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Prinzessin Isabella

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Tagein, tagaus nichts tun, hübsch aussehen und sich gut benehmen - das kann auf die Dauer ganz schön langweilig sein. So schön ist es gar nicht, Prinzessin zu sein. Isabella, jüngste von drei Schwestern, war es jedenfalls leid, immer nur in feinen Kleidern und mit einer Krone auf dem Kopf herumzulaufen. Wie sollte man damit auf Bäume klettern! "Prinzessinnen klettern nicht auf Bäume!" wetterte ihr Vater, der König. Aber da kam er bei seiner Jüngsten gerade recht. "Ja, ja, ja", rief Isabella. "Prinzessinnen tun überhaupt nichts, was Spaß macht. Nicht mal in der Nase bohren!" Da stampfte der König mit dem Fuß auf und befahl, dass man seine Tochter zum Kartoffelschälen und Zwiebelschneiden in die Küche bringen sollte. Isabella gefiel es in der Küche, und als sie nach drei Tagen immer noch nicht geläutert war, ließ der König sie in den Schweinestall bringen. Im Schweinestall gefiel es Isabella noch besser. Sie blieb sogar nachts. Da begriff der König, dass er verloren hatte. "Komm zurück ins Schloss, Töchterchen", seufzte er. "Ich vermisse dich." Isabella tat ihm den Gefallen. Ihm zuliebe setzte sie sogar ab und zu die Krone auf. Aber zwischendurch schlief sie immer mal wieder im Stall.
Portrait
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig - eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.
Ihre freie Zeit verbringt Cornelia Funke am liebsten mit ihrer Familie. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, reist gern und liest, so viel sie kann.
Seit Mai 2005 wohnt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles; zuvor lebte sie am Stadtrand von Hamburg.
2008 erhielt sie den "Roswitha-Preis" der Stadt Bad Gandersheim, den Medienpreis "Bambi", 2009 den "Jacob-Grimm-Preis" und 2015 den "Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis" sowie den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.
Kerstin Meyer, geb. 1966, arbeitete während ihres Studiums an der Fachhochschule für Gestaltung u.a. als Trickfilmerin und hat inzwischen zahlreiche Kinderbücher illustriert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 27
Altersempfehlung 4 - 5
Erscheinungsdatum Februar 1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-6502-3
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 223/271/9 mm
Gewicht 352
Abbildungen o. Pag. mit zahlreichen bunten Bildern 22 x 27,5 cm
Auflage 7. Auflage
Illustratoren Kerstin Meyer
Verkaufsrang 78.310
Buch (gebundene Ausgabe)
12,00
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Buchhändler-Empfehlungen

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Eine prima Anti-Prinzessin, die aus der Reihe tanzt und sich das Recht nimmt, nicht den gängigen Erwartungen an Prinzessinen im Allgemeinen zu entsprechen. Eine prima Anti-Prinzessin, die aus der Reihe tanzt und sich das Recht nimmt, nicht den gängigen Erwartungen an Prinzessinen im Allgemeinen zu entsprechen.

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Die etwas andere Prinzessinnengeschichte
von Corinna Jeske aus Köln (Neumarkt-Passage) am 16.05.2009

Prinzessin Isabella hat die Nase voll vom Prinzessinnensein und wirft ihre Krone in den Froschteich. Ihr Vater will sie bestrafen, sie muss in der Küche helfen und den Schweinestall ausmisten. Doch was der König für eine Strafe hält, ist für Isabella genau das Richtige... Wie Isabella sich unter dem... Prinzessin Isabella hat die Nase voll vom Prinzessinnensein und wirft ihre Krone in den Froschteich. Ihr Vater will sie bestrafen, sie muss in der Küche helfen und den Schweinestall ausmisten. Doch was der König für eine Strafe hält, ist für Isabella genau das Richtige... Wie Isabella sich unter dem Bett versteckt, um nicht von ihren Dienern angezogen und gekämmt zu werden und wie sie schließlich darin aufgeht, den Mägden in der Küche zu helfen ist richtig nett geschrieben. Ich kann mir gut vorstellen, dass in jedem Mädchen ein bisschen von Isabella steckt.

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