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Quo Vadis

(1)
Rom brennt. Nero spielt dazu auf der Geige. Die Christenheit strebt empor. Und die Kinobesucher standen Schlange, um sich diesen über Jahre gedrehten Filmgiganten, der für acht Oscars® (darunter für den Besten Film) nominiert wurde, anzusehen. Robert Taylor spielt den Kommandanten einer Legion, dessen Liebe zu einer christlichen Sklavin (Deborah Kerr) die Kluft zwischen Römischem Reich und der zutiefst im Glauben verwurzelten Religionsgemeinschaft überbrückt. Und über allem waltet Nero (Peter Ustinov). Er ist Caesar, Verrückter, Mörder - ein kaiserlicher Gebieter über die spektakuläre, dem Untergang geweihte Pracht, die Rom einst war.
RezensionBild
Technische Daten:
Codec: VC-1 Video Advanced Profile 3
Bitrate: 22281 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9
QUO VADIS liegt bei seiner DVD- und Blu-ray-Weltpremiere im originalen Vollbild auf der Disk vor. QUO VADIS war im Jahr 1951 einer der letzten Monumentalfilme in diesem traditionellen Format, denn nicht ganz zwei Jahre später begann das Cinemascope-Format bei DAS GEWAND seinen Siegeszug. Der Encode wurde in VC-1 durchgeführt und weist die FullHD-Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten auf. Leider hat man keine umfassende Restauration bei QUO VADIS durchgeführt. Das merkt man an vielen analogen Defekten wie kleinen Kratzern und Schrammen, permanenten Farbschwankungen vom Rotstich zum Grünstich sowie einigen total unfokussierten Einstellungen, die einen extrem unscharfen, milchigen Look aufweisen. Eine digitale Überarbeitung der Effektszenen fand ebenfalls nicht statt, denn in diesen kann man deutlich die blauen Bluescreen-Ränder erkennen.
Die Schärfewerte schwanken generell zwischen klar und detailliert sowie matschig und unscharf, was jedoch nicht am Transfer liegt, sondern am Ausgangsmaterial sowie der ursprünglichen Kameraarbeit. Rauschen in Form von Filmkorn ist zu erkennen, besitzt aber natürlich wirkende Ausmaße und wird dank der guten Kompression auch nicht durch digitale Artefakte verunreinigt. Die Farben teilen das gleiche Schicksal wie die Schärfe. Manchmal wirken sie sehr natürlich und ausgewogen, dann allerdings auch wieder extrem grell und künstlich, was aber wohl durch das damalige Kolorationsverfahren bedingt ist. Die Töne werden jedoch stets mit perfekter Sättigung wiedergegeben. Der Kontrast gibt das Geschehen doch mit guter Durchzeichnung sowie passablem Schwarzwert wieder, obwohl in Nachtszenen hin und wieder Details verschwinden. Es handelt sich halt nunmal um einen bald 60 Jahre alten Film, da sollte man kein Plastizitätswunder erwarten.
RezensionTon
Verfügbare Tonspuren:
Englisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps
Englisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps (Kommentar)
Französisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps
Deutsch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps
Italienisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps
Spanisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps
Spanisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps
Auch in Sachen Audio hat Warner keine allzu großen Anstrengungen in den Film investiert. Lediglich Dolby Digital 1.0 (Mono) wird hier geboten – HD-Sound ist nicht vorhanden. Auf der Disk befinden sich diverse Sprachen, darunter Deutsch und Englisch. Die deutsche Synchronisation klingt ein bisschen dumpfer als der englische Track, welcher die Höhen und Umgebungsklänge etwas klarer wiederzugeben vermag. Wenn sich diverse Klangelemente vermischen – z. B. Musik und laute Klangkulisse – tendiert der deutsche Ton zu Verzerrungen bei der Wiedergabe. Beim Originalton ist dieses Problem deutlich weniger ausgeprägt. Die Stimmen sind trotzdem immer perfekt zu verstehen. Die Abmischung ist stark höhenbetont. Breite Mitten sowie Bässe findet man fast nicht.
RezensionBonus
Untertitel sind in Hülle und Fülle vorhanden, darunter auch deutsche sowie englische. Begleitet wird QUO VADIS optional von einem Audiokommentar des Filmhistorikers F.X. Sweeney, der durchweg Interessantes sowie Wissenswertes zu dieser Produktion zu vermitteln weiß. Die dreiviertelstündige, retrospektive Dokumentation „Am Anfang: QUO VADIS und die Genesis eines biblischen Epos“ durchleuchtet die Entstehung des Werks und lässt dabei Experten und Kenner des Kostümfilm-Genres zu Wort kommen, die bestimmte Aspekte erläutern oder bewerten. Abgeschlossen wird das Bonusmaterial mit dem US-Teaser und Trailer.
Zitat
QUO VADIS ist ein Monumental-Epos aus dem Jahr 1951 von Regisseur Mervyn LeRoy (DER KLEINE CAESAR). Im Mittelpunkt der Handlung steht die Verfolgung der christlichen Minderheit in Rom um das Jahr 64 nach Christus. Auf dem Thron des Weltreiches sitzt der wahnsinnige Kaiser Nero (Peter Ustinov), der einen perfiden Plan verfolgt: Der Moloch Rom soll brennen und einer neuen Superstadt nach seiner Vision weichen. Als Schuldige sollen die Christen herhalten. Einzig der römische Kommandant Marcus Vinicius, welcher sich in die schöne Christin Lygia verliebt hat, stellt sich dem Wahnsinn in den Weg...
Die Handlung von QUO AVDIS basiert auf der gleichnamigen Literaturvorlage von Henryk Sienkiewicz aus dem Jahr 1896. Gedreht wurde in den römischen Cinecitta Studios sowie an Originalschauplätzen in Italien. Die Produktion verschlang Unmengen an Geld für Statisten sowie Requisiten. Letztere wurden sogar viele Jahre später noch für die italienischen Sandalen-Fließbandproduktionen der 1960er Jahre verwendet. Insgesamt dauerte die Produktion von QUO VADIS satte drei Jahre. Das Ergebnis ist ein durchweg spannendes Historienepos mit klarer Fokussierung auf die Christenverfolgung. Jedoch ist das absolute Highlight die atemberaubende Performance von Peter Ustinov als wahnsinniger Kaiser Nero. Der an Größenwahn sowie Selbstüberschätzung leidende Herrscher trägt schizophrene Züge und nervt seine Untertanen und Vertrauten mit unsäglichem Harfenspiel sowie grausam gedichteten Liedern. Manchmal weiß man als Zuschauer wirklich nicht, ob man bei dieser Figur lachen oder schockiert sein soll. Die anderen Hauptdarsteller umfassen bekannte Namen wie Robert Taylor oder Deborah Kerr. Insgesamt ist QUO VADIS ein grandioser Historienfilm mit klasse Darstellern, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Die Blu-ray-Disc aus dem Hause Warner Home Video zeigt das Epos in überdurchschnittlicher Bildqualität. Der Sound ist o.k., die Extras sehr informativ.
Auszeichnung
1952 - Golden Globe:
* Bester Nebendarsteller (Peter Ustinov)
* Beste Kamera
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 07.11.2008
Regisseur Mervyn Le Roy, Anthony Mann
Sprache Italienisch, Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch (Untertitel: Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Koreanisch)
EAN 7321983001093
Genre Drama
Studio Warner Bros. Entertainment
Originaltitel Quo Vadis?
Spieldauer 174 Minuten
Bildformat High Definition (1.37:1) - 1080p
Tonformat Dolby Digital 1.0 Mono (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch)
Film (Blu-ray)
13,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
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0

sollte man gesehen haben
von Blacky am 16.04.2009

Beschreibung Rom brennt. Nero spielt dazu auf der Geige. Die Christenheit strebt empor. Und die Kinobesucher standen Schlange, um sich diesen über Jahre gedrehten Filmgiganten, der für acht Oscars® (darunter für den Besten Film) nominiert wurde, anzusehen. Robert Taylor spielt den Kommandanten einer Legion, dessen Liebe zu einer christlichen... Beschreibung Rom brennt. Nero spielt dazu auf der Geige. Die Christenheit strebt empor. Und die Kinobesucher standen Schlange, um sich diesen über Jahre gedrehten Filmgiganten, der für acht Oscars® (darunter für den Besten Film) nominiert wurde, anzusehen. Robert Taylor spielt den Kommandanten einer Legion, dessen Liebe zu einer christlichen Sklavin (Deborah Kerr) die Kluft zwischen Römischem Reich und der zutiefst im Glauben verwurzelten Religionsgemeinschaft überbrückt. Und über allem waltet Nero (Peter Ustinov). Er ist Caesar, Verrückter, Mörder - ein kaiserlicher Gebieter über die spektakuläre, dem Untergang geweihte Pracht, die Rom einst wa Ein unglaubliches Leinwandspektakel. Einmalig in seiner Art. Sollte man gesehen haben

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