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Ou Topos

Suche nach dem Ort, den es geben müßte

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Wo finden wir das Glück?
Bisher hat es niemand geschafft, das Himmelreich auf Erden zu errichten. Glücklich zu sein – das scheint dem einzelnen manchmal möglich, allen zusammen aber unmöglich. Viele haben das Paradies daher ins Jenseits verschoben und die Menschen mit ihren Nöten allein gelassen. In diesem faszinierenden Buch setzt sich Heiner Geißler
mit verschiedenen Wegen zu einer besseren Welt auseinander und schildert seine ganz persönliche Suche nach dem Glück.
«Legen Sie dieses Buch neben Ihr Bett, lesen Sie jeden Abend ein Kapitel – Sie werden merken, es wird sehr schnell mehr als nur ein Kapitel. Man möchte gar nicht mehr aufhören.»
Elke Heidenreich
Portrait
Foto Heiner Geißler
Biographie Geboren am 3.März 1930, drei Söhne, vier Enkelkinder, studierte als Mitglied des Jesuitenordens vier Jahre Philosophie in München und anschließend Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. Er war Richter, dann Jugend-, Sozial- und Sportminister in Rheinland-Pfalz. Bundesminister für Jungend, Familie und Gesundheit in Bonn. Von 1980 bis 2002 war er als Abgeordneter der Südpfalz im Deutschen Bundestag, Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe sowie des Auswärtigen Ausschusses.
Zu seinen bekanntesten Buchveröffentlichungen zählen: Die Neue Soziale Frage", "Abschied von der Männergesellschaft", "Der Irrweg des Nationalismus", "Bergsteigen", "Das nicht gehaltene Versprechen: Politik im Namen Gottes", "Zeit das Visier zu öffnen", "Intoleranz". Im Rowohlt·Berlin Verlag erschienen seine Bücher "'Wo ist Gott?' Gespräche mit der nächsten Generation" und "Was würde Jesus heute sagen? Die politische Botschaft des Evangeliums".
Heiner Geißler ist begeisterter Bergsteiger, Kletterer und Gleitschirmflieger.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 214
Erscheinungsdatum 01.10.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-62638-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 191/125/17 mm
Gewicht 205
Auflage 5
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Anregende Lektüre“

P. Krüger, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Heiner Geißler schlägt in seinem Buch einen weiten Bogen von seiner familiären Prägung, über die Suche nach Gott, die Zentren politischer Macht bis zu seinem heutigen Engagement u.a. bei Attac. Geißlers Gegnern fällt sicher vieles ein, das dabei unerwähnt bleibt. Aber dass Geißler sich nicht rechtfertigt, wie viele seiner Kollegen, Heiner Geißler schlägt in seinem Buch einen weiten Bogen von seiner familiären Prägung, über die Suche nach Gott, die Zentren politischer Macht bis zu seinem heutigen Engagement u.a. bei Attac. Geißlers Gegnern fällt sicher vieles ein, das dabei unerwähnt bleibt. Aber dass Geißler sich nicht rechtfertigt, wie viele seiner Kollegen, sondern sich erklärt als Politiker und Mensch, macht vielleicht gerade die Freude am Lesen aus. Und dass da jemand im Alter klüger und souveräner wird, parteilich in der Sache, ohne sich vereinnahmen zu lassen. Ich empfehle dieses Buch allen, die ein paar anregende Stunden mit einem alten Querdenker und jungen Geist verbringen möchten.

„Ou Topos“

Sieghard Pönisch, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Angeregt durch die Lektüre von Thomas Morus "Utopia" denkt Heiner Geißler über realisierbare Utopien in unserer Zeit nach. Um zu ergründen, wie Menschen sich im Verlauf der Geschichte eine vollkommene Welt vorgestellt haben, wird man als Leser eingeladen zu einem Streifzug durch Geschichte, Religion und Philosophie. Es dauert aber nicht Angeregt durch die Lektüre von Thomas Morus "Utopia" denkt Heiner Geißler über realisierbare Utopien in unserer Zeit nach. Um zu ergründen, wie Menschen sich im Verlauf der Geschichte eine vollkommene Welt vorgestellt haben, wird man als Leser eingeladen zu einem Streifzug durch Geschichte, Religion und Philosophie. Es dauert aber nicht lange, und er beginnt aus seinem eigenen Leben zu berichten. Geprägt durch die Opposition der Eltern zum NS-Staat,will er später einen eigenen Beitrag zur Verbesserung der Welt leisten. Geistiges Rüstzeug holt er sich im katholischen Jesuitenorden. Auf seinem politischen Weg richtet er sein Handeln an der christlichen Ethik aus und kann vieles auf dem Weg zur Humanisierung der Gesellschaft erreichen. Früh übt er Kapitalismuskritik und erkennt die Notwendigkeit einer neuen Weltwirtschafts- und Friedensordnung. Zornig berichtet er von Menschenrechtsverletzungen und Entsolidarisierung der Gesellschaft. Faszinierend erzählt er ganz persönlich von seiner Liebe zur Literatur und was ihm Klettern und Gleitschirmfliegen bedeuten. So fliegt er dann auch im Schlußkapitel des Buches über die Täler der Dolomiten und träumt vom Unmöglichen und Unbekannten.
Ein beeindruckendes und unbedingt lesenswertes Buch.

Kundenbewertungen


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Lasst uns Utopia schaffen
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 08.12.2011

Sehr werbewirksam wirkt der Titel nicht. Aber auch ohne humanistische Bildung ist dieses Buch durchaus lesenswert und leicht verständlich. Erst der Untertitel ‚Suche nach dem Ort, den es geben müsste‘ macht klar, worum es geht. Man ist zwar vertraut mit Thomus Morus und weiß, der schrieb ‚Utopia‘. Aber was... Sehr werbewirksam wirkt der Titel nicht. Aber auch ohne humanistische Bildung ist dieses Buch durchaus lesenswert und leicht verständlich. Erst der Untertitel ‚Suche nach dem Ort, den es geben müsste‘ macht klar, worum es geht. Man ist zwar vertraut mit Thomus Morus und weiß, der schrieb ‚Utopia‘. Aber was Morus wirklich schreibt, da weiß man in der Regel nicht viel zu sagen. Geißler klärt 11 Seiten lang über dieses Werk auf. Die Utopie, die Morus 1516 beschreibt, also den Ort, den es eigentlich geben müsste, damit die Welt friedlicher, gerechter wird, ist bisher nicht verwirklicht. Geißler begibt sich erneut auf die Suche. Er offenbart sich als Mensch, der hofft und zweifelt, der immer wieder Defizite in allen möglichen Lebensbereichen aufdeckt. Trauer entsteht darüber, dass viel zu wenig geschieht, um eine bessere Welt zu erreichen. Am Schluss beschreibt der Autor sich selbst. Es entsteht ein imponierend positives Bild von Geissler, man denkt: Ach wenn doch alle Menschen so wären. Nüchtern betrachtet erkennt der Leser dann aber: Nicht alles, was positiv erscheint, ist durchweg positiv, Vollkommenheit gibt es selten. Aber um Verbesserung sollte man bemüht sein. Dazu regt Geißler sehr vernünftig an.

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