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Oberwasser / Kommissar Jennerwein Bd.4

Alpenkrimi. Originalausgabe

(47)

Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall
Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach ihm sucht. Während er mit seinem bewährten Team offiziell einem Wilderer nachstellt, forscht er in Gumpen und Schluchten nach dem Vermissten. Derweil erzählen die Einheimischen düstere Legenden von Flößern, die einst das Wildwasser in eine Höhle sog, ein neugieriger Numismatiker entdeckt kryptische Zeichen auf einer alten Goldmünze, und ein Scharfschütze lauert am Bergbach. Kommissar Jennerwein gerät beinahe ins Strudeln…

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 02.04.12
Oberwasser beweist endgültig: Jörg Maurer spielt in der gleichen Liga wie das Autorenduo Volker Klüpfel-Michael Kobr und Rita Falk. Jörg Maurers Bücher überzeugen mit viel Krimi und einem schelmischen Humor, den kann man auf jeder Seite wieder finden kann. Bei Jörg Maurer steht stimmungsvolle bayerische Krimikomödien-Action auf dem Programm. Wer schon Fönlage, Hochsaison und Niedertracht gut fand wird auch den neuen Krimi vollauf gut finden. In Oberwasser erfahren wir u. a. endlich, dass eine Leberkässemmel ein Luxusartikel ist, und auch so besteuert werde muss, und Maurer interpretiert ein klassisches Musikstück neu und urwüchsig. Oberwasser überzeugt mit einem Showdown, der sich mit allen Wildbachwassern gewaschen hat.
Portrait

Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und wurde als Autor und Kabarettist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kabarettpreis der Stadt München, dem Agatha-Christie-Krimi-Preis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Publikumskrimipreis MIMI und dem Radio-Bremen-Krimipreis 2013.

Literaturpreise:

Kabarettpreis der Stadt München (2005), Agatha-Christie-Krimi-Preis (2006 und 2007), Ernst-Hoferichter-Preis (2012), Publikumskrimipreis MIMI (2012), Radio-Bremen-Krimipreis 2013

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 395
Erscheinungsdatum 23.02.2012
Serie Kommissar Jennerwein 4
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18895-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/32 mm
Gewicht 349
Auflage 5
Verkaufsrang 15.384
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ein neuer Fall für Kommissar Jennerwein“

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Diesmal umtreibt Kommissar Jennerwein und sein Team ein verzwickter Fall:zwei BKA-Männer wurden verschleppt. Da es sich dabei um einen geheimen Fall handelt, der absolutes Stillschweigen erfordert, inszenieren die Polizisten ein fingiertes Verbrechen, bei dem sie einem vermeintlichen Wilderer hinterher jagen. Jörg Maurer wäre nicht Diesmal umtreibt Kommissar Jennerwein und sein Team ein verzwickter Fall:zwei BKA-Männer wurden verschleppt. Da es sich dabei um einen geheimen Fall handelt, der absolutes Stillschweigen erfordert, inszenieren die Polizisten ein fingiertes Verbrechen, bei dem sie einem vermeintlichen Wilderer hinterher jagen. Jörg Maurer wäre nicht er selbst, wenn er seine Protagonisten nicht wie gewohnt skurrilen Situationen aussetzen würde. Abermals ein spannendes Werk vom Meister des humorvollen Alpenkrimi

„Bissig!“

Viola Dams, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Die einen lieben Herrn Maurer, die anderen Leser wissen nichts mit ihm anzufangen. Ich gehöre zur ersten Gruppe und freue mich über jeden neuen Titel wie ein kleines Kind. Und auch diesmal ist ihm ein kleines skuriles Meisterwerk gelungen.
In seinem vierten Buch tendiert er sogar sehr in Richtung des britischen Krimis, in denen es
Die einen lieben Herrn Maurer, die anderen Leser wissen nichts mit ihm anzufangen. Ich gehöre zur ersten Gruppe und freue mich über jeden neuen Titel wie ein kleines Kind. Und auch diesmal ist ihm ein kleines skuriles Meisterwerk gelungen.
In seinem vierten Buch tendiert er sogar sehr in Richtung des britischen Krimis, in denen es oft die vielen kleinen Nebenhandlungen und der bissige Humor sind, die einen Fall richtig abrunden. Das knallende Finale ist aber dann zum Schluss wieder völlig Maurers Stil.

„Wie wunderbar urkomisch schreibt dieser Bestseller-Sprachfuchs denn“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Während das organisierte Verbrechen den Kurort bedroht, verschwinden verdeckte BKA-Ermittler der Operation Werdenfels. Da ein Maulwurf in den eigenen Reihen vermutet wird, inszeniert das Jennerwein-Team ein Wildererdrama, um ins Spiel zu kommen. Weitere belebende Elemente sind die vollkommen unbefahrbare, ordentlich tobende Höllentalklamm, Während das organisierte Verbrechen den Kurort bedroht, verschwinden verdeckte BKA-Ermittler der Operation Werdenfels. Da ein Maulwurf in den eigenen Reihen vermutet wird, inszeniert das Jennerwein-Team ein Wildererdrama, um ins Spiel zu kommen. Weitere belebende Elemente sind die vollkommen unbefahrbare, ordentlich tobende Höllentalklamm, der König der reibungsbehafteten Strömungsvorgänge, ein nicht allseits beliebter Gemeinderat mit hervorragenden Drähten und Kontakten auf allen politischen Ebenen sowie Bonnie und Clyde, wiedergekehrt als reumütiges Bestatterehepaar. Fazit: Gerade hinter Geranien lauert das Grauen.

„Bitte mehr!“

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Jörg Maurer ist Krimi-Kabarettist , und dies merkt man in jedem Satz des Buches.Urkomisch, mit leichten Seitenhieben auf das Genre
"Regionalkrimi"- eine herrlich
schräge Geschichte. Bitte noch ganz viel mehr davon!
Jörg Maurer ist Krimi-Kabarettist , und dies merkt man in jedem Satz des Buches.Urkomisch, mit leichten Seitenhieben auf das Genre
"Regionalkrimi"- eine herrlich
schräge Geschichte. Bitte noch ganz viel mehr davon!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Spannender Alpenkrimi mit einer sympathischen Hauptfigur :-) Spannender Alpenkrimi mit einer sympathischen Hauptfigur :-)

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Spannender Alpenkrimi !! Spannender Alpenkrimi !!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Wie immer wird man hier bestens unterhalten. Viel Witz und Spannung. Wie immer wird man hier bestens unterhalten. Viel Witz und Spannung.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
10
25
4
4
4

Jennerwein die 4te
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2012

In seinem nunmehr vierten Fall bekommt es Kommissar Jennerwein mit dem Verschwinden von zwei BKA-Leuten zu tun. Diese haben, zusammen mit einigen Kollegen, eine verdeckte Ermittlung im Ort laufen. Dies darf jedoch nicht bekannt werden, nicht einmal Teilen der örtlichen Polizei. Jennerwein und seine Leute beschließen einen „Scheinfall“ zu... In seinem nunmehr vierten Fall bekommt es Kommissar Jennerwein mit dem Verschwinden von zwei BKA-Leuten zu tun. Diese haben, zusammen mit einigen Kollegen, eine verdeckte Ermittlung im Ort laufen. Dies darf jedoch nicht bekannt werden, nicht einmal Teilen der örtlichen Polizei. Jennerwein und seine Leute beschließen einen „Scheinfall“ zu erfinden, um die Öffentlichkeit auf ein anderes Thema zu lenken. Sie kommen auf die skurrile Idee einen Wilderer ein Verbrechen ausführen zu lassen, um die allgemeine Aufmerksamkeit auf ein anderes Thema zu lenken. Als hätte Jennerweins Mannschaft nicht schon genug Arbeit, erscheint unerwartet das Ehepaar Graßegger, die Jennerwein einst aus seiner Heimat vertrieben hat. Die ehemaligen Besttatungsunternehmer Graßegger hatten bereits in der Vergangenheit Ärger mit Jennerwein. Mit viel Witz und, zum Teil, sehr abgründigem Humor schafft es Jörg Maurer, auch im vierten Teil der Jennerwein-Krimis den Leser für die Region Garmisch-Partenkirchen zu begeistern. Wirklich lesenswert! Da die Romane eine vorlaufende Geschichte haben, empfehle ich diese in der chronologisch richtigen Reihenfolge zu lesen!

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Oberwasser - Kielwasser
von Calaming am 22.03.2012

ch bin sozusagen Kriminalhauptkommissar-Hubertus-Jennerwein-Quereinsteiger. Die ersten drei Fälle kenne ich nicht. NOCH nicht! Ich habe das Buch als ebook aus der Bücherei gelesen. Dieser vierte Regionalkrimi, "Oberwasser", von Jörg Maurer, spielt in einem alpenländischen Kurort, ist im Fischer Verlag als Taschenbuch erschienen und hat 400 Seiten. . Zum Inhalt: Das Team um Jennerwein... ch bin sozusagen Kriminalhauptkommissar-Hubertus-Jennerwein-Quereinsteiger. Die ersten drei Fälle kenne ich nicht. NOCH nicht! Ich habe das Buch als ebook aus der Bücherei gelesen. Dieser vierte Regionalkrimi, "Oberwasser", von Jörg Maurer, spielt in einem alpenländischen Kurort, ist im Fischer Verlag als Taschenbuch erschienen und hat 400 Seiten. . Zum Inhalt: Das Team um Jennerwein muss diesmal verdeckt ermitteln. Sie sollen zwei verschwundene BKA-Beamte finden und zwar schnell! Einer der beiden BKAs ist zudem ein Sandkastenspezi vom Polizeioberrat Dr. Rosenberger. Jennerwein denkt sich also ein Wildererdrama aus und ermittelt offiziell nach dem Wilderer, wobei er natürlich mit seinem Team inoffiziell nach den Vermissten sucht. "Oberwasser" war von Kapitel 1 bis Kapitel 70, bzw. letztes Kapitel Kielwasser einfach nur super unterhaltend. Das Buch ist spannend, mit Sprachwitz geschrieben, ein wenig skurril, witzig, vor allem aber auch lehrreich was Land und Leute betrifft und kommt dabei ohne blutrünstige Bilder aus. Bayerische Mundart und Bräuche sind auch mit eingeflossen, waren aber nicht störend, gefühlt war man während des Lesens mitten im schönen Voralbenland. Parallel zum Hauptstrang, das Team Jennerwein macht sich auf die Suche nach dem "Wilderer", werden in den jeweiligen Nebensträngen eigene interessante Geschichten erzählt, die sich ungefähr nach der Hälfte des Romans geschickt mit dem Hauptstrang verflechten. Einfach ein Verkettung von Geschehnissen die am Ende ihre Auflösung erfahren. Besonders spannend fand ich hierbei die Geschichte mit der seltenen, antiken Münze, die der Abiturient Oliver Krapf im Urlaub gefunden hat und die ihn in Jennerweins Kurort führt. Lustig auch der Briefverkehr zwischen dem POM Hölleisen und dem Leiter der Abteilung Versorgung, Himpsel. Beide machen sich einen Riesenspaß aus dem doch "ernsten" Briefwechsel, den sie nur aus Eigennutz führen. Volle Punktzahl und begeisterte Leseempfehlung von mir.

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Oberwasser - Kielwasser
von Calaming am 22.03.2012

Ich bin sozusagen Kriminalhauptkommissar-Hubertus-Jennerwein-Quereinsteiger. Die ersten drei Fälle kenne ich nicht. NOCH nicht! Ich habe das Buch als ebook aus der Bücherei gelesen. Dieser vierte Regionalkrimi, "Oberwasser", von Jörg Maurer, spielt in einem alpenländischen Kurort, ist im Fischer Verlag als Taschenbuch erschienen und hat 400 Seiten. Zum Inhalt: Das Team um Jennerwein... Ich bin sozusagen Kriminalhauptkommissar-Hubertus-Jennerwein-Quereinsteiger. Die ersten drei Fälle kenne ich nicht. NOCH nicht! Ich habe das Buch als ebook aus der Bücherei gelesen. Dieser vierte Regionalkrimi, "Oberwasser", von Jörg Maurer, spielt in einem alpenländischen Kurort, ist im Fischer Verlag als Taschenbuch erschienen und hat 400 Seiten. Zum Inhalt: Das Team um Jennerwein muss diesmal verdeckt ermitteln. Sie sollen zwei verschwundene BKA-Beamte finden und zwar schnell! Einer der beiden BKAs ist zudem ein Sandkastenspezi vom Polizeioberrat Dr. Rosenberger. Jennerwein denkt sich also ein Wildererdrama aus und ermittelt offiziell nach dem Wilderer, wobei er natürlich mit seinem Team inoffiziell nach den Vermissten sucht. "Oberwasser" war von Kapitel 1 bis Kapitel 70, bzw. letztes Kapitel Kielwasser einfach nur super unterhaltend. Das Buch ist spannend, mit Sprachwitz geschrieben, ein wenig skurril, witzig, vor allem aber auch lehrreich was Land und Leute betrifft und kommt dabei ohne blutrünstige Bilder aus. Bayerische Mundart und Bräuche sind auch mit eingeflossen, waren aber nicht störend, gefühlt war man während des Lesens mitten im schönen Voralbenland. Parallel zum Hauptstrang, das Team Jennerwein macht sich auf die Suche nach dem "Wilderer", werden in den jeweiligen Nebensträngen eigene interessante Geschichten erzählt, die sich ungefähr nach der Hälfte des Romans geschickt mit dem Hauptstrang verflechten. Einfach ein Verkettung von Geschehnissen die am Ende ihre Auflösung erfahren. Besonders spannend fand ich hierbei die Geschichte mit der seltenen, antiken Münze, die der Abiturient Oliver Krapf im Urlaub gefunden hat und die ihn in Jennerweins Kurort führt. Lustig auch der Briefverkehr zwischen dem POM Hölleisen und dem Leiter der Abteilung Versorgung, Himpsel. Beide machen sich einen Riesenspaß aus dem doch "ernsten" Briefwechsel, den sie nur aus Eigennutz führen. Volle Punktzahl und begeisterte Leseempfehlung von mir.

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ok
von einer Kundin/einem Kunden aus Lüneburg am 30.03.2012

Geballte Ladung Kriminalität im süddeutschen Raum - gottseidank gibt es Hubertus Jennerwein und sein Team, lauter liebe Bekannte. Die Scheinidylle der trachten- und schmalznudellastigen Gemeinde bekommt wieder grobe Risse, scheint doch eine kriminelle Organisation die Gegend als Operationsfeld für Verschwindibus-Aktionen zu verwenden, gegen die die Mafia "ein Veranstalter von... Geballte Ladung Kriminalität im süddeutschen Raum - gottseidank gibt es Hubertus Jennerwein und sein Team, lauter liebe Bekannte. Die Scheinidylle der trachten- und schmalznudellastigen Gemeinde bekommt wieder grobe Risse, scheint doch eine kriminelle Organisation die Gegend als Operationsfeld für Verschwindibus-Aktionen zu verwenden, gegen die die Mafia "ein Veranstalter von Kindergeburtstagen" ist. Der Leser wird diesmal lange hingehalten, die Krimihandlung kommt etwas ruckelig in Fahrt, was man vom Schreibstil nicht behaupten kann. Jörg Maurer ist in Hochform, das Lesen ein kabarettistischer Genuss, dieses Mal eher garniert mit einem, nein - mehreren mega-skurrilen Verbrechen, die sich jedoch unerwartet intensiv zu einem Höhenpunkt verdichten. Hochleistungskajaks, jodelnde Wilderer, ominöse Münzfunde in Nordafrika - auf einmal geht es rund oder vielmehr - mörderisch abwärts durch die Höllentalklamm. Jennerwein und seine Mitarbeiter fallen nicht aus der Rolle, im mittlerweile vierten Alpenkrimi sind ihre Charakter profiliert und sie handeln erwartungsgemäß, der Zusammenhalt im Team ist sympathisch. Und läuft endlich was zwischen Jennerwein und der Polizeipsychologin Maria? Jörg Maurer - bitte weiter so, ich freue mich jetzt schon auf den (hoffentlich) nächsten

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Oberwasser - Kielwasser
von Calaming am 22.03.2012

Ich bin sozusagen Kriminalhauptkommissar-Hubertus-Jennerwein-Quereinsteiger. Die ersten drei Fälle kenne ich nicht. NOCH nicht! Ich habe das Buch als ebook aus der Bücherei gelesen. Dieser vierte Regionalkrimi, "Oberwasser", von Jörg Maurer, spielt in einem alpenländischen Kurort, ist im Fischer Verlag als Taschenbuch erschienen und hat 400 Seiten. Zum Inhalt: Das Team um Jennerwein... Ich bin sozusagen Kriminalhauptkommissar-Hubertus-Jennerwein-Quereinsteiger. Die ersten drei Fälle kenne ich nicht. NOCH nicht! Ich habe das Buch als ebook aus der Bücherei gelesen. Dieser vierte Regionalkrimi, "Oberwasser", von Jörg Maurer, spielt in einem alpenländischen Kurort, ist im Fischer Verlag als Taschenbuch erschienen und hat 400 Seiten. Zum Inhalt: Das Team um Jennerwein muss diesmal verdeckt ermitteln. Sie sollen zwei verschwundene BKA-Beamte finden und zwar schnell! Einer der beiden BKAs ist zudem ein Sandkastenspezi vom Polizeioberrat Dr. Rosenberger. Jennerwein denkt sich also ein Wildererdrama aus und ermittelt offiziell nach dem Wilderer, wobei er natürlich mit seinem Team inoffiziell nach den Vermissten sucht. "Oberwasser" war von Kapitel 1 bis Kapitel 70, bzw. letztes Kapitel Kielwasser einfach nur super unterhaltend. Das Buch ist spannend, mit Sprachwitz geschrieben, ein wenig skurril, witzig, vor allem aber auch lehrreich was Land und Leute betrifft und kommt dabei ohne blutrünstige Bilder aus. Bayerische Mundart und Bräuche sind auch mit eingeflossen, waren aber nicht störend, gefühlt war man während des Lesens mitten im schönen Voralbenland. Parallel zum Hauptstrang, das Team Jennerwein macht sich auf die Suche nach dem "Wilderer", werden in den jeweiligen Nebensträngen eigene interessante Geschichten erzählt, die sich ungefähr nach der Hälfte des Romans geschickt mit dem Hauptstrang verflechten. Einfach ein Verkettung von Geschehnissen die am Ende ihre Auflösung erfahren. Besonders spannend fand ich hierbei die Geschichte mit der seltenen, antiken Münze, die der Abiturient Oliver Krapf im Urlaub gefunden hat und die ihn in Jennerweins Kurort führt. Lustig auch der Briefverkehr zwischen dem POM Hölleisen und dem Leiter der Abteilung Versorgung, Himpsel. Beide machen sich einen Riesenspaß aus dem doch "ernsten" Briefwechsel, den sie nur aus Eigennutz führen. Volle Punktzahl und begeisterte Leseempfehlung von mir.

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Ich habe „Oberwasser“ …....
von Melanie Enns aus L. am 17.03.2012

.... gelesen und das Fazit was ich daraus schließe ist folgendes: Das Buch nimmt uns mit mitten in die Alpen mit seiner wunderbaren Natur, seinen urigen Bewohnern, die sich untereinander alle zu kennen scheinen, echt bayrischen Genüssen und einem Fall, der es in sich hat! Es hat ein klein wenig... .... gelesen und das Fazit was ich daraus schließe ist folgendes: Das Buch nimmt uns mit mitten in die Alpen mit seiner wunderbaren Natur, seinen urigen Bewohnern, die sich untereinander alle zu kennen scheinen, echt bayrischen Genüssen und einem Fall, der es in sich hat! Es hat ein klein wenig gedauert, bis ich mit dem Krimi warm wurde. Das Cover ist recht urig und so ist auch der Krimi. Die vielen Handlungsstränge am Anfang verwirren und man fragt sich, wo der Zusammenhang besteht und wann alles zusammengefügt wird. Was hat das eine mit dem anderen zu tun und was ist letztendlich die Botschaft? Das Buch ist der 4. Fall des Kommissar Jennerwein und man braucht keine Vorkenntnisse zu den anderen Krimis, denn dieses ist komplett in sich abgeschlossen und keine Hommage auf die anderen Fällen, dennoch würde es nicht schaden auch die anderen Bände zu lesen, einfach um den Kommissar besser kennen zu lernen. Die Orte sind sehr bildlich beschrieben und die Alpenluft, die hier zwar erfüllt ist von einem Fall, den es zu lösen gilt, lässt sich förmlich erschnuppern. Hier herrscht eine recht bildliche Sprache, die man mag oder ebne nicht. Ich hatte doch starke Zweifel, die sich GsD in Luft auflösten. Dem Autor ist ein wirklich spritzig, witzig und ansprechender Roman gelungen, den es zu lesen lohnt. Für mich der erste Roman, aber so wie es scheint, werde ich auch: Föhnlage, Hochsaison oder Niedertracht lesen wollen, denn ich fand den Krimi wirklich ansprechend. Ich bin einfach neugierig, ob sich die Krimis ähneln und wenn ich sie z.B ausleihen kann, werde ich mich noch einmal in die Alpen begeben wollen. In einem Alpenkrimi wird nicht immer nur bayrisch geredet, aber das werdet ihr selbst herausfinden, wetten? Eigentlich redet nur das Schnäuzelchen bayrisch, aber nicht so, das man es nicht verstehen könnte. Schnäuzelchen spielt eine tragende Rolle in dem Fall und was wirklich albern klingt ist eine raffinierte Taktik um die Leute im Dorf auf eine falsche Fährte zu lenken. Hier wird einiges an Handlungssträngen geboten und wer dran bleibt, hat einen Fall, der es in sich hat. Lasst euch einfach überraschen! Auch wenn sich der Anfang eher zäh gestaltet haben wir hinterher einen Fall gelöst und dabei einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit riskiert. Manches war lang und zäh und ich dachte erst, ich breche ab, mich packt es nicht, aber ich garantiere euch, wenn ihr dem Buch eine Chance gibt, wird auch euch der Alpenkrimi begeistern. Von mir eine Leseempfehlung!

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Von Dattelbergern, Schmalznudeln und Ratschkatln ...
von Marine-Katrine am 07.03.2012

Wieder einmal ist ein idyllischer Kurort im Werdenfelser Land das Ziel krimineller Geschehnisse. Ein Wilderer, der einen Jäger erschießt und sich danach in Luft auflöst?! Ein klarer Fall für Kommissar Jennerwein und sein Team. Aber halt! Wieso konzentriert sich die komplette Mordkomission auf diesen eher unspektakulären Fall und wieso... Wieder einmal ist ein idyllischer Kurort im Werdenfelser Land das Ziel krimineller Geschehnisse. Ein Wilderer, der einen Jäger erschießt und sich danach in Luft auflöst?! Ein klarer Fall für Kommissar Jennerwein und sein Team. Aber halt! Wieso konzentriert sich die komplette Mordkomission auf diesen eher unspektakulären Fall und wieso finden die Profis selbst nach tagelanger, intensiver Suche nicht den kleinsten Hinweis? Da muss doch etwas faul sein im Loisachtal. Tatsächlich hat General Dattelberger seine Finger im Spiel; der Wilderer ist nur eine Finte, die von der strenggeheimen Suche nach zwei vermissten BKA-Ermittlern ablenken soll. Kein einfaches Unterfangen für Jennerweins Team, das es mit unterschiedlichsten Herausforderungen zu tun bekommt. Die Ermittlungen gestalten sich nicht nur polizeilich äußerst interessant; auch sprachlich ist jede einzelne Seite ein Genuss. Eine geballte Ladung Humor, gepaart mit vielen Wortwitzen und Anspielungen und einer Prise Zynismus. Typisch Jörg Maurer halt. Ob der Fall an sich dabei immer logisch und realitätsnah ist, ist eine andere Frage, über die man sich beim Lesen jedoch keine Gedanken macht. Zu gefesselt ist man von anderen Dingen. Die Spannung kommt zwar erst nach und nach auf, aber spätestens ab der Hälfte des Buches will man es gar nicht mehr aus der Hand legen! Anfangs sorgen die vielen verschiedenen Handlungsstränge (und teilweise auch die Sprache) noch für reichlich Verwirrung. Man muss sich, wie bei den ersten Büchern der Reihe, erst langsam eingewöhnen, bevor man es hemmungslos genießen kann. Die Ermittler sind vielen Lesern bereits aus den vorherigen Büchern bekannt und inzwischen hat man schon eine gewisse Beziehung zu ihnen entwickelt. Jeder von ihnen ist ein Unikat, das man einfach lieb haben muss. Das gemeine Volk, sprich die nicht immer ganz unschuldigen, aber für die Region typischen und untypischen Kurortbewohner, verleihen der Handlung ihren ganz eigenen, besonderen Charme. Ob durch Schmalznudeln, die dorfeigenen Ratschkatln oder die Höllentalklamm, Lust diesem Örtchen mit dem Bindestrich einen Besuch abzustatten bekommt man beim Lesen allemal. Alles in allem in würdiger vierter Teil einer grandiosen Regionalkrimi-Reihe, die man langsam, aber dafür umso heftiger zu lieben lernt und irgendwann nicht mehr Missen möchte. Hoffentlich gibt es bald Lesenachschub, ohne dass dabei irgendwas gedattelbergert wird! ;-)

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Er ist wieder unterwegs...
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 05.03.2012

Jennerwein kann es nicht lassen.Nun soll er am Fuss der Zugspitze,im Werdenfelser Land einen verschwundenen Beamten vom BKA suchen,aber dabei nicht auffallen.Flugs inszeniert er mit seinen nimmermüden Kollegen ein Abwechslungsmanöver der Extraklasse.Wilderer-Romantik und Mafia treffen aufeinander.Auch das herzige Bestatterpaar aus dem letzten Band taucht wieder auf.Skurril,witzig und beinahe englischer... Jennerwein kann es nicht lassen.Nun soll er am Fuss der Zugspitze,im Werdenfelser Land einen verschwundenen Beamten vom BKA suchen,aber dabei nicht auffallen.Flugs inszeniert er mit seinen nimmermüden Kollegen ein Abwechslungsmanöver der Extraklasse.Wilderer-Romantik und Mafia treffen aufeinander.Auch das herzige Bestatterpaar aus dem letzten Band taucht wieder auf.Skurril,witzig und beinahe englischer Humor.Einfach Spitzenklasse.

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Oberwasser
von seemann am 01.04.2012

Jennerwein und sein Ermittlungsteam machen sich bei ihrem neuesten Fall auf die Suche nach zwei verschwundenen BKA-Agenten, die in geheimer Mission unterwegs waren. Dabei müssen sie möglichst unauffällig bleiben um die laufenden Ermittlungen nicht zu stören. Unter einem Vorwand ermitteln sie verdeckt nach den beiden. Zunächst tappen sie im... Jennerwein und sein Ermittlungsteam machen sich bei ihrem neuesten Fall auf die Suche nach zwei verschwundenen BKA-Agenten, die in geheimer Mission unterwegs waren. Dabei müssen sie möglichst unauffällig bleiben um die laufenden Ermittlungen nicht zu stören. Unter einem Vorwand ermitteln sie verdeckt nach den beiden. Zunächst tappen sie im Dunkeln und laufen falschen Fährten hinterher, doch ausgerechnet alte kriminelle Bekannte liefern den entscheidenen Hinweis, der sie weiterbringt. Aber nicht nur Jennerwein verfolgt die Verbrecher, sondern auch diverse außenstehende Personen kommen ihnen versehentlich auf die Spur - einfach herrlich. Hat man die diveren Erzählstränge erst einmal voreinandergebracht, eröffnet sich dem Leser ein spannender Krimi, der viele niveauvolle Pointen und Anspielungen aufweist. Ein wirklich gelungener Roman.

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Oberwasser
von seemann am 01.04.2012

Jennerwein und sein Ermittlungsteam machen sich bei ihrem neuesten Fall auf die Suche nach zwei verschwundenen BKA-Agenten, die in geheimer Mission unterwegs waren. Dabei müssen sie möglichst unauffällig bleiben um die laufenden Ermittlungen nicht zu stören. Unter einem Vorwand ermitteln sie verdeckt nach den beiden. Zunächst tappen sie im... Jennerwein und sein Ermittlungsteam machen sich bei ihrem neuesten Fall auf die Suche nach zwei verschwundenen BKA-Agenten, die in geheimer Mission unterwegs waren. Dabei müssen sie möglichst unauffällig bleiben um die laufenden Ermittlungen nicht zu stören. Unter einem Vorwand ermitteln sie verdeckt nach den beiden. Zunächst tappen sie im Dunkeln und laufen falschen Fährten hinterher, doch ausgerechnet alte kriminelle Bekannte liefern den entscheidenen Hinweis, der sie weiterbringt. Aber nicht nur Jennerwein verfolgt die Verbrecher, sondern auch diverse außenstehende Personen kommen ihnen versehentlich auf die Spur - einfach herrlich. Hat man die diveren Erzählstränge erst einmal voreinandergebracht, eröffnet sich dem Leser ein spannender Krimi, der viele niveauvolle Pointen und Anspielungen aufweist. Ein wirklich gelungener Roman.

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Lesefreude par excellence
von babblebird aus Albbruck am 31.03.2012

Vorab: Wer hier einen gewöhnlichen Krimi erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Wer sich auf ein skurriles, aberwitziges und manchmal auch überspitztes Abenteuer einlassen will, ist bei Jörg Maurer genau richtig. Oberwasser war mein erster Alpenkrimi von Jörg Maurer und ich wusste nicht so recht, was mich erwartet. Das erste Kapitel... Vorab: Wer hier einen gewöhnlichen Krimi erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Wer sich auf ein skurriles, aberwitziges und manchmal auch überspitztes Abenteuer einlassen will, ist bei Jörg Maurer genau richtig. Oberwasser war mein erster Alpenkrimi von Jörg Maurer und ich wusste nicht so recht, was mich erwartet. Das erste Kapitel überraschte mich bereits und stimmte mich freudig auf den Rest. Jörg Maurers Humor und Schreibstil hat mich ab der ersten Seite überzeugt. Zugegeben, ich hatte reichlich Mühe nicht durcheinander zu kommen, denn Jörg Maurer spart nicht an Handlungssträngen und noch weniger an Personen. Auch am Ende erschließt sich mir nicht, warum es manche Charaktere in das Buch geschafft haben und zu meinem Leidwesen werden auch nicht alle Handlungsstränge aufgeklärt. Zudem war mir das Team um Jennewein völlig fremd, aber dafür umso sympathischer. Ob ich mit den Charakteren schneller zurecht gekommen wäre, wenn ich die vorherigen Bände gelesen hätte, kann ich nicht beurteilen, aber es überkam mich manchmal das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe. Der skurrile Humor macht aber vieles wett und bringt unglaublichen Spaß beim Lesen. Oberwasser ist zum Glück nicht überladen vom Bayrischen Dialekt, so dass auch Dialekt-Fremde keine Probleme bekommen und verstehen, was da geschrieben steht. Jörg Maurer setzt den Dialekt genau richtig ein um die Geschichte und Personen abzurunden. Dass es dem Ermittler-Team etwas an Farbe und Tiefe fehlt, machte mir bei diesem Krimi überhaupt nichts aus. Was Jörg Maurer am Team gespart hat, findet sich umso mehr in den grandiosen Bewohnern mit ihren Eigenarten, den detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten und aberwitzigen sowie skurrilen Szenarien, welches dem ganzen die Sahnehaube aufsetzt. Mein erster Jörg Maurer war wahrlich ein Abenteuer welches sich gelohnt hat. Ich habe nicht selten gelacht, geschmunzelt, gerätselt und Heißhunger auf Leberkässemmel bekommen. Lesefreude par excellence, man muss sich nur drauf einlassen. Dafür gebe ich 4 von 5 Sternen.

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Lesefreude par excellence
von babblebird aus Albbruck am 31.03.2012

„Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach ihm sucht. Während er mit seinem bewährten... „Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach ihm sucht. Während er mit seinem bewährten Team offiziell einem Wilderer nachstellt, forscht er in Gumpen und Schluchten nach dem Vermissten. Derweil erzählen die Einheimischen düstere Legenden von Flößern, die einst das Wildwasser in eine Höhle sog, ein neugieriger Numismatiker entdeckt kryptische Zeichen auf einer alten Goldmünze, und ein Scharfschütze lauert am Bergbach. Kommissar Jennerwein gerät beinahe ins Strudel.“ Vorab: Wer hier einen gewöhnlichen Krimi erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Wer sich auf ein skurriles, aberwitziges und manchmal auch überspitztes Abenteuer einlassen will, ist bei Jörg Maurer genau richtig. Oberwasser war mein erster Alpenkrimi von Jörg Maurer und ich wusste nicht so recht, was mich erwartet. Das erste Kapitel überraschte mich bereits und stimmte mich freudig auf den Rest. Jörg Maurers Humor und Schreibstil hat mich ab der ersten Seite überzeugt. Zugegeben, ich hatte reichlich Mühe nicht durcheinander zu kommen, denn Jörg Maurer spart nicht an Handlungssträngen und noch weniger an Personen. Auch am Ende erschließt sich mir nicht, warum es manche Charaktere in das Buch geschafft haben und zu meinem Leidwesen werden auch nicht alle Handlungsstränge aufgeklärt. Zudem war mir das Team um Jennewein völlig fremd, aber dafür umso sympathischer. Ob ich mit den Charakteren schneller zurecht gekommen wäre, wenn ich die vorherigen Bände gelesen hätte, kann ich nicht beurteilen, aber es überkam mich manchmal das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe. Der skurrile Humor macht aber vieles wett und bringt unglaublichen Spaß beim Lesen. Oberwasser ist zum Glück nicht überladen vom Bayrischen Dialekt, so dass auch Dialekt-Fremde keine Probleme bekommen und verstehen, was da geschrieben steht. Jörg Maurer setzt den Dialekt genau richtig ein um die Geschichte und Personen abzurunden. Dass es dem Ermittler-Team etwas an Farbe und Tiefe fehlt, machte mir bei diesem Krimi überhaupt nichts aus. Was Jörg Maurer am Team gespart hat, findet sich umso mehr in den grandiosen Bewohnern mit ihren Eigenarten, den detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten und aberwitzigen sowie skurrilen Szenarien, welches dem ganzen die Sahnehaube aufsetzt. Mein erster Jörg Maurer war wahrlich ein Abenteuer welches sich gelohnt hat. Ich habe nicht selten gelacht, geschmunzelt, gerätselt und Heißhunger auf Leberkässemmel bekommen. Lesefreude par excellence, man muss sich nur drauf einlassen. Dafür gebe ich 4 von 5 Sternen.

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Lesefreude par excellence
von babblebird aus Albbruck am 31.03.2012

„Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach ihm sucht. Während er mit seinem bewährten... „Wer drunten schwimmt, ist länger tot: Kommissar Jennerweins vierter Fall Nachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kommissar Jennerwein erhält einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, aber niemand darf wissen, dass er nach ihm sucht. Während er mit seinem bewährten Team offiziell einem Wilderer nachstellt, forscht er in Gumpen und Schluchten nach dem Vermissten. Derweil erzählen die Einheimischen düstere Legenden von Flößern, die einst das Wildwasser in eine Höhle sog, ein neugieriger Numismatiker entdeckt kryptische Zeichen auf einer alten Goldmünze, und ein Scharfschütze lauert am Bergbach. Kommissar Jennerwein gerät beinahe ins Strudel.“ Vorab: Wer hier einen gewöhnlichen Krimi erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Wer sich auf ein skurriles, aberwitziges und manchmal auch überspitztes Abenteuer einlassen will, ist bei Jörg Maurer genau richtig. Oberwasser war mein erster Alpenkrimi von Jörg Maurer und ich wusste nicht so recht, was mich erwartet. Das erste Kapitel überraschte mich bereits und stimmte mich freudig auf den Rest. Jörg Maurers Humor und Schreibstil hat mich ab der ersten Seite überzeugt. Zugegeben, ich hatte reichlich Mühe nicht durcheinander zu kommen, denn Jörg Maurer spart nicht an Handlungssträngen und noch weniger an Personen. Auch am Ende erschließt sich mir nicht, warum es manche Charaktere in das Buch geschafft haben und zu meinem Leidwesen werden auch nicht alle Handlungsstränge aufgeklärt. Zudem war mir das Team um Jennewein völlig fremd, aber dafür umso sympathischer. Ob ich mit den Charakteren schneller zurecht gekommen wäre, wenn ich die vorherigen Bände gelesen hätte, kann ich nicht beurteilen, aber es überkam mich manchmal das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe. Der skurrile Humor macht aber vieles wett und bringt unglaublichen Spaß beim Lesen. Oberwasser ist zum Glück nicht überladen vom Bayrischen Dialekt, so dass auch Dialekt-Fremde keine Probleme bekommen und verstehen, was da geschrieben steht. Jörg Maurer setzt den Dialekt genau richtig ein um die Geschichte und Personen abzurunden. Dass es dem Ermittler-Team etwas an Farbe und Tiefe fehlt, machte mir bei diesem Krimi überhaupt nichts aus. Was Jörg Maurer am Team gespart hat, findet sich umso mehr in den grandiosen Bewohnern mit ihren Eigenarten, den detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten und aberwitzigen sowie skurrilen Szenarien, welches dem ganzen die Sahnehaube aufsetzt. Mein erster Jörg Maurer war wahrlich ein Abenteuer welches sich gelohnt hat. Ich habe nicht selten gelacht, geschmunzelt, gerätselt und Heißhunger auf Leberkässemmel bekommen. Lesefreude par excellence, man muss sich nur drauf einlassen. Dafür gebe ich 4 von 5 Sternen.

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Ein witziger Bayrisch-Exkurs im Bereich Kriminalermittlungen
von I_love_books am 30.03.2012

Oberwasser ist bereits der vierte Fall von Kommissar Jennerwein und doch hatte ich bisher keine Ahnung von dessen literarischer Existenz. Ich bin also ein absoluter Alpenkrimi-Frischling. Normaler Weise bin ich kein großer Fan von kabarettistischen Texten und deshalb war ich anfangs recht skeptisch, ob das Buch von Jörg Maurer wohl... Oberwasser ist bereits der vierte Fall von Kommissar Jennerwein und doch hatte ich bisher keine Ahnung von dessen literarischer Existenz. Ich bin also ein absoluter Alpenkrimi-Frischling. Normaler Weise bin ich kein großer Fan von kabarettistischen Texten und deshalb war ich anfangs recht skeptisch, ob das Buch von Jörg Maurer wohl zuviel Wortwitz für meinen Geschmack beinhaltet. Aber Grundlegend ist es ja ein Krimi, also muss es ja auch etwas für mich sein. Zum Inhalt: Im tiefen Bayern gibt es mehr als nur Weißwurschteln, Brezen und Leberkäs’… Die Kurort-Idylle trügt, denn die Mafia treibt dort seit langem ihr Unwesen und während das BKA vor Ort ermittelt, verschwindet einer ihrer Beamten spurlos. Kommissar Jennerwein und sein Team werden mit der Suche beauftragt – jedoch müssen sie undercover agieren und ihre Anwesenheit durch ein fiktives Verbrechen begründen. Die Ermittler saugen sich eine irrwitzige Story über einen Wilderer und einen Mord aus den Fingern und los geht’s mit dem Alpenkrimi. Mein Fazit: “Oberwasser” ist ein witziger Krimi, der durchaus Lust macht, noch mehr bayrischen Ermittlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu lunzen. Die Handlung besteht aus mehreren Handlungssträngen und noch mehr Personen. Die Namenvielfalt hat mich irgendwie ein bisschen erdrückt. Gern hätte ich noch mehr Details über die tatsächlichen Geschehnisse in der Höllentalklamm (Folter & Halluzinationen) gehabt. Zum Schluss muss ich gestehen, dass mich der kleine Bayrische Exkurs – mit den vielen bayrischen Wörtern und Redewendungen, wie z. B. “I muass aufs Heisl” – sehr amüsiert hat. Während des Lesens ist mir außerdem bewusst geworden, dass der Autor einen gewissen Faible dafür hat, eigene Wörter & Redewendungen zu kreieren. Die Passage “Ein homöopathisches Nicken der Nickstärke D20? ist mir z. B. sehr in Erinnerung geblieben.

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Spannend & humorvoll
von Caro1893 aus Stuttgart am 29.03.2012

Ich bin wirklich positiv überrascht von "Oberwasser". Ich hatte bevor ich begonnen habe zu lesen, nämlich die Befürchtung, dass es evtl. ein bisschen zu skurril für mich sein und mein Humorzentrum ein bisschen verfehlen könnte. Je länger ich aber gelesen habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass das nicht... Ich bin wirklich positiv überrascht von "Oberwasser". Ich hatte bevor ich begonnen habe zu lesen, nämlich die Befürchtung, dass es evtl. ein bisschen zu skurril für mich sein und mein Humorzentrum ein bisschen verfehlen könnte. Je länger ich aber gelesen habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass das nicht der Fall ist. Ich konnte zwar nicht bei allem Lachen, finde aber schon dass Maurer einen sehr schönen, gut zu lesenden und vorallem sehr interessanten Schreibstil hat. Wobei "interessant" hier nicht negativ gemeint ist. Sobald ich mich daran gewöhnt hatte, hatte ich richtig Spaß daran in diesen Schreibstil einzutauchen. Er hat mir wirklich gut gefallen. Der Kriminalfall der sich immer weiter und spannender entwickelt war auch klasse. Ich war richtig gefesselt an das Buch und das bin ich von Regionalkrimis gar nicht unbedingt gewöhnt. Nimmt man zum Beispiel die Kluftingerreihe so steht hier doch eher der Kommissar im Vordergrund und lässt einen eher schmunzeln als vor Spannung an den Nägeln knabbern. Hier war das aber ganz anders. Ich wollte unbedingt weiterlesen um zu erfahren, wie denn jetzt die Finte funktioniert und ob es Jennerwein wohl schaffen wird seinen eigentlichen Fall zu lösen. Das Ende hält dann auch noch die ein oder andere Überraschung parat, auch wenn ich finde, dass alles zum Schluss ein bisschen schnell aufgeklärt wurde. Vielleicht ist das auch nur die Enttäuschung darüber, dass das Buch vorbei ist. Aber ich hätte aufgrund des Verlaufs irgendwie ein spektakuläreres Ende, eine überraschendere Auflösung erwartet. Trotzdem bin ich doch alles in Allem zufrieden damit und das ist schon auch ok so. Dick aufgetragene Action hätte auch nicht wirklich in das Buch gepasst, und so muss ich dann auch nach längerem Nachdenken feststellen, dass das Ende ganz passend ist. Es lässt zudem noch ein paar Spekulationen für die nächsten Bände offen, vorallem was das Privatleben der Ermittler angeht. Zum Schluss, nachdem die Geschichte zu Ende ist, werden noch einige Details zur Geschichte auf die gewohnt humorvolle Art erklärt! Vorallem den Plan auf dem er die ganzen Liebesbeziehungen im Dorf aufzeichnet finde ich herrlich! Nach der Lektüre von "Oberwasser" habe ich richtig Lust bekommen, die anderen Bücher von Jörg Maurer ebenfalls zu lesen. Vorallem, da mir das ermittelende Fazit: Humorvoller, ein bisschen schräger Alpenkrimi, der einiges an Spannung zu bieten hat und besonders mit der tollen und besonderen Sprache des Autors und einem sympathischen Ermittlerteam punkten kann.

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Spannend & humorvoll
von Caro1893 aus Stuttgart am 29.03.2012

Ich bin wirklich positiv überrascht von "Oberwasser". Ich hatte bevor ich begonnen habe zu lesen, nämlich die Befürchtung, dass es evtl. ein bisschen zu skurril für mich sein und mein Humorzentrum ein bisschen verfehlen könnte. Je länger ich aber gelesen habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass das nicht... Ich bin wirklich positiv überrascht von "Oberwasser". Ich hatte bevor ich begonnen habe zu lesen, nämlich die Befürchtung, dass es evtl. ein bisschen zu skurril für mich sein und mein Humorzentrum ein bisschen verfehlen könnte. Je länger ich aber gelesen habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass das nicht der Fall ist. Ich konnte zwar nicht bei allem Lachen, finde aber schon dass Maurer einen sehr schönen, gut zu lesenden und vorallem sehr interessanten Schreibstil hat. Wobei "interessant" hier nicht negativ gemeint ist. Sobald ich mich daran gewöhnt hatte, hatte ich richtig Spaß daran in diesen Schreibstil einzutauchen. Er hat mir wirklich gut gefallen. Der Kriminalfall der sich immer weiter und spannender entwickelt war auch klasse. Ich war richtig gefesselt an das Buch und das bin ich von Regionalkrimis gar nicht unbedingt gewöhnt. Nimmt man zum Beispiel die Kluftingerreihe so steht hier doch eher der Kommissar im Vordergrund und lässt einen eher schmunzeln als vor Spannung an den Nägeln knabbern. Hier war das aber ganz anders. Ich wollte unbedingt weiterlesen um zu erfahren, wie denn jetzt die Finte funktioniert und ob es Jennerwein wohl schaffen wird seinen eigentlichen Fall zu lösen. Das Ende hält dann auch noch die ein oder andere Überraschung parat, auch wenn ich finde, dass alles zum Schluss ein bisschen schnell aufgeklärt wurde. Vielleicht ist das auch nur die Enttäuschung darüber, dass das Buch vorbei ist. Aber ich hätte aufgrund des Verlaufs irgendwie ein spektakuläreres Ende, eine überraschendere Auflösung erwartet. Trotzdem bin ich doch alles in Allem zufrieden damit und das ist schon auch ok so. Dick aufgetragene Action hätte auch nicht wirklich in das Buch gepasst, und so muss ich dann auch nach längerem Nachdenken feststellen, dass das Ende ganz passend ist. Es lässt zudem noch ein paar Spekulationen für die nächsten Bände offen, vorallem was das Privatleben der Ermittler angeht. Zum Schluss, nachdem die Geschichte zu Ende ist, werden noch einige Details zur Geschichte auf die gewohnt humorvolle Art erklärt! Vorallem den Plan auf dem er die ganzen Liebesbeziehungen im Dorf aufzeichnet finde ich herrlich! Nach der Lektüre von "Oberwasser" habe ich richtig Lust bekommen, die anderen Bücher von Jörg Maurer ebenfalls zu lesen. Vorallem, da mir das ermittelende Fazit: Humorvoller, ein bisschen schräger Alpenkrimi, der einiges an Spannung zu bieten hat und besonders mit der tollen und besonderen Sprache des Autors und einem sympathischen Ermittlerteam punkten kann.

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Ein Mix aus Bayrischen Humor und einem Krimi
von I_love_books am 29.03.2012

Oberwasser ist bereits der vierte Fall von Kommissar Jennerwein und doch hatte ich bisher keine Ahnung von dessen literarischer Existenz. Ich bin also ein absoluter Alpenkrimi-Frischling. Normaler Weise bin ich kein großer Fan von kabarettistischen Texten und deshalb war ich anfangs recht skeptisch, ob das Buch von Jörg Maurer wohl... Oberwasser ist bereits der vierte Fall von Kommissar Jennerwein und doch hatte ich bisher keine Ahnung von dessen literarischer Existenz. Ich bin also ein absoluter Alpenkrimi-Frischling. Normaler Weise bin ich kein großer Fan von kabarettistischen Texten und deshalb war ich anfangs recht skeptisch, ob das Buch von Jörg Maurer wohl zuviel Wortwitz für meinen Geschmack beinhaltet. Aber Grundlegend ist es ja ein Krimi, also muss es ja auch etwas für mich sein. Zum Inhalt: Im tiefen Bayern gibt es mehr als nur Weißwurschteln, Brezen und Leberkäs’… Die Kurort-Idylle trügt, denn die Mafia treibt dort seit langem ihr Unwesen und während das BKA vor Ort ermittelt, verschwindet einer ihrer Beamten spurlos. Kommissar Jennerwein und sein Team werden mit der Suche beauftragt – jedoch müssen sie undercover agieren und ihre Anwesenheit durch ein fiktives Verbrechen begründen. Die Ermittler saugen sich eine irrwitzige Story über einen Wilderer und einen Mord aus den Fingern und los geht’s mit dem Alpenkrimi. Mein Fazit: “Oberwasser” ist ein witziger Krimi, der durchaus Lust macht, noch mehr bayrischen Ermittlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu lunzen. Die Handlung besteht aus mehreren Handlungssträngen und noch mehr Personen. Die Namenvielfalt hat mich irgendwie ein bisschen erdrückt. Gern hätte ich noch mehr Details über die tatsächlichen Geschehnisse in der Höllentalklamm (Folter & Halluzinationen) gehabt. Zum Schluss muss ich gestehen, dass mich der kleine Bayrische Exkurs – mit den vielen bayrischen Wörtern und Redewendungen, wie z. B. “I muass aufs Heisl” – sehr amüsiert hat. Während des Lesens ist mir außerdem bewusst geworden, dass der Autor einen gewissen Faible dafür hat, eigene Wörter & Redewendungen zu kreieren. Die Passage “Ein homöopathisches Nicken der Nickstärke D20" ist mir z. B. sehr in Erinnerung geblieben.

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Wilderer gesucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 29.03.2012

Jennerwein und sein Team suchen einen vermissten BKA-Ermittler. Um davon abzulenken, erfinden sie einen Fall mit einem Wilderer. Die ganze Bevölkerung des Ortes ist natürlich am Wilderer interessiert und merkt nicht, worum es wirklich geht. Nur die Graseggers, die aus Italien zurückkehren, kommen dahinter, dass es nicht um einen... Jennerwein und sein Team suchen einen vermissten BKA-Ermittler. Um davon abzulenken, erfinden sie einen Fall mit einem Wilderer. Die ganze Bevölkerung des Ortes ist natürlich am Wilderer interessiert und merkt nicht, worum es wirklich geht. Nur die Graseggers, die aus Italien zurückkehren, kommen dahinter, dass es nicht um einen Wilderer gehen kann. Die Mafia hält sich zurück, aber eine andere Verbrecherorganisation hat die Finger im Spiel und einen Maulwurf im BKA. Auch andere Zivilisten geraten in Gefahr, die mit der Sache eigentlich gar nichts zu tun haben, aber der Bande in die Quere kommen. Jörg Maurer mischt viele Erzählstränge, die aber irgendwie doch wieder alle miteinander zu tun haben. Und immer wieder der Wilderer. Nicht ganz so gut, wie die Vorgänger, aber durchaus zu empfehlen und auch witzig zu lesen. Ich freue mich auf weitere Fälle von Jennerwein und kann abschließend nur zitieren: "Den Düwel ook, dat war knapp!"

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Krimi mit Witz, jedoch auch mit kleinen Abstrichen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.03.2012

Der Einstieg fiel nicht ganz so leicht wie erhofft, weil viele parallele Handlungsstränge eröffnet wurden. Außerdem hatte ich damit zu tun, dass ich mir die viele Personen merken musste Die Geschichte gefiel mir von Anfang an gut, allem voran der etwas skurrile, spitzfindige Wortwitz des Autors. Jeder Abschnitt für sich ist... Der Einstieg fiel nicht ganz so leicht wie erhofft, weil viele parallele Handlungsstränge eröffnet wurden. Außerdem hatte ich damit zu tun, dass ich mir die viele Personen merken musste Die Geschichte gefiel mir von Anfang an gut, allem voran der etwas skurrile, spitzfindige Wortwitz des Autors. Jeder Abschnitt für sich ist spannend, interessant, amüsant oder alles zugleich, jedoch nie langatmig. Hierzu trug auch die gute Beschreibung von Land und Leuten bei. Die Einstreuung bayrischer Sprache verlieh dem Roman zudem einen gewissen Charme und ist durchaus „Preußen-tauglich“. Nach und nach wurden die Handlungsstränge miteinander verzahnt. Das geschah gekonnt und schlüssig. Leider blieben zum Schluss einige Fragen offen. „Oberwasser“ ist ein Roman, der von seinem Ideenreichtum und seinem illustren Figurenmix lebt. Er ist witzig, spritzig, unterhaltsam, spannend und lehrreich zugleich.

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Krimi mit Witz, jedoch auch mit kleinen Abstrichen
von einer Kundin/einem Kunden aus Gelsenkirchen am 28.03.2012

Irgendwie suggerierte mir schon das Cover, dass dies kein bierernster Krimi werden würde…. Der Einstieg fiel aber nicht ganz so leicht wie erhofft, weil viele parallele Handlungsstränge eröffnet wurden. Außerdem hatte ich damit zu tun, dass ich mir die viele Personen merken musste, die in dieser Geschichte eine Rolle spielten.... Irgendwie suggerierte mir schon das Cover, dass dies kein bierernster Krimi werden würde…. Der Einstieg fiel aber nicht ganz so leicht wie erhofft, weil viele parallele Handlungsstränge eröffnet wurden. Außerdem hatte ich damit zu tun, dass ich mir die viele Personen merken musste, die in dieser Geschichte eine Rolle spielten. Ich kannte auch das „Jennerwein-Team“ vorher noch nicht, da es mein erster Roman von J. Maurer war. Daher hatte mein Kopf jede Menge Arbeit zu leisten. Die Geschichte gefiel mir allerdings von Anfang an gut, allem voran der etwas skurrile, spitzfindige Wortwitz des Autors. Hierzu zählen die eingeschobenen Theaterszenen ebenso wie z.B. die „Bräuche-App“. Außerdem sind manche Personen nicht so dumm, wie man glauben soll. Mehr möchte ich allerdings nicht verraten. Jeder Abschnitt für sich ist spannend, interessant, amüsant oder alles zugleich. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Geschichte irgendwann langatmig wurde. Hierzu trug auch die gute Beschreibung von Land und Leuten bei. Die Einstreuungen bayrischer Sprache verliehen dem Roman zudem einen gewissen Charme, wobei die Wortwahl gut dosiert und durchaus „Preußen-tauglich“ war. Nach und nach wurden die Handlungsstränge miteinander verzahnt. Das geschah gekonnt und schlüssig. Leider blieben zum Schluss einige Fragen unbeantwortet. Das fand ich einerseits sehr schade, da ich gerne Antworten gehabt hätte. Auf der anderen Seite bietet das evtl. Potential für einen weiteren Fall. „Oberwasser“ ist ein Roman, der von seinem Ideenreichtum und seinem illustren Figurenmix lebt. Er ist witzig, spritzig, unterhaltsam, spannend und lehrreich zugleich. Und mir ist immer ganz wichtig: man muss die Vorgänger-Bücher nicht gelesen haben, um dieses Buch verstehen und genießen zu können.

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