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Nie wieder Blondinen

Roman

(2)
Portrait
Was wäre wenn … frau, anstatt das sichere Studium durchzuziehen, doch lieber als Partygirl auf Ibiza angeheuert hätte? Mit dem heißen argentinischen Polospieler durchgebrannt wäre, anstatt den ehetauglicheren Steuerberater zu wählen? Oder “einfach mal so“ ein One-Way-Ticket nach LA gelöst hätte? Würde besagte Frau dann jetzt als George Clooneys Freundin zur Oscar-Verleihung marschieren? Oder als neurotische Schnapsdrossel auf dem Highway to Hell? Solche Gedankenspiele beschäftigen mich in meinen Tagträumen. Und da ich leider – wie übrigens die meisten Menschen – nur ein Leben zur Verfügung habe, lasse ich meine Romanfiguren all diese verrückten Dinge für mich ausprobieren! Um die Sache zu vereinfachen, teilen die meisten von ihnen meine Charaktereigenschaften, und zwar die guten wie die miesen! Die besten Ideen dafür kommen mir immer, wenn ich mit meinen drei Hunden durch den Wald ziehe.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 300, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426437902
Verlag Feelings
Verkaufsrang 41.517
eBook (ePUB)
4,99
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Vreni sorgt für kurzweilige Lesestunden
von marielu am 24.03.2016

Zum Inhalt: Vreni Tschannen hat es geschafft, dem Berner Oberland und damit ihrer unglücklichen Liebe zu entfliehen und durch ihren Mann Olaf in der Züricher Schickeria zu glänzen. Doch plötzlich ist es damit vorbei, als Olaf sie wegen einer Blonden Russin schnöde verlässt und die Scheidung will. Gezwungen wieder als Kunstlehrerin... Zum Inhalt: Vreni Tschannen hat es geschafft, dem Berner Oberland und damit ihrer unglücklichen Liebe zu entfliehen und durch ihren Mann Olaf in der Züricher Schickeria zu glänzen. Doch plötzlich ist es damit vorbei, als Olaf sie wegen einer Blonden Russin schnöde verlässt und die Scheidung will. Gezwungen wieder als Kunstlehrerin zu arbeiten findet sich Vreni recht schnell wieder in der Nähe ihres Heimatortes, in dem Internat Schloss Waldenfels und auf dem „Heiratsmarkt“. Prompt stolpert sie über die Leiche einer Kollegin, natürlich blond. Da Hauptmann Peretten von der Berner Kantonspolizei nicht ganz so kompetent erscheint, beschließt Vreni selbst in ihrem Kollegenkreis zu ermitteln, hierbei kommt sie auch einem attraktiven Kollegen näher. Schnell wird ihr klar, dass jeder ihrer Kollegen seine Geheimnisse hat und die tote Lehrerin nicht allzu sehr beliebt war. So muss sich Vreni oft die Frage stellen: „Ist das der/die Mörder/in?“. Meine Meinung: Gleich ab der ersten Seite fühlt man sich schon mitten im Geschehen. Hatte ich auf Grund des Klapptextes angenommen, dass Vreni ein sehr berechnendes Biest sei, so wurde ich eines besseren belehrt, denn sie wirkt sehr sympathisch. Die Irrungen und Wirrungen von Vrenis Ermittlungen, gewürzt mit etwas Liebe, wurden von Michaela Grünig flüssig und spannend umgesetzt, dabei ermöglichte Sie dem Leser einen kleinen Einblick in die schöne Schweizer Gegend und würzte ab und an das Ganze noch mit dem Schweizer Dialekt: „Ging adr beschte Laag. Hie ganz ir Nechi“. Trotz leichtem und flüssigem Schreibstil in dem die ganze Geschichte geschrieben ist, verbergen sich dennoch Nuancen, ob gewollt oder ungewollt von der Autorin, die zumindest mich zum Nachdenken angeregt haben. Für mich steht fest: „Michaela Grünig ich behalte dich im Auge“. Fazit: Ein gelungener Roman, den man nicht gerne aus der Hand legt und für kurzweilige Lesestunden sorgt.

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Drei Stunden Ruhe - mein Mann sagt Danke
von manu63 aus Oberhausen am 22.03.2016

Ich muss gestehen, ich bin eine nervende Beifahrerin und mein Mann ist immer froh, wenn ich mich während der Fahrt in ein Buch vertiefe. So habe ich auf der letzten längeren Fahrt das Buch Nie wieder Blondinen von Michaele Grüning gelesen. Gute 200 Seiten und damit ausreichend für rund... Ich muss gestehen, ich bin eine nervende Beifahrerin und mein Mann ist immer froh, wenn ich mich während der Fahrt in ein Buch vertiefe. So habe ich auf der letzten längeren Fahrt das Buch Nie wieder Blondinen von Michaele Grüning gelesen. Gute 200 Seiten und damit ausreichend für rund 3 Stunden Lesezeit und die hat mein Mann genossen, da mich das Buch so fesselte, dass ich nicht rumnörgelte. Worum geht es in diesem Buch, nun es ist eine Liebes-Krimigeschichte mit Witz und Esprit. Vreni Tschannen wird abrupt aus ihrem kuscheligen Schickeria Leben geworfen, als sich ihr Mann mit einer blonden Russin einlässt. Es verschlägt sie ausgerechnet in die Nähe ihres Heimatdorfes als Lehrerin in ein Internat und in die Nähe ihrer Jugendliebe Urs, der sich ziemlich mies benommen hat und Vreni das Herz gebrochen hat. Beim joggen stößt Vreni auf die Leiche einer Frau, wieder mal eine Blondine und wird nun in einen Mordfall hineingezogen. Außerdem hat sie einige neue Kandidaten für ein neues Liebesleben ins Auge gefasst. Dies alles verquickt sich zu einer gut lesbaren Geschichte in der es auch immer wieder Unerwartetes gibt. Die Autorin Michaela Grüning hat eine lockere Erzählweise die Spaß macht das Buch zu lesen. Die Handlung ist stimmig und die Akteure so wie sie sein sollen. Fies wo es angebracht ist, nett und sympathisch wo man es als Leser erwartet. Die Stimmung auf dem Land wird gut eingefangen und man sieht die Umgebung förmlich vor sich. Der einzige Kritikpunkt von meiner Seite, bei Schreiben hätte man sich auf das Schriftdeutsch beschränken sollen, da ich mit der auf dem Lande gebräuchlichen Sprache, in der es einige Dialoge gab, nichts anfangen kann. Ich musste an einigen Stellen raten was die Autorin dort geschrieben hat. Das ist aber der einzige Kritikpunkt, ansonsten hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich wurde gut unterhalten.

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Nie wieder Blondinen
von Turtlestar am 17.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Vreni Tschannen,unfreiwillig frisch getrennt, muss nun wieder selber für Ihren Lebensunterhalt sorgen. Und obwohl sie schon früh vor dem Leben im Berner Oberland geflohen ist und ihr Schriftdeutsch (ja so heißt Hochdeutsch in der Schweiz) perfektioniert hat, hat sie keine andere Wahl und landet, keine 50 km von Ihren... Vreni Tschannen,unfreiwillig frisch getrennt, muss nun wieder selber für Ihren Lebensunterhalt sorgen. Und obwohl sie schon früh vor dem Leben im Berner Oberland geflohen ist und ihr Schriftdeutsch (ja so heißt Hochdeutsch in der Schweiz) perfektioniert hat, hat sie keine andere Wahl und landet, keine 50 km von Ihren Eltern entfernt, an einem Privat-Internat. Kurz nach ihrer Ankunft, fällt sie beim Joggen über eine Leiche. Ausgerechnet eine Blondine. Sie gerät ins Visier der Polizei und beschließt lieber selber auf die Mörderjagd zu gehen. Gleichzeitig ist sie ja nun wieder auf dem „Markt“ und natürlich auf Männerjagd. Wird sie die Liebe wiederfinden? Wir sie den Mörder finden? Und wer war die Tote tatsächlich? Was hatte sie zu verbergen? Welches Geheimnisse haben die lieben Kollegen? Die Mathelehrerin, der Lateinlehrer, der Schauspiellehrer oder sogar der Direktor Dr. Beier? Tausend Fragen und nur eine Möglichkeit die Antworten zu erfahren. LESEN! Michaela Grünig hat es mal wieder geschafft eine gute Mischung aus Liebe und Herzschmerz mit der nötigen Krimispannung zu kombinieren. Ich bin begeistert. Herzschmerz, Humor und ein Mordfall, mehr brauche ich nicht an einem schönen Frühlingssonntag. Kaum angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und habe es direkt durchgelesen. Das erste Kapitel, der erste Satz und ich habe schon gelacht und fand Vreni total sympathisch. Manchmal steht sie echt auf dem Schlauch und handelt nicht immer logisch, aber genau deshalb muss man sie einfach lieben. Das Berner Oberland wird mit allen Vorteilen (die Landschaft, die Natur,...) und Nachteilen (die Kuhglocken,...) sehr schön beschrieben. Durch eine Klassenfahrt quer durch die Schweiz, wird dem Leser auch die restliche Schweiz etwas näher gebracht. Ab und an kommt auch mal ein Satz im perfekten Schweizerisch im Buch vor. Nicht immer war mir direkt klar, was denn nun wirklich damit gemeint war und habe den ein oder anderen Satz gerne zwei mal gelesen. Gut gemeinter Rat: Immer dabei haben sollte man sein Natel, man weiß nie, wann man es braucht! Klare LESEEMPFEHLUNG!!!

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Humor, etwas Liebe und den Hauch eines Krimis - sehr unterhaltsam
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 21.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Bislang führte Vreni an der Seite ihres reichen Mannes ein beschauliches Leben in der Zürcher Schickeria. Das endet aprupt als ihr sonst eher anspruchsloser Ehemann die Russin Swetlana kennen und lieben lernt. Von heute auf morgen sieht sich Vreni gezwungen, wieder in ihrem alten Job als Kunstlehrerin zu arbeiten... Inhalt: Bislang führte Vreni an der Seite ihres reichen Mannes ein beschauliches Leben in der Zürcher Schickeria. Das endet aprupt als ihr sonst eher anspruchsloser Ehemann die Russin Swetlana kennen und lieben lernt. Von heute auf morgen sieht sich Vreni gezwungen, wieder in ihrem alten Job als Kunstlehrerin zu arbeiten – in einem Interat im Berner Oberland. Als wäre das an sich nicht schon schlimm genug, findet sie bereits nach kurzer Zeit eine weibliche Leich im Wald. Nachdem die ersten Verdachtsmomente von ihr abgewendet sind, beginnt Vreni auf eigene Faust im Internat zu ermitteln. Und dabei deckt sie Dinge auf, die ihr die Haare zu Berge stehen lassen. Meine Meinung: Ein sehr unterhaltsames Buch. Ich bin ja kein großer Freund von Krimis, doch das hier würde ich persönlich auch nicht als typischen Krimi einstufen … sondern mehr in die humorvolle Szene. Denn eigentlich habe ich viel öfter geschmunzelt, als den Ermittlungen gespannt zu folgen. Denn Vrenis Versuche, den Mörder der Toten zu ermitteln, ist mehr als plump und doch zeigt sie intuitiv eine gute Spürnase. Eigentlich geht es in dem Buch eher nebenrangig um den Mord, als vielmehr darum, die ganzen dunklen Geheimnisse ihrer Kollegen zu entdecken. Auch wenn das gar nicht Vrenis Ziel war, so stolpert sie doch scheinbar immer wieder über neue, interessante Details. Auch wenn das Buch als Liebesgeschichten-Krimi benannt wird, so kann ich das nicht so ganz unterstreichen. Ja, Vreni kommt sogar direkt 2 Kollegen näher und kämpft auch noch ein bisschen mit ihrem Verflossenen, aber von Gefühlen wie Liebe kann man hier nicht wirklich sprechen. Und auch als dann ein weiterer potentieller Kandidat auf die Bühne tritt, so hat das mehr eine untergeordnete Rolle – von großen Gefühlen ist jedenfalls nichts zu entdecken. Das spielt aber auch keine Rolle, denn man wird durch die eher unfreiwillig humorvollen Aktionen der Protagonistin bestens unterhalten. Im Großen und Ganzen ist „Nie wieder Blondinen“ ein wirklich kurzweiliges Buch, das ein paar vergnügliche Lesestunden beschert. Das einzige, was mich gestört hat waren ein paar Unterhaltungen mit Vrenis Mutter, bei denen der Schweizer Dialekt in Schrift umgewandelt wurde. Nachdem ich anfangs diese Sätze 5-10 x gelesen habe und sie oft trotzdem nicht entziffern konnte, habe ich sie danach einfach ignoriert und gehofft, dass mir der Inhalt in den nachfolgenden Seiten offenbahrt wird. Sicherlich ist das ganze eine nette Idee, aber da es Menschen wie mich gibt, die es wirklich nicht übersetzen können, artet es mehr in genervtes Stöhnen aus. Glücklicherweise waren es nicht allzuviele Sätze, so dass ich deswegen die Benotung auch nicht nach unten setze … ich würde mir hier wünschen, dass es, wenn es schon unbedingt so sein soll, wenigstens Fußnoten geben würde. Fazit: Für mich eher ein humorvoller Krimi mit einer durch Zufall ans ermitteln kommenden Protagonistin, die sich hierbei eher tollpatschig anstellt, doch mit ihrer intuitiven Spürnase tatsächlich auf die rechte Spur kommt .. zumindest nach einigen Hürden. Zwischenmenschliche Beziehungen spielen hier sicherlich eine Rolle, jedoch ohne große Gefühle. Das Buch bereitet unterhaltsame Stunden und besticht durch sympathische Figuren.

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eine tolle Mischung aus Humor und Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzgitter am 17.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut. Es spricht mich vollkommen an. Das Buch ist sehr leicht zu lesen. Teilweise ironisch, ausgefallen und ausgeflippt. Nachdem die Beziehung zwischen Vreni und Urs ein Ende findet, beschließt Vreni, in die Stadt zu ziehen und dort findet sie ihren zukünftigen Ehepartner, der ihr... Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut. Es spricht mich vollkommen an. Das Buch ist sehr leicht zu lesen. Teilweise ironisch, ausgefallen und ausgeflippt. Nachdem die Beziehung zwischen Vreni und Urs ein Ende findet, beschließt Vreni, in die Stadt zu ziehen und dort findet sie ihren zukünftigen Ehepartner, der ihr ein gutes Leben bieten soll. Doch das läuft alles Andere als geplant. Als die hübsche, blonde Swetlana auftaucht, wird Vreni vor die Tür gesetzt. Sie nimmt eine Stelle als Kunstlehrerin, an einem abgelegenem Internat an, weil sie diesen Beruf auch schon früher ausgeübt hat. Eines Tages stolpert sie beim Joggen, über eine weibliche, blonde Leiche. Der Polizeibeamte, der den Fall untersucht, ist Vrenis alter Schulkamerad doch er verdächtigt Vreni und teilt ihr das auch mit. Vreni hat es satt und sie beschließt der Sache auf den Grund zu gehen. Vreni beobachtet im Internat einige Schüler und Lehrer und kommt der Sache immer näher. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich noch etwas im Liebesleben von Vreni und auch der Mörder wird am Ende gefunden. Vreni ist eine Frau, die sich nicht viel sagen lässt und die die Sache selbst in die Hand nimmt. Die Kapitel sind kurz gehalten und die Schreibweise ist sehr angenehm zu lesen. Alles in Einem ein interessantes und schönes Buch.

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Wahnsinnig witzig und erfrischend unkitschig!
von Franziska am 06.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Vreni Tschannen hatte sich mit der Auswahl ihres langweiligen und spießigen Ehemannes einen Platz in der Züricher Schickeria erkämpft. Als dieser sie allerdings gegen eine junge blonde Russin eintauscht, muss sie wohl oder übel wieder ihren alten Job als Kunstlehrerin aufnehmen, um über die Runden zu kommen. Und... Inhalt: Vreni Tschannen hatte sich mit der Auswahl ihres langweiligen und spießigen Ehemannes einen Platz in der Züricher Schickeria erkämpft. Als dieser sie allerdings gegen eine junge blonde Russin eintauscht, muss sie wohl oder übel wieder ihren alten Job als Kunstlehrerin aufnehmen, um über die Runden zu kommen. Und das ausgerechnet an einem Internat in Nachbarschaft ihres alten Heimatdorfes, das sie doch unbedingt hinter sich lassen wollte. Als sie dann beim Joggen auch noch über eine ermordete Blondine stolpert, ist das Chaos perfekt. Meine Meinung: Von der ersten Seite an liebte ich den Charakter Vreni Tschannen! Ständig gegen ihre Landei-Gene und das Ausufern ihrer Rundungen ankämpfend, hat sie einen sehr bissigen Humor, den sie mit Vorliebe auch gegen sich selbst richtet. Man hat Anteil an ihren Gedanken, die so unverblümt und witzig sind und die man wahrscheinlich nie laut aussprechen würde, aber doch nachvollziehen kann, wenn man ganz ehrlich ist. :o) Der Charakter liest sich ohne Anlaufzeit sofort gnadenlos authentisch und das macht einfach Spaß. Die Story besteht aus einer eleganten Mischung von Krimi und Chick Lit mit Liebesgeschichte. So begleitet man Vreni sowohl bei ihrer Suche nach einem neuen Lebensinhalt und einer neuen Liebe, als auch nach dem Mörder der Blondine, über die sie unglücklicherweise gestolpert ist. Dank ihrer Neugierde und ihres losen Mundwerks bringt sich Vreni dabei immer wieder in absurde, witzige, unangenehme oder spannende Situationen. Und das ganz ohne Kitsch-Faktor. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und locker, das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Hinweise auf den Mörder gibt es viele, Vreni tappt immer wieder auf verschiedenen Fährten und landet dabei auch gern mal gedanklich in einer witzigen Sackgasse. Der Leser erfährt wirklich erst am Ende, was tatsächlich passiert ist, so bleibt der Spannungsbogen bis zum Schluss erhalten. Und auch was die Liebe angeht, gibt es erst zum Ende hin Auflösung, was Vreni denn nun für ihre Zukunft plant. Mein Fazit: Herrliche, kauzige Charaktere mit teilweise riesigen Macken, die sie aber erst so richtig liebenswert machen; Unverblümte Darstellung der Gedankenwelt einer Frau, die sich eigentlich etwas ganz anderes vom Leben erhofft hatte; Eine riesige Portion Humor, gern auch mal auf Kosten anderer; Ein undurchsichtiger Mordfall; Und zu guter Letzt ein Happy End. Für mich ein ganz ungewöhnliches aber vollkommen rundes Lesevergnügen! Das Lesen hat einfach Spaß gemacht!

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Nett, aber langatmig
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 16.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Vreni Tschannen hat es schon immer gewusst: Schuld sind immer die Blondinen! Ihr Ehemann verlässt sie wegen der blonden russischen Swetlana und beim Joggen im Wald stolpert sie über eine tote Blondine. Es handelt sich um die Sportlehrerin, die im selben Internat gearbeitet hat wie Vreni. Da ihrer Meinung... Vreni Tschannen hat es schon immer gewusst: Schuld sind immer die Blondinen! Ihr Ehemann verlässt sie wegen der blonden russischen Swetlana und beim Joggen im Wald stolpert sie über eine tote Blondine. Es handelt sich um die Sportlehrerin, die im selben Internat gearbeitet hat wie Vreni. Da ihrer Meinung nach Hauptmann Perreten, ein alter Schulfreund von ihr, nicht wirklich professionell in diesem Fall ermittelt, beschließt sie selbst auf Mörderjagd zu gehen. Verdächtige gibt es viele, aber wer hatte ein Motiv? Dumm ist nur, dass Vreni dabei immer wieder auch nach dem Mann ihrer Träume sucht, aber so leicht, lässt sich keiner finden. Jeder Lehrer und jede Lehrerin werden von Vreni genau unter die Lupe genommen. Denn bei jedem gibt es irgendein Tatmotiv. Doch bis zur Lösung des Falles hat sie es noch mit Erpressung, Drogen und sonstigen Liebeleien zu tun. Der Roman ist zwar unterhaltsam geschrieben, weißt aber für meinen Geschmack unnötige Längen auf. Es wird viel erzählt, was aber nicht unbedingt für die Handlung von Bedeutung ist. Viele Protagonisten machen es nicht wirklich leicht den Überblick bzw. den Durchblick zu behalten. Da der Roman in der Schweiz spielt, gibt es auch einige schweizerdeutsche Dialoge, die für ungeübte Leser richte Stolpersteine sind. Vrenis Handlungen sind manchmal recht unlogisch und auch unglaubwürdig. Der Roman war zwar nett zu lesen, hat mit aber nicht wirklich überzeugen können.

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