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Nachts schlafen die Spione

Letzte Ansichten des BND in Pullach

BEWEGENDE LETZTE EINBLICKE VOR DER SCHLIESSUNG DER BND-ZENTRALE IN PULLACH
60 Jahre nach seiner Gründung zieht der Bundesnachrichtendienst (BND) von Pullach nach Berlin um. Große Teile der Zentrale werden künftig abgerissen. Der Fotograf Martin Schlüter durfte das Areal für den BND umfassend und unzensiert dokumentieren. Entstanden ist ein Fotoporträt höchster Klasse, das von der ersten bis zur letzten Aufnahme fasziniert.
Wie ein Spion erkundet der Betrachter bei Nacht Schritt für Schritt eine über Jahrzehnte verschlossene Welt. Hinter Mauern eröffnen sich im künstlichen Dämmerlicht leere Diensträume, soeben verlassene Büros voller historischer Hinweise und erstaunlicher persönlicher Details der Mitarbeiter, die die Bilder nicht zeigen dürfen.
Alles, was der Beobachter auf diesen Fotos entdeckt, muss er hinterfragen: Hält unser medial geprägtes Bild von den Geheimdiensten der Realität stand? Ein seltener Einblick in das Innere einer Behörde, die für Auslandsaufklärung, Spionage und absolute Verschwiegenheit steht.
Martin Schlüter, geb. 1977, fotografiert u. a. für den Spiegel, GEO, mare und die Zeit. 2012 erhielt er als erster Fotograf die Auszeichnung zum CNN Journalist of the Year.
Prof. Klaus Honnef war von 1974 bis 1999 Ausstellungschef im Rheinischen Landesmuseum Bonn. Der Kunstwissenschaftler und Autor zahlreicher Bücher hat seit Beginn der 70er-Jahre, u.a. durch seine Mitarbeit an der documenta 5 und 6, zur Anerkennung der Fotografie im Kontext der bildenden Kunst beigetragen. Seit 2000 schreibt er als freier Kunstkritiker u.a. für Kunstzeitung und Photonews. 2011 erhielt er den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.
Niklas Maak, 1972 in Hamburg geboren, leitet das Kunstressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für seine Essays erhielt er den George-F.-Kennan-Preis, zuletzt den COR-Preis 2014 für Architekturkritik. Er lebt in Berlin.
Portrait
Klaus Honnef ist Kunstkritiker und zeichnete über 25 Jahre für das Ausstellungsprogramm des Rheinischen Landesmuseums Bonn verantwortlich. Zahlreiche Buchveröffentlichungen.
Niklas Maak, 1972 in Hamburg geboren, studierte in Hamburg und Paris Kunstgeschichte, Philosophie und Architektur und promovierte in Kunstgeschichte. Von 1999 bis 2001 war er Redakteur für Architektur und Streiflicht-Autor der Süddeutschen Zeitung. Seit 2001 ist er Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Maak lehrte u.a. als Gastprofessor Architekturgeschichte an der Städelschule in Frankfurt am Main sowie an den Universitäten in Basel und Berlin. Heute lebt er in Berlin und leitet das Kunstressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für seine Arbeit erhielt er den George-F.-Kennan-Preis, 2012 den Henri-Nannen-Preis und zuletzt den COR-Preis 2014 für Architekturkritik.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum Mai 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944874-03-6
Verlag Sieveking Verlag
Maße (L/B/H) 298/266/22 mm
Gewicht 1390
Abbildungen 120 farbige Abbildungen
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