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Pazifik Exil

Roman

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Eine literarische Geschichte des Exils. Michael Lentz erzählt mit Humor, historischer Genauigkeit und der ihm eigenen Energie von dem Leben derer, die vor den Nationalsozialisten an die amerikanische Pazifikküste fliehen konnten: Bert Brecht, Franz Werfel, Lion Feuchtwanger, Thomas und Heinrich Mann, Arnold Schönberg. Dieser große Roman sammelt die Bilder der Realität und der Phantasie, die das Vergangene erfahrbar machen.
Portrait

Michael Lentz, 1964 geboren. Autor, Musiker, Herausgeber. Zuletzt erschienen: ›Pazifik Exil‹ (Roman), ›Warum wir also hier sind‹ (Theaterstück), ›Offene Unruh‹ (Gedichte), die Essay- und Aufsatzsammlung ›Textleben‹ und die Frankfurter Poetikvorlesungen ›Atmen Ordnung Abgrund‹ , alle bei S. FISCHER und bei FISCHER Taschenbuch.

Literaturpreise:

u. a.
Literaturförderpreis des Freistaates Bayern 1999
Aufenthaltstipendium Villa Aurora in Santa Monica, Kalifornien/USA 2001
Ingeborg-Bachmann-Preis 2001
Preis der Literaturhäuser 2005

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 459
Erscheinungsdatum 01.08.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17434-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/135/28 mm
Gewicht 464
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Literarisches Exil in Amerika“

Christina Berger, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Sprachlich fantastisch lässt Michael Lentz den Leser in das Leben der Autoren eintauchen die in den 30er Jahren auf der Flucht vor den Nazis nach Kalifornien kamen. Nach Salka Viertels Autobiografie "Das unbelehrbare Herz" werden die Themen Leben im Exil-Schreiben in einer neuen Sprache-Was ist Heimat hier nochmals in Romanform aufgearbeitet. Sprachlich fantastisch lässt Michael Lentz den Leser in das Leben der Autoren eintauchen die in den 30er Jahren auf der Flucht vor den Nazis nach Kalifornien kamen. Nach Salka Viertels Autobiografie "Das unbelehrbare Herz" werden die Themen Leben im Exil-Schreiben in einer neuen Sprache-Was ist Heimat hier nochmals in Romanform aufgearbeitet. Lesenswert!

„Pazifik Exil“

Kai Schwichtenberg, Thalia-Buchhandlung Münster

"Exilliteratur" ist ein feststehender Begriff. Ihr Personal ist klar definiert, die Geschichten der Beteiligten - Geschichten von Flucht, Vertreibung, Heimkehr - tausendfach erzählt. Was sollte Neues erzählt werden über Brecht, Werfel, Feuchtwanger, Schönberg, die Manns? Erzählt werden sollte mit ihren Stimmen, und durch die Stimme "Exilliteratur" ist ein feststehender Begriff. Ihr Personal ist klar definiert, die Geschichten der Beteiligten - Geschichten von Flucht, Vertreibung, Heimkehr - tausendfach erzählt. Was sollte Neues erzählt werden über Brecht, Werfel, Feuchtwanger, Schönberg, die Manns? Erzählt werden sollte mit ihren Stimmen, und durch die Stimme eines Autors fernab der Generation der Exilanten, von Verlust von Heimat und Sprache, von Erfolglosigkeit und Welterfolg, von Versuchen und Scheitern, von Lust und Frust.
Michael Lentz hat sich dieser Aufgabe angenommen und einen wunderbar vielstimmigen Roman über das Exil unter der Sonne Kaliforniens geschrieben, die Wärme war für die Einen und Gluthölle für die Anderen. Ein Buch voller Humor und sprachlicher Brillanz.

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