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Oben ist es still

Roman. Ausgezeichnet mit dem International IMPAC Dublin Literary Award 2010

(16)
Helmer van Wonderen räumt auf. Er verfrachtet seinen bettlägerigen Vater ins Obergeschoß des alten Bauernhauses, entrümpelt das Erdgeschoss, streicht die Wände und schafft neue Möbel an. Das Gemälde mit den schwarzen Schafen, die Fotografien von Mutter und die alte Standuhr kommen nach oben, alle Pflanzen, die blühen können, auf den Misthaufen. Und da Vater ihm nicht den Gefallen tut, einfach zu verschwinden, sich von einem Windstoß hinwegfegen zu lassen oder wenigstens zu sterben, richtet der Sohn sein Leben unten neu ein. Doch die ländliche Ruhe währt nicht lang, denn Helmers Neffe Henk, der pubertierende Sohn seines verstorbenen Zwillingsbruders, soll bei seinem Onkel das Arbeiten lernen …
Genau in der Beobachtung von Mensch und Natur, subtil in der Anspielung und von zärtlicher Skurrilität, entwickelt Bakkers trockener, lakonischer Erzählstil von der ersten Seite an einen unwiderstehlichen Sog.
Rezension
"Bakkers eindringliche Zwillingsbrüder-Story ist zweifelsohne einer der Höhepunkte des Bücherherbstes."
Profil, Wien
Portrait
Gerbrand Bakker, 1962 in Wieringerwaard geboren, studierte niederländische Sprach- und Literaturwissenschaft in Amsterdam, arbeitete als Übersetzer von Untertiteln und ist Diplomgärtner. Er ist Autor eines etymologischen Wörterbuchs der niederländischen Sprache und des Jugendromans Birnbäume blühen weiß (Patmos 2004). Sein Debütroman Oben ist es still wurde u. a. mit dem hochdotierten IMPAC Dublin Literary Award ausgezeichnet und in fast 20 Ländern veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 315
Erscheinungsdatum 25.01.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46142-6
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 215/140/30 mm
Gewicht 332
Originaltitel Boven is het stil, 2006
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 82.229
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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„Wie man aus seiner selbstgewählten Einsamkeit entfliehen kann“

Elvira Sperling, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Ein Mann verbannt seinen ungeliebten, bettlägerigen Vater ins Obergeschoß des Bauernhauses und versucht sein Leben neu, ohne seinen Vater,einzurichten, indem er alles entsorgt, was an ihn erinnert. Vor Jahren mußte er, der lieber Literatur studieren wollte, den Bauernhof übernehmen, da der vom Vater bevorzugte Bruder bei einem Unfall Ein Mann verbannt seinen ungeliebten, bettlägerigen Vater ins Obergeschoß des Bauernhauses und versucht sein Leben neu, ohne seinen Vater,einzurichten, indem er alles entsorgt, was an ihn erinnert. Vor Jahren mußte er, der lieber Literatur studieren wollte, den Bauernhof übernehmen, da der vom Vater bevorzugte Bruder bei einem Unfall ums Leben kam. Als sich die Frau seines Bruders bei ihm meldet, holen ihn alle seine ungelebten Träume ein.
Dieses Buch ist eine wunderbar melancholische und doch voller stillem Humor erzählte Geschichte über Träume, Lebenspläne und Einsamkeit.

„Grossartige niederländische Literatur ... “

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Da dachte man, nach Connie Palmen, Leon de Winter und Maarten t'Hart könne nicht mehr viel kommen, und dann kam Helmer van Wonderen bzw. Gerbrand Bakker. "Oben ist es still" ist ein so schön erzähltes, zunächst sehr hart und pragmatisch geschriebenes Buch mit den kleinen Szenen eines Miteinanderlebens zweier Generationen. Teil sehr Da dachte man, nach Connie Palmen, Leon de Winter und Maarten t'Hart könne nicht mehr viel kommen, und dann kam Helmer van Wonderen bzw. Gerbrand Bakker. "Oben ist es still" ist ein so schön erzähltes, zunächst sehr hart und pragmatisch geschriebenes Buch mit den kleinen Szenen eines Miteinanderlebens zweier Generationen. Teil sehr beklemmend, dennoch so sensibel geschrieben, so verständig, man möchte Helmer immer sagen: es wird gut.
Die Geschichte? Es gibt zwei Brüder (Helmer und Henk) und der Lieblingssohn Henk wird mit 19 Jahren Opfer eines Unfalls. Helmer muss aus der Stadt zurück aufs Land und den Hof des Vaters betreiben. Es taucht auch Riet auf, die Verlobte des verstorbenen Henk, die nach Jahrzehnten den Hof wieder aufsucht, in welchem Helmer den kranken und bettlägerigen Vater ins erste Stockwerk verfrachtet und es sich selber im Erdgeschoss gemütlich gemacht hat.

„Bakker, Oben ist es still“

Annette Faber, Thalia-Buchhandlung Bonn

Bei "Oben ist es still" von G. Bakker handelt es sich um ein eigenwilliges, sehr gelungenes Buch.

Der Roman handelt von einem Mann Mitte fünfzig, der nach dem Tod seines Zwillingsbruders dessen Rolle einnehmen musste und darauf wartet, dass sein Vater stirbt, damit er sein eigenes Leben beginnen kann.

Beim Lesen hat mich die schlichte,
Bei "Oben ist es still" von G. Bakker handelt es sich um ein eigenwilliges, sehr gelungenes Buch.

Der Roman handelt von einem Mann Mitte fünfzig, der nach dem Tod seines Zwillingsbruders dessen Rolle einnehmen musste und darauf wartet, dass sein Vater stirbt, damit er sein eigenes Leben beginnen kann.

Beim Lesen hat mich die schlichte, spröde, lakonische-ironische Sprache in ihren Bann gezogen und begeistert.

Wer gerne "Genazino" liest, der wird auch "Bakker" mögen.

„Oben ist es still“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Der 55-jährige Bauer Helmer van Wonderen räumt auf.
Lakonisch, fast emotionslos erzählt Gerbrand Bakker die Geschichte von Helmer, der mit 25 Jahren seinen Zwillingsbruder Henk verlor. Henk hatte sich damals in Riet verliebt und Riet war es auch, die den Unfallwagen fuhr, in dem Henk starb. Henk war es, der den Bauernhof des lieblosen
Der 55-jährige Bauer Helmer van Wonderen räumt auf.
Lakonisch, fast emotionslos erzählt Gerbrand Bakker die Geschichte von Helmer, der mit 25 Jahren seinen Zwillingsbruder Henk verlor. Henk hatte sich damals in Riet verliebt und Riet war es auch, die den Unfallwagen fuhr, in dem Henk starb. Henk war es, der den Bauernhof des lieblosen und strengen Vaters übernehmen sollte, denn er war es, der die Tiere liebte, der längst schon zur Tat schritt, während Helmer noch nachdachte.
Helmer, der in Amsterdam Sprach- und Literaturwissenschaften studierte, kehrte nicht mehr an die Universität zurück und wurde Bauer.
Nun, nach 30 Jahren, räumt Helmer auf. Zuerst schafft er den kranken, bettlägerigen Vater in das erste Obergeschoss des Bauernhauses, schmeißt die alten Möbel raus, kauft neue. Er streicht Wände, Böden, Türen. Richtet sein Leben neu ein.
Bis ein Brief von Riet eintrifft.....
Ein Roman, der tief berührt, auch amüsiert – großartig!

„Oben ist es still“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Helmer van Wonderen ist Bauer wider Willen.
Nach dreißig Jahren räumt er mit seinem Leben auf. Er schafft seinen pflegebedürftigen Vater ins obere Stockwerk und mit ihm Bilder und Erinnerungen an früher. Unten richtet er sich neu ein, doch seine ungelebten Träume kann er nicht so enfach verbannen.
Als ein unerwarteter Gast auf seinen
Helmer van Wonderen ist Bauer wider Willen.
Nach dreißig Jahren räumt er mit seinem Leben auf. Er schafft seinen pflegebedürftigen Vater ins obere Stockwerk und mit ihm Bilder und Erinnerungen an früher. Unten richtet er sich neu ein, doch seine ungelebten Träume kann er nicht so enfach verbannen.
Als ein unerwarteter Gast auf seinen Hof zieht, wird er mit der Vergangenheit konfrontiert.... .
Ein wunderschöner Roman! Melancholisch und auch komisch.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein ruhiges nachdenklich stimmendes Buch. Ein ruhiges nachdenklich stimmendes Buch.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Wie herzlos kann man sein? Andererseits…
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2011

Den bettlägerigen Vater ins Obergeschoß verbannen – und alles, was an ihn erinnert gleich dazu. Nur die Träume bleiben… Als Bauer wider Willen ist Helmers Leben reich an Arbeit und arm an Abwechslung. Die Einsamkeit erträgt er, indem er der Natur viel Aufmerksamkeit schenkt und schon eine Nebelkrähe kann ihn... Den bettlägerigen Vater ins Obergeschoß verbannen – und alles, was an ihn erinnert gleich dazu. Nur die Träume bleiben… Als Bauer wider Willen ist Helmers Leben reich an Arbeit und arm an Abwechslung. Die Einsamkeit erträgt er, indem er der Natur viel Aufmerksamkeit schenkt und schon eine Nebelkrähe kann ihn aus der Fassung bringen. Der Umgang mit dem Vater da "oben" ist irritierend. Noch. Sobald man Zugang zu Helmers Erinnerungen erhält, sieht die Sache schon ein wenig anders aus…

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3 0
Oben ist es still
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2010

Eine Vater-Sohn Beziehung. Nachdem Helmer´s Zwillingsbruder stirbt, wird Helmer gezwungen den Familienbauernhof zu übernehmen und darf so sein Literaturstudium nicht beenden. Der Autor beschreibt das Leben in Einsamkeit mit einem Blick für Details und mit beeindruckender Seelenruhe. Großartig! Ein absolutes Lieblingsbuch von mir.

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1 0
Vater Sohn
von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2010

Gerbrand Bakker hat hier einen Roman vorgelegt, der, in einer klaren Sprache eine Vater – Sohn Beziehung beschreibt. Helmer steckt seinen bettlägerigen Vater ins Obergeschoß. Er streicht die Wände neu, schafft die alten Möbel zum Vater hinauf und die Pflanzen wirft er auf den Misthaufen. Am Anfang hat mich die... Gerbrand Bakker hat hier einen Roman vorgelegt, der, in einer klaren Sprache eine Vater – Sohn Beziehung beschreibt. Helmer steckt seinen bettlägerigen Vater ins Obergeschoß. Er streicht die Wände neu, schafft die alten Möbel zum Vater hinauf und die Pflanzen wirft er auf den Misthaufen. Am Anfang hat mich die entschlossene Haltung des Sohnes befremdet. Man kann nicht einfach mit seinem Vater so umgehen. Nach und nach zeichnet aber der Autor ein klares Bild einer Beziehung, einer Vergangenheit. Ein tyrannischer und despotischer Vater, eine sanfte melancholische Liebesbeziehung, werden in lakonischer und manchesmal mit skurriler Sprache gezeichnet. Zu viel möchte ich nicht verraten. Man lernt Helmers Vorgehensweise immer besser verstehen. In seiner Einfachheit und Klarheit, in der Monotonie des Alltags, ein hervorragendes Buch.

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1 0
Vater-Sohn-Beziehung
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2010

Ein wortkarger Bauer, der von seinem Vater gegen seinen Willen zum Bauern gemacht wurde und dadurch alle seine Lebensträume und Wünsche verlor. Als sein Vater bettlägerig wird, verfrachtet er Ihn nach „oben“. Der Roman erzählt in berührender, ehrlicher Art, eine gestörte Vater-Sohn Beziehung. Das Buch ist spannend und zieht einem mit sparsamen... Ein wortkarger Bauer, der von seinem Vater gegen seinen Willen zum Bauern gemacht wurde und dadurch alle seine Lebensträume und Wünsche verlor. Als sein Vater bettlägerig wird, verfrachtet er Ihn nach „oben“. Der Roman erzählt in berührender, ehrlicher Art, eine gestörte Vater-Sohn Beziehung. Das Buch ist spannend und zieht einem mit sparsamen Worten in den Bann.

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1 0
Geheimnisvolle Stille
von Karin Baldermann aus Wagnersche/ Innsbruck am 17.02.2011

Helmer, Bauer wider Willen,verändert sein Leben. Er verfrachtet seinen bettlägerigen Vater ins Obergeschoß, streicht Dielen, Fenster... und schafft neue Möbel an. Er richtet sein Leben neu ein. Seine ungelebten Träume kann er jedoch nicht so leicht entsorgen. Als er eines Tages unerwartet Post erhält, brechen sich Erinnerungen Bahn.... Man ... Helmer, Bauer wider Willen,verändert sein Leben. Er verfrachtet seinen bettlägerigen Vater ins Obergeschoß, streicht Dielen, Fenster... und schafft neue Möbel an. Er richtet sein Leben neu ein. Seine ungelebten Träume kann er jedoch nicht so leicht entsorgen. Als er eines Tages unerwartet Post erhält, brechen sich Erinnerungen Bahn.... Man wird von Anfang an,gefesselt von dieser leisen, melancholischen Sprache, wie die Landschaft, in die der Bauernhof eingebettet ist. Dieses wunderbare Buch steckt voller Tragik und Komik des Lebens, ein unwiderstehlicher Sog.

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Oben ist es still
von Elvira Schulz aus Ahrensfelde am 08.04.2010

Mir 25 Jahren verliert Helmer seinen Zwillingsbruder Henk bei einem Unfall. Nach dem Willen des Vaters sollte dieser später den Bauernhof übernehmen. Denn Henk war praktisch veranlagt, Helmer eher ein Denker, der Literatur studierte. Helmer wird nun von heute auf morgen Bauer, der Vater will es so. Mit Mitte... Mir 25 Jahren verliert Helmer seinen Zwillingsbruder Henk bei einem Unfall. Nach dem Willen des Vaters sollte dieser später den Bauernhof übernehmen. Denn Henk war praktisch veranlagt, Helmer eher ein Denker, der Literatur studierte. Helmer wird nun von heute auf morgen Bauer, der Vater will es so. Mit Mitte 50 beschließt Helmer aufzuräumen. Er entrümpelt das Erdgeschoß; alles was er nicht mehr sehen will (alte Möbel und Bilder) und seinen jetzt pflegebedürftigen Vater schafft er nach oben. Alles läuft nach Plan, bis ein Brief von Henks damalieger Freundin Riet eintrifft. Ein nachdenklicher, mit leisem Humor geschriebener Roman, einfach schön.

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Toll
von K. Voß aus Limburg am 07.03.2010

Ein ganz wunderbarer Roman über einen Mann,der sein Leben für die Familie aufgab und plötzlich mit Mitte 50 beschließt um- und aufzuräumen... Die Konflikte in der Familie und die verlorenen Träume von Helmer werden in einer ruhigen aber wahnsinnig ausdrucksstarken Sprache aufgearbeitet. Ein super Tip für Leser von Genanzino... Ein ganz wunderbarer Roman über einen Mann,der sein Leben für die Familie aufgab und plötzlich mit Mitte 50 beschließt um- und aufzuräumen... Die Konflikte in der Familie und die verlorenen Träume von Helmer werden in einer ruhigen aber wahnsinnig ausdrucksstarken Sprache aufgearbeitet. Ein super Tip für Leser von Genanzino und Per Petterson, die sich nochmal so richtig in einem Buch verlieren möchten...

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Vater-Sohn-Geschichte
von Ute Faserl aus Innsbruck, Wagnersche am 15.02.2011

Die Weite und Stille der Landschaft scheint sich auf die Menschen zu übertragen. Zögerlich erfahren wir von ihrem Innenleben. Jahre vergehen in vorgegebenen Bahnen, ohne Aufruhr, bis eines Tages……

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Scheinbar ruhiges Landleben
von Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 09.03.2010

Geschichten über das ländliche und bäuerliche Leben finde ich faszinierend, weil sie oft wie Berichte aus einer verschwindenden Welt erscheinen. So auch die Geschichte des Bauers Helmer van Wonderen, auch wenn ihm sein Alltag sicher allzu real erscheint: Vor Jahren hat er sein Literaturstudium aufgegeben, um den väterlichen Hof... Geschichten über das ländliche und bäuerliche Leben finde ich faszinierend, weil sie oft wie Berichte aus einer verschwindenden Welt erscheinen. So auch die Geschichte des Bauers Helmer van Wonderen, auch wenn ihm sein Alltag sicher allzu real erscheint: Vor Jahren hat er sein Literaturstudium aufgegeben, um den väterlichen Hof zu übernehmen, und steht nun täglich früh auf, um die Tiere zu versorgen. Entspannung findet er bei gelegentlichen Gesprächen mit der Nachbarin und ihren Söhnen sowie bei seinen Eseln, die er nicht aus wirtschaftlichem Nutzen, sondern nur aus Freude gekauft hat. Was er am liebsten vergessen würde: Seinen Vater, den er ins obere Stockwerk verbannt hat und nur mehr mit dem Nötigsten versorgt. Körperlich ist er zwar ans Bett gefesselt, aber natürlich ist er im Hintergrund des Denkens von Helmer trotzdem immer präsent. Der Mikrokosmos von Helmers Welt bricht schließlich auf, als Riet, die frühere Freundin seine schon lange verstorbenen Bruders, ihm ihren halbwüchsigen Sohn zum Arbeiten schickt. Zwischen dem Jungen und dem Älteren fallen wenig Worte, trotzdem spürt man, dass die Beziehung bei jedem von ihnen eine Entwicklung in Gang setzt, die schließlich dazu führt, dass es zwischen Vater und Sohn doch noch zu einem versöhnlichen Ende kommt. Helmer ist - zumindest bis zu einem gewissen Punkt der Geschichte - ein einsamer Mensch, und sein Leben auf dem Land wird gewiss nicht idealisiert. Trotzdem entfaltet seine Geschichte inmitten der flachen holländischen Landschaft, beschrieben mit karger, schnörkelloser Sprache, einen eigenen Reiz, sodass man sich manchmal fast selber in diese stille, langsame Umgebung wünschen würde.

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Bakker, Oben ist es still
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 26.01.2010

Helmer lebt mit seinem alten Vater alleine auf einem Bauernhof in den Niederlanden. Eines Tages beschließt er, seinen Vater auf den Dachboden "wegzuräumen" und im Rest des Hauses sein Leben zu leben. Ein Buch, das mit seinem ruhigen Erzählton mich immer mehr in die Geschichte hinein zieht. Am Anfang... Helmer lebt mit seinem alten Vater alleine auf einem Bauernhof in den Niederlanden. Eines Tages beschließt er, seinen Vater auf den Dachboden "wegzuräumen" und im Rest des Hauses sein Leben zu leben. Ein Buch, das mit seinem ruhigen Erzählton mich immer mehr in die Geschichte hinein zieht. Am Anfang mir leichtes Unbehagen verursacht (um Gottes Willen, wohin geht diese Geschichte bloß?!), das ziemlich schnell der reinen Lesefreude weicht und am Ende im puren Entzücken mündet.

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Sehr enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 27.01.2014

Für mich war das Buch mehr als enttäuschend. Wenig Handlung und diese ohne jeglichen Tiefgang. Themen werden angerissen, aber der kurze Spannungsaufbau wird durch ein plötzliches Ende der Erzählung vernichtet. Das Buch war für mich von Anfang bis Ende eine zähe Angelegenheit, nur wegen des Irrglaubens meinerseits dass da... Für mich war das Buch mehr als enttäuschend. Wenig Handlung und diese ohne jeglichen Tiefgang. Themen werden angerissen, aber der kurze Spannungsaufbau wird durch ein plötzliches Ende der Erzählung vernichtet. Das Buch war für mich von Anfang bis Ende eine zähe Angelegenheit, nur wegen des Irrglaubens meinerseits dass da ja doch noch was kommen muss, bin ich bis zum Schluss gekommen. Fazit: Nicht empfehlenswert!

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