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Pinguine lieben nur einmal

Roman. Originalausgabe

(2)
Gehen wir auf deine oder meine Eisscholle?


Felicitas (nur ihre Mutter nennt sie so, ihre Freunde sagen Feli zu ihr) ist kompliziert. Ordnung findet sie überbewertet. Deshalb hat sie auch kein Bücherregal. Und sie schämt sich nicht dafür, dass sie süchtig nach dem sat1 „Family Movie” am Dienstag ist, der so schön vorhersehbar ist – Happyend garantiert! Denn leider passiert es nicht oft, dass die Dinge so laufen, wie sie das gerne hätte. Lange dachte Feli, dass es Prinzessinnen-und-Prinz-auf-weißem-Ross-Beziehungen nur im Fernsehen gibt – bis sie Janosch vor die Füße fällt … Und so fangen doch die großen Liebesgeschichten an oder etwa nicht?



Rezension
"Süße Liebesgeschichte mit manch überraschender Wendung." MISS - Die junge Wienerin
Portrait
Kyra Groh, geboren 1990, lebt in Seligenstadt und hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Zur Zeit arbeitet sie als Werbetexterin in Frankfurt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 16.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-38044-2
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 186/121/30 mm
Gewicht 308
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Liebe lässt sich nicht verbieten
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 09.07.2014

Felicitas Grün, Studentin, schlampig und tolpatschig, gelingt es wirklich, in jedes Fettnäpfchen zu treten, das sich ihr bietet. Gemeinsam mit dem schwulen Cem Demirel lebt sie in einer Art WG. Als ein neuer Mieter ins Haus einzieht, sind sie neugierig auf ihn. Cem veranlasst Feli, mit ihm an der Tür... Felicitas Grün, Studentin, schlampig und tolpatschig, gelingt es wirklich, in jedes Fettnäpfchen zu treten, das sich ihr bietet. Gemeinsam mit dem schwulen Cem Demirel lebt sie in einer Art WG. Als ein neuer Mieter ins Haus einzieht, sind sie neugierig auf ihn. Cem veranlasst Feli, mit ihm an der Tür zu lauschen. Als die Tür aufgeht, fällt Feli dem neuen Mieter förmlich vor die Füße inklusive ihrer Äpfel und anderem. Es ist ihr mehr als peinlich. Sie sieht einen Adonis vor sich stehen und ihr Herz fängt an zu pochen. Ihre Entschuldigungen verhören ungehört, denn zu spät bemerkt sie, dass ihr Gegenüber blind ist. Janosch, der neue Mieter ist sarkastischer und mürrischer Natur und lässt niemanden an sich heran. Und doch lernen die beiden sich kennen, denn sie bemerken recht schnell, dass sie in vieler Hinsicht auf einer Wellenlänge sind, sei es Musik oder Film. Aber kann es eine Beziehung zwischen den beiden geben? ... Feli hat die seltene Gabe, im Gespräch mit Janosch immer das falsche zu sagen. Klar, dass er sich manchmal wie vor den Kopf geschlagen fühlt, aber trotz allem rechnet er es ihr hoch an, dass sie ihn normal behandelt, also so, als hätte er keine Behinderung, als wäre er nicht blind. Natürlich geht das auch schon mal ins Auge, zumal wenn man wie Feli ein klein wenig unordentlich ist und gern mal Sachen rumliegen lässt, egal ob es bei Janosch zu Hause ist oder in ihrem eigenen Zimmer. Janosch ist in dem Fall immer der Leidtragende, das reicht sogar soweit, dass er fast verblutet. Mit einem hervorragenden Wortwitz erzählt die Autorin Kyra Groh eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte. Das Buch wird aus der Sicht von Feli erzählt. Ihren Gedankengängen zu folgen, macht Spaß und ließ mich ehrlich gesagt, mehr als einmal grinsen. Sie ist ehrlich, eine tolle loyale Freundin und ausgesprochen erfrischend. Feli und Janosch fühlen sich zueinander hingezogen, zu viele Dinge vereinen sie. Janosch will aber keine Beziehung, für ihn ist die ganze Sache nicht wirklich, sie fühlt sich nicht richtig an. Zuviel steht für ihn auf dem Spiel. Er hat Angst und die macht ihn stellenweise böse und aggressiv und er versucht, Feli von sich zu stoßen. Sein Sarkasmus ist teilweise so ätzend, dass Feli oft vor den Kopf gestoßen wird. Aber wie so oft findet die Liebe ihren Weg. Sehr gut ist es der Autorin gelungen, Janoschs Ängste zu vermitteln. Man kann sie nachvollziehen, wünscht ihm aber gleichzeitig, doch alles sein zu lassen und alles auf eine Karte zu setzen. Niemand möchte verletzt werden, egal ob behindert oder nicht. Da Thema Liebe und Behinderung miteinander zu verbinden, ist Kyra Groh sehr gut gelungen. Die Behinderung, das Blind sein von Janosch, wird gar nicht so richtig erfasst, er wird wie ein normal Sehender von Feli behandelt, ohne ihn zu betütteln oder mit Samthandschuhen anzufassen. Sicher braucht er bei einigen Dingen Hilfestellung, die ihm von Feli so ungezwungen und natürlich entgegengebracht wird, dass das Thema Behinderung gar keins mehr ist. Nicht nur die Protagonisten Feli und Janosch sind sympatisch, auch die vielen anderen Mitspieler im Buch, seien es die Eltern von beiden oder die Freunde von ihnen, stehen zu ihnen und helfen, wo sie nur können. Mit diesem Buch ist gute Unterhaltung für zwischendurch garantiert. Es gibt Liebe, Freundschaft und ein wenig Eifersucht, sehr viel Humor und Wortwitz, aber auch ein ernstes Thema, die Frage, wie gehe ich mit Behinderungen um. Ein Buch, das ich wirklich gern weiterempfehle.

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Eine Liebesgeschichte, wie sie das Leben schreibt - problematisch, schwierig, aber lohnend
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 12.02.2014

Pro: Das Cover springt auf jeden Fall ins Auge - was für ein süßer kleiner Pinguin! Und was zieht er da, einen Maulwurf?! Warum das denn? Ja, da will man doch direkt das Buch lesen! Und das lohnt sich auf jeden Fall. Wobei ich gestehen muss: da war ich mir... Pro: Das Cover springt auf jeden Fall ins Auge - was für ein süßer kleiner Pinguin! Und was zieht er da, einen Maulwurf?! Warum das denn? Ja, da will man doch direkt das Buch lesen! Und das lohnt sich auf jeden Fall. Wobei ich gestehen muss: da war ich mir erst alles andere als sicher drüber. Denn zuerst mochte ich Feli nicht, und Janosch noch viel weniger. Feli ist wirklich MEGAkompliziert. Sie hat eine Menge Rituale; zum Beispiel hat sie einen ganz bestimmten Tag, an dem sie einkaufen geht, und dann auch immer in den gleichen Läden und in der gleichen Reihenfolge. So jung sie auch ist - sie ist Studentin -, ist sie schon wahnsinnig festgefahren in ihrem Leben. Sie will die Dinge genau SO, wie sie sie nun mal will. Und das immer. Sie kann nett sein, sie kann zickig sein. Sie kann großzügig sein, sie kann stur sein. Und faul ist sie außerdem, und das so richtig. Manchmal wollte ich sie erwürgen. Warum steht das also nicht bei "Kontra"? Weil es sie echt macht, und vielschichtig. Und irgendwann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: so warst du in dem Alter manchmal auch. Und sooft ich sie würgen wollte, sooft wollte ich sie auch umarmen. Ja, und dann wäre da Janosch. Der Klappentext verschweigt dezent, dass er blind ist - deswegen der Maulwurf auf dem Cover. Zuerst fand ich ihn unmöglich: unhöflich, unfreundlich, manchmal arrogant, und immer schnell dabei, sich wegen seiner Blindheit angegriffen zu fühlen. Ganz ehrlich, wäre ich Feli, ich hätte ihn spätestens nach drei fiesen Sprüchen innerlich abgehakt, und ich konnte nicht verstehen, warum sie sich stattdessen glühend in ihn verliebt hat. Aber auch das hat sich im Laufe des Buches immer mehr gelegt, weil ich ihn immer besser verstehen konnte. Ja, er ist immer noch ein zutiefst schwieriger Mensch, bis zum Schluss, aber das hat erstens seine Gründe, und zweitens entwickelt auch er sich grundlegend weiter. Der Schreibstil lässt sich prima und flüssig lesen, und obwohl das Buch durchaus ein ernstes Grundthema hat, gibt es doch viele wirklich witzige Szenen - besonders mit Felis türkischem (und schwulen) Mitbewohner Cem, der einfach goldig ist! An der Liebesgeschichte gefiel mir besonders, dass sie nicht pappig zuckersüß war - hier geht es um zwei Menschen, die beide nicht einfach sind und erst lernen müssen, dass Liebe ein Geben und Nehmen ist, aber dass sich das lohnt. Kontra: Manchmal war mir Janosch doch ein bisschen ZU unausstehlich. Ja, er hatte es manchmal schwer im Leben, und ja, es ist sicher kein Zuckerschlecken, blind durchs Leben zu gehen, aber er lässt es manchmal doch zu sehr an anderen Leuten aus. Zusammenfassung: Eine Liebesgeschichte, aber eine realistische - und problematische. Können sich ein schwieriges, kompliziertes Mädchen, dass sich selber noch nicht gefunden hat, und ein unfreundlicher, sarkastischer Junge, der sich selbst nicht leiden kann (und auch sonst fast niemanden), wirkich finden? Das zu lesen macht manchmal Spaß, und manchmal ist es eine Qual, weil man so mitleidet.

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