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Noah will nach Hause

Roman

(53)
Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.

Begeisterte Stimmen

„Fesselnd, gewandt und berührend.“
The New York Times

„Unwiderstehlich. Dieses kluge, ans Herz gehende Buch hat mich gefesselt bis spät in die Nacht.“
Kate Morton

„Guskins explosives Debüt ist provokant, bewegend und neu.“
Jodi Picoult

„Ein wahrhaft bemerkenswerter, atemberaubender und außerordentlicher Pageturner.“
Téa Obreht

„Dieser rasante, meisterhaft konzipierte Debütroman dringt tief in den innersten Kreislauf von Leben und Tod ein.“
Barnes and Noble

„Was wäre, wenn man fortlaufend wiedergeboren würde und sich die Folgen erst Jahrzehnte später und über Kontinente hinweg zeigen würden? Das ist die zentrale Frage in Sharon Guskins brillanten Roman. In Noah will nach Hause geht es um das Erinnern und Vergessen, Trauern und Loslassen und darum, wie weit eine Mutter für ihr Kind geht. Es ist sowohl ein temporeicher Pageturner als auch eine tiefgründige Betrachtung über den Sinn des Lebens.“
Christina Baker Kline

„Eine faszinierende Lektüre. Guskins exzellent verfasster und wundervoll erzählter Roman erforscht das Geheimnis, wie wir alle auf einer tiefen Ebene miteinander verbunden sind. Was für ein beeindruckendes Buch.“
Mary Morris

„Mutig, mitreißend… Guskin erhöht die Spannung, indem sie provokante Fragen zur Mutter-Kind-Bindung und deren Grenzen aufwirft… Faszinierend.“
People Magazin (Book of the Week)

„Dieses psychologische Rätsel wird Liebhaber von Cloud Atlas und In meinem Himmel gefangen nehmen, bis der Fall abgeschlossen ist… Oder ist er das gar nicht?“
Cosmopolitan
Rezension
Ein atemberaubender Roman, der ganz ohne Eso-Kitsch auch einen Kriminalfall erzählt - und davon, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt., Brigitte, 28.09.2016
Portrait
Sharon Guskin hat an der Yale University und der Columbia University School of the Arts studiert. Sie ist Autorin und Produzentin
preisgekrönter Dokumentarfilme. Mit ihrem Mann und ihren Söhnen lebt sie in Brooklyn. Die Idee für ihren
Roman hatte sie als junge Frau während eines Praktikums in einem Flüchtlingslager
in Thailand und später kurz nach der Geburt ihres ersten Sohnes. "Noah will nach Hause" ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 22.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7934-2306-5
Verlag Allegria
Maße (L/B/H) 218/136/40 mm
Gewicht 555
Originaltitel The Forgetting Time
Verkaufsrang 5.754
Buch (Paperback)
18,00
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
53 Bewertungen
Übersicht
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Toller Roman, sehr zu empfehlen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohr a. Main am 20.11.2016

Janie ist 39 Jahre alt, als sie bei einem One-Night-Stand schwanger wird. Inzwischen ist ihr Sohn 4 Jahre alt und sie hat einige Probleme mit ihm. Noah hat eine absolute Phobie gegen Wasser, will weder Hände waschen noch baden oder duschen. Jeden Tag fragt er sie, wann er wieder... Janie ist 39 Jahre alt, als sie bei einem One-Night-Stand schwanger wird. Inzwischen ist ihr Sohn 4 Jahre alt und sie hat einige Probleme mit ihm. Noah hat eine absolute Phobie gegen Wasser, will weder Hände waschen noch baden oder duschen. Jeden Tag fragt er sie, wann er wieder nach Hause zu seiner Mama kann. Nachts hat er oft schlimme Albträume. Janie sucht mehrere Ärzte auf und landet schließlich bei dem Psychologieprofessor Jerome Anderson, der sich intensiv mit dem Thema Wiedergeburt beschäftigt. Er bringt Noah zu der Familie, in der er früher gelebt hat. Der Roman ist einfach genial. Er ist total spannend und fesselnd geschrieben und bringt einen zum Nachdenken. Ein etwas anderes Buch, das ich nur jedem empfehlen kann!

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Wiedergeburt
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 18.11.2016

Während eines One Night Stands im Urlaub auf Trinidad wird Noah gezeugt. Janie weiß noch nicht einmal den Namen des Vaters. Jetzt 4 Jahre später stellt Janie fest das Noah ein ganz besonderes Kind ist. Er hat panische Angst vor Wasser und fragt häufig wann seine andere Mutter wiederkommt. Als... Während eines One Night Stands im Urlaub auf Trinidad wird Noah gezeugt. Janie weiß noch nicht einmal den Namen des Vaters. Jetzt 4 Jahre später stellt Janie fest das Noah ein ganz besonderes Kind ist. Er hat panische Angst vor Wasser und fragt häufig wann seine andere Mutter wiederkommt. Als der Kindergarten damit droht das Jugendamt einzuschalten da diese an Misshandlung denken, muss Janie einen Weg finden um Noah zu helfen. Sie sucht mehrere Ärzte auf die jedoch alle nicht helfen können. Durch Zufall gerät sie an Jerome Anderson, einer Koryphäe auf dem Gebiet der Wiedergeburt. Doch Anderson hat eigene Probleme. Seit einiger Zeit leidet er an einer seltenen Form der Aphasie und hat nur noch wenig Zeit seine Gedanken in einem Buch in Worte zu fassen. Trotzdem erklärt er sich bereit gemeinsam mit Noah auf die Suche nach seiner Vergangenheit zu gehen. Mit den eingestreuten realen Fällen in die recht emotionale Geschichte von Janie und Noah ist dieses Buch eine interessante Mischung aus Roman und Sachbuch das sich vorsichtig dem Thema Wiedergeburt nähert. Der Schreibstil ist flüssig und teilweise sehr emotional und man fliegt geradezu über die Seiten um zu wissen wie es weitergeht. Allein vom Cover her hätte ich eine andere Geschichte erwartet. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und es regt zum Nachdenken an.

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Bewegend
von Silvia aus Großhennersdorf am 06.11.2016

Das Buchcover ist passend zum Cover mit einem Haus gestaltet, aber das eigentlich Schöne entdeckt man erst, wenn man es in den Händen hält. Das “Licht” im Inneren des Hauses kommt von der Buchklappe, eine tolle Idee. Ein One Night Stand mit Folgen verändert Janie’s gesamtes Leben, erst Recht... Das Buchcover ist passend zum Cover mit einem Haus gestaltet, aber das eigentlich Schöne entdeckt man erst, wenn man es in den Händen hält. Das “Licht” im Inneren des Hauses kommt von der Buchklappe, eine tolle Idee. Ein One Night Stand mit Folgen verändert Janie’s gesamtes Leben, erst Recht als ihr Sohn Noah ständig Albträume bekommt, er erzählt von Dingen, als wären sie wirklich passiert und möchte zu seiner Mama. In ihrer Verzweiflung, nachdem sie schon zahlreiche Ärzte konsultiert hat, kontaktiert sie Jerome Anderson, ein Psychologieprofessor der sich mit dem Thema Wiedergeburt beschäftigt. Sie selbst glaubt nicht daran, doch um ihrem Sohn zu helfen springt sie über ihren eigenen Schatten. Trotz Zweifel begeben sich die Drei auf die Suche nach dem was Noah so sehr ersehnt. Und sie werden tatsächlich fündig. Janie ist ein großartiger, starker Charakter. Diese Frau erträgt so viel und kämpft. Das Gefühl, wenn das eigene Kind nach seiner Mama ruft, man selbst aber gar nicht gemeint ist, ich kann es mir gar nicht vorstellen. Auch die Situation im Kindergarten und die Besuche bei den Ärzten verlangen viel Stärke. Auch Jerome ist ein bewegender Charakter, sein ganzes Leben mit Worten umgeben, soll er ausgerechnet diese verlieren. Selbst eine Niederlage hält die Drei nicht ab und als sie ihr Ziel endlich erreichen, passiert etwas Schreckliches, das alle viel Näher zusammenrücken lässt. Im letzten Teil wird es noch richtig spannend, da habe ich dann auch mal den Atem angehalten und mir gedacht: “Oh nein… nein nein nein” Ob man an Wiedergeburt glaubt oder nicht, dieses Buch sollte man trotzdem lesen ;)

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Spannend, interessant und sehr berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 01.11.2016

Ich habe eine Rezension schon oft so begonnen und möchte es auch diesmal tun: mit dem Cover. Auch dieses hier gefällt mir ausnehmend gut, denn die eingeschaltete Beleuchtung in dem kleinen Haus sieht fast aus wie echt. Der Effekt kommt wohl von den ausgestanzten Fenstern und ist ein echter Hingucker.... Ich habe eine Rezension schon oft so begonnen und möchte es auch diesmal tun: mit dem Cover. Auch dieses hier gefällt mir ausnehmend gut, denn die eingeschaltete Beleuchtung in dem kleinen Haus sieht fast aus wie echt. Der Effekt kommt wohl von den ausgestanzten Fenstern und ist ein echter Hingucker. Sehr gelungen. Das Buch: Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte,war ich sehr neugierig auf das Buch. Nach der Leseprobe war für mich klar: das Buch muss ich lesen. Bereut habe ich es zu keiner Zeit, denn das Buch ist sehr interesant und spannend. Janie und ihr kleiner Sohn hatten sofort mein Mitgefühl,denn in einer solchen Situation möchte wohl keine Mutter stecken. Einfühlsam schildert die Autorin den Alltag der Beiden, den Noahs "Anders sein" immer wieder auf den Kopf stellt. Spannend war die Geschichte zu jeder Zeit und ich konnte mit den Protagonisten mitfühlen und mitleiden. Auch die Figur des Professors gefiel mir sehr gut und auch er rief Mitgefühl bei mir hervor wegen seines Leidens. Das Buch gibt interessante Einblicke in das vielschichtige Thema Wiedergeburt, wie ich sie so noch nicht las. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung gibt es von mir für diesen gelungenen Erstling.

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Die Wiedergeburt
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2016

Ich habe mich für Mooresschwärze von Catherine Shepherd entschieden weil mir die Leseprobe schon gut gefallen hat und ich unbedingt wissen wollte wie alles sein Ende nimmt. Vor allem aber hat mich interessiert ob die Haupt - Protagonistin Julia Schwarz, die als Rechtsmedizinerin arbeitet, die aktuellen Morde aufklären kann. Eigentlich... Ich habe mich für Mooresschwärze von Catherine Shepherd entschieden weil mir die Leseprobe schon gut gefallen hat und ich unbedingt wissen wollte wie alles sein Ende nimmt. Vor allem aber hat mich interessiert ob die Haupt - Protagonistin Julia Schwarz, die als Rechtsmedizinerin arbeitet, die aktuellen Morde aufklären kann. Eigentlich ist Julia Schwarz durch ihre Zeit als Rechtsmedizinerin für mich doch schon sehr abgekühlt. Vielleicht wird man das , oder muss eine Distanz halten, um diesen Beruf ausüben zu können. Doch dann gibt es eine neue Leiche, eine junge Frau, dessen Todesursache nun geklärt werden muss. Da kommt der Kriminalkommissar Florian Kessler. Dieser ruft Julia zum Tatort , der sich im Moor befindet. Doch zur Obduktion kommt es nicht, da die Leiche verschwindet. Das alleine ist für mich unglaublich, denn wer entführt eine Leiche. Das geschieht mit Sicherheit nicht ohne Grund. Und obwohl es viedeoüberwacht ist, findet sich kein Hinweis darauf wer die Leich hat und wo sie sein könnte. Julia begibt sich noch einmal zum Tatort, dort findet sie erst Kleidung die voller Blut ist und dann auch noch eine neue Leich. Komisch ist das beide Frauen das gleiche Tattoo haben. Gibt es da zwischen den Frauen eine Verbindung? Dann ist da noch die Protagonistin Hannah die über's Internet mit Tobi anfängt zu schreiben. Aber ist das eine gute Entscheidung gewesen oder ist es für Hannah gefährlich? Julia.....etwas aus ihrer Vergangenheit schleicht sich so manches Mal in ihren Alltag ein, ewas düsteres unheilvolles. Meine Meinung: Krimis und Thiller ist eigentlich nicht mein Genre, aber dieses Buch hat mich durch den Schreibstil von Beginn an mitgenommen. Der Spannungsbogen wird immer gehalten und durch die Rituale die der Mörder vollzieht wird es noch mal spannender. Was veranlasst einen Menschen dazu so etwas zu tun? Auch hat mir das Zusammenspiel zwischen den Handlungen und den Beteiligten gut gefallen. Es ist mein erstes Buch von Catharine Shepherd und ich kannte sie bisher auch nicht. Aber es werden definitiv noch mehr folgen. Ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Definitiv eine Empfehlung für alle Krimi Fans.

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Wie weit geht eine Mutter für ihr Kind?
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2016

Die Geschichte beginnt anfangs wie ein flotter Liebesroman und endet in einem tiefsinnigen, äußerst spirituellen Roman. Der vierjährige Noah nennt seine alleinerziehende leibliche Mutter Mommy-Mom und will nach Hause zu seiner richtigen Mama. Die verzweifelte Mutter gibt sich mit der Diagnose Schizophrenie nicht zufrieden und stößt auf einen Psychologieprofessor,... Die Geschichte beginnt anfangs wie ein flotter Liebesroman und endet in einem tiefsinnigen, äußerst spirituellen Roman. Der vierjährige Noah nennt seine alleinerziehende leibliche Mutter Mommy-Mom und will nach Hause zu seiner richtigen Mama. Die verzweifelte Mutter gibt sich mit der Diagnose Schizophrenie nicht zufrieden und stößt auf einen Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. Gemeinsam mit ihm und aufgrund Noahs Erzählungen suchen sie die Mutter und den Ort, an dem Noah als „Thommy“ gelebt haben will. Diese fiktive Geschichte, die auf Fallbeispielen aus dem Buch „Life before Life“ basiert, ist mir sehr ans Herz gegangen. Wie weit geht eine Mutter für ihr Kind? Die Verzweiflung und Hilflosigkeit der Mutter ist enorm spürbar. Doch sie gibt alles für ihren Sohn und lässt sich auf eine Spurensuche ein, die Schreckliches offenbart.

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In einem früheren Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2016

Ein Vierjähriger, der sich absonderliche Geschichten ausdenkt, zu seiner "anderen" Mutter will, von einem Großvater spricht, den es gar nicht gibt, behauptet, mit einer Pistole geschossen zu haben und erzählt, dass er unter Wasser gedrückt wurde, bis er das Bewusstsein verloren hat? Janie ist einerseits stolz auf ihren Sohn,... Ein Vierjähriger, der sich absonderliche Geschichten ausdenkt, zu seiner "anderen" Mutter will, von einem Großvater spricht, den es gar nicht gibt, behauptet, mit einer Pistole geschossen zu haben und erzählt, dass er unter Wasser gedrückt wurde, bis er das Bewusstsein verloren hat? Janie ist einerseits stolz auf ihren Sohn, der Dinge aufschnappt, verarbeitet und ohne Weiteres wiedergeben kann; andererseits droht ihr gerade deswegen eine Auseinandersetzung mit dem Jugendamt. Eine Psychotherapie soll Abhilfe schaffen. Doch die Ärzte sind ratlos, haben Noah eher in Verdacht, psychisch krank zu sein und verschreiben ihm – trotz drohender erheblicher Nebenwirkungen - Psychopharmaka. In ihrer Verzweiflung zieht die verzweifelte Mutter das Internet zu Rate und stößt dabei auf einen Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. Kann es wirklich sein, dass Noah all seine Darstellungen in einem früheren Leben wiederfahren sind? Eine wirklich spannende Ausgangsituation. Noahs Geschichte ist gleichwohl dramatisch und sehr berührend. Und nicht nur seine; auch Professor Andersons Schicksal hat mich nicht kalt gelassen. Der Aufbau der Geschichte ist ansprechend und lässt sich angenehm lesen. Mehrere Handlungsstränge werden nebeneinander erzählt, fügen sich aber schnell zusammen. Das Buch bietet außerdem eine gute Begründung dafür, was mit Noah vorgeht. Unabhängig, ob man an Wiedergeburt glaubt oder nicht, das Buch ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden. An einigen Stellen erscheint mir die Geschichte doch „zu dick aufgetragen“, aber auch das mag Geschmackssache sein. Mein Fazit ist daher überwiegend positiv.

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zutiefst beieindruckend – meine absolute Leseempfehlung!
von geheimerEichkater aus Essen am 14.10.2016

Janie, alleinerziehende Mutter des inzwischen 4-jährigen Noah, ist ratlos, wenn Noah Albträume hat, aus denen er weinend erwacht und dann zu seiner anderen Mama will. Erzählungen und Eigenheiten ihres Sohnes bereiten nicht nur ihr Sorgen; nach etlichen Vorfällen im Kindergarten und Gesprächen mit der Einrichtungsleitung spitzt sich die Situation... Janie, alleinerziehende Mutter des inzwischen 4-jährigen Noah, ist ratlos, wenn Noah Albträume hat, aus denen er weinend erwacht und dann zu seiner anderen Mama will. Erzählungen und Eigenheiten ihres Sohnes bereiten nicht nur ihr Sorgen; nach etlichen Vorfällen im Kindergarten und Gesprächen mit der Einrichtungsleitung spitzt sich die Situation zu: Um einer Meldung beim Jugendamt zu entgehen, verpflichtet sich Janie psychiatrische Hilfe zu suchen, und Noah darf bis auf weiteres den Kindergarten nicht mehr besuchen. Gegen die gestellte Diagnose von Schizophrenie oder Autismusstörung und das Verabreichen von Medikamenten mit starken Nebenwirkungen streubt sich Janie, recherchiert im Internet und entdeckt dort Arbeiten von Dr. Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht, nimmt Kontakt zu ihm auf. Gemeinsam versuchen sie anhand der Anhaltspunkte, die Noah erzählt, den Ort, die Mutter und die Familie zu finden, nach der Noah sich so sehr sehnt und die er als Thommy erlebt haben will.... Sharon Guskin hat mit „Noah will nach Hause“ einen zutiefst beeindruckenden Debutroman geschrieben - sehr spannend, dabei einfühlsam und bewegend. Mir gefällt ihr Erzählstil sehr; die kleinen, feinen gestreuten Elemente von medizinischem oder mythologischem Wissen, z.B. der Erwähnung, einzelne hätten vergessen, von Lethe zu trinken. Besonders ansprechend finde ich die vielen, kursiv gedruckten eingebundenen Fallbeispiele, Auszüge aus Dr. Tuckers Sachbuch „Life before Life: Children's Memoriesof Previous Lives“, denen jahrzehntelange Forschung zu Grunde liegt – und die diese fiktive Geschichte bereichern und abrunden. Das Thema der Wiedergeburt wurde sehr spannend aufgearbeitet, die Geschichte aus vielen Perspektiven betrachtet und erzählt ohne zum Schluß eine Frage offen zu lassen. Dabei wirkt alles sehr authentisch, die Personen sehr gut beschrieben und man hat beim Lesen nicht den Eindruck, ein esoterisches Buch zu lesen, sondern einen spannenden Roman, gespickt mit Hintergrundwissen und Kriminalfall, Thommys Tod, der gelöst werden will... Fazit: zutiefst beieindruckend – meine absolute Leseempfehlung!

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Tiefsinniger und berührender Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Hart bei Graz am 14.10.2016

Der Roman beginnt wie eine Liebesgeschichte. Mit viel Feingefühl erzählt die Autorin, wie Janie eine kurze Affäre mit einem Fremden erlebt und dabei ihr Sohn gezeugt wird. Die anfängliche Leichtigkeit weicht schnell einer verzweifelten Stimmung. Die Albträume von Janies Sohn Noah werden immer häufiger und eine lange Suche nach... Der Roman beginnt wie eine Liebesgeschichte. Mit viel Feingefühl erzählt die Autorin, wie Janie eine kurze Affäre mit einem Fremden erlebt und dabei ihr Sohn gezeugt wird. Die anfängliche Leichtigkeit weicht schnell einer verzweifelten Stimmung. Die Albträume von Janies Sohn Noah werden immer häufiger und eine lange Suche nach Antworten und Lösungen für Noahs Probleme beginnt. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Stimmung zu beschreiben. Man kann die zunehmende Hoffnungslosigkeit, Trauer, Freude sowie die Ängste gut mitfühlen. Das Thema Wiedergeburt wurde gut recherchiert und im Roman spannend umgesetzt. Besonders interessant sind die kurzen Berichte über reale Fälle von wiedergeborenen Kindern, die zwischen die Kapitel eingewoben wurden. Die Geschichte ist so mitreißend, dass es schwerfällt, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht der Hauptfiguren erzählt und dadurch kommen die Charaktere sehr gut zur Geltung. Das Thema und die hervorragende Umsetzung regen sehr zum Nachdenken an. Als Mutter eines Kleinkindes hatte ich beim Lesen einige Male Gänsehaut. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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Gibt es eine Wiedergeburt?
von leseratte1310 am 12.10.2016

Janie lässt sich im Urlaub auf eine Affäre ein. Nun ist sie alleinerziehende Mutter des 4jährigen Noah. Er ist ein auffälliges Kind. Er weiß Dinge, von denen Janie nicht weiß, woher er sie hat. Auch will er sich nicht waschen und baden. Im Kindergarten wird Janie dauern darauf angesprochen.... Janie lässt sich im Urlaub auf eine Affäre ein. Nun ist sie alleinerziehende Mutter des 4jährigen Noah. Er ist ein auffälliges Kind. Er weiß Dinge, von denen Janie nicht weiß, woher er sie hat. Auch will er sich nicht waschen und baden. Im Kindergarten wird Janie dauern darauf angesprochen. Dann gibt es auch noch Albträume. Noah erzählt dann von grausamen Dingen und schreit nach seiner Mutter. Wenn Jamie mal ausgehen will, was selten genug vorkommt, findet Noah immer wieder neue Möglichkeiten, um sie davon abzuhalten. Sie läuft von Arzt zu Arzt, aber niemand kann helfen. Da sie sich nicht mehr zu helfen weiß, sucht sie im Internat nach Rat. Dabei stößt sie auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. Mit ihm zusammen versucht sie herauszufinden, was mit Noah los ist. Die Geschichte ist angenehm und flüssig zu lesen. Mit der Thematik „Wiedergeburt und Reinkarnation“ kann ich eigentlich nicht viel anfangen. Aber von Anfang an hat mich die Geschichte gepackt. Ich konnte gut nachvollziehen, dass Jamie an ihre Grenzen stößt und verzweifelt ist. Der Professor wird gerade ein wenig aus der Bahn geworfen. Eine besondere Form der Demenz ist gerade diagnostiziert worden. Er möchte es sich noch einmal beweisen und ein Buch schreiben, damit sein Wissen und seine Erfahrung weiterlebt. Er nimmt sich also aus ziemlich eigennützigen Motiven dieses Falles an. So erfahren wir auch immer wieder von seinen früheren Fällen. Es dauert eine ganze Weile, bis sich herauskristallisiert, woher Noah kommt und vor allem, was ihm passiert ist bevor er wiedergeboren wurde. Es ist eine zu Herzen gehende Geschichte, die Sharon Guskin erzählt. Man verspürt die Verzweiflung von Mutter und Sohn. Die Geschichte ist spannend wie ein Thriller und lässt einen nachdenklich zurück.

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"Noah will nach Hause"... berührend, tiefsinnig, spannend!
von JamieRose am 11.10.2016

Meine Meinung Janie ist verzweifelt, sie ist Single und wünscht sich nichts mehr als endlich einen Mann kennen zu lernen und ein Kind zu bekommen. Als sie, nach einer flüchtigen Urlaubsbekanntschaft, schließlich Noah bekommt verzaubert der kleine Junge ihre Welt. Ihre Liebe zu ihm und ihre besondere Beziehung sind wunderbar... Meine Meinung Janie ist verzweifelt, sie ist Single und wünscht sich nichts mehr als endlich einen Mann kennen zu lernen und ein Kind zu bekommen. Als sie, nach einer flüchtigen Urlaubsbekanntschaft, schließlich Noah bekommt verzaubert der kleine Junge ihre Welt. Ihre Liebe zu ihm und ihre besondere Beziehung sind wunderbar liebevoll erzählt. Nach und nach jedoch zeigt Noah seltsame Verhaltensweisen. Er hat Alpträume, spricht über Dinge die er gar nicht kennen sollte und am haarsträubendsten: Er verlang immer wieder, Janie gegenüber, nach seiner Mutter. Doch Janie ist doch bei ihm? Was geht vor in Noah? Eine sehr bedrückende Situation. Janie hat ein wahnsinnig schlechtes Gefühl und Angst um Noah, also klappert sie einen ganzen Haufen Ärzte ab um festzustellen ob mit Noah etwas nicht stimmt. Doch niemand kann ihr eine Antwort geben, warum Noah sich so seltsam verhält. Bis sie Jerome Anderson trifft. Er ist Psychologieprofessor und hat sich einem ganz speziellen Thema gewidmet: Reinkarnation. Esoterik vs. Wissenschaft Reinkarnation ist ein sehr kontroverses Thema. Insbesondere greift Guskin das Thema der empirischen Reinkarnations-Forschung auf, wie sie Ian Stevenson ab den 1960er Jahren betrieben hat. Doch schlussendlich handelt es sich um Pseudowissenschaft und für Reinkarnation gibt es keine belegbaren Beweise. Nichtsdestotrotz ist dieses Thema in vielen Kulturen fest verankert. Reinkarnation geht immer mit Tod und Trauer einher. Wenn ein geliebter Mensch stirbt kann die Vorstellung, dass er wiedergeboren wird möglicherweise tröstlich sein. Sharon Guskin hat dieses Thema sehr sensibel und gefühlvoll aufgegriffen. Reinkarnation ist etwas, das für mich in den Bereich der Legenden und Mythen fällt, und auch die Protagonistin Janie war davon überzeugt, dass Reinkarnation ein Spukthema ist. Doch um ihres Sohns wegen öffnet sie sich dieser Möglichkeit. Es ist kein völlig abgedrehtes esoterisches Buch, das missionarisch Reinkarnation als Wahrheit verkauft, sondern es erzählt eine Geschichte über Liebe und Trauer und die wundervolle liebevolle Verbindung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. Professor Anderson selbst ist schwer krank, er lebt für seine Forschung, sei sie noch so kontrovers. Doch dann bekommt er eine schwere Diagnose und ist bald kaum noch in der Lage sein Buch zu beenden. Auch seine Geschichte ist sehr bewegend. Möchte er am Anfang noch mit allen Mitteln an seiner Forschung arbeiten, so ändert Noahs Fall, am Ende seines Lebens, noch einmal seine ganze Denkweise. Fazit Sharon Guskin greift in »Noah will nach Hause« ein sehr kontroverses, spirituelles Thema auf, die Reinkarnation, aber anstatt ein esoterisches Debakel zu veranstalten, strickt sie eine unglaublich liebevolle, nachdenkliche Geschichte, mit wenigen, aber sehr starken, Charakteren. Ich habe wenig erwartet von diesem Buch, eine nette Erzählung, aber bekommen habe ich eine unglaublich tiefsinnige, spannende und berührende Geschichte. Ein wahnsinnig gelungener Debütroman!

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Gibt es Wiedergeburt? Spannend und zum Nachdenken anregend!
von Funny aus Augsburg am 10.10.2016

"Noah will nach Hause" ist der gelungene Debütroman von Sharon Guskin. Noah ist ein kleiner vierjähriger Junge, dessen Verhalten seine alleinerziehende Mama Janie verzweifeln lässt. Der Kleine ist wirklich netter Junge, aber hat schlimme Albträume mit Atemnot und möchte immer wieder zu seiner Mama und nach Hause, obwohl er ja... "Noah will nach Hause" ist der gelungene Debütroman von Sharon Guskin. Noah ist ein kleiner vierjähriger Junge, dessen Verhalten seine alleinerziehende Mama Janie verzweifeln lässt. Der Kleine ist wirklich netter Junge, aber hat schlimme Albträume mit Atemnot und möchte immer wieder zu seiner Mama und nach Hause, obwohl er ja bei seiner Mutter ist. Auch weiss er bestimmte Dinge und erzählt Geschichten, die er nie erlebt hat und eigentlich nicht wissen kann. Sein auffälliges Verhalten führt auch zu Problemen mit der Kinderbetreuung. Nach einer langen Odysee bei verschiedensten Ärzten und Psychologen kontaktiert Janie in ihrer Not und Verzweiflung einen Psychologieprofessor, der sich mit dem Thema Wiedergeburt beschäftigt. Wird es der Mutter und dem Professor gelingen Noah zu helfen? Sharon Guskin gelingt es den Leser von Anfang an in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte von Noah und Janie ist sehr liebenswert geschrieben. Der Leser kann die Probleme der alleinerziehenden Janie wirklich nachvollziehen und leidet mit ihr und Noah regelrecht mit. Allgemein sind die Charkatere im Buch sehr glaubwürdig ausgearbeitet. Besonders an dem Buch ist, dass die Autorin Fallstudien über Wiedergeburt eingearbeitet hat. Diese sind wirklich faszinierend. Insgesamt hat mich das Buch wirklich mitgerissen, aber auch sehr nachdenklich gemacht. Ist Wiedergeburt wirklich möglich? Nach diesem Buch schließe ich sie zumindest nicht mehr aus.

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Ein Pageturner, der seinesgleichen sucht.
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 10.10.2016

Zum Inhalt Von jeher hat mich die Thematik Wiedergeburt interessiert. Janie bekommt nach einem One Night Stand ein Baby. Sie nennt den süßen, blonden Jungen Noah. Die allein erziehende Mutter weiß sich keinen Rat mehr. Noah hat Angst vor Wasser und lässt sich nicht baden. Mit Frischetücher wischt sie ihm seine... Zum Inhalt Von jeher hat mich die Thematik Wiedergeburt interessiert. Janie bekommt nach einem One Night Stand ein Baby. Sie nennt den süßen, blonden Jungen Noah. Die allein erziehende Mutter weiß sich keinen Rat mehr. Noah hat Angst vor Wasser und lässt sich nicht baden. Mit Frischetücher wischt sie ihm seine klebrigen Händchen ab. Noah riecht unangenehm. Jede Nacht hat er Albträume und schreit nach seiner Mama. Er will zu seiner richtigen Mama. Janie bekommt Probleme in Noahs Kindergarten. Sie wird verdächtigt, sie nicht richtig um Noah zu kümmern. In ihrer Not wendet sie sich an den Psychologieprofessor Jerome Anderson. Anderson beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Wiedergeburt. Janie weiß nicht, was sie von dem älteren Mann halten soll, dem oft die passenden Worte fehlen. Doch, was bleibt ihr übrig? Sie begibt sich mit Noah und Anderson auf eine abenteuerliche Reise. Meine Meinung Dieses Buch ist ein Pagetuner der seinesgleichen sucht. Die Geschichte packt einen von der ersten Silbe an. Ein süßer, kleiner Junge weiß Dinge, die er eigentlich noch gar nicht wissen kann. Ich war neugierig, was es mit Noahs panischer Angst vor Wasser auf sich hat. Das Wort Schizophrenie fiel im Zusammenhang mit Noah auch. Daran habe ich jedoch nicht geglaubt. Woher kennt ein kleiner Junge bestimmte Ausdrücke, die keiner in seiner Gegenwart gesagt hat? Woher nimmt ein so kleiner Knirps Wissen, über eine andere Stadt und Menschen? Besonders interessant fand ich die Fallbeispiele, die es wirklich in einem Buch gibt. Der vierjährige Noah geht einem ans Herz. Man möchte ihm helfen. Janie ist eine sympathische Frau, die alles für ihren Sohn in Kauf nimmt. Sie hat auf ihrer Suche Begegnungen, die sie manchmal überfordern. Zeitweise zweifelt sie an der Kompetenz des Professors. Reinkarnation ... gibt es die wirklich? Jerome Anderson arbeitet an seinem letzten Buch, welches von Wiedergeburt handelt. Er ist sich nicht sicher, ob er das Buch noch fertig stellen kann. Dem Witwer fehlen manchmal die Worte. Fazit Die Autorin hat mit einem wunderbaren Schreibstil eine fiktive Geschichte geschaffen. Doch, ist sie wirklich fiktiv? Ich möchte gerne glauben, das sie auch wahr sein könnte. Auf der Reise nach Noahs Mama begegnen wir interessanten Menschen. Der Psychologieprofessor hat ein schweres Päckchen zu tragen. Er sieht in Noah seinen letzten Fall, den er für sein Buch braucht. Jeder Fehlschlag nimmt ihn psychisch mit. Manchmal ist er sich nicht mehr sicher, ob er seine Handlungen noch verantworten kann. Menschliche Tragödien, Esoterik und ein Verbrechen haben mir spannende Lesestunden beschert. Ob mir das Ende gefallen hat. Nein, das Ende hat mich sehr traurig gemacht. Besonders erwähnenswert finde ich das Cover. Die Fenster in dem Haus leuchten. Irgendwo brennt für jeden ein Licht. Ich gratuliere Sharon Guskin zu ihrem grandiosen Debut. Danke. Mein Dank geht an Vorab lesen und Allegria-Ullstein-Verlag

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Spannend, vielschichtig , berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 07.10.2016

Janie , alleinerziehende Mutter, lebt mit ihrem 4-jährigen Sohn Noah in New York. Er ist eigentlich ein ganz normaler, aufgeweckter Junge, wenn da nicht seine ausgeprägte Wasserphobie, seine Aussagen über Dinge, die er nicht kennen kann, seine Albträume und sein immer wieder geäußerter Wunsch nach Hause zu seiner Mutter... Janie , alleinerziehende Mutter, lebt mit ihrem 4-jährigen Sohn Noah in New York. Er ist eigentlich ein ganz normaler, aufgeweckter Junge, wenn da nicht seine ausgeprägte Wasserphobie, seine Aussagen über Dinge, die er nicht kennen kann, seine Albträume und sein immer wieder geäußerter Wunsch nach Hause zu seiner Mutter zu wollen wären. Nach etlichen Arztbesuchen nimmt Janie in ihrer Verzweiflung Kontakt zu Prof. Anderson auf, der Erste der Noah nicht für schizophren hält. Dieser hat sich als Psychiater mit dem Phänomen der Wiedergeburt beschäftigt. Und auch wenn er sein eigenes Päckchen zu tragen hat versucht er zu helfen. Eine spannende Reise beginnt. Auch wenn es sich um einen fiktiven Roman handelt, so ist er gut recherchiert und verweist auf weitere belegte Fälle. Dieses vielschichtige Buch in seinem angenehmen, feinfühligen und flüssigen Schreibstil, mit seinen authentischen Charakteren ist bewegend aber auch tragisch. Ein Buch über Trauer, Glaube, Liebe und Hoffnung, das auch zum Nachdenken anregt. Kurz gesagt: ein Lesegenuss.

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nichts bleibt offen
von einer Kundin/einem Kunden aus Aldenhoven am 06.10.2016

Die alleinerziehende Mutter Janie sucht für ihren 4-jährigen Sohn Noah Hilfe. Er hat schlimme Alpträume , eine Wasserphobie und spricht immer wieder von Dingen, die er eigentlich gar nicht wissen dürfte. Und was sie am meisten erschüttert, er spricht immer wieder von seiner anderen Mutter. Sie lernt einen Psychologieprofessor kennen, der... Die alleinerziehende Mutter Janie sucht für ihren 4-jährigen Sohn Noah Hilfe. Er hat schlimme Alpträume , eine Wasserphobie und spricht immer wieder von Dingen, die er eigentlich gar nicht wissen dürfte. Und was sie am meisten erschüttert, er spricht immer wieder von seiner anderen Mutter. Sie lernt einen Psychologieprofessor kennen, der das Thema Wiedergeburt wissenschaftlich untersucht hat. Beide machen sich auf die Suche nach Noahs anderer Mutter . Die Hörbuchsprecherin übermittelt dem Hörer sehr gekonnt die jeweilige Stimmung des Buches. Emotionen wie Hilflosigkeit, Angst, Einsamkeit und Furcht werden genauso gut wiedergegeben wie die Spannung ,die der GEschichte anbestimmten Stellen inne wohnt . Das Erzähltempo paßt sich sehr gut der jeweilen TExtstelle an. Und auch die unterschiedlichen Charaktere werden gut durch die jeweilig genutzte Stimmlage unterschieden. Es handelt sich um die fiktive GEschichte eines kleinen Jungen, die aus verschiedenen Perspektiven wiedergegeben wird. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden . Ein esotherisches Thema von einem Wissenschaftler untersucht und mit konkreten Fällen belegt, wird unterhaltsam in eine sehr emotionale Erzählung eingebunden. Selbst wenn man dem Thema der Widergeburt skeptisch gegenübersteht , muß man der Geschichte aufmerksam folgen, weil sie einfach sehr glaubhaft angelegt ist. Die Krankheit des Professors und seine eigene schmerzliche VErgangenheit gibt dem Ganzen noch mehr GEwicht und verdichtet die Erzählung. Am Ende wird jeder Handlungsstrang aufgelöst und es bleibt keine Frage offen, die beim LEser zwischendurch aufgetaucht sein mag. Ein unterhaltsames Buch mit tiefbewegenden Elementen, das Fragen aufwirft, aber auch beantwortet.

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Fesselnd, interessant, tief berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Arnstorf am 02.10.2016

Das Buch „Noah will nach Hause“ von Sharon Guskin hat mich schon auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen. Das Cover ist wunderschön und geheimnisvoll gestaltet, der Titel weckt Interesse und spätestens der Klappentext macht große Neugierde nach der Geschichte, die dahinter steckt. Der Roman entwickelte sich zu... Das Buch „Noah will nach Hause“ von Sharon Guskin hat mich schon auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen. Das Cover ist wunderschön und geheimnisvoll gestaltet, der Titel weckt Interesse und spätestens der Klappentext macht große Neugierde nach der Geschichte, die dahinter steckt. Der Roman entwickelte sich zu etwas, das ich in der Intensität nicht erwartet hätte… Spannung. Bereits nach wenigen Seiten wurde die Geschichte spannend, diese Spannung baute sich immer weiter auf und hielt tatsächlich bis zum Ende an ohne wirklich abzureißen. Es gab immer wieder neue Erkenntnisse, die neue Spannung brachte, immer wieder Wendungen, die einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lässt. In der Hinsicht für mich viel besser als so mancher Krimi. Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen, ist in sich absolut stimmig und das Thema Wiedergeburt klasse umgesetzt. Interessant. Das Themas Wiedergeburt war auch ein Grund, warum mich des Buch sehr interessierte. Die ganze Geschichte baut auf diesem Thema auf bzw. beschäftigt sich ausschließlich damit und man erhält sehr viel Wissen darüber, was auch durch einige immer wieder dazwischen abgedruckte reale Fälle aus „Life before life“ von Dr. Jim B. Tucker verstärkt wird. Tief berührend. Nicht nur Noah hat mich tief berührt, seine Albträume und der Wunsch, nach Hause und zu seiner richtigen Mama zu wollen. Sondern auch die Gefühle aller anderer Personen im Roman waren so beschrieben, dass sie Mitten in`s Herz gingen. Die Angst von Janie, Noahs Mutter, was mit ihrem Sohn nicht stimmt. Dr. Jerome Anderson, der inzwischen alt ist, an Aphasie leidet, das Thema Wiedergeburt intensiv erforscht hat und mit einem letzten amerikanischen Fall endlich sein Buch darüber groß auf den Markt bringen möchte. Und die Personen, mit denen die drei in Kontakt kommen, auf der Suche nach Noahs früherem Leben… Der Roman ist eines der besten Bücher, das ich lange gelesen habe und es ist für mich definitiv fünf Sterne wert und ich werde es gerne weiter empfehlen.

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Tiefgreifende, berührende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Grasberg am 01.10.2016

Reinkarnation - Erinnerungen an ein anderes Leben. In der heutigen Zeit wird das Thema sehr kritisch beäugt. Ob es das nun gibt oder nicht, sei nun mal dahingestellt, interessant fand ich, wie die Autorin die Wiedergeburt verpackt hat. Inhalt: Janie gönnt sich ein paar Tage Urlaub in Trinidad. Dort lernt sie... Reinkarnation - Erinnerungen an ein anderes Leben. In der heutigen Zeit wird das Thema sehr kritisch beäugt. Ob es das nun gibt oder nicht, sei nun mal dahingestellt, interessant fand ich, wie die Autorin die Wiedergeburt verpackt hat. Inhalt: Janie gönnt sich ein paar Tage Urlaub in Trinidad. Dort lernt sie einen Urlaubsflirt kennen und kehrt schwanger wieder zurück. Ohne die wichtigsten Eckdaten des Kindsvaters notiert zu haben, zieht sie ihren Noah allein groß. Als er vier Jahre alt war, plagte sich der Kleine mit Albträumen herum. Er weint und verlangt immer nach seiner anderen Mama, was Janie schier in die Verzweiflung treibt. Nach unendlich vielen Arztbesuchen findet sie endlich den richtigen Psychologieprofessor Dr. Anderson, der sich bereits viele Jahre mit dem Phänomen Wiedergeburt auseinandersetzt. Die Sprecherin des Hörbuchs: Ulrike Hübschmann versteht es mit ihrer Stimme dramatische Stellen besonders passend vorzutragen, die Verzweiflung der Figuren unterschiedlich darzustellen, sodass das eigene Herz fast zerspringt, wenn gerade Noah so bitterlich weint und nach seiner Mama, nach seiner anderen Mama verlangt. Ich habe ihr gern zugehört, denn ich finde es gerade klasse, wenn ich backe, koche oder putze so genial mit einer spannenden Geschichte unterhalten zu werden. Mit Ulrike Hübschmann hat der Hörbuchverlag eine wirklich sehr passende Stimme gefunden, die so weich, so klar, so dramatisch und interessant zugleich vorlesen kann. Meine Gedanken: Janie ist die Mutter des vierjährigen Kindes Noah, doch er erwähnt immer wieder die unendliche Sehnsucht nach seiner anderen Mama, zu der er nach Hause möchte. Dabei kann er sich an einige Details erinnern, die Janie ihn nie vorgelebt hat, Dinge, die sie mit ihm zusammen nie erlebt hatte. Sie tat mir leid und ich fragte mich immer mehr, wer ihr da helfen soll! Ihren Schicksalsschlag hatte die Autorin so spannend verpackt, dass ich das Hörbuch am liebsten in eins durchgehört hätte. Allein, wie ich die Kommentare der Ärzte wegen Schizophrenie vernahm, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln, vor allem als dann ein Mann im weißen Kittel einem vierjährigen sogar Antibiotika verschreiben wollte, die alles andere als halfen. Die Autorin durchleuchtete die Thematik durch verschiedene Perspektiven. Sehr bewegend fand ich die Figur des Professors, der selbst gerade seine geliebte Frau verlor und zudem als dement diagnostiziert worden war. Ihm fehlten in so manch wichtigen Momenten die richtigen Worte, wobei es zu unvermeidbaren Komplikationen kam. Er glaubte fest an die Reinkarnation, denn er hatte in den Jahren zuvor diverse Fälle in Indien wissenschaftlich untersucht, belegt und dokumentiert. Auch in diesem Punkt kann ich nur Positives abgewinnen, denn diese Fälle wurden in diesem belletristischen Werk genau geschildert und auf tiefgreifende Art erzählt. Zwei Fälle gingen mir dabei gar nicht aus dem Kopf, als berichtet wurde, dass eine Frau starb, weil ihr der Reis immer angebrannt war. Oder ein Junge, der seiner Mutter berichtete, als er ihr Vater war, hatte er vielleicht mit ihr als seine Tochter geschimpft, aber niemals geschlagen. Realistisch wurden auch die anderen Figuren gezeichnet: Charlie, der Bruder aus Noahs vorigem Leben, der glaubte, dass er zu viel Drogen einnahm, weil er dem Gehörten kein Glauben schenken konnte. Oder der Vater, der sich nur schwer mit dem Thema auseinandersetzen konnte, in Janie und dem Professor Betrüger sah. Auch die Mutter, nach der sich Noah so sehr sehnte, wurde bewegend in Szene gesetzt. Man konnte direkt nachempfinden, wie es ihr in den gewissen Momenten gegangen sein muss. Fazit: Die fünf Sterne hat die Autorin schon allein deswegen verdient, da es sich um ein Debütroman handelt, in das sie viel Liebe zum Detail gesteckt hat. Sie nahm kein Blatt vor dem Mund und sprach offen esoterische Dinge an, die in Amerika - und auch in Europa - verpönt werden. Sie erfand darin einen Wissenschaftler, der das ganze glaubhafter, realistischer an den Leser führen konnte. Denn jeder weiß, dass es gerade in Indien einen festen Glauben an Reinkarnation gibt. Ich habe noch nie ein esoterisches, unterhaltendes Buch gelesen. Dieses hier erinnerte mich an einen Mix zwischen tiefgreifender Frauenliteratur und einem Krimi zugleich. Die Elemente des Krimis sind genauso darin verwoben worden wie auch der einer typischen femininen Geschichte.

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Zu Herzen gehende Geschichte über Reinkarnation
von einer Kundin/einem Kunden aus Schenefeld am 30.09.2016

Nach einem One-Night-Stand im Urlaub ist Janie Zimmerman schwanger und bekommt einen Jungen, Noah. Noah erweist sich schon früh als außergewöhnliches Kind, weiß Dinge, die ihm niemand beigebracht hat, er hat Alpträume, ruft nach seiner Mama und will nach Hause. Janie tut dies als Spinnereien eines sehr fantasievollen Jungen... Nach einem One-Night-Stand im Urlaub ist Janie Zimmerman schwanger und bekommt einen Jungen, Noah. Noah erweist sich schon früh als außergewöhnliches Kind, weiß Dinge, die ihm niemand beigebracht hat, er hat Alpträume, ruft nach seiner Mama und will nach Hause. Janie tut dies als Spinnereien eines sehr fantasievollen Jungen ab und fragt nicht weiter nach. Die Lage spitzt sich jedoch zu, als Noah vier Jahre alt ist, er will nicht mehr baden, schreit und weint viel und fragt ständig nach seiner „richtigen“ Mama. Janie begibt sich mit ihrem Sohn in Therapie, aber keiner kann ihr helfen. Ein Kinderpsychologe diagnostiziert gar Schizophrenie. Janie jedoch lehnt die Tabletten ab, die er ihr für Noah verschreibt, und bei ihren Recherchen stößt sie auf Dr. Jerry Anderson, der sich mit Kindern befasst, die Erinnerungen an ein vermeintlich früheres Leben haben und dies wissenschaftlich zu belegen versucht. Janie kontaktiert Dr. Anderson mehr aus Verzweiflung denn aus echter Überzeugung, und der Arzt, der unheilbar krank ist, verbeißt sich in seinen letzten Fall, um sein Lebenswerk zu Ende zu bringen. Zusammen begeben sie sich mit Noah auf eine Suche, die sowohl Janies als auch Dr. Andersons Einstellung und Wahrnehmung deutlich verändert und die sie oftmals an die Grenzen ihrer Belastbarkeit führt… Ein außergewöhnliches, zu Tränen rührendes und sehr nachhallendes Buch, das man nicht aus der Hand legen kann und das einem im Gedächtnis bleibt. Die Autorin hat einen ungewöhnlich flüssigen, eingängigen und emotionalen Schreibstil, der einen sofort fesselt, der dabei weitab davon ist schnulzig zu sein, gehoben, aber sehr gut zu lesen (großes Kompliment auch an die Übersetzerin, die daran sicherlich auch einen großen Anteil hat!). Ihre Charaktere werden sehr intensiv und emotional beschrieben, durch die verschiedenen Perspektiven erhält man sehr tiefe Einblicke in das Seelenleben nicht nur der beiden erwachsenen Hauptfiguren Janie und Dr. Anderson, sondern auch in die der vermeintlichen Nebenfiguren wie zum Beispiel Charlie, Denise oder Paul. Von wirklichen Nebenfiguren kann man in Wahrheit nicht sprechen, denn alle Charaktere spielen eine wichtige Rolle, sind sehr vielschichtig in ihrer Persönlichkeit und entwickeln sich auch deutlich während der Geschichte. Die Herangehensweise an dieses oft belächelte, eher „übersinnliche“ Thema finde ich sehr gelungen, die Autorin nähert sich dem Thema behutsam an, lässt mehrere Meinungen zu und verurteilt nicht. Sie lässt dem Leser Zeit sich darauf einzulassen und sich selbst eine Meinung zu bilden. Die Auszüge aus echten Studien, zum Beispiel von Jim B. Tucker, lassen erkennen, dass dieses Gebiet durchaus wissenschaftlich erforscht wird, und sie tun ihr Übriges, um sich mit dem Thema näher zu befassen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, am meisten natürlich aus Janies, mit der man von Anfang an mitfühlt. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr deutlich, sie zweifelt oft an sich als Mutter und an der Richtigkeit ihrer Entscheidungen, dennoch sind diese immer von ihrer überschäumenden Liebe zu Noah motiviert. Der Wunsch Noahs, seine andere, „richtige“ Mutter zu sehen, belastet sie sehr, und anfangs versucht sie dies zu verdrängen oder als Hirngespinst abzutun. Es spricht für sie und ihren Charakter, dass sie sich entgegen ihrer Überzeugung auf den Findungstrip einlässt, um Noah zu helfen. Nach ihren Reisen ist sie jedoch mit sich im Reinen, wohl auch dem geschuldet, dass sich Noahs Erinnerung mit dem Alter immer mehr reduzieren und ein „normales“ Leben möglich ist. Die Einstellung Janies spiegelt meines Erachtens die der größten Gruppe wider, die der Skeptiker, die sich ohne Not darüber keine größeren Gedanken macht. Wenn man dies aber tut und offen ist, kann man in dieser Überzeugung einen großen Trost finden. Sehr berührt hat mich Dr. Andersons Leben und Charakter, auf der einen Seite sein analytisches Denken, auf der anderen seine Liebe zu seiner verstorbenen Frau und Sohn über den Tod hinaus. Er geht voll in seiner Arbeit auf, versucht Reinkarnation wissenschaftlich zu belegen und nimmt dabei auch die Verachtung seiner Professorenkollegen in Kauf. Als er alleine ist, verbeißt er sich noch mehr in die Arbeit, bis die Diagnose Aphasie ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Nach und nach verliert er sein Sprachvermögen, vergisst Wörter, Namen, kann sich an immer weniger erinnern. Die Art und Weise, wie sein Leben endet, ist eine logische Konsequenz aus seiner Überzeugung und der Liebe zu seiner Frau, und Dr. Anderson kann dem Tod sogar mit wissenschaftlicher Neugier begegnen. Dies wird so einfühlsam beschrieben, dass der Tod tatsächlich seinen Schrecken verliert. Die Perspektivwechsel kamen mir manchmal recht abrupt vor, das lag daran, dass ich so intensiv in die vorangegangene Person eingetaucht war und mich nur schwer lösen konnte. Dann kam man aber wieder schnell in die neue Figur hinein, es wird sehr schnell klar, dass auch diese Person eine wichtige Rolle in Noahs Leben spielt. Man erfährt sehr viel über das Leben der Personen und kann so die Handlungen und Entscheidung sehr gut nachvollziehen. Alle berühren einen in irgendeiner Art und Weise und man zollt ihnen Respekt, wie sich selbst reflektieren und ihre Einstellung überdenken und letztlich ihr Leben meistern, wie etwa Paul, der mit seiner Schuld leben muss, oder Denise, die, ebenfalls entgegen ihrer Überzeugung, sich auf Noah einlässt, verzeihen kann und ihr Leben wieder in den Griff bekommt. Fazit: Ein Buch, das sich zu lesen lohnt! Obwohl thematisch heikel, wird es auch für Skeptiker zum echten Pageturner aufgrund des herrlichen Schreibstils, des fundierten Hintergrundwissens und der einfühlsamen, offenen Herangehensweise der Autorin. Ihre Charaktere sind stark und vielschichtig und zusammen mit der Geschichte hallt das Buch lange nach und zwingt zum Nachdenken. Vordergründig natürlich ein Buch über Reinkarnation, ist es vor allem ein Buch über die Liebe in allen Varianten, besonders die, die über den Tod hinausgeht. Übrigens finde ich auch das Cover sehr gelungen und einen echten Hingucker, das Haus scheint wirklich hell erleuchtet durch die gelbe Innenseite und wirkt sehr heimelig. Der deutsche Titel ist sehr treffend und einprägsam, der englische („The Forgetting Time“) erschloss sich mir leider nicht, aber das mag Muttersprachlern anders gehen. Ein sehr gelungenes Debüt von einer tollen Autorin mit hohem Wiedererkennungswert, von der wir hoffentlich noch mehr lesen werden!

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Wunderbar bewegend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gießen am 28.09.2016

In dem Buch "Noah will nach Hause" von Sharon Guskin geht es um eine alleinerziehende Mutter, welche sich liebevoll um Ihren kleinen Sohn Noah kümmert. Durch einen Urlaubsflirt wurde Janie schwanger, hat aber zu dem Vater keinen Kontakt mehr.... In dem Buch "Noah will nach Hause" von Sharon Guskin geht es um eine alleinerziehende Mutter, welche sich liebevoll um Ihren kleinen Sohn Noah kümmert. Durch einen Urlaubsflirt wurde Janie schwanger, hat aber zu dem Vater keinen Kontakt mehr. Seid sie denken kann hat ihr Sohn Albträume und schreit immer nach seiner Mutter, aber auch Angst das er ertränkt wird und vor dem Baden hat er. Durch mehrere aufeinanderfolgende Ereignisse, erkennt Janie, dass sie etwas ändern muss und mit Noah einen Arzt aufsuchen sollte, jedoch mit sehr wenig Erfolg. Das Cover lädt zum Lesen ein, mit seinen dunklen Farben und alles blau gehalten, bloß die ausgestanzten Fenster die Gelb leuchten verleihen dem Buch eine helle Farbe. Das Haus sieht aus wie ein Puppenhaus und obendrüber schweben Sterne und eine Wolke, mittendrin der Name des Buches. Alles ist in sich stimmig und ist aufeinander abgestimmt. Geschrieben ist das Buch aus der personalen Erzählperspektive und geht auch im Laufe der Geschichte auf mehrere Personen ein. Die Schreibweise ist sehr angenehm und der Text ist sehr einfach geschrieben. Es wird hierbei objektiv auf Personen eingegangen und nicht übertrieben, aber auch die Gefühle werden optimal dem Leser übermittelt. Das Thema welches sich auf das ganze Buch ausbreitet ist die "Wiedergeburt". Hierbei wird wissenschaftlich untersucht, ob es zusammenhänge zwischen lebenden Menschen mit verstorbenen Menschen gibt. Aber auch Verlust ist ein Unterthema des Buches, denn mit jeder Wiedergeburt stirbt irgendwo anders ein Mensch und geht in den Körper einer anderen Person, welche ein paar Monate oder Jahre später geboren wird. Der Aufbau der Geschichte ist fließend und hat über das gesamte Buch einen roten Faden. Zu Beginn wird über Janie berichtet, wie sie im Urlaub einen Mann kennen lernt und sich mit ihm anfreundet. Trotz das dieser verheiratet ist, lässt er sich auf eine Affäre mit Janie ein und als Folge entsteht der kleine Noah. Weiter erfährt man, wie sich Janie als alleinerziehnde Mutter ihren Aufgaben stellt und sich neben der Arbeit auch noch liebevoll um Noah kümmert. Noah wird zu Beginn als sehr schwieriger aber auch gleichzeitig liebevoller Sohn aufgezeigt. Durch dauerhafte Albträume und auch Probleme in seinem Kindergarten sucht sich Janie Hilfe bei einem Arzt, da ihr die Kindergärtnerin mitteilt, das er vielleicht an Schizophrenie leiden könnte. Nach mehreren Ärzten gibt sie schon fast die Hoffnung auf, bis sie auf Anderson trifft. Für mich ist hier der Wendepunkt der Geschichte, da durch ihn das Rätsel um Noah gelöst wird. Um nicht mehr zu verraten gehe ich noch auf das Ende ein. Hier ist ein stimmiges und abschließendes Ende, welches zum Teil tragisch aber auch schön endet. Man erfährt, dass es Noah besser geht und Anderson ein Buch veröffentlicht hat. Da ich im Aufbau mehrere Personen genannt habe, gehe ich nun auf einzelne Personen in dem Buch ein. Insgesamt ist die Geschichte um drei Familien gewebt. Angefangen mit Jerome Anderson, auch genannt Jerry oder Anderson. Er ist ein Wissenschaftler, welcher sich mit dem Phänomen der Wiedergeburt beschäftigt und versucht, Leute zusammenzuführen. Verheiratet war er mit Sheila, welche aber gestorben ist, dass Ereignis hat ihn aus der Bahn geworfen und noch oft denkt er an sie. Zu Beginn erfährt man über ihn, dass er an Aphasie erkrankt ist. Aphasie ist eine Krankheit, welche das Sprachzentrum des Gehirns angreift und man wichtige Dinge verlernt oder auch vergisst. So kann man im Verlaufe der Krankheit immer schlechter sprechen, aber man vergisst auch Wörter und in schweren Fällen wird irgendwann die Motorik des Menschlichens Skeletts beeinträchtigt. Die zweite Familie besteht aus Janie und Noah. Noah ist wie schon mehrfach erwähnt der Sohn von Janie, er ist vier Jahre alt und hat eine zweite Persönlichkeit wie man im Laufe des Buches erfährt, denn er spricht immer von einer "Mama", damit ist aber nicht Janie gemeint und er kann sich daran erinnern, dass er ertrunken ist. Die dritte Familie besteht aus Denise, Charlie und Tommy. Tommy ist älter wie sein Bruder Charlie aber durch ein Unglück verstorben. Denise, die Mutter der beiden, hat nach dem Tod von Tommy alles aufgegeben und hofft Tommy noch zu finden, da zu Anfangszeit und zu Beginn des Buches noch nicht feststeht, dass er wirklich gestorben ist. Eine weitere wichtige Figur ist Paul, auch bekannt als Pauly. Beziehungen bestehen zwischen Janie und Anderson, welchen sie bittet, dass er sich um ihren Sohn kümmert und herausfindet was ihm fehlt. Im Laufe des Buches erfährt man außerdem von einer Beziehung zwischen Noah und Tommy, welches sein seltsames Verhalten erklärt. Was man zum Schluss noch zu dem Buch sagen kann ist, dass dieses Buch mit keinen Klischees spielt. Hier ist alles Real erzählt und auch Themen die schwerer zu verstehen sind werden einfach und plausibel erklärt. Mir hat das Buch echt super gefallen und ich fand es wunderbar wie einfach so schwere Themen behandelt wurden.

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noah will nach hause klasse buch super story
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 26.09.2016

ich konnte das buch einfach nicht weg legen echt klasse buch sehr toll geschrieben flüssig detailiert und das nicht zu detaliert. die stpry jani wird von ein urlaubsflirt schwanger und zieht ihren sohn dan alleine auf. noah ihr sohn sagt immr wieder er will anch haus er will zu... ich konnte das buch einfach nicht weg legen echt klasse buch sehr toll geschrieben flüssig detailiert und das nicht zu detaliert. die stpry jani wird von ein urlaubsflirt schwanger und zieht ihren sohn dan alleine auf. noah ihr sohn sagt immr wieder er will anch haus er will zu seiner mama zudem hat er panische angs vor wasser und immer wieder alüträume. irgendwann ist seine mutter an ihre grenzen und holt sich rat bei diversen ärtzen irgendwann kommt sie im Internet auf jemanden und das Abenteuer fängt an. gibt es re-inkanation? wurde noah wieder geboren? Das buch wurde sehr leicht zu verstehen geschrieben ist meiner Meinung nach nicht zu lang aber kürzer dürfte es auch nicht sein. Nach den buch musste ich wirklich erstmal überlegen und nachdenken ob sowas den gibt? es regt einen dazu an darüber nach zudenken =)

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