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Paris, ein Fest fürs Leben

A Moveable Feast - Die Urfassung

(1)
Portrait
Ernest Hemingway, geboren 1899 in Oak Park, Illinois, gilt als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger Jahren lebte er als Reporter in Paris, später in Florida und auf Kuba; er nahm auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil, war Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. 1953 erhielt er den Pulitzer-Preis, 1954 den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit 1961 freiwillig aus dem Leben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783644043312
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 3.839
eBook (ePUB)
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„Hemingways frühen Jahre in Paris“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Am 02. Juli 2011 hat sich Ernest Hemingways Todestag zum 50. Mal gejährt. Dies hat der Rowohlt Verlag als Anlass genommen, um seinen autobiografischen Bericht über seine ganz frühen Jahre in Paris noch einmal in einer komplett neuen Übersetzung herauszubringen. Zusätzlich zu der Neuübersetzung wurden diesem Buch noch knapp 100 Seiten Am 02. Juli 2011 hat sich Ernest Hemingways Todestag zum 50. Mal gejährt. Dies hat der Rowohlt Verlag als Anlass genommen, um seinen autobiografischen Bericht über seine ganz frühen Jahre in Paris noch einmal in einer komplett neuen Übersetzung herauszubringen. Zusätzlich zu der Neuübersetzung wurden diesem Buch noch knapp 100 Seiten weitere Texte Ernest Hemingway hinzugefügt. Dies sind zusätzliche Pariser Skizzen und Fragmente. Abgerundet wird die auch optisch sehr schön gebundene Ausgabe durch Fotos aus dieser Zeit. Und jetzt gibt es dieses schöne Buch auch als Taschenbuch.

In „Paris, ein Fest fürs Leben“ erinnert Ernest Hemingway sich an seine ganz frühen Jahre als Schriftsteller. 1921 kommt er als 22jähriger Mann frisch verheiratet mit seiner ersten Frau Hadley in Paris an. Bisher hat er nur für Zeitungen geschrieben. In der Tasche hat er einige Empfehlungsschreiben, ansonsten nichts. Paris ist aber in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg ein sehr beliebtes Pflaster bei den Autoren, denn hier können sie für sehr wenig Geld gut leben. In seinen erst posthum veröffentlichten Erinnerungen zeigt uns Ernest Hemingway sein Leben und seine Stadt. Er nimmt uns mit zu Pferderennen und in Cafés. Wir treffen viele bekannte Literaten aus dieser Zeit wie z.B. Gertrude Stein, Ezra Pound und F. Scott Fitzgerald..Und wir erhalten ein sehr lebendiges Bild von der „verlorenen Generation“, die häufig die Flucht in rauschenden Festen und Alkohol oder anderen Drogen sucht. Es ist eine sehr schnelllebige Zeit in der sehr viel ausprobiert wird. Die „klassische Ehe“ ist ein Auslaufmodell und irgendwann wird auch Ernest Hemingway von diesem Virus ergriffen. Allerdings macht Ernest Hemingway mit diesem erst 1964 erschienenen Buch seiner ersten Ehefrau noch einmal eine sehr große Liebeserklärung! „Hadley und ich waren uns unser allzu gewiss und in unserer Gewissheit und Hoffart sorglos geworden. Ich habe nie versucht, in der Mechanik dieser Ereignisse irgendwem eine Schuld zuzuweisen, außer mir selbst, und die ist mir mein Leben lang immer klarer geworden. Die Herzen dreier Menschen wurden niedergewalzt, um das eine Glück zu zerstören und ein anderes zu gründen…“ (S. 143)

Da Ernest Hemingway in diesen spät verfassten Erinnerungen nur einzelne Episoden aus dieser Zeit beschreibt und diese auch nicht unbedingt chronologisch korrekt geordnet sind, empfehle ich Ihnen als wunderbar unterstützende Lektüre den jetzt ebenfalls als Taschenbuch im Aufbau Verlag erschienenen Roman „Madame Hemingway“ von Paula McLain. Sie beschreibt hier sehr genau recherchiert die Pariser Jahre aus der Sicht der Ehefrau Hadley.

Ich habe beide Ausgaben „Paris, ein Fest fürs Leben“ von 1971 und 2011 gelesen. Die Neu-Übersetzung liest sich deutlich angenehmer und runder. Sie entspricht mehr der Sprache unserer heutigen Zeit. Da ich aber weder ein Literaturexperte bin noch den Originaltext auf Englisch gelesen habe, ist diese Empfindung natürlich rein subjektiv! Ich kann Ihnen nicht sagen, ob damit die Sprache des Autors verfälscht wird.

„Paris in den Zwanzigern!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Das ist das Buch, in der Urfassung und neu übersetzt, an dem Hemingway bis zu seinem Freitod gearbeitet hat. Es ist autobiografisch und erzählt von seiner ersten Ehe und von der Zeit im Paris der Zwanziger. Er begegnete Scott Fitzgerald, Getrude stein, Ezra Pound und viele Anderen. Ausschweifungen waren an der Tagesordung und Schreiben Das ist das Buch, in der Urfassung und neu übersetzt, an dem Hemingway bis zu seinem Freitod gearbeitet hat. Es ist autobiografisch und erzählt von seiner ersten Ehe und von der Zeit im Paris der Zwanziger. Er begegnete Scott Fitzgerald, Getrude stein, Ezra Pound und viele Anderen. Ausschweifungen waren an der Tagesordung und Schreiben gelang dem Einen mehr (Hemingway) und dem Anderen weniger (Fitzgerald). Zwischen den Zeilen setzt Hemingway seiner Frau Hadley ein kleines Denkmal. Tolle Sprache! Der Anhang gibt einen Einblick in Hemingways Arbeitsweise. Als Pendant sollte man Madame Heminway lesen. Der Roman erzählt die gleiche Geschichte aber aus ihrer sicht.

Michael Gotsch, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Dieses Buch bietet einen wundervollen Einblick in Hemingways Leben, in das Paris der 20er Jahre und in das Gefühl einer ganzen Generation.
Dieses Buch bietet einen wundervollen Einblick in Hemingways Leben, in das Paris der 20er Jahre und in das Gefühl einer ganzen Generation.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Hemingway als junger mittelloser Schriftsteller mit seiner ersten Frau in Paris. Man bekommt einen wahnsinnigen Lebenshunger und spürt hautnah Literatur als Lebenszweck. Hemingway als junger mittelloser Schriftsteller mit seiner ersten Frau in Paris. Man bekommt einen wahnsinnigen Lebenshunger und spürt hautnah Literatur als Lebenszweck.

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Ein Fest fürs Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2016

In Paris – Ein Fest fürs Leben – wird das Paris der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts lebendig und Hemingway präsentiert sehr biographisch gefärbt eine Stadt der Liebe, eine Stadt des Savoir-vivre aber auch eine Stadt der Literatur. Gehörten doch die Fitzgeralds und Gertrude Stein zu seinem damaligen Freundeskreis.... In Paris – Ein Fest fürs Leben – wird das Paris der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts lebendig und Hemingway präsentiert sehr biographisch gefärbt eine Stadt der Liebe, eine Stadt des Savoir-vivre aber auch eine Stadt der Literatur. Gehörten doch die Fitzgeralds und Gertrude Stein zu seinem damaligen Freundeskreis. „Es ist sehr wichtig, Paris – Ein Fest fürs Leben“ von Heingway mehrmals zu lesen, denn wir sind eine sehr alte Zivilisation und wir tragen unsere Werte sehr stolz“, sagte eine Frau kurz nach den Terroranschlägen von Paris in einem TV-Beitrag und plötzlich war es eines der meistverkauften Büchern und landete sogar auf Platz 1 der französischen Bestsellerlisten. Daher wird es Zeit, den modernen amerikanischen Schriftsteller Ernst Hemingway und sein posthum erschienenes Werk näher zu betrachten und auch es auch selbst wieder zu lesen. Frisch verheiratet kamen die Hemingways 1921 nach Paris um dort auch einige Zeit zu leben und zu wohnen. Das Leben war günstig und so verwunderte es nicht, dass einige große Literaten und Künstler, ebenfalls Paris als Wohnort auserkoren hatten. Die Fitzgeralds gingen bei Gertrude Stein genauso ein und aus, wie es auch Pablo Picasso machte. Hemingway lässt ein idyllisches Paris wiederauferstehen, eines indem Angler an der Seine ihr Glück versuchten und ein Ziegenhirte seine Herde durch die Straßen treibt. Sicherlich, heute wäre es unwahrscheinlich, aber egal ob man nun in Paris ist oder aus der Ferne daran denkt, die Zwanzigerjahre lässt er einem vor dem geistigen Auge erblühen und man wünscht sich nichts sehnlicher, als auch mit ihm und den Fitzgeralds die Nacht zum Tage zu machen. Einige Themen und Dinge klammert Hemingway bewusst oder unbewusst aus, das sollte man einfach so akzeptieren, und es eben dem Schriftsteller überlassen, was er und wie viel er von sich persönlich erzählen möchte. Ihm das nun vorzuwerfen wäre meiner Meinung nach schon ein wenig verwerflich. Interessant wird der Roman allerdings noch ein bisschen mehr, wenn man sich auch ein paar Hintergrundinfos zu Hemingway und Paris macht. Manche Dinge würde man überlesen, und manche Dinge betrachtet man nach der Lektüre dieses Werkes, bestimmt mit anderen Augen. Ein richtiges Ende hat Paris – Ein Fest fürs Leben – nicht, dafür aber einige Fragmente und einen Anhang vom Enkel des Autors Seán Hemingway, der diese in der Urfassung 1964 erschienen, im Rowohlt-Verlag neu verlegt hat. Es mag jetzt 4 oder 5 Jahre her sein, dass ich diesen Roman das erste Mal gelesen habe und der resoluten Frau aus dem Fernsehinterview kann ich jetzt, wo ich es zum zweiten Mal gelesen habe, absolut recht geben. Der Nobelpreisträger Ernest Hemingway gehört gelesen.

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