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Panthersommernächte

(3)
Manchmal braucht man ein bisschen Magie, um zu sich selbst zu finden und zur ersten großen Liebe. Und niemand erzählt das auf so poetische und humorvolle Weise wie Splitterherz-Autorin Bettina Belitz. Mit Panthersommernächte legt die Bestsellerautorin einen fantastischen Jugendroman vor, der in Ton und Stimmung an ihre beliebte Luzie & Leander-Reihe anknüpft.
Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie" bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft.
Portrait
Bettina Belitz, geboren 1973 in Heidelberg, verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen allein genügte ihr bald nicht mehr - nein, es mussten eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium arbeitete Bettina Belitz als Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald und lässt sich von der Natur und dem Wetter zu ihren Romanen inspirieren.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 13
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783732004751
Verlag Loewe
eBook (ePUB)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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zauberhaftes Meisterwerk
von Charming Books am 23.02.2016

Vielen Dank an den Loewe Verlag für dieses wundervolle Rezensionsebook !! Klappentext: Manchmal braucht man ein bisschen Magie, um zu sich selbst zu finden und zur ersten großen Liebe. Und niemand erzählt das auf so poetische und humorvolle Weise wie Splitterherz-Autorin Bettina Belitz. Mit Panthersommernächte legt die Bestsellerautorin einen fantastischen Jugendroman... Vielen Dank an den Loewe Verlag für dieses wundervolle Rezensionsebook !! Klappentext: Manchmal braucht man ein bisschen Magie, um zu sich selbst zu finden und zur ersten großen Liebe. Und niemand erzählt das auf so poetische und humorvolle Weise wie Splitterherz-Autorin Bettina Belitz. Mit Panthersommernächte legt die Bestsellerautorin einen fantastischen Jugendroman vor, der in Ton und Stimmung an ihre beliebte Luzie & Leander-Reihe anknüpft. Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie" bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft. Meinung: Bereits in den Neuerscheinungen für den Monat Februar, habe ich dieses Buch vorbestellt. Vom ersten Augenblick an, seitdem ich es gesehen hatte, war ich wie verzaubert. Das Cover ist so liebevoll und mystisch gestaltet und in tollen Farbtönen gehalten. Sommerlich - Zauberhaft - Wild und Frisch. Auch der Klappentext konnte mich direkt überzeugen - zudem ist die Autorin Bettina Belitz natürlich kein unbekanntes Blatt und man weiß generell wenn man ein Buch von ihr liest, das einem etwas großartiges blüht. Auch dieses Buch ist da kein Einzelfall und reiht sich in die Wunderwerke von Frau Belitz ein. In den ersten Seiten bekommt man direkt ein Einblick in die sonst perfekte Teenagerwelt von Nina aus der Kleinstadt Bornhausen. Die Bildhafte Schreibweise gepaart mit viel leichtigkeit und einem flüssigen Schreibstil macht einem das Lesen sehr leicht. Der Einstieg ins Buch zeigt einem direkt auf - welche Folgen unbedachte Äußerungen haben können und welche Konsequenzen daraus entstehen. Für Nina kommt das völlig unerwartet. Von jetzt auf gleich wird aus der beliebten und perfekten Nina eine, in ihren Augen, Ausgestoßene. Nichts ist mehr, wie es vorher war und sie muss lernen mit den Folgen zu leben. Nina wächst an den Folgen ihrer Taten und mir von Seite zu Seite sympathischer. Frau Belitz hat es hier geschafft, die Welt einer Teenagerin wunderbar real darzustellen, es fühlte sich an wie die Nachbarstochter von nebenan. Auch als Nina immer wieder auf diese große grazile und wilde Katze trifft, habe ich mir wirklich wahnsinnig oft an meine Katzen erinnert gefühlt. Viele Wesensbeschreibungen erinnern mich an kleine wundervolle Gesten von meinen Katzen und an ihre täglichen Marotten. Da stellt sich mir doch glatt die Frage ob Frau Belitz auch eine Katze besitzt? Ab hier bekommt die Magie der Welt bzw die Fantasy immer mehr Raum. Die Begegnungen mit dem Panther sind wunderbar aufregend und doch sehr real beschrieben. Als Leser bekam ich das Gefühl, gleich stiefelt einer durch meine Wohnzimmertür und legt sich neben mir auf die Couch. Ich hab mich sehr mit Nina und "ihrem" Panther verbunden gefühlt. Auch wenn er mir an Ihrer Seite doch etwas zu lieb für so ein großes wildes Raubtier war. Am Anfang steht Nina noch ganz alleine da. Doch im Laufe der Geschichte freundet sie sich immer mehr mit Lionel an. Kennen tun die beiden sich bereits von der Schülerzeitung, allerdings hat Nina ihn bisher noch nie richtig wahr genommen. Beide finden den Zugang zueinander und wachsen von Tag zu Tag. Man merkt richtig wieviel Vertrauen Nina eigentlich in Lionel steckt und wie sehr sich beide gegenseitig helfen und füreinander da sind. Zu dieser zarten Freundschaft, die hier immer inniger wird entsteht auch eine kleine hauchfeine Liebesgeschichte, welche so unfassbar zart, seicht und rührend beschrieben wird. Es ist nicht das derzeit herschende, ich liebe dich von heut auf morgen - nein - man merkt richtig wie die Bindung immer intensiver werden und die Gefühle der beiden sich stetig steigern. Obwohl Nina am Anfang noch fast allein für Ihren Panther gekämpft hat und sie auch mit verängstigten Eltern kämpfen mussten, haben doch zum Ende mehr geholfen als sie dachte. Ich fand es absolut rührend wie sehr man doch für den Panther gekämpft hat, obwohl ganz Bornhausen eingeschüchtert und verängstigt war und man viele Hindernisse überwältigen musste. Fazit: Mich hat die Geschichte vom Anfang bis zum Ende hin absolut gefesselt. Ich war begeistert darüber wie sehr die Protas an Ihren Aufgaben gewachsen sind und das man als Leser auch wirklich das Gefühl hatte, sie reifen. Für mich ist "Panthersommernächte" wirklich eines Ihrer liebsten Bücher. Ein Meisterwerk unter all Ihren zauberhaften Werken, welches sich in jedem Bücherregal einen Platz verdient hätte. Eine absolute Leseempfehlung.

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In Bornhausen ist der Panther los!
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 21.02.2016

Bornhausen im Saarland ist eine ruhige Kleinstadt, in der nicht wirklich was Aufregendes passiert. Die 14-jährige Nina Patricia Bouvier lebt schon ihr ganzes Leben dort, doch im Gegensatz zu ihren Mitschülern ist Langeweile für sie ein Fremdwort, ist Nina doch sehr engagiert und führt ein sehr gut durchorganisiertes Leben.... Bornhausen im Saarland ist eine ruhige Kleinstadt, in der nicht wirklich was Aufregendes passiert. Die 14-jährige Nina Patricia Bouvier lebt schon ihr ganzes Leben dort, doch im Gegensatz zu ihren Mitschülern ist Langeweile für sie ein Fremdwort, ist Nina doch sehr engagiert und führt ein sehr gut durchorganisiertes Leben. Nina ist nicht nur eine normale Schülerin, sie ist Klassensprecherin, Vertrauensschülerin, Chefredakteurin der Schülerzeitung "Hallo, wach!" und eine Eiskunstläuferin. Mehrmals die Woche trainiert sie nach der Schule in der örtlichen Eislaufhalle mit ihrer Trainerin Ludmilla Balanski und an trainingsfreien Tagen arbeitet sie in der Redaktion von "Hallo, wach!". Doch anders haben möchte sie ihr Leben nicht - sie ist zufrieden damit und freut sich, dass sie gebraucht wird und einen nützlichen Beitrag leisten kann. Wenn sie ganz ehrlich ist, macht ihr die Arbeit in der Redaktion am meisten Spaß, ist dort doch auch Cedric tätig, ihr (und nicht nur ihrer) heimlicher Schwarm, der zu allem Unglück eine Freundin hat, doch diese ist nicht bei der Schülerzeitung. Noch dazu ist sie auf der Jagd nach einer Auszeichnung für ihre Zeitung, denn dem Gewinner winkt eine Reise nach Berlin - eine traumhafte Vorstellung, sie und ihr Team (inkl. Cedric) in der Großstadt. Leider schießt sie mit einem Satire-Artikel über ihren Religionslehrer über das Ziel hinaus, sodass dieser, sobald er nur die Überschrift gelesen hat, einen Schwächeanfall erleidet und ins Krankenhaus muss. Nachdem sie kurz darauf vom Direktor zusammengestaucht wird, wird sie fast umgehend von den übrigens Redaktionsmitarbeitern abgesetzt und auch mit ihrer Beliebtheit in der Lindgren-Schule geht es steil bergab. Doch anstelle erst einmal zur Ruhe zu kommen und ihr Leben neu zu organisieren (immerhin gibt es ja noch das Eiskunstlaufen) geschieht Unfassbares in Bornhausen. Ein Panther wurde gesichtet! Beweisfotos gibt es zwar keine, doch irgend ein großes, schwarzes Tier muss dort ein Unwesen treiben, denn es wird immer wieder von verschiedenen Personen gesehen. Nina ist fasziniert, doch die Ereignisse überschlagen sind, als eben jener Panther während ihres Trainings auf die Eisbahn kommt. Er greift sie nicht an, sondern flieht vor der Alarmsirene, die ihre Trainerin aktiviert hat, doch Nina spürt, dass sie und den Panther mehr verbindet, als es auf den ersten Blick erscheint und tatsächlich begegnet sie diesem edlen Tier, das von der ganzen Stadt gejagt wird, immer wieder und nimmt es schlussendlich in ihrem Zimmer in Schutz. Um jedoch seine Ernährung sicher zu stellen braucht sie Hilfe und diese muss in Form von Lionel Schröter erfolgen, denn immerhin ist er der Sohn des örtlichen Fleischfabrikaten, der bedauerlicherweise auch der Vorsitzende des Schützenvereins ist und zur Jagd auf den Panther aufgerufen hat ... In Bornhausen ist der Panther los! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders schön fand ich die Beziehung von Nina zu dem Panther dargestellt, die weiter über die natürliche Faszination zu einem solchen Raubtier hinaus geht. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei die Figur des 15-jährigen Lionel Schröter mein Herz im Sturm erobert hat, denn dieser ist so viel mehr, als es auf den ersten Blick erscheint und je näher und intensiver man ihn betrachtet, desto mehr offenbart sich, was wirklich in ihm steckt. Den Schreibstil kann ich nur als poetisch und fesselnd zugleich beschreiben, sodass ich mich zwischendurch nur sehr schwer von dem Buch lösen konnte. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch mit seiner überraschenden Geschichte, seinen einzigartigen Figuren und seinem berauschenden Schreibstil fasziniert zurückgelassen hat.

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Vergesst eure Realität und begebt euch in eine warme (Panther)Sommernacht!
von Skyline Of Books am 21.02.2016

Klappentext „Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie“ bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den... Klappentext „Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie“ bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft.“ Gestaltung Dieses Cover ist meiner Meinung nach eins der Schönsten von allen bisher erschienen Belitz-Büchern. Es wirkt sehr mysteriös und passt so gut zur Geschichte. Mir gefällt aber vor allem das Farbspiel sehr gut, da die Farben super aufeinander abgestimmt sind und auch die Farben des Titels sich harmonisch in das Bild eingliedern. Ein rundum gelungenes Cover! Meine Meinung In „Panthersommernächte“ verbindet Bettina Belitz erneut einen Hauch Fantasy und Mystik mit unserer realen Welt. Dieses Mal ist es ein Panther, der uns in einer deutschen Kleinstadt begegnet. Dabei hat Frau Belitz es wirklich geschaft, dass ich das Gefühl hatte, ein realer Panther würde durch die Straßen wandern. Sie hat die realen Aspekte so gekonnt mit ein bisschen Fiktion verwoben, dass ich wirklich daran geglaubt habe, ein wildes Tier würde auch bei mir durch die Stadt streifen. Hut ab dafür, dass die Autorin es geschafft hat, diese Verbindung so real und echt wirken zu lassen! Glaubwürdig erschien mir zwar die Anwesenheit des Panthers, doch seine Beziehung zu Nina erschien mir ein wenig wundersam. In Ninas Anwesenheit war das wilde Tier sehr zahm und wirkte auf mich eher wie eine Hauskatze. Natürlich verstehe ich, warum dies so ist. Ich weiß auch, dass sich hier ebenso die Fantasyelemente sowie die Fiktion widerspiegeln, aber ein wenig mehr Wildheit des Panthers im Zusammensein mit Nina hätte ich mir schon gewünscht. Ein klein wenig mehr Bedrohung und Natürlichkeit des Panthers, während er bei Nina ist, hätte die Beziehung für mich noch leidenschaftlicher wirken lassen. So war der Panther eher eine kleine Schmusekatze. Protagonistin Nina ist zunächst die Einzige in der kleinen Stadt Bornhausen, die sich auf die Seite des Panthers schlägt und ihn schützen möchte. Ihr entgegen steht der örtliche Schützenverein, der das Tier als Gefahr einstuft und töten möchte. Um den Panther zu schützen und vor dem Tod zu bewahren, braucht Nina Hilfe. Diese erhält sie ausgerechnet vom Sohn des Vorsitzenden des Jagdvereins, Lionel. Schaffen die beiden es, das wilde Tier zu beschützen? Oder werden die Jäger den Panther am Ende doch töten? Die Figuren wirkten auf mich sehr authentisch, auch wenn ich zu Beginn den Eindruck hatte, dass Nina ein klein wenig zu perfekt ist. Nina ist eine gute Schülerin, engagiert, arbeitet in der Schülerzeitung und läuft in ihrer Freizeit professionell Eis. Sympathischer wurde sie mir, als ich entdeckte, dass unter der Oberfläche viel mehr steckt. Aufgrund eines Fehlers, den sie macht, erkennt Nina nämlich, dass sie eigentlich keine richtigen Freunde hat. Sie zieht sich zurück und das hat sie mir gleich viel menschlicher erscheinen lassen. Sie verhält sich im Handlungsverlauf immer authentischer, wodurch sie mir dann auch sympathischer wurde. Lionel begegnet Nina zunächst mit Misstrauen, doch schon bald beginnt sich zwischen beiden Figuren eine zarte Freundschaft zu spinnen, die schließlich auch in eine seichte Liebesgeschichte übergeht. Dass hier nichts überstürzt wurde und die beiden Figuren sich nicht auf Anhieb ineinander verliebt haben, gefiel mir sehr gut. Das Tempo, in der sich die Beziehung zwischen den Figuren entwickelt hat, war genau richtig und hat mir beim Lesen große Freude bereitet. Auch in sprachlicher Hinsicht war „Panthersommernächte“ sehr harmonisch zu lesen. Die Atmosphäre trat aus den Seiten heraus und hat mich ergriffen. Bettina Belitz schreibt sehr angenehm, da sie die Gedanken von Nina, die aus der Ich-Perspektive die Geschichte erzählt, gut einfangen kann. Sie schafft es, den Zauber der Geschichte auf den Leser zu übertragen. Auch gab es ein paar amüsante Stellen, die mich zum Grinsen gebracht haben. Fazit Mit „Panthersommernächte“ ist ein weiteres Jugendbuch aus der Feder von Bettina Belitz entstanden, das unsere Realität mit glaubwürdiger Fiktion vermischt und die Grenzen verschwimmen lässt. Man kann durch den angenehmen Schreibstill toll in die Geschichte und die Gedanken der Figuren eintauchen. Manchmal habe ich mich dabei erwischt, wie ich selber glaubte, ein Panther würde durch die Straßen meiner Stadt streifen. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass der Panther sich bei Nina nicht wie ein Schmusekater verhalten würde, sondern auch hier seine Wildheit ein wenig durchkommen würde. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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Rezension zu Panthersommernächte von Bettina Belitz
von Kumos Buchwolke am 14.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Meinung Um ?Panther Sommer Nächte? bin ich herum geschlichen, habe es misstrauisch beäugt, weil ich die Idee, dass sich ein wilder Panther unter Ninas Bett versteckt, selbst für einen Jugendroman mit fantastischem Einfluss, abwegig fand. ?Panther Sommer Nächte? hat mich beim Lesen entspannt, in keiner Sekunde wurde ich innerlich aufgewühlt... Meinung Um ?Panther Sommer Nächte? bin ich herum geschlichen, habe es misstrauisch beäugt, weil ich die Idee, dass sich ein wilder Panther unter Ninas Bett versteckt, selbst für einen Jugendroman mit fantastischem Einfluss, abwegig fand. ?Panther Sommer Nächte? hat mich beim Lesen entspannt, in keiner Sekunde wurde ich innerlich aufgewühlt oder es wurde an meinen Nerven gezerrt. Mit meiner ersten Bettina Belitz Erfahrung, ?Die Splitterherz Trilogie?, hat sie mich verschlungen und als nervliches Wrack wieder ausgespuckt. Elli (Splitterherz Trilogie) ist nämlich keine einfache Protagonistin, dagegen ist Nina Balsam gewesen. Der Fokus liegt in ?Panther Sommer Nächte? auf Nina, Ich-Erzählerin, Klassensprecherin, Nachwuchstalent im Eiskunstlauf, Redakteurin der Schülerzeitung ?Hallo, wach!?, deren Leben nicht erst mit dem Panther durcheinander gewirbelt wird. Es benötigt einen kleinen nicht böse gemeinten Ausrutscher in der Schülerzeitung, um Ninas Welt auf den Kopf zu stellen, der Panther läuft da nur nebenher. Auch wenn der Panther alles andere als normal ist, so behält ?Panther Sommer Nächte? einen ruhigen unaufgeregten Ton bei. Außerdem fand ich es angenehm wie Nina mit ihrem Fehler umgegangen ist. Sie hat daraus kein langgezogenes, künstliches Drama veranstaltet sondern so gehandelt wie es Menschen außerhalb von Büchern auch machen würden. Wie der Panther in die Kleinstadt Bornhausen gelangt ist, bleibt ein Rätsel. Anfänglich ist es, Ninas Reporterherz und der Wille sich zu beweisen, der sie jegliche Vorsicht vergessen lässt. Nina merkt, dass sie den Panther auf eine Weise fühlt, die sich nicht mit Worten beschreiben lässt. Eine dezente Fantasy vermischt sich mit der Handlung. Je mehr Zeit Nina mit dem Panther verbringt, umso wichtiger wird ihr das Tier. Eine Raubkatze, die nichts an Wildheit einbüßt, versetzt die Bornhausener in Schrecken, ganz klar, dass sich eine Jagdtruppe gründet. Während sie ihren Panther zu beschützen versucht, entwickelt Nina Ecken und Kanten, mit denen sie ihren liebenswerten, besorgten Eltern graue Haare beschert. Die Ecken und Kanten stehen ihr und machen Nina sympathisch. ?Hier geschah gerade so etwas wie ein Wunder, als wäre ich ein Märchen gefallen, dass all die Jahre auf mich gewartet hatte.? ? Nina Seite 215 Nina mausert sich nicht nur zur Raubkatzen-Flüsterin, kleinen Rebellin, sie lernt, was es heißt, einen Freund an ihrer Seite zu haben. Dass sie diesen ausgerechnet in Lionel Schöter, dem Sohn des Schöter Wurstimperium Inhaber und leidenschaftlichen Jäger, findet, sorgt zusätzlich für Konfliktpotenzial. Lionel und Nina gelingt es einen Draht zu einander zu finden, auch wenn es hier nicht vordergründig um eine Liebesbeziehung geht, haben die beiden neben tiefgründigen Momenten, auch herzkribelnde Szenen miteinander. Fazit Ich war überrascht wie normal und alltäglich sich die ?Panter unterm Bett? Idee in ?Panther Sommer Nächte einfügt und wie flüssig sich das alles lesen lässt. Nina und der Panther sind besonders und trotzdem bleibt sich jede Figur treu. Nina bleibt ein junges Mädchen mit Idealen und der Panther bleibt trotz allem ein wildes gefährliches Tier. Bettina Belitz hat mit ?Panther Sommer Nächte? einen realitätsnahen Jugendroman mit einem kleinen Hauch Fantasy geschaffen, der sich so angenehm leicht liest, wie sich eine laue Sommernacht anfühlt. ?Panther Sommer Nächte? hat mich entspannt aus meiner Leseflaute gehoben und dafür gibt es 5 Sterne.

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Eine Geschichte, die wunderschöne Lesestunden zaubert
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 14.03.2016
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Inhalt: Die Eisprinzessin - diesen Namen hat Nina weg. Doch das liegt nicht nur daran, dass sie einen Hang zum Eiskunstlauf hat. Das Hobby beansprucht sämtliche Zeit, so dass für nicht viel anderes mehr Platz ist - außer ihrer zweiten Leidenschaft, dem Journalismus. Die 14-jährige ist Chefredakteurin der Schulzeitung. Doch... Inhalt: Die Eisprinzessin - diesen Namen hat Nina weg. Doch das liegt nicht nur daran, dass sie einen Hang zum Eiskunstlauf hat. Das Hobby beansprucht sämtliche Zeit, so dass für nicht viel anderes mehr Platz ist - außer ihrer zweiten Leidenschaft, dem Journalismus. Die 14-jährige ist Chefredakteurin der Schulzeitung. Doch an einem Tag scheint alles den Bach runter zu gehen. Denn mit ihrem neusten Artikeln bringt sie nicht nur einen Stein ins Rollen. Sie muss ihren Posten aufgeben, ihre Mitschüler scheinen sie noch mehr zu ignorieren als sonst und auf einmal ist da dieser riesige Panther, der ihr Dorf scheinbar in Atem hält. Doch ausgerechnet Nina findet eine Verbindung zu ihm, nähert sich ihm und es scheint, als wäre er pure Magie. Doch die Hysterie im Dorf zeigt ihr, dass es sich um ein reales Tier handelt. Das unberechenbar ist, das seine Freiheit braucht und auch seine Nahrung. Nina ist verzweifelt in ihren Bemühungen, den richtigen Weg zu finden. Sie weiß, dass sie das nicht allein schaffen kann. Aber dass sie ausgerechnet in Lionel einen Verbündeten findet, dessen Vater Jagd auf den Panther macht, hätte sie nicht gedacht. Auch nicht, dass Lionel ein noch viel größeres Geheimnis hütet. Plötzlich sieht sie den Jungen mit ganz anderen Augen ... Meine Meinung: Es ist wieder ein typisches Buch der Autorin. Eigentlich ziemlich realistisch, doch da ist immer dieser kleine Funke, dieses winzige Teilchen, das von der Norm abweicht und das einen Hauch Magie in die Geschichte haucht. So geschickt, dass man selbst am Ende nicht weiß, was war nun real, was nicht. Das unterstreicht die Autorin auch mit einzelnen Sätzen, die den Leser dann wieder unsicher werden lassen, wenn er gerade meint, eine Richtung gefunden zu haben. Ich mag das, denn es lässt die Geschichte zu etwas Besonderem werden. Es ist ein wirklicher Jugendroman. Dass Nina erst 14 ist, merkt man in vielen Handlungen und Äußerungen. Daher ist es auch in Bezug auf die erste Liebe ein sehr zartes Buch, genau passend für die auch vorgegebene Altersempfehlung. Nina ist eine sympathische Protagonistin, jedoch muss ich tatsächlich sagen, dass mir Lionel im Laufe des Buches immer besser gefiel. Nina hat mich fasziniert mit ihrer ... hmmm ... nennen wir es Gabe. Sie ist ein sehr einfühlsamer Mensch, jedoch nur, wenn es um den Panther geht. In zwischenmenschlichen Beziehungen erinnert sie mich eher an einen Elefanten im Porzellanladen. Allerdings macht sie das nicht unsympathisch, sondern es passt sehr gut zu ihrem Alter finde ich. Das ganze andere drumherum im Buch fand ich auch sehr interessant. Die Autorin spricht auch heikle Themen an, wie Massentierhaltung und Fleischverzehr, ohne dass man das Gefühl hat, hier eine Belehrung zu erfahren .. eher so, dass es hier und da doch zum Nachdenken anregt. Ich denke, dass das auch in einem Jugendbuch eine wichtige Rolle spielt, ohne dass man direkt mit erhobenem Finger die Fehler unserer Gesellschaft anprangert. Mir hat dieser Aspekt und auch, was daraus wurde im Verlauf der Geschichte, sehr gut gefallen! Es ist ein Buch, das einen auch nach dem Zuklappen noch beschäftigt. Ich bin sicher, man wird es nicht so schnell wieder aus seinem Kopf löschen können. Denn - zumindest mir geht es so - ich frage mich immer noch vieles, was die "Magie" anging .... nicht, dass etwas unklar geblieben wäre, vielmehr sind ein paar Dinge eher dem Leser überlassen, was er daraus macht ... und das mich noch weiter beschäftigt. Fazit: Wieder ein wundervoller Roman der Autorin, der wirklich passend für die angegebene Altersklasse ist. Der Realität mit einem Hauch Magie überzieht und zeigt, dass nicht immer offene Worte der beste Weg sind. Und der zeigt, dass man manche Menschen zu Unrecht übersieht oder vorschnell verurteilt. Und eine Geschichte, die einfach wunderschöne Lesestunden zaubert.

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Ein Sommer, ein Panther und Nina und Lionel, mehr braucht eine gute Geschichte nicht.
von büchersalat am 22.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich fand den Titel und den Klappentext ansprechend, und da ich unbedingt wissen wollte was hinter beidem bzw. in beidem steckt wollte ich es lesen. Das Cover finde ich soooo unpassend. Sowohl die Farbwahl als auch die Motivwahl gefallen mir gar nicht. Ich hätte mir hier vielleicht mehr Sommer... Ich fand den Titel und den Klappentext ansprechend, und da ich unbedingt wissen wollte was hinter beidem bzw. in beidem steckt wollte ich es lesen. Das Cover finde ich soooo unpassend. Sowohl die Farbwahl als auch die Motivwahl gefallen mir gar nicht. Ich hätte mir hier vielleicht mehr Sommer gewünscht, und hellere Farben, dann würde es auch besser zum Inhalt passen. Nina arbeitet an ihrer Schule für verschiedene Projekte, unter anderem leitet sie die Schülerzeitung. Zumindest tut sie das so lange bis die neueste Ausgabe erscheint und sie einen ihrer Lehrer darin so sehr bloß stellt, dass dieser mit einem Krankenwagen abgeholt werden muss. Nina ist entsetzt, ebenso wie die Schüler und der Direktor. Ab sofort ist Nina nicht mehr bei der Schülerzeitung. Doch das hält sie nicht davon ab, die nächste Sensation zu wittern, als es gegenüber einen Angriff in der Metzgerei gibt, ein Panther soll es gewesen sein. Ist das Mumpitz oder doch die reine Wahrheit? Ich muss gestehen, dass das mein erstes Buch von Bettina Belitz ist. Ich fand den Schreibstil der Autorin toll, ich war sofort in der Geschichte drin. Die Autorin bedient sich oft und gerne der Umgangssprache, das fand ich klasse, das macht manche Situationen auch überaus witzig. Die Grundidee war vor allem Süß. Sie war unterhaltsam und recht spannend umgesetzt und am Ende fand ich dann das Gesamtpaket trotzdem einfach nur Süß. Bettina Belitz transportiert, neben den Sätzen und der Geschichte die man offensichtlich sieht, zwischen den Zeilen noch unheimlich viele Gefühle und Gedanken. Das hat mir wirklich unheimlich gut gefallen, das regt gerade jüngere Leser an sich Gedanken zu machen. Zum Beispiel was man mit einem falschen Bild oder Wort so anrichten kann. Die Autorin versteht es wirklich gut, ausgefallene und lebendige Charaktere zu schaffen. Lionel und Nina, aber auch all die anderen Beteiligten waren voller Leben. Ich musste so oft lachen, und war auch an manchen Stellen mit den Protagonisten betrübt. Nina ist ehrgeizig, klug und witzig. Sie ist eigentlich gar nicht der Typ dafür, sich über andere Menschen lustig zu machen. Im Gegenteil, sie ist immer gerecht und im Zweifel für den Schwächeren. Um so mehr schockiert sie ihr eigenes Verhalten. Vielleicht kann man daraus ja etwas lernen? Lionel, ja was soll ich sagen. Er ist mir ans Herz gewachsen, noch mehr als Nina. Er ist so unheimlich mutig, witzig, klug und einfühlsam. Ich habe ihn ebenso wie Nina völlig falsch eingeschätzt und dafür mochte ich ihn noch mehr. Ich bin sicher, dass das nicht mein letztes Buch von Bettina Belitz war, im Gegenteil, es hat mir gut gefallen. Ein absolut lesenswertes Jugendbuch!

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