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Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa

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Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Christoph Rehage hat sich einer dieser Reisegruppen angeschlossen, um herauszufinden, was die Chinesen wirklich über uns und unsere Heimat denken. Der Vorteil: Er spricht fließend Mandarin und kann so die Erfahrungen der Gruppe intensiv miterleben. Auf dem Programm der vierzehntägigen Erkundungstour stehen kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Michelangelos David in Florenz und der Eiffelturm in Paris. Aber auch die heimlichen Lieblingsziele der Chinesen: Outlet-Center und Luxusboutiquen. In seinem klugen und zugleich amüsanten Buch erklärt Christoph Rehage nicht nur die Faszination von Schwarzwalduhren und deutschem Babymilchpulver, sondern ermöglicht interessante Einblicke in eine uns fremde Kultur.
Rezension
»Locker, leicht, witzig und klug.«, Heilbronner Stimme, 22.10.2016
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 272, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783492975469
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 2.420
eBook (ePUB)
12,99
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Mit Chinesen auf Europareise
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 27.10.2016

Wer kennt das nicht, wenn man unterwegs ist und das Gefühl hat „egal wo man hin kommt sind sie schon da“, sie, die chinesischen Reisegruppen. Dieses Phänomen will der Autor Christoph Rehage etwas entschlüsseln. Als jemand der Sinologie studiert hat, selbst in China gelebt und gereist ist... Wer kennt das nicht, wenn man unterwegs ist und das Gefühl hat „egal wo man hin kommt sind sie schon da“, sie, die chinesischen Reisegruppen. Dieses Phänomen will der Autor Christoph Rehage etwas entschlüsseln. Als jemand der Sinologie studiert hat, selbst in China gelebt und gereist ist und Mandarin spricht, bucht er in China einer dieser typischen Europarundreisen und der Leser darf sie begleiten. Eine nett zu lesende, kurzweilige und durchaus humorvolle Lektüre ist dabei herausgekommen. Einiges Neue erfährt man, das z. B. eine Art „Kaution“ hinterlegt werden muss um eine solche Reise machen zu dürfen oder Hocktoiletten doch hygienischer sind. Von diesen kulturellen und Mentalitätsunterschieden hätte ich mir persönlich aber etwas mehr gewünscht. Im Laufe des Buches hat man fast das Gefühl selbst Teil dieser Gruppe zu sein: rein in den Bus, raus aus dem Bus, Fotostopp und schlechtes chinesisches Essen. Man beginnt die Müdigkeit der Gruppe fast zu teilen. Trotzdem handelt es sich um ein durchaus lesenswertes Buch mit Spaßfaktor.

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Europa aus chinesischer Sicht
von Arianna am 22.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Hinter diesem, doch recht schlichten, Cover steckt ein wirklich genialer Reisebericht. Der Inhalt dieses Buches ist schnell zusammengefasst: Christoph Rehage (chinesisch: Leike) fährt mit einer Reisegruppe voller Chinesen durch Europa und schreibt anschließend ein Buch über seine Erlebnisse. Ein ungewöhnlicher aber total interessanter Reisebericht! Als Erstes kann ich einfach... Hinter diesem, doch recht schlichten, Cover steckt ein wirklich genialer Reisebericht. Der Inhalt dieses Buches ist schnell zusammengefasst: Christoph Rehage (chinesisch: Leike) fährt mit einer Reisegruppe voller Chinesen durch Europa und schreibt anschließend ein Buch über seine Erlebnisse. Ein ungewöhnlicher aber total interessanter Reisebericht! Als Erstes kann ich einfach nur sagen, dass die Idee einfach nur genial ist. Mit zwölf Chinesen durch Europa – mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und herausfinden, wie es bei den allseits bekannten chinesischen Reisegruppen wirklich läuft. Wer weiß denn schon, dass chinesische Reisegruppen auch im Ausland eigentlich immer Chinesisch essen? Ich kann da nur sagen, dass Reisegruppe wohl wirklich nicht ohne Selfies, Souvenirs und schlechtes Gruppenessen auskommen. Ich habe viele der Orte auf der Reise schon persönlich gesehen – umso interessanter ist es doch mal zu hören, was andere Kulturen so über europäische Sehenswürdigkeiten und Gewohnheiten denken. Das Buch ist ein interessanter Reisebericht gespickt mit politischen Anmerkungen und Informationen über chinesischen Gewohnheiten und Traditionen. Langweilig ist es nie, die Reisegruppe wechselt ja nahezu jeden Tag das Land, erkundet neue Orte und wächst richtig zusammen. Interessant fand ich auch, dass die Reisegruppe voller verschiedener Charaktere ist. Da gibt es den geschiedenen reichen Banker, die Kunststudenten oder die Mutter mit dem Kind – nur um mal ein paar zu nennen. Man merkt deutlich, dass es sich um einen Erfahrungsbericht handelt. Alles wirkt realistisch – nichts übertrieben. Schattenseiten von Europa, aber auch von China werden angeschnitten. Rehage besucht am Ende des Buches alle Teilnehmer nach der Reise zu Hause – so lernt der Leser dann am Ende auch noch China besser kennen und hat auch kleinen Einblick in das Alltagsleben der Chinesen. Dann kann ich nur sagen das Rehage einen sehr angenehmen Erzählstil hat - mitreißend, interessant und an vielen Stellen einfach nur richtig lustig. Die Person des Erzählers war mir sofort unglaublich symphytisch. Er kennt sich aus, ist viel herumgekommen, hat schon einiges erlebt und viel zu erzählen. Ich habe ihn wirklich gerne auf der Reise begleitet. Das Buch ist in der Papego-App verfügbar. Das heißt, man kann das Buch kostenlos auch als E-Book lesen, wenn man die Printversion erwirbt. Ich habe die App natürlich sofort getestet und kann nur sagen, dass es perfekt funktioniert hat und das Lesen so noch viel angenehmer wurde. Mein Fazit: Das Buch war gleichermaßen amüsant und informativ. Europa aus chinesischer Sicht und China aus dem Blickwinkel eines Europäers zu betrachten war mal etwas anderes – kein typischer Reisebericht. Der Autor ist ein symphytischer Chinakenner und sein Schreibstil überzeugt auf ganzer Linie. Hier kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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ein sehr kurzweiliges und interessantes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 10.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer... Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer chinesischen Reisegruppe auf Europareise und erfährt viel über die Menschen dieses Landes, ihre Eindrücke , die sie von Europa mitnehmen und deren Art eine Gruppenreise zu organisieren und durch zu ziehen. Ich als Leser erinnere mich während des Leser immer wieder daran, wie ich die Chinesen als Touristen in Europa wahrnehme und kann vieles nach Genuss dieses Buches besser verstehen. Denn Christoph Rehage schreibt sein Buch mit viel Humor, aber niemals zu Kosten seiner Mitreisenden, was ich als sehr wohltuend empfunden habe.Nach seiner Reise, auf der er den Mitreisenden Stück für Stück näher kam, besucht er dann seine Reisegenossen selbst in China, was für mich auch noch einmal ein interessanter Blickwinkel war. Ich habe dieses Buch wirklich genossen und konnte mich zum Schluss kaum noch von den Seiten lösen, weil ich jeder einzelnen Person dieser Reisegruppe Stück für Stück näher gekommen bin, was für mich immer ein Beweis für ein gutes Buch darstellt.

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ein sehr kurzweiliges und interessantes Buch
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 10.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer... Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer chinesischen Reisegruppe auf Europareise und erfährt viel über die Menschen dieses Landes, ihre Eindrücke , die sie von Europa mitnehmen und deren Art eine Gruppenreise zu organisieren und durch zu ziehen. Ich als Leser erinnere mich während des Leser immer wieder daran, wie ich die Chinesen als Touristen in Europa wahrnehme und kann vieles nach Genuss dieses Buches besser verstehen. Denn Christoph Rehage schreibt sein Buch mit viel Humor, aber niemals zu Kosten seiner Mitreisenden, was ich als sehr wohltuend empfunden habe.Nach seiner Reise, auf der er den Mitreisenden Stück für Stück näher kam, besucht er dann seine Reisegenossen selbst in China, was für mich auch noch einmal ein interessanter Blickwinkel war. Ich habe dieses Buch wirklich genossen und konnte mich zum Schluss kaum noch von den Seiten lösen, weil ich jeder einzelnen Person dieser Reisegruppe Stück für Stück näher gekommen bin, was für mich immer ein Beweis für ein gutes Buch darstellt.

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Unterhaltsam und lustig
von einer Kundin/einem Kunden aus Korschenbroich am 02.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der Autor Christoph Rehage wurde bereits mit seinem Internetvideo The Longest Way, welches er über seine Wanderung von Beijing nach Ürümqi drehte, sehr bekannt. Nun wollte er herausfinden was chinesische Touristen wirklich über uns und unser Europa denken. Da er fließend Mandarin spricht macht er sich wieder mal auf... Der Autor Christoph Rehage wurde bereits mit seinem Internetvideo The Longest Way, welches er über seine Wanderung von Beijing nach Ürümqi drehte, sehr bekannt. Nun wollte er herausfinden was chinesische Touristen wirklich über uns und unser Europa denken. Da er fließend Mandarin spricht macht er sich wieder mal auf den Weg nach China um von dort aus mit einer Reisegruppe durch Europa zu touren. So bekommt der Leser von dem Buch „Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa“ einen Einblick wie es ist wenn eine chinesische Reisegruppe von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit rast, wie zum Beispiel dem Schloss Neuschwanstein, die wunderschönen Städte Florenz, Venedig, Rom, Paris und viele mehr besucht, Fotos über Fotos macht und sich an den landestypischen Souvenirs erfreut. Ein lockerer Schreibstil sowie eine unterhaltsame, lustige aber auch ernsthafte Geschichte machen dieses Buch lesenswert und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen. Das Cover gefällt mir gut, es passt genau zu dem Inhalt. Man sieht die Reisegruppe, den Bus sowie die Umrisse vom Schloss „Neuschweinstein“. Sehr gut finde ich auch dass der Autor nach dieser Reise die Mitreisenden in ihrer Heimat noch besuchte und der Leser etwas über das Leben dieser Menschen erfährt. Und genau wie überall gilt auch für China: die Menschen sind unterschiedlich und man sollte nie sagen „Die Chinesen“ oder „die Deutschen“ sind „so“ oder „so“!

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Gleichermaßen klug & unterhaltsam
von Isaopera am 25.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wie der Titel schon sagt, hat mich "Neuschweinstein" gleichermaßen durch seine Klugheit und seinen besonderen Humor überzeugt. Die Geschichte des Recherche-Reisenden "Alter Lei" (so sein Spitzname in der Gruppe) und seiner Mitstreitenden ist feinsinnig, hat Tiefgang und wirkt solide recherchiert. Die leise Gesellschaftskritik wirkt niemals deplatziert und trifft die westliche und... Wie der Titel schon sagt, hat mich "Neuschweinstein" gleichermaßen durch seine Klugheit und seinen besonderen Humor überzeugt. Die Geschichte des Recherche-Reisenden "Alter Lei" (so sein Spitzname in der Gruppe) und seiner Mitstreitenden ist feinsinnig, hat Tiefgang und wirkt solide recherchiert. Die leise Gesellschaftskritik wirkt niemals deplatziert und trifft die westliche und die chinesische Kultur gleichermaßen, ohne die eine über die andere zu erheben. "Neuschweinstein" macht einen in manchen Momenten stolz auf die eigene Kultur, in anderen Momenten kommt man aber auch ins Grübeln. Die Reisegäste aus China sind mir sehr ans Herz gewachsen und dass es nach dem Ende der Reise noch ein wenig weitergeht, war unerwartet und besonders. Die farbigen Fotografien, mit denen geworben wird, sind allerdings nur kleine Drucke im Umschlag - kein Grund, das Buch zu kaufen, aber der Inhalt ist ein Grund! Ich denke über die Einzelschicksale der Reisenden noch nach und konnte mich mit der Geisteshaltung des Autors sehr oft identifizieren. Ein wirklich gutes und empfehlenswertes Buch, das zum Schmunzeln und Nachdenken anregt!

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Europa im Zeitraffer
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 19.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Fast jeder von uns ist sicher schon des Öfteren chinesischen Reisegruppen begegnet, ob im Urlaub an einer der vielen Sehenswürdigkeiten, die Europa zu bieten hat oder auch hier in Deutschland. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich meist entweder genervt oder belustigt auf diese Grüppchen mit ihren Reiseführern und... Fast jeder von uns ist sicher schon des Öfteren chinesischen Reisegruppen begegnet, ob im Urlaub an einer der vielen Sehenswürdigkeiten, die Europa zu bieten hat oder auch hier in Deutschland. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich meist entweder genervt oder belustigt auf diese Grüppchen mit ihren Reiseführern und Selfiesticks reagiere. Genauer mit ihnen befasst habe ich mich aber bisher nie. Nur die Tatsache, dass viele Chinesen möglichst viel Europa in recht kurzer Zeit erleben wollen, war mir bereits bekannt. Das ist so ziemlich genau das Gegenteil von dem, wie ich persönlich gerne reise. Von daher sah ich in Christoph Rehages Buch die Chance, mehr über die chinesische Vorliebe für diese Art von Gruppenreisen zu erfahren und auch einige Vorurteile abzubauen. Und das ist dem Autor mit Neuschweinstein auch gut gelungen. Ich habe einige Dinge erfahren, die mir bisher nicht so bewusst waren. Zum Beispiel, dass man oft gar keine Chance hat, ein Visum für sein eigentliches Wunschreiseziel zu erhalten und dann eben woanders hin reisen muss und manche eine immense Summe als Kaution hinterlegen müssen, um überhaupt reisen zu dürfen. Da wird es dann verständlicher, warum möglichst viele Sehenswürdigkeiten während einer Reise abgeklappert werden müssen. Was mir auch nicht bewusst war und was ich ziemlich schade finde, ist, dass die chinesischen Reisegruppen in kulinarischer Hinsicht kaum einen Eindruck von der Vielfalt in Europa bekommen können, weil es sich bei der im Preis enthaltenen Verpflegung im Normalfall um Mahlzeiten in Asia-Restaurants eher minderer Qualität und ohne jeden Charme handelt, mit der keiner der Reisenden wirklich glücklich ist. Christoph Rehage ist es aber auch gelungen, dass man nicht nur die chinesische Reisegruppe als Ganzes wahrnimmt, sondern auch einzelne Personen näher kennen lernt, mehr über deren Leben im fernen China erfährt und sie so teilweise sogar ins Herz schließt. Außerdem empfand ich es auch als sehr interessant, Europa einmal durch die Augen von Chinesen, für die viele unserer Bräuche eher fremd sind, anders als bisher wahrnehmen zu können. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm lesbar. Was mich allerdings etwas gestört hat, ist, dass er oft in der Wir-Form schreibt, um zu zeigen, dass er sich als gleichwertiges Mitglied der Reisegruppe sieht. An sich finde ich das ja gut und er versucht auch wirklich, sich genauso zu verhalten, wie seine chinesischen Mitreisenden und keine Sonderbehandlung zu bekommen. An manchen Stellen wirkt das aber etwas zu gekünstelt und unnatürlich, zum Beispiel, wenn die Chinesen von irgendeiner Verhaltensweise der Europäer überrascht sind, die dem Autor als Deutschen aber eigentlich als ganz normal erscheinen sollte. Insgesamt hat das Buch aber meine Erwartungen, die ich vorab hatte, erfüllt und ich werden chinesischen Reisegruppen nun mit weniger Vorurteilen begegnen.

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Ein sehr persönlicher, ehrlicher und herzlicher Reisebericht
von einer Kundin/einem Kunden aus Stade am 19.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Es hält ein riesiger Tourbus und ein Schwarm chinesischer Touristen steigt aus. Es folgen Blitzlichtgewitter, unzählige Selfies, teils merkwürdige Posen und schon geht es in Reih und Glied zurück in den Bus. Wer hat sich nicht schon über diese Grüppchen gewundert? Dachte sich auch der Autor und fasste den... Es hält ein riesiger Tourbus und ein Schwarm chinesischer Touristen steigt aus. Es folgen Blitzlichtgewitter, unzählige Selfies, teils merkwürdige Posen und schon geht es in Reih und Glied zurück in den Bus. Wer hat sich nicht schon über diese Grüppchen gewundert? Dachte sich auch der Autor und fasste den Plan als Deutscher mit einer chinesischen Reisegruppe quer durch Europa zu reisen - das klingt schon ziemlich ungewöhnlich und verrückt. Am Flughafen beäugen ihn die anderen Reisenden etwas argwöhnisch und verhalten sich distanziert. Dies ändert sich jedoch mit zunehmenden Fortschreiten der Unternehmung. Der Reisebus bringt die 13er Gruppe zu verschiedenen Etappen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Italien. Dabei lernen sie die europäische Kultur kennen und erfreuen sich an Sehenswürdigkeiten, Karneval, der frischen Luft, leckeren Macarons (macalongs) Sissi, (Prinzessin Xixi) und typischen Mitbringseln wie Schweizer Uhren, Bärchen in Trachten oder einfach nur einen anständigen Werkzeugkoffer oder Babymilchpulver. Nur die kulinarischen Köstlichkeiten bleiben aus. Das bevorzugte chinesische Essen ist leider in Europa für Reisegruppen ebenso schlecht wie das arrangierte italienische Dinner, welches auf nicht gerade einladenden Plastikplanen aufgetischt wird. Die Reise ist mit zahlreichen Anekdoten gespickt, die locker und ungezwungen in den Bericht einfließen. Das finde ich sehr schön gelungen und verleiht einen persönlichen Touch. Nach und nach wächst die Gruppe enger zusammen, es wird gelacht und es werden Geschichten ausgetauscht. Der Autor übernimmt in so manchen Situationen nicht nur die Rolle des Dolmetschers oder persönlichen Shoppingberaters, er wird zu einem unentbehrlichen Freund, der am Ende der Europareise quer durch China reist, um die anderen Reisenden zu besuchen. Auf diese Weise lernen wir die sympathischen Menschen und ihr Leben noch ein Stückchen näher kennen. Zugegeben habe ich anfangs, wie wohl so manche, erwartet, dass sämtliche Klischees abgrast werden, die es sowohl auf deutscher als auch auf chinesischer Seite gibt. Das trifft aber überhaupt nicht bzw. nur zum Teil zu und überrascht positiv. Es ist einfach ein sehr persönlicher, ehrlicher und herzlicher Reisebericht, der zeigt, dass wir alle gar nicht so verschieden sind. Manchmal muss man eben einfach mal die Perspektive wechseln.

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China, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuendettelsau am 17.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

INHALT An einem sonnigen Wintertag in München, ging Christoph spazieren und da entstand die Idee. Er sah eine Reisegruppe von Chinesen, die sich gegenseitig immer und überall fotografierten. Er musste schmunzeln und überlegte, wo sie als nächtstes hinfuhren und war sie plötzlich, die Idee! Er ging sofort zum Verlag und erzählte... INHALT An einem sonnigen Wintertag in München, ging Christoph spazieren und da entstand die Idee. Er sah eine Reisegruppe von Chinesen, die sich gegenseitig immer und überall fotografierten. Er musste schmunzeln und überlegte, wo sie als nächtstes hinfuhren und war sie plötzlich, die Idee! Er ging sofort zum Verlag und erzählte von seiner Idee. Er wollte nach Bejing fliegen und sich dort als Tourist unter eine chinesische Reisegruppe mischen und mit ihr durch Europa reisen und sie beobachten. Er sprach ja auch, durch seine Zeit, sein Studium in China, perfekt Mandarin. Da sollte das also kein Problem sein. Der Verlag war sofort begeistert und so reiste er also nach Bejing. In China war es dann gar nicht so leicht, eine Reisegruppe zu finden. Ein Reisebüro machte ihm zwar Hoffnung, meldete sich dann aber nicht mehr. Eine Freundin half ihm dann und buchte übers Internet, doch auch da gab es Probleme. Der Reiseleiter wollte sich mit ihm treffen und er hatte Angst, das er schlecht über China allgemein schreiben würde und auch über den Reiseleiter selbst. Doch Christoph versprach ihm, das nicht zu tun. Er bekommt eine sehr kleine Reisegruppe von etwa 12 Chinesen. Am Flughafen ist er dann sehr enttäuscht, da neben ihm eine sehr viel größere Gruppe ist und die wäre ihm viel, viel lieber. Und dann geht sie los, die Reise nach Europa. AUTOR Christoph Rehage ist 1981 geboren, er hat in München Sinologie studiert und 2 Jahre in Bejing gelebt. MEINE MEINUNG Bei diesem Werk sehen wir, das manch banale Idee auch nur banal klingt, aber dann doch größere Hindernisse birgt. Klar kann man nach China reisen, aber von dort aus dann als Europäer mit einer Reisegruppe durch Europa reisen, das wird schon schwieriger. Hier sieht man, das die Mentalität von Land zu Land doch sehr unterschiedlich ist. China ist politisch doch noch etwas anders, als Deutschland und das merken wir hier noch sehr deutlich. Der Autor hat hier alles wunderbar und auch amüsant beschrieben, so das man als Leser fast mit auf die Reise geht. Aber auf jeden Fall liest es sich sehr locker und man kann mal so richtig abschalten. Es ist schon erstaunlich, was bei solch Gruppenreisen passiert und wie diese Gruppen doch auch über den Tisch gezogen werden. Interessant ist auch, das sich zuerst keiner für Christoph interessiert, da er ja Europäer ist. Das gibt sich aber mit der Zeit und so etwas wie Freundschaften entstehen. Ich bin ab der Reise völlig abgetaucht und mitgereist. An manchen Stellen habe ich mich amüsiert und an manchen war ich auch nachdenklich. Nichts desto trotz hab ich das Buch genossen, gerne gelesen und mich amüsiert und gut unterhalten gefühlt. Da hatte der Autor eine sehr gute Idee, über so ein Erlebnis ein Buch zu schreiben. Ich vergebe für dieses wunderbare Werk gerne die vollen 5 Sterne, da dieses Buch sehr außergewöhnlich ist. Am Schluss finden wir dann noch ein Kapitel, wo die Reise zwar schon zu Ende ist, aber Christoph die Teilnehmer besucht. Es sind wirklich wahre Freundschaften entstanden und wir erfahren noch so einiges über China. Das was wir dann am Schluss noch über China erfahren, fand ich jetzt sehr interessant und manchmal auch erschreckend. Man erfährt sehr viel Hintergründe über China, über das, was in dem Land geschieht. Da vergebe ich doch gerne die vollen 5 Sterne, da es ein schöner Roman ist und wir noch so einiges über das Land erfahren dürfen. Ich kann das Buch auf jeden Fall mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen und alle die es lesen, werden Spaß haben. Eure Bluesky_13 Rosi

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Ein besonderer Kulturaustausch
von Jennifer aus Stadtroda am 16.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der Autor Christoph Rehage ist studierter Sinologe und bereits zu Fuß durch China gereist (s. Buch "The longest Way") - also ein wahrer China-Kenner, dürfte man meinen... In seinem neuestem Buch mit dem markanten Titel "Neuschweinstein" hat er ein spezielles Experiment verarbeitet. Mit 12 Chinesen nahm er an einer... Der Autor Christoph Rehage ist studierter Sinologe und bereits zu Fuß durch China gereist (s. Buch "The longest Way") - also ein wahrer China-Kenner, dürfte man meinen... In seinem neuestem Buch mit dem markanten Titel "Neuschweinstein" hat er ein spezielles Experiment verarbeitet. Mit 12 Chinesen nahm er an einer 13-tägigen Europarundreise (München, Venedig, Florenz, Pisa, Rom, Luzern, Frankfurt) teil, um deren Sichtweise auf Europa bzw. deren Reiseeigenarten zu studieren. Schon allein die Idee zu solch einer außergewöhnlichen Tour finde ich bemerkenswert. Denn wer hat denn schon den Mut, sich unter eine chinesische Reisegruppe zu mischen und mit dieser auch noch nach Europa, also in die eigene Heimat, zu reisen. Was erst einmal hirnrissig klingt, ist aus soziokultureller Sicht sicherlich mehr als reizvoll. Zudem beherrscht der Autor die Landessprache, was den Austausch wesentlich vereinfacht. Rehage ist ein unkomplizierter Reisejournalist, der seine Reiseeindrücke und -erfahrungen unverstellt leicht und heiter darbietet; mag die Verpflegung bzw. das Reiseprogramm auch noch so touristisch sein. Kulturunterschiede werden immer mit einem Augenzwinkern betrachtet, was das Lesen beflügelt und damit flüssig macht. Wer einmal mehr über die Chinesen und ihre Art zu reisen erfahren möchte, sollte sich dieses 272 Seiten umfassende Buch nicht entgehen lassen. Der asiatische Blick auf Europa bzw. dessen Mentalitäten und Lebensformen liefert darüber hinaus einige Erkenntnisse. Mich hat besonders die Betrachtung der persönlichen Lebenswege aller Reiseteilnehmer, von Kunststudentin bis Investmentbanker, fasziniert. Ob nun in der Schweiz teure Uhren gekauft oder im Pariser Louvre die Mona Lisa bestaunt wurde, alles hatte durch Rehages besondere Beobachterrolle seinen Reiz. Und viel zu oft wurde der sympathische Autor während der Reise von Außenstehenden zum Reiseleiter erklärt, was immer wieder für Erheiterung sorgte. FAZIT Ein durch und durch humoriges Buch über eine ungewöhnliche "Kultur"-Reise, bei dem man auf jeder Seite die Liebe zu China und seinen Menschen spürt. Beste Unterhaltung mit hohem Bildungswert, gerade im Bereich der interkulturellen Kommunikation.

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Amüsant
von S.L. aus Panketal am 13.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Christoph Rehage hat ein amüsantes und unterhaltsames Buch geschrieben. Schöne Idee, sich unter eine chinesische Reisegruppe, die Europa im Schnelldurchlauf bereisen möchte, zu mischen. Keine absolute Billigtour, deshalb auch keine Reiseleiterfahne, was der Ich-Erzähler sehr bedauert. Wie auch, dass weder Überfälle noch Taschenräuber die... Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Christoph Rehage hat ein amüsantes und unterhaltsames Buch geschrieben. Schöne Idee, sich unter eine chinesische Reisegruppe, die Europa im Schnelldurchlauf bereisen möchte, zu mischen. Keine absolute Billigtour, deshalb auch keine Reiseleiterfahne, was der Ich-Erzähler sehr bedauert. Wie auch, dass weder Überfälle noch Taschenräuber die Reise interessanter machen. Dafür wird sie lustig, es wird viel gelacht. Kleine Überraschungen wie Lakritz anbieten, um sich für Hühnerfüße und Entengedärm zu revanchieren, sind originell. Stets respekt- und liebevoll werden die Mitreisenden geschildert: statt chinesische Namen zu benutzen, werden sie nach Äußerlichkeiten benannt: Schicke Mutter, Schicke Tochter, Riesenjunge, die Kunststudentin, ... Klischees werden bedient: Selfies schießen und einkaufen stehen im Vordergrund. Überwiegend erfährt man die Reisenden aber als freundliche, begeisterungsfähige und liebenswürdige Personen, die ihre Schnelltour durch Frankfurt, Venedig, die Schweiz und Venedig genießen und ausgesprochen sympathisch rüberkommen. Unbedingt lesen, es erweitert die Weltsicht und macht Spaß.

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Sehr witzig
von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 06.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Nach den Japanern zieht es nun auch immer mehr Chinesen im Urlaub nach Europa. Doch wie sehen sie unsere Heimat, was denken sie wirklich über uns? Christoph Rehage hörte bei einem Spaziergang in München plötzlich Stimmen in einer Sprache, die die er gut kennt: Mandarin. Eine Gruppe Chinesen war... Nach den Japanern zieht es nun auch immer mehr Chinesen im Urlaub nach Europa. Doch wie sehen sie unsere Heimat, was denken sie wirklich über uns? Christoph Rehage hörte bei einem Spaziergang in München plötzlich Stimmen in einer Sprache, die die er gut kennt: Mandarin. Eine Gruppe Chinesen war unterwegs und sie posierten überall für Fotos. Rehage, der schon einige Jahre in China gelebt hat, arbeitet für eine Reiseagentur und hat also einen Plan, ein neues Buchprojekt. Er will als normaler Tourist unerkannt mit einer chinesischen Reisegruppe durch Europa touren, er will ein Reisebuch schreiben: über das Verhalten chinesischer Reisegruppen in Europa Er reist nach China, bucht eine Reise nach Europa und kehrt dann mit einer Reisegruppe wieder nach Europa zurück. Und so tourt er schon bald mit einer Gruppe von 12 chinesischen Touristen und einem slowenischen Busfahrer quer durch Europa. Zunächst beäugen ihn die Mitreisenden misstrauisch, denn er scheint nicht wirklich in diese gruppe zu passen. Das ändert sich aber; schnell wird er zu einem unentbehrlichen Gruppenmitglied. Er ist immer dann besonders gefragt, wenn es um Themen der europäischen Kultur geht. So wie es der Vertrag der Reiseagentur verlangt, ist der Autor Immer darauf bedacht, das nationale Ansehen Chinas zu wahren .Dabei tritt er immer wieder (wenn auch sehr charmant) in diverse Fettnäpfchen. Nach der Reise fällt es Rehage schwer, sich von seiner Gruppe zu trennen. Er beschließt, seine ehemaligen Reisegefährten in China zu besuchen, um noch mehr zu erfahren. Christoph Rehage hat ein sehr unterhaltsames Buch geschrieben. Er gibt uns interessante Einblicke in eine fremde Kultur, dabei schildert er die Schrullen der Chinesen humorvoll, aber immer mit Respekt für diese begeisterungsfähigen, sympathischen Menschen. Er bedient alle gängigen Klischees (Selfies, Shopping z.B.) Das Cover hat mir gut gefallen. einfach gestaltet - aber treffend. Ebenso der Titel.

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Mit Chinesen auf Europareise
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 04.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wer kennt das nicht, wenn man unterwegs ist und das Gefühl hat „egal wo man hin kommt sind sie schon da“, sie, die chinesischen Reisegruppen. Dieses Phänomen will der Autor Christoph Rehage etwas entschlüsseln. Als jemand der Sinologie studiert hat, selbst in China gelebt und gereist ist... Wer kennt das nicht, wenn man unterwegs ist und das Gefühl hat „egal wo man hin kommt sind sie schon da“, sie, die chinesischen Reisegruppen. Dieses Phänomen will der Autor Christoph Rehage etwas entschlüsseln. Als jemand der Sinologie studiert hat, selbst in China gelebt und gereist ist und Mandarin spricht, bucht er in China einer dieser typischen Europarundreisen und der Leser darf sie begleiten. Eine nett zu lesende, kurzweilige und durchaus humorvolle Lektüre ist dabei herausgekommen. Einiges Neue erfährt man, das z. B. eine Art „Kaution“ hinterlegt werden muss um eine solche Reise machen zu dürfen oder Hocktoiletten doch hygienischer sind. Von diesen kulturellen und Mentalitätsunterschieden hätte ich mir persönlich aber etwas mehr gewünscht. Im Laufe des Buches hat man fast das Gefühl selbst Teil dieser Gruppe zu sein: rein in den Bus, raus aus dem Bus, Fotostopp und schlechtes chinesisches Essen. Man beginnt die Müdigkeit der Gruppe fast zu teilen. Trotzdem handelt es sich um ein durchaus lesenswertes Buch mit Spaßfaktor.

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Europareise auf Chinesisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 02.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Christoph Rehage spricht fließend Mandarin und hat bereits einige Jahre in China gelebt, als er sich einer chinesischen Reisegruppe anschließt, um mit ihr gemeinsam auf eine vierzehntägige Busreise durch Deutschland, die Schweiz, Italien und Frankreich zu gehen. Dabei will er herausfinden, was die Chinesen wirklich über Europa und seine... Christoph Rehage spricht fließend Mandarin und hat bereits einige Jahre in China gelebt, als er sich einer chinesischen Reisegruppe anschließt, um mit ihr gemeinsam auf eine vierzehntägige Busreise durch Deutschland, die Schweiz, Italien und Frankreich zu gehen. Dabei will er herausfinden, was die Chinesen wirklich über Europa und seine Bewohner denken. Das eher schlicht gehaltene Buchcover wirkt durch seinen Buchtitel, der auch gleich vermuten lässt, dass es in dieser Reisegruppe auch etwas zum Lachen geben wird. Beim Aufklappen sind am Anfang und am Ende des Buches insgesamt 16 Reise-Schnappschüsse zu entdecken, die vom Autor während der Tour gemacht wurden. Leider vermisse ich die Bilder der in der Schweiz auf dem Berg springenden Reisegruppe, aber das wird ja immerhin in schwarz-weiß auf dem Buchcover angedeutet und lässt mich im nachhinein noch schmunzeln. Wie leicht es sich doch als Europäer reist, wurde mir erst beim Lesen dieses Buches wieder einmal bewusst. Chinesische Reisewillige müssen kurios wirkende Klauseln in ihren Vertragsunterlagen unterschreiben und Kautionen zahlen oder Bürgschaften vor Reiseantritt hinterlegen, wenn sie denn überhaupt ausreisen dürfen. Auch erfährt man manches über die chinesische Mentalität und natürlich wird auch das ein oder andere Klischee bedient. Hingegen kommen aus chinesischer Sicht einige europäische Verhaltensweisen eigenartig daher. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen. Vergleiche oder Kritik an den unterschiedlichen Systemen oder der Lebensart erfolgen mit angenehmem Humor. Es wird lediglich die Andersartigkeit herausgestellt und nicht beurteilt, was nun besser oder schlechter ist. „Aber wer einmal das verzerrte Gesicht eines Chinesen beim Verkosten von Lakritze gesehen hatte, der durfte sich wirklich gerächt fühlen. Gerächt für jeden Hühnerfuß, für jedes Entengedärm und für jedes Fischauge, mit dem er in China gequält worden war.“ (S. 84) Man erlebt, wie Christoph Rehage in die Gruppe hineinwächst und insgeheim seinen Mitreisenden bezeichnende Spitznamen gibt. Das erleichtert das Lesen, da man nicht mit übermäßig vielen chinesischen Namen und Bezeichnungen konfrontiert wird. Teilweise verschmilzt der Autor mit der Gruppe und schildert die Geschehnisse in der Wir-Perspektive. Dadurch wird die chinesische Sichtweise und das Miterleben der Reise noch verstärkt. Ebenso wie Rehage, wachsen einem die Reisegäste nach und nach ans Herz und man ist fast ein wenig traurig, als schließlich der Rückflug nach Beijing ansteht. Eigentlich hatte ich erwartet, dass das Buch mit der Reise endet, aber Christoph Rehage hat sein beim Abschied gegebenes Versprechen wahr gemacht, und einige ehemalige Mitreisende drei Monate später in ihrem Heimatort besucht. Das war überraschend und besonders. Losgelöst von der Gruppe gab es dabei einiges Wissenswertes über die Personen und ihre persönlichen Reisehighlights zu erfahren. Das ließ die Reise in noch einem anderen Licht erscheinen. Christoph Rehage ist mit „Neuschweinstein“ ein amüsanter Reisebericht gelungen, den ich gerne gelesen habe und jedem empfehlen kann, der gerne mal hinter die Kulissen der im Dauer-Selfie-Modus befindlichen chinesischen Reisegruppen schauen möchte.

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kurzweilig und unterhaltsam
von geheimerEichkater aus Essen am 24.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der Autor Christoph Rehage hat zwei Jahre in China gelebt und dort studiert, spricht Mandarin. Für dieses Buch hat er sich einer kleinen Reisegruppe angeschlossen, die von China aus eine Europarundreise unternommen hat; er berichtet über das Erkunden der Pflichtstationen Neuschwanstein, Florenz, Venedig, Rom, Paris, Frankfurt.... über den Umgang der... Der Autor Christoph Rehage hat zwei Jahre in China gelebt und dort studiert, spricht Mandarin. Für dieses Buch hat er sich einer kleinen Reisegruppe angeschlossen, die von China aus eine Europarundreise unternommen hat; er berichtet über das Erkunden der Pflichtstationen Neuschwanstein, Florenz, Venedig, Rom, Paris, Frankfurt.... über den Umgang der Reiseteilnehmer untereinander und ihre Sicht des erlebten Europas, aber auch darüber, wie die Reisegruppe behandelt, z.B. billig abgespeist, wird. Einige Zeit nach Beendigung dieser Reise besucht er die anderen Reiseteilnehmer in China um sie besser kennenzulernen und man erfährt einiges über ihre Lebensumstände, Träume, politischer Sicht, Kunst, Kultur u.m.. Das Buch liest sich lockerleicht und die Seiten fliegen so dahin. Vieles wird sehr witzig beschrieben z.B. die Deutung der erlebten Bräuche und dem ganz anders interpretierten Verhalten der einheimischen Europäer; aber es gibt auch zahlreiche Beschreibungen, die den Leser nachdenklich stimmen, wie etwa politische Ansichten und die Erziehung dazu oder Reisebestimmungen in China. Fazit: ein kurzweiliges, unterhaltsames Buch, das interessante Einblicke in China und auch Europa teilt

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Interessanter Reisebericht
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In dem Buch "Neuschweinstein" berichtet der Autor Christoph Rehage von seiner Europa-Rundreise als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe sowie von seiner anschließenden Besuchsreise bei den Teilnehmern in China. Die Reise der - verhältnismäßig kleinen - chinesischen Reisegruppe quer durch Europa wird sehr detailliert beschrieben. Dadurch hatte ich das Gefühl, als ob... In dem Buch "Neuschweinstein" berichtet der Autor Christoph Rehage von seiner Europa-Rundreise als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe sowie von seiner anschließenden Besuchsreise bei den Teilnehmern in China. Die Reise der - verhältnismäßig kleinen - chinesischen Reisegruppe quer durch Europa wird sehr detailliert beschrieben. Dadurch hatte ich das Gefühl, als ob ich die Gruppe tatsächlich begleite. Im Verlauf des Reiseberichts lernt man die Reisenden - die der Teilnahme des Autors zunächst skeptisch gegenüber stehen - immer besser kennen und verstehen. Auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle schmunzeln musste, habe ich mir das Buch zu Beginn - auch aufgrund des Klappentextes und des Titels - lustiger vorgestellt. Nun anschließend muss ich sagen, dass dies der Reisegruppe aber nicht gerecht geworden wäre, wenn die Intention des Buches darin bestehen würde, sich über diese kleine aber feine chinesische Reisegruppe lustig zu machen. Ich war nun nach Abschluss des Buches viel mehr beeindruckt von der Ruhe, die die Teilnehmer der Gruppe ausgestrahlt haben, auch wenn etwas nicht nach Plan gelaufen ist, von dem Wunsch, das nationale Ansehen zu waren und nicht negativ aufzufallen und von den Strapazen, die die Teilnehmer auf sich genommen haben, um Europa kennenzulernen. Sehr gefallen haben mir die beiden Landkarten; so konnte ich auf der Karte verfolgen, wo sich die Reisegruppe gerade befindet und wie der weitere Weg aussieht. Auch die kleinen Bildchen in den Klappeninnenseite fand ich super! Fazit: Wer mehr über die chinesischen Reisegruppen erfahren möchte, die man in Deutschland und Europa regelmäßig an beliebten Touristenattraktion entdecken kann, dem kann ich das Buch sehr empfehlen. Mich hat das Buch jedenfalls unterhalten.

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Neuschwanstein
von raschke64 aus Dresden am 20.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der Autor Christoph Rehage hat in China studiert und gelebt und mag dieses Land. Gleichzeitig bemerkt er, dass immer mehr Chinesen Europa als Touristen besuchen. So kommt er auf die Idee, von China aus mit einer Reisegruppe Europa zu besuchen. Das es gar nicht so einfach, denn in... Der Autor Christoph Rehage hat in China studiert und gelebt und mag dieses Land. Gleichzeitig bemerkt er, dass immer mehr Chinesen Europa als Touristen besuchen. So kommt er auf die Idee, von China aus mit einer Reisegruppe Europa zu besuchen. Das es gar nicht so einfach, denn in China gibt es einige andere Regelungen für Reisebuchungen und als Europäer wird er erst gar nicht ernst genommen. Mit Hilfe von Freunden klappt es und er landet in einer sehr kleinen Gruppe mit 12 Personen. Eine teils skurrile Reise durch Europa beginnt... Mir hat das Buch sehr gefallen und vor allem amüsiert. Ich meine das wortwörtlich. Ich musste nie schallend lachen, doch die meiste Zeit des Lesens hatte ich ein Lächeln im Gesicht. Aus mehreren Gründen. Zum einen beschreibt der Autor die verschiedenen Begebenheiten mit viel trockenem Humor. Zum anderen sind viele Sachen einfach nur komisch. Aber trotzdem wird niemand dabei lächerlich gemacht, was ich gut und wichtig finde. Manche Sitten oder Regelungen mögen uns eigenartig vorkommen, manche Fotoshow übertrieben, manche Einkaufspreis protzig. Doch es gibt uns niemand das Recht, abfällig darüber zu urteilen. Interessant fand ich die Zusammenstellung der Reisen. Viel unterwegs, wenig gesehen und gar nicht erst versucht, fremde Küchen zu probieren. Noch interessanter fand ich dann die Meinungen der Mitreisenden über die besuchten Länder, die Menschen dort, ihr eigenes Land und die Reise selbst. Alles in allem ein gelungenes Buch, das einmal ganz andere Einblicke in China und Europa bietet und zudem noch sehr unterhaltsam ist.

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chinesisches Europa
von Hortensia13 am 19.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In dem Buch Neuschweinstein geht der Reporter Christoph Rehage auf Reisen durch Europa. Als Deutscher nimmt er an einer Gruppenreise für Chinesen von Chinesen teil, um die Erfahrung zu sammeln, wie chinesische Staatsbürger unser Europa wahrnehmen. So ist ihm ein unterhaltsamer Reisebericht gelungen, der Europa aus der Sicht der... In dem Buch Neuschweinstein geht der Reporter Christoph Rehage auf Reisen durch Europa. Als Deutscher nimmt er an einer Gruppenreise für Chinesen von Chinesen teil, um die Erfahrung zu sammeln, wie chinesische Staatsbürger unser Europa wahrnehmen. So ist ihm ein unterhaltsamer Reisebericht gelungen, der Europa aus der Sicht der Asiaten beleuchtet. Auf was legen sie wert? Was ist ihnen wichtig? Was stört sie an unserer Art zu leben? Was denken sie über die Touristmus überfüllten "Zwangs-"Sehenswürdigkeiten? Diese Fragen erörtern der Autor hier mit seiner Geschichte und bietet zudem einen weiteren Einblick in die Lebensweise und Art in der chinesischen Kultur. Wer einmal ein Teil einer chinesischen Gruppe sein möchte, sollte dieses Buch zur Hand nehmen.

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... ein Reisebericht, einmal aus einer ganz anderen Perspektive
von Buchwurm am 19.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Obwohl ich hinter diesem Buch einen humorvollen Roman erwartet habe, habe ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt. Der Autor liefert einen witzigen Insider Bericht seines Reiseabenteuers und gibt damit tiefe Einblicke in die Europäische Mentalität, aber auch in die Chinesischen Ansichten. Es war sehr interessant und informativ Europa, Deutschland... Obwohl ich hinter diesem Buch einen humorvollen Roman erwartet habe, habe ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt. Der Autor liefert einen witzigen Insider Bericht seines Reiseabenteuers und gibt damit tiefe Einblicke in die Europäische Mentalität, aber auch in die Chinesischen Ansichten. Es war sehr interessant und informativ Europa, Deutschland und seine Menschen einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten zu können. Der Einstieg war zwar etwas holprig, und es hat etwas gedauert bis es auf die Reise ging, dennoch habe ich mich insgesamt, auch auf Grund des locker und leichten Schreibstiles des Autoren gut unterhalten gefühlt. Er hat es verstanden mich von der ersten Seite an mitzunehmen, es war direkt so, als wenn ich mich Mitten in der Reisegruppe befand. So wurden mir die einzelnen Mitreisenden während der Reise mit ihren ganz eigenen Charaktereigenschaften, die hervorragend vom Autoren beschrieben wurden, sympathisch. Wer also einmal einen etwas anderen Reisebericht, aus einer etwas ungewöhnlichen Perspektive lesen möchte, liegt hier genau richtig.

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Roadtrip auf chinesisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Otterbach am 18.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Christoph Rehage will sich unerkannt in eine chinesische Reisegruppe einschleichen, um mehr über unsere fernöstlichen Besucher zu erfahren. Er reist nach Bejing und bucht von dort aus eine Europa-Reise. Kein Problem für ihn, denn er spricht fließend Mandarin. So findet sich bald eine Reisegruppe mit der es die Sehenswürdigkeiten... Christoph Rehage will sich unerkannt in eine chinesische Reisegruppe einschleichen, um mehr über unsere fernöstlichen Besucher zu erfahren. Er reist nach Bejing und bucht von dort aus eine Europa-Reise. Kein Problem für ihn, denn er spricht fließend Mandarin. So findet sich bald eine Reisegruppe mit der es die Sehenswürdigkeiten Europas zu bestaunen gibt. Vom Schloss Neuschwanstein über München, Florenz, Venedig, Rom, Pisa und Paris gibt es allerlei Sehenswertes zu bestaunen und einige Fettnäpfchen zu umgehen. Das Buch ist ein Roadtrip des Autors durch Europa, aus dem Blickwinkel der chinesischen Reisegruppe gesehen. Er wird zwar erst komisch angeschaut, doch dann wird er unentbehrlich für die Gruppe, so dass er sogar nach der Reise nochmals nach China fliegt, um die Mitreisenden zu besuchen. Ich fand den Bericht total realistisch, denn wer kennt sie nicht, die vielen Busse mit chinesischen Reisenden, die nur am Fotografieren sind!? Interessante Reisehintergründe liefert der Autor, denn für die Chinesen ist es nicht immer so einfach, ein Visum für so eine Reise zu bekommen. Der einzige Kritikpunkt ist für mich, dass ich dachte, dass das Buch etwas lustiger geschrieben ist bzw. dass da mehr lustige Dinge passieren. So blieb der Bericht ziemlich sachlich und geht eher Richtung Dokumentation. Trotzdem hat mir die Schreibweise des Autors gut gefallen und es war unterhaltsam, die Reise mit zu verfolgen.

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