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Nur die Liebe fehlt

Von Depression nach der Geburt und Müttern, die ihr Glück erst finden mussten

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Ein Baby zu bekommen, ist das größte Glück. So die Erwartung. Doch zehn bis zwanzig Prozent aller Mütter geraten nach der Geburt in eine schwere Krise, die sogenannte postpartale Depression. Liebevolle Gefühle für ihr Kind bleiben aus, Traurigkeit, Ängste, Aggressionen und Schuldgefühle bestimmen den Tag. Hinzu kommt oft das Unverständnis von Familie und Freunden. In diesem Buch erzählt die Journalistin Petra Wiegers die bewegenden Geschichten von vier Frauen, die nach einem - zum Teil sehr schweren - Leidensweg durch die Depression wieder Lebensmut und Liebe für ihr Kind gefunden haben. Die Psychiaterin Susanne Simen ordnet die Geschichten in einen therapeutischen Kontext ein. Ein Buch, das aufklärt, berührt und Mut macht
Portrait
PETRA WIEGERS ist Journalistin, Autorin, Filmemacherin und Moderatorin. Sie arbeitet für Arte und den Bayerischen Rundfunk, dort unter anderem für die Sendung »quer«. Zum Thema postpartale Depression hat sie einen Dokumentarfilm (Mein fremdes Kind – Wenn Müttern die Liebe fehlt) gedreht, der in der ARD und den dritten Programmen ausgestrahlt wurde. Sie lebt mit ihrer Familie in München
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8436-0698-1
Verlag Patmos-Verlag
Maße (L/B/H) 221/139/20 mm
Gewicht 282
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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sehr offener, informativer Umgang mit einem Tabu-Thema
von geheimerEichkater aus Essen am 02.11.2016

Petra Wiegers hat sich intensiv mit dem Thema der postpartalen Depression auseinandergesetzt und in diesem Buch vier Fallbeispiel-Geschichten erzählt, die auf tatsächlichen Begegnungen mit betroffenen Frauen beruhen und aufzeigen, dass es jede Frau treffen kann, quer durch die gesellschaftlichen Schichten. Die vier Frauen berichten von ihren inneren Konflikten, ihrer... Petra Wiegers hat sich intensiv mit dem Thema der postpartalen Depression auseinandergesetzt und in diesem Buch vier Fallbeispiel-Geschichten erzählt, die auf tatsächlichen Begegnungen mit betroffenen Frauen beruhen und aufzeigen, dass es jede Frau treffen kann, quer durch die gesellschaftlichen Schichten. Die vier Frauen berichten von ihren inneren Konflikten, ihrer Überforderung, ihrer Traurigkeit, ihren Schulgefühlen, ihren Ängsten , Aggressionen, wie sich die Situation in ihrer Familie verändert hat und welchen Weg mit Hilfsangeboten sie gegangen sind. Jede dieser Geschichten kommentiert die Psychaterin Susanne Simen aus psychotherapeutischer Sicht, stellt am Ende des Buches Behandlungsmöglichkeiten, Rahmenbedingungen, Hilfs- und Unterstützerangebote vor. Auf der letzten Seitebefinden sich Angaben mit Notfall-Hotlines, links und Informationen. Petra Wiegers ist es gelungen, in diesem Buch anschaulich und sehr gut nachvollziehbar über das Tabuthema der postpartalen Depression informieren und klarzustellen, dass es jede Frau treffen kann und der Partner und die Familie oft mitleidet und ebenfalls erkrankt. Interessant fand ich die Ausführungen über eine erhöhte Anfälligkeit, wenn schon die Mutter / die Eltern an Depressionen litten. Dieses Buch zeigt, wie wichtig es ist, mit dem Mythos der perfekten Mutter aufzuräumen, die selbstverständlich auch ihr eigenes Wohlergehen beachten muß. Gut gefallen hat mir auch, wie offen berichtet wurde und wie ermutigend aufgezeigt wird, dass es einen Weg aus dieser Krankheit gibt, welche Lösungswege und Hilfsangebote es gibt.Auch für Nichtbetroffene finde ich das Buch, das sich bei einer Stärke von 175 Seiten flüssig und zügig lesen läßt, sehr interessant; es hilft zu verstehen und holt dieses wichtige Thema aus einer Tabuzone.

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Tabuthema
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 23.09.2016

Endlich ein Buch, das sich dem Tabuthema der postpartalen Depression ohne Scheu nähert und einen nah an die Gefühlswelt der Betroffenen heranführt. Es werden fiktive Geschichten von Frauen mit postpartaler Depression erzählt, die offenbar nach intensiver Recherche bei Betroffenen entstanden sind. Die Autorin hat mit ihren Schilderungen voll ins Schwarze... Endlich ein Buch, das sich dem Tabuthema der postpartalen Depression ohne Scheu nähert und einen nah an die Gefühlswelt der Betroffenen heranführt. Es werden fiktive Geschichten von Frauen mit postpartaler Depression erzählt, die offenbar nach intensiver Recherche bei Betroffenen entstanden sind. Die Autorin hat mit ihren Schilderungen voll ins Schwarze getroffen. Es gibt Ratgeber und Sachbücher zum Thema, aber Erzählungen, die die Qualen der Frauen und im Übrigen auch der Männer, so genau und einfühlsam beschreiben, habe ich noch nicht gelesen. So erschütternd die Geschichten sind, so sehr kann man doch auch Hoffnung schöpfen, weil es mit professioneller Hilfe auch wieder besser werden wird. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich für das Thema postpartale Depression interessiert, der die Krankheit selbst hatte oder verstehen will, was bei einem Betroffenen, den man vielleicht kennt, passiert ist. Man kriecht quasi in die Haut von Mavie, Sarah, Charlotte und Isabel und versteht so viel mehr über die Krankheit. Gerade auch als Mann und Angehöriger. Und man merkt, man ist nicht allein, mit dieser in der Öffentlichkeit so tot geschwiegenen Krankheit. Sehr hilfreich ist auch die medizinische Einordnung der einzelnen Geschichten durch eine Ärztin. Toll!!!

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