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Phoenix - Kinder der Glut

Steampunk (Teslapunk)

(3)
Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi hat alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?
Der dritte Teil von Ann-Kathrin Karschnicks Phoenix-Serie - ein Tesla-Punk-Dystopie-Krimi.
Die Teile der PHOENIX-Trilogie:
Teil 1: TOCHTER DER ASCHE
Teil 2: ERBE DES FEUERS
Teil 3: KINDER DER GLUT
Portrait
Ann-Kathrin Karschnick lebt im schönen Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau, ging sie in die Schifffahrtsbranche und leitet dort seit einigen Jahren die Internationale Heuerabrechnung einer Hamburger Reederei.
Wenn sie nicht gerade schreibt oder übersetzt, dann brütet sie wohlmöglich über einem Puzzle, spielt Brett- und Kartenspiele mit Freunden und Familie oder geht ins Kino. Zudem ist sie ein selbstbezeichneter Serienjunkie und seit 2012 außerdem fleißige Geocacherin. Einen großen Teil ihrer Freizeit nimmt das Deutsche Rote Kreuz bzw. das Jugendrotkreuz in Anspruch, wo sie eine Jugendgruppe in Erster Hilfe unterrichtet.
Ann-Kathrin ist häufig auf Buchmessen, Rollenspiel- und Phantastik-Conventions zu finden. Ihre Markenzeichen sind dabei das grüne Kleid und ihr offenherziges Auftreten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783944544540
Verlag Papierverzierer Verlag
Illustratoren Timo Kümmel
Verkaufsrang 14.391
eBook (ePUB)
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kinder der Glut
von ZeilenZauber aus Hamburg am 31.10.2016

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Der dritte Band schließt nahtlos an den zweiten an und alle Figuren haben ihre Aufgaben zu bewältigen. Denn die Ereignisse in Paris haben die Bevölkerung aufgeschreckt und das nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland. Also was die Länder betrifft, beziehe ich mich auf die... ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Der dritte Band schließt nahtlos an den zweiten an und alle Figuren haben ihre Aufgaben zu bewältigen. Denn die Ereignisse in Paris haben die Bevölkerung aufgeschreckt und das nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland. Also was die Länder betrifft, beziehe ich mich auf die Länder, wie wir sie kennen. In Karschnicks Trilogie gibt es ja nur noch Europa im weitesten Sinne. Damit ist die gesamte Struktur der Saiwalo in Gefahr und im Umbruch begriffen. Nicht zu vergessen, dass man auch mehr über Octavia - genannt Tavi - und ihr Leben als Mensch, bevor sie eine Phoenix wurde, erfährt. Dies hat die Autorin geschickt gemacht. Sie nimmt bekannte geschichtliche Zusammenhänge und hat sie für ihre Story umgemünzt - genial. Doch trotzdem ging mir Tavis aufbrausende Art auf den Nerv, sie lernt einfach nicht dazu und egal wie oft sie diese Art in Schwierigkeiten gebracht hat, sie flippt aus, stößt Freunde vor den Kopf und bringt sich im schlimmsten Fall dadurch auch noch in Gefahr. Doch trotzdem gibt es genug Platz für Twists und Überraschungen, für die auch die anderen Protagonisten sorgen. Das Finale der Trilogie lässt den Leser zufrieden zurück - es werden alle Fäden sauber verknüpft und es gibt Lösungen oder mindestens Lösungsansätze für die besehenden Probleme. Mir hat dieser Genre-Mix aus Fantasy und Steampunk sehr gut gefallen und es gibt 5 glühende Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?

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Toller Abschluss der Phoenix-Trilogie
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 14.10.2015

Während sich die Phoenix Tavi im Gewahrsam der Kontinentalarmee befindet, macht sich ihr Geliebter Leon auf Geheiß der Hexe Katharina mit seinen Mitstreitern auf den Weg nach Hamburg zurück. Dort angekommen, wird deutlich, dass die Ereignisse von Paris bis nach Hamburg strahlen. Im Untergrund versuchen Leon, Katharina und ihre... Während sich die Phoenix Tavi im Gewahrsam der Kontinentalarmee befindet, macht sich ihr Geliebter Leon auf Geheiß der Hexe Katharina mit seinen Mitstreitern auf den Weg nach Hamburg zurück. Dort angekommen, wird deutlich, dass die Ereignisse von Paris bis nach Hamburg strahlen. Im Untergrund versuchen Leon, Katharina und ihre Begleiter weiterhin die Befreiung der Menschen und der Seelenlosen voranzutreiben. Mit diesem dritten Teil findet die Trilogie um die Phoenix Tavi und ihren Geliebten Leon einen tollen und spannenden Abschluss. Die relevanten Fragen, die in den ersten beiden Bänden aufgetaucht sind, werden hier Stück für Stück beantwortet. Dabei kommt es zu manch überraschender Auflösung und Wendung. Daher sollte man die Vorgängerbücher in jedem Fall zuvor gelesen haben. Auch diesmal sind einige Charaktere schwierig einzuschätzen, welche Motive sie tatsächlich verfolgen und inwiefern man ihnen trauen kann. Einer meiner Lieblingscharaktere in dem dritten Teil ist der Eisriese Jörenson, da er so ausgeglichen, vernünftig und vorausschauend handelt. Wahrscheinlich ist das Eis dafür verantwortlich, wenn man im Gegenzug dazu Tavis feuriges und ungeduldiges Temperament sieht. Mir persönlich hat der dritte Teil noch ein Stück besser gefallen als die zwei vorherigen Bücher und ich kann diese Trilogie uneingeschränkt empfehlen.

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Tolles Cover
von Carmen - Kundin aus Thalia - Wetzlar am 05.11.2016

Mit dem nun dritten und letzten Teil ist der Autorin ein gutes Ende gelungen. Wie bei jedem anderen Buch macht man sich ja seine eigenen Gedanken und hat sein Wunschende schon im Kopf umso überraschter ist man dann wenn ein kleiner Teil davon wirklich da steht. Schwarz auf weiß sozusagen.... Mit dem nun dritten und letzten Teil ist der Autorin ein gutes Ende gelungen. Wie bei jedem anderen Buch macht man sich ja seine eigenen Gedanken und hat sein Wunschende schon im Kopf umso überraschter ist man dann wenn ein kleiner Teil davon wirklich da steht. Schwarz auf weiß sozusagen. Mit dem Ende kann ich leben. Auch hier sind ganz vereinzelt ein paar Stolper- Fehlerchen dabei die aber weiter nicht ins Gewicht fallen. Begeistert bin ich wie bei den beiden anderen Teilen auch wieder von dem Cover das super zu der Geschichte passt.

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Schwacher Abschluss
von Litis' fabelhafte Welt der Bücher am 29.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Cover: Die Cover von Ann-Kathrins Phoenix-Reihe sind wirklich ein Hingucker. Dieses hier ist giftgrün und zeigt die Phoenix Tavi. Im Hintergrund erkennt man eine Art Tunnel. Anhand des Inhalts dürfte dies der alte und verlassene Elbtunnel in Hamburg sein. Der Schauplatz kommt zwar im Buch vor, allerdings spielt er meines... Cover: Die Cover von Ann-Kathrins Phoenix-Reihe sind wirklich ein Hingucker. Dieses hier ist giftgrün und zeigt die Phoenix Tavi. Im Hintergrund erkennt man eine Art Tunnel. Anhand des Inhalts dürfte dies der alte und verlassene Elbtunnel in Hamburg sein. Der Schauplatz kommt zwar im Buch vor, allerdings spielt er meines Erachtens keine so große Rolle. Warum er daher explizit auf dem Cover abgebildet wurde, erschließt sich mir nicht. Die Story: In diesem Band finden sich die letzten Puzzleteile und fügen sich zusammen. Als Leser erkennt man so endlich das große Ganze. Ich finde es sehr erfreulich, dass alles aufgelöst und nichts von der Autorin vergessen wurde. Die Handlung ist angenehm vielseitig, da Frau Karschnick auch neue Elemente einarbeitet. Die Charaktere: Leon hat für mich, im Vergleich zum Vorgängerband, eine angenehme Entwicklung durchgemacht. Er ist stärker und selbstbewusster geworden. Handelt eigenständig, ohne Tavi ständig am Rockzipfel zu hängen. Er hat seinen Weg gefunden und hat wieder den Charme aus Band 1 zurück. Tavi hingegen ist mir auch im 3. Teil nicht sympathisch geworden. Stellenweise agiert sie so dermaßen stur und kopflos und somit gegen das Wohl aller, dass ich mich eigentlich nur über sie ärgere. Aber es muss eben auch Protagonisten geben, die man nicht mag... Die Charaktere entwickeln sich mit dem Plot mit. Man realisiert es erst, wenn man es einmal rekapituliert. Die Autorin kann dies nahezu unerkannt geschickt einbauen und somit wirkt es nicht gekünstelt. Der Schreibstil: Frau Karschnicks Schreibstil ist schnörkellos und mit hübschen Metaphern versehen. Die Autorin schafft es, den 3. Band mit einer überzeugenden Handlung und Dramatik zu beginnen. Das Problem ist dabei nur, dass man das Spannungslevel schwer bis zum Schluss halten kann und es geschieht, was unweigerlich geschehen muss: Die Dramatik lässt rapide nach und Frau Karschnick schafft es meiner Ansicht nach nicht wieder auf die Aufwärtswelle, sondern verbleibt in seichtem Gewässer. Das Ende: Der Schluss ist durchaus solide und für einen Abschlussband überzeugend abgerundet. Allerdings konnte mich die Endschlacht nicht mitreißen. Ich habe mir dabei einfach etwas Spektakuläreres vorgestellt. Vielmehr starten die entscheidenden letzten Seite schleppend und es wirkt als gingen der Autorin die Ideen aus. Ich weiß aber, dass Frau Karschnick es durchaus besser kann, denn es gab bereits deutlich nervenaufreibendere Szenen in der Reihe. Fazit: Ich bin froh, dass die letzten Puzzleteile sich zusammen fügen und die Autorin ihrem Stil treu bleibt. Allerdings konnte mich der Abschlussband wegen der fehlenden Spannung und des schleppenden Endes nicht überzeugen. 3 1/2 von 5 Sterne litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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Schöner Abschluss
von einer Kundin/einem Kunden am 02.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Tavi wurde nach der Zerstörung der Pläne des Rates von Leon in Paris zurückgelassen, woraufhin sie gefangen genommen wurde. Leon begibt sich gemeinsam mit Katharina und den anderen Seelenlosen auf den Weg nach Hamburg. Auf dem Weg dorthin vertraut er der Hexe Katharina in jeder Hinsicht, weswegen die Seelenlosen... Tavi wurde nach der Zerstörung der Pläne des Rates von Leon in Paris zurückgelassen, woraufhin sie gefangen genommen wurde. Leon begibt sich gemeinsam mit Katharina und den anderen Seelenlosen auf den Weg nach Hamburg. Auf dem Weg dorthin vertraut er der Hexe Katharina in jeder Hinsicht, weswegen die Seelenlosen mit einem Menschendorf Kontakt aufnehmen. Während Leon also versucht die Menschen von der Unschuld der Seelenlosen zu überzeugen, setzt Tavi sich mit ihrem Leben und dem von Nathan auseinander. Zu Tavi kann ich gar nicht mehr viel sagen, sie ist relativ unverändert im Vergleich zum ersten und zweiten Teil. An Leon habe ich ja bereits bemängelt, dass er ziemlich unselbstständig wirkt und ständig nach Tavis Unterstützung sucht. Nach meinem Empfinden hat sich dies wieder gebessert. Natürlich ist er durch Tavis Verschwinden dazu gezwungen, alleine klar zu kommen, aber er wirkt wieder selbstbewusster und nimmt auch häufiger selbst das Steuer in die Hand. Er entwickelt sich langsam zu einem kleinen Anführer der Gruppe, denkt nun selbst viel stärker nach und trifft seine eigenen Entscheidungen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich Leon nicht sonderlich mag, ich mochte es auch nicht so, aus seiner Sicht zu lesen. In dem Punkt gefiel mir Tavis Sicht um einiges besser. Der Roman ist wie die vorherigen auch schon in der Er-Sie-Form und abwechselnd aus den Perspektiven von Tavi und Leon verfasst worden. Der Schreibstil gefällt mir noch immer sehr gut, es lässt sich sehr einfach lesen und ich habe das Buch in einem Rutsch durch lesen können. Die Umsetzung der Handlung ist ziemlich gut gelungen. Es wirkte auf mich klarer strukturiert als der zweite Teil, der auf mich einen relativ chaotischen Eindruck hinterlassen hat. Ich wurde außerdem wieder mehr mitgerissen und empfand die Handlung spannender, als die des vorherigen Teils. Das Ende ist sehr aufregend, aber irgendwie hat mir noch etwas gefehlt. Vorsicht, Spoiler! Um den nachfolgenden Text lesen zu können, fahre mit der Maus über diesen Satz. Die ganze Sache mit Nathan fand ich anfangs sehr sehr komisch, zu Ende hin habe ich mich dran gewöhnen können. Allerdings ist mir nicht ganz aufgegangen, was genau diese dritte Person in ihm drin jetzt eigentlich war und warum es so vergleichsweise einfach war, sie zu entfernen. Das hätte Katharina ja auch schon etwas mehr machen können. Außerdem ist mir das Ende auch noch ein wenig zu offen. Die Saiwalo wurden anscheinend besiegt, aber wie genau sieht das Leben jetzt aus? Gibt es immer noch die ganzen Überwachungen und Einheiten? Ist die Armut noch immer so hoch und können die Seelenlosen jetzt frei umher laufen? Da bin ich mir noch nicht so ganz sicher.

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Abschlusskampf in Hamburg
von NiWa aus Euratsfeld am 02.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Es handelt sich um den Abschlussband der Phoenix-Trilogie. Die Menschen sollen von den Saiwalo befreit werden - darin sieht die Phoenix Tavi ihre Mission. So oft sie dafür schon gestorben ist, sie wird es immer wieder tun, bis sie ihre Lieben in Sicherheit wissen kann. Der Abschlussband von Ann-Kathrin Karschnicks Phoenix-Trilogie... Es handelt sich um den Abschlussband der Phoenix-Trilogie. Die Menschen sollen von den Saiwalo befreit werden - darin sieht die Phoenix Tavi ihre Mission. So oft sie dafür schon gestorben ist, sie wird es immer wieder tun, bis sie ihre Lieben in Sicherheit wissen kann. Der Abschlussband von Ann-Kathrin Karschnicks Phoenix-Trilogie schließt sofort an den 2. Band an. Tavi wurde von ihrem Geliebten, dem Cupido Leon, und der Hexe Katharina getrennt, und findet sich in einer Zelle wieder. Während sie nach einer Fluchtmöglichkeit sucht, treten Leon und Katharina eine aufregende Reise nach Hamburg an. Die Ereignisse von Paris haben die gesamte Bevölkerung aufgewühlt. Die Umbruchstimmung ist greifbar und fast bis zum Zerreissen gespannt. Selbst den Saiwalo ist klar, dass sie nicht länger der Unruhe im Land zusehen können. Hier thematisiert die Autorin auf eindrucksvolle Weise, wie Zeiten der Veränderung in die Gänge kommen. Sie zeigt, wie sie sich langsam anbahnen, explosionsartig eskalieren und sich schallwellenartig über die Bevölkerung ausbreiten. Wie auch in den vorhergehenden Bänden stehen die Charaktere im Vordergrund. Tavi, die jahrtausendealte Phoenix, Leon, ein Jungspund von einem Cupido, der kürzlich noch ein Mensch gewesen ist, und Katharina, die emphatische Hexe, die nicht nur den Leser vor Rätsel stellt. Allen drei Figuren hat die Autorin mit ihrem Können Leben eingehaucht. Besonders gut hat mir gefallen, dass man mehr über Tavis Vergangenheit erfährt. Während der ersten beiden Bände gab es zwar Andeutungen und man hat Vermutungen angestellt, aber erst jetzt lässt sie den Vorhang fallen und zeigt uns, wer Tavi einst als Mensch gewesen ist. Nichtsdestotrotz habe ich mir mit Tavis Temperament, dieser schäumenden Wut und ihrem hitzigen Gemüt schwer getan. Es sind Charakterzüge, die mir nicht sympathisch waren, was dennoch interessant zu lesen ist. Leon, der Cupido, hat meiner Ansicht nach seine Mitte gefunden. Als Mensch ist er eher gefühlskalt und zurückhaltend gewesen. Im letzten Teil haben ihn von allen Seiten her die Gefühle übermannt. Nun hat er seine Balance gefunden, und sich zu einer angenehmen Wesensart weiterentwickelt. Die Hexe Katharina bleibt über den ganzen Abschlussband hin rätselhaft. Sie kommt und geht, lässt sich nicht in die Karten schauen und sich und die anderen von ihren Visionen leiten. Aber zum Ende hin erfährt man, was sie wirklich angetrieben hat. Mein Lieblingscharakter ist die Nebenfigur Eleazar, auch wenn der steinalte Phoenix, objektiv betrachtet, die wenigsten Sympathiepunkte anzubieten hat. Er ist ein eher schmieriger Kerl, augenscheinlich ein gefährlicher Opportunist, dem man nur bedingt vertrauen sollte. Trotzdem mag ich seine raue Art sehr gern. Sie holt die anderen Figuren auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn sie sich in ausufernde Theorien verlieren, und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, weil er so unverblümt die Wahrheit sagt. Die Handlung war interessant und meiner Meinung nach nicht vorhersehbar. Es war spannend zu verfolgen, in welche Richtung sich die Ereignisse entwickeln, welche Ziele angestrebt werden und die Gründe für manches Handeln zu erfahren. Einige Entwicklungen sind mir persönlich zu schnell gegangen und man hat sich meinem Empfinden nach zu oft auf Nebenschauplätzen aufgehalten. Am Ende haben sie zwar insgesamt wieder Sinn ergeben, aber stellenweise waren mir diese Abschnitte etwas zu langatmig zu gestaltet. Insgesamt war der Abschlussband eine außergewöhnliche Leseerfahrung, durchzogen von fantastischen Figuren, nebelhaften Unterdrückern und aufgepeppt durch eine Prise Teslapunk. Für mich war es ein äußerst gelungener Genremix und ich glaube, dass Fantasy- und Steampunk-Freunde mit Ann-Kathrin Karschnicks Phoenix-Trilogie viel Freude und schöne Lesestunden haben werden. Die Phoenix-Trilogie: 1) Phoenix. Tochter der Asche 2) Phoenix. Erbe des Feuers 3) Phoenix. Kinder der Glut

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Phoenix - Kinder der Glut
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 09.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Tesla-Punk-Dystopie von Ann- Kathrin Karschnick namens ?Phoenix ? Kinder der Glut? ist der dritte Teil einer Trilogie. Um die Handlungen zu verstehen, ist es meiner Meinung nach dringend notwendig, dass man die vorherigen Bände gelesen hat. Inhaltsangabe: Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi hat... Die Tesla-Punk-Dystopie von Ann- Kathrin Karschnick namens ?Phoenix ? Kinder der Glut? ist der dritte Teil einer Trilogie. Um die Handlungen zu verstehen, ist es meiner Meinung nach dringend notwendig, dass man die vorherigen Bände gelesen hat. Inhaltsangabe: Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi hat alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten? Ansprechend finde ich auch dieses mal wieder das Cover. Es ist in grün gehalten und es ist wieder die Phoenix Tavi abgebildet. Aufgrund der Gestaltung des Buches, kann man leicht die Zugehörigkeit zu der Phoenix- Reihe erkennen. Wie bereits erwähnt, ist ?Phoenix ? Kinder der Glut? der finale Band der Trilogie rund um die Phoenix Tavi und ihren Begleiter Leon. Der letzte Teil schließt nahtlos an die vorherige Geschichte an, daher ist es meiner Ansicht nach erforderlich, dass man bereits die Bücher ?Phoenix- Tochter der Asche? und ?Phoenix ? Erbe des Feuers? gelesen hat. Auch der Abschluss der Reihe ist wieder spannend geschrieben. Der angenehme Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen und man ist direkt mitten im Geschehen. Auch werden kleine Rückblenden eingeflochten, die ich als hilfreich empfunden habe. Ich konnte eine Veränderung der Atmosphäre im Vergleich zu den vorherigen Büchern spüren. Dieses Mal wirkt diese viel rebellischer, die anstehenden Aufstände kann man quasi spüren, sie wirken greifbar. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Rebellion in der Luft liegt ? die Veränderungen, welche in der Welt passieren, sind deutlich zu erkennen ? eine Aufbruchsstimmung liegt vor. So ist es nicht verwunderlich, dass auch dieses Buch wieder actiongeladen ist und einige Befreiungsaktionen werden in die Geschichte eingeflochten. Durch unvorhersehbare Wendungen wird die Spannung permanent aufrecht erhalten. Auch im finalen Band kann man wieder einiges über die liebgewonnenen Charaktere lese. So fiebert man mit der emotionalen Tavi mit. Die Phoenix muss auch in diesem Teil wieder einiges erleiden und geht oftmals mit dem Kopf durch die Wand. Wenn es um ihren Schützling Nathan geht, dann ist jeder gut gemeinte Rat zu viel und sie lässt sich einfach nicht in ihre Beziehung zu ihm herein reden und reagiert oftmals ziemlich emotional. Was mir auch gut gefallen hat: Im Prolog können wir die Entstehung der Phoenix lesen. Ihr Partner Leon, der ein Cupido ist, kann leider immer noch nicht allzu gut seine Fähigkeiten einsetzten. Er wirkt auf mich viel reifer und ausgeglichener, ich habe das Gefühl, dass er sich mit seiner Rolle im Kampf gegen die Saiwalo angefreundet hat. Er hat an seiner Seite den Eisriesen Jörenson. Dieser besticht durch seine sympathische und bedachte Art. Auch der Phoenix Eleazar ist wieder mit dabei und ich finde es gut, dass wir ein bisschen was über ihn erfahren. Gerne hätte ich mehr über diese Kreatur gelesen. Und auch die Hexe Katharina spielt wieder eine zentrale Rolle. Ich kann es durchaus verstehen, dass sie mit ihren mystischen Vorhersagen, die man einfach nicht richtig interpretieren kann, die Protagonisten ordentlich zur Weißglut bringt. Aber auch über Katharina erfahren wir etwas aus ihrer Vergangenheit. Und in diesem Teil werden einige Fragen aus den vorherigen Büchern in Bezug auf die Saiwalo und Geisterwächter aufgegriffen und erklärt. Auch das actionreiche Finale hat mir zugesagt und ist realistisch beschrieben wurden. Man fiebert mit seinen Lieblingen mit und die Auflösung des Konfliktes mit den Saiwalo konnte mich überzeugen. Alles in allem konnte mich der finale Band der Trilogie gut unterhalten. Ein wirklich gekonnter Abschluss der Reihe. Jedoch muss ich mit Bedauern sagen, dass mich die vorherigen Bücher mehr packen konnten. Trotzdem ein gelungenes Buch und eine tolle Auflösung des Konfliktes. Hierfür möchte ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung geben.

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Grandioser Abschluss der Trilogie
von Janika Hoffmann aus Hamburg am 05.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

[Achtung, bei dieser Rezension besteht Spoilergefahr für die Vorgängerbände und einige Geschehnisse dieses Buches!] Im großen Finale der Phoenix-Trilogie wurden Leon und Tavi getrennt. Während Leon kaum eine andere Wahl hat als Katharinas Wort zu trauen, dass das alles so geschehen muss, und sich mit Eleazar, Jörenson und ihr auf... [Achtung, bei dieser Rezension besteht Spoilergefahr für die Vorgängerbände und einige Geschehnisse dieses Buches!] Im großen Finale der Phoenix-Trilogie wurden Leon und Tavi getrennt. Während Leon kaum eine andere Wahl hat als Katharinas Wort zu trauen, dass das alles so geschehen muss, und sich mit Eleazar, Jörenson und ihr auf den Weg ins ferne Hamburg begibt, erwacht Tavi in einer Zelle, ohne genauer zu wissen, wo sie sich befindet. Für beide wird die Kontinentalarmee wieder einmal zu einem echten Problem in dem Versuch, zusammen sein zu können. Außerdem macht Katharina immer wieder Andeutungen, dass sich in naher Zukunft in Hamburg alles entscheiden wird. Und auch die Ereignisse aus Paris scheinen Auswirkungen über die Grenzen der Stadt hinaus zu haben … Mit „Phoenix – Kinder der Glut“ ist Ann-Kathrin Karschnick ein fulminanter Abschluss ihrer Trilogie gelungen, deren erster Band mit dem Deutschen Phantastikpreis für den besten Roman ausgezeichnet und Band 2 ebenso nominiert wurde. Das Cover bricht ein wenig aus dem Stil der beiden Vorgängerbände aus und bildet nicht so deutlich eine Szene aus der Handlung ab. Dennoch macht es mit dem mittlerweile vertrauten Schriftzug einiges her, und auch auf die Seiten wurde wieder ein Aufdruck gesetzt. Nach der Feder von Band 1 und dem Pfeil von Band 2 gibt es diesmal zwei grüne Spiralen zu sehen, eventuell ein Zeichen für die nebelhaften Saiwalo. Im Regal bilden alle drei Bände nebeneinander einen schönen Blickfang mit kräftigen, aber nicht zu grellen Farben. Auch inhaltlich hat der Abschlussband Einiges zu bieten. Geschickt führt die Autorin alle Fäden aus den vorhergehenden Bänden zusammen und greift auch weit in die Vergangenheit zurück. Wieder zeichnet Karschnick mit ihren Worten vielschichtige Figuren, die mit sich, ihren Fähigkeiten und ihrer Vergangenheit ebenso wie ihrer Zukunft zu kämpfen haben. Die abwechselnden Perspektiven zwischen Leon und Tavi, die bei jedem Kapitelwechsel erfolgen, flechten beide Handlungsstränge geschickt umeinander und bewirken, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag, weil man unbedingt wissen will, wie es bei einer Figur nun weitergeht, jedoch auch auf die andere neugierig ist. Auch beim letztendlichen Wiedersehen sind die Perspektivwechsel wunderbar fließend und bremsen die Handlung nicht aus. Eleazars Entwicklung war sehr interessant. Er hat nicht mehr ganz so häufig französische Begriffe in den Raum geworfen, was sehr erleichternd war. Auch wurde ich zunehmend neugierig auf seine Beweggründe, zumal einige seiner Taten ihn mir durchaus sympathischer gemacht haben. Seine Vorgeschichte hat mich schließlich doch etwas irritiert, aber der Zeitpunkt bot auch keinen Raum für längere, tiefgehende Gespräche. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Hintergrund dazu gewünscht, so wirkte seine Eröffnung ein wenig hingeworfen. Der Grund für seine Wandlung jedoch und die Art, wie er diese eingesteht, haben mich zum Grinsen gebracht und sind definitiv gelungen. Ebenso gelungen finde ich das letztendliche Zusammenfügen der einzelnen Fäden und die Entwicklung zum Finale hin. Hierzu möchte ich natürlich nicht zu viel verraten, doch ich denke, ich kann gefahrlos sagen, dass die Autorin hier einen guten Weg gefunden und mich auch wieder einige Male überrascht hat. Leider fielen mir in diesem Band vermehrt kleine Fehler auf. Meist waren es Komma- oder auch mal Tippfehler, so manches Mal aber auch Stellen, wo inhaltliche Unklarheiten oder kleinere Widersprüche blieben. Teils fehlten auch Absätze bei Sprecherwechseln, sodass man dachte, eine andere Person würde noch immer reden, was keinen Sinn machte. Die Fehler sind nicht allzu aufdringlich und erschlagen auch nicht, sind mir aber durchaus deutlicher aufgefallen als in den vorherigen Bänden. Das finde ich sehr schade. Insgesamt ist Ann-Kathrin Karschnick der Abschluss ihrer Trilogie jedoch definitiv gelungen. Ich hatte Spaß beim Lesen und teilweise echte Schwierigkeiten, das Buch für Termine beiseitezulegen, und genau so sollte es meiner Meinung nach sein. Das Cover ist durchaus gut, jedoch nicht ganz so ein Hingucker wie die anderen beiden Bände, außerdem gab es leider einige kleine Fehler. Dies führt leider wieder zu Abzug, dennoch kann ich wieder guten Gewissens solide vier Sterne vergeben und eine klare Leseempfehlung aussprechen. Sollte es irgendwann weitere Geschichten um die Figuren geben, sei es nun von vor oder nach der Handlung der Trilogie, würde ich sie mir garantiert kaufen. Solange bin ich erst einmal auf weitere Werke der Autorin gespannt.

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