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Rabenliebe

Roman. Ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2010 und dem Publikumspreis der Tage der deutschsprachigen Literatur 2010

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Über fünfzig Jahre quälte sich Peter Wawerzinek mit der Frage, warum seine Mutter ihn als Waise in der DDR zurückgelassen hatte. Dann fand und besuchte er sie. Das Ergebnis ist ein literarischer Sprengsatz, wie ihn die deutsche Literatur noch nicht zu bieten hatte. »›Rabenliebe‹ ist ein tolles Buch: unerträglich und laut, leise und liebevoll, geduldig und unduldsam, sprachmächtig und sprachlos zugleich. Es geht an die Nieren und zu Herzen, es macht bescheiden und sehr, sehr still.« NDR



Rezension
"Dieser Text ist wirklich ein Geschenk für den Leser!" Meike Feßmann, Laudatio Ingeborg-Bachmann-Preis
Portrait
Peter Wawerzinek wurde unter dem Namen Peter Runkel 1954 in Rostock geboren. Er wuchs in verschiedenen Heimen und bei verschiedenen Pflegefamilien auf. Seit 1988 betätigt er sich neben vielem anderen als freier Schriftsteller, Regisseur, Hörspielautor und Sänger. Berliner Kritikerpreis für Literatur (1991), Hörspielpreis der Berliner Akademie der Künste (1993), Ingeborg-Bachmann-Preis und den gleichnamigen Publikumspreis (2010), Shortlist Deutscher Buchpreis (2010).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 418
Erscheinungsdatum 09.01.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74265-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 188/120/33 mm
Gewicht 341
Verkaufsrang 55.723
Buch (Taschenbuch)
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„Muttersehnen“

Gabriele Gröning, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Der Autor(Jahrgang 1954) beschreibt sein Leben geprägt von Heim- und Pflegefamilienaufenthalten und das ewige Sehnen nach der Mutter, die ihn als kleines Kind verlassen hat um in den Westen zu gehen. Das Buch ist keine Innenschau, es ist auf eine unbeschreibliche Art so eindringlich, da der Autor nicht so sehr sein Innenleben aufdeckt, Der Autor(Jahrgang 1954) beschreibt sein Leben geprägt von Heim- und Pflegefamilienaufenthalten und das ewige Sehnen nach der Mutter, die ihn als kleines Kind verlassen hat um in den Westen zu gehen. Das Buch ist keine Innenschau, es ist auf eine unbeschreibliche Art so eindringlich, da der Autor nicht so sehr sein Innenleben aufdeckt, sondern es schafft durch detaillierte Beschreibungen von Situationen und Verhalten von Menschen in seinem Umfeld die riesige Leere und Kälte in seinem Leben, die er seit frühester Jugend erfährt, darzustellen. Er lässt den Leser sein eigenes Empfinden aufbauen, man kann sich vielleicht so noch besser in das Leben Peters hineinversetzen. Es ist nicht einfach zu lesen, aber es lässt einen nicht mehr los!!

„Ein bewegendes Hörerlebnis!“

Ursula Schacht, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Merkwürdig unemotional wird die tragische Lebensgeschichte des Autors erzählt, der als kleines Kind schon von seiner Mutter verlassen wurde und in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien aufwuchs. Der Makel der Mutterlosigkeit durchzieht sein gesamtes Leben als roter Faden. Am Ende führt die beklemmende Suche nach der Mutter zu einer Merkwürdig unemotional wird die tragische Lebensgeschichte des Autors erzählt, der als kleines Kind schon von seiner Mutter verlassen wurde und in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien aufwuchs. Der Makel der Mutterlosigkeit durchzieht sein gesamtes Leben als roter Faden. Am Ende führt die beklemmende Suche nach der Mutter zu einer ernüchternden Begegnung.
Sehr zu empfehlen ist dieses Hörbuch!

„Peter Wawerzinek, Rabenliebe“

Cornelia Pflicke, Thalia-Buchhandlung Dresden

Bei Wawerzinek, als Hauptperson in diesem Roman, spielt sich das Leben gefühlsmäßig immer wie im Winter ab. Im frühen Kindesalter wird er in ein Heim gebracht. Das Treffen mit seiner Mutter half ihm nicht, die Entbehrungen der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen. "Es war nicht mehr seine Mutter". Das lebenslange Gefühl von Verlassenheit Bei Wawerzinek, als Hauptperson in diesem Roman, spielt sich das Leben gefühlsmäßig immer wie im Winter ab. Im frühen Kindesalter wird er in ein Heim gebracht. Das Treffen mit seiner Mutter half ihm nicht, die Entbehrungen der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen. "Es war nicht mehr seine Mutter". Das lebenslange Gefühl von Verlassenheit und Muttersehnsucht brachte ihn dazu, sein Leben und seinen Frust sich von der Seele zu schreiben. Viele Details, wie z.B. die Fahrt zum Kinderheim mit dem Krad, zeugen von wahrheitsgetreuen Tatsachen. Sicher werden sich viele ehemalige Heimkinder in diesem Buch wiedererkennen. Leser, welche in einem liebevollen Elternhaus aufgewachsen sind, erleben so eine ganz neue Erfahrung.

Kundenbewertungen


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Starker Tobak
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 18.04.2012

Bereits als dies Buch herausgekommen ist,hab ich es gelesen.Und nun gleich noch einmal.Diese Sprache,dieses grosse Thema,die Verstrickungen mit anderen Zusammenhängen.Für mich gibt es jedes Mal eine Gänsehaut.Dieser Schrei nach Liebe,Beachtung und nach dem grossen Warum.Ein wirklich starkes Stück Literatur zum Thema Kind-Mutter,ein unlösbares Rätsel.Habe mich selber dort immer wieder... Bereits als dies Buch herausgekommen ist,hab ich es gelesen.Und nun gleich noch einmal.Diese Sprache,dieses grosse Thema,die Verstrickungen mit anderen Zusammenhängen.Für mich gibt es jedes Mal eine Gänsehaut.Dieser Schrei nach Liebe,Beachtung und nach dem grossen Warum.Ein wirklich starkes Stück Literatur zum Thema Kind-Mutter,ein unlösbares Rätsel.Habe mich selber dort immer wieder gefunden.So berührend,so intensiv.

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1 0
Lebenstrauma
von Ulrike Seine aus Rheine am 30.04.2012

Von der leiblichen Mutter verlassen zu werden, kann zwangsläufig nur zu einem Traumata führen. Warum? Immer wieder stellt sich der Autor diese Frage, Antworten finden sich wohl kaum. Ich denke das Gefühl einmal nicht genug geliebt worden zu sein, verfolgt einen Menschen sein ganzes Leben.

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Muttersuche
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 31.07.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als kleiner Junge kommt der Erzähler in den 50er Jahren in ein Waisenhaus in der DDR. Die Mutter hat sich in den Westen abgesetzt und bleibt spurlos verschwunden. Für den Erzähler, der aus seiner heutigen Position als Schriftsteller auf sein Leben ohne Mutter zurückblickt, wird der Verlust und die... Als kleiner Junge kommt der Erzähler in den 50er Jahren in ein Waisenhaus in der DDR. Die Mutter hat sich in den Westen abgesetzt und bleibt spurlos verschwunden. Für den Erzähler, der aus seiner heutigen Position als Schriftsteller auf sein Leben ohne Mutter zurückblickt, wird der Verlust und die Suche nach der Mutter zur Chiffre seines Daseins schlechthin. Er wühlt in Erinnerungen, reimt sich so einiges zusammen und hat schließlich einen ganz konkreten Hinweis, was mit der Mutter damals geschehen ist… Dem Bachmann-Preisträger 2010 Peter Wawerzinek gelingt ein großartiges Buch über den Verlust der Mutter und - damit einhergehend – der Suche nach der eigenen Identität. Sprachlich wie stilistisch brillierend schafft es Wawerzinek aus den unterschiedlichsten Perspektiven einen großen Bilderbogen seines Lebens und Suchens zu spannen, der den Leser gebannt und sprachlos macht. Ein wirklich beeindruckender Roman!

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3 0
lässt sich ganz schwer lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Reinholterode am 19.11.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich hatte mir unter dem Buch so viel versprochen, als ich den Autor in einer Talkshow über sein Buch "Rabenliebe" habe sprechen hören. Ich habe abgebrochen dieses Buch zu lesen (das ist mir noch nie passiert). Es lässt sich ganz schwer lesen !

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1 0
Poetisch und tiefgründig
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

An dem Blick aus dem Kleinkind, dem Jugendlichen, dem jungen Mann, dem Grenzsoldaten, dem Erwachsenen nach der Wende lässt Wawerzinek den Leser teilhaben: Lebensphasen kommen und gehen, aber immer fühlt der Mutterlose seine Verlorenheit, die ihn von seiner Umwelt isoliert. Schon als Kleinkind nimmt er seine Umgebung intensiv wahr,... An dem Blick aus dem Kleinkind, dem Jugendlichen, dem jungen Mann, dem Grenzsoldaten, dem Erwachsenen nach der Wende lässt Wawerzinek den Leser teilhaben: Lebensphasen kommen und gehen, aber immer fühlt der Mutterlose seine Verlorenheit, die ihn von seiner Umwelt isoliert. Schon als Kleinkind nimmt er seine Umgebung intensiv wahr, findet aber keinen Ort seinen Anker zu setzen. Innerlich ist er über fünfzig Jahre heimatlos. Er lebt in der Schwebe, auf die zukünftige Erlösung hin, auf den Tag, an dem seine Muttersehnsucht erfüllt wird. Wawerzineks Sensibilität offenbart sich auch in seiner Sprache. Er schreibt assoziativ und poetisch, persönlich und schonungslos über das Gedankenkarussell, aus dem er nicht aussteigen kann. Der Text fließt über 300 Seiten nur so dahin, sodass es mir möglich war, dass Buch auch mal einige Tage liegen zu lassen. Trotzdem fand ich wieder leicht den Einstieg. Ein besonderes Buch!

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