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Nachtzug nach Lissabon

Roman

(8)
Raimund Gregorius, Lateinlehrer, lässt plötzlich sein wohlgeordnetes Leben hinter sich und setzt sich in den Nachtzug nach Lissabon. Im Gepäck: das Buch des Portugiesen Amadeu de Prado, dessen Einsichten in die Erfahrungen des menschlichen Lebens ihn nicht mehr loslassen. Wer war dieser Amadeu de Prado? Es beginnt eine rastlose Suche kreuz und quer durch Lissabon, die Suche nach einem anderen Leben und die Suche nach einem ungewöhnlichen Arzt und Poeten, der gegen die Diktatur Salazars gekämpft hat.
Portrait

Pascal Mercier, 1944 in Bern geboren, lebt in Berlin. Nach Perlmanns Schweigen (1995) und Der Klavierstimmer (1998) wurde sein Roman Nachtzug nach Lissabon (Carl Hanser Verlag 2004) einer der großen Bestseller der vergangenen Jahre und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2007 folgte die Novelle Lea. Unter seinem bürgerlichen Namen Peter Bieri veröffentlichte er, ebenfalls bei Hanser, Das Handwerk der Freiheit. Über die Entdeckung des eigenen Willens (2001).
Pascal Mercier wurde 2006 mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis ausgezeichnet und 2007 in Italien mit dem Premio Grinzane Cavour für den besten ausländischen Roman geehrt. 2007 erhielt er die Lichtenberg-Medaille der Universität Göttingen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 495
Erscheinungsdatum 20.08.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-20555-0
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 210/136/37 mm
Gewicht 593
Auflage 41
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein sehr bewegendes Meisterwerk“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Raimund Gregorius hatte bisher ein sehr stabiles und nicht abwechslungsreiches Leben geführt. Er ist Lehrer an einem Berner Gymnasium und eigentlich ganz glücklich. Bis eines Tages ein Ereignis passiert, das in aus seiner sicheren Welt und seinem Alltag herausreist. Dies ist der Anfang einer interessanten Suche.
In einer unglaublich
Raimund Gregorius hatte bisher ein sehr stabiles und nicht abwechslungsreiches Leben geführt. Er ist Lehrer an einem Berner Gymnasium und eigentlich ganz glücklich. Bis eines Tages ein Ereignis passiert, das in aus seiner sicheren Welt und seinem Alltag herausreist. Dies ist der Anfang einer interessanten Suche.
In einer unglaublich wunderschönen poetischen Sprache schildert uns der Autor verschiedene philosophische Ansichten und die Suche nach dem Eigenen Ich. Wer sich für philosophische Themen interessiert, wird von diesem Roman gefesselt sein und sich zwangsläufig die eine oder andere Frage selbst stellen.

„Midlifecrisis oder eine philosophische Entdeckung des Lebens?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Als das Buch „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier 2006 als Taschenbuch erschienen ist, habe ich es versucht zu lesen, bin aber daran gescheitert. Auf Bitte eines Freundes, der meine Meinung zu diesem Buch wissen wollte, habe ich es jetzt noch einmal gewagt und habe es diesmal auf einen Rutsch geschafft. Es hat mich einfach gefangengenommen! Als das Buch „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier 2006 als Taschenbuch erschienen ist, habe ich es versucht zu lesen, bin aber daran gescheitert. Auf Bitte eines Freundes, der meine Meinung zu diesem Buch wissen wollte, habe ich es jetzt noch einmal gewagt und habe es diesmal auf einen Rutsch geschafft. Es hat mich einfach gefangengenommen! Anscheinend habe ich in diesen fünf Jahre meine Lesegewohnheit deutlich verändert und war jetzt für dieses Buch bereit. Ist es ein Buch über den Altphilologen Raimund Gregorius, der mit 57 Jahren plötzlich aus seinem bisherigen Leben ausbricht, um sich selbst zu finden? Oder ist es die Geschichte von Amadeu Inacio de Almeida Prado, einem adeligen Portugiesen, der Arzt und Widerstandskämpfer gegen Salazar war? Auf jeden Fall ist es kein Krimi, wie einige Leser und Rezensenten anscheinend an Hand des Klappentextes vermutet haben, sondern ein hochphilosophisches Buch über dem Menschen.

Bisher war Raimund Gregorius mit seinem Leben als Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch an einem Berner Gymnasium sehr zufrieden. Ok, seine Ehe war gescheitert und bei den Schülern und Kollegen galt er als Sonderling, aber sie mochten ihn, und er war mit seinen Sprachen und seinen Büchern sehr glücklich. Doch eines Morgens begegnet ihm eine geheimnisvolle Portugiesin, die sein bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Als er dann auch noch in einer spanischen Buchhandlung das kleine Büchlein „Ein Goldschmied der Worte“ von Amadeu Inacio de Almeida Prado findet und der Buchhändler es ihm schenkt, gerät sein Leben vollends aus den Fugen. Dieses Büchlein ist auf Portugiesisch, aber Raimund Gregorius ist ja ein Sprachgenie und so macht er sich mit Wörterbuch und Sprachkurs bewaffnet an das Werk dieses Buch zu übersetzen. Es ist eine wahre Fundgrube für Freunde der Philosophie, denn Amadeu Inacio de Almeida Prado hat sich tief in die menschliche Psyche hineingewagt. Diese Texte faszinieren Raimund Gregorius so sehr, dass er seine Arbeit einfach hinwirft und mit der Bahn nach Lissabon aufbricht. Er muss einfach mehr über diesen Autoren erfahren. Und so landet Raimund Gregorius in Lissabon und macht sich auf die Spurensuche. Dabei erfährt er nach und nach immer mehr über diesen adeligen Arzt, der im Widerstand gegen Salazar tätig gewesen ist.

Für dieses Buch braucht man eine gewisse Reife, denn es ist nicht leicht zu lesen. Immer wieder fügt der Autor ganze Aufsätze aus dem Buch des Portugiesen mit sehr vielen philosophischen Gedanken ein. Vor einigen Jahren wäre ich für dieses Buch noch nicht bereit gewesen. Da wäre mir die Geschichte zu ruhig und kompliziert geschrieben gewesen. Da musste die Handlung am besten zügig und stringent vorangehen. Sicher hätte man einen Teil dieser Geschichte auch so schreiben können, aber dann wäre etwas ganz anderes daraus geworden. So ist es ein sprachlich brillantes Buch geworden, aus dem man sehr viel Lebensweisheit ziehen kann. Und in der Zwischenzeit kann ich verstehen, warum viele Kunden so von diesem Buch schwärmen.

Und da nun demnächst die Verfilmung des Stoffes ins Kino kommt, hat der btb Verlag es mit einem neuen Cover ausgestattet.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Literarisch wertvoller Roman über verpasste Gelegenheiten im Leben, über Neustarts und über Selbsterkenntnisse, die sich nur unterwegs ergeben. Beeindruckendes Werk! Literarisch wertvoller Roman über verpasste Gelegenheiten im Leben, über Neustarts und über Selbsterkenntnisse, die sich nur unterwegs ergeben. Beeindruckendes Werk!

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein wahres Meisterwerk voll sprachlichem Feingefühl und imposantem Einfühlungsvermögen. Ein wahres Meisterwerk voll sprachlichem Feingefühl und imposantem Einfühlungsvermögen.

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Überleben und Widerstand im totalitären Regime. Geniale Gedanken eines portugiesischen Arztes, auf dessen Spuren sich ein etwas müder Berner Lateinlehrer ins Leben zurück bewegt. Überleben und Widerstand im totalitären Regime. Geniale Gedanken eines portugiesischen Arztes, auf dessen Spuren sich ein etwas müder Berner Lateinlehrer ins Leben zurück bewegt.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Sprachlich und inhaltlich ein wunderschöner und ergreifender Roman, der lange nachhallt. Außerdem ist er wesentlich besser als die Verfilmung. Sprachlich und inhaltlich ein wunderschöner und ergreifender Roman, der lange nachhallt. Außerdem ist er wesentlich besser als die Verfilmung.

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr lesenswerter Roman !! Sehr lesenswerter Roman !!

A. Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Ein beeindruckendes Buch, ein Protagonist auf der Suche nach sich selbst, wunderschöne poetische Sprache und eine spannende Handlung. Kein klassischer Unterhaltungsroman, lesen! Ein beeindruckendes Buch, ein Protagonist auf der Suche nach sich selbst, wunderschöne poetische Sprache und eine spannende Handlung. Kein klassischer Unterhaltungsroman, lesen!

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

"Ich bin dann mal weg" aber ganz anders. "Ich bin dann mal weg" aber ganz anders.

„Nachtzug nach Lissabon“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Raimund Gregorius ist ein verlässlicher und beliebter Lehrer für Griechisch, Latein und
Hebräisch an einem Gymnasium in Bern. In einem Antiquariat stößt er auf das Buch des
geheimnisvollen portugiesischen Autors Amadeu de Prado. Gregorius ist von den Worten,
die ihm der Buchhändler übersetzt, so fasziniert, dass er sich entschließt
Raimund Gregorius ist ein verlässlicher und beliebter Lehrer für Griechisch, Latein und
Hebräisch an einem Gymnasium in Bern. In einem Antiquariat stößt er auf das Buch des
geheimnisvollen portugiesischen Autors Amadeu de Prado. Gregorius ist von den Worten,
die ihm der Buchhändler übersetzt, so fasziniert, dass er sich entschließt sein gewohntes
Leben an den Nagel zu hängen und Prados Spur nach Lissabon zu verfolgen. Dort dringt
er immer tiefer in die Geschichte des Schriftstellers, Arztes und Widerstandskämpfers
gegen das Regime Salazars ein.
Ein spannendes und wirklich empfehlenswertes Buch.

„Nachtzug aus Lissabon - Pascal Mercier“

Laura-Marie Hanßen, Thalia-Buchhandlung Bremen

Lateinlehrer Raimund Gregorius führt ein wohlgeordnetes Leben. An einem verregneten Tag verlässt er aus heiterem Himmel den Unterricht, kauft eine Fahrkarte und fährt mit dem Nachtzug nach Lissabon.
Auf den Spuren eines portugiesischen Schriftstellers begegnet er den unterschiedlichsten Menschen und verstrickt sich immer tiefer in
Lateinlehrer Raimund Gregorius führt ein wohlgeordnetes Leben. An einem verregneten Tag verlässt er aus heiterem Himmel den Unterricht, kauft eine Fahrkarte und fährt mit dem Nachtzug nach Lissabon.
Auf den Spuren eines portugiesischen Schriftstellers begegnet er den unterschiedlichsten Menschen und verstrickt sich immer tiefer in die Geschichte des Poeten und Arztes Amadeu de Prado.
Allmählich beginnt Gregorius zu ahnen, dass das Leben nicht nur aus eingefahrenen Gleisen besteht..

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Die Sinnsuche eines Mannes in einer scheinbar lieblosen Welt wird hier mit einer Geschichte in Europa verbunden, die heute in Vergessenheit geraten ist. Sehr empfehlenswert. Die Sinnsuche eines Mannes in einer scheinbar lieblosen Welt wird hier mit einer Geschichte in Europa verbunden, die heute in Vergessenheit geraten ist. Sehr empfehlenswert.

Lars Wellhöner, Thalia-Buchhandlung Münster

Überraschend schwere Kost. Die Hauptfigur ist ein alter Latein- und Griechischlehrer, der nach einer erfolgreichen Verhinderung eines Selbstmords nicht mehr der Selbe ist. Überraschend schwere Kost. Die Hauptfigur ist ein alter Latein- und Griechischlehrer, der nach einer erfolgreichen Verhinderung eines Selbstmords nicht mehr der Selbe ist.

Theresa Lehmann, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Leider ist das Buch nicht so schön wie der Film. Die Handlung wirkt sehr konstruiert. Dennoch ist es eine philosophische, charmante Detektivgeschichte. Leider ist das Buch nicht so schön wie der Film. Die Handlung wirkt sehr konstruiert. Dennoch ist es eine philosophische, charmante Detektivgeschichte.

„Intensiv, berührend und absolut lesenswert“

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Es gibt immer wieder Bücher, die lange im Gedächtnis bleiben. Das hier ist so ein Werk. Pascal Mercier ist ohne Frage ein großer Erzähler, mit einer wunderbaren Sprache. Die Geschichte ist unaufgeregt und trotzdem intensiv. Man taucht mit dem Protagonisten Gregorius ein, in eine fremde Welt, in eine andere Zeit, in ein anderes Leben Es gibt immer wieder Bücher, die lange im Gedächtnis bleiben. Das hier ist so ein Werk. Pascal Mercier ist ohne Frage ein großer Erzähler, mit einer wunderbaren Sprache. Die Geschichte ist unaufgeregt und trotzdem intensiv. Man taucht mit dem Protagonisten Gregorius ein, in eine fremde Welt, in eine andere Zeit, in ein anderes Leben und beginnt automatisch nachzudenken über seine eigene Zeit und sein eigenes Leben.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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0

Wortmalerei und Philosophie perfekt kombiniert
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 29.12.2006

Raimund Gregorius ist Lehrer an einem Berner Gymnasium. In seinem Leben hat er es vor allem zu einem gebracht, zu dem Ruf die toten Sprachen zu beherrschen wie kein anderer - dies hat ihm den liebevollen Beinamen "Mundus" eingetragen. Sonst ist sein Leben bisher sehr unspektakulär verlaufen, spießig könnte... Raimund Gregorius ist Lehrer an einem Berner Gymnasium. In seinem Leben hat er es vor allem zu einem gebracht, zu dem Ruf die toten Sprachen zu beherrschen wie kein anderer - dies hat ihm den liebevollen Beinamen "Mundus" eingetragen. Sonst ist sein Leben bisher sehr unspektakulär verlaufen, spießig könnte man sagen. Und da - plötzlich wie aus heiterem Himmel - wird er durch scheinbare Nichtigkeiten vollkommen aus der Bahn geworfen. Ein Entwicklungsroman der Sonderklasse beginnt. Sprachlich ragt der Roman weit aus der Masse heraus. In einer selten vorzufindenden Sprache malt Mercier Bilder von kaum gekannter Qualität. Nur wenige Autoren erreichen ein Können wie es Mercier uns erfahren lässt - unwillkürlich denkt man an Namen wie Grass, Zweig, Walser oder Süskind. Während ich den sanften Fluss der Worte genoss, hatte ich häufig den Eindruck mitten in der beschriebenen Szene zu stehen und kein Detail zu vermissen. Der Protagonist wird in einer Tiefe gezeichnet wie es nur selten anzutreffen ist, und seine Entwicklung ist hervorragend beschrieben und nachvollziehbar. Sowohl in Plot als auch in Stil setzt sich dieses positive Bild fort. Das Urteil über dieses Buch fällt mir leicht, die Empfehlung dafür schwer. Nicht jeden wird dieses Buch faszinieren, dazu ist der Handlungsverlauf zu unspektatkulär und die Sprache zu komplex. Wenn Sie jedoch Bücher lieben die durch ihre Sprache glänzen und sich durch ihre Philosophie über die Masse stellen, so haben Sie hier ein Juwel in Händen, das Sie nicht weglegen werden, ehe Sie es ausgelesen haben - und wenn Sie es ein zweites und drittes Mal lesen, wäre ich nicht überrascht.

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4 0
So menschlich
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2005

Ein Lehrer, festgefahren in seinem Lebens- und Alltagstrott, verlässt Hals über Kopf Bern um nach Lissabon zu fahren und dort die Spuren eines Autores zu suchen. Ständig mit sich und seiner Sehnsucht nach dem Wohlvertrauten kämpfend, deckt er aber immer mehr vom Leben des geheimnisvollen Autors auf. Das Buch... Ein Lehrer, festgefahren in seinem Lebens- und Alltagstrott, verlässt Hals über Kopf Bern um nach Lissabon zu fahren und dort die Spuren eines Autores zu suchen. Ständig mit sich und seiner Sehnsucht nach dem Wohlvertrauten kämpfend, deckt er aber immer mehr vom Leben des geheimnisvollen Autors auf. Das Buch ist wunderschön, poetisch, philosophisch und liebevoll geschrieben. Mich hat diese Geschichte gepackt und vorallem verzaubert.

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2 0
Absolut lesenswertes, beeindruckendes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gütersloh am 25.05.2011

Zu Beginn des Buches von Pascal Mercier wird man unweigerlich an Caros Ruiz Zafons "Der Schatten des Windes" erinnert. Das Buch ist gleichermaßen beeindruckend in Sprache und Stil. Paul Mercier hat ein hochphilosophisches Buch über den Sinn des Lebens geschrieben. Seine philosophischen Gedanken sind sehr beeindruckend und aufwühlend, die Sprache... Zu Beginn des Buches von Pascal Mercier wird man unweigerlich an Caros Ruiz Zafons "Der Schatten des Windes" erinnert. Das Buch ist gleichermaßen beeindruckend in Sprache und Stil. Paul Mercier hat ein hochphilosophisches Buch über den Sinn des Lebens geschrieben. Seine philosophischen Gedanken sind sehr beeindruckend und aufwühlend, die Sprache und die Gedanken des Protagonisten Amadeus sind nicht immer einfach- anspruchsvolle Literatur. Trotzdem ist das Buch spannend und nur schwer aus der Hand zu legen Absolut lesenswert!

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1 0
Philosophische Dynamik und literarische Selbstfindung
von Ion Schusterba am 10.11.2004

Ein Erlebnis voller Dichte und Konsequenz. Begegnungen werden zu Fundgruben des Menschlichen, ein stringenter erzählerischer Fluß führt immer wieder in die Täler literarischer Aufzeichnungen und tagebuchartiger Universen. Das Portugal Pessoas wird empathisch variiert. Konzentriertes Kopfabenteuer.

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1 0
Balsam
von Urte aus Olching am 08.09.2006

Ein sehr empfehlenswertes Buch mit hohem Leseanspruch, da leise und voller philosophischer Gedanken, die man sich aus jeder Seite herausschreiben möchte, um noch weiter darüber nachzudenken. Nach der Lektüre stellt sich die Frage: Und wer ist Pascal Mercier? Ich werde auch seine anderen Bücher lesen.

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0 0
Literarische Zärtlichkeit
von Nahyl Vabuhn am 15.05.2006

Pascal Mercier schreibt in einer einfühlsamen und sanften Art, die mit Worten kaum zu beschreiben ist. Aus Mangel an passenden Begriffen will ich es "literarische Zärtlichkeit" nennen.

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0 0
Eine sprachliche Offenbarung
von Simon Marshall aus Ludwigshafen am 27.05.2006

Selten habe ich ein Buch gelesen, das von solcher Sprachqualität ist. Ich war gefangen in dieser Sprache, in diesem Denken. Schade, schade, dass das Ende kein solches ist. Ich hatte mir davon mehr versprochen

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0 0
wohin fährt mein Zug?
von Segler und Bücherfan am 18.03.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein sehr bewegendes aber auch fesselndes Buch, um über sich selber nachzudenken; insbesondere ist das Buch auch hilfreich in Lebenskriesen. Das Buch lebt von den philosophischen Betrachtungen des geheimnisvollen Autors Prado. Wer bisher noch wenig mit Philosophie zu tun hatte, bekommt genügend Anregungen, sich auch weiterhin mit philosophischen... Ein sehr bewegendes aber auch fesselndes Buch, um über sich selber nachzudenken; insbesondere ist das Buch auch hilfreich in Lebenskriesen. Das Buch lebt von den philosophischen Betrachtungen des geheimnisvollen Autors Prado. Wer bisher noch wenig mit Philosophie zu tun hatte, bekommt genügend Anregungen, sich auch weiterhin mit philosophischen Büchern zu befassen. Außerdem kann ich darüber nachdenken, in welchem Zug ich sitze, wohin ich fahre oder, ob ich umsteigen muß!

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11 6
Ein guter Bewusstseinsroman
von Tinkerbell am 15.06.2006
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In diesem Buch muss man sich sehr viel mit Texten auseinandersetzen, deshalb liest sich das Buch nicht so einfach und schnell durch. Mundus nimmt den Leser auf seine Bewusstseinsreise mit und lässt ihn nicht mehr los...

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5 2
Selbsterkenntnis
von Isolani aus Linz am 29.07.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Mann setzt sich in einen Zug nach Lissabon um endlich aus seiner Welt zu flüchten. Aus der Welt der jahrelangen Monotonie. Und er begibt sich auf die Suche nach einem Menschen um sich selbst zu finden. Ein phantasievolles, rundherum schön zu lesendes Buch. Am besten, man sitzt selbst... Ein Mann setzt sich in einen Zug nach Lissabon um endlich aus seiner Welt zu flüchten. Aus der Welt der jahrelangen Monotonie. Und er begibt sich auf die Suche nach einem Menschen um sich selbst zu finden. Ein phantasievolles, rundherum schön zu lesendes Buch. Am besten, man sitzt selbst im Zug auf den Weg nach Lissabon, um sich von der Stadt und den Menschen ein Bild zu machen.

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2 0
Wunderschön!
von Stephanie am 11.06.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch hat mich sehr berührt - feinsinnig, melanchonisch, fesselnd... einfach schön!

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2 0
Faszinierendes Buch
von tom aus Ittigen am 06.02.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich finde das Buch sehr schön. Nimm Dir die Zeit und geniesse die Worte, die Sätze und deren Inhalt.

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3 1
Sprachlich genial
von einer Kundin/einem Kunden aus Niedernhall am 17.09.2008
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich kann verstehen, das die Leser dieses Buches in 2 Lager gespalten sind. Wer Spannung sucht im Sinne eines Thrilles oder Krimis, sollte es bleiben lassen. Sprachlich ist das Buch genial gelungen finde ich. Tiefsinn, Melancholie, viel Denken über den Sinn des Lebens....etwas das zum Nachdenken anregt.

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2 0
großartig
von GSto aus St. Pölten am 21.03.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Roman ist philosophisch, hintergründig, berührend, aufrüttelnd - in so dichter Sprache, dass es sich lohnt, manchmal zurückzublättern und Abschnitte noch einmal zu lesen.

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1 0
Reinhard von der Heide / Das Buch: Reini der Junge
von Reinhard von der Heide aus Hamburg am 15.05.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Bei "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier ist man geneigt, Assoziationen mit dem Orient-Express zu erkennen und fühlt sich in eine Zeit versetzt, in der das Reisen per Eisenbahn noch das primäre Vergnügen der Reichen und Schönen war. Trotzdem ist es Pascal Mercier gelungen, völlig neue Perspektiven aufzuzeigen und... Bei "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier ist man geneigt, Assoziationen mit dem Orient-Express zu erkennen und fühlt sich in eine Zeit versetzt, in der das Reisen per Eisenbahn noch das primäre Vergnügen der Reichen und Schönen war. Trotzdem ist es Pascal Mercier gelungen, völlig neue Perspektiven aufzuzeigen und immer wieder neue Spannungsmomente zu integrieren. Bevor ich den Inhalt vorwegnehme, sei folgende Rezension festgestellt: Gut! Besser! Mercier! Unbedingt lesen.

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1 0
Ach, Sprache
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 01.05.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Es war viel Zeit vergangen, in der ich, ohne es zu bemerken, nicht wirklich ein deutsches Buch gelesen hatte, und die Sprache war mir, obgleich ich sie jeden Tag spreche, ein wenig fremd geworden. Da lieh mir eine Klassenkameradin dieses Buch und ich muss sagen, es war das Beste, was... Es war viel Zeit vergangen, in der ich, ohne es zu bemerken, nicht wirklich ein deutsches Buch gelesen hatte, und die Sprache war mir, obgleich ich sie jeden Tag spreche, ein wenig fremd geworden. Da lieh mir eine Klassenkameradin dieses Buch und ich muss sagen, es war das Beste, was mir in dieser Situation passieren konnte. Die Geschichte entwickelt sich stetig, ist gegen Ende ein wenig vorraussehbar, aber das ist nicht schlimm, denn eigentlich liest man das Buch wegen seiner ewig mitschwingenden Poesie, die sowohl das Portugiesische als auch alle anderen Sprachen, in denen in diesem Buch kommuniziert wird, zweifelsohne haben. Sehr zu empfehlen für Wortliebhaber und die, die sich in ihrer Muttersprache etwas fremd geworden sind.

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Ein Reise zu sich selbst
von Manu aus Wien am 28.07.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich mußte erst einmal einen etwas holprigen Weg hinter mich bringen um den Einstieg in dieses Buch zu finden u. mich selbst in die Reise dorthin begeben zu können. Doch nach diese Bewältung schwebte ich regelrecht dahin, war verträumt von der Klangfarbe und Ausdrucksstärke dieser Geschichte. Zu meiner Überraschung... Ich mußte erst einmal einen etwas holprigen Weg hinter mich bringen um den Einstieg in dieses Buch zu finden u. mich selbst in die Reise dorthin begeben zu können. Doch nach diese Bewältung schwebte ich regelrecht dahin, war verträumt von der Klangfarbe und Ausdrucksstärke dieser Geschichte. Zu meiner Überraschung habe ich mich selbst darin wiedergefunden u. bin dabei regelrecht aufgeblüht. Poetische, tiefgreifende Erzählung über die unendliche Gedankenwelt der Menscheit.

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Etwas zäh
von Stephanie Karrer aus St.Gallen am 16.09.2010
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Pascal Mercier heisst ja eigentlich Peter Bieri und ist Philosophie Professor. Das schlägt sich im Buch nieder. Etwas gewollt philosophisch zieht es sich. Die Geschichte ist im Grunde interessant, auf hundert Seiten wäre sie aber packender. Vielleicht bin ich auch einfach zu jung. Meinem Grosi hat das Buch nämlich sehr gut... Pascal Mercier heisst ja eigentlich Peter Bieri und ist Philosophie Professor. Das schlägt sich im Buch nieder. Etwas gewollt philosophisch zieht es sich. Die Geschichte ist im Grunde interessant, auf hundert Seiten wäre sie aber packender. Vielleicht bin ich auch einfach zu jung. Meinem Grosi hat das Buch nämlich sehr gut gefallen.

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1 0
Leseempfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hettlingen am 08.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Spannend und tiefgründig zugleich, eingebettet in die geschichtliche Realität Portugals

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Eine faszinierende Reise - nicht nur nach Lissabon
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 27.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„Kann es einen Ernst geben, der ernster ist als der poetische Ernst?“ (S. 473) Uff. Ich bin platt. Geplättet von 495 Seiten eines der schwierigsten Bücher auf der einen und einem der bewegensten Bücher auf der anderen Seite. Pascal Mercier´s „Nachtzug nach Lissabon“ ist wie eine (Irr-)Fahrt durch das tiefste Innere... „Kann es einen Ernst geben, der ernster ist als der poetische Ernst?“ (S. 473) Uff. Ich bin platt. Geplättet von 495 Seiten eines der schwierigsten Bücher auf der einen und einem der bewegensten Bücher auf der anderen Seite. Pascal Mercier´s „Nachtzug nach Lissabon“ ist wie eine (Irr-)Fahrt durch das tiefste Innere eines Berges – man weiß nicht, wo der Ausgang ist und was einen auf der anderen Seite erwartet. Manchmal kommt man auch in eine Sackgasse und muss wieder zurück, um den richtigen Weg zu finden. Doch irgendwann sieht man einen winzigen Lichtpunkt, der immer größer, immer heller wird und einem den Weg leitet durch eines der faszinierendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Pascal Mercier macht es dem Leser wahrlich nicht leicht. Rund um die Person des Lateinlehrers Raimund Gregorius strickt er eine Geschichte, die nachdenklicher nicht stimmen könnte. Was veranlasst einen alleinstehenden, allseits beliebten Lehrer mitten im Unterricht aufzustehen und sein bisheriges Leben für einige Zeit aufzugeben und einem portugiesischen Arzt und Widerstands-kämpfer nachzuspüren, der ein Buch über sein eigenes, tiefstes Inneres geschrieben hat? Wir lernen den Autor dieses Buches nach und nach aus der Sicht verschiedener Personen kennen: seiner Schwester, seines ehemals besten Freundes, seiner „Vertrauten“, die mehr über ihn weiß als alle anderen zusammen. All die Passagen, in denen die genannten Personen etwas erzählen, garniert mit passenden Zitaten aus dem Buch (ein Buch im Buch sozusagen – großartig!!!) ergeben das Bild eines nachdenklichen, intelligenten und weisen Mannes, der (nicht nur) unter einer schwierigen Vater-/Sohn-Beziehung leidet. Die Faszination von Amadeu Prado springt auf Raimund Gregorius über und er fängt an, kleine Dinge in seinem Leben zu ändern und sein bisheriges Leben zu hinterfragen. Überhaupt ist das Buch sehr philosophisch und man kommt gar nicht darum herum, sich die ein oder andere Frage wie „Bin ich mit mir und meinem (bisherigen) Leben zufrieden?“ selbst zu stellen und zu reflektieren. Letzten Endes ist der „Nachtzug nach Lissabon“ eine Reise zu uns selbst, die sich immer wieder lohnt, anzutreten. Ich bin jedenfalls mächtig beeindruckt von diesem Roman und zähle ihn von nun an zu einem meiner Lieblingsbücher! „Das Leben ist nicht das, was wir leben; es ist das, was wir uns vorstellen zu leben.“ (S. 495)

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