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Niemand liebt November

(9)
Schatten der Vergangenheit: ein Spiel um Leben und Tod.
Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt ein Buch liest, sich aber in Luft auflöst, sobald sie sich ihm nähert? Welche Ziele verfolgt der Kneipenwirt, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und der immer für sie da zu sein scheint? Steckt er vielleicht sogar hinter den anonymen Drohungen, die sie erhält? Amber muss sich entscheiden: zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in die Zukunft.
Ein großer Roman von Antonia Michaelis: eine starke, zugleich verletzliche Heldin inmitten mörderischer Geheimnisse, soghaft zwischen Traum und Realität und atemlos spannend
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 20.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-4295-6
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 215/164/46 mm
Gewicht 769
Illustratoren Kathrin Schüler
Verkaufsrang 11.573
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Eine "Junge Buchprofi-Rezension" von Sandy, 15 Jahre“

Junge Buchprofis empfehlen, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Das siebzehnjährige Mädchen November Lark - von allen Amber genannt - ist die Hauptfigur des Buches „Niemand liebt November“. Sie ist aus ihrer betreuten WG abgehauen, denn zum ersten Mal glaubt sie, ihren Eltern auf der Spur zu sein, die kurz vor ihrem sechsten Geburtstag verschwanden. Ihre Suche führt sie in eine fremde Großstadt, Das siebzehnjährige Mädchen November Lark - von allen Amber genannt - ist die Hauptfigur des Buches „Niemand liebt November“. Sie ist aus ihrer betreuten WG abgehauen, denn zum ersten Mal glaubt sie, ihren Eltern auf der Spur zu sein, die kurz vor ihrem sechsten Geburtstag verschwanden. Ihre Suche führt sie in eine fremde Großstadt, in eine Kneipe eines Mannes, der den Namen seiner Tätowierung trägt, zu einem Jungen in einem hellerleuchteten Zelt, der ein Buch liest. Sie versucht die Wirklichkeit zu verstehen, die Realität von der Illusion auseinander zu halten, die bis zum Schluss ineinander verwoben sind. Es wird nicht nur die Lösung des ganzen Rätsels offenbart, sondern November wird zudem auf die Probe gestellt. Kapitel für Kapitel erwarten sie andere Aufgaben, die sie zu bewältigen versucht, auch wenn sie das Ende nicht kennt, auch wenn sie nicht weiß, ob sie dem ganzen standhalten kann.

Die Autorin Antonia Michaelis verwendet in dem Buch die personale Erzählperspektive, sie schreibt demnach nicht aus der gewöhnlichen Ich-Perspektive. Das gesamte Buch ist aus zwei Sichten beschrieben, die erste Sicht ist die von November, am Ende eines Kapitels wird noch aus der Sicht einer anderen Person erzählt, dessen Name nicht erwähnt wird. Man erlangt so einen Einblick in zwei Charaktere, wobei am meisten aus der Sicht von November erzählt wird.
Die Hauptfigur hat einen sehr eigenen Charakter, sie besitzt ihre Ecken und Kanten, die ihr bewusst sind. Außerdem hat sie mehrere Persönlichkeiten, die sie unter anderen Namen verstecken kann. Sie ist reizbar, aufsässig und alles andere als eine angenehme Persönlichkeit, doch dann ist sie wieder verträumt und einfach nur unsicher. Die Autorin schafft es November einem so nahe zu bringen, dass man regelrecht mit ihr fühlt, gleichzeitig stellt man sich trotzdem die Frage, wer November nun ist. So kann ich immer noch nicht beurteilen, wie ich sie als Person finde.

Durch ihren besonderen Schreibstil kommt es einem vor, als sei man in einer völlig anderen Welt, selbst wenn es sich um alltägliche Ereignisse handeln. Sie versteht es mit den Worten so umzugehen, dass sie fast poetisch klingen. Man wird in die Welt von der Protagonistin hineinversetzt und will auch nicht zurück, ohne das Ende, die Lösung des Rätsels zu wissen. Man begleitet November auf ihrer Suche. Es ist eine Reise geprägt von Gefühlen, von Illusionen und von Entscheidungen, die eine siebzehnjährige, wie ich finde, nicht treffen sollte.

Das Buch kann die Meinungen der Leser spalten, denn es kann den Leser in eine Welt voller Emotionen versetzen, die er sich vielleicht nie vorzustellen vermochte.

Der Schreibstil ist nicht für jeden unbedingt geeignet, doch ich finde ihn wunderschön. Alles in einem kann ich das Buch trotzdem empfehlen, wenn man keine Scheu vor Emotionen, Melancholie und Rätseln hat.

Karen Rogge, Thalia-Buchhandlung Köln

Tieftraurig und doch bezaubernd - ein Jugendbuch, dass auch durch Antonia Michaelis' charakteristischen Sprachstil herausragt. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis! Tieftraurig und doch bezaubernd - ein Jugendbuch, dass auch durch Antonia Michaelis' charakteristischen Sprachstil herausragt. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

Noelle Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein wirklich außergewöhnliches Buch! Alle die den Märchenerzähler mochten, werden auch dieses Buch lieben. Ein wirklich außergewöhnliches Buch! Alle die den Märchenerzähler mochten, werden auch dieses Buch lieben.

Emotional, tiefgründig und poetisch. Einfach außergewöhnlich, wie man es von Antonia Michaelis gewöhnt ist. Emotional, tiefgründig und poetisch. Einfach außergewöhnlich, wie man es von Antonia Michaelis gewöhnt ist.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

November ist auf der Suche nach ihren Eltern. Wo sind sie damals hin gegangen? Sie begibt sich auf die Suche und sieht ständig diesen Jungen. Er zeltet immer und über all... November ist auf der Suche nach ihren Eltern. Wo sind sie damals hin gegangen? Sie begibt sich auf die Suche und sieht ständig diesen Jungen. Er zeltet immer und über all...

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wieder ein außergewöhnlich es Buch von Michaelis. Auch hier sticht ihr einmaliger Schreibstil hervor, der sicherlich nicht für jeden geeignet sein wird. Trotzdem absolute Klasse! Wieder ein außergewöhnlich es Buch von Michaelis. Auch hier sticht ihr einmaliger Schreibstil hervor, der sicherlich nicht für jeden geeignet sein wird. Trotzdem absolute Klasse!

Julia Metzger, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein sehr tiefgründiges und sehr einsames Buch, das dem meist tristen und depressiven Titel gerecht wird. Definitiv nur etwas für die ältere Jugend. Ein sehr tiefgründiges und sehr einsames Buch, das dem meist tristen und depressiven Titel gerecht wird. Definitiv nur etwas für die ältere Jugend.

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Kundenbewertungen


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Dies ist eine Geschichte vom Verschwinden
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 22.10.2014

Ein junges Mädchen auf der Suche nach seinen Wurzeln, nach Liebe und Geborgenheit - das ist an sich vielleicht nichts Neues, aber Antonia Michaelis wirkt Zauber mit ihrer einzigartigen Sprache und erzählt das scheinbar Bekannte so, dass es zu einem echten Highlight der Jugendliteratur wird. November (oder Amber) ist eine... Ein junges Mädchen auf der Suche nach seinen Wurzeln, nach Liebe und Geborgenheit - das ist an sich vielleicht nichts Neues, aber Antonia Michaelis wirkt Zauber mit ihrer einzigartigen Sprache und erzählt das scheinbar Bekannte so, dass es zu einem echten Highlight der Jugendliteratur wird. November (oder Amber) ist eine widersprüchliche Protagonistin. Sie sucht nach Liebe - sie flucht, kratzt und beißt. Sie schreibt Gedichte - sie klaut, lügt und betrügt. Ihre Zeit in einer wahren Prozession von Heimen und Pflegefamilien hat sie gezeichnet und beinahe zerstört, und manchmal kann sie das Leben nur aushalten, indem sie zu "Lucy" wird, die sich hinter Makeup versteckt und sich mit Sex ein wenig Wärme erkauft. Sie hat überhaupt ein sehr gestörtes Verhältnis zu Liebe und Sexualität. Sie verkauft sich selbst, ohne mit der Wimper zu zucken, und hängt all ihre romantischen Träume an das scheinbar Unerreichbare, wodurch sie sich selber unbewußt direkt zum Scheitern verurteilt. Auch wenn November im Grunde auf der Suche nach Liebe ist, ist das Buch also auf keinen Fall ein Liebesroman, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm... Es bietet auch so mehr als genug emotionalen Tiefgang. Es ist nicht immer einfach, November mit ihrem oft selbstzerstörerischen Verhalten zu mögen, aber ich fand es unmöglich, an ihrer Reise keinen Anteil zu nehmen. Die Autorin hat ein unglaubliches Gespür für Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, die in irgendeiner Form verletzt und gezeichnet sind, und so sind auch die Menschen, denen November begegnet, nicht unbeschadet durchs Leben gegangen. Aber sie findet gerade bei ihnen immer wieder unerwartete Wärme und Güte - allerdings auch schockierende Grausamkeit und Selbstsucht. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Ich wollte so verzweifelt, dass November ihre Eltern findet, dass sie endlich etwas Glück hat, dass das Leben ausnahmsweise mal gerecht ist, dass das Märchenhafte von Antonia Michaelis Sprache auch zu einem märchenhaften Ende führt... Da war es manchmal schwer zu ertragen, dass es immer noch schlimmer und schlimmer kam, und das Ende war dann gänzlich unerwartet. Auf den Schreibstil von Antonia Michaelis muss man sich einlassen, und ich denke, man hasst ihn oder man liebt ihn. Bei ihr werden auch die schäbigen, hässlichen Seiten der Realität zum Märchenhaften, zu einer bedrückenden Schönheit, die manchmal schwer zu ertragen ist. Aber für mich sind ihre Bücher einfach ein Gedicht, und wenn ich ein Buch durch habe, habe ich mir meist hunderte von Stellen mit kleinen Post-Its markiert... Fazit: Antonia Michaelis erzählt in ihrer märchenhaften Sprache von einem zornigen, verzweifelten Mädchen, das seine Eltern sucht und sich dabei auf einer selbstzerstörerischen Reise beinahe selbst verliert. Das ist spannend, berührend, bedrückend, emotional... Die Geschichte ist nicht immer einfach zu lesen, hat aber oft eine unglaubliche Schönheit.

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Eine spannende Geschichte die mich in Ihren Bann zog!!! :D
von Solara300 aus Contwig am 30.09.2014

Kurzbeschreibung Amber ist eine Ausreißerin und macht sich auf die Suche nach Ihren verschwundenen Eltern die an Ihrem sechsten Lebensjahr verschwunden sind. Mittlerweile ist Sie 17 Jahre und beschließt heraus zu finden was damals passierte. Dabei trifft Sie nicht nur auf alte Bekannte Ihres Vaters, sondern auch auf Drohungen... Kurzbeschreibung Amber ist eine Ausreißerin und macht sich auf die Suche nach Ihren verschwundenen Eltern die an Ihrem sechsten Lebensjahr verschwunden sind. Mittlerweile ist Sie 17 Jahre und beschließt heraus zu finden was damals passierte. Dabei trifft Sie nicht nur auf alte Bekannte Ihres Vaters, sondern auch auf Drohungen die einem die Gänsehaut über den Rücken jagen.... Cover Das Cover ist sehr Düster gehalten mit dem herbstlichen Bild das einen auf den ersten Blick wegen der Temperatur frösteln lässt und das das kleine Zelt wie einen behaglichen Unterschlupf wirken lässt. Eindeutig ein Eyecatcher und passend zum Inhalt und zum Titel gewählt. Charaktere November die sich auch Amber nennt und sich ziemlich einsam vorkommt, aber zum Glück hat sie ihre Katze. Sie hat sehr viel Schmerz und Wut in sich und Ihr fehlt das Gefühl von Geborgenheit. Amber hat zwei Seiten in sich und dann wird aus ihr Lucy, die Ihre Antworten bekommt. Katja ist der Kneipenwirt bei dem Ambers Vater zuletzt gearbeitet hat und nimmt sie auf und lässt sie bei sich kellnern. Schreibstil Die Autorin Antonia Michaelis hat hier eine spannende Geschichte geschrieben, die mich in Ihren Bann gezogen hat. Die Charaktere um November die immer stärker an den Abgrund Ihrer Sicht der Dinge gezogen wird und die Realität die sie erschafft, nimmt einen in den Bann und man liest zwischen Hoffen und Bangen was als nächstes passiert. Meinung Was mir sehr gut gefallen hat sind die Passagen der Gedichte in dem Buch und auch das Augenmerk auf die Psyche die in dem Mädchen vorgeht. Die Gefühle sind sehr gut dargestellt und man fühlt mit Amber. Die Verletzungen des nicht gewollt seins das das Verschwinden Ihrer Eltern hervorgerufen hat lässt Amber auch seit Jahren nicht los und Ihre Kindheit war voller wechselnder Pflegefamilien die mit Ihr nicht klar kamen. Mit 17 Jahren beschließt Amber selbst auf die Suche zu gehen und sich antworten zu holen, in der Form, wenn Ihre Eltern da wären, das alles wieder so wäre wie vor ihrem verschwinden. Immer bei ihr und meistens in eine Diskussion vertieft ist Ambers Katze die immer an ihrer Seite ist und die mit Ihr sprechen kann. Aber auch das seltsame gelbe Iglu Zelt das Amber immer wieder sieht und das immer wieder verschwindet stellt Amber vor ein Rätsel. Bei Ihrer Suche trifft sie auf en Kneipenwirt Katja, der sie aufnimmt und sie bei sich kellnern lässt. Katja war der letzte Arbeitgeber ihres Vaters und November gerät immer mehr in einen Strudel über die Vergangenheit und muss sich bald die Frage stellen, will sie im hier und jetzt leben oder immer weiter in den Sog der Vergangenheit geraten..... Fazit Eine Klasse Geschichte mit einem spannungsgeladenen Einblick bis zum Schluss. Für mich sehr empfehlenswert. Die Stimmung ist Düster und zieht einen in den Bann. 5 von 5 Sternen

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Michaelis wie man sie gerne liest.
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2014

November wollte nicht alleine Geburtstag feiern. Sie wusste nicht ob sich das Leben noch lohnt. Und dann kam sie ins Waisenheim, zu Pflegeeltern und zu Menschen bei denen sie nie das Gefühl hatte zuhause zu sein. Solange bis November beschließt ihre Eltern nun zu finden. Wie immer ein ausgezeichneter... November wollte nicht alleine Geburtstag feiern. Sie wusste nicht ob sich das Leben noch lohnt. Und dann kam sie ins Waisenheim, zu Pflegeeltern und zu Menschen bei denen sie nie das Gefühl hatte zuhause zu sein. Solange bis November beschließt ihre Eltern nun zu finden. Wie immer ein ausgezeichneter Jugendroman von Frau Michaelis. Ich mag ihre Geschichte weil sie zum einen sehr Realitätsnah schreibt und es zum anderen doch immer wieder schafft etwas… Besonderes in die Geschichte einfliesen zu lassen. Für Fans ein Muss und für jeden der einen anspruchsvolleren Jugendroman wünscht. Jedoch wirklich erst ab 16 lesen, da einiges an Gewalt und Sex kommt.

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Emotional überwältigend und verstörend
von Lilli33 am 28.08.2014

Inhalt: Kurz vor ihrem sechsten Geburtstag verschwinden die Eltern von Amber Lark, genannt November. Das Mädchen wird von Kinderheim zu Kinderheim, von Pflegefamilie zu betreuter WG gereicht. Als sie elf Jahre später eine Spur von ihrem Vater findet, reißt sie kurzerhand aus, um ihn zu suchen. Die Spur führt in... Inhalt: Kurz vor ihrem sechsten Geburtstag verschwinden die Eltern von Amber Lark, genannt November. Das Mädchen wird von Kinderheim zu Kinderheim, von Pflegefamilie zu betreuter WG gereicht. Als sie elf Jahre später eine Spur von ihrem Vater findet, reißt sie kurzerhand aus, um ihn zu suchen. Die Spur führt in eine Kneipe, das „Bottled“, durch dessen Tür Wolf Lark damals hineingegangen ist, aber nicht mehr herausgekommen. Amber geht der Spur ihres Vaters nach, doch immer ist er schon wieder weg. Was das Mädchen auf seiner Suche erlebt, ist absolut haarsträubend und schockierend. Meine Meinung: Antonia Michaelis schreibt unverwechselbar. Man muss ihren Stil mögen oder zumindest bereit sein, sich darauf einzulassen. Sonst wird man vielleicht enttäuscht sein. Ich persönlich liebe ihre Bücher. So ist auch „Niemand liebt November“ ein absolutes Highlight für mich. Wie gewohnt spielt Michaelis mit den Realitäten. Man kann lange Zeit nicht zwischen Wirklichkeit und Fantasie unterscheiden. Gibt es bestimmte Personen wirklich oder sind sie nur Einbildung der Protagonisten? Passiert das alles wirklich oder ist es ein Traum? Michaelis’ Romane sind oft verstörend, aber „Niemand liebt November“ ist sicher der härteste. Hier passieren Dinge, die man nicht lesen will, wo man versucht ist, ein paar Seiten zu überblättern, um das Böse nicht an sich heranzulassen. Insofern kann man auch über die Altersempfehlung ab 16 Jahren geteilter Meinung sein. Ich würde sagen, es kommt darauf an … Es gibt sicher 16-Jährige, die damit klarkommen, andere könnten Albträume bekommen. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Ambers Perspektive erzählt. Amber ist ein verlorenes Mädchen, verlorener geht es gar nicht. Allein die fröhlichen Erinnerungen an ihre Eltern halten sie bei der Stange. So ist es absolut nachvollziehbar, dass es ihr größter Wunsch ist, die beiden wieder zu finden. Dafür nimmt sie einiges auf sich, mehr als ihr guttut. Das tut einem als Leser weh, das macht einen wütend, umso mehr, als man ganz dicht an der Protagonistin dran ist. Sie macht so vieles falsch, weiß nicht, wem sie vertrauen soll und wem besser nicht. Dabei schafft es die Autorin, den Leser so an Amber zu binden, dass man jeden ihrer Schritte nachvollziehen kann und mit dem Mädchen mitleidet. Das Buch ist emotional wirklich keine leichte Kost. Wie üblich hat mich auch bei diesem Buch der wunderbar bildreiche, poetische Schreibstil von Antonia Michaelis begeistert. Die Sprache ist einfach zum Niederknien, wie ich es von dieser Autorin gewohnt bin. Die Sätze sind so fein gewoben, dass sie einem auf der Zunge zergehen. „Der Regen ließ nach. Die Nacht wurde lautlos älter.“ (S. 13) „Der Tag draußen war der kälteste des ganzen Winters. Die Sonne schien, und an den Vorstadtbäumen hing der Reif in Feenmustern.“ (S. 321) Einfach schön! Fazit: Dieses Buch hat mich emotional überwältigt, zwischen den Realitäten herumgewirbelt und mit einem grandiosen Schluss wieder ins Leben geholt. Für Fans von Antonia Michaelis und solche, die bereit sind, es zu werden.

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Gefühlvoll und brutal ehrlich!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 23.08.2014

Klappentext: Schatten der Vergangenheit: ein Spiel um Leben und Tod. Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten... Klappentext: Schatten der Vergangenheit: ein Spiel um Leben und Tod. Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt ein Buch liest, sich aber in Luft auflöst, sobald sie sich ihm nähert? Welche Ziele verfolgt der Kneipenwirt, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und der immer für sie da zu sein scheint? Steckt er vielleicht sogar hinter den anonymen Drohungen, die sie erhält? Amber muss sich entscheiden: zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in die Zukunft. Der erste Satz: Am Anfang war das Licht, ein warmes, gelbes Licht in der Dunkelheit. Meine Meinung: Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwinden ihre Eltern. Mittlerweile ist Amber 17 Jahre alt und ist der festen Überzeugung eine Spur zu ihren Eltern zu haben. Doch was hat dieser merkwürdige Junge damit zu tun, der Junge der in einen hell erleuchteten Zelt sitzt und ein Buch liest? Der Junge der sich immer in Luft auflöst sobald Amber sich ihm nähert? Bald schon muss sich Amber entscheiden, zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in eine bessere Zukunft. Ich war so gespannt auf dieses Buch, voller Begeisterung begann ich mit dem lesen und konnte nicht mehr aufhören. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes! Durch das Buch hinweg gibt es immer wieder Gedichte, einige dieser Gedichtete haben mir die Tränen in die Augen getrieben. Genauso wie Ambers Geschichte, mitreißend und völlig ehrlich gelingt es der Autorin den Leser in den Bann zu ziehen! Dennoch ist dieses Buch keine leichte Kost. Es ist emotional un berührend, es zeigt uns die brutale Wahrheit über das Leben und gleichzeitig über den Verlust. Wie kann ein kleines Kind begreifen, das die Eltern verschwunden sind? Wie soll ein Kind damit zurecht kommen plötzlich nicht mehr von seinen Eltern umsorgt und geliebt zu werden? Wie entwickelt dieses Kind sich weiter? Das sind einige Fragen die dieses Buch aufwerfen. Traurig und erschütternd nehmen wir an Ambers Schicksal teil. Puh, ich bin immer noch ganz aufgewühlt. Es ist wirklich nicht leicht die richtigen Worte für diese ganz besondere Geschichte zu finden. Mein Lieblingszitat: "Der Regen fällt mein Kind, verborgen von der Welt. Nur du und ich, wir hören, wie der Regen fällt. Die anderen sie schlafen, im Warmen, fern von hier. Sie träumen von sich selber und nie von dir und mir. Das Cover: Dieses Cover ist ein Traum! Es ist der absolute Hammer, selten habe ich ein so wundervolles Cover gesehen! Die Gestaltung ist einfach perfekt auf die wundervolle Geschichte von November abgestimmt. Fazit: Mit "Niemand liebt November" ist der Autorin ein weiteres Meisterwerk gelungen. Ehrlich und gleichzeitig poetisch zeigt sie dem Leser wie tief die Abgründe der Menschlichen Seele wirklich sind! Wenn es ginge würde ich noch mehr Sterne vergeben doch leider kann ich nur 5 vergeben. Daher ganz klar 5 von 5 Sternen!!! Bitte mehr davon! Ganz klare Leseempfehlung!

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Kein einfaches Thema
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 25.11.2014

Es war einmal ein kleines Mädchen, dass hatte sich selbst einen Kuchen gebacken und 4 Kerzen darauf getan. Es waren 2 zu wenig. Sie war sechs Jahre alt. An diesem Tag stellte sie sich 2 Fragen: 1. Ist es sinnvoll weiterzuleben und 2. Ist es sinnvoll, alleine Geburtstag zu... Es war einmal ein kleines Mädchen, dass hatte sich selbst einen Kuchen gebacken und 4 Kerzen darauf getan. Es waren 2 zu wenig. Sie war sechs Jahre alt. An diesem Tag stellte sie sich 2 Fragen: 1. Ist es sinnvoll weiterzuleben und 2. Ist es sinnvoll, alleine Geburtstag zu feiern…. Heute ist das kleine Mädchen “November” Amber 17 Jahre alt und gerade aus ihrer betreuten WG ausgebüchst um zum einen ihre Eltern zu suchen und zum anderen den Jungen in dem rot-gelben Zelt, der sie bei der Suche unterstützen kann. Doch die Realtitäten scheinen zu verwischen und November scheint immer eine Spur zu langsam zu sein. Kann sie ihr Ziel erreichen oder wird sie vom Sumpf der Realtitäten verschlungen? Das Buch war sehr interessant zu lesen. Das Cover zeigt das Zelt, welchem die Protagonistin nachjagt und ein Mädchen, welches wohl selbige darstellen soll. Allerdings ist es etwas falsch gekleidet, wenn man der Beschreibung aus dem Buch folgt. Das Wetter ist grauer Herbst mir Nebel und allem Schnickschnack der dazugehört. Es spiegelt schon von außen die Atmosphäre des Buches wieder. Der Titel ist hier aus dem Herzen der Protagonistin entnommen, welche sich ungeliebt fühlt, und hat keine beschreibende Funktion, dennoch sagt er schon einiges. Ich finde das Cover sehr gut gelungen. Die Protagonistin konnte ich teilweise wirklich sehr gut nachvollziehen, teilweise blieben mir manche Dinge von ihr unverständlich. Sie ist tapfer und mutig, aber auch sehr misstrauisch und impulsiv. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie sich viel zu sehr treiben lässt und einfach mal schaut, wohin sie die Situationen bringen werden, auch wenn es einfach nur in riesige Schwierigkeiten ist… auch ihr Durchsetzungsvermögen ist nicht so ausgeprägt und sie lässt sich leicht zu Dingen überreden, die ihr schaden. Ich weiss nicht, ob ich sie wirklich sympathisch fand. Ich war es neugierig wie ihre Geschichte ausgeht, allerdings habe ich sie selbst eher als interessante Figur wahrgenommen und nicht als eine Protagonistin, die mir ans Herz wächst. Die Geschichte an sich fand ich gut gemacht. Besonders gefallen haben mir die Gedichte am Anfang jedes Kapitels. Die Handlung an sich war manchmal etwas verwirrend, allerdings fügen sich die Fäden am Ende zusammen. Dennoch empfand ich die Geschichte als schwere Kost für ein Jugendbuch. Auch die ganze Thematik ist sehr ernst und es gibt wenig zum Lachen oder Freuen. Dennoch denke ich das die Thematik an einigen Kinder nahe dran ist und gut aufgearbeitet ist. Ich tue mich hier sehr schwer Punkt zu vergeben oder es zu empfehlen. Es ist nicht schlecht, aber es ist anspruchsvoll, thematisch schwierig und irgendwie anders. Schlecht ist es nicht aber für die Zielgruppe auch irgendwie dann doch nicht 100% passend. Ich denke mal, dass ich mit 3,5 von 5 Punkten ganz gut liege und es meine Einschätzung und Empfinden am ehesten trifft.

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lesenswertes Jugendbuch, aber sicher nichts für zwischendurch
von Manja Teichner am 01.09.2014

Kurzbeschreibung: Schatten der Vergangenheit: ein Spiel um Leben und Tod. Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt... Kurzbeschreibung: Schatten der Vergangenheit: ein Spiel um Leben und Tod. Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt ein Buch liest, sich aber in Luft auflöst, sobald sie sich ihm nähert? Welche Ziele verfolgt der Kneipenwirt, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und der immer für sie da zu sein scheint? Steckt er vielleicht sogar hinter den anonymen Drohungen, die sie erhält? Amber muss sich entscheiden: zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in die Zukunft. (Quelle: Oetinger) Meine Meinung: Ambers Eltern sind kurz vor ihrem 6. Geburtstag spurlos verschwunden. Das war vor nun über 11 Jahren, mittlerweile ist Amber, ihr richtiger Name ist eigentlich November, schon 17 Jahre alt. Und sie glaubt ihren Eltern endlich auf der Spur zu sein. Da gibt es einen Jungen, er sitzt in einem Zelt und liest ein Buch. Hat er damit etwas zu tun? Und warum verschwindet er immer wenn Amber sich ihm nähert? Dann bekommt sie immer anonyme Drohungen. Wer schreibt diese? Etwas der Kneipenwirt Katja, der immer für sie da ist? Bald schon steht Amber vor einer Entscheidung, doch wie wird diese aussehen? Entscheidet sie sich für die traurige zerstörerische Vergangenheit oder doch eher dafür in ihre Zukunft auszubrechen? Der Jugendroman „Niemand liebt November“ stammt von der bekannten Autorin Antonia Michaelis. Es ist nicht mein erstes Buch von ihr und dennoch ist es immer wieder aufs Neue faszinierend ihre Geschichte zu lesen. Amber, der richtige Name ist November, ist 17 Jahre alt und ich geb zu sie hat es mir nicht unbedingt einfach gemacht mit ihr warm zu werden. Sie ist recht verwahrlost, hat sehr viel mitgemacht. Kurz vor ihrem 6. Geburtstag sind ihre Eltern verschwunden. Seitdem wurde Amber viel herum geschubst, und eigentlich war sie von da an auf sich alleine gestellt. Einerseits ist sie noch wie ein kleines Mädchen, möchte aber auf der anderen Seite erwachsen sein. Ich weiß auch jetzt nach dem Beenden des Buches nicht zu hundert Prozent ob ich sie mag oder nicht. Sie fasziniert mich mit ihrer Art und Weise. Katja ist ein Kneipenwirt. Ihn konnte ich nicht wirklich gut einschätzen, ich vermute aber er ist ein netter Kerl. Für Amber versucht er immer da zu sein, was mir wirklich gut gefiel. Jemand der sich um sie kümmert, das braucht das Mädchen doch. Dann gibt es da noch diesen Jungen. Er sitzt im Zelt und liest ein Buch und immer wen Amber näher kommt ist er plötzlich verschwunden. Ist er etwa nur Einbildung? Ich habe bis zum Ende gerätselt. Der Schreibstil der Autorin ist poetisch und doch auch gut zu lesen. Allerdings muss man schon genau lesen um es wirklich zu verstehen. Die Handlung hat mir Gänsehaut beschert. Ich wurde mitgerissen und war zusammen mit Amber auf der Suche nach der Wahrheit aber auch ein Stück weit auf der Suche nach Ambers Leben. Die Stimmung im Buch ist durchweg recht düster und depressiv. Es gibt nicht dieses Auf und Ab wie in anderen Büchern. Hier gibt es mehr Tiefen als Höhen, doch es passt zur Gesamthandlung. Ich habe gerätselt bis zum Ende. Man muss mitdenken und es ist definitv keine leichte Lektüre für zwischendurch. Das Ende fand ich sehr gut. Es wird alles komplett aufgeklärt aber wie, das hat mich dann doch wirklich überrascht. Fazit: Alles in Allem ist „Niemand liebt November“ von Antonia Michaelis ein wirklich gutes Jugendbuch, das sicher auch viele Erwachsene begeistern kann. Die etwas eigensinnige Protagonistin, der poetische Stil und eine Handlung, die teilweise verwirrt und den Leser miträtseln lässt, haben mich hier doch wirklich gut unterhalten. Es ist allerdings kein Buch für zwischendurch. Man muss schon genau lesen. Durchaus lesenswert!

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Ein tiefgründiges, aufrüttelndes und doch sehr spannendes Buch
von Tracy am 08.01.2015

Amber Lark, eigentlich November, ist 17 Jahre alt und ist allein, sie hat nur noch ihre Katze. Kurz vor ihrem sechsten Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärlicher Weise und sind nie wieder gekommen. Amber reißt aus dem Heim aus, um ihre Eltern zu finden, denn sie hat eine Spur.... Amber Lark, eigentlich November, ist 17 Jahre alt und ist allein, sie hat nur noch ihre Katze. Kurz vor ihrem sechsten Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärlicher Weise und sind nie wieder gekommen. Amber reißt aus dem Heim aus, um ihre Eltern zu finden, denn sie hat eine Spur. Doch wer ist der Junge im gelben Zelt, der sie überall hin verfolgt? Und kann Katja, der Kneipenwirt ihr bei der Suche nach ihrer Vergangenheit helfen, obwohl er bei seiner eigenen auch Hilfe benötigt? Schreibstil und Cover: Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Geschichte liest sich flüssig und wird durch wundervolle Gedichte bei jedem Kapitelbeginn bereichert. Erzählt wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers. Das Cover wirkt geheimnisvoll und passt somit wirklich sehr gut zum Inhalt des Buches. Charaktere: Viele der Charaktere wirken seltsam, befremdlich und irgendwie nicht von dieser Welt. Dennoch sind sie sehr gut ausgearbeitet und tiefgründig in ihrem Wesen, Denken und Handeln. Auch wenn ich letzteres oft nicht nachvollziehen konnte. Meine Meinung: Während des Lesens ertappte ich mich regelmäßig dabei, die seltsamsten Vermutungen über Amber, ihren Eltern, die Katze und auch den anderen mysteriösen Personen anzustellen. Diese änderten sich auch häufig beim Lesen, weil man wie bei einer Schnitzeljagd immer nur ein ganz kleines neues Stück des Ganzen erfährt. Der Verstand und die Kreativität des Lesers wurden, für mich gesprochen, auf jeden Fall gefordert. Interessanterweise stellte ich schnell fest, dass mich das Leben eines solchen Mädchens außerhalb von fiktiven Büchern in der Realität womöglich gar nicht interessieren würde, weil sie für mich eben auch nur ein Ausreißer und Landstreicherkind wäre. Man hat einfach oft nicht die Möglichkeit oder den Willen hinter die Fassade zu schauen, wenn einem das Äußere schon nicht behagt. Aber da ich nun Amber immer weiter in ihrem Leben begleitete, hang ich gewissermaßen auch an ihr. Ich wollte dabei sein wenn sich die Geschichte auflöst, Ambers Leben vielleicht in sich zusammenfällt oder sich zum Guten wendet. Dieser Roman ist wirklich sehr mystisch uns psychisch sehr packend, gerade deshalb ist es auch kein Buch zum Zwischendurchlesen – ein bisschen Zeit und Muße sollte man schon aufbringen, um richtig in Ambers Welt abtauchen zu können und die Grundstimmung fühlen zu können. Diese ist immer ein wenig zu trüb und melancholisch, um sich in ihr wirklich wohlfühlen zu können. Dadurch leidet und bangt man auch sehr mit der Protagonistin, die wirklich kein einfaches Leben hat, und auch den Leser manchmal an die Schmerzgrenze des Zumutbaren treibt. Definitiv sollte dieses Buch auch tatsächlich erst ab dem empfohlenen Alter von 16 Jahren gelesen werden, weil es doch sehr verstörend wirken kann. „Niemand liebt November“ sollte man möglichst im November, oder zumindest in den ungemütlicheren Monaten lesen, um das Schicksal richtig an sich ran lassen zu können. Leider fiel die aufgebaute Atmosphäre auf den letzten 100 Seiten deutlich ab, weshalb mich das Ende nicht vollends überzeugen konnte. Anzumerken ist, dass die Bücher von der Autorin Antonia Michaelis oftmals als sozialkritisch angesehen werden. Auch in diesem Buch ist diese Bezeichnung meiner Meinung nach sehr passend. Aber Literatur für Jugendliche sollte nicht immer nur seichte Unterhaltung sein müssen und verträgt auch etwas Gesellschaftskritik mal sehr gut, zumal diese Szenarien ja leider heutzutage häufiger auch in der Realität vorkommen. Ein solides Buch, welches mich mit durchgängiger Spannung und doch teilweise sehr skurrilen Gestalten überzeugen konnte. Es hat sich 4 von 5 Sternen verdient.

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