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Perla

Roman

(1)

»Carolina De Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende und Gabriel García Márquez.«
The Washington Post

Die junge Perla wächst als einziges Kind gut situierter Eltern in Buenos Aires auf: Ihre Mutter ist schön und elegant, aber unnahbar, ihr strenger Vater ein Marineoffizier, über dessen Beruf man nicht spricht und auch keine Fragen stellt. Als Perla eines Tages in der Schule ein Gedicht über die „Verschwundenen“ schreibt – missliebige Personen, die zur Zeit der Militärdiktatur aus dem Weg geräumt wurden und verschwanden –, erteilt der Vater ihr Hausarrest und straft sie mit seinem Schweigen.
Obwohl Perla ahnt, dass über der Vergangenheit ihrer Eltern ein dunkler Schatten liegt, ist ihre Liebe zu ihnen dennoch bedingungslos. Ihre Welt bricht auseinander, als eines Tages ein ungebetener Besucher vor der Tür steht. Nichts wird mehr sein wie zuvor, denn nun beginnt für sie eine Reise, die sie zwingt, sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen.

Mit ihrem bewegenden Roman beleuchtet Carolina De Robertis einen der dunkelsten Momente in der Geschichte Argentiniens. Sie zeichnet das Porträt einer jungen Frau in Buenos Aires und deren schmerzhafte Suche nach ihren Wurzeln und nach sich selbst.

»Ein zeitloses Thema, bewegend erzählt.« FOCUS online

»Poetisch und zugleich herzzerreißend. Carolina de Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende."
PETRA

»Literatur, die mich umhaut.«
Angela Wittmann, BRIGITTE

Rezension
De Robertis [...] schildert in ihrem Roman 'Perla' sehr einfühlsam und anrührend, wie sich die junge Frau in einem schmerzhaften seelischen Prozess ihrer wahren Identität nähert. Westdeutscher Rundfunk WDR 5 20130504
Portrait
Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Sie arbeitet für die Huffington Post und ist Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman »Die unsichtbaren Stimmen« hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ebenfalls von ihr stammt der Roman »Perla« über die Geschichte der »Verschwundenen« in Argentinien.
Zitat
»Poetisch und zugleich herzzerreißend. Carolina de Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende."
Petra
»De Robertis […] schildert in ihrem Roman ›Perla‹ sehr einfühlsam und anrührend, wie sich die junge Frau in einem schmerzhaften seelischen Prozess ihrer wahren Identität nähert.«
Westdeutscher Rundfunk, WDR 5, 4.5.2013
»Ein ungemein ergreifender, brillant geschriebener Roman über ein dunkles Kapitel aus Argentiniens Geschichte.«
Regula Tanner, Schweizer Familie, 23.1.2014
»Ein zeitloses Thema, bewegend erzählt.«
Focus Online
»ein Buch von unglaublicher Wucht […], dem man voller Spannung bis zur letzten Seite folgt.«
Korinna Hennig, Norddeutscher Rundfunk, NDR Info, 4.6.2013
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 26.06.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19446-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/22 mm
Gewicht 255
Auflage 1
Verkaufsrang 96.610
Buch (Taschenbuch)
9,99
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„Eine Frau auf der Suche nach ihrer Identität“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

2009 erschien der erste Roman „Die unsichtbaren Stimmen“ (Fischer Taschenbuch) von der Autorin Carolina de Robertis und wurde gleich weltweit ein Überraschungserfolg. Obwohl einigen Kritikern dieses Buch dem Buch „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende zu ähnlich war, konnte sie doch auch damals schon mit ihrer unglaublich schönen und 2009 erschien der erste Roman „Die unsichtbaren Stimmen“ (Fischer Taschenbuch) von der Autorin Carolina de Robertis und wurde gleich weltweit ein Überraschungserfolg. Obwohl einigen Kritikern dieses Buch dem Buch „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende zu ähnlich war, konnte sie doch auch damals schon mit ihrer unglaublich schönen und poetischen Sprache überzeugen. Doch „Die unsichtbaren Stimmen“ war ein Buch für Einsteiger. Ihr neues Buch „Perla“ ist jetzt etwas für Profis, denn es fordert den Leser heraus. Es ist nicht einfach sich in dieses Buch hineinzulesen, aber wenn man es denn geschafft hat, ist es sehr beeindruckend, erschütternd und doch auch gleichzeitig wunderschön!

Carolina de Robertis lässt Perla ihre eigene Geschichte erzählen. Sie ist die Tochter eines Marineoffiziers und wurde während der Militärdiktatur unter Jorge Rafael Videla in Argentinien geboren. Sie wuchs überaus behütet auf. Über Politik wurde auch nach dem Ende der Militärdiktatur nicht gesprochen. Als sie allerdings eines Tages von einer Freundin von den „Verschwundenen“ erfährt, fängt sie an über ihre eigene Geschichte nachzudenken und gerät dadurch in eine tiefe psychische Krise. Wer ist sie wirklich? Und was hat ihr Vater, der zu ihr doch immer so liebevoll war, während dieser Zeit gemacht? Die Autorin lässt Perla ihre Geschichte nicht stringent erzählen. „Jetzt bin ich selbst in ihrer Kreisbahn gefangen, außerstande, irgendetwas anderes zu tun, als weiterzukreisen. Es ist für mich die einzige Möglichkeit, sie zu erzählen: immer um das Zentrum herumzuwirbeln, mich in einer Spirale allmählich dem Kern zu nähern.“ (S. 65 e-book) Immer wieder eingeflochten werden auch die Erinnerungen des „Gasts“, die sehr erschütternd sind, denn dieser „Gast“ ist einer der „Verschwundenen“

Ähnlich wie Isabel Allende sind die Bücher von Carolina de Robertis immer auch etwas mystisch. Wer ist dieser „Gast“? Die Autorin erzählt die Geschichte von Perla sehr spannend. Durch ihre poetische Sprache und ihre vielen klugen Gedanken bietet sie viel Platz für eigene Interpretationen. Mich hat dieses Buch sehr nachhaltig beeindruckt. Neben der sehr ergreifenden Geschichte enthält dieses Buch auch sehr viele kluge, philosophische Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Hier ein Beispiel: „Wir gehen Bindungen ein, wir entwickeln Vertrauen, wir erzählen Geschichten, wir bemühen uns, in Worte zu fassen, was uns zu dem gemacht hat, was wir sind. Manchmal, wenn wir großes Glück haben, sieht unser Gegenüber winzige Stückchen dessen, was wir meinen, wie Funken in einem dunklen Raum, aber nie das Ganze auf einmal, nicht mal, wenn es die beste Freundin oder der vertraute Geliebte ist, denn das Ganze ist jenseits der Sprache. Es existiert nirgends, absolut nirgends, außer in dir selbst, innerhalb deiner Haut. Dort loht es, riesig, gefährlich, ganz und gar dein.“ (S. 202 e-book)

Und noch ein Lob am Rande: Dieses Buch muss eine Herausforderung für jeden Übersetzer sein. Cornelia Holfelder-von der Tann hat dies hervorragend hinbekommen!

Ein wunderbares Buch für Leser, die Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“ (btb Taschenbuch) und Wolfram Fleischhauers „3 Minuten mit der Wirklichkeit“ (Knaur Taschenbuch) geliebt haben.

Karin Bilka, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Argentinien zur Diktaturzeit. Große Erzählkunst im Stil von Allende und Márquez. Gänsehaut garantiert. Argentinien zur Diktaturzeit. Große Erzählkunst im Stil von Allende und Márquez. Gänsehaut garantiert.

„Perla - Carolina De Robertis“

Alessandra Di Dio, Thalia-Buchhandlung Ulm

Selten habe ich so ein wortgewaltiges Buch gelesen. Alles scheint zweideutig zu sein. Jedes Wort scheint einen tieferen Sinn zu haben. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl körperlich präsent zu sein, als wäre Perlas Geschichte meine eigene. Noch immer verspüre ich eine Gänsehaut wenn ich über dieses Buch rede.
Ein unglaubliches Meisterwerk!
Selten habe ich so ein wortgewaltiges Buch gelesen. Alles scheint zweideutig zu sein. Jedes Wort scheint einen tieferen Sinn zu haben. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl körperlich präsent zu sein, als wäre Perlas Geschichte meine eigene. Noch immer verspüre ich eine Gänsehaut wenn ich über dieses Buch rede.
Ein unglaubliches Meisterwerk!

„Perla“

Katja Wünsche, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Argentiniens dunkle Vergangenheit ist etwas, womit Perla sich immer wieder auseinandersetzen muss, denn ihr Vater war Offizier bei der Marine und hat dort während der Militärdiktatur Videlas gedient. Allerdings ist anfangs noch nicht klar, wie viel Schuld er auf sich geladen hat. Während dieser Diktatur wurden viele Menschen gefoltert Argentiniens dunkle Vergangenheit ist etwas, womit Perla sich immer wieder auseinandersetzen muss, denn ihr Vater war Offizier bei der Marine und hat dort während der Militärdiktatur Videlas gedient. Allerdings ist anfangs noch nicht klar, wie viel Schuld er auf sich geladen hat. Während dieser Diktatur wurden viele Menschen gefoltert und verschwanden dann plötzlich. Gerade in dieser Zeit wuchs Perla auf. Anfangs konnte sie mit den Geschichten um die „Verschwundenen“ nichts anfangen, denn dies war zu Hause nie ein Thema. Erst nach und nach kann sie die Geschichte rekonstruieren und begreift, dass auch ihr geliebter Vater darin eine Rolle gespielt hat. Aus diesem Zwiespalt der Gefühle kann sie sich nicht befreien und dann taucht eines Abends plötzlich ein fremder Gast in ihrer Wohnung auf, nass und nackt. Es stellt sich bald heraus, dass auch er ein Verschwundener ist und gemeinsam decken sie Perlas tragische Vergangenheit auf.

Dieses Buch ist unglaublich sprachgewaltig und Perlas Geschichte sehr spannend. Die Autorin erzählt die Geschichte der jungen Frau mit sehr viel Gefühl. Es dauert ein bisschen, bis man sich in die komplexe Sprache eingelesen hat, doch man wird dafür mit einer unglaublichen Geschichte belohnt. Dies ist kein Buch, dass man mal schnell durchliest. Aber wer vor großen Themen und anspruchsvollen Texten keine Angst hat, wird dieses Buch lieben.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Fällt leider gegen den Vorgänger ab, dennoch atmosphärisch schön und literarisch wertvoll. Für Allende-Liebhaber. Fällt leider gegen den Vorgänger ab, dennoch atmosphärisch schön und literarisch wertvoll. Für Allende-Liebhaber.

„Magischer Realismus“

Maren Höll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Ein großes Thema in der vergangen Argentinischen Geschichte sind die „Verschwundenen“. Menschen, die oft von der Straße weg verhaftet wurden und dann nie mehr auftauchten. Einer dieser „Desaparecidos“ liegt auf einmal bei der Studentin Perla im Wohnzimmer, verströmt den Geruch von Meer und tropft nach und nach das ganze Zimmer voll. Ein großes Thema in der vergangen Argentinischen Geschichte sind die „Verschwundenen“. Menschen, die oft von der Straße weg verhaftet wurden und dann nie mehr auftauchten. Einer dieser „Desaparecidos“ liegt auf einmal bei der Studentin Perla im Wohnzimmer, verströmt den Geruch von Meer und tropft nach und nach das ganze Zimmer voll. Wer ist dieser Mann, woher kommt er und was hat das alles mit Ihr zu tun? Perla fängt an Ihre eigene Geschichte zu überdenken und mehr über diesen Mann herauszubekommen. Obwohl dieser Roman sehr reale, tragische und teilweise brutale Themen bearbeitet, tut er das mit viel Gefühl und Poesie.
Ein Buch über Identität und Liebe, das man nicht sofort vergisst.

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Poetisch, politisch, sozial
von kvel am 08.09.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können. Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie. Ein großes Thema des Romans sind die „Verschwunden“. Ihr Vater, ein Offizier, war mit... Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können. Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie. Ein großes Thema des Romans sind die „Verschwunden“. Ihr Vater, ein Offizier, war mit Sicherheit in Gräueltaten gegen vom Regime unerwünschte Personen verwickelt. Ihre Mutter stand ihr emotional nie wirklich nahe. Die Autorin nimmt den Leser mit in die innerliche Zerrissenheit von Perla, die ihrem „Vater“ gegenüber, trotz aller seiner schlimmen Taten, trotzdem so etwas wie Loyalität, vielleicht sogar Liebe, empfindet. Es wird die innere Zerrissenheit und familiäre und seelische Heimatlosigkeit geschildert, die Perla empfindet, da sie in einer Familie aufgewachsen ist, in der sehr viele Lügen aufgetischt wurden und es verboten war, diese Lügen in Zweifel zu ziehen. Der Roman ist nicht gerade realitätsnah geschrieben, denn Perla bekommt Besuch von einem Fremden, der quasi „aus Wasser besteht“ und aus allen Poren tropft, wie ein „vollgesogener Schwamm“. Streckenweise fragte ich mich, ob man Psychologe sein oder in Traumdeutungen bewandert sein muss, um den Roman zu verstehen. Aber andererseits ist der Roman so spannend und poetisch geschrieben, dass man begierig ist weiter zu lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht, wie sich alles auflöst. Streckenweise empfinde ich den Roman sogar philosophisch angehaucht, als die Autorin von „eingeklappten Seelen“ spricht und davon wie „Realitäten produziert werden“. Das Cover finde ich eigentlich zu Nichtssagend: das Bild vermittelt den Eindruck als ob dies ein „leichter Frauenroman“ sei. Perla ist meiner Meinung nach kein Roman für „so mal auf die Schnelle zwischendurch“. Es ist ein sehr spannender Roman mit Tiefgang; ein sehr beeindruckender und ergreifender Roman.

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Poetisch, politisch, sozial
von kvel am 08.09.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können. Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie. Ein großes Thema des Romans sind die „Verschwunden“. Ihr Vater, ein Offizier, war mit... Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können. Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie. Ein großes Thema des Romans sind die „Verschwunden“. Ihr Vater, ein Offizier, war mit Sicherheit in Gräueltaten gegen vom Regime unerwünschte Personen verwickelt. Ihre Mutter stand ihr emotional nie wirklich nahe. Die Autorin nimmt den Leser mit in die innerliche Zerrissenheit von Perla, die ihrem „Vater“ gegenüber, trotz aller seiner schlimmen Taten, trotzdem so etwas wie Loyalität, vielleicht sogar Liebe, empfindet. Es wird die innere Zerrissenheit und familiäre und seelische Heimatlosigkeit geschildert, die Perla empfindet, da sie in einer Familie aufgewachsen ist, in der sehr viele Lügen aufgetischt wurden und es verboten war, diese Lügen in Zweifel zu ziehen. Der Roman ist nicht gerade realitätsnah geschrieben, denn Perla bekommt Besuch von einem Fremden, der quasi „aus Wasser besteht“ und aus allen Poren tropft, wie ein „vollgesogener Schwamm“. Streckenweise fragte ich mich, ob man Psychologe sein oder in Traumdeutungen bewandert sein muss, um den Roman zu verstehen. Aber andererseits ist der Roman so spannend und poetisch geschrieben, dass man begierig ist weiter zu lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht, wie sich alles auflöst. Streckenweise empfinde ich den Roman sogar philosophisch angehaucht, als die Autorin von „eingeklappten Seelen“ spricht und davon wie „Realitäten produziert werden“. Das Cover finde ich eigentlich zu Nichtssagend: das Bild vermittelt den Eindruck als ob dies ein „leichter Frauenroman“ sei. Perla ist meiner Meinung nach kein Roman für „so mal auf die Schnelle zwischendurch“. Es ist ein sehr spannender Roman mit Tiefgang; ein sehr beeindruckender und ergreifender Roman.

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Großartig!!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Noch selten habe ich so ein bewegendes Buch gelesen. Es erzählt zwei Zeitebenen, einerseits spielt es während der Diktatur von Generals Videla, in dessen Zeit zigtausend missliebige Bürger gefoltert wurden und einfach verschwanden, andererseits beschreibt es das gegenwärtige Leben der Studentin Perla, die behütet in Buenos Aires lebt. Ihr... Noch selten habe ich so ein bewegendes Buch gelesen. Es erzählt zwei Zeitebenen, einerseits spielt es während der Diktatur von Generals Videla, in dessen Zeit zigtausend missliebige Bürger gefoltert wurden und einfach verschwanden, andererseits beschreibt es das gegenwärtige Leben der Studentin Perla, die behütet in Buenos Aires lebt. Ihr Vater war schon in der Videla Ära beim Militär, über dessen Tätigkeit wird allerdings geschwiegen, bis Perla herausfindet, wieviel Mitschuld ihr Vater auf sich geladen hat. Von da an ist sie zerrissen zwischen Liebe, Loyalität und Abscheu. Und alles kommt noch schlimmer. Dieses Buch ist bewegend, aufwühlend, lässt einen nicht los. Wer sich für die Geschichte Argentiniens und deren Auswirkungen auf die Gegenwart interessiert und ein wirklich gewaltiges Buch lesen möchte, darf an Perla nicht vorbeigehen!!

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Perla
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Dies ist ein Buch, dass einzig durch die Schrift mir körperliche Schmerzen bereitet hat. Selten emfand ich mich einer Geschichte so ohnmächtig, so hilflos gegenüber. Perla lebt in einem Elternhaus, dass sie selbst erst mit der Zeit versteht zu begreifen. Ihre Mutter ist in dieser Rolle unfähig. Ihr Vater nimmt... Dies ist ein Buch, dass einzig durch die Schrift mir körperliche Schmerzen bereitet hat. Selten emfand ich mich einer Geschichte so ohnmächtig, so hilflos gegenüber. Perla lebt in einem Elternhaus, dass sie selbst erst mit der Zeit versteht zu begreifen. Ihre Mutter ist in dieser Rolle unfähig. Ihr Vater nimmt eine Rolle im argentinischem Regime ein, die der strengsten Geheimhaltung unterliegt. Seine Figur repräsentiert die des Täters einer Militärdiktatur, er vertuscht. Auf der anderen Seite stehen Tausende von Verschwunden. Menschen, die sinnlos gefoltert und ermordert wurden. Die Schrecken eröffnen sich Perla und dem Leser, als sie einen verwahrlosten Mann im Haus ihrer Eltern vorfindet. Er beginnt sich zu erinnern, beginnt zu berichten. Er erzählt, was ihm in den letzten Jahren passiert ist, wie es seiner Familie erging, seiner schwangeren Frau. Das Leben wirkt so grauenhaft und unvorstellbar. Und dennoch wird es in "Perla" so erzählt, dass man nicht davon ablassen kann. Es hat mich sehr beschäftigt. Dieses Buch ist wahrlich keine leichte Kost und dennoch so einnehmend und wichtig. So lesenswert.

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Poetisch, politisch, sozial
von kvel am 04.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können. Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie. Ein großes Thema des Romans sind die „Verschwunden“. Ihr Vater, ein Offizier, war mit... Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können. Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie. Ein großes Thema des Romans sind die „Verschwunden“. Ihr Vater, ein Offizier, war mit Sicherheit in Gräueltaten gegen vom Regime unerwünschte Personen verwickelt. Ihre Mutter stand ihr emotional nie wirklich nahe. Die Autorin nimmt den Leser mit in die innerliche Zerrissenheit von Perla, die ihrem „Vater“ gegenüber, trotz aller seiner schlimmen Taten, trotzdem so etwas wie Loyalität, vielleicht sogar Liebe, empfindet. Es wird die innere Zerrissenheit und familiäre und seelische Heimatlosigkeit geschildert, die Perla empfindet, da sie in einer Familie aufgewachsen ist, in der sehr viele Lügen aufgetischt wurden und es verboten war, diese Lügen in Zweifel zu ziehen. Der Roman ist nicht gerade realitätsnah geschrieben, denn Perla bekommt Besuch von einem Fremden, der quasi „aus Wasser besteht“ und aus allen Poren tropft, wie ein „vollgesogener Schwamm“. Streckenweise fragte ich mich, ob man Psychologe sein oder in Traumdeutungen bewandert sein muss, um den Roman zu verstehen. Aber andererseits ist der Roman so spannend und poetisch geschrieben, dass man begierig ist weiter zu lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht, wie sich alles auflöst. Streckenweise empfinde ich den Roman sogar philosophisch angehaucht, als die Autorin von „eingeklappten Seelen“ spricht und davon wie „Realitäten produziert werden“. Das Cover finde ich eigentlich zu Nichtssagend: das Bild vermittelt den Eindruck als ob dies ein „leichter Frauenroman“ sei. Perla ist meiner Meinung nach kein Roman für „so mal auf die Schnelle zwischendurch“. Es ist ein sehr spannender Roman mit Tiefgang; ein sehr beeindruckender und ergreifender Roman.

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Perla
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Perla,die junge argentinische Studentin findet einen nackten Mann in ihrem Wohnzimmer aus dem Wasser sickert. Aus seinem Leben wird erzählt,sowie Perla aus dem ihren berichtet.Sie begibt sich auf die Suche nach sich,ihren Wurzeln, den Geheimnissen ihrer Familie und damit auch der jüngsten Geschichte ihres Landes In leisen Tönen,sehr einfühlsam... Perla,die junge argentinische Studentin findet einen nackten Mann in ihrem Wohnzimmer aus dem Wasser sickert. Aus seinem Leben wird erzählt,sowie Perla aus dem ihren berichtet.Sie begibt sich auf die Suche nach sich,ihren Wurzeln, den Geheimnissen ihrer Familie und damit auch der jüngsten Geschichte ihres Landes In leisen Tönen,sehr einfühlsam geschrieben,besticht es durch seinen angenehmen Schreibstil.Ein Buch, dass von Loyalität,Hoffnung und Liebe spricht.

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Die Suche nach dem eigenen Ich
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 11.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Autorin hat ein sehr bewegendes Buch über die Zeit der Militärdiktatur in Argentinien geschrieben und die Geschichte aus der Sicht von Perla, einem jungen Mädchen, erzählt. Perla wächst in einem behüteten Elternhaus auf. Ihr Vater ist Offizier, ein strenger Mann mit festen Regeln. Aber er liebt Perla über... Die Autorin hat ein sehr bewegendes Buch über die Zeit der Militärdiktatur in Argentinien geschrieben und die Geschichte aus der Sicht von Perla, einem jungen Mädchen, erzählt. Perla wächst in einem behüteten Elternhaus auf. Ihr Vater ist Offizier, ein strenger Mann mit festen Regeln. Aber er liebt Perla über alles, während hingegen die Mutter ein eher kühles Verhältnis zu Perla hat. Perla hört immer mehr von den Desaparecidos, den Verschwundenen, und dies wird ihr weiteres Leben bestimmen. Die Eltern schließen Perla von den Fernsehsendungen aus, damit sie nicht weiterhin mit diesen Nachrichten konfrontiert wird. Aber als Perla in die Schule kommt, lassen sich die Meldungen über die Verschwundenen nicht mehr verheimlichen. Nachdem ihre Freundin ihr von Verschwundenen in ihrer Familie erzählt hat und dann erfährt, daß Perlas Vater Offizier ist, wendet sie sich von ihr ab, was Perla nicht verstehen kann. Sie schreibt in der Schule einen Aufsatz über die Verschwundenen, der so gut ist, daß ein Teil davon veröffentlicht wird. Perlas Vater ist außer sich, bringt ihn seine Tochter doch damit in Gefahr. Perla entschließt sich, Philosphie zu studieren. Nur so glaubt sie, hinter die Geheimnisse menschlichen Denkens und Handelns zu kommen. Auch hiermit stößt sie auf die Ungnade ihres Vaters, der möchte, daß sie Ärztin wird. Nachdem Perla Gabriel kennenlernt, einen Journalisten, der ihr unangenehme Fragen zu ihrer Herkunft und ihrem Elternhaus stellt, gerät Perla in einen schweren innerlichen Konflikt und setzt sich mit ihrem bisherigen Leben auseinander. Sie ist gezwungen, weitreichende Konsequenzen zu ziehen. Ein hochinteressantes Buch, in einer Sprache geschrieben, die den Leser in seinen Bann zieht und noch lange beschäftigen wird.

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ein berührendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 06.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Perla,die junge argentinische Studentin findet einen nackten Mann in ihrem Wohnzimmer aus dem Wasser sickert. Aus seinem Leben wird erzählt,sowie Perla aus dem ihren berichtet.Sie begibt sich auf die Suche nach sich,ihren Wurzeln, den Geheimnissen ihrer Familie und damit auch der jüngsten Geschichte ihres Landes In leisen Tönen,sehr einfühlsam... Perla,die junge argentinische Studentin findet einen nackten Mann in ihrem Wohnzimmer aus dem Wasser sickert. Aus seinem Leben wird erzählt,sowie Perla aus dem ihren berichtet.Sie begibt sich auf die Suche nach sich,ihren Wurzeln, den Geheimnissen ihrer Familie und damit auch der jüngsten Geschichte ihres Landes In leisen Tönen,sehr einfühlsam geschrieben,besticht es durch seinen angenehmen Schreibstil.Ein Buch, dass von Loyalität,Hoffnung und Liebe spricht.

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Ein wichtiges Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 05.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein Fremder liegt eines Abends im elterlichen Wohnzimmer. Er ist einer der Verschwundenen, eines der vielen Opfer der Militärdiktatur in Argentinien. Perla erinnert sich an die Frauen auf dem Plaza de Mayo, die Gerechtigkeit und Aufklärung fordern. Sie denkt an Romina, deren Freundschaft sie verlor, als diese entdeckte, dass... Ein Fremder liegt eines Abends im elterlichen Wohnzimmer. Er ist einer der Verschwundenen, eines der vielen Opfer der Militärdiktatur in Argentinien. Perla erinnert sich an die Frauen auf dem Plaza de Mayo, die Gerechtigkeit und Aufklärung fordern. Sie denkt an Romina, deren Freundschaft sie verlor, als diese entdeckte, dass Perlas Vater Marineoffizier war. Ein Schatten liegt auf ihrer Familie. Es gab zwei Pole der Wirklichkeit. Ihre innere Zerrissenheit konnte sie bisher niemandem anvertrauen. So viele Zweifel, so viel Scham und so viele Fragen. Perla kennt die düstere Wahrheit. Versucht zu verstehen, damit zu leben. Sie lässt den Leser in ihr Innerstes schauen und so wird dieser erfahren, weshalb der Femde zu ihr gekommen ist.

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Perla
von buchleserin am 07.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Perla studiert in Buenos Aires und wächst zu einer Zeit auf, als die Regierung Argentiniens Gewalt angewendet hat, um die Öffentlichkeit zum Schweigen zu bringen. Perlas Vater ist Marineoffizier und ihre Mutter sehr unnahbar. März 2001. Kurz nach Mitternacht hört Perla aus ihrem Wohnzimmer ein leises Geräusch, ein Kratzen auf... Perla studiert in Buenos Aires und wächst zu einer Zeit auf, als die Regierung Argentiniens Gewalt angewendet hat, um die Öffentlichkeit zum Schweigen zu bringen. Perlas Vater ist Marineoffizier und ihre Mutter sehr unnahbar. März 2001. Kurz nach Mitternacht hört Perla aus ihrem Wohnzimmer ein leises Geräusch, ein Kratzen auf dem Fußboden. Sie nimmt ein Messer und schleicht sich zum Wohnzimmer. Dort liegt ein nackter Mann zusammengerollt auf dem Fußboden und tropft den Teppich voll. An seiner nassen Haut klebt Seetang. Die Tür zum Garten ist noch verschlossen und heil und es gibt auch keine Spur wo er lang gekrochen ist. Alles ist unversehrt. Wo kommt er her? Perla ist ein sehr bewegendes Buch, sehr emotional geschrieben. Es geht um die Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983. 30000 Menschen sind damals verschwunden. Männer, Frauen, Kinder. Sie wurden nackt aus einem Flugzeug ins Meer geworfen um zu ertrinken. Generationen wurden auseinandergerissen. Babys von entführten schwangeren Frauen wurden zur Adoption frei gegeben. Mit DNA-Tests haben die Hinterbliebenen versucht diese Kinder zu finden. Perlas Vater ist ein Marineoffizier, der am Töten vieler Menschen beteiligt war. Ihre schöne und elegante Mutter ist sehr unnahbar. Dennoch ist ihre Liebe sehr groß zu ihren Eltern. Ihr Freund Gabriel ist Journalist. Perlas Gefühle sind hin- und hergerissen. Der Schreibstil ist nicht ganz so flüssig. Das Buch hatte auch seine Längen. Eine sehr traurige Geschichte. Ein sehr gefühlvolles und bewegendes Buch.

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