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Phänomen Nahtod

Faszinierende Entdeckungen eines Psychiaters

(3)
Was passiert wirklich, wenn wir sterben? Ein Atheist ist klinisch tot - und begegnet Jesus. Ein Kind
stirbt fast bei einer Operation - und berichtet danach von seiner Zeit im Himmel. Es gibt viele
Aufsehen erregende Nahtoderfahrungen. Doch was ist davon zu halten? Dr. Meili kommt als Psychiater
zum Schluss: Viele Berichte sind glaubwürdig, ihr Ablauf und ihre Inhalte haben viele
Gemeinsamkeiten. Doch das stellt auch manche von unseren Vorstellungen vom Jenseits in Frage. Wie
sieht es in Himmel und Hölle aus? Gibt es etwas dazwischen? Wie ergeht es Menschen, die nicht an
Jesus glauben? Spannende Fragen, auf die der Autor verblüffende und mutmachende Antworten findet.
Portrait

Walter Meili:
Dr. Walter Meili, Jg. 1957, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, war bis 2015 Oberarzt
in der Psychiatrischen Klinik Sonnenhalde in Riehen (Schweiz), und ist nun selbständig in einer
psychotherapeutischen Praxisgemeinschaft in Basel tätig. Er hält regelmäßig Vorträge über
psychiatrisch-psychotherapeutische und seelsorgerliche Themen in christlichen Gemeinden und Werken.
Walter Meili ist verheiratet und ist Mitglied der evangelisch-reformierten Landeskirche.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 04.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7751-5740-7
Verlag SCM Hänssler
Maße (L/B/H) 213/141/25 mm
Gewicht 383
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 48.336
Buch (gebundene Ausgabe)
15,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Nahtoderfahrung - Erklärungsversuche eines Psychiaters
von orfe1975 am 12.10.2016

Cover: ---------------- Das Cover macht gleich klar, worum es geht, da die Vorstellung mit dem "Licht am Ende des Tunnels" eine allgemein verbreitete und bekannte Vorstellung von Nahtoderfahrungen ist. Damit verbindet man direkt etwas. Da es durch die schlichte Gestaltung in schwarz-weiß etwas altmodisch wirkt, hätte ich es jedoch im Buchladen... Cover: ---------------- Das Cover macht gleich klar, worum es geht, da die Vorstellung mit dem "Licht am Ende des Tunnels" eine allgemein verbreitete und bekannte Vorstellung von Nahtoderfahrungen ist. Damit verbindet man direkt etwas. Da es durch die schlichte Gestaltung in schwarz-weiß etwas altmodisch wirkt, hätte ich es jedoch im Buchladen nicht direkt ins Auge gefasst. Von daher passend, aber nicht unbedingt ein Eyecatcher im Laden. Inhalt: ---------------- Der Autor, Dr. Walter Meili ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und untersucht in diesem Buch eine Reihe von Nahtoderfahrungen. Dabei beleuchtet er unterschiedliche Facetten, angefangen von der systematischen Einordnung, welche Arten von NTEs es gibt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, und wie sich das Leben der Betroffenen anschließend verändert. Dabei werden sowohl die wissenschaftliche als auch die religiöse Anschauung des Themas behandelt. Mein Eindruck: ---------------- Ich habe schon diverse Bücher und Berichte zum Thema Nahtoderfahrung (NTE) gelesen. Für mich ein sehr spannendes, aber auch sehr diffuses Thema. Ich stellte mir die Fragen: Was ist davon zu halten? Was genau ist eine NTE, kann man diese Erfahrungen genauer definieren und eingrenzen? Wie kommt es dazu und muss man gläubig sein, um eine NTE zu erfahren? Was passiert mit einem Menschen während dieses Erlebnisses? Und nicht zuletzt: Kann uns eine NTE tatsächlich Einblicke in das Leben nach dem Tod geben und wenn ja: welche? Der Autor ist selber Psychiater und gläubiger Christ. Er versucht, genau diesen Fragen auf die Spur zu kommen. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass sein Schreibstil flüssig zu lesen ist. Er bringt Wissenschaft und Unterhaltung sehr gut in Einklang, indem er auf der einen Seite viele NTE-Schilderungen beschreibt, auf der anderen Seite diese analysiert, ohne den Leser mit Fachbegriffen zu überladen. So kann auch jeder Laie seinen Ausführungen problemlos folgen. Gut finde ich die Auflistung der einzelnen Merkmale und die Definition von NTE zu Beginn, hier wird alles strukturiert aufgeschlüsselt. So bekam ich einen besseren Überblick und konnte das Thema besser greifen. Im 2. Kapitel wird die NTE Schritt für Schritt mit diversen anderen Phänomenen wie Wahnvorstellung, Traum etc. verglichen. Es liest sich aufgrund der Komplexität nicht ganz so flüssig, ist für Nicht-Mediziner/Laien jedoch auch sehr verständlich. So wird eine Abgrenzung des Themas zu anderen Phänomenen besser möglich. Schön fand ich die Aussage "Wenn nun aber ein Mensch plötzlich neue Lebenseinstellungen gewinnt und auch nach ihnen handelt, spricht das nicht dafür, dass er eine Geschichte erfunden hat, sondern dafür, dass er durch ein Erlebnis, sei dieses nun für andere nachvollziehbar oder nicht, tief berührt wurde." (S. 51) Der Abschnitt, aus dem dieses Zitat stammt, beschäftigt sich mit dem Thema, dass leider auch aus finanziellen Gründen oder um Aufmerksamkeit zu erregen, NTEs erfunden werden. Das finde ich sehr schade, da es die Glaubwürdigkeit der Menschen, die tatsächlich diese Erfahrung machen durften, in Frage stellt. In diesem Kontext kommt der Autor auch zu dem Schluss, dass die NTEs nicht naturwissenschaftlich beweisbar sind und man so die Freiheit hat, sie als "unbewiesen" zu ignorieren, ohne sein bisheriges Weltbild nicht überdenken zu müssen. Gleichzeitig kann man aber auch den umgekehrten Weg gehen und sich den Glauben an dieses Phänomen bewahren. Diese Offenheit ohne Dogmatismus hat mich sehr angesprochen. Nach der eher wissenschaftlichen Betrachtungsweise wird das Thema NTE und Glauben untersucht. Dabei werden verschiedene NTEs zu "Himmel und Hölle" packend geschildert und versucht, der Frage, was uns nach dem Tod wohl erwartet, auf die Spur zu kommen. Die wichtige Botschaft, die ich hieraus mitgenommen habe, ist die Tatsache, dass eine NTE eher eine Art "Vorhölle" oder "Vorhimmel" darstellt, keine 100%-Bestätigung dafür ist, wie es nach dem Tod tatsächlich aussieht. Denn nach einer NTE kehrt man wieder in das "normale Leben" zurück (sonst könnte man ja nicht berichten) und in vielen Berichten wurde klar, dass eine solche Erfahrung den Betroffenen so stark berührt, dass sie fast immer zu einer Änderung des Lebens und der Lebenseinstellungen führt - meistens zum Guten hin (manchmal wird die NTE aber auch zur Belastung des "Rückkehrers"). Ich fand dieses Kapitel sehr tröstlich, denn es zeigt, dass es zum Umkehren nie zu spät ist, sofern man seine Fehler noch im Hier und Jetzt begreift und Gott um Vergebung dafür bittet. Später wird nicht nur auf den christlichen Glauben eingegangen, sondern das Thema NTE auch in Verbindung mit anderen Glaubensströmen untersucht. Dieses Kapitel fand ich etwas verwirrend und ausschweifend, der Autor kam einfach nicht so richtig auf den Punkt. Rückblickend hatte ich den Eindruck, dass sich etwas schwerere, theoretische Kost mit eher lebhaft und flüssiger zu lesenden Kapiteln abwechseln. Eine gute Mischung aus Fachwissen und Unterhaltung. Ein weiterer Kritikpunkt: Der Titel suggeriert die eher psychologische Auseinandersetzung mit dem Thema NTE. Dies ist am Anfang auch der Fall, anschließend driftet das Buch jedoch ab. Mir fehlte teilweise der konkrete Bezug zum Thema, den der Autor m. E. nicht immer klar genug formulierte. Fazit: ---------------- Eine wissenschaftliche Spurensuche von Nahtoderfahrung - unterhaltsam, faszinierend und verständlich, jedoch teilweise auch verwirrend und ausschweifend

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Interessant, aber mit theologischen Ungereimtheiten
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 14.11.2016

Das Thema Nahtod ist äußerst interessant, deswegen war ich sehr gespannt auf die Ausführungen des christlichen Psychiaters Walter Meili aus der Schweiz. Ich kenne selbst einen Missionar, der eine Nahtoderfahrung hatte, welche er allerdings nicht an die Öffentlichkeit weiter gab. Für mich steht es außer Frage, dass es dieses... Das Thema Nahtod ist äußerst interessant, deswegen war ich sehr gespannt auf die Ausführungen des christlichen Psychiaters Walter Meili aus der Schweiz. Ich kenne selbst einen Missionar, der eine Nahtoderfahrung hatte, welche er allerdings nicht an die Öffentlichkeit weiter gab. Für mich steht es außer Frage, dass es dieses Phänomen gibt, doch wie ist es zu verstehen, was steht dahinter? Zunächst einmal würde ich dieses Sachbuch als gut lesbar einstufen. Walter Meili hat sich ausgiebig mit dem Nahtod auseinandergesetzt, viel darüber gelesen und zitiert somit auch sehr viele Erlebnisse aus anderen Büchern (u.a. „Den Himmel gibt’s echt“ oder „90 Minuten im Himmel“, aber auch einige Bücher aus dem nichtchristlichen / teilw. esoterischen Bereich). Diese Nahtoderfahrungen zu lesen war zunächst sehr spannend und interessant. Man kann feststellen, dass sich viele ähneln, dennoch ist jede ein Unikat. Ich muss dazu sagen, dass ich die Nahtoderfahrungen nicht abstreite, aber manche betrachtete ich mit leichter Skepsis. Es werden auch Visionen und nahtodähnliche Situationen geschildert. Der Autor nimmt mögliche psychologische, wissenschaftliche und medizinische Erklärungen unter die Lupe, aber auch einen Abstecher in die Esoterik gibt es (sind Nahtoderfahrungen okkult?). Und ab diesem Punkt gab es für mich zunehmend gewagte Aussagen, die für mich nicht mit der Bibel konform gingen: Ausgehend von der Reformation, mit der sich das Christentum auseinandersetzen musste, schreibt Meili auf S. 125: „So gesehen braucht man sich vor esoterischen Lehren nicht zu fürchten, sondern kann sie als Herausforderung sehen, mögliche Schwachstellen in unserer Theologie zu überdenken und gegebenenfalls zu neuen Erkenntnissen kommen.“ Auf S. 174 zitiert er Howard Storm: „Einige Menschen dieser Erde hinterlassen bei ihrem Tod geliebte Angehörige, die ihren Schutz und ihre Führung brauchen. Dann ist es möglich, eine Zeit lang als Schutzengel zu leben, und auch dies wird Teil der eigenen spirituellen Entwicklung.“ S. 177: „‚Nicht in den Himmel kommen‘, heißt nicht zwangsläufig, ewig in der Hölle zu sein.“ Auf S. 182/183 erweckte es in mir den Eindruck, man könne für die Toten beten, so dass sie sich noch bekehren könnten. S. 190: „Die Demut ermöglicht einem, immer wieder umzukehren, auch nach dem Tod.“ Gerade dass man nach dem Tod noch eine Chance bekommt, halte ich für sehr fragwürdig und möchte da ein riesengroßes Fragezeichen dahinter stellen. Vielleicht hat sich der Autor missverständlich ausgedrückt, dennoch könnte dies alles einen falschen Eindruck erwecken. Insgesamt ist das Buch interessant zu lesen, hat jedoch m.E. ein paar theologische Ungereimtheiten, weswegen ich 3 Sterne vergebe. Des Weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass ich es Angehörigen, die um einen durch Selbstmord verstorbenen Menschen trauern, nicht empfehlen kann. Ich belasse es absichtlich bei dieser Andeutung, da jedes Wort darüber zu viel sein könnte.

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Mit Vorsicht zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kamp-Bornhofen am 05.09.2016

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich schon viele der im Buch angegebenen Berichte gelesen habe. Der Autor ein Psychiater schreibt aus seiner Sicht und seinem Fachbereich zum Thema Nahtod. Das Buch bietet erstmal einen guten Überblick über bisher erschienene Erlebnisberichte aus diesem Bereich. Gegen Mitte des Buches... Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich schon viele der im Buch angegebenen Berichte gelesen habe. Der Autor ein Psychiater schreibt aus seiner Sicht und seinem Fachbereich zum Thema Nahtod. Das Buch bietet erstmal einen guten Überblick über bisher erschienene Erlebnisberichte aus diesem Bereich. Gegen Mitte des Buches kommen andere Aspekte hinzu, die mich teilweise doch mehr als stutzig gemacht haben. Zum Beispiel schreibt er über einen Mann, der sich sorgt, dass sein Vater verlorengegangen ist. Dabei stellt der Autor eine der zentralen Aussage der Bibel infrage, an der es nichts zu rütteln gibt. Natürlich wäre es für alle Menschen schöner, wenn man nichts machen müßte und Jesus würde einen Jeden von uns nach seinem Tod mit offenen Armen und viel Liebe empfangen. Es ist aber so, dass wir an Jesus glauben müssen, um gerettet zu werden. Wer also vor seinem Tod macht, was er will und nichts mit Gott zu tun haben möchte, kann nicht davon ausgehen im Himmel zu landen. Das hat nichts mit einem "pietistisch-evangelikalen Frömmigkeitsstil" (Zitat Seite 176) zu tun. Ob der Vater des Mannes verlorengegangen ist oder nicht, können wir als Außenstehende nicht beurteilen. Niemand weiß, was vor seinem Tod passiert ist. Jedoch kann man diese Aussage der Bibel nicht mit Liebe abschwächen. Natürlich ist die Liebe wichtig, enorm wichtig sogar, keine Frage. Aber man kann Gott nicht hierauf reduzieren. Der Autor bemängelt zurecht, dass in der Kirche kaum über den Tod und das Leben danach gesprochen wird. Genauso wenig wird aber darüber gesprochen, dass eine Zugehörigkeit zur Kirche und Kirchenbesuch nicht rettet. Dafür ist Glaube notwendig und das nicht, weil die Kirche es sagt, sondern weil Jesus es uns selbst sagt. (Johannes 3,16-18). Sehr schwierig finde ich von daher auch den nachfolgenden Teil, wo der Autor über Hölle, Schuld usw. schreibt. Mir scheint es, dass er dabei an unsere Gefühle und das Mitgefühl appeliert. Es ist klar, dass viele Dinge für uns Menschen schwer vorstellbar sind. Aber warum reduzieren wir Menschen Gott auf unseren Verstand und vertrauen nicht auf seine Gerechtigkeit, sein Wissen (über uns alle bis ins kleinste Detail) ? Zum Ende des Buches stellt sich heraus, dass diese Nahtoderfahrungen den Autor zum Glauben gebracht haben. Die Bibel selbst ist für ihn nicht die Wahrheit (Seite 236) sondern Jesus Christus. Dabei nennt er die Bibel (Johannes 14,6). Ich finde dieses Buch nicht für Menschen geeignet, die auf der Suche sind. Es ist schon so, dass jeder Mensch anders von Gott angesprochen wird. Der Autor hat sich von den zugegebenermaßen faszinierenden Nahtoderlebnissen ansprechen lassen. In der Vergangenheit war ich auch immer sehr fasziniert von diesen Berichten. Inzwischen hat sich bei mindestens einem Buch herausgestellt, dass der Inhalt nicht der Wahrheit entspricht. Es standen vielmehr finanzielle Dinge im Vordergrund und auch der Grund , dass dadurch Menschen gerettet werden können ist verwerflich, wenn das Ganze auf einer Lüge aufbaut. Auf Seite 234 nimmt der Autor nochmal bezug auf die Lehre: "Wer-Jesus-nicht-kennt-kommt-in die Hölle "(Zitat). Es heißt da, dass der Erlebnisbericht der 5 jährigen Alicia, diese Lehre schlecht aussehen lässt. Das zeigt mir als Leser, dass sich der Autor einmal auf die Bibel bezieht (Johannes 14,6) und ein anderes Mal nichts von ihrer Aussage wissen möchte (Johannes 3, 16-18). Jetzt kann sich jeder Leser selbst überlegen, was er für richtig hält. Erwartet von diesem Buch hatte ich Erklärungen dieser Nahtoderlebnisse aus psychiatrischer Sicht. Dies fehlt mir in diesem Buch, da hier über die Erlebnisse zwar berichtet wird, aber für diejenigen, die diese Bücher schon gelesen haben, sich nichts Neues ergibt und im restlichen Buch erklärt der Autor seine theologische Sicht der Dinge und nimmt zur Beweisführung Nahtoderlebnisse zur Hilfe. Ich kann leider nicht mehr als 2 Sterne vergeben, da ich vor allem seine Aussagen bezüglich des Glaubens an Jesus für gefährlich halte. Menschen , die auf der Suche sind, könnten hier falsch geleitet werden.

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