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Niederbayerische Göttinnen / Karin Schneider Bd. 4

Kriminalroman

(6)
Das Rottal steht kopf: Eine im Wald vergrabene Leiche wirbelt fünfzig Jahre alten Staub auf. Dann wird ein weiterer Toter gefunden; der Mann wurde erstochen. Was haben die beiden Todesfälle miteinander zu tun? Schräge Vögel und dubiose Verdächtige: Karin Schneider stößt auf eine heiße Spur, und ihr wird klar, dass sie diesen Fall nur auf keltische Art lösen kann . . . Sympathisch-urige Figuren, unorthodoxe Ermittlungen und keltische Göttinnen - ein herrlicher Krimispaß!
Portrait
Ingrid Werner stammt aus München und hat sich mit ihren Berufen Juristin, Heilpraktikerin, Malerin und Mutter optimal auf das Schreiben von Krimis vorbereitet.
Sie wohnt mit Familie und Hund im niederbayerischen Rottal. www.werner-ingrid.de
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 23.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-825-8
Reihe Niederbayern Krimi
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 203/136/22 mm
Gewicht 308
Buch (Taschenbuch)
10,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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1
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Niederbayyrische Göttinen
von einer Kundin/einem Kunden aus Marzling am 06.08.2016

Inhalt: Auf den Spuren der Kelten, diese spannende Wanderung bekommt Karin Schneider von ihren Kindern zum Muttertag geschenkt. Als sie später am Tag , auf der Suche nach einem verlorenen Ohrring, zu den Hügelgräbern zurückkehrt stösst sie auf ein Skelett, das wohl schon 50 Jahre dort lag, Nie wieder wollte... Inhalt: Auf den Spuren der Kelten, diese spannende Wanderung bekommt Karin Schneider von ihren Kindern zum Muttertag geschenkt. Als sie später am Tag , auf der Suche nach einem verlorenen Ohrring, zu den Hügelgräbern zurückkehrt stösst sie auf ein Skelett, das wohl schon 50 Jahre dort lag, Nie wieder wollte Karin sich in die Polizeiarbeit einmischen, aber als dann auch noch ein Hotelier erstochen aufgefunden wird ist es mit ihren guten Vorsätzen vorbei. Meine Meinung: Dieses Buch ist der vierte Fall von Karin Schneider und nachdem mich die Karpfhamer Katz schön so begeistert hat habe ich mich so richtig aufs lesen gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ingrid Werner versteht es den Leser gekonnt auf Spuren zu schicken ,man ist schon fast überzeugt den Täter zu kennen und dann kommt doch alles ganz anders.Karin Schneider ist ja eigentlich Heilpraktikerin und so ermittelt sie auch,weniger mit dem Kopf und sehr viel mit Gefühl, was sie in die ein oder andere gefährlich Situation bringt.Einiges an Humor und eine angenehme Prise Liebe macht diesen Krimi zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Fazit: Ein Krimi den ich sehr gerne weiterempfehle.

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Niederbayerische Göttinnen
von dorli am 03.08.2016

Bad Griesbach im Rottal. Heilpraktikerin Karin Schneider wollte eigentlich nur nach ihrem bei einer Wanderung verloren gegangenen Ohrring suchen, doch ganz unversehens steht sie allein im dunklen Wald neben einem frisch ausgebuddelten menschlichen Skelett und schlittert prompt in einen neuen Kriminalfall … „Niederbayerische Göttinnen“ ist bereits der vierte Fall für... Bad Griesbach im Rottal. Heilpraktikerin Karin Schneider wollte eigentlich nur nach ihrem bei einer Wanderung verloren gegangenen Ohrring suchen, doch ganz unversehens steht sie allein im dunklen Wald neben einem frisch ausgebuddelten menschlichen Skelett und schlittert prompt in einen neuen Kriminalfall … „Niederbayerische Göttinnen“ ist bereits der vierte Fall für die aufgeweckte Hobbyermittlerin Karin - auf den Leser warten auch diesmal herrlich turbulente, nicht immer wirklich durchdachte Ermittlungen. Ingrid Werner hat den Alltag ihrer Protagonistin wieder mit einer großen Portion Aufregung und Trubel aufgepeppt. Karin bekommt es nicht nur mit einem rätselhaften Mordfall zu tun, sondern auch mit Apollonia Moosbichler sowie deren Tochter Myrna/Gertraud und Enkelin Birgit – die drei Frauen haben sich selbst zu Göttinnen ernannt und leben keltisches Brauchtum intensiv aus. Der Krimi kommt nicht mit atemloser Höchstspannung daher, kann dafür aber umso mehr mit Humor und guter Unterhaltung punkten. Es ist einfach herrlich, wie Karin ihr Umfeld beschreibt und die Geschehnisse kommentiert. Außerdem sorgen unvorhersehbare Wendungen und so manch Überraschung dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht - „Niederbayerische Göttinnen“ ist ein sehr unterhaltsamer Krimi mit einer außergewöhnlichen Ermittlerin. Ein großartiges Lesevergnügen.

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Sehr spannend, intelligent und gut geschrieben - ein Krimi, der überrrascht
von einer Kundin/einem Kunden aus Passau am 07.11.2016

Karin Schneider ist Mutter einiger Kinder und gibt Kurse. Als sie abends herumstreift, trifft Karin einen Mann, der ein Skelett gefunden hat. Dann ist sie mit Runa, ihrer Hündin und ihrer 16-jährigen Tochter Susa unterwegs. Susa und ihre Mutter Karin lernen selbsternannte Keltengöttinnen kennen (Birgit, Myrna und Apollonia Moosbichler).... Karin Schneider ist Mutter einiger Kinder und gibt Kurse. Als sie abends herumstreift, trifft Karin einen Mann, der ein Skelett gefunden hat. Dann ist sie mit Runa, ihrer Hündin und ihrer 16-jährigen Tochter Susa unterwegs. Susa und ihre Mutter Karin lernen selbsternannte Keltengöttinnen kennen (Birgit, Myrna und Apollonia Moosbichler). Eine ist Gärtnerin und Eine arbeitet im Hotel. Susa verliebt sich in Finn, der beim Keltentreiben mitmacht, doch der greift jemand an. Als ein junger Hotelmitbesitzer zusammengeschlagen wird und ein Toter gefunden wird, ist Finn tatverdächtig. Er versteckt sich zusammen mit Susa in der Wildnis. Doch plötzlich gibt es eine andere Tatverdächtige - nämlich Susa. Denn der Tote hatte ihre Keltenkette in der Hand. Doch Karin Schneider weiß, dass Susa, ihre Tochter unschuldig ist, und verhilft ihr zur Flucht. Dann sucht Karin vehement nach dem Täter/der Täterin oder sind es mehrere? Die 2 Dorfpolizisten kennen Karin und wissen, dass sie wieder überall ihre Nase reinsteckt, um selbst die Tat aufzuklären! Sie ist deshalb vor allem dem einen Polizisten ein Dorn im Auge. Nebenbei: Die Autorin Ingrid Werner finde ich persönlich sehr sympathisch. Ich lernte sie als Vorleserin - gemeinsam mit den Autorinnen Graf-Riemann und Ramstetter, sowie dem Mitautor von Frau Graf-Riemann Ottmar Neuburger neulich in Passau bei einer Lesung in der Europabücherei kennen. Die Anderen sind ebenfalls sehr nett und schreiben auch sehr gut! Herzliche Grüße Linda aus Passau p.s. Ich werde weitere Bücher von Frau I. Werner lesen.

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Wer tötete Ignaz?
von mabuerele am 19.07.2016

„...Wir sind keltische Göttinnen, wir haben keinen Vater...“ Karin Schneider wird von ihrem Kindern anlässlich des Muttertags zu einer gemeinsamen Wanderung eingeladen. Sie folgen den Spuren der Kelten. Unterwegs treffen sie auf Apollonia Moosbichler, die sich als keltische Göttin bezeichnet und sich entsprechend kleidet. Sie ist begeistert von Karins schwarzer... „...Wir sind keltische Göttinnen, wir haben keinen Vater...“ Karin Schneider wird von ihrem Kindern anlässlich des Muttertags zu einer gemeinsamen Wanderung eingeladen. Sie folgen den Spuren der Kelten. Unterwegs treffen sie auf Apollonia Moosbichler, die sich als keltische Göttin bezeichnet und sich entsprechend kleidet. Sie ist begeistert von Karins schwarzer Hündin Runa. Weil Karin einen Ohrring verloren hat, geht sie am Abend nochmals an die keltische Grabstätte zurück. Dort gräbt gerade Kastner, der sich am Morgen als Keltenexperte ausgegeben hat. Doch was er findet, ist kein Schatz, sondern ein Leiche, die höchstens 50 Jahre alt ist. Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Eigentlich wollte sich Karin nie wieder in einem Kriminalfall verwickeln lassen, aber leider ist sie nur bedingt lernfähig. Natürlich steckt sie ihre Nase wieder in Dinge, die sie nichts angehen. Der Schriftstil des Buches ist gut lesbar. Die Besonderheiten der Gegend werden detailliert beschrieben. In der Geschichte werden eine Menge an Information über das Leben der Kelten in Niederbayern geliefert. Obiges Zitat stammt unter anderen von Apollonia. Deren Tochter Gertrud ist genau wie die Enkelin Birgit nicht verheiratet. Der Tote wird recht schnell identifiziert. Es ist der ehemalige Förster. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehört für mich die Szene, wo der Sohn des Toten erzählt, wie er als Kind das Verschwinden des Vaters erlebt hat. Bis in die Gegenwart wird er von Schuldvorwürfen geplagt, obwohl er mit den Vorgängen nichts zu tun hatte. Seine Gefühle werden sehr berührend wiedergegeben. Als ein weitere Toter gefunden wird, eskaliert die Situation. Nicht nur, dass die Zahl der möglichen Täter schlagartig steigt, auch die Versuche, Betroffene den Zugriff der Polizei zu entziehen, nehmen zu. Der einzige, der einen kühlen Kopf bewahrt, ist Max, ein Freund von Karin. Keltische Rituale werden geschickt in die Handlung integriert. Manche Personen agieren an verschiedenen Tagen fast gegensätzlich. Die komplizierten Beziehungen zwischen den Protagonisten und die Vorgänge, die in der Vergangenheit zum Tod des Försters geführt haben, machen das Geschehen zunehmend undurchsichtig. Fast jeder hat ein Motiv. Da Karin relativ leicht zu beeinflussen ist, wird die Geschichte nicht gerade einfacher. Die Polizei reagiert meist nur genervt. Das Cover mit dem hellen Mond über den Wald passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Spannende Handlung, Lokalkolorit und sachliche Informationen zum Thema Kelten sind dafür der Grund.

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Ein atmosphärischer, spannender Krimi aus Niederbayern. Kelten, Mörder und familiäre Verwicklungen.
von Wedma am 13.07.2016

Ein guter, atmosphärischer, spannender Krimi aus Rottal. Nette Unterhaltung. Klappentext: „Das Rottal steht kopf: Eine im Wald vergrabene Leiche wirbelt fünfzig Jahre alten Staub auf. Dann wird ein weiterer Toter gefunden; der Mann wurde erstochen. Was haben die beiden Todesfälle miteinander zu tun? Schräge Vögel und dubiose Verdächtige: Karin Schneider... Ein guter, atmosphärischer, spannender Krimi aus Rottal. Nette Unterhaltung. Klappentext: „Das Rottal steht kopf: Eine im Wald vergrabene Leiche wirbelt fünfzig Jahre alten Staub auf. Dann wird ein weiterer Toter gefunden; der Mann wurde erstochen. Was haben die beiden Todesfälle miteinander zu tun? Schräge Vögel und dubiose Verdächtige: Karin Schneider stößt auf eine heiße Spur, und ihr wird klar, dass sie diesen Fall nur auf keltische Art lösen kann . . . Sympathisch-urige Figuren, unorthodoxe Ermittlungen und keltische Göttinnen – ein herrlicher Krimispaß!“ Der Krimi besticht vom Anfang an durch sein niederbayrisches Flair. Es geht einem so, als ob man im Rottal Urlaub gemacht und dieser skurrilen Geschichte beigewohnt hat. Nur eine Woche, vom Sonntag, 08 Mai bis Sonntag 15 Mai ist man dabei. Die Kapitel, ein Kapitel pro Tag, beschreiben Tage voller spannenden Ereignisse, unerwarteten Wendungen und unorthodoxen Ermittlungsschritte, in denen nicht nur zwei Morde aufgeklärt werden, sondern einige Beziehungen auf den Prüfstand gestellt oder auch angefangen werden. Die leicht humorig-ironische Erzählweise trägt zum Unterhaltungsfaktor bei. Themen wie Familie und Familienzusammenhalt, Freundschaft, Liebe, ethisches oder auch weniger ethisches Verhalten bei Geschäfteabschlüssen sind gekonnt in den Erzählteppich eingewoben worden. Erzählt wird in Präsens, prima passend zu dieser Geschichte, hpts. aus der Sicht der Protagonistin Karin Schneider. Sie ist alleinerziehende Mutter und Heilpraktikerin, eine sympathische und hilfsbereite Person, in sicherer Entfernung von Perfektion in vielerlei Hinsicht: Manchmal verrennt sie sich in etwas, was gar nicht da ist, stellt unmögliche Sachen an, was sie aber noch menschlicher erscheinen lässt und die Ermittlungen ganz nebenbei weiterbringt. Im Hotel gibt sie Entspannungskurse und so kommt sie auch von Berufswegen mit dem Geschehen und den Menschen, die im Hotel arbeiten und wohnen, in Kontakt. Karin ermittelt nicht allein, sie hat ihr Team auf ihrer Seite. Der Max, ein Mann Mitte dreißig, im Rollstuhl, da ein amputiertes Bein, steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Auch ihre Tochter Susa und ihr neuer Freund Finn spielen mit, auch weil sie selbst in die Verwicklungen voll involviert sind. Zu den niederbayerischen Göttinnen führt Karin entweder ihre Tochter Susa, die sich neuerdings für Kelten und ihre Bräuche brennend interessiert oder auch ihre Hündin Runa, die an der älteren Apollonia einen Narren gefressen zu haben scheint, so gut gefällt ihr auf ihrem Hof. Sehr schön übrigens, dass auch ein Hündin eine Rolle im Geschehen spielt. Die drei Göttinnen sind schon sehr gut gelungen. Spannende Persönlichkeiten, jede auf ihre Art. Ich habe sie gerne kennengelernt. Apollonia ist eine charismatische Person, die auch größeres Publikum mit Leichtigkeit zu beherrschen weiß. Sie hat ein keltisches Museum auf ihrem Hof und pflegt die keltischen Bräuche wie keine andere. Ihre Tochter und Enkelin helfen ihr nach Kräften aus. Hier erfährt man einiges zu Kelten in Niederbayern. Und alle drei sind der Meinung: „Göttinnen haben keine Väter.“ Auch andere Figuren sind urig und kommen sehr lebendig daher. Man hat den Eindruck, man war zwischendrin und hat all die Abenteuer zusammen mit Karin & Co. erlebt, all die Leute getroffen und ihre Lebensgeschichten erfahren. Der Krimi hinterlässt durchwegs einen positiven Eindruck. Eine Art Sog übt die Geschichte aus, das Buch will nicht aus der Hand gelegt werden. Einiges konnte ich trotzdem nicht auf Anhieb abnehmen. Manche Wendung, Gegebenheit wirkte konstruiert wie weltfremd, manche Glaubwürdigkeitsfragen blieben hängen. Aber so muss es nicht jedem ergehen. Fazit: Ein atmosphärischer, leicht humoriger, spannender Regio-Krimi und nette Unterhaltung sind die „Niederbayerischen Göttinnen“ auf jeden Fall. Ich vergebe gerne vier Sterne und eine Empfehlung für Regio-Krimi LeserInnen.

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Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt
von PMelittaM aus Köln am 17.07.2016

Karin Schneider schlittert einmal mehr in einen Kriminalfall: Nach einer Wanderung, die ihre Kinder ihr zum Muttertag schenkten, vermisst sie einen Ohrring. Bei der Suche danach findet sie einen Toten – und das soll nicht die letzte Leiche gewesen sein. Im bereits vierten Band um die Heilpraktikerin lässt Ingrid Werner... Karin Schneider schlittert einmal mehr in einen Kriminalfall: Nach einer Wanderung, die ihre Kinder ihr zum Muttertag schenkten, vermisst sie einen Ohrring. Bei der Suche danach findet sie einen Toten – und das soll nicht die letzte Leiche gewesen sein. Im bereits vierten Band um die Heilpraktikerin lässt Ingrid Werner ihre Protagonistin wieder selbst zu Wort kommen. Und Karin erzählt wie ihr der Schnabel gewachsen ist, mit Humor, manchmal etwas konfus, hin und wieder naiv und gerne mal gespickt mit bayerischen Worten. In meinem Kopf sieht Karin immer wie die Autorin aus, was wohl an beider Lockenpracht liegt. Der etwas eigenwillige Titel des Romans kommt daher, dass sich die Autorin mit dem Thema Kelten befasst, die am Schauplatz der Handlung, dem Rottal, lebten und ihre Spuren hinterließen. Gleich drei Protagonistinnen, Großmutter, Mutter und Tochter, treten in die Fußstapfen dieses Volkes und leben deren Religion weiter aus, ja, bezeichnen sich selbst als Göttin. Karin kommt durch ihre Hündin Runa mit der Familie in Kontakt, denn Runa fühlt sich stark von der Ältesten angezogen und läuft Karin mehr als einmal davon. Dies führt dazu, dass Karin immer öfter Kontakt zu diesen Drei aufnehmen muss, ein kluger Schachzug der Autorin, denn dadurch wird Karin auch immer mehr in das Geschehen hineingezogen. Eigentlich will sie nämlich gar nicht mehr ermitteln, doch als ihre Tochter Susa in Verdacht gerät, hält sie nichts mehr. „Kriminalroman“ ist vielleicht etwas hoch gegriffen. Die Ermittlungen der Polizei bleiben fast gänzlich außen vor, die ermittelnden Beamten tauchen zwar mehrmals, aber nur kurz auf. Karins Ermittlungen sind absolut amateurhaft und alles andere als objektiv. Von Gehörtem schließt sie auf Tatsachen, verdächtigt wird nach Sympathie und konsequent ist sie auch nicht. Die Charaktere bleiben größtenteils blass und sind sowieso durch Karins Meinung subjektiv eingefärbt. Leider muss man recht lange auf Spannung warten, die kommt erst in der zweiten Hälfte auf und dann verbunden mit turbulenten, etwas wirren Situationen, immer wieder wird auch künstlich Dramatik erzeugt. Für mich ist es nach „Unguad“ der bisher zweite Band der Reihe. Ich kann mich erinnern, dass mir „Unguad“ gut gefiel, aber ich auch dort schon das Ende kritisiert habe. Hier nun hat mich das Ende regelrecht enttäuscht, ich empfand es als albern und sehr unglaubwürdig. Hatte ich schon im Verlauf des Romans öfter das Gefühl von Unlogik, empfand ich andere Stellen als wirr, hielt mich die Geschichte aber mit ihrem Humor und der Frage nach der Auflösung bei der Stange, so habe ich mich am Ende nahezu geärgert. Zukünftige Romane der Serie werde ich wohl nicht mehr lesen. Das Keltenthema kam mir etwas zu kurz und blieb zu vage, da nützte auch das Nachwort zu Wahrheit und Fiktion nicht mehr viel. Leider hat der Roman meine Erwartungen nicht erfüllt, vor allem das Ende hat mich enttäuscht. Von mir gibt es daher nur gut gemeinte 2,5 Sterne, die ich aber, wie immer, aufrunde. Eine Empfehlung möchte ich nicht aussprechen.

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