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Pappa ante Portas

(6)
Jeden Rabatt ausnutzend, beschert Einkaufsdirektor Heinrich Lohse seiner Firma Schreibmaschinenpapier für die nächsten 40 Jahre im voraus. Daraufhin vorzeitig in Ruhestand versetzt, steht Pappa mittags vor der Haustür und verkündet die "freudige" Überraschung: "Ab sofort werde er seine Erfahrungen dem Haushalt und der Familie zur Verfügung stellen."
Portrait
Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow, wurde am 12. November 1923 in Brandenburg (Havel) geboren. Von Bülow wuchs bei Großmutter und Urgroßmutter in Berlin auf, bis die Familie 1938 nach Stuttgart zog. Dort besuchte er ein humanistisches Gymnasium, das er 1941 mit Notabitur verließ.
Er begann in der Familientradition eine Offizierslaufbahn, es folgte ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in Russland. Nach dem Krieg arbeitete er kurzzeitig als Holzfäller in Niedersachsen, 1946 legte er das Abitur ab. Von 1947 bis 1949 studierte er Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg. Nach dem Abschluss legte er erste Arbeiten als Werbegrafiker vor und erfand das charakteristische "Knollennasenmännchen".
Ab 1950 war von Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin "Die Straße", im Anschluss für den "Stern" tätig. Seit dieser Zeit verwendete er den Künstlernamen Loriot, die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentiers der von Bülows.
1967 wechselte Loriot das Medium: Er moderierte zunächst die Fernsehsendung "Cartoon", die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortete. Loriots anfänglich reine Moderation wurde zunehmend zu einem eigenständigen humoristischen Element der Sendung. Zudem brachte Loriot bald eigene Zeichentrickfilme ein. 1976 entstand die fünfteilige Fernsehserie "Loriot".
Eine besondere Liebe verband Loriot auch mit der klassischen Musik und der Oper. Außerdem war er Autor, Regisseur und Hauptdarsteller der beiden Filme: "Pappa ante Portas" und "Ödipussi".
Loriot erhielt etliche Fernseh-, Film- und anderer Kulturpreise ("Telestar" (1986), "Critici in erba" (1986), "Goldene Leinwand"). 2004 erhielt er den "Jacob-Grimm-Preis" für seinen Einsatz um die deutsche Sprache und 2007 wurde er mit dem "Wilhelm-Busch-Preis" für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 2011 verstarb Vicco von Bülow.
Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow, wurde am 12. November 1923 in Brandenburg (Havel) geboren. Von Bülow wuchs bei Großmutter und Urgroßmutter in Berlin auf, bis die Familie 1938 nach Stuttgart zog. Dort besuchte er ein humanistisches Gymnasium, das er 1941 mit Notabitur verließ.
Er begann in der Familientradition eine Offizierslaufbahn, es folgte ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in Russland. Nach dem Krieg arbeitete er kurzzeitig als Holzfäller in Niedersachsen, 1946 legte er das Abitur ab. Von 1947 bis 1949 studierte er Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg. Nach dem Abschluss legte er erste Arbeiten als Werbegrafiker vor und erfand das charakteristische "Knollennasenmännchen".
Ab 1950 war von Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin "Die Straße", im Anschluss für den "Stern" tätig. Seit dieser Zeit verwendete er den Künstlernamen Loriot, die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentiers der von Bülows.
1967 wechselte Loriot das Medium: Er moderierte zunächst die Fernsehsendung "Cartoon", die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortete. Loriots anfänglich reine Moderation wurde zunehmend zu einem eigenständigen humoristischen Element der Sendung. Zudem brachte Loriot bald eigene Zeichentrickfilme ein. 1976 entstand die fünfteilige Fernsehserie "Loriot".
Eine besondere Liebe verband Loriot auch mit der klassischen Musik und der Oper. Außerdem war er Autor, Regisseur und Hauptdarsteller der beiden Filme: "Pappa ante Portas" und "Ödipussi".
Loriot erhielt etliche Fernseh-, Film- und anderer Kulturpreise ("Telestar" (1986), "Critici in erba" (1986), "Goldene Leinwand"). 2004 erhielt er den "Jacob-Grimm-Preis" für seinen Einsatz um die deutsche Sprache und 2007 wurde er mit dem "Wilhelm-Busch-Preis" für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 2011 verstarb Vicco von Bülow.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Erscheinungsdatum 06.11.2009
Regisseur Vicco von Bülow, Renate Westphal-Lorenz
Sprache Deutsch (Untertitel: Keine Untertitel)
EAN 0886975521692
Genre Komödie
Studio Universum Film
Originaltitel (1991)
Spieldauer 86 Minuten
Bildformat 16:9 anamorph
Tonformat Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo (Deutsch)
Verkaufsrang 5.564
Film (DVD)
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„„Paare sind nur dann glücklich, wenn einer nie Zeit hat!“ “

Kerstin Behrens, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Heinrich Lohse, Einkaufsdirektor in einer Firma, geht ganz in seinem Beruf auf und verbringt seine Wochentage geregelt im Büro, zur Freude seiner Gattin, die sich an ein Leben in der Woche ohne ihren Mann gewöhnt hat. Mit dem Alter etwas eigenartig geworden, eckt Heinrich Lohse jedoch ein wenig mit dem Firmenchef an und wird prompt Heinrich Lohse, Einkaufsdirektor in einer Firma, geht ganz in seinem Beruf auf und verbringt seine Wochentage geregelt im Büro, zur Freude seiner Gattin, die sich an ein Leben in der Woche ohne ihren Mann gewöhnt hat. Mit dem Alter etwas eigenartig geworden, eckt Heinrich Lohse jedoch ein wenig mit dem Firmenchef an und wird prompt in den „wohlverdienten“ Ruhestand geschickt. Als Heinrich Lohse daraufhin an einem Vormittag in der Woche bei seiner Familie zuhause auftaucht, wird er etwas verwirrt mit folgendem Dialog begrüßt: „Was machst Du denn hier?“ „Ich wohne hier!“ „Aber doch nicht jetzt, zu dieser Zeit!“ Es folgt eine anstrengende Phase des „Wieder-Aneinander-Gewöhnens“, die kein anderer amüsanter, skurriler und authentischer inszenieren könnte als das Universalgenie Loriot. Wer, wie ich, bereits als Kind mit seinen Eltern auf der Couch über „Die Nudel“ gelacht hat, wird auch hier seine helle Freude haben. Liebevolle Bosheiten unter Ehepartnern, auf die Nerven gehende Verwandte und unsichere männliche Pensionäre, die langsam wieder in den Alltagstrott hineinfinden müssen und sich einer neuen, wesentlich dominanteren Führungskraft, ihrer Ehefrau, unterordnen müssen, machen diesen Film zu einer lustigen Reise in die eigene Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Zugleich lehrt er uns, dass man darum kämpfen muss, sich als Paar nicht allzu sehr auseinander zu leben. Ein Riesenspaß für alle Paare, Eltern und Großeltern.

Kundenbewertungen


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Loriot ist ein Genie!
von Carina Pfister aus Mannheim am 02.03.2010

Freuen Sie sich auf einen Kultfilm made in germany! Sie werden Tränen lachen, wenn Sie Renate Lohse dabei zusehen, wie sie versucht, Ihren frisch gebackenen Frührentner zu bändigen. Er meint nämlich nicht, er säße bei seiner Familie zu Hause, sondern sie bei ihm in der Firma... So unterstützt er... Freuen Sie sich auf einen Kultfilm made in germany! Sie werden Tränen lachen, wenn Sie Renate Lohse dabei zusehen, wie sie versucht, Ihren frisch gebackenen Frührentner zu bändigen. Er meint nämlich nicht, er säße bei seiner Familie zu Hause, sondern sie bei ihm in der Firma... So unterstützt er nun auch fröhlich seine Frau bei der Hausarbeit. Zum Beispiel beim Lebensmitteleinkauf – schließlich war er jahrelang Leiter der Einkaufsabteilung. Er spart Geld ein, indem er beim Einkauf einen Mengenrabatt aushandelt – im Keller stehen nun 150 Gläser Senf! Ich habe diesen Film schon unzählige Male gesehen und muss in den unmöglichsten Situationen entsprechende Zitate loswerden...

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1 0
Lachen am laufenden Band!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2011

Ein satirischer Einblick in die Ehe und die Gesellschaft.Loriot und Frau Hamann sind in Hochform und es macht einfach Spaß ihnen zuzusehen.Schade das beide schon verstorben sind! Vielen Dank für das Lachen!!!

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Meisterlich!
von Jörg am 01.09.2011

Meisterlich hat Loriot beobeachtet und wiedergegeben, was passiert, wenn ein Pedant plötzlich in den Ruhestand versetzt wird und nun daran geht, statt der Einkaufsabteilung den Familienhaushalt zu organisieren. In gewohnt trockenem und zielsicherem Loriotschen Humor erzählt, wie immer bei Loriot glänzend besetzt. Neben Ödipussi eine der besten deutschen Filmkomödien... Meisterlich hat Loriot beobeachtet und wiedergegeben, was passiert, wenn ein Pedant plötzlich in den Ruhestand versetzt wird und nun daran geht, statt der Einkaufsabteilung den Familienhaushalt zu organisieren. In gewohnt trockenem und zielsicherem Loriotschen Humor erzählt, wie immer bei Loriot glänzend besetzt. Neben Ödipussi eine der besten deutschen Filmkomödien der vergangenen Jahre/Jahrzehnte.

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Szenen einer Ehe
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 23.08.2011

Köstlich amüsant und immer wieder ein Genuss.Loriot und Evelyn Hamann geben mal wieder ein völlig normales,schräges Ehepaar.Und diese beiden beherrschen diese Kunst excellent.Was tun,wenn der Partner plötzlich immer zuhause ist,niemand mehr Freiräume hat.Der Partner auch noch voll in seinem Beruf steckt,den er aber nicht mehr ausüben darf.Hintergründiger,tiefsinniger Humor.

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Einfach SUPER !!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2010

Natürlich kannte ich diesen Film schon vor dem Kauf dieser DVD durch Fernsehen und VHS - aber nun musste er auch auf dem Medium DVD her. Loriot ist einfach unverwechselbar und wunderbar. Die Darstellung der Situationen ist einfach genial und für den Zuschauer das pure Vergnügen. Wer Loriot mag... Natürlich kannte ich diesen Film schon vor dem Kauf dieser DVD durch Fernsehen und VHS - aber nun musste er auch auf dem Medium DVD her. Loriot ist einfach unverwechselbar und wunderbar. Die Darstellung der Situationen ist einfach genial und für den Zuschauer das pure Vergnügen. Wer Loriot mag und gerne lacht kann hier gar nichts falsch machen.

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