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No und ich

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix des Libraires 2008

(28)
»Die Dinge sind, wie sie sind.«
Wenn wir irgendwann nur noch diese Antwort parat haben – sind wir dann erwachsen? Lou ist hochbegabt und eine Einzelgängerin. Am liebsten beobachtet sie die Menschen und stellt dabei gewagte Theorien auf, um das zu verstehen, was tagtäglich mit uns geschieht. Bis sie auf die achtzehnjährige No triff t, die in Paris auf der Straße lebt. No mit den dreckigen Klamotten und dem müden Gesicht. No, deren Einsamkeit die Welt in Frage stellt. Und Lou stürzt sich in ihr neues Projekt: Sie will No retten – und sich und der Welt beweisen, dass sich alles ändern lässt ...
Portrait

Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-50158-0
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 180/115/20 mm
Gewicht 173
Originaltitel No et Moi
Verkaufsrang 43.516
Buch (Taschenbuch)
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„Ein Buch für jedes Alter“

Susanne Schiminsky, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Lou ist hochbegabt und hat daher in ihrer Schule zwei Klassen übersprungen.In ihrer Freizeit stellt sie gewagte Theorien über das auf, was tagtäglich mit uns geschieht.Eines Tages trifft sie auf No, die achtzehn Jahre alt ist und auf der Straße lebt.Nachts muss No sich oft einen Schlafplatz erbetteln.Lou möchte das Mädchen retten und Lou ist hochbegabt und hat daher in ihrer Schule zwei Klassen übersprungen.In ihrer Freizeit stellt sie gewagte Theorien über das auf, was tagtäglich mit uns geschieht.Eines Tages trifft sie auf No, die achtzehn Jahre alt ist und auf der Straße lebt.Nachts muss No sich oft einen Schlafplatz erbetteln.Lou möchte das Mädchen retten und sich und der Welt beweisen, dass man alles im Leben ändern kann.Für beide beginnt ein schwieriger Weg...

„Ungeheuer anrührend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Lou Bertignac, Klassenbeste, genial begabt, aber dadurch einsam und von allen kritisch beäugt, lebt mit ihren Eltern in gutsituierten Verhältnissen in Paris. Beim Näherhinschauen eröffnen sich dem Leser allerdings viele Schwierigkeiten in der Familie. Lous Mutter ist seit dem plötzlichen Tod ihres Babys depressiv geworden und zu einem Lou Bertignac, Klassenbeste, genial begabt, aber dadurch einsam und von allen kritisch beäugt, lebt mit ihren Eltern in gutsituierten Verhältnissen in Paris. Beim Näherhinschauen eröffnen sich dem Leser allerdings viele Schwierigkeiten in der Familie. Lous Mutter ist seit dem plötzlichen Tod ihres Babys depressiv geworden und zu einem normalen Leben nicht mehr fähig. Lou und ihr Vater kümmern sich um sie. Erst als Lou durch ihr Schul- Referat über Obdachlose die junge Frau Nolwenn von der Strasse kennenlernt und ihre Eltern dazu überredet sie in der Familie aufzunehmen, erwacht die Mutter wieder zum Leben. Dieses Buch nimmt einen stark gefangen! Es ist geprägt von großer Menschlichkeit und Nächstenliebe. Übrigens: es sollte Schullektüre werden!

„No & ich“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Die 13-jährige Ich-Erzählerin Lou, die in Folge ihrer Hochbegabung und familiärer tragischer Ereignisse sehr isoliert lebt, begegnet der älteren, obdachlosen No und damit einer Welt, die sie aufschreckt und gegen die sie ankämpfen will.
Erzählt wird der bewegende und auch aussichtslose Kampf um den Erhalt einer ungleichen Freundschaft,
Die 13-jährige Ich-Erzählerin Lou, die in Folge ihrer Hochbegabung und familiärer tragischer Ereignisse sehr isoliert lebt, begegnet der älteren, obdachlosen No und damit einer Welt, die sie aufschreckt und gegen die sie ankämpfen will.
Erzählt wird der bewegende und auch aussichtslose Kampf um den Erhalt einer ungleichen Freundschaft, dem Erstarken von Selbstbewusstein und Erwachsenwerden.

Faszinierend sind die Schilderungen der Denk- und Sichtweisen der Hochbegabten, die ein psychologisch stimmiges Bild vermitteln. Sehr berührend ist das Erwachen der ersten Liebe zu dem etwas älteren Mitschüler, dem umschwärmten, smarten und dennoch sensiblen Lucas, der ihr bei ihrem Kampf um Lous Integration in ein normales Leben hilft.

„Sehr berührend und intensiv“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Die Geschichte der hochintelligenten Außenseiterin Lou und No, dem Mädchen das auf der Straße lebt, hat mich sofort fasziniert und tief berührt. Beide Mädchen habe in ihrem Leben schon viel durch machen müssen, doch auf ganz unterschiedliche Weise. Durch ihre Gespräche und der Freundschaft miteinander, die immer wieder auf harte Proben Die Geschichte der hochintelligenten Außenseiterin Lou und No, dem Mädchen das auf der Straße lebt, hat mich sofort fasziniert und tief berührt. Beide Mädchen habe in ihrem Leben schon viel durch machen müssen, doch auf ganz unterschiedliche Weise. Durch ihre Gespräche und der Freundschaft miteinander, die immer wieder auf harte Proben gestellt wird, erleben beide, wie man etwas bewegen kann im Leben. Ein sehr beeindruckendes und nachhaltiges Buch sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene.

„Ein unglaubliches Buch!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliches tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei Klassen übersprungen. Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliches tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei Klassen übersprungen. Dementsprechend fremd fühlt sie sich in ihrer aktuellen Klasse. Zu Hause ist das Leben im Moment auch sehr schwer, denn ihre kleine Schwester ist vor einiger Zeit am plötzlichen Kindstod gestorben und ihre Mutter leidet noch an Depressionen. In der Schule soll Lou ein Referat halten und entscheidet sich für das Thema, warum Menschen, speziell junge Frauen, obdachlos werden. Und hier kommt No ins Spiel. Lou lernt die achtzehnjährige No am Bahnhof kennen und gewinnt langsam ihr Vertrauen. Nach und nach freunden sich die beiden Mädchen an und Lou entdeckt, dass sie mehr für No tun möchte. Also wendet sie sich an ihre Eltern. Und damit verändert sich das Leben aller vier Beteiligten.

Delphine de Vigan hat ein wunderbares Buch über ein junges Mädchen geschrieben, das noch nicht so von unserer Welt abgestumpft ist. Lou hat noch Ideale und versucht diese ganz naiv umzusetzen. Es ist ein ganz großartiges kleines Buch entstanden, bei dem die Autorin speziell die beiden Mädchen ganz einfühlsam beschreibt. Dieses Buch macht Mut, auch wenn nicht immer alles glatt geht und uns am Ende alle die Realität wieder einholt. Vielleicht wäre unsere Welt ein klein wenig besser, wenn wir alle ein wenig mehr Idealismus zeigen würden. Ein tolles Buch für jung und alt! Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch dieser Autorin, das im September 2010 erscheinen wird.

„Wirklich lesenswert.“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Lou ist ein besonderes Mädchen: Clever, allwissend – und sie versucht jeden Tag aufs Neue, die Welt um sie herum zu verstehen. Doch eines Tages tritt No in ihr Leben. No, die jeden Tag auf der Straße zusehen muss, wie sie klar kommt. Die um alles kämpfen muss, die kaum jemandem trauen mag und für die alles so unerreichbar scheint.
Nun
Lou ist ein besonderes Mädchen: Clever, allwissend – und sie versucht jeden Tag aufs Neue, die Welt um sie herum zu verstehen. Doch eines Tages tritt No in ihr Leben. No, die jeden Tag auf der Straße zusehen muss, wie sie klar kommt. Die um alles kämpfen muss, die kaum jemandem trauen mag und für die alles so unerreichbar scheint.
Nun hat Lou ein neues Projekt: Sie möchte No helfen. Es entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft, immer wieder durchwirbelt von verschiedenen Denkweisen, Ansichten, von Misstrauen und Mitgefühl, von zwei Mädchen, die die Welt so anders erleben. Und das Ende regt zum Nachdenken an.
Ein ganz besonderes Buch also, welches zu lesen sich wirklich lohnt. Es geht sehr zu Herzen und berührt den Leser auf seine ganz eigene Weise. Lesen sie selbst.

„Einr richtig schöne Entdeckung“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Erinnert an Gavaldas „Zusammen ist man weniger allein“. Dieser Roman spielt auch in Paris und handelt von der Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen: Der dreizehnjährigen Lou, hochintelligent-verschroben und der achzehnjährigen No, die auf der Strasse lebt.

Lous familiärer Hintergrund ist nicht einfach. Seitdem ihre kleine Schwester
Erinnert an Gavaldas „Zusammen ist man weniger allein“. Dieser Roman spielt auch in Paris und handelt von der Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen: Der dreizehnjährigen Lou, hochintelligent-verschroben und der achzehnjährigen No, die auf der Strasse lebt.

Lous familiärer Hintergrund ist nicht einfach. Seitdem ihre kleine Schwester am Kindstod gestorben ist, vegetiert ihre Mutter in der Wohnung depressiv dahin. Lou selbst hat zwei Klassen übersprungen und findet nicht wirklich Kontakt zu ihren älteren Mitschülern.
Als Lou ein Referat über Obdachlose zu schreiben beginnt, lernt sie No kennen. Zzwischen beiden entsteht eine tiefe Freundschaft. Lou bittet ihre Eltern, No bei sich wohnen zu lassen. Durch dieses Zusammenleben wird Lous Mutter aus ihrer Lethargie befreit, zunächst scheint sich alles zum Guten zu Wenden....

„No und ich“ hat mir sehr gut gefallen, ein Kleinod mit einer poetischen, intelligenten Sprache, sehr wachen Beobachtungen, einfach mal ein erfrischend anderes Buch!
(Werde ich gerne weiterempfehlen an junge Erwachsene, an interessierte Mütter, Lehrerinnen und Gavalda-Leser!)


„Mit 13 hat man noch Illusionen!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Lou, 13, hochbegabt, soll sich ein Thema aussuchen für ein Referat. Nach langer Überlegung entschließt sie sich über Obdachlose generell und No, eine 18jährige, im Speziellen zu schreiben. Sie freundet sich mit No an und verfolgt nun ein Ziel. Sie möchte das Mädchen retten und das mit allen Mitteln. Voller Begeisterung und Elan macht Lou, 13, hochbegabt, soll sich ein Thema aussuchen für ein Referat. Nach langer Überlegung entschließt sie sich über Obdachlose generell und No, eine 18jährige, im Speziellen zu schreiben. Sie freundet sich mit No an und verfolgt nun ein Ziel. Sie möchte das Mädchen retten und das mit allen Mitteln. Voller Begeisterung und Elan macht sie sich ans Werk. Lesen Sie selber ob sie es schafft oder ob ihr Idealismus eine Illusion Bleibt. Lesenswert auch für Jugendliche.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Buch, das einem lange im Gedächtnis bleibt. Lesen sie von Freundschaft, Hoffnung und der Brutalität einer Gesellschaft, in der nicht alle Platz haben! Ein Buch, das einem lange im Gedächtnis bleibt. Lesen sie von Freundschaft, Hoffnung und der Brutalität einer Gesellschaft, in der nicht alle Platz haben!

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

No und Lou so unterschiedlich und doch in manchen Dingen so gleich. Kann aus dieser ungewöhnlichen Kombination eine Freundschaft werden ? Überraschend anders ! No und Lou so unterschiedlich und doch in manchen Dingen so gleich. Kann aus dieser ungewöhnlichen Kombination eine Freundschaft werden ? Überraschend anders !

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Ein bittersüßes Jugendbuch mit sehr einprägsamen Hauptfiguren. Ich habe es in einem Stück durch gelesen und fühlte mich noch lange von Lou und No begleitet. Ein bittersüßes Jugendbuch mit sehr einprägsamen Hauptfiguren. Ich habe es in einem Stück durch gelesen und fühlte mich noch lange von Lou und No begleitet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
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Ehrlich, direkt und mitreissend.
von fireez am 28.01.2012

Inhalt: Lou ist 13 Jahre alt, aus gutem Hause und hat einen IQ von 160; No ist 18 und lebt auf der Straße - unterschiedlicher können zwei Menschen auf den ersten Blick eigentlich nicht sein, und doch finden sie zusammen. Als Lou für die Schule ein Referat vorbereiten muss, wählt... Inhalt: Lou ist 13 Jahre alt, aus gutem Hause und hat einen IQ von 160; No ist 18 und lebt auf der Straße - unterschiedlicher können zwei Menschen auf den ersten Blick eigentlich nicht sein, und doch finden sie zusammen. Als Lou für die Schule ein Referat vorbereiten muss, wählt sie das Thema Obdachlosigkeit und trifft auf dem Bahnhof auf No. In mehreren Anläufen führt sie Interwievs mit ihr und lernt sie immer besser kennen. Als sie ihr Referat gehalten hat, will sie No aber nicht einfach fallen lassen und beschließt ihr zu helfen. Sie bittet ihre Eltern darum, No bei sich aufzunehmen ... Eigene Meinung: "No & ich" ist aus der Sicht der 13jährigen Lou geschrieben, was im ersten Moment vielleicht abschrecken mag, aber man merkt sehr schnell, dass Lou keine normale 13jährige ist, sondern sich durchaus angemessen verhalten und vor allem ausdrücken kann. Der Schreibstil ist dennoch am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da es viele Gedankensprünge und manchmal auch nur einzelne Gedankenfetzen gibt. Aber man gewöhnt sich recht schell daran und kommt dann nicht mehr von dem Buch los. Der Roman zieht den Leser vor allem dank seiner Glaubhaftigkeit in den Bann. Lou ist zwar Hochbegabt und hat einige Klassen übersprungen, dass bewahrt sie aber nicht vor den üblichen Problemen aller Heranwachsenden. Und auch ihre Art damit umzugehen is manchmal ganz die einer 13jährigen, nur dass sie noch viel mehr über ihr Handeln nachdenkt und alle Möglicheiten abwägt, was einem manchmal schon ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern kann. Ihre Art zu denken ist ungewöhnlich und sie spricht Dinge an, über die man sonst eigentlich lieber gar nicht nachdenken mag. So zum Beispiel die Tatsache, dass der Mensch so viel vollbringen kann, tausende Erfindungen und Entdeckungen macht, aber einem einzigen Obdachlosen ein Heim zu geben, das schaffen wir nicht. Bis zum Ende fiebert man auch mit, ob es Lou gelingen wird, No von der Straße zu holen und ihr ein besseres Leben zu bieten. Denn wenn dieses Buch eines besitzt, dann Realismus. Lou holt No nicht einfach von der Straße und alles ist in Butter. Nein, die Probleme fangen dann eigentlich erst an, denn wie bringt man einen jungen Menschen, der eigentlich schon völlig zerstört wurde, wieder auf die richtige Bahn? Kann das überhaupt gelingen? Und nicht nur Lou hilft No, sondern auch ihr Leben, dass auf den ersten Blick vollkommen erscheint, ist voller Löcher, die es zu flicken gilt. "No & ich" ist nachdenklich, mitreissend, ehrlich und voller Gefühl. Aber es ist nichts, was man mal eben so zwischendurch lesen und gleich wieder vergessen kann. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen und gerne würde ich mir eine Scheibe abschneiden von Lous Mut und Entschlossenheit.

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1 0
rührend!
von Eva Dengg aus Seiersberg am 25.09.2010

eigentlich kann ich nicht noch mehr schönes über dieses buch erzählen – das haben meine vorredner schon zur genüge getan und ich kann ihnen nur zu recht zustimmen -> ein tolles buch! ein einfühlendes buch über eine freundschaft über zwei mädchen, deren welt nicht unterschiedlicher sein kann. man erinnert (zumindest... eigentlich kann ich nicht noch mehr schönes über dieses buch erzählen – das haben meine vorredner schon zur genüge getan und ich kann ihnen nur zu recht zustimmen -> ein tolles buch! ein einfühlendes buch über eine freundschaft über zwei mädchen, deren welt nicht unterschiedlicher sein kann. man erinnert (zumindest was mich betrifft) an alte freundschaften, wie man durch dick und dünn ging und versuchte die welt zu verbessern. bei schlechtwetterfronten (gerade im herbst, wo der nebel über den bergen schwebt) perfekt lesbar. melancholie pur! der schluss war mir leider etwas zu "lasch".

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1 0
Vertraust du mir?
von Janine2610 am 06.02.2014

Inhalt: Die 13-jährige, hochbegabte Lou lebt mit ihren Eltern in Paris. In der Schule wählt sie ein brisantes Thema für ein Referat aus: Auf der Straße lebende Frauen. - Dadurch lernt sie 18-jährige No kennen, die von Zuhause weggelaufen ist und nun schon seit einiger Zeit auf der Straße lebt.... Inhalt: Die 13-jährige, hochbegabte Lou lebt mit ihren Eltern in Paris. In der Schule wählt sie ein brisantes Thema für ein Referat aus: Auf der Straße lebende Frauen. - Dadurch lernt sie 18-jährige No kennen, die von Zuhause weggelaufen ist und nun schon seit einiger Zeit auf der Straße lebt. Lou "interviewt" No, sie treffen sich immer wieder und Lou bekommt immer mehr das Gefühl, dass sie No helfen möchte, Lou möchte bei No sein, sie von der Straße holen, sie retten. - Doch wird ihr das gelingen? Wird No das überhaupt zulassen? Meine eigene Meinung: Die Sprache in dem Buch fand ich einfach bezaubernd. Es wird aus der Ich-Perspektive von Lou geschrieben. Und obwohl hauptsächlich Monologe, Gedankengänge, lange Sätze mit vielen Beistrichen und sehr wenig direkte Reden oder Gespräche vorkommen, konnte ich mich sehr gut auf die Geschichte um Lou und No einlassen bzw. mich darauf konzentrieren. Lou, die einen IQ von 160 hat, zwei Schulklassen übersprungen hat und viele Experimente durchführt, weiß zwar viele Fakten und Tatsachen und hat einen ganz besonderen Bezug zu Wörtern, ist jedoch, was das Leben an sich betrifft, noch ganz "grün hinter den Ohren", ja sie ist sogar unfähig, sich ihre Schnürsenkel zuzubinden. Aber eines besitzt Lou in hohem Maße: Empathie. - Und das macht sie für mich wahnsinnig liebenswert. Mit so einer enormen Hingabe und Geduld hat sie sich um die schwierige No gekümmert. Diesen Willen, alles dafür zu tun, um No zu helfen, fand ich bemerkenswert. Für mich war es spannend, mitzuverfolgen, wie No und Lou zueinander fanden, wie Lou scheinbar wieder von No verlassen wurde und aber genau dadurch etwas ganz essenzielles für's Leben gelernt hat. Ein faszinierender Roman voller Einfühlungsvermögen, Liebe, Vertrauen, Verständnis und unendlicher Hingabe, aber auch Traurigkeit, Verstoßung, Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schweigen und Schwermut haben darin ihren Platz. "No & ich" ist für mich ein Roman, zum Nachdenken für ruhige Stunden, der 5 Sterne redlich verdient hat.

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ein Buch, das nachdenklich zurücklässt
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 30.12.2011

Lou Bertignac ist 13 Jahre alt und ein absolutes Superhirn. Zwei Klassen hat sie bereits in ihrer schulischen Laufbahn übersprungen, sodass sie in ihrer jetzigen Klasse die jüngste Schülerin ist. Der Schulstoff der 10. Klasse bereitet Lou, dank ihrem IQ von 160 nicht die geringsten Probleme, doch Anschluss hat... Lou Bertignac ist 13 Jahre alt und ein absolutes Superhirn. Zwei Klassen hat sie bereits in ihrer schulischen Laufbahn übersprungen, sodass sie in ihrer jetzigen Klasse die jüngste Schülerin ist. Der Schulstoff der 10. Klasse bereitet Lou, dank ihrem IQ von 160 nicht die geringsten Probleme, doch Anschluss hat sie, auf Grund ihres Alters, nicht wirklich gefunden. Lediglich Lucas Muller, der die 10. Klasse wiederholt, kümmert sich um "Krümel". Eines Tages soll Lou ein Thema eines Referats in WiSo (Wirtschaft und Sozialkunde) bekannt geben. Spontan kehrt eine Erinnerung an den vorherigen Tag zurück, an dem sie sich mit der jungen Obdachlosen No unterhalten hat und Lou gibt als Thema für ihr Referat spontan Obdachlose, speziell junge obdachlose Frauen an. Ihr Lehrer, Monsieur Martin ist begeistert und unterstützt Lou in ihrem Vorhaben. Doch nach der Stunde wird klar - sie kann das nicht, Lou kann einfach keine Referate halten. Doch sie ringt sich durch und beschließt, das junge Mädchen zu finden und mit ihr über ihr Referat zu sprechen und sie um ihre Hilfe zu bitten. Tatsächlich findet Lou die 18-jährige No(lwenn) wieder und diese erklärt sich bereit, sich regelmäßig mit Lou zu treffen und ihr aus ihrem Leben als Obdachlose zu erzählen. Lou gerät immer weiter Nos Welt, die beiden treffen sich mehrmals die Woche und Lou beginnt in No eine Freundin zu sehen. Wieder erwartend schafft Lou es tatsächlich, ihr Referat vor der ganzen Klasse zu halten und sie bekommt dafür eine sehr gute Note. Doch ihr eigenes Referat hat sie nachdenklich gemacht und sie will No helfen. Doch wird diese sich überhaupt helfen lassen? Was für ein überaus faszinierendes Buch! Der Plot an sich ist bereits sehr ungewöhnlich und fesselnd gestaltet und auch die Figuren wurden mit sehr viel Tiefe und Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Den Schreibstil kann ich nur als emotional beschreiben, ohne jedoch kitschig zu wirken. Alles in allem ein sehr schönes Buch, das auf jeden Fall den Leser nachdenklich zurücklässt.

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„Ich will doch nur ihr Bestes!“
von Michaela Offermann aus Göttingen am 08.11.2011

Lou soll eine Facharbeit schreiben. Aber welches Thema? Ihr Lehrer geht ihr mit seiner Drängelei gehörig auf die Nerven. Sie hat keine Lust mehr auf Schule – sie schüttelt sowieso alles aus dem Ärmel mit ihrer Hochbegabung. Aber hier stößt Lou erstmals an ihre Grenzen. Die obdachlose No – anfangs... Lou soll eine Facharbeit schreiben. Aber welches Thema? Ihr Lehrer geht ihr mit seiner Drängelei gehörig auf die Nerven. Sie hat keine Lust mehr auf Schule – sie schüttelt sowieso alles aus dem Ärmel mit ihrer Hochbegabung. Aber hier stößt Lou erstmals an ihre Grenzen. Die obdachlose No – anfangs nur ein Teil ihrer Facharbeit- wird nun zu ihrer Obsession. Sie will sie von der Straße holen. Ihr helfen ein 'normales' Glied der Gesellschaft zu werden. Aber sie hat ihre Rechnung ohne No gemacht... Mit diesem Buch werden alle Weltverbesserer auf den Boden der Tatsachen geholt. Jeder gute Wille hat seine Grenzen – beim Ich des anderen. Eine tolle Geschichte – unbedingt auch für Jugendliche!

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No & ich
von Zorana Dammert aus Coesfeld am 01.11.2011

Die dreizehnjährige, hochbegabte Lou freundet sich mit der jungen, obdachlosen No an. Sie überredet ihre Eltern No bei sich aufzunehmen. Doch bald merkt sie, dass es nicht so einfach wird wie sie dachte. „No & ich“ ist eine sehr schöne Geschichte, in der zwei unterschiedliche Welten aufeinander stoßen und die den... Die dreizehnjährige, hochbegabte Lou freundet sich mit der jungen, obdachlosen No an. Sie überredet ihre Eltern No bei sich aufzunehmen. Doch bald merkt sie, dass es nicht so einfach wird wie sie dachte. „No & ich“ ist eine sehr schöne Geschichte, in der zwei unterschiedliche Welten aufeinander stoßen und die den Leser zum Nachdenken bringt.

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ein Kleinod!
von Buecherberg am 15.04.2011

Die 13-jährige Lou lebt in Paris, ist hochintelligent, hat schon 2 Klassen übersprungen, ist schüchtern und kann nicht wirklich mit Menschen umgehen. Sie begegnet der 18-jährigen No, die auf der Straße lebt. Zuerst befragt sie sie nur für ein Schulreferat, später will sie No retten. In Lous Klasse ist... Die 13-jährige Lou lebt in Paris, ist hochintelligent, hat schon 2 Klassen übersprungen, ist schüchtern und kann nicht wirklich mit Menschen umgehen. Sie begegnet der 18-jährigen No, die auf der Straße lebt. Zuerst befragt sie sie nur für ein Schulreferat, später will sie No retten. In Lous Klasse ist der 17-jährige Lucas, der schon 2 mal sitzen geblieben ist, und in den sich No verliebt. No & ich trifft mitten ins Herz. Sehr poetisch geschrieben aus der Sicht der jungen und doch so klugen No, die die Welt verbessern will. No & ich macht betroffen und öffnet die Sicht auf viele Dinge des Alltags - auf der nächsten Seite möchte man wieder herzlich lachen. Am Anfang irritiert die Erzählung aus der Ich-Perspektive in Gegenwart. Nach wenigen Seiten schon gewöhnt man sich daran und verfällt sofort dem Charme der Erzählung. No & ich habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung empfohlen bekommen und bin heilfroh, dieses Kleinod in meiner Buchsammlung zu haben.

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überwältigend
von Buecherberg aus http://buecherberg.blogspot.com am 25.03.2011

Review: Die 13-jährige Lou lebt in Paris, ist hochintelligent, hat schon 2 Klassen übersprungen, ist schüchtern und kann nicht wirklich mit Menschen umgehen. Sie begegnet der 18-jährigen No, die auf der Straße lebt. Zuerst befragt sie sie nur für ein Schulreferat, später will sie No retten. In Lous Klasse ist... Review: Die 13-jährige Lou lebt in Paris, ist hochintelligent, hat schon 2 Klassen übersprungen, ist schüchtern und kann nicht wirklich mit Menschen umgehen. Sie begegnet der 18-jährigen No, die auf der Straße lebt. Zuerst befragt sie sie nur für ein Schulreferat, später will sie No retten. In Lous Klasse ist der 17-jährige Lucas, der schon 2 mal sitzen geblieben ist, und in den sich No verliebt. No & ich trifft mitten ins Herz. Sehr poetisch geschrieben aus der Sicht der jungen und doch so klugen No, die die Welt verbessern will. No & ich macht betroffen und öffnet die Sicht auf viele Dinge des Alltags - auf der nächsten Seite möchte man wieder herzlich lachen. Am Anfang irritiert die Erzählung aus der Ich-Perspektive in Gegenwart. Nach wenigen Seiten schon gewöhnt man sich daran und verfällt sofort dem Charme der Erzählung. No & ich habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung empfohlen bekommen und bin heilfroh, dieses Kleinod in meiner Buchsammlung zu haben.

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No und Ich
von Julia Klode am 06.12.2010

In No und Ich treffen zwei Welten aufeinander: Zum einen Lou´ s Welt- ein 13- Jähriges, überdurchschnittlich intelligentes Mädchen, das am liebsten so wäre, wie alle anderen in ihrem Alter und No´ s Welt- eine 18- jährige Obdachlose, die sich Tag für Tag durch ihr Leben schlagen muss. Was... In No und Ich treffen zwei Welten aufeinander: Zum einen Lou´ s Welt- ein 13- Jähriges, überdurchschnittlich intelligentes Mädchen, das am liebsten so wäre, wie alle anderen in ihrem Alter und No´ s Welt- eine 18- jährige Obdachlose, die sich Tag für Tag durch ihr Leben schlagen muss. Was passiert, wenn 2 solche Welten aufeinander treffen? Es entwickelt sich eine Freundschaft, die rührender gar nicht sein kann. Lou setzt alles daran, No zu helfen, überzeugt ihre Eltern sogar, dass No bei ihnen wohnen darf. Und was macht No aus dieser Situation? Lesen Sie selbst! No und Ich lässt den Wunsch wachsen, die Welt zu verbessern. Eine tolle Geschichte, in der das Straßenleben in ergreifender Weise eingefangen wurde, und bei der man sich wünscht, dass es mehr Menschen wie Lou geben würde. Erschütternd, schön, herzerwärmend, ehrlich. Einfach fünf Sterne wert!

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Schön und traurig zugleich
von Michaela Korinth aus Magdeburg am 25.10.2010

Die 13-jährige, hochbegabte Außenseiterin Lou Bertignac führt ein einsames Leben. Ihre Mutter hat sich seit dem Tod ihrer kleinen Schwester von ihr und der Welt abgewandt. Als Lou in der Schule einen Vortrag über obdachlose Frauen in Paris halten soll, trifft sie am Bahnhof auf die 18-jährige No, die... Die 13-jährige, hochbegabte Außenseiterin Lou Bertignac führt ein einsames Leben. Ihre Mutter hat sich seit dem Tod ihrer kleinen Schwester von ihr und der Welt abgewandt. Als Lou in der Schule einen Vortrag über obdachlose Frauen in Paris halten soll, trifft sie am Bahnhof auf die 18-jährige No, die auf der Straße lebt. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine außergwöhnliche Freundschaft."No und und Ich" ist ein zarter, emotionaler Roman über das Erwachsenwerden und über ein Mädchen, das die Dinge nicht so hinnimmt wie sie sind.

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Ein besonderer Roman
von Astrid Wolter aus Kiel am 13.08.2010

„No & ich“ ist eine bewegende, spannende und ungewöhnliche Geschichte. Lou ist eine 13-jährige hochbegabte Einzelgängerin, die gerne ein unbeschertes Leben führen würde. In Sozialkunde soll Lou ein Referat über Obdachlose halten – dabei lernt sie die 18-jährige No kennen, die nach mehreren Pflegefamilien und Internaten irgendwann auf der... „No & ich“ ist eine bewegende, spannende und ungewöhnliche Geschichte. Lou ist eine 13-jährige hochbegabte Einzelgängerin, die gerne ein unbeschertes Leben führen würde. In Sozialkunde soll Lou ein Referat über Obdachlose halten – dabei lernt sie die 18-jährige No kennen, die nach mehreren Pflegefamilien und Internaten irgendwann auf der Straße landete. Dort muss sie täglich kämpfen – um etwas zu essen, um nicht ausgeraubt zu werden, um zu überleben. Die Blickwinkel auf die „Realität“ aus der Sicht eines jungen Mädchens macht diesen Roman über die Freundschaft, Träume und das Erwachsenwerden zu etwas ganz Besonderem.

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Fesselnd!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 26.07.2010

Dieses Buch konnte ich nicht mehr weglegen. Gottseidank war Sonntag - ich habe es an einem Tag durchgelesen!

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Idealismus und Menschlichkeit in einer abgestumpften Welt
von Helga Herzog aus Steyr am 21.07.2010

Wir sind imstande Überschallflugzeuge und Raketen ins all zu schicken, einen Verbrecher anhand eines Haars oder eines winzigen Hautpartikels zu identifizieren, eine Tomate zu züchten, die im Kühlschrank drei Monate völlig faltenfrei bleibt, und Milliarden von Informationen auf einem Mikrochip zu speichern. Wir sind imstande , die Leute auf... Wir sind imstande Überschallflugzeuge und Raketen ins all zu schicken, einen Verbrecher anhand eines Haars oder eines winzigen Hautpartikels zu identifizieren, eine Tomate zu züchten, die im Kühlschrank drei Monate völlig faltenfrei bleibt, und Milliarden von Informationen auf einem Mikrochip zu speichern. Wir sind imstande , die Leute auf der Straße sterben zu lassen. Als die 13-jährige Lou die 18-jährige No trifft die verschmutzt und ohne Hoffnung auf der Straße lebt, beschließt Sie Ihr neues Projekt. Sie will No retten und Ihr zeigen, dass es noch ein anderes Leben gibt und die Dinge eben manchmal nicht so sind, wie sie sind. Ein tolles Buch!

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Die Welt aus Kindersicht
von Michelle Rößner aus Göttingen am 19.07.2010

Wie rettet man die Welt, wenn Sie gar nicht gerettet werden will? Die hochbegabte Lou macht sich viele Gedanken über die Welt und über ihr Zuhause, dass nicht mehr so ist, wie es früher einmal war. Die Mutter scheint nur noch teilnahmslos, der Vater hat wenig Zeit. Auf der... Wie rettet man die Welt, wenn Sie gar nicht gerettet werden will? Die hochbegabte Lou macht sich viele Gedanken über die Welt und über ihr Zuhause, dass nicht mehr so ist, wie es früher einmal war. Die Mutter scheint nur noch teilnahmslos, der Vater hat wenig Zeit. Auf der Straße begegnet Lou schließlich der achtzehnjährigen, obdachlosen No. Im Rahmen eines selbstgewählten Referatsthemas an der Schule wird No zu einer Art Projekt für Lou: Sie versucht, ihr ein neues Zuhause und eine neue Perspektive zu schaffen. Aber ist es wirklich so einfach, eine gestrandete Jugendliche voller Misstrauen auf die Welt von der Straße zu holen? „No und ich“ ist vielmehr ein Jugendbuch als ein Buch für Erwachse. Aus Sicht der dreizehnjährigen Lou geschrieben, entfaltet sich ein intelligentes und oft fragwürdiges Bild unserer Gesellschaft. Am Ende ihres Projekts hat Lou einiges verändert und dabei viel gelernt. Ihr Blick auf die Welt ist – trotz Hochbegabung – oftmals kindlich naiv; ihre Gedanken treffen dabei aber immer den Nagel auf den Kopf. Genau das macht diesen Roman so liebenswert.

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No und ich
von Alexandra Zander aus Köln am 05.10.2012

Die hochbegabte Lou möchte ein Referat über obdachlose Jugendliche verfassen und lernt auf der Straße die 18 jährige No kennen. Seitdem ihre Großmutter gestorben ist und ihre Mutter sie in ein Heim abgeschoben hat, lebt sie auf den Pariser Straßen. Lou möchte No retten und wird nach Absprache mit... Die hochbegabte Lou möchte ein Referat über obdachlose Jugendliche verfassen und lernt auf der Straße die 18 jährige No kennen. Seitdem ihre Großmutter gestorben ist und ihre Mutter sie in ein Heim abgeschoben hat, lebt sie auf den Pariser Straßen. Lou möchte No retten und wird nach Absprache mit Lou´s Eltern bei ihnen aufgenommen. No schafft es sogar Lou`s Mutter, die nach dem Tod der kleinen Schwester an Depressionen leidet, wieder ins Leben zu führen. Doch alles nimmt eine ungeahnte Wendung. Ein sehr gefühlvoller und sensibler Roman über die Hoffnung die Welt verändern zu können. Großartig!

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Die Hoffnung stirbt zuletzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayern am 30.08.2010

Es passiert zwar äußerst selten, aber hier haben mir wirklich die Worte gefehlt und ich hab wirklich lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Also bitte nicht wundern, wenn die Rezension etwas diffus daherkommt. Zu allererst kann ich sagen, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, ich hatte... Es passiert zwar äußerst selten, aber hier haben mir wirklich die Worte gefehlt und ich hab wirklich lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Also bitte nicht wundern, wenn die Rezension etwas diffus daherkommt. Zu allererst kann ich sagen, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen. Was mich selbst verwunderte, da die Sprache jetzt nicht so alltäglich ist wie in anderen Romanen [alle, die schon mal ein Buch im französischen Original oder eine Übersetzung davon gelesen haben, wissen, was ich meine ]. Aber wie gesagt, die teilweise etwas wirren und komplexen Sätze tun dem Lesefluss absolut keinen Abbruch. Gegenüber der Hauptprotagonistin stellte sich bei mir sofort eine emotionale Reaktion ein - Delphine de Vigan hat es sehr gut verstanden, einem die kleine intellektuelle frühreife Lou näherzubringen: man bangt und leidet mit ihr, da sie sich absolut deplaziert und damit Abseits jeglicher Gruppierungen fühlt [wobei ich im Nachhinein überlege, ob sie mir mehr leid tut als sie sich selbst...]. Der Leser erhält mit No & ich Einblick in eine ganz besondere Freundschaft zwischen 2 Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die jedoch sehr gut zusammen können". Der Haupttenor des Romans ist ein recht melancholischer, trauriger [was für mich irgendwie auch typisch französischer Literaturstil ist]. Zwar wird die triste und einsame Lebenssituation Nos von der Herzlichkeit, mit der Lous Eltern sie aufnehmen und des Gefühls, als könne noch gut werden, abgelöst, aber zumeist dominiert eine konstante Tristesse, die einen schon etwas herunterziehen" kann. Mit dem Ende bin ich nicht ganz so glücklich ich hätte es mir etwas abgerundeter gewünscht. Nichtsdestotrotz ein toller Roman über Freundschaft und einen kleinen Krümel (so wird Lou immer liebevoll von ihrem Mitschüler und Freund Lucas genannt), der mit seinen 13 Jahren schon erwachsener ist als er eigentlich sein sollte und der die Hoffnung, dass man die Welt ein Stück weit verändern kann, noch nicht aufgegeben hat.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2010

Es passiert zwar äußerst selten, aber hier haben mir wirklich die Worte gefehlt und ich hab wirklich lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Also bitte nicht wundern, wenn die Rezension etwas diffus daherkommt. Zu allererst kann ich sagen, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, ich hatte... Es passiert zwar äußerst selten, aber hier haben mir wirklich die Worte gefehlt und ich hab wirklich lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Also bitte nicht wundern, wenn die Rezension etwas diffus daherkommt. Zu allererst kann ich sagen, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen. Was mich selbst verwunderte, da die Sprache jetzt nicht so alltäglich ist wie in anderen Romanen [alle, die schon mal ein Buch im französischen Original oder eine Übersetzung davon gelesen haben, wissen, was ich meine ]. Aber wie gesagt, die teilweise etwas wirren und komplexen Sätze tun dem Lesefluss absolut keinen Abbruch. Gegenüber der Hauptprotagonistin stellte sich bei mir sofort eine emotionale Reaktion ein – Delphine de Vigan hat es sehr gut verstanden, einem die kleine intellektuelle frühreife Lou näherzubringen: man bangt und leidet mit ihr, da sie sich absolut deplaziert und damit Abseits jeglicher Gruppierungen fühlt [wobei ich im Nachhinein überlege, ob sie mir mehr leid tut als sie sich selbst...]. Der Leser erhält mit No & ich Einblick in eine ganz besondere Freundschaft zwischen 2 Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die jedoch sehr gut „zusammen können“. Der Haupttenor des Romans ist ein recht melancholischer, trauriger [was für mich irgendwie auch typisch französischer Literaturstil ist]. Zwar wird die triste und einsame Lebenssituation Nos von der Herzlichkeit, mit der Lous Eltern sie aufnehmen und des Gefühls, als könne noch gut werden, abgelöst, aber zumeist dominiert eine konstante Tristesse, die einen schon etwas „herunterziehen“ kann. Mit dem Ende bin ich nicht ganz so glücklich ich hätte es mir etwas abgerundeter gewünscht. Nichtsdestotrotz ein toller Roman über Freundschaft und einen kleinen Krümel (so wird Lou immer liebevoll von ihrem Mitschüler und Freund Lucas genannt), der mit seinen 13 Jahren schon erwachsener ist als er eigentlich sein sollte und der die Hoffnung, dass man die Welt ein Stück weit verändern kann, noch nicht aufgegeben hat.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt
von Cleos Bücherblog - Ichlesehaltgern Punkt com aus Oberbayern am 24.08.2010

Es passiert zwar äußerst selten, aber hier haben mir wirklich die Worte gefehlt und ich hab wirklich lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Also bitte nicht wundern, wenn die Rezension etwas diffus daherkommt. Zu allererst kann ich sagen, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, ich hatte... Es passiert zwar äußerst selten, aber hier haben mir wirklich die Worte gefehlt und ich hab wirklich lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Also bitte nicht wundern, wenn die Rezension etwas diffus daherkommt. Zu allererst kann ich sagen, dass das Buch ein absoluter Pageturner ist, ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen. Was mich selbst verwunderte, da die Sprache jetzt nicht so alltäglich ist wie in anderen Romanen [alle, die schon mal ein Buch im französischen Original oder eine Übersetzung davon gelesen haben, wissen, was ich meine ;)]. Aber wie gesagt, die teilweise etwas wirren und komplexen Sätze tun dem Lesefluss absolut keinen Abbruch. Gegenüber der Hauptprotagonistin stellte sich bei mir sofort eine emotionale Reaktion ein – Delphine de Vigan hat es sehr gut verstanden, einem die kleine intellektuelle frühreife Lou näherzubringen: man bangt und leidet mit ihr, da sie sich absolut deplaziert und damit Abseits jeglicher Gruppierungen fühlt [wobei ich im Nachhinein überlege, ob sie mir mehr leid tut als sie sich selbst...]. Der Leser erhält mit No & ich Einblick in eine ganz besondere Freundschaft zwischen 2 Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die jedoch sehr gut „zusammen können“. Der Haupttenor des Romans ist ein recht melancholischer, trauriger [was für mich irgendwie auch typisch französischer Literaturstil ist]. Zwar wird die triste und einsame Lebenssituation Nos von der Herzlichkeit, mit der Lous Eltern sie aufnehmen und des Gefühls, als könne noch gut werden, abgelöst, aber zumeist dominiert eine konstante Tristesse, die einen schon etwas „herunterziehen“ kann. Mit dem Ende bin ich nicht ganz so glücklich ich hätte es mir etwas abgerundeter gewünscht. Nichtsdestotrotz ein toller Roman über Freundschaft und einen kleinen Krümel (so wird Lou immer liebevoll von ihrem Mitschüler und Freund Lucas genannt), der mit seinen 13 Jahren schon erwachsener ist als er eigentlich sein sollte und der die Hoffnung, dass man die Welt ein Stück weit verändern kann, noch nicht aufgegeben hat.

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Mutig, modern und schonungslos
von Christine Meurer aus Leverkusen am 19.07.2010

"No & ich" ist ein couragiertes und berührendes Buch über Freundschaft, Familie und das Anderssein. Es zeigt uns, was es bedeutet, von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Und dass guter Wille und Mut vieles - aber nicht alles - bewegen kann. Für Leser von "Die Eleganz des Igels" eine... "No & ich" ist ein couragiertes und berührendes Buch über Freundschaft, Familie und das Anderssein. Es zeigt uns, was es bedeutet, von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Und dass guter Wille und Mut vieles - aber nicht alles - bewegen kann. Für Leser von "Die Eleganz des Igels" eine tolle Alternative!

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...werden Sie nicht vergessen
von Querleserin am 30.06.2010

Zumindest ging es mir so, als ich das für September angekündigte Buch, in deutscher Sprache "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" als Vorabexemplar (Besprechung folgt nach Erscheinen;-) in den Händen hielt. Die Erinnerung kam sofort - "No & ich" hat mich ebenso begeistert wie "Eleganz des Igels" von... Zumindest ging es mir so, als ich das für September angekündigte Buch, in deutscher Sprache "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" als Vorabexemplar (Besprechung folgt nach Erscheinen;-) in den Händen hielt. Die Erinnerung kam sofort - "No & ich" hat mich ebenso begeistert wie "Eleganz des Igels" von Muriel Barbery. Wenn es nicht so viele andere besondere Bücher gäbe, würde ich es sofort nochmals lesen. Ein spezielles Buch also, für Musestunden und zum Nachdenken, über die dreizehnjährige hochintelligente Lou und No, das Mädchen von der Strasse, über unsere Gesellschaft und die Träume die Welt zu verändern geschrieben von einer Kennerin - die Autorin arbeitet in einem soziologischen Forschunginstitut. Für alle also, die eine Abwechslung zum packenden Krimi oder romantischen Schmöker suchen, kann ich die Bücher von De Vigan wärmstens empfehlen.

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