannasblog.blogspot.de
Portrait
Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 544
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 28.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16320-7
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 221/146/47 mm
Gewicht 725
Verkaufsrang 4.678
Buch (gebundene Ausgabe)
18,99
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„Fantastischer Lesespaß“

Natalie Krone, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Ein toller Fantasyroman, der nicht nur für Jugendliche spannend und interessant ist, sondern alle begeistern kann, die sich darauf einlassen. Die sympathische Protagonistin Naya zieht den Leser in den Bann der Elfenwelt, die von der Autorin so detailreich ausgeschmückt wird, dass man das Gefühl hat, man sei Teil des Geschehens.
Ein
Ein toller Fantasyroman, der nicht nur für Jugendliche spannend und interessant ist, sondern alle begeistern kann, die sich darauf einlassen. Die sympathische Protagonistin Naya zieht den Leser in den Bann der Elfenwelt, die von der Autorin so detailreich ausgeschmückt wird, dass man das Gefühl hat, man sei Teil des Geschehens.
Ein wundervoller Schmöker für alle Altersklassen.

„Unsere "Jungen Buchprofis" empfehlen, Freya, 15 Jahre“

Junge Buchprofis empfehlen, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Naya ist gefangen zwischen den Welten, denn als Tochter einer Lichtelfe und eines Menschen scheint sie nirgendwo dazu zugehören. Als Mischwesen beherrscht sie keine Magie, fühlt sich aber dennoch hingezogen zu den geheimnisvollen Welten der Elfen.
Ihr bester Freund Jaron ist ein Krieger des Lichts und tut alles dafür New York vor
Naya ist gefangen zwischen den Welten, denn als Tochter einer Lichtelfe und eines Menschen scheint sie nirgendwo dazu zugehören. Als Mischwesen beherrscht sie keine Magie, fühlt sich aber dennoch hingezogen zu den geheimnisvollen Welten der Elfen.
Ihr bester Freund Jaron ist ein Krieger des Lichts und tut alles dafür New York vor den grausamen Kriegern der Dunkelheit und anderen Kreaturen der Unterwelt zu beschützen. Zwischen den Welten gibt es eine Grenze, die verhindert dass die Krieger der Dunkelheit in die Menschenwelt oder in die Welt des Lichts kommen. Diese Grenze wird langsam instabil und beide Völker suchen den Erben Lyrions, der einzige der einen alles vernichtenden Krieg verhindern kann, indem er die Grenze erneuert. Die Dunkelelfen wollen den Erben töten und somit ihre Freiheit wieder erlangen. Die Lichtelfen wollen ihn dazu bringen sein Erbe anzutreten. Als Naya den Dunklelf Vidar trifft und gleichzeitig ihre Freundschaft zu Jaron immer intensiver wird, weiß sie nicht mehr, wem sie glauben soll und was richtig ist.

Nayas Geschichte spielt in drei verschiedenen Welten: in Valdurin, dem Reich der Lichtelfen, in Rascadon, der Unterwelt wo die Dunkelelfen leben und in der ganz normalen Menschenwelt.
Valdurin ist voller Magie und Licht, es herrscht aber auch eine ewig währende Kälte, die diese Welt und ihre Bewohner niemals ganz verlässt.
Rascadon ist keine Unterwelt, so wie man sie sich vorstellt, denn dort gibt es viele magische Orte und Geheimnisse die kaum jemand kennt. Ihre Bewohner haben, durch die Unterdrückung der Lichelfen, einen starken Wunsch nach Freiheit.
Alle drei Orte werden sehr umfassend beschrieben und einiges kann man sich sehr lebendig vorstellen. Der Leser verliert sich aber auch schnell in der riesigen Unterwelt und hat keine Vorstellung mehr von der Lage der Orte, die Vidar Naya zeigt.

Naya ist eine sympathische Figur, da sie sehr herzlich ist und ein paar Ecken und Kanten hat, was sie sehr realitätsnah macht. Was mich allerdings an ihr ein wenig stört, ist dass es ihr manchmal nichts zu bedeuten scheint, dass sowohl Jaron als auch Vidar sie lieben, denn sie nutz das aus.
Jaron ist die Art von bestem Freund, den sich (fast) jedes Mädchen wünscht. Er ist immer für Naya da, selbst als er sich dadurch gegen die Werte der Welt stellt, aus der er kommt. Außerdem beschützt und unterstützt Jaron sie wo er kann und verzeiht ihr all ihre Fehler. Aber er hat auch seine dunklen Seiten und kann gefühlskalt und herzlos sein, was Naya verletzt.
Vidar ist geheimnisvoll, tapfer und warmherzig, aber auch düster und brutal. Er verliebt sich recht schnell und setzt alles aufs Spiel, indem er Naya vor der Verfolgung durch Krieger seines eigenen Volkes rettet und damit den Tod riskiert.

Diese Geschichte zeichnet sich besonders durch den poetischen Schreibstil der Autorin aus. Dies ist an einigen Stellen wunderbar zu lesen, weil alles bis ins kleinste Detail beschrieben ist und man so ganz in die Welt von Naya eintauchen kann, aber leider verliert man dadurch an anderen Stellen den Überblick und versteht einiges nicht.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, ich mag die Charaktere, die Abenteuer von Naya und finde auch das Cover sehr ansprechend.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

Fantastisch! Tolles Abenteuer in der Welt der Elfen. Für Fans von Elfen und anderen Zauberwesen ein MUSS! Fantastisch! Tolles Abenteuer in der Welt der Elfen. Für Fans von Elfen und anderen Zauberwesen ein MUSS!

Jenny Kümmel, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Eine Story, die mich wider Erwarten fesseln konnte und es wert war gelesen zu werden. Eine Story, die mich wider Erwarten fesseln konnte und es wert war gelesen zu werden.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
3
5
2
0
0

Faszinierende Elfenwelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Erfurt am 25.04.2016

Eine überraschend wendungsreiche und actiongeladene Romantikgeschichte, die ich hier erleben durfte. Die Figuren sind interessant und lebendig und man fragt sich nicht nur einmal, wie sie jetzt wohl reagieren werden. Ich war fasziniert von den tollen Ideen die die Elfenwelt ausmachen und immer wieder begeistert von den tollen Beschreibungen,... Eine überraschend wendungsreiche und actiongeladene Romantikgeschichte, die ich hier erleben durfte. Die Figuren sind interessant und lebendig und man fragt sich nicht nur einmal, wie sie jetzt wohl reagieren werden. Ich war fasziniert von den tollen Ideen die die Elfenwelt ausmachen und immer wieder begeistert von den tollen Beschreibungen, die die Szenen so greifbar gemacht haben. Man war direkt dabei als Naya durch die Tunnel New Yorks marschierte oder wie sie mit Jaron die Hauptstadt der Lichtelfen betritt. Doch das schönste war mit Abstand die romantische Entwicklung der Geschichte. Hier hat sich für mich das Zusammenspiel der obigen Aspekte perfekt gezeigt. Erst durch die lebendigen Charaktere und die tollen Settings wurde die Liebesgeschichte erst richtig zur Geltung gebracht. Man konnte richtig mitfiebern und dahinschmelzen im Verlauf der Geschichte. Wie es ausgeht, werde ich natürlich nicht verraten. Das muss jeder selbst erfiebern ;)

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starke Jugendfantasy
von mithrandir am 18.10.2015

Naya ist ein Halbblut. Ihr Vater ist ein Mensch und ihre Mutter eine Lichtelfe, deren Volk sie verstoßen hat. Naya selbst besitzt keine Magie und der Zugang zur Elfenwelt bleibt ihr verwehrt. Ihr einziger Kontakt in dieser Hinsicht ist der Lichtelf Jaron, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist. Ihr Vater... Naya ist ein Halbblut. Ihr Vater ist ein Mensch und ihre Mutter eine Lichtelfe, deren Volk sie verstoßen hat. Naya selbst besitzt keine Magie und der Zugang zur Elfenwelt bleibt ihr verwehrt. Ihr einziger Kontakt in dieser Hinsicht ist der Lichtelf Jaron, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist. Ihr Vater führt einen ganz besonderen Buchladen, in dem er auch seltene Bücher über Magie verkauft. Naya hilft ihm oft dort, ebenso wie die Fee Rosa, die sich bislang immer um Naya gekümmert hat. Als letztere die Bekanntschaft des Dunkelelfs Vidar macht, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges zwischen Licht- und Dunkelelfen. Wem kann Naya noch trauen? Meine Meinung: "Nacht ohne Sterne" ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz. Das wundervolle Cover mit der glitzernden Schrift und der spannende Klappentext verheißen ganz viel Lesespaß rund um die Fantasywelt der Elfen. Naya war mir schnell sympathisch und es war nicht schwer, sich in sie hineinzuversetzen und mit ihr zu fühlen. Ein Teil von ihr sehnt sich nach der Welt der Lichtelfen, die sie niemals betreten darf. Sie fühlt, dass irgendetwas in ihrem Leben fehlt. Die Begegnung mit Vidar verändert dann von jetzt auf gleich alles. Nach allem, was sie gelernt hat, ist er das personifizierte Böse, doch ihre Erfahrungen sprechen da eine ganz andere Sprache. Natürlich ist Naya nicht das harmlose, menschliche Halbblut, wie sie annimmt, das Gefühl wird beim Lesen schnell stärker. Aber ich möchte in dieser Hinsicht nicht vorweggreifen und einen Teil der Spannung herausnehmen. Jaron und Vidar sind beide sehr interessante Charaktere. Jaron hat stets auf Naya aufgepasst; sie sind wie Geschwister aufgewachsen. Allerdings scheint sich in letzter Zeit etwas zwischen ihnen geändert zu haben, denn es gibt immer wieder Momente, in denen es knistert. Was sich auf der einen Seite langsam entwickelt hat, schlägt beim Treffen mit Vidar wie eine Bombe ein. Naya ist hin- und hergerissen zwischen dem, was sie gelernt hat, und dem, das sie selbst sieht und fühlt. Ich fand es interessant, wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte veränderten. Insbesondere Jaron erfährt hier eine große Wandlung. Doch ich fand seine Sicht zeitweilig etwas eingeengt. Im Gegensatz zu Naya ist er aber auch nicht aus dem eigenen Volk ausgegrenzt worden und hat damit einen ganz anderen Blickwinkel als sie, die etwas unvoreingenommener an alles herangehen kann. Sehr gut gefallen hat mir, dass es sich bei diesem Roman um einen Einzelband handelt. Zwar lese ich auch sehr gerne Mehrteiler dieses Genres, aber zwischendurch ist es einfach mal erfrischend, diesbezüglich etwas Abwechslung zu haben und nicht zitternd auf eine Fortsetzung warten zu müssen. Fazit: "Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwartz ist ein starker Jugendfantasyroman, der mich gekonnt zu unterhalten wusste und vor allem mit seinen schönen Beschreibungen und den sympathischen Charakteren punktet. Gerne bin ich in die fantastische Welt eingetaucht, die die Autorin geschaffen hat und befand mich stets im begeisterten Lesefluss.

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Nacht ohne Sterne
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 09.06.2016

Der neue Fantasy- Roman „Nacht ohne Sterne“ von der Autorin Gesa Schwartz ist ein Einzelband und kann daher ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Romantisch, düster und aufregend fantastisch Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder... Der neue Fantasy- Roman „Nacht ohne Sterne“ von der Autorin Gesa Schwartz ist ein Einzelband und kann daher ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Romantisch, düster und aufregend fantastisch Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan... Zuerst möchte ich die wunderbare Gestaltung des Covers lohnen. Mir persönlich ist es sofort aufgefallen und ich fand es einfach wunderschön. Das abgebildete Mädchen könnte Naya aus der Geschichte sein und die verwendeten Glitzerelemente pushen meine Begeisterung für dieses Cover noch zusätzlich. Mir würde es im Buchladen sofort auffallen und ich würde es auch definitiv in die Hand nehmen, um mich näher damit zu beschäftigen. Der Schreibstil der Autorin Gesa Schwartz ist etwas gewöhnungsbedürftig und definitiv Geschmackssache. Er ist eher poetisch und mit vielen Schnörkeln versehen. Schwartz arbeitet gerne mit Metaphern und baut auf die Fantasy ihrer Leser auf. Sie erschafft Bilder mit Hilfe ihrer poetischen Worte und regt dabei zum Träumen auf. Auch sind ihre Sätze meist sehr verschachtelt und treiben dabei die Geschichte nicht immer voran. Daher ist ihre Schreibweise schon etwas anspruchsvoller, als man ihn vielleicht von anderen Fantasy- Autoren gewöhnt ist. Mir persönlich hat er recht gut gefallen, wobei an manchen Stellen etwas weniger mehr gewesen wäre. Man muss sich definitiv auf diesen Stil einlassen können, um Freude an diesem Buch zu haben. Daher ist es sinnvoll, in das Buch vorher reinzulesen, wenn man noch keine Bücher von Gesa Schwartz gelesen hat. Die Grundidee des Fantasy- Romans ist eigentlich nichts Neues. Aber die Umsetzung macht aus dieser Idee etwas ganz besonders. Wie die Lichtelfen gegen die Dunkelelfen kämpfen und ihre Hoffnung, in Bezug auf eine Festigung der Grenzen, liegt gerade auf einem Halbblut namens Naya. Die fantastischen Schauplätze die Naya im Verlauf der Geschichte kennen lernt, sind wunderbar beschrieben, ich konnte sie mir immer gut vorstellen und bekam ein Gefühl für diese. Auch ist im Verlauf der Story immer mal wieder unterschwellig Romantik zu spüren, ohne dass sie zu viel Raum einnimmt. Unerwartete Wendungen und auch der Verlauf der Geschichte haben Spannung aufgebaut, sodass ich einfach lesen wollte, wie es mit Naya, Jaron und Vidar weitergeht. Allgemein wird dieser High- Fantasy- Roman auch durch seine Charaktere getragen. Mir haben diese zugesagt und ich hatte das Gefühl, dass sie durchaus real sein könnten und im richtigen Leben wirklich so handeln könnten. Naya ist noch ziemlich naiv, da sie bisher in ihrer eigenen Welt – beschützt von der Fee Rosa – gelebt hat. Sie muss sich erst in dieser fremden Welt zurechtfinden und stößt nicht selten auch mal mit den Bewohnern und dessen Regeln an. Jaron ist ihr Jugendfreund, mit dem sie eine enge Verbindung hat und ist wie ein strahlender Ritter. Besonders gefallen hat mir persönlich jedoch der Dunkelelf Vidar. Er ist recht geheimnisvoll und mystisch. Seine Art, wie er mit Naya umgeht, hat mir zugesagt und ich konnte Nayas Begeisterung für Vidar nachvollziehen. Diese drei Protagonisten haben einige Abenteuer zu meistern und sind dabei nicht selten Gefahren ausgesetzt. Ein wichtiger Gegner ist hierbei der Lichtelf Eskil. Er ist rachsüchtig und brutal. Nicht selten muss man um die Protagonisten bangen, denn immer wieder bringen sie sich in Gefahr und nicht manchmal sieht diese Situation recht aussichtslos aus. Dieses Buch ist zwar als Jugendbuch deklariert, aber ich würde es eher als High- Fantasy- Roman mit einem poetischen Schreibstil beschreiben. Ich finde, dass es kein Buch für nebenbei ist und man muss sich wirklich auf die Schreibweise von Gesa Schwartz einlassen können. Mein Fazit ist, dass der poetische und schnörkelige Schreibstil von Schwartz ist gewöhnungsbedürftig und macht dabei das Buch zu etwas ganz besonderem. Mir hat dieses Buch gut gefalle. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben.

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Sprachgewaltiger Fantasyroman
von Martina Suhr aus Salem am 10.12.2015

Inhalt: Naya ist 16 und lebt in New York. Sie ist die Tochter einer Lichtelfe und eines Menschen und dadurch ein Mischwesen, das scheinbar kein Talent für Magie besitzt. Doch fühlt sie sich weder der Welt der Elfen noch der der Menschen wirklich zugehörig. Das Schicksal hat jedoch andere Pläne... Inhalt: Naya ist 16 und lebt in New York. Sie ist die Tochter einer Lichtelfe und eines Menschen und dadurch ein Mischwesen, das scheinbar kein Talent für Magie besitzt. Doch fühlt sie sich weder der Welt der Elfen noch der der Menschen wirklich zugehörig. Das Schicksal hat jedoch andere Pläne für Naya und so wird siezwischen die Fronten eines Jahrhunderte währenden Krieges gezogen. Auf der einen Seite die Lichtelfen, auf deren Seite ihr bester Freund Jaron kämpft und die versuchen, die Menschen vor den Dunkelelfen zu beschützen. Und auf der anderen Seite ist Vidar, ein Krieger der Dunkelelfen, der in Naya ganz besondere Gefühle auslöst und sie an der Wahrheit der alten Geschichten zweifeln lässt. Der Grat zwischen Licht und Dunkelheit ist schmal und mehr als einmal muss sich Naya die Frage stellen, wer ist Freund und wer Feind. Wer will ihr wirklich helfen, oder wollen sich alle in Wahrheit nur selber helfen? Welche dunkeln Geheimnisse wird Naya auf ihrem gefährlichen Abenteuer entdecken… Charaktere: Die Autorin hat eine Fülle an einzigartigen Figuren erschaffen. Neben New York und den Menschen die darin Leben, werden wir in die Welt der Lichtelfen und ebenso in die der Schattenelfen entführt. Mit viel Liebe zum Detail hat sie Wesen mit exotischen Namen erschaffen, die beinahe unaussprechbar durch den Kopf hallen. Die Welten beinhalten auf beiden Seiten weitere mystische Kreaturen, die diese zauberhafte Welt noch geheimnisvoller erscheinen lassen. Als Naya Vidar kennenlernt, fängt sie an Dinge zu hinterfragen. Sind die Lichtelfen wirklich die Guten? Sind alle Schattenwesen abgrundtief böse? Gesa Schwartz hat viele verschiedene Handlungsstränge kreiert, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und dennoch wie von Zauberhand perfekt ineinander fließen. Schreibstil: Der Anfang hat mich gefesselt. Selten hab ich in einem Fantasyroman eine so detailgetreue Beschreibung erlebt. Die Autorin verblüfft mit einer Sprache, die aus Bildern und Eindrücken besteht. Die ganzen exotischen Namen und Wesensbeschreibungen lassen kaum Raum für eigene Interpretation, da sie sehr viel schon durch ihre Erzählung vorgibt. Die Bilder bauen sich beim Lesen ganz von alleine vor dem inneren Auge auf. Man hat das Gefühl in eine eigene Welt abzutauchen und ein Teil dieser zu sein. Obwohl es sich bei diesem Buch um einen Jugendfantasyroman handelt, so möchte ich doch behaupten, dass die sprachliche Qualität eher High Fantasy entspricht. Diese massive Informationsdichte drosselt auch die Lesegeschwindigkeit und bremst dadurch ein wenig den Lesefluss. Cover: Das Cover ist traumhaft. Die Elfe, die einen direkt anschaut aus ihren dunkel-geschminkten Augen. Im ersten Moment wirkt sie zart und verletzlich, doch wenn man die Augen länger betrachtet merkt man, dass die Augen eine gewisse Härte ausstrahlen. Das schwarze Cape, in das die Elfe gehüllt ist glitzert wundervoll und ist ein wahrer Eye-Catcher, der Lust auf das Geheimnis macht, das sich unter dem Buchdeckel befindet. Ich hab mich sofort verliebt und mir war klar, dass ich entdecken muss, was sich dahinter verbirgt. Fazit: Die Geschichte ist traumhaft und beinhaltet alles, was ein Jugendfantasyroman braucht. Dennoch muss ich einen Stern abziehen, da die anfängliche Leseeuphorie irgendwann in Frust umschlug. Das hat nichts mit dem Inhalt an sich zu tun, sondern ist lediglich dem Schreibstil geschuldet. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass sich Gesa Schwartz in den Details verliert und man dadurch Essentielles verpasst. Klingt erstmal nicht logisch. Aber wenn die Szenen so detailliert beschrieben werden, dass man das Gefühl hat, nicht voran zu kommen, beginne ich grob zu überspringen. Und dabei verpasse ich möglicherweise wichtige Informationen. Gerade zum Ende hin wurde es ein paar mal sehr langatmig. Diese Geschichte voller Zauber, Magie und Geheimnissen ist wundervoll und verdient es gelesen zu werden, doch ich denke der Leser muss sich bewusst sein, dass die Sprache die ihn erwartet, ihn in den Bann ziehen wird. Man braucht Geduld und Muse, um all das auf sich wirken lassen zu können. Ich hatte sie leider nicht zur Genüge. An Gesa Schwartz und ihren erstklassigen Fantasyschätzen scheiden sich die Geschmäcker. Ich möchte es euch wirklich ans Herz legen, denn die Geschichte ist toll. Liebe, Freundschaft, eine Welt voller magischer Wesen, viel Spannung und Abenteuer, also wirklich alles, was gute Fantasy ausmacht.

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Toller Fantasyroman
von Sonja Wagener am 12.10.2015

Naya ist so authentisch und sympathisch, dass man sie einfach mögen muss. Sie ist ein Halbblut. Halb Elfe und halb Mensch. Und weil ihre Mutter schon früh gestorben ist und ihre Vater immer unterwegs, fühlt sie sich nirgends richtig dazugehörig. Sie ist keine reine Elfe und das lassen die... Naya ist so authentisch und sympathisch, dass man sie einfach mögen muss. Sie ist ein Halbblut. Halb Elfe und halb Mensch. Und weil ihre Mutter schon früh gestorben ist und ihre Vater immer unterwegs, fühlt sie sich nirgends richtig dazugehörig. Sie ist keine reine Elfe und das lassen die Elfen sie auch wahrlich spüren. Einzig ihr bester Freund Jaron, ein Lichtelf, und die Fee Rosa stehen immer zu Naya und versuchen ihr immer wieder zu helfen. Eines Nachts lernt sie den Dunkelelfen Vidar kennen und seitdem ist Naya verwirrt. Denn eigentlich sind Dunkelelfen nicht gerade die Guten. Zudem ist er sehr geheimnisvoll. Dennoch ist Naya fasziniert von ihm. Doch auch die Freundschaft zu Jaron verändert sich leicht und sie spürt, dass sie beide nicht mehr nur die kleinen Kinder und wie Bruder und Schwester sind. Der Schreibstil von Gesa Schwartz ist eigentlich ganz gut. Allerdings fand ich die Wortwahl manchmal etwas hochgestochen. Es war mir teilweise zu fantasylastig und ich habe irgendwie immer wieder an Der kleine Hobbit oder Herr der Ringe denken müssen. Natürlich sind auch dort die Elfen sehr hochgestochene und anmutige Wesen. Von daher war der Schreibstil wohl schon angemessen. Allerdings ist das einfach so nicht meins. Die Dreiecksgeschichte ist dann auch wieder so eine Sache. Irgendwie finde ich das Thema so ausgelutscht. Das sich eine Protagonistin immer zwischen zwei Männern hin und her gerissen fühlt... Das ist einfach nicht so meins. Dennoch sind mir alle Charakter durchaus sympathisch gewesen und sie waren sehr authentisch. Die Geschichte spielt in beiden Welten. Zuerst in der Menschenwelt und dann wechselt sie in die Elfenwelt. Hier wird es dann wirklich fantastisch und jeder Fan von jeglichen Fantasyromanen kommt ihr voll und ganz auf seine Kosten. Ich hatte das Gefühl als hätte Gesa Schwartz hier richtig Gas gegeben und sich konnte mich absolut in ihren Bann ziehen und hat mich erst wieder losgelassen als das Buch zuende war. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich finde es ist ein würdiger Abschluss eines tollen Einzelbandes! "Nacht ohne Sterne" ist ein spannender Jugendfantasy Roman, der mit Sicherheit auch Fans von J.R. Tolkien überzeugen konnte. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Charakter von Nacht ohne Sterne sind wirklich sehr authentisch und sympathisch. Ich habe das Buch sehr gemocht auch wenn mir die Sprache teilweise einfach nicht jugendlich genug war. Das Buch ist ein toller Fantasyroman für jung und alt und ich kann es wirklich empfehlen. Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte eine rundum gelungene Story. 4 von 5 Punkten!

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Nacht und Licht und was dazwischenliegt..
von einer Kundin/einem Kunden aus Großenkneten am 11.10.2015

Wundersam ist die Geschichte um die junge Naya. Für jeden der solche Fantasy liebt ist das Buch zu empfehlen. Allerdings fehlt mir persönlich an einigen Stellen eine genauere Ausarbeitung. Manche Dinge dürfen detailierter sein auch wenn das die Geschichte verlängert um die Zusammenhänge besser zu begreifen.Sonst wirken Abschnitte im... Wundersam ist die Geschichte um die junge Naya. Für jeden der solche Fantasy liebt ist das Buch zu empfehlen. Allerdings fehlt mir persönlich an einigen Stellen eine genauere Ausarbeitung. Manche Dinge dürfen detailierter sein auch wenn das die Geschichte verlängert um die Zusammenhänge besser zu begreifen.Sonst wirken Abschnitte im ersten Moment manchmal etwas sprunghaft. Daher nicht die volle Bewertung aber ein sehr aussagefähiges und farbenreiches Buch.

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Trotz einiger Mängel ganz ok
von Nessis Bücherregal aus Wölfersheim am 24.04.2016

„Nacht ohne Sterne“ ist mal ein etwas anderer Elfen-Fantasyroman, aber leider hat er mich nicht vollständig überzeugen können, da Schreibstil und Erzählart stellenweise recht zäh und langatmig waren. Wir bekommen diese doch sehr poetisch angehauchte Geschichte aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht. Dies wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen,... „Nacht ohne Sterne“ ist mal ein etwas anderer Elfen-Fantasyroman, aber leider hat er mich nicht vollständig überzeugen können, da Schreibstil und Erzählart stellenweise recht zäh und langatmig waren. Wir bekommen diese doch sehr poetisch angehauchte Geschichte aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht. Dies wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen, da es ohnehin Nayas Perspektive ist und so nur unnötig ein Abgrund zwischen ihr und dem Leser geschaffen wurde. Mit dem Schreibstil hatte ich allerdings die größten Probleme. Irgendwie sind wir während des kompletten Verlaufs keine Freunde geworden. Die Beschreibungen waren teilweise sehr lang und philosophisch, sodass mein Gehirn regelmäßig abgeschaltet hat und ich erst Zeilen später wieder folgen konnte. Naya hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, auch wenn ich ab und zu das Gefühl hatte, dass sie manche Handlungen und Gedanken nicht zu 100 Prozent selbst möchte, sondern sich dem Willn der Autorin beugt. Dennoch macht sie eine enorme Wandlung durch, die mich überzeugen konnte, da sie sich selber treu blieb. Jaron war ein überzeugender Charakter. Ihm habe ich seine Entscheidungen voll abgenommen und er hält ein paar Überraschungen für den Leser bereit. Mein absoluter Liebling war aber Vidar, weil er von Anfang an ein Außenseiter war und sich richtig gemausert hat. Er strahlt eine unglaubliche Faszination aus und das Düstere an ihm ist einfach sexy. Die Nebencharaktere haben mir so einige Probleme bereitet. Nicht nur, dass sie vielzahlig waren, nein, auch ihre elfischen Namen waren teilweise schwierig auseinanderzuhalten. Gerade am Anfang fand ich das wirklich ungünsig, weil man ja erstmal noch in die Geschichte reinkommen musste. Vielleicht hätte auch ein Stammbaum oder eine Namensübersicht geholfen. Das Thema und die Hintergrundinfos der Story haben mir sehr gut gefallen. Besonders weil die Elfen mal nicht als zerbrechliche Wesen dargestellt wurden, sondern kriegerisch, düster und roh waren. Das war erfrischend anders und gut umgesetzt. Allerdings gilt auch hier, dass ich mir mit den neuen Welten und Figuren sowie Begriffen erstmal etwas schwer getan habe. An sich also eine tolle Idee, die man aber besser hätte umsetzen können. Zum Schluss wäre da noch die Spannung zu beleuchten. Generell waren die Wendungen interessant und auch meistens überraschend, weil einige Charaktere anders als erwartet agiert haben. Aber auch hier muss ich leider negatives Feedback anbringen, weil die Passagen zwischendurch einfach zu lang waren. Das lässt sich auf den ausschweifenden Schreibstil zurückführen, der mich hier fast der ganzen Spannung beraubt hat. Abschließend lässt sich sagen, dass die Grundidee der Geschichte sowie einige wenige Charaktere überzeugen konnten. Auch die romantische Liebesgeschichte war gut untergebracht und nicht zu kitschig. Allerdings sind bei anderen Punkten wie der Spannung und dem Schreibstil definitiv noch Luft nach oben.

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Gleichzeitig wunderschön und sperrig
von Cindy am 28.10.2015

Wenn ihr sehen könntet, wie verwirrt ich gerade vorm Rechner sitze und versuche einen ersten Satz zu tippen, könntet ihr euch vielleicht vorstellen, wie schwer mir diese Bewertung fällt — wozu natürlich auch der erste Satz gehört, aber das habe ich ja jetzt geschickt gelöst, höhö. Auf "Nacht ohne... Wenn ihr sehen könntet, wie verwirrt ich gerade vorm Rechner sitze und versuche einen ersten Satz zu tippen, könntet ihr euch vielleicht vorstellen, wie schwer mir diese Bewertung fällt — wozu natürlich auch der erste Satz gehört, aber das habe ich ja jetzt geschickt gelöst, höhö. Auf "Nacht ohne Sterne" habe ich gefühlt schon seit Monaten hingefiebert, obwohl ich vorher noch nie etwas von Gesa Schwartz gelesen hatte. Dennoch klang der Klappentext schon so phantastisch, dass ich es kaum abwarten konnte. Meine Vorfreude wurde viele Seiten lang auch bestätigt, denn den Schreibstil der Autorin kann ich nur mit wunderschön beschreiben. Einer, in den man sich fallen lassen kann, einer, der vor Bildhaftigkeit nur so strotzt. Jedoch auch einer, in den man sich nicht immer und zu jeder Zeit fallen lassen kann, denn mitunter lesen sich die verschnörkelten Sätze recht sperrig. Und damit sind wir auch schon bei meinem Problem: Wie kann ich nur erklären, warum ich etwas gleichzeitig wunderschön und sperrig fand? Die Geschichte von "Nacht ohne Sterne" beginnt an einem regnerischen Tag in New York. Die Protagonistin Naya ist gerade mit einem neuen Schwung Bücher auf dem Weg ins Antiquariat ihres Vaters, als sie einigen Askari begegnet, die gerade einem Kobold auflauern. Askari sind die Lichtelfen in diesem Buch, auch Nayas verstorbene Mutter war eine, was Naya zu einem Halbling macht. Sie gehört damit weder richtig in die Welt der Askari noch in die der Menschen, kann nicht wirklich zaubern, aber doch übernatürliche Dinge wahrnehmen. Das Reich der Lichtelfen bleibt ihr erst recht verwehrt, vom Reich der Dunkelelfen, die hier Bharassar heißen, ganz zu schweigen. Beide Elfenrassen sind seit jeher verfeindet, doch als sie Vidar begegnet, der so gar nicht zu den Geschichten über die bösen Dunkelelfen zu passen scheint, steht sie plötzlich zwischen den Fronten. Dieses Setting klingt zunächst mal nach Urban Fantasy, es verwandelt sich allerdings recht schnell zu High Fantasy, da sich Naya immer mehr in den Reichen der Askari und Bharassar aufhalten wird. Und diese Welten, die Gesa Schwartz da erschaffen hat, sind unglaublich kreativ und was vollkommen neues, obwohl ich ja sonst auch so viel High Fantasy lese. Die Autorin spielt hier mit ihrem verschnörkelten und detaillierten Schreibstil, vieles in den neuen Welten erscheint wie im Traum oder nur dann, wenn die handelnden Personen sich vorstellen können, dass es existiert. Und genau so kommt das dann natürlich auch in den Köpfen der Leser an. Da die Sprache in diesem Buch sehr bildgewaltig ist, fiel es mir bis zu einem gewissen Punkt ziemlich leicht mich in diese Bilder fallen zu lassen, sie zuzulassen. Andere Leser in der Leserunde zu "Nacht ohne Sterne" hingegen hatten von Beginn an Schwierigkeiten. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden, dachte ich mir dann, bis mich genau das eben auch eingeholt hat. Ich gehöre zu den (Phantastik-)Lesern, die sich gern vorstellen können, wie etwas funktioniert. Dazu muss man mir das gar nicht zu 100% aufdröseln, damit ich etwas logisch finde, doch hier hat mich Gesa Schwartz leider ab ungefähr der Mitte des Buches abgehängt. Viele Situationen fühlten sich zwar immer noch traumhaft schön an, waren für mich aber so abgehoben, dass ich teilweise überhaupt nicht mehr sagen konnte, was da abging — mal ganz flapsig gesagt. Schöne Worte bleiben zwar immer noch schöne Worte, aber es ist schade, wenn die Bildgewalt nicht immer zuverlässig da ist. Die Geschichte selbst, die natürlich davon beeinflusst wurde, dass mir die traumartigen Konstrukte zu viel wurden, ist aber dennoch eine herausragende. Zu keinem Zeitpunkt des Buches hätte ich sagen können, wohin und auf welchen Wegen die Handlung vorangetrieben wird. Etwas, das ich zu Beginn als Grundproblem benannt hätte, wurde zum Beispiel schon recht früh aufgelöst und danach ging es erst so richtig los. "Nacht ohne Sterne" beschreibt eine vollkommen neue Welt, die von komplexen, aber nicht ganz so neuartigen Problemen geplagt wird. Naya ist eine starke Protagonistin, die manchmal zwar in Selbstmitleid aufgeht und klischeehaft handelt, den Leser aber dennoch zielstrebig und rasant durch die Geschichte führt, sodass es nie langweilig wird.

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