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Politische Theologie

Vier Kapitel zur Lehre von der Souveränität

Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet. Diese Definition kann dem Begriff der Souveränität als einem Grenzbegriff allein gerecht werden. Denn Grenzbegriff bedeutet nicht einen konfusen Begriff, wie in der unsaubern Terminologie populärer Literatur, sondern einen Begriff der äußersten Sphäre. Daß hier unter Ausnahmezustand ein allgemeiner Begriff der Staatslehre zu verstehen ist, nicht irgendeine Notverordnung oder jeder Belagerungszustand, wird sich aus dem Folgenden ergeben. (Aus dem ersten Kapitel)
Diese zehnte, nur durch Satzkorrekturen aus Schmitts Handexemplar und einem Personenverzeichnis ergänzte, Auflage enthält folgende Kapitel: Definition der Souveränität – Das Problem der Souveränität als Problem der Rechtsform und der Entscheidung – Politische Theologie – Zur Staatsphilosophie der Gegenrevolution (de Maistre, Bonald, Donoso Cortés).
Portrait
Carl Schmitt, geb. 1888 in Plettenberg, lehrte als Professor für Verfassungs- und Völkerrecht in Greifswald (1921), Bonn (1922), Berlin (Handelshochschule, 1926), Köln (1932) sowie an der Universität Berlin (1933-45). Seine Definitionen der Begriffe Politische Romantik und Politische Theologie, Souveränität, Diktatur, Legalität und Legitimität sowie des Politischen (Freund-Feind-Theorie) hatten starken Einfluss weit über die Grenzen Deutschlands und seines Faches hinaus. Der Autor verstarb 1985 in seinem Geburtsort.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 72
Erscheinungsdatum 24.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-428-14702-1
Verlag Duncker & Humblot
Maße (L/B/H) 236/156/10 mm
Gewicht 141
Auflage 10. Auflage.
Buch (Taschenbuch)
19,90
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