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Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa

(35)
Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Christoph Rehage hat sich einer dieser Reisegruppen angeschlossen, um herauszufinden, was die Chinesen wirklich über uns und unsere Heimat denken. Der Vorteil: Er spricht fließend Mandarin und kann so die Erfahrungen der Gruppe intensiv miterleben. Auf dem Programm der vierzehntägigen Erkundungstour stehen kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Michelangelos David in Florenz und der Eiffelturm in Paris. Aber auch die heimlichen Lieblingsziele der Chinesen: Outlet-Center und Luxusboutiquen. In seinem klugen und zugleich amüsanten Buch erklärt Christoph Rehage nicht nur die Faszination von Schwarzwalduhren und deutschem Babymilchpulver, sondern ermöglicht interessante Einblicke in eine uns fremde Kultur.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 272, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783492975469
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 1.903
eBook
12,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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Mit Chinesen auf Europareise
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 27.10.2016

Wer kennt das nicht, wenn man unterwegs ist und das Gefühl hat „egal wo man hin kommt sind sie schon da“, sie, die chinesischen Reisegruppen. Dieses Phänomen will der Autor Christoph Rehage etwas entschlüsseln. Als jemand der Sinologie studiert hat, selbst in China gelebt und gereist ist... Wer kennt das nicht, wenn man unterwegs ist und das Gefühl hat „egal wo man hin kommt sind sie schon da“, sie, die chinesischen Reisegruppen. Dieses Phänomen will der Autor Christoph Rehage etwas entschlüsseln. Als jemand der Sinologie studiert hat, selbst in China gelebt und gereist ist und Mandarin spricht, bucht er in China einer dieser typischen Europarundreisen und der Leser darf sie begleiten. Eine nett zu lesende, kurzweilige und durchaus humorvolle Lektüre ist dabei herausgekommen. Einiges Neue erfährt man, das z. B. eine Art „Kaution“ hinterlegt werden muss um eine solche Reise machen zu dürfen oder Hocktoiletten doch hygienischer sind. Von diesen kulturellen und Mentalitätsunterschieden hätte ich mir persönlich aber etwas mehr gewünscht. Im Laufe des Buches hat man fast das Gefühl selbst Teil dieser Gruppe zu sein: rein in den Bus, raus aus dem Bus, Fotostopp und schlechtes chinesisches Essen. Man beginnt die Müdigkeit der Gruppe fast zu teilen. Trotzdem handelt es sich um ein durchaus lesenswertes Buch mit Spaßfaktor.

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Unterwegs mit Alter Lei
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg am 03.01.2017
Bewertetes Format: Paperback

Christoph Rehage hat das Abenteuer unternommen, mit einer Reisegruppen von 12 Chinesen eine Europa-Rundreise zu starten, und zwar als ganz normales Reisemitglied. Zu Beginn des Buches erfährt man in einer kurzen Einleitung, wie es zu diesem Entschluss kam und wie die Planung nebst Buchung vonstatten ging. Anfangs herrschen etwas... Christoph Rehage hat das Abenteuer unternommen, mit einer Reisegruppen von 12 Chinesen eine Europa-Rundreise zu starten, und zwar als ganz normales Reisemitglied. Zu Beginn des Buches erfährt man in einer kurzen Einleitung, wie es zu diesem Entschluss kam und wie die Planung nebst Buchung vonstatten ging. Anfangs herrschen etwas Berührungsängste auf Seiten der chinesischen Teilnehmer und auch Argwohn. Im Laufe der ersten Tage wird Rehage, der von den Teilnehmern Leike bzw. Alter Lei genannt wird, jedoch wirklich integriert. Er spricht fließend Mandarin und hat daher keinerlei Verständigungsprobleme. Die Reise dauert 13 Tage und führt nach München, Venedig, Florenz, Pisa, Rom, Luzern, Paris, Frankfurt sowie eine europ. Kleinstadt. Mir selbst wurde schon schwindelig bei der Vorstellung, diese Städte in so kurzer Zeit abarbeiten zu müssen. Und ich muss nicht erst von China hierher fliegen und wieder zurück in der Zeit. Dementsprechend gedrängt ist der Zeitplan der Gruppe. Leider erschloss sich mir nicht, ob das generell bei den Reisen chinesischer Touristen so ist oder ob es auch Reisegruppen gegeben hätte, die sich in Ruhe ein oder zwei Länder hätten ansehen können. Das wäre m. E. sinnvoller gewesen, denn die Unterschiede zwischen den Ländern und Sitten innerhalb Europas sind tlw. so immens, dass wohl keiner der Teilnehmer einen wirklichen Eindruck bekommen konnte. Es musste leider in Oberflächlichkeiten enden, wenn man nur 1 Std. Zeit hat, sich außerhalb des Busses aufzuhalten und die Stadt "zu erkunden". Trotzdem ist es nach wenigen Seiten mit der Gesellschaft so, als wäre man als Blinder Passagier dabei. Die einzelnen Personen bekommen Aussehen und Charakter, denn Rehage hat sie m. M. nach wirklich gut beschrieben, sodass auch die unterschiedlichen Typen herausgestellt wurden. So fährt man mit ihnen von Sensation zu Sensation und beobachtet, wie sie auf die unterschiedlichen Gegebenheiten ansprechen. Wie bei jeder Reisegruppe werden die Leute von verschiedenen Dingen angesprochen. Das alles erzählt Rehage in einem sehr angenehmen und lockeren Ton. Er zieht auch keine vorschnellen Rückschlüsse, sondern belässt es eher bei der Schilderung der Ereignisse. Es wird nicht zu viel hinein interpretiert, sondern die Menschen so genommen wie sie sind. Ich empfand das als sehr angenehm. Es folgen die üblichen Touristen-Attraktionen: Schlossbesichtigung, Glasbläserei, Lederwaren-Hersteller, Parfum-Hersteller, Kanalfahrt, Museen, durch die regelrecht gehechtet wird. I.d.R. mit chinesischer Führung und Kopfhörer auf den Ohren. Immer wieder der Hinweis auf das schlechte Essen in fast ausnahmslos chinesischen Restaurants, was ein Markenzeichen des Gruppenessens ist. Nicht umsonst speisen Reiseleiter und Chauffeur an einem separaten Tisch: Sie bekommen anderes, besseres Essen, weil sie die Gruppe in das Restaurant bringen. Das kommt zwar nicht richtig rüber in dem Buch (dort ist eher vom Preisnachlass beim Essen die Rede), aber ich weiß es von meinen beiden Gruppenreisen, die ich unternommen habe. Im Laufe der Zeit entwickelt sich ein schon freundschaftliches Gefühl zwischen Rehage und den Reisenden. Er tätigt Internet-Bestellungen für sie und es kommt mit dem Ein oder Anderen zu persönlichen Gesprächen. Sehr gut finde ich den 2. Teil des Buches, in dem er einige Monate später die Teilnehmer in China besucht. Dort erfährt man dann endlich, was sie selbst am besten fanden und wie sie alles erlebt haben. Während der Reise waren nämlich alle recht zurückhaltend, was dieses Thema angeht. Alle sehr freundlich und beflissen, Chinas guten Ruf zu wahren und sich stets korrekt zu benehmen. Eine genaue Anleitung enthielten die Reiseunterlagen, die jeder Teilnehmer ausgehändigt bekam. Der Erzählstil ist sehr flüssig und man kann wirklich durch das Buch fliegen. Wobei es auch nichts ausmacht, wenn man einmal 1 Woche nicht zum lesen kommt. Man ist sofort wieder im Bus und Mitglied der Gruppe. Mir hat die Lektüre wirklich sehr viel Vergnügen bereitet und es war keine Minute langweilig! Ab sofort sehe ich chinesische Reisegruppen mit ganz anderen Augen.

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Interessanter Einblick
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 14.01.2017
Bewertetes Format: Paperback

Den Autor Christoph Rehage kannte ich vor diesem Buch nicht, auch wenn scheinbar einige in Deutschland und China ihn durch das Vorgängerbuch ?The longest way? kennen. Scheinbar wirklich ein Versäumnis meinerseits, denn der Mann verfasst tolle Berichte. In seinem aktuellen Buch beschäftigt er sich mit einem Phänomen, dass an jeder... Den Autor Christoph Rehage kannte ich vor diesem Buch nicht, auch wenn scheinbar einige in Deutschland und China ihn durch das Vorgängerbuch ?The longest way? kennen. Scheinbar wirklich ein Versäumnis meinerseits, denn der Mann verfasst tolle Berichte. In seinem aktuellen Buch beschäftigt er sich mit einem Phänomen, dass an jeder touristisch interessanten Ecke der Welt zu beobachten ist: asiatischen, und seit ein paar Jahren vornehmlich chinesischen, Reisegruppen. Jeder kennt sie, die im Rudel auftretenden asiatischen Touristen, wild fotografierend und mit einem Reiseleiter mit Gruppenfähnchen vorneweg. Egal ob Münchner Rathaus, marrokanische Raststätte oder norwegischer Fjord; sie sind immer da und bereisen ganz Europa scheinbar in gefühlten 7 Tagen. Einer solchen Reisegruppe hat er sich angeschlossen, um selbst zu erfahren wie eine solche Reise sich anfühlt, wer die Teilnehmer sind und warum sie diese Art des Reisens wählen. Die Mission: Zentral- und Süduropa (Deutschland, Österreich, Italien,Schweiz und Frankreich) in 14 Tagen. Seinen Reisebricht verfasst er dabei erfrischend und humorvoll, ebenso ist die Betrachtung seiner Mitreisenden fast ausschließlich wohlwollend und immer respektvoll. Auch Kritik am politischen System Chinas scheint ab und zu durch, wenn Herr Rehage oder ?Alter Lei? wie ihn seine Reisegefährten nennen, beispielsweise beschreibt, welche absurd hohen Geldsummen die Auslandstouristen bei den Behörden hinterlegen müssen, um in den Urlaub fahren zu dürfen. Im Anschluss an den Reisebericht, tritt der Autor eine weitere Reise an. Er besucht Teile der Reisegruppe in ihrer Heimat und sieht sich ihre Lebenssituation an. Dies ist für mich als deutsche Leserin natürlich noch interessanter, als die Beschreibung der Europa-Reise. Man erfährt von Städten die man bis jetzt kaum kannte, von familiären Zusammenhalt aber auch von alten Traumata und der chinesischen Art der Städteplanung. Erwähnenswert ist auch, dass das Buch mit der ?papego?- App zusammen arbeitet. Mit dieser kostenlos App kann man das Buch digital weiterlesen und somit das Buch zuhause lassen. Eine gute Idee, wie ich finde. Zusammenfassend ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Es vermischt gekonnt Reisebericht, Humor und Roman. Der einzige Minuspunkt ist in meinen Augen der etwas dünn wirkende Einband, der auch schnell und leicht verknickt.

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Zwölf Chinesen mit dem Reisebus
von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 19.12.2016
Bewertetes Format: Paperback

Viele Chinesen kommen als Touristen nach Europa. Aber was denken sie über diesen Kontinent? Christoph Rehage will es herausfinden.und reist mit einer chinesischen Reisegruppe durch Europa. Ich kannte Christoph Rehage zuvor noch nicht, aber war von der ersten Seite an von seinem angenehmen Schreibstil begeistert. Das Thema hat mich auch... Viele Chinesen kommen als Touristen nach Europa. Aber was denken sie über diesen Kontinent? Christoph Rehage will es herausfinden.und reist mit einer chinesischen Reisegruppe durch Europa. Ich kannte Christoph Rehage zuvor noch nicht, aber war von der ersten Seite an von seinem angenehmen Schreibstil begeistert. Das Thema hat mich auch interessiert. Ich fand daher die Perspektive des Berichts als Mitglied der Reisegruppe toll, und auch die Schilderung der Reise an sich ist gut gelungen. Man hat ja ein gewisses Bild vor Augen, wenn man an chinesische Touristen denkt, aber hier wird vieles verständlich, was sonst eher Kopfschütteln zur Folge hat. Dabei ist es mit liebevollem Humor geschildert. Die Besuche des Autors bei den Mitgliedern der Reisegruppe nach der Reise runden das Bild ab, und man erhält vielleicht einen besseren Einblick in die chinesische Lebensart als es jedes andere Buch vermitteln könnte.

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Reisebericht mit ungewöhnlicher Perspektive
von einer Kundin/einem Kunden am 19.12.2016
Bewertetes Format: Paperback

Wir alle haben sie schon einmal gesehen: Asiatische Reisegruppen, die alles fotografieren, was ihnen in den Weg kommt und die sich dann wieder in ihren Reisebus setzen und zum nächsten Ziel fahren. Für die Recherche zu diesem Buch hat sich der Autor Christoph Rehage sozusagen in eine dieser chinesischen... Wir alle haben sie schon einmal gesehen: Asiatische Reisegruppen, die alles fotografieren, was ihnen in den Weg kommt und die sich dann wieder in ihren Reisebus setzen und zum nächsten Ziel fahren. Für die Recherche zu diesem Buch hat sich der Autor Christoph Rehage sozusagen in eine dieser chinesischen Reisegruppen eingeschlichen, um zu ergründen, warum sie eine solche Reise machen und wie sie Europa sehen. Er hätte sich sicherlich gerne undercover eingeschlichen in die Gruppe, aber das ist natürlich auf Grund seines europäischen Aussehens nicht möglich. Dafür hat er einen anderen unbezahlbaren Vorteil: er spricht fließend Mandarin. In 13 Tagen erkundete er mit der Reisegruppe Deutschland, Italien, die Schweiz und Frankreich. Zu Beginn fühlt er sich noch fremd in der Gruppe, aber er gewinnt schnell ihr Vertrauen und fungiert auch als einer Art zweiter Reiseführer, da er den Chinesen natürlich oft helfen kann in Europa. Der Autor fühlt sich bald so sehr als Teil der Gruppe, dass er immer von „wir“ spricht, auch in Situationen, in denen er eigentlich als Europäer nicht wirklich dazu gehört (bei der Steuerzurückerstattung am Flughafen zum Beispiel). Er hat eine sehr freundliche und offene Art mit den Leuten umzugehen und so erfährt der Leser auch viel über das Leben der Teilnehmer, die Situation in China und über die Menschen dort, was sie hoffen und träumen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut und schnell lesen. An vielen Stellen musste ich lachen oder schmunzeln. Aber es werden auch ernstere Themen angestoßen. Gut finde ich, dass der Autor bei den ernsteren Themen kaum wertend auftritt, sondern nur wiedergibt, was er erfahren hat. Nach der Reise besucht er einige der Teilnehmer noch in ihren Heimatorten in China. Dieser Teil des Berichts macht gut 60 Seiten des Buchs aus und hat mir auch sehr gut gefallen. Er wirft noch einmal ein anderes Licht auf die Reise. Ich hatte von dem Buch folgendes erwartet: einen amüsanten Reisebericht aus ungewohnter Perspektive. Aber ich muss sagen, es ist viel mehr! Denn wenn man vorher Vorurteile über „die Chinesen“ hatte, so denkt man nach dieser Lektüre anders: Denn die Teilnehmer sind einfach Menschen wie du und ich, mit ihrer eigenen Lebensgeschichte, die natürlich auch durch ihr Heimatland geprägt wurde. So ist das Buch auch ein Aufruf zu Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Mein Fazit: Die Lektüre dieses Buches war eine echte Bereicherung für mich. Und dazu und amüsant und kurzweilig! Was will man mehr. Leseempfehlung!

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Mit einer chinesischen Reisegruppe quer durch Europa
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 09.12.2016
Bewertetes Format: Paperback

Christoph Rehage hat mehrere Jahre in China gelebt. Nach einem ersten Buch über eine Wanderung durch China („The longest way“) möchte er sich als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe auf eine Reise durch Europa machen. Sein Ziel ist es, zu erfahren, was Chinesen über uns Europäer und unsere Heimat denken.... Christoph Rehage hat mehrere Jahre in China gelebt. Nach einem ersten Buch über eine Wanderung durch China („The longest way“) möchte er sich als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe auf eine Reise durch Europa machen. Sein Ziel ist es, zu erfahren, was Chinesen über uns Europäer und unsere Heimat denken. So bricht er auf als einer von zwölf Reisenden mit chinesischem Reiseleiter, quer durch Europa. Zur Erkundungstour gehören sowohl kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Florenz und Paris, aber auch heimliche Lieblingsziele wie z.B. Einkaufszentren. Wie die anderen Teilnehmer beschäftigen ihn sowohl die Höhepunkte der Reise selbst wie auch das Drumherum: das Essen, die Einkäufe für die Daheimgebliebenen, Schweizer Uhren, deutsche Kuckucksuhren, Babymilchpulver und vieles mehr. Dass er fließend Mandarin spricht, erleichtert seinen Plan. Er sieht sich auch niemals in der Rolle des Reiseleiters, selbst wenn er vielerorts dafür gehalten wird. Dafür aber versteht er es sehr gut, sowohl die Eigenheiten von uns Europäer bzw. Deutschen einerseits humorvoll zu schildern, wie sie seine chinesischen Freunde erleben. Aber auch die Gegenseite kann er sympathisch herüberbringen, ohne dass eine der beteiligten Nationen ihr Gesicht verlieren müsste. Das ist äußerst erfrischend und lässt viele Einblicke in andere Kulturen und Mentalitäten zu, ohne sie zu bewerten. So entsteht ein interessantes, einfühlsames Buch über die Menschen diesseits und jenseits des Busfensters. Auch die Klischees haben dabei ihren Platz – und sind doch nichts weiter als liebevolle Anekdoten, eine weitere Facette im Erleben des Anderen, Unbekannten. Mich hat das Buch wunderbar unterhalten, ich kam mir fast schon vor, als würde ich als blinder Passagier an der Busreise teilnehmen. Deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung und selbstverständlich die volle Punktezahl.

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Mit einer chinesischen Reisegruppe quer durch Europa
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 09.12.2016
Bewertetes Format: Paperback

Christoph Rehage hat mehrere Jahre in China gelebt. Nach einem ersten Buch über eine Wanderung durch China („The longest way“) möchte er sich als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe auf eine Reise durch Europa machen. Sein Ziel ist es, zu erfahren, was Chinesen über uns Europäer und unsere Heimat denken.... Christoph Rehage hat mehrere Jahre in China gelebt. Nach einem ersten Buch über eine Wanderung durch China („The longest way“) möchte er sich als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe auf eine Reise durch Europa machen. Sein Ziel ist es, zu erfahren, was Chinesen über uns Europäer und unsere Heimat denken. So bricht er auf als einer von zwölf Reisenden mit chinesischem Reiseleiter, quer durch Europa. Zur Erkundungstour gehören sowohl kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Florenz und Paris, aber auch heimliche Lieblingsziele wie z.B. Einkaufszentren. Wie die anderen Teilnehmer beschäftigen ihn sowohl die Höhepunkte der Reise selbst wie auch das Drumherum: das Essen, die Einkäufe für die Daheimgebliebenen, Schweizer Uhren, deutsche Kuckucksuhren, Babymilchpulver und vieles mehr. Dass er fließend Mandarin spricht, erleichtert seinen Plan. Er sieht sich auch niemals in der Rolle des Reiseleiters, selbst wenn er vielerorts dafür gehalten wird. Dafür aber versteht er es sehr gut, sowohl die Eigenheiten von uns Europäer bzw. Deutschen einerseits humorvoll zu schildern, wie sie seine chinesischen Freunde erleben. Aber auch die Gegenseite kann er sympathisch herüberbringen, ohne dass eine der beteiligten Nationen ihr Gesicht verlieren müsste. Das ist äußerst erfrischend und lässt viele Einblicke in andere Kulturen und Mentalitäten zu, ohne sie zu bewerten. So entsteht ein interessantes, einfühlsames Buch über die Menschen diesseits und jenseits des Busfensters. Auch die Klischees haben dabei ihren Platz – und sind doch nichts weiter als liebevolle Anekdoten, eine weitere Facette im Erleben des Anderen, Unbekannten. Mich hat das Buch wunderbar unterhalten, ich kam mir fast schon vor, als würde ich als blinder Passagier an der Busreise teilnehmen. Deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung und selbstverständlich die volle Punktezahl.

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Mit einer chinesischen Reisegruppe quer durch Europa
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 09.12.2016
Bewertetes Format: Paperback

Christoph Rehage hat mehrere Jahre in China gelebt. Nach einem ersten Buch über eine Wanderung durch China („The longest way“) möchte er sich als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe auf eine Reise durch Europa machen. Sein Ziel ist es, zu erfahren, was Chinesen über uns Europäer und unsere Heimat denken.... Christoph Rehage hat mehrere Jahre in China gelebt. Nach einem ersten Buch über eine Wanderung durch China („The longest way“) möchte er sich als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe auf eine Reise durch Europa machen. Sein Ziel ist es, zu erfahren, was Chinesen über uns Europäer und unsere Heimat denken. So bricht er auf als einer von zwölf Reisenden mit chinesischem Reiseleiter, quer durch Europa. Zur Erkundungstour gehören sowohl kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Florenz und Paris, aber auch heimliche Lieblingsziele wie z.B. Einkaufszentren. Wie die anderen Teilnehmer beschäftigen ihn sowohl die Höhepunkte der Reise selbst wie auch das Drumherum: das Essen, die Einkäufe für die Daheimgebliebenen, Schweizer Uhren, deutsche Kuckucksuhren, Babymilchpulver und vieles mehr. Dass er fließend Mandarin spricht, erleichtert seinen Plan. Er sieht sich auch niemals in der Rolle des Reiseleiters, selbst wenn er vielerorts dafür gehalten wird. Dafür aber versteht er es sehr gut, sowohl die Eigenheiten von uns Europäer bzw. Deutschen einerseits humorvoll zu schildern, wie sie seine chinesischen Freunde erleben. Aber auch die Gegenseite kann er sympathisch herüberbringen, ohne dass eine der beteiligten Nationen ihr Gesicht verlieren müsste. Das ist äußerst erfrischend und lässt viele Einblicke in andere Kulturen und Mentalitäten zu, ohne sie zu bewerten. So entsteht ein interessantes, einfühlsames Buch über die Menschen diesseits und jenseits des Busfensters. Auch die Klischees haben dabei ihren Platz – und sind doch nichts weiter als liebevolle Anekdoten, eine weitere Facette im Erleben des Anderen, Unbekannten. Mich hat das Buch wunderbar unterhalten, ich kam mir fast schon vor, als würde ich als blinder Passagier an der Busreise teilnehmen. Deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung und selbstverständlich die volle Punktezahl.

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Europa aus chinesischer Sicht
von Arianna am 22.11.2016
Bewertetes Format: Paperback

Hinter diesem, doch recht schlichten, Cover steckt ein wirklich genialer Reisebericht. Der Inhalt dieses Buches ist schnell zusammengefasst: Christoph Rehage (chinesisch: Leike) fährt mit einer Reisegruppe voller Chinesen durch Europa und schreibt anschließend ein Buch über seine Erlebnisse. Ein ungewöhnlicher aber total interessanter Reisebericht! Als Erstes kann ich einfach... Hinter diesem, doch recht schlichten, Cover steckt ein wirklich genialer Reisebericht. Der Inhalt dieses Buches ist schnell zusammengefasst: Christoph Rehage (chinesisch: Leike) fährt mit einer Reisegruppe voller Chinesen durch Europa und schreibt anschließend ein Buch über seine Erlebnisse. Ein ungewöhnlicher aber total interessanter Reisebericht! Als Erstes kann ich einfach nur sagen, dass die Idee einfach nur genial ist. Mit zwölf Chinesen durch Europa – mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und herausfinden, wie es bei den allseits bekannten chinesischen Reisegruppen wirklich läuft. Wer weiß denn schon, dass chinesische Reisegruppen auch im Ausland eigentlich immer Chinesisch essen? Ich kann da nur sagen, dass Reisegruppe wohl wirklich nicht ohne Selfies, Souvenirs und schlechtes Gruppenessen auskommen. Ich habe viele der Orte auf der Reise schon persönlich gesehen – umso interessanter ist es doch mal zu hören, was andere Kulturen so über europäische Sehenswürdigkeiten und Gewohnheiten denken. Das Buch ist ein interessanter Reisebericht gespickt mit politischen Anmerkungen und Informationen über chinesischen Gewohnheiten und Traditionen. Langweilig ist es nie, die Reisegruppe wechselt ja nahezu jeden Tag das Land, erkundet neue Orte und wächst richtig zusammen. Interessant fand ich auch, dass die Reisegruppe voller verschiedener Charaktere ist. Da gibt es den geschiedenen reichen Banker, die Kunststudenten oder die Mutter mit dem Kind – nur um mal ein paar zu nennen. Man merkt deutlich, dass es sich um einen Erfahrungsbericht handelt. Alles wirkt realistisch – nichts übertrieben. Schattenseiten von Europa, aber auch von China werden angeschnitten. Rehage besucht am Ende des Buches alle Teilnehmer nach der Reise zu Hause – so lernt der Leser dann am Ende auch noch China besser kennen und hat auch kleinen Einblick in das Alltagsleben der Chinesen. Dann kann ich nur sagen das Rehage einen sehr angenehmen Erzählstil hat - mitreißend, interessant und an vielen Stellen einfach nur richtig lustig. Die Person des Erzählers war mir sofort unglaublich symphytisch. Er kennt sich aus, ist viel herumgekommen, hat schon einiges erlebt und viel zu erzählen. Ich habe ihn wirklich gerne auf der Reise begleitet. Das Buch ist in der Papego-App verfügbar. Das heißt, man kann das Buch kostenlos auch als E-Book lesen, wenn man die Printversion erwirbt. Ich habe die App natürlich sofort getestet und kann nur sagen, dass es perfekt funktioniert hat und das Lesen so noch viel angenehmer wurde. Mein Fazit: Das Buch war gleichermaßen amüsant und informativ. Europa aus chinesischer Sicht und China aus dem Blickwinkel eines Europäers zu betrachten war mal etwas anderes – kein typischer Reisebericht. Der Autor ist ein symphytischer Chinakenner und sein Schreibstil überzeugt auf ganzer Linie. Hier kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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ein sehr kurzweiliges und interessantes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 10.11.2016
Bewertetes Format: Paperback

Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer... Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer chinesischen Reisegruppe auf Europareise und erfährt viel über die Menschen dieses Landes, ihre Eindrücke , die sie von Europa mitnehmen und deren Art eine Gruppenreise zu organisieren und durch zu ziehen. Ich als Leser erinnere mich während des Leser immer wieder daran, wie ich die Chinesen als Touristen in Europa wahrnehme und kann vieles nach Genuss dieses Buches besser verstehen. Denn Christoph Rehage schreibt sein Buch mit viel Humor, aber niemals zu Kosten seiner Mitreisenden, was ich als sehr wohltuend empfunden habe.Nach seiner Reise, auf der er den Mitreisenden Stück für Stück näher kam, besucht er dann seine Reisegenossen selbst in China, was für mich auch noch einmal ein interessanter Blickwinkel war. Ich habe dieses Buch wirklich genossen und konnte mich zum Schluss kaum noch von den Seiten lösen, weil ich jeder einzelnen Person dieser Reisegruppe Stück für Stück näher gekommen bin, was für mich immer ein Beweis für ein gutes Buch darstellt.

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ein sehr kurzweiliges und interessantes Buch
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 10.11.2016
Bewertetes Format: Paperback

Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer... Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer chinesischen Reisegruppe auf Europareise und erfährt viel über die Menschen dieses Landes, ihre Eindrücke , die sie von Europa mitnehmen und deren Art eine Gruppenreise zu organisieren und durch zu ziehen. Ich als Leser erinnere mich während des Leser immer wieder daran, wie ich die Chinesen als Touristen in Europa wahrnehme und kann vieles nach Genuss dieses Buches besser verstehen. Denn Christoph Rehage schreibt sein Buch mit viel Humor, aber niemals zu Kosten seiner Mitreisenden, was ich als sehr wohltuend empfunden habe.Nach seiner Reise, auf der er den Mitreisenden Stück für Stück näher kam, besucht er dann seine Reisegenossen selbst in China, was für mich auch noch einmal ein interessanter Blickwinkel war. Ich habe dieses Buch wirklich genossen und konnte mich zum Schluss kaum noch von den Seiten lösen, weil ich jeder einzelnen Person dieser Reisegruppe Stück für Stück näher gekommen bin, was für mich immer ein Beweis für ein gutes Buch darstellt.

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Unterhaltsam und lustig
von einer Kundin/einem Kunden aus Korschenbroich am 02.11.2016
Bewertetes Format: Paperback

Der Autor Christoph Rehage wurde bereits mit seinem Internetvideo The Longest Way, welches er über seine Wanderung von Beijing nach Ürümqi drehte, sehr bekannt. Nun wollte er herausfinden was chinesische Touristen wirklich über uns und unser Europa denken. Da er fließend Mandarin spricht macht er sich wieder mal auf... Der Autor Christoph Rehage wurde bereits mit seinem Internetvideo The Longest Way, welches er über seine Wanderung von Beijing nach Ürümqi drehte, sehr bekannt. Nun wollte er herausfinden was chinesische Touristen wirklich über uns und unser Europa denken. Da er fließend Mandarin spricht macht er sich wieder mal auf den Weg nach China um von dort aus mit einer Reisegruppe durch Europa zu touren. So bekommt der Leser von dem Buch „Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa“ einen Einblick wie es ist wenn eine chinesische Reisegruppe von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit rast, wie zum Beispiel dem Schloss Neuschwanstein, die wunderschönen Städte Florenz, Venedig, Rom, Paris und viele mehr besucht, Fotos über Fotos macht und sich an den landestypischen Souvenirs erfreut. Ein lockerer Schreibstil sowie eine unterhaltsame, lustige aber auch ernsthafte Geschichte machen dieses Buch lesenswert und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen. Das Cover gefällt mir gut, es passt genau zu dem Inhalt. Man sieht die Reisegruppe, den Bus sowie die Umrisse vom Schloss „Neuschweinstein“. Sehr gut finde ich auch dass der Autor nach dieser Reise die Mitreisenden in ihrer Heimat noch besuchte und der Leser etwas über das Leben dieser Menschen erfährt. Und genau wie überall gilt auch für China: die Menschen sind unterschiedlich und man sollte nie sagen „Die Chinesen“ oder „die Deutschen“ sind „so“ oder „so“!

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Gleichermaßen klug & unterhaltsam
von Isaopera am 25.10.2016
Bewertetes Format: Paperback

Wie der Titel schon sagt, hat mich "Neuschweinstein" gleichermaßen durch seine Klugheit und seinen besonderen Humor überzeugt. Die Geschichte des Recherche-Reisenden "Alter Lei" (so sein Spitzname in der Gruppe) und seiner Mitstreitenden ist feinsinnig, hat Tiefgang und wirkt solide recherchiert. Die leise Gesellschaftskritik wirkt niemals deplatziert und trifft die westliche und... Wie der Titel schon sagt, hat mich "Neuschweinstein" gleichermaßen durch seine Klugheit und seinen besonderen Humor überzeugt. Die Geschichte des Recherche-Reisenden "Alter Lei" (so sein Spitzname in der Gruppe) und seiner Mitstreitenden ist feinsinnig, hat Tiefgang und wirkt solide recherchiert. Die leise Gesellschaftskritik wirkt niemals deplatziert und trifft die westliche und die chinesische Kultur gleichermaßen, ohne die eine über die andere zu erheben. "Neuschweinstein" macht einen in manchen Momenten stolz auf die eigene Kultur, in anderen Momenten kommt man aber auch ins Grübeln. Die Reisegäste aus China sind mir sehr ans Herz gewachsen und dass es nach dem Ende der Reise noch ein wenig weitergeht, war unerwartet und besonders. Die farbigen Fotografien, mit denen geworben wird, sind allerdings nur kleine Drucke im Umschlag - kein Grund, das Buch zu kaufen, aber der Inhalt ist ein Grund! Ich denke über die Einzelschicksale der Reisenden noch nach und konnte mich mit der Geisteshaltung des Autors sehr oft identifizieren. Ein wirklich gutes und empfehlenswertes Buch, das zum Schmunzeln und Nachdenken anregt!

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Europa im Zeitraffer
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 19.10.2016
Bewertetes Format: Paperback

Fast jeder von uns ist sicher schon des Öfteren chinesischen Reisegruppen begegnet, ob im Urlaub an einer der vielen Sehenswürdigkeiten, die Europa zu bieten hat oder auch hier in Deutschland. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich meist entweder genervt oder belustigt auf diese Grüppchen mit ihren Reiseführern und... Fast jeder von uns ist sicher schon des Öfteren chinesischen Reisegruppen begegnet, ob im Urlaub an einer der vielen Sehenswürdigkeiten, die Europa zu bieten hat oder auch hier in Deutschland. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich meist entweder genervt oder belustigt auf diese Grüppchen mit ihren Reiseführern und Selfiesticks reagiere. Genauer mit ihnen befasst habe ich mich aber bisher nie. Nur die Tatsache, dass viele Chinesen möglichst viel Europa in recht kurzer Zeit erleben wollen, war mir bereits bekannt. Das ist so ziemlich genau das Gegenteil von dem, wie ich persönlich gerne reise. Von daher sah ich in Christoph Rehages Buch die Chance, mehr über die chinesische Vorliebe für diese Art von Gruppenreisen zu erfahren und auch einige Vorurteile abzubauen. Und das ist dem Autor mit Neuschweinstein auch gut gelungen. Ich habe einige Dinge erfahren, die mir bisher nicht so bewusst waren. Zum Beispiel, dass man oft gar keine Chance hat, ein Visum für sein eigentliches Wunschreiseziel zu erhalten und dann eben woanders hin reisen muss und manche eine immense Summe als Kaution hinterlegen müssen, um überhaupt reisen zu dürfen. Da wird es dann verständlicher, warum möglichst viele Sehenswürdigkeiten während einer Reise abgeklappert werden müssen. Was mir auch nicht bewusst war und was ich ziemlich schade finde, ist, dass die chinesischen Reisegruppen in kulinarischer Hinsicht kaum einen Eindruck von der Vielfalt in Europa bekommen können, weil es sich bei der im Preis enthaltenen Verpflegung im Normalfall um Mahlzeiten in Asia-Restaurants eher minderer Qualität und ohne jeden Charme handelt, mit der keiner der Reisenden wirklich glücklich ist. Christoph Rehage ist es aber auch gelungen, dass man nicht nur die chinesische Reisegruppe als Ganzes wahrnimmt, sondern auch einzelne Personen näher kennen lernt, mehr über deren Leben im fernen China erfährt und sie so teilweise sogar ins Herz schließt. Außerdem empfand ich es auch als sehr interessant, Europa einmal durch die Augen von Chinesen, für die viele unserer Bräuche eher fremd sind, anders als bisher wahrnehmen zu können. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm lesbar. Was mich allerdings etwas gestört hat, ist, dass er oft in der Wir-Form schreibt, um zu zeigen, dass er sich als gleichwertiges Mitglied der Reisegruppe sieht. An sich finde ich das ja gut und er versucht auch wirklich, sich genauso zu verhalten, wie seine chinesischen Mitreisenden und keine Sonderbehandlung zu bekommen. An manchen Stellen wirkt das aber etwas zu gekünstelt und unnatürlich, zum Beispiel, wenn die Chinesen von irgendeiner Verhaltensweise der Europäer überrascht sind, die dem Autor als Deutschen aber eigentlich als ganz normal erscheinen sollte. Insgesamt hat das Buch aber meine Erwartungen, die ich vorab hatte, erfüllt und ich werden chinesischen Reisegruppen nun mit weniger Vorurteilen begegnen.

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Ein sehr persönlicher, ehrlicher und herzlicher Reisebericht
von einer Kundin/einem Kunden aus Stade am 19.10.2016
Bewertetes Format: Paperback

Es hält ein riesiger Tourbus und ein Schwarm chinesischer Touristen steigt aus. Es folgen Blitzlichtgewitter, unzählige Selfies, teils merkwürdige Posen und schon geht es in Reih und Glied zurück in den Bus. Wer hat sich nicht schon über diese Grüppchen gewundert? Dachte sich auch der Autor und fasste den... Es hält ein riesiger Tourbus und ein Schwarm chinesischer Touristen steigt aus. Es folgen Blitzlichtgewitter, unzählige Selfies, teils merkwürdige Posen und schon geht es in Reih und Glied zurück in den Bus. Wer hat sich nicht schon über diese Grüppchen gewundert? Dachte sich auch der Autor und fasste den Plan als Deutscher mit einer chinesischen Reisegruppe quer durch Europa zu reisen - das klingt schon ziemlich ungewöhnlich und verrückt. Am Flughafen beäugen ihn die anderen Reisenden etwas argwöhnisch und verhalten sich distanziert. Dies ändert sich jedoch mit zunehmenden Fortschreiten der Unternehmung. Der Reisebus bringt die 13er Gruppe zu verschiedenen Etappen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Italien. Dabei lernen sie die europäische Kultur kennen und erfreuen sich an Sehenswürdigkeiten, Karneval, der frischen Luft, leckeren Macarons (macalongs) Sissi, (Prinzessin Xixi) und typischen Mitbringseln wie Schweizer Uhren, Bärchen in Trachten oder einfach nur einen anständigen Werkzeugkoffer oder Babymilchpulver. Nur die kulinarischen Köstlichkeiten bleiben aus. Das bevorzugte chinesische Essen ist leider in Europa für Reisegruppen ebenso schlecht wie das arrangierte italienische Dinner, welches auf nicht gerade einladenden Plastikplanen aufgetischt wird. Die Reise ist mit zahlreichen Anekdoten gespickt, die locker und ungezwungen in den Bericht einfließen. Das finde ich sehr schön gelungen und verleiht einen persönlichen Touch. Nach und nach wächst die Gruppe enger zusammen, es wird gelacht und es werden Geschichten ausgetauscht. Der Autor übernimmt in so manchen Situationen nicht nur die Rolle des Dolmetschers oder persönlichen Shoppingberaters, er wird zu einem unentbehrlichen Freund, der am Ende der Europareise quer durch China reist, um die anderen Reisenden zu besuchen. Auf diese Weise lernen wir die sympathischen Menschen und ihr Leben noch ein Stückchen näher kennen. Zugegeben habe ich anfangs, wie wohl so manche, erwartet, dass sämtliche Klischees abgrast werden, die es sowohl auf deutscher als auch auf chinesischer Seite gibt. Das trifft aber überhaupt nicht bzw. nur zum Teil zu und überrascht positiv. Es ist einfach ein sehr persönlicher, ehrlicher und herzlicher Reisebericht, der zeigt, dass wir alle gar nicht so verschieden sind. Manchmal muss man eben einfach mal die Perspektive wechseln.

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China, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuendettelsau am 17.10.2016
Bewertetes Format: Paperback

INHALT An einem sonnigen Wintertag in München, ging Christoph spazieren und da entstand die Idee. Er sah eine Reisegruppe von Chinesen, die sich gegenseitig immer und überall fotografierten. Er musste schmunzeln und überlegte, wo sie als nächtstes hinfuhren und war sie plötzlich, die Idee! Er ging sofort zum Verlag und erzählte... INHALT An einem sonnigen Wintertag in München, ging Christoph spazieren und da entstand die Idee. Er sah eine Reisegruppe von Chinesen, die sich gegenseitig immer und überall fotografierten. Er musste schmunzeln und überlegte, wo sie als nächtstes hinfuhren und war sie plötzlich, die Idee! Er ging sofort zum Verlag und erzählte von seiner Idee. Er wollte nach Bejing fliegen und sich dort als Tourist unter eine chinesische Reisegruppe mischen und mit ihr durch Europa reisen und sie beobachten. Er sprach ja auch, durch seine Zeit, sein Studium in China, perfekt Mandarin. Da sollte das also kein Problem sein. Der Verlag war sofort begeistert und so reiste er also nach Bejing. In China war es dann gar nicht so leicht, eine Reisegruppe zu finden. Ein Reisebüro machte ihm zwar Hoffnung, meldete sich dann aber nicht mehr. Eine Freundin half ihm dann und buchte übers Internet, doch auch da gab es Probleme. Der Reiseleiter wollte sich mit ihm treffen und er hatte Angst, das er schlecht über China allgemein schreiben würde und auch über den Reiseleiter selbst. Doch Christoph versprach ihm, das nicht zu tun. Er bekommt eine sehr kleine Reisegruppe von etwa 12 Chinesen. Am Flughafen ist er dann sehr enttäuscht, da neben ihm eine sehr viel größere Gruppe ist und die wäre ihm viel, viel lieber. Und dann geht sie los, die Reise nach Europa. AUTOR Christoph Rehage ist 1981 geboren, er hat in München Sinologie studiert und 2 Jahre in Bejing gelebt. MEINE MEINUNG Bei diesem Werk sehen wir, das manch banale Idee auch nur banal klingt, aber dann doch größere Hindernisse birgt. Klar kann man nach China reisen, aber von dort aus dann als Europäer mit einer Reisegruppe durch Europa reisen, das wird schon schwieriger. Hier sieht man, das die Mentalität von Land zu Land doch sehr unterschiedlich ist. China ist politisch doch noch etwas anders, als Deutschland und das merken wir hier noch sehr deutlich. Der Autor hat hier alles wunderbar und auch amüsant beschrieben, so das man als Leser fast mit auf die Reise geht. Aber auf jeden Fall liest es sich sehr locker und man kann mal so richtig abschalten. Es ist schon erstaunlich, was bei solch Gruppenreisen passiert und wie diese Gruppen doch auch über den Tisch gezogen werden. Interessant ist auch, das sich zuerst keiner für Christoph interessiert, da er ja Europäer ist. Das gibt sich aber mit der Zeit und so etwas wie Freundschaften entstehen. Ich bin ab der Reise völlig abgetaucht und mitgereist. An manchen Stellen habe ich mich amüsiert und an manchen war ich auch nachdenklich. Nichts desto trotz hab ich das Buch genossen, gerne gelesen und mich amüsiert und gut unterhalten gefühlt. Da hatte der Autor eine sehr gute Idee, über so ein Erlebnis ein Buch zu schreiben. Ich vergebe für dieses wunderbare Werk gerne die vollen 5 Sterne, da dieses Buch sehr außergewöhnlich ist. Am Schluss finden wir dann noch ein Kapitel, wo die Reise zwar schon zu Ende ist, aber Christoph die Teilnehmer besucht. Es sind wirklich wahre Freundschaften entstanden und wir erfahren noch so einiges über China. Das was wir dann am Schluss noch über China erfahren, fand ich jetzt sehr interessant und manchmal auch erschreckend. Man erfährt sehr viel Hintergründe über China, über das, was in dem Land geschieht. Da vergebe ich doch gerne die vollen 5 Sterne, da es ein schöner Roman ist und wir noch so einiges über das Land erfahren dürfen. Ich kann das Buch auf jeden Fall mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen und alle die es lesen, werden Spaß haben. Eure Bluesky_13 Rosi

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Ein besonderer Kulturaustausch
von Jennifer aus Stadtroda am 16.10.2016
Bewertetes Format: Paperback

Der Autor Christoph Rehage ist studierter Sinologe und bereits zu Fuß durch China gereist (s. Buch "The longest Way") - also ein wahrer China-Kenner, dürfte man meinen... In seinem neuestem Buch mit dem markanten Titel "Neuschweinstein" hat er ein spezielles Experiment verarbeitet. Mit 12 Chinesen nahm er an einer... Der Autor Christoph Rehage ist studierter Sinologe und bereits zu Fuß durch China gereist (s. Buch "The longest Way") - also ein wahrer China-Kenner, dürfte man meinen... In seinem neuestem Buch mit dem markanten Titel "Neuschweinstein" hat er ein spezielles Experiment verarbeitet. Mit 12 Chinesen nahm er an einer 13-tägigen Europarundreise (München, Venedig, Florenz, Pisa, Rom, Luzern, Frankfurt) teil, um deren Sichtweise auf Europa bzw. deren Reiseeigenarten zu studieren. Schon allein die Idee zu solch einer außergewöhnlichen Tour finde ich bemerkenswert. Denn wer hat denn schon den Mut, sich unter eine chinesische Reisegruppe zu mischen und mit dieser auch noch nach Europa, also in die eigene Heimat, zu reisen. Was erst einmal hirnrissig klingt, ist aus soziokultureller Sicht sicherlich mehr als reizvoll. Zudem beherrscht der Autor die Landessprache, was den Austausch wesentlich vereinfacht. Rehage ist ein unkomplizierter Reisejournalist, der seine Reiseeindrücke und -erfahrungen unverstellt leicht und heiter darbietet; mag die Verpflegung bzw. das Reiseprogramm auch noch so touristisch sein. Kulturunterschiede werden immer mit einem Augenzwinkern betrachtet, was das Lesen beflügelt und damit flüssig macht. Wer einmal mehr über die Chinesen und ihre Art zu reisen erfahren möchte, sollte sich dieses 272 Seiten umfassende Buch nicht entgehen lassen. Der asiatische Blick auf Europa bzw. dessen Mentalitäten und Lebensformen liefert darüber hinaus einige Erkenntnisse. Mich hat besonders die Betrachtung der persönlichen Lebenswege aller Reiseteilnehmer, von Kunststudentin bis Investmentbanker, fasziniert. Ob nun in der Schweiz teure Uhren gekauft oder im Pariser Louvre die Mona Lisa bestaunt wurde, alles hatte durch Rehages besondere Beobachterrolle seinen Reiz. Und viel zu oft wurde der sympathische Autor während der Reise von Außenstehenden zum Reiseleiter erklärt, was immer wieder für Erheiterung sorgte. FAZIT Ein durch und durch humoriges Buch über eine ungewöhnliche "Kultur"-Reise, bei dem man auf jeder Seite die Liebe zu China und seinen Menschen spürt. Beste Unterhaltung mit hohem Bildungswert, gerade im Bereich der interkulturellen Kommunikation.

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Amüsant
von S.L. aus Panketal am 13.10.2016
Bewertetes Format: Paperback

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Christoph Rehage hat ein amüsantes und unterhaltsames Buch geschrieben. Schöne Idee, sich unter eine chinesische Reisegruppe, die Europa im Schnelldurchlauf bereisen möchte, zu mischen. Keine absolute Billigtour, deshalb auch keine Reiseleiterfahne, was der Ich-Erzähler sehr bedauert. Wie auch, dass weder Überfälle noch Taschenräuber die... Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Christoph Rehage hat ein amüsantes und unterhaltsames Buch geschrieben. Schöne Idee, sich unter eine chinesische Reisegruppe, die Europa im Schnelldurchlauf bereisen möchte, zu mischen. Keine absolute Billigtour, deshalb auch keine Reiseleiterfahne, was der Ich-Erzähler sehr bedauert. Wie auch, dass weder Überfälle noch Taschenräuber die Reise interessanter machen. Dafür wird sie lustig, es wird viel gelacht. Kleine Überraschungen wie Lakritz anbieten, um sich für Hühnerfüße und Entengedärm zu revanchieren, sind originell. Stets respekt- und liebevoll werden die Mitreisenden geschildert: statt chinesische Namen zu benutzen, werden sie nach Äußerlichkeiten benannt: Schicke Mutter, Schicke Tochter, Riesenjunge, die Kunststudentin, ... Klischees werden bedient: Selfies schießen und einkaufen stehen im Vordergrund. Überwiegend erfährt man die Reisenden aber als freundliche, begeisterungsfähige und liebenswürdige Personen, die ihre Schnelltour durch Frankfurt, Venedig, die Schweiz und Venedig genießen und ausgesprochen sympathisch rüberkommen. Unbedingt lesen, es erweitert die Weltsicht und macht Spaß.

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Per Reisegruppe durch Europa
von buecherfreund am 07.01.2017
Bewertetes Format: Paperback

Ich fand die Idee des Autors spannend, sich als Europäer einer chinesischen Reisegruppe anzuschließen, um herauszufinden, wie die Leute ticken, die normalerweise auf diese Weise Urlaub machen. Da ich selber viel reise, war ich sehr gespannt darauf, zu sehen, wie es dem Autor auf seiner Reise ergeht. Das Buch... Ich fand die Idee des Autors spannend, sich als Europäer einer chinesischen Reisegruppe anzuschließen, um herauszufinden, wie die Leute ticken, die normalerweise auf diese Weise Urlaub machen. Da ich selber viel reise, war ich sehr gespannt darauf, zu sehen, wie es dem Autor auf seiner Reise ergeht. Das Buch ist interessant geschrieben. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt der Chinesen, die ihm auf seiner Reise begegnet sind. Die Leute sind ganz verschieden, eine junge Kunststudentin, eine Mutter mit ihrem Sohn, ein Geschäftsmann und eine ältere Dame. Obwohl die Menschen aus ganz verschiedenen Kreisen kommen, wachsen sie während der Reise zu einer Gruppe zusammen und zwischen manchen von ihnen bilden sich sogar darüber hinaus noch Freundschaften. Besonders interessant fand ich den letzten Teil des Buches. Der Autor hat einige Wochen nach der Reise einige der Teilnehmer in ihrer Heimat besucht und berichtet, wie ihr Alltag aussieht. Das Buch war eine amüsante Lektüre. Es hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich konnte ein paar interessante Fakten über China (und auch über Europa) lernen. Es war spannend, einen kurzen Blick in die asiatische Kultur zu werfen.

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12 Chinesen + 1 Deutscher = Europareise
von einer Kundin/einem Kunden aus Feldkirchen am 02.01.2017
Bewertetes Format: Paperback

Das Cover und der Titel hat mir sofort gefallen. Dachte mir: Das wird bestimmt ein lustiges Buch. Als ich dann das Buch in den Händen hielt, fand ich das Cover immer noch toll und auch das Papier des Buchumschlages fand ich sehr schön, mal etwas anderes, irgendwie besonderes. Christoph,... Das Cover und der Titel hat mir sofort gefallen. Dachte mir: Das wird bestimmt ein lustiges Buch. Als ich dann das Buch in den Händen hielt, fand ich das Cover immer noch toll und auch das Papier des Buchumschlages fand ich sehr schön, mal etwas anderes, irgendwie besonderes. Christoph, der fließend Mandarin spricht, möchte mit einer chinesischen Reisegruppe durch Europa reisen. Auf diese Idee kam er als er in München auf eine Reisegruppe gestoßen ist und sich fragte: Was sie von Europa, ihren Bewohner wohl halten mögen und was sie zu dieser Reise bewogen hat. So begibt sich „Alter Lei“ (wie er später nur genannt wird) nach Beijing um dort eine passende Reisegruppe zu finden. Es dauert ganz schön lange bis er eine findet (dies auch nur durch eine Freundin). Am Anfang der Reise wird er noch etwas argwöhnisch von seinen Mitreisenden beäugt, doch bald entstehen die ersten Freundschaften und eine schöne, hektische Reise quer durch Europa beginnt. Der Schreibstil von Christoph Rehage ist super zu lesen. Leicht und flüssig gelangte ich von Seite zu Seite und war schnell am Ende des Buches angelangt. Ich fand das Buch sehr gelungen, man hatte nicht das Gefühl das er sich etwas ausgedacht hatte (vielleicht hin und wieder doch etwas anders beschrieben damit es lustiger wird, aber im großen und ganzen nahe der Realität). Ich fand es nur schlimm, wie sie als Reisegruppe abgefertigt wurden. Immer alles ganz ganz schnell damit viel in kurzer Zeit abgehakt werden konnte. Auch wenn ich an die Mittag- und Abendessenabfertigung denke, kann ich nur den Kopf schütteln. Vielleicht macht ja der Alte Lei noch mal eine Reise mit Chinesen. Oder aber auch mit einer Deutschen Reisegruppe durch China??? Sind wir mal gespannt, was er sich noch einfallen lassen wird.

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