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Rabenschwarzer Winter / Inspecteur Sebag Bd.3

Ein Roussillon-Krimi

Inspecteur Sebag

(49)
Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt, ein weiterer, der droht, sich in die Luft zu jagen ... Gilles findet schnell heraus, dass die Morde zusammenhängen: Es handelt sich bei allen um Eifersuchtsdramen. Wer ist der Psychopath, der hier die Fäden in der Hand zu halten scheint? Woher hat er sein Wissen über die untreuen Partner? Gilles muss das beschauliche Perpignan vor einem moralischen Rachefeldzug bewahren - und gleichzeitig seine Ehe retten.
Portrait

Philippe Georget wurde 1963 geboren. Nach mehreren Jahren als Journalist für Rundfunk und Fernsehen hat er 2001 seine Familie in einen Campingbus gepackt, um einmal mit ihr das Mittelmeer zu umrunden. Seit seiner Rückkehr lebt er als Autor mit Frau und Kindern in der Nähe von Perpignan und läuft leidenschaftlich gern Marathon. Für seine Krimis hat er in Frankreich mehrere Preise gewonnen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Serie Inspecteur Sebag 3
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28848-2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 188/121/34 mm
Gewicht 335
Originaltitel Méfaits d'hiver
Verkaufsrang 43.935
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
12
30
6
1
0

Spannende Lektüre!
von einer Kundin/einem Kunden aus Herne am 11.01.2017

Obwohl ich eigentlich kein Fan von französischen Autoren bin, haben mich das Buchcover und der Klappentext bewogen eine Leseprobe zu lesen. Diese hat mich dann überzeugt dieses Buch zu lesen und dies kann ich jedem nur empfehlen! Obwohl dies das dritte Buch mit den Protagonisten ist, bin ich direkt... Obwohl ich eigentlich kein Fan von französischen Autoren bin, haben mich das Buchcover und der Klappentext bewogen eine Leseprobe zu lesen. Diese hat mich dann überzeugt dieses Buch zu lesen und dies kann ich jedem nur empfehlen! Obwohl dies das dritte Buch mit den Protagonisten ist, bin ich direkt gut in die Geschichte rein gekommen. Die Handlung ist in sich abgeschlossen, was für die beiden ersten Bücher dann wohl auch gilt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Story spannend und mit einigen unvorhersehbaren Wendungen versehen. Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben und man kann sich toll in die Geschichte vertiefen. Besonders gut hat mir die Verknüpfung der persönlichen Probleme der Hauptfigur und die Beschreibung seines Umgangs damit und der Bezug zum aktuellen Fall gefallen. Ich werde die anderen beiden Bücher auf jeden Fall auch lesen und kann dieses Buch sehr empfehlen!

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der spannendste Teil der Krimi-Reihe
von coffee2go am 13.12.2016

Kurze Inhaltszusammenfassung: Inspecteur Gilles Sebag wird während der Weihnachtsfeiertage sowohl beruflich als auch privat von einem unangenehmen Thema geplagt: Er hat herausgefunden, dass seine Frau Claire ihn betrogen hat und auch beruflich ermittelt er in einer Reihe an mysteriösen Beziehungstaten, deren Auslöser jeweils Fremdgehen war. In dem ansonsten recht ruhigen... Kurze Inhaltszusammenfassung: Inspecteur Gilles Sebag wird während der Weihnachtsfeiertage sowohl beruflich als auch privat von einem unangenehmen Thema geplagt: Er hat herausgefunden, dass seine Frau Claire ihn betrogen hat und auch beruflich ermittelt er in einer Reihe an mysteriösen Beziehungstaten, deren Auslöser jeweils Fremdgehen war. In dem ansonsten recht ruhigen Perpignan häufen sich Paarkonflikte und Gilles muss persönlich auch erst die Untreue seiner Ehefrau verarbeiten. Meine Meinung zum Buch: Der dritte Fall mit Inspecteur Gilles Sebag war der bisher persönlichste Fall, in dem Gilles beruflich und privat am meisten involviert war und für mich der Beste. Man konnte die Stimmung von Gilles richtig und ehrlich spüren und ihn durch diese emotional schwierige Zeit begleiten. Etwas traurig finde ich, dass Gilles momentan so viel trinkt, da hoffe ich doch, seine junge Kollegin schaut ihm öfters auf die Finger und lenkt ihn mit Lauftraining ab. An der Lösung von schwierigen Fällen arbeitet der Inspecteur ja immer sehr ehrgeizig und zeitintensiv, in der nächsten Zeit muss er wohl auch mindestens gleich viel Energie in die Beziehungsarbeit investieren, damit er mit Claire eine Zukunft hat. Momentan ist er noch nicht in der Lage dazu ihr zu verzeihen bzw. dauerhaft in dieser angespannten Situation zu leben. Erschwerend hinzu kommt, dass die beiden Kinder nichts mitbekommen sollen, was aber in ihrem Alter kaum zu verstecken geht. Die Kombination, dass die Ermittlungen und das Privatleben sich in die gleiche Richtung entwickeln, hat mir sehr gut gefallen. Titel und Cover: Das Cover ist optisch sehr ansprechend und vermittelt das südfranzösische Flair, das auch im Krimi häufig beschrieben wird, sehr gut. Den Titel finde ich nicht vollständig zutreffend, ich hätte einen anderen gewählt. Mein Fazit: Der dritte Fall von Inspecteur Gilles Sebag bringt ihn persönlich an seine Grenzen, beruflich und privat, aber gerade deshalb ist es auch der spannendste Teil der Krimireihe.

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Absolut empfehlenswerter Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 28.11.2016

Ich war schon von der Leseprobe total begeistert und hatte hohe Erwartungen an das Buch - und diese wurden vollkommen erfüllt. Der Autor hat es geschafft, mich in den Bann des Buches zu ziehen, mit einem sehr ausführlichen und... Ich war schon von der Leseprobe total begeistert und hatte hohe Erwartungen an das Buch - und diese wurden vollkommen erfüllt. Der Autor hat es geschafft, mich in den Bann des Buches zu ziehen, mit einem sehr ausführlichen und detaillierten Schreibstil. Auf jeden Fall, werde ich auch die weiteren Fälle lesen. Ich finde Krimis immer besonders interessant, wenn auch das Geschehen nebenher (sprich das Privatleben der Ermittler) eine Rolle spielt und das Buch somit zwei Handlungen bietet. Kommissar Sebag litt fürchterlich unter dem Treue Bruch seiner Frau - und dann auch noch der neue Fall... Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor die Gedanken von mehreren Figuren in dem Buch zum Ausdruck gebracht hat - man erhält die verschiedensten Sichtweisen zu dem Fall, und auch was in dem Täter vor sich geht. Ein Krimi, der fesselt und den man nicht aus der Hand legen möchte.

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Ungeklärte Todesfälle im beschaulichen Perpignan...
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2016

Rabenschwarzer Winter Ein Krimi von Philippe Georget mit 476 Seiten und 49 Kapiteln Das Cover hat mir gefallen, es vermittelt einen Weinbergort in Südfrankreich Zum Inhalt: Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und Inspektor Gilles Sebag entdeckt, dass seine Frau Claire fremdgeht. Es bricht eine Welt für ihn nach 20 Jahren Ehe zusammen. Nachts... Rabenschwarzer Winter Ein Krimi von Philippe Georget mit 476 Seiten und 49 Kapiteln Das Cover hat mir gefallen, es vermittelt einen Weinbergort in Südfrankreich Zum Inhalt: Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und Inspektor Gilles Sebag entdeckt, dass seine Frau Claire fremdgeht. Es bricht eine Welt für ihn nach 20 Jahren Ehe zusammen. Nachts kann er nicht schlafen und tröstet sich mit Whisky. Seine nächsten Fälle, eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt und ein weiterer Mann droht, sich in die Luft zu sprengen. Aber Sebag findet schnell heraus, dass es sich in allen Fällen um Eifersuchtsdramen handelt. Wer ist der Psychopath, der damit zu tun hat, aber woher hat der dieses Wissen, dass es sich um Untreue handelt? Jetzt ist Gilles und sein Kollegenteam gefragt, nämlich das kleine Dorf vor Rachefeldzügen zu schützen, somit auch seine Ehe. Was lange währt wird endlich gut. Die Polizei bekommt einen entscheidenden Hinweis von Thiery Lambert... Fazit: "Rabenschwarzer Winter" ist für mich der erste Krimi von Philippe Georget. Er ist gut lesbar, der Schreibstil flüssig, ebenso spannend. Gleich zu Anfang beschreibt Gilles seine eigene Ehekrise, so findet man schnell in das Geschehen. Die umfangreichen Dialoge zwischen den Ermittlern lassen den Leser erfahren, wie akribisch Polizeiarbeit sein kann. Der Krimi ist interessant und ich kann ihn wirklich als sehr lesenswert empfehlen.

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Gilles Sebag Familienleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 27.11.2016

"Rabenschwarzer Winter" von Phillippe Georget ist bereits der 3. Fall mit dem französischen Inspecteur Gilles Sebag und auch sein persönlichster. Kurz vor Weihnachten erhält er die Gewissheit, dass eine Ehefrau ihn mit einem Kollegen betrogen hat. Bereits in den früheren Bändern hatte er starke Zweifel an der Treue seiner... "Rabenschwarzer Winter" von Phillippe Georget ist bereits der 3. Fall mit dem französischen Inspecteur Gilles Sebag und auch sein persönlichster. Kurz vor Weihnachten erhält er die Gewissheit, dass eine Ehefrau ihn mit einem Kollegen betrogen hat. Bereits in den früheren Bändern hatte er starke Zweifel an der Treue seiner Frau, aber die letzte Gewissheit fehlte bisher noch. Kurioserweise muss er sich auch in seinen beruflichen Tätigkeit mit der ehelicher Untreue der Ehefrauen auseinandersetzen. Gleich in 2 Fällen mit Toten scheint das Motiv der Tat in der Untreue zu liegen und es gibt noch weitere Fälle, wo es allerdings keine Toten gab. Schnell ist ein gemeinsamer Nenner gefunden, jedes Mal ging die Frau (scheinbar) fremd und der Ehemann erfuhr über Fotos und /oder Briefe davon. Aber wer ist der Täter und was sind seine Beweggründe? Diese Fälle aufzuklären fällt in seiner derzeitigen persönlichen Situation besonders schwer, aber so langsam fängt er doch an über sein eigenes Verhalten und das seiner Frau nachzudenken. Nach und nach scheint er sie besser verstehen zu können, aber reicht das auch um zu Verzeihen? Gut gefallen hat mir wieder, dass das Privatleben von Gilles Sebag weiter verfolgt wird, aber gleichzeitig beruflich ein komplett anderer Fall anliegt als in den Vorgängern. Man kann sich wieder gut in die Figuren hineinversetzen. Nachdem die Untreue der Ehefrau nun "aufgedeckt" wurde, bin ich gespannt, welche privaten Entwicklungen auf Familie Sebag noch warten. Auf jeden Fall würde ich gerne weitere Fälle mit Gilles Sebag lesen.

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Schwerer Winter für Lieutnant Sebag
von BuchEcke aus Ludwigshafen am 27.11.2016

Leider stieg ich in die in Roussillon spielende Krimireihe erst beim dritten Band ein. Es ist das erste Buch des Autors Phillippe Georget für mich. Von seinem Schreibstil bis hin zu seiner Art, den Leser beim Erzählen quasi über die Schulter auf das gerade Stattfindende schauen zu lassen, hat mir... Leider stieg ich in die in Roussillon spielende Krimireihe erst beim dritten Band ein. Es ist das erste Buch des Autors Phillippe Georget für mich. Von seinem Schreibstil bis hin zu seiner Art, den Leser beim Erzählen quasi über die Schulter auf das gerade Stattfindende schauen zu lassen, hat mir Philippe Georgets Buch gut gefallen. Die Geschichte spielt also in der Weihnachtszeit in Roussillon. Lieutnant Gilles Sebag hat selbst Probleme in seiner Ehe. Er hat gerade erfahren, dass seine Frau wohl ein Verhältnis mit einem Kollegen hat. Das wirft ihn etwas aus der Bahn, er versucht sein Problem mit Alkohol zu beheben. Schlecht, denn auch in seinem Beruf im Kommissariat in Perpignan steht er vor solchen Fällen. Eine Ehefrau wird erschossen in einem Hotelzimmer aufgefunden. Das Geständnis ihres Mannes scheint jedoch etwas zweifelhaft. Auch weitere Fälle gilt es aufzuklären. Seine Kollegen unterstützen ihn bei deren Aufklärung. Hängen diese Fälle zusammen? Aber wie? Erst ein entscheidender Hinweis von Thierry Lambert bringt sie auf die Spur. Zwischendurch wird die Spannung etwas durch die langatmige Ausführung des Privatlebens von Lieutnant Gilles Sebag heraus genommen. Aber alles in Allem ist es ein flüssig und angenehm zu lesender Krimi.

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Guter Krimi mit etwas schwachem Mittelteil
von Bücherwurm78 am 22.11.2016

Inspecteur Gilles Sebag hatte schon seit Monaten den Verdacht, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Nachdem er jetzt 2 SMS auf ihrem Handy gelesen hat, hat er die traurige Gewissheit dass es so war. Seine Frau versichert ihm dass es vorbei ist und sie nur ihn liebt. Doch das... Inspecteur Gilles Sebag hatte schon seit Monaten den Verdacht, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Nachdem er jetzt 2 SMS auf ihrem Handy gelesen hat, hat er die traurige Gewissheit dass es so war. Seine Frau versichert ihm dass es vorbei ist und sie nur ihn liebt. Doch das Leben muss weitergehen und die Arbeit ruft. Eine Frau, Christine, wird ermordet. Sie hat ebenfalls ihren Mann betrogen und wurde von diesem nach einem Schäferstündchen mit ihrem Geliebten erschossen. Rabenschwarzer Winter ist ein guter, solider Krimi, allerdings nach meiner Meinung mit einem etwas schwachem Mittelteil. Die ersten Seiten haben sich sehr gut und flüssig angelesen und haben mich neugierig auf das Buch und die Story dahinter gemacht. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, man war sofort in der Geschichte drin und die Personen, deren Handlungen und die Orte sind gut beschrieben, so dass man auch immer ein Bild vor Augen hat. Die Hauptperson des Buches, Inspektor Gilles Sebag kam bei mir als Leser sehr sympathisch an. Allerdings ist er durch das Fremdgehen seiner Ehefrau dem Alkohol und Selbstmitleid verfallen, was sich meiner Meinung auch irgendwie auf das Buch, und meine eigene Stimmung übertragen hat und ich mich deshalb wohl auch etwas durch die Mitte des Buches kämpfen musste. Zum Ende hin reißt er sich aber zusammen und sofort war auch mein Elan die nächsten Seiten zu Lesen wieder da und das Ende war dann spannend. Bin gespannt auf neue Fälle für Inspecteur Sebag, dann hoffentlich mit Spannung von Anfang bis Ende.

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Betrügen und betrogen werden
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Inhalt: Inspecteur Gilles Sebag erfährt, dass seine Frau, mit der er seit zwanzig Jahren verheiratet hat, eine Affäre mit einem Arbeitskollegen hatte und versucht, damit zurechtzukommen. Gleichzeitig passiert ein Mordfall in Perpignan, im südlichem Frankreich, bei dem ein Ehemann seine betrügende Frau ermordet. Dieser Fall, der Sebag durch seine... Inhalt: Inspecteur Gilles Sebag erfährt, dass seine Frau, mit der er seit zwanzig Jahren verheiratet hat, eine Affäre mit einem Arbeitskollegen hatte und versucht, damit zurechtzukommen. Gleichzeitig passiert ein Mordfall in Perpignan, im südlichem Frankreich, bei dem ein Ehemann seine betrügende Frau ermordet. Dieser Fall, der Sebag durch seine eigenen kürzlichen Erfahrungen ans Herz geht, scheint im ersten Augenblick leicht zu lösen sein; nach kurzer Zeit gesteht der Mann. Als dann jedoch noch ein seltsamer Selbstmord passiert und ein Mann droht, seine Frau und sich im eigenem Hause zu verbrennen, stellt sich langsam heraus, dass hinter diesen Ereignissen wohl doch kein Zufall steckt und Sebag muss sich ein weiteres Mal anstrengen, um diese Fälle lösen zu können. Eigene Meinung: Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, meistens von besagtem Inspecteur Sebag. Dabei erfährt man auch viele persönliche Gedanken über ihn und über seinen Versuch, mit dem Fremdgehen seiner Frau umzugehen. Um das zu überwinden, verfällt er zunehmends dem Alkohol. Der Charakter bietet viel Identifikationspotenzial, wobei mich gestört hat, dass er ein bisschen wie ein zweiter Sherlock Holmes wirkt. Er scheint jede kleine Lüge sofort zu bemerken, Gefühle anderer sofort zu verstehen und aus jedem kleinstem Detail alles herauslesen zu können. Das fand ich insofern störend, dass Sebag einfach wie ein Super-Cop, der alles kann, dargestellt wird. Abgesehen davon konnte ich mich jedoch schnell mit ihm anfreunden und seine Gedankengänge gut mitfühlen. Die Handlung habe ich als durchaus interessant erfunden. Es gibt zwar viele spannungslose Momente, die jedoch durch interessante oder lustige Dialoge überbrückt werden, sodass der Roman überwiegend zwischen "Kriminalfall-Handlung mit Spannung" und "Persönlicher Kram Sebags" wechselt. Zwischendurch gibt es auch ein paar kurze Kapitel über den gesuchten Verbrecher, die durchaus interessant und abwechlungsreich sind, jedoch nicht viel über ihn verraten, sodass es kaum möglich ist, auf ihn zu kommen bis zur Auflösung am Ende des Buches. Fazit: Insgesamt finde ich das Buch also sehr gut, nur die Kleinigkeit um den Hauptcharakter stört mich. Wem das egal ist, dem kann ich den Roman problemlos empfehlen! Die vorherigen zwei Teile dieser Serie sind nicht nötig, um die Handlung verstehen zu können.

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Wer ermordet die Fremdgänger?
von einer Kundin/einem Kunden aus Kerken am 02.11.2016

Das Cover ist sehr auffällig gestaltet mit einem bedrohlichen dunkelblauen ins schwarzgehenden Himmel. Der Titel des Buches „Rabenschwarzer Winter“ kommen in weißer Schrift gut zur Geltung und nehmen fast das obere Drittel des Cover ein. Der Name des Autor „Philippe Georget“ steht in hellgelber Schrift über dem Titel, „Ein... Das Cover ist sehr auffällig gestaltet mit einem bedrohlichen dunkelblauen ins schwarzgehenden Himmel. Der Titel des Buches „Rabenschwarzer Winter“ kommen in weißer Schrift gut zur Geltung und nehmen fast das obere Drittel des Cover ein. Der Name des Autor „Philippe Georget“ steht in hellgelber Schrift über dem Titel, „Ein Roussillon-Krimi“ steht in weißen Lettern darunter. Im unteren Bereich, der sehr harmonisch und einladend wirkt, ist ein Weinberg abgebildet, der über Felder und Obstplantagen bis an einen kleinen Ort am Horizont reicht. Ein Cover an dem man nicht vorbei sehen kann. Am Anfang des Krimis lernen wir Inspecteur Gilles Sebag kennen, der kurz vor Weihnachten erfährt, dass seine Frau ihn betrügt. Er hat es geahnt, aber jetzt hat er einen stichhaltigen Beweis. Wie soll er mit der Sache umgehen? Jetzt bekommt er auch noch einen Fall, der Parallelen zu seinem Privatleben aufweist. Eine Frau, 47 Jahre, 2 Kinder wird nach einem Schäferstündchen ermordet. Seine eigene Frau, Claire, hatte eine Affäre mit ihrem ehemaligen Kollegen, Simon, der nun versetzt ist und wieder bei seiner Frau lebt. Claire schwört ihren Ehemann Treue, da die Affäre mit Simon schon lange vorbei ist, und sie ihn liebt. Sie möchte mit Gilles alt werden und an ihrem Ehegelübde festhalten. Doch das braucht Zeit. Es kommen immer wieder neue Fälle von Untreue in Perpignan ans Licht. Es scheint eine echt Epidemie ausgebrochen zu sein. Ehepaare trennen sich, liebende Ehemänner töten ihre untreuen Ehefrauen oder nehmen sich selbst das Leben, versuchen ihre Häuser in Brand zu setzen oder lassen sich einfach scheiden. Gilles sucht nach den Gemeinsamkeiten aller Fälle. Es ist besonders schwierig, da es zu Machtkämpfen unter den Kollegen kommt. Es gibt immer wieder neue Aspekte und Wendungen, so ist das Ende nicht vorhersehbar und für mich sehr überraschend. Letztendlich kann der Inspecteur den verzwickten Fall lösen. Mit Hilfe seiner Kollegin kann Gilles auch die Frauen besser verstehen und bekommt auch sein eigenes Eheproblem in den Griff. Der Krimi, der in Perpignan und Umgebung spielt, ist super spannend und hat mir gut gefallen, da ich gerne französische Filme und Krimis schaue. Ich habe viel über Südfrankreich, die Menschen, die dort leben, und Landschaft in der Weihnachts- und Winterzeit erfahren. Selbst in dieser Jahreszeit lohnt sich eine Reise in diese schöne Urlaubsgegend. In diesem Roman gibt es zwei Ebenen. Einerseits geht es um Liebesbeziehungen, Untreue und Verzeihen. Andererseits ist es ein Kriminalroman. Gilles Sebag ist seit zwanzig Jahren verheiratet und vermutet, dass seine Frau einen anderen hat. Glücklicherweise ist diese Affaire vorbei. Ein Großteil des Buches beschreibt, wie dieser Mann, der als Polizist arbeitet, versucht mit dieser Situation, seinen Gefühlen und Verletzungen klar zu kommen. Dieser Prozess wird sehr einfühlsam dargestellt. Vor allem dieser Aspekt macht die Qualität dieser Neuerscheinung aus. Der Kriminalfall ist verzwickt. Der Verursacher der Unglücke bedient sich moderner technischer Entwicklungen als Teil unserer Gesellschaft. Schließlich hat das Buch einen weiteren schönen Effekt, denn der Autor beschreibt eine attraktive Landschaft sowie Urlaubsgegend, die einen auch in der Winterzeit berührt. Ich mochte Inspecteur Gilles Sebag schon in dem Buch "Drei mal schwarzer Kater". Ein Bulle mit Ecken und Kanten, nicht immer ganz rechtskonform ermittelnd und doch liebenswert. Im aktuellen Krimi spielt ihm aber das Leben böse mit. Gerade ist er seiner Frau Claire auf die Schliche gekommen, dass sie ihn vor einiger Zeit mit einem Kollegen aus der Schule betrogen hat und nun scheint in Perpignan die Untreue ausgebrochen zu sein. Wie eine Epidemie trennen sich Ehepaare, ermorden liebende Ehemänner ihre untreuen Frauen oder nehmen sich selbst das Leben. Und auch die Scheidungsrate steigt in schwindelerregende Höhen. Doch seine Intuition hilft Gilles die Fälle zu klären, auch wenn kleine Machspielchen unter Kollegen das Ganze etwas erschweren. Das Buch ist spannend geschrieben. Es gab immer wieder neue Wendungen und so war das Ende (zumindest für mich) nicht vorhersehbar. Die persönlichen Geschichten hinter den Protagonisten machen das Buch lesenswert und interessant.

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Philippe Georget: Die Erfolgsgeschichte geht weiter!
von Inge Weis aus Pirmasens am 26.10.2016

Die Schattenseite des Languedoc. Es ist Winter im Roussillon, genauer gesagt es ist kurz vor Weihnachten, diese zauberhafte Atmosphäre ist wunderbar herausgearbeitet doch auch dieses Glück hat eine Schattenseite in dem dritten Fall für Gilles Sebag, den Kommissar mit... Die Schattenseite des Languedoc. Es ist Winter im Roussillon, genauer gesagt es ist kurz vor Weihnachten, diese zauberhafte Atmosphäre ist wunderbar herausgearbeitet doch auch dieses Glück hat eine Schattenseite in dem dritten Fall für Gilles Sebag, den Kommissar mit einem Herz für Menschen. Er mag ja ein Pariser sein, aber er ist auch ein Ass und seine Welt bricht zusammen als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Der dritte Fall für Inspecteur Sebag, persönlicher könnte er kaum sein, denn gleichzeitig führt ihn sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschossene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt, ein weiterer, der droht, sich in die Luft zu jagen ... Eifersuchtsdramen am laufenden Band. Hängt das alles zusammen? Klar ist: Gilles muß die Bewohner des beschaulichen Perpignan vor weiterem Unglück bewahren. Verdächtige gibt es jede Menge, so dass der Leser immer wieder auf eine falsche Spur gelockt wird und das Mitraten große Freude macht. Dieser solide Krimi nimmt gleich zu Beginn Fahrt auf und daran ändert sich bis zum überrraschenden Ende nichts. Perfekte Krimiunterhaltung! Ein flüssiger Schreibstil trifft auf eine sympathische Hauptfigur mit französischer Gelassenheit. Auch der dritte Band der neuen Krimireihe aus der Feder von Philippe Georget weiß mit einer Atmosphäre aus der französischen Provinz zu überzeugen. Viel Atmosphäre, Spannung und Südfrankreich pur, eine feine Alternative zu bluttriefenden Serienmörder Orgien und trotzdem packend zugleich. Ein bisschen anders...als die üblichen Frankreich- oder Italienkrimis. Vergleichbar hinsichtlich der tollen Atmosphäre, die der Autor meisterhaft aufbaut. Aber: "Rabenschwarzer Winter" mutet bisweilen wie ein richtig guter Psycho-Thriller an, ist also auch eine gute Portion fieser als vergleichbare Spannungsliteratur. Wem die üblichen Frankreich-Krimis zu beschaulich sind, ist hier richtig: Ein Serienmörder lässt Kommissar Sebag nicht zur Ruhe kommen. Ein klug erdachter Kriminalroman, der neben einer intelligenten Geschichte mit Charme und Atmosphäre überzeugt. Unbedingt lesen, ist eine echte Empfehlung.

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Eifersucht und Freiheit
von D. Brown aus München am 18.10.2016

Gilles Sebag und seine Kollegen werden mit einem sehr heißen Thema konfrontiert, Betrug in der Ehe, Eifersucht und den tödlichen Folgen. Kurzum sie suchen einen Serientäter, der betrogene Ehemänner über die Fehltritte ihrer Frauen informiert und damit Tragödien auslöst. Mord, Selbstmord und Gewalt aus Verzweiflung. Sebag leidet besonders, denn... Gilles Sebag und seine Kollegen werden mit einem sehr heißen Thema konfrontiert, Betrug in der Ehe, Eifersucht und den tödlichen Folgen. Kurzum sie suchen einen Serientäter, der betrogene Ehemänner über die Fehltritte ihrer Frauen informiert und damit Tragödien auslöst. Mord, Selbstmord und Gewalt aus Verzweiflung. Sebag leidet besonders, denn er hat entdeckt, dass seine von ihm sehr geliebte Ehefrau ihn auch betrogen hat. Der Schlag der Erkenntnis trifft ihn kurz vor den Weihnachtfeiertagen. Es gelingt ihm seine Wut und Trauer zu kontrollieren, nachdem er sich mit seiner Frau ausgesprochen hat, doch er beginnt zu trinken. Zwar leidet seine Arbeit noch nicht darunter, doch besonders seiner neuen Kollegin fällt er auf. Sein Glück, denn ihre Aufmerksamkeit hilft ihm wieder auf Spur zu kommen. Der Fall jedoch ist nicht so einfach zu lösen, denn der Täter ist ein Profi, der seine Spuren zu verwischen weiß. Es benötigt die Kompetenz des gesamtem Teams um ihn schließlich auch nach Rückschlägen und viel Zweifel doch noch zu finden und zu stellen. Auch hier eröffnet sich schließlich, der Täter ist ein gehörnter Ehemann, der in seiner Angst seine ihn betrügende Ehefrau und sein bisheriges Leben zu verlieren, seine ganze Wut und Verzweiflung dazu verwendet anderen Menschen das leben zur Hölle zu machen. Ein hochspannender Krimi, der wie alle guten Verbrechensgeschichten einen Spiegel der Gesellschaft darstellt. Sehr zu empfehlen für herbstliche Leseabende.

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Schwere Zeiten für einen genialen Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 12.01.2017

Inspecteur Gilles Sebag erfährt kurz vor Weihnachten, dass seine Frau eine außereheliche Affäre hatte, die aber inzwischen beendet ist. Während er sich privat Zeit lässt, um zu einem Miteinander zurückzufinden, sind es auch beruflich viele Ehedramen, die ihn und sein Team beschäftigen: ein Ehemann ermordet seine Frau, ein weiterer... Inspecteur Gilles Sebag erfährt kurz vor Weihnachten, dass seine Frau eine außereheliche Affäre hatte, die aber inzwischen beendet ist. Während er sich privat Zeit lässt, um zu einem Miteinander zurückzufinden, sind es auch beruflich viele Ehedramen, die ihn und sein Team beschäftigen: ein Ehemann ermordet seine Frau, ein weiterer stirbt bei einem Sturz aus dem Fenster, ein dritter bedroht seine Ehefrau. Gilles Sebag kann beruflich seiner Intuition vertrauen und kann so manches Drama verhindern. Deshalb erkennt er auch, dass hinter dieser Häufung an Ehedramen ein weiterer Täter stecken muss. Zusammen mit seinem Team machen sie sich auf die Suche nach diesem Drahtzieher. Sein ganz privates Thema wird gleichzeitig auch zum Hintergrund seiner Ermittlungen, das erzeugt eine besonders dichte Atmosphäre während des gesamten Buches. Dies ist nun bereits der dritte Krimi um den Ermittler Gilles Sebag, und während das Fremdgehen seiner Frau bisher immer wieder im Hintergrund ein Thema seiner ehelichen Beziehung war, wird es nun zum roten Faden der Erzählung. Diesmal allerdings stellt er sich seinen Gefühlen, so dass ich hoffe, dieses Thema kann nun endlich abgelegt werden. Das wäre m.E. äußerst sinnvoll für die weiteren Fälle dieses genialen Ermittlers. Denn genial ist er, wenn er sich nicht von seinen privaten Problemen oder von seiner schlechten Laune vom Arbeiten abhalten lässt. Hier finde ich einige sehr schöne Szenen, die ein äußerst positives Bild zu diesem manchmal doch recht launischen Inspecteur geben: Wenn er seine Gedanken einfach laufen lässt und dabei verblüffende Erkenntnisse gewinnt, die durch seinen besonderen Spürsinn zu erklären sind. Leider sind auch diesmal wieder manche Episoden etwas langatmig geraten, was mich in meinem Lesefluss immer wieder gestört hat. Bei den beiden vorherigen Bänden schimmerte auch immer etwas von der Landschaft durch, so dass ich mich in eine Urlaubslandschaft hineinträumen konnte, diesmal ist es nur die Tramontana, die eher beziehungslos durch das Buch geistert. Der Fall ist in sich abgeschlossen, so dass man die vorherigen Bände nicht unbedingt lesen muss. Insgesamt ist dies ein eher unblutiger, gemächlicher Krimi, der allerdings sehr von der Figur seines Ermittlers lebt. Ich wünschte ihm manchmal etwas mehr Lebensmut, das würde das Ermitteln und damit auch den Lesefluss etwas fesselnder gestalten.

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Schwere Zeiten für einen genialen Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 12.01.2017

Inspecteur Gilles Sebag erfährt kurz vor Weihnachten, dass seine Frau eine außereheliche Affäre hatte, die aber inzwischen beendet ist. Während er sich privat Zeit lässt, um zu einem Miteinander zurückzufinden, sind es auch beruflich viele Ehedramen, die ihn und sein Team beschäftigen: ein Ehemann ermordet seine Frau, ein weiterer... Inspecteur Gilles Sebag erfährt kurz vor Weihnachten, dass seine Frau eine außereheliche Affäre hatte, die aber inzwischen beendet ist. Während er sich privat Zeit lässt, um zu einem Miteinander zurückzufinden, sind es auch beruflich viele Ehedramen, die ihn und sein Team beschäftigen: ein Ehemann ermordet seine Frau, ein weiterer stirbt bei einem Sturz aus dem Fenster, ein dritter bedroht seine Ehefrau. Gilles Sebag kann beruflich seiner Intuition vertrauen und kann so manches Drama verhindern. Deshalb erkennt er auch, dass hinter dieser Häufung an Ehedramen ein weiterer Täter stecken muss. Zusammen mit seinem Team machen sie sich auf die Suche nach diesem Drahtzieher. Sein ganz privates Thema wird gleichzeitig auch zum Hintergrund seiner Ermittlungen, das erzeugt eine besonders dichte Atmosphäre während des gesamten Buches. Dies ist nun bereits der dritte Krimi um den Ermittler Gilles Sebag, und während das Fremdgehen seiner Frau bisher immer wieder im Hintergrund ein Thema seiner ehelichen Beziehung war, wird es nun zum roten Faden der Erzählung. Diesmal allerdings stellt er sich seinen Gefühlen, so dass ich hoffe, dieses Thema kann nun endlich abgelegt werden. Das wäre m.E. äußerst sinnvoll für die weiteren Fälle dieses genialen Ermittlers. Denn genial ist er, wenn er sich nicht von seinen privaten Problemen oder von seiner schlechten Laune vom Arbeiten abhalten lässt. Hier finde ich einige sehr schöne Szenen, die ein äußerst positives Bild zu diesem manchmal doch recht launischen Inspecteur geben: Wenn er seine Gedanken einfach laufen lässt und dabei verblüffende Erkenntnisse gewinnt, die durch seinen besonderen Spürsinn zu erklären sind. Leider sind auch diesmal wieder manche Episoden etwas langatmig geraten, was mich in meinem Lesefluss immer wieder gestört hat. Bei den beiden vorherigen Bänden schimmerte auch immer etwas von der Landschaft durch, so dass ich mich in eine Urlaubslandschaft hineinträumen konnte, diesmal ist es nur die Tramontana, die eher beziehungslos durch das Buch geistert. Der Fall ist in sich abgeschlossen, so dass man die vorherigen Bände nicht unbedingt lesen muss. Insgesamt ist dies ein eher unblutiger, gemächlicher Krimi, der allerdings sehr von der Figur seines Ermittlers lebt. Ich wünschte ihm manchmal etwas mehr Lebensmut, das würde das Ermitteln und damit auch den Lesefluss etwas fesselnder gestalten.

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Schwere Zeiten für einen genialen Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 12.01.2017

Inspecteur Gilles Sebag erfährt kurz vor Weihnachten, dass seine Frau eine außereheliche Affäre hatte, die aber inzwischen beendet ist. Während er sich privat Zeit lässt, um zu einem Miteinander zurückzufinden, sind es auch beruflich viele Ehedramen, die ihn und sein Team beschäftigen: ein Ehemann ermordet seine Frau, ein weiterer... Inspecteur Gilles Sebag erfährt kurz vor Weihnachten, dass seine Frau eine außereheliche Affäre hatte, die aber inzwischen beendet ist. Während er sich privat Zeit lässt, um zu einem Miteinander zurückzufinden, sind es auch beruflich viele Ehedramen, die ihn und sein Team beschäftigen: ein Ehemann ermordet seine Frau, ein weiterer stirbt bei einem Sturz aus dem Fenster, ein dritter bedroht seine Ehefrau. Gilles Sebag kann beruflich seiner Intuition vertrauen und kann so manches Drama verhindern. Deshalb erkennt er auch, dass hinter dieser Häufung an Ehedramen ein weiterer Täter stecken muss. Zusammen mit seinem Team machen sie sich auf die Suche nach diesem Drahtzieher. Sein ganz privates Thema wird gleichzeitig auch zum Hintergrund seiner Ermittlungen, das erzeugt eine besonders dichte Atmosphäre während des gesamten Buches. Dies ist nun bereits der dritte Krimi um den Ermittler Gilles Sebag, und während das Fremdgehen seiner Frau bisher immer wieder im Hintergrund ein Thema seiner ehelichen Beziehung war, wird es nun zum roten Faden der Erzählung. Diesmal allerdings stellt er sich seinen Gefühlen, so dass ich hoffe, dieses Thema kann nun endlich abgelegt werden. Das wäre m.E. äußerst sinnvoll für die weiteren Fälle dieses genialen Ermittlers. Denn genial ist er, wenn er sich nicht von seinen privaten Problemen oder von seiner schlechten Laune vom Arbeiten abhalten lässt. Hier finde ich einige sehr schöne Szenen, die ein äußerst positives Bild zu diesem manchmal doch recht launischen Inspecteur geben: Wenn er seine Gedanken einfach laufen lässt und dabei verblüffende Erkenntnisse gewinnt, die durch seinen besonderen Spürsinn zu erklären sind. Leider sind auch diesmal wieder manche Episoden etwas langatmig geraten, was mich in meinem Lesefluss immer wieder gestört hat. Bei den beiden vorherigen Bänden schimmerte auch immer etwas von der Landschaft durch, so dass ich mich in eine Urlaubslandschaft hineinträumen konnte, diesmal ist es nur die Tramontana, die eher beziehungslos durch das Buch geistert. Der Fall ist in sich abgeschlossen, so dass man die vorherigen Bände nicht unbedingt lesen muss. Insgesamt ist dies ein eher unblutiger, gemächlicher Krimi, der allerdings sehr von der Figur seines Ermittlers lebt. Ich wünschte ihm manchmal etwas mehr Lebensmut, das würde das Ermitteln und damit auch den Lesefluss etwas fesselnder gestalten.

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Solider Krimi mit glaubwürdigen Charakteren
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 10.01.2017

Inspecteur Gilles Sebag klebt das Pech an den Füßen. Alles an seinem Beruf, seinen Ermittlungen scheint sich gegen ihn verschworen zu haben. Es reicht nicht, dass der Haussegen schiefhängt, die Verbrechen im winterlich kalten Perpignan erinnern ihn zudem den lieben langen Tag daran. Glücklicherweise kommt er im Verlauf des... Inspecteur Gilles Sebag klebt das Pech an den Füßen. Alles an seinem Beruf, seinen Ermittlungen scheint sich gegen ihn verschworen zu haben. Es reicht nicht, dass der Haussegen schiefhängt, die Verbrechen im winterlich kalten Perpignan erinnern ihn zudem den lieben langen Tag daran. Glücklicherweise kommt er im Verlauf des Buches damit klar, als ihm so manche Begegnungen und Ermittlungsergebnisse die Augen öffnen und kann sich dann wieder darauf konzentrieren, der gefeierte, intuitiv arbeitende Polizist zu sein, der er eigentlich ist. Der Autor entfaltet hier eine grob gesehen ähnliche Geschichte wie in Band 1 (Dreimal schwarzer Kater), wenn auch Motivation und viele Details der Handlung ganz anders gelagert sind. Er rückt damit aber ein sehr verbreitetes Problem, Betrügereien zwischen Partnern, ins Rampenlicht. Es lässt die vielen daran beteiligten Charaktere sehr unterschiedlich und damit authentisch damit umgehen und lässt auch den Täter am Ende glaubwürdig wirken. Auch nach diesem dritten Band der Reihe (mein zweites Buch von Georget) werde ich mit Gilles Sebag nicht richtig warm, auch wenn von allen anderen Hauptcharakteren weniger Privates angesprochen und weniger ihrer Gedanken für den Leser sichtbar werden, finde ich sie alle doch greifbarer als Gilles. Mit seiner weinerlichen Art, die nicht ganz zu seinem beruflichen Erfolg passen mag und seinem Alkoholzuspruch kann er bei mir nicht punkten. Zumal er zwischendrin viele Klischees bedient und das teilweise selbst anspricht. Alles in allem aber ein solider Krimi, der dem aufmerksamen Leser die Freiheit gibt, schon ein wenig früher als die Polizei, mögliche Zusammenhänge zu sehen. Aber noch nicht so früh, dass der Rest des Buches langweilig werden könnte.

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Solider Krimi mit glaubwürdigen Charakteren
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 10.01.2017

Inspecteur Gilles Sebag klebt das Pech an den Füßen. Alles an seinem Beruf, seinen Ermittlungen scheint sich gegen ihn verschworen zu haben. Es reicht nicht, dass der Haussegen schiefhängt, die Verbrechen im winterlich kalten Perpignan erinnern ihn zudem den lieben langen Tag daran. Glücklicherweise kommt er im Verlauf des... Inspecteur Gilles Sebag klebt das Pech an den Füßen. Alles an seinem Beruf, seinen Ermittlungen scheint sich gegen ihn verschworen zu haben. Es reicht nicht, dass der Haussegen schiefhängt, die Verbrechen im winterlich kalten Perpignan erinnern ihn zudem den lieben langen Tag daran. Glücklicherweise kommt er im Verlauf des Buches damit klar, als ihm so manche Begegnungen und Ermittlungsergebnisse die Augen öffnen und kann sich dann wieder darauf konzentrieren, der gefeierte, intuitiv arbeitende Polizist zu sein, der er eigentlich ist. Der Autor entfaltet hier eine grob gesehen ähnliche Geschichte wie in Band 1 (Dreimal schwarzer Kater), wenn auch Motivation und viele Details der Handlung ganz anders gelagert sind. Er rückt damit aber ein sehr verbreitetes Problem, Betrügereien zwischen Partnern, ins Rampenlicht. Es lässt die vielen daran beteiligten Charaktere sehr unterschiedlich und damit authentisch damit umgehen und lässt auch den Täter am Ende glaubwürdig wirken. Auch nach diesem dritten Band der Reihe (mein zweites Buch von Georget) werde ich mit Gilles Sebag nicht richtig warm, auch wenn von allen anderen Hauptcharakteren weniger Privates angesprochen und weniger ihrer Gedanken für den Leser sichtbar werden, finde ich sie alle doch greifbarer als Gilles. Mit seiner weinerlichen Art, die nicht ganz zu seinem beruflichen Erfolg passen mag und seinem Alkoholzuspruch kann er bei mir nicht punkten. Zumal er zwischendrin viele Klischees bedient und das teilweise selbst anspricht. Alles in allem aber ein solider Krimi, der dem aufmerksamen Leser die Freiheit gibt, schon ein wenig früher als die Polizei, mögliche Zusammenhänge zu sehen. Aber noch nicht so früh, dass der Rest des Buches langweilig werden könnte.

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Untreue im Roussillon
von einer Kundin/einem Kunden am 05.01.2017

Es ist kurz vor Weihnachten in Perpignan. Doch so rechte Weihnachtsstimmung will bei Inspecteur Gilles Sebag nicht aufkommen, denn seine Frau Claire hat oder hatte eine Affäre, wie er eher zufällig mitbekommt. Und nicht genug damit, verfolgt ihn das Thema auch noch beruflich, denn eine Frau, die eine Affäre... Es ist kurz vor Weihnachten in Perpignan. Doch so rechte Weihnachtsstimmung will bei Inspecteur Gilles Sebag nicht aufkommen, denn seine Frau Claire hat oder hatte eine Affäre, wie er eher zufällig mitbekommt. Und nicht genug damit, verfolgt ihn das Thema auch noch beruflich, denn eine Frau, die eine Affäre hatte, wird nach ihrem Stelldichein mit ihrem Liebhaber in einem Hotel in Perpignan von ihrem eifersüchtigen Ehemann geradezu hingerichtet. Und es bleibt nicht bei diesem einen Fall, bei dem ehebrecherische Ehefrauen zu Taten der Männer führen. Gilles Sebag ist unkonzentriert, lässt sich gehen, verfällt dem Alkohol, da ihm dieser Fall persönlich viel zu nahe geht. Außerdem scheint es außer des Ehebruchs keine Verbindungen zwischen den Tätern zu geben. Mein erstes Buch von Philippe Georget, das mich ins winterliche Roussillon geführt hat. Die Beschreibungen des Roussillon lassen Bilder vor den Augen erstehen und der Fall lädt zum Spekulieren ein. Lange geschieht nicht viel, am Ende überstürzen sich dann die Ereignisse. Beziehungen zwischen den untersuchenden Polizisten und etwas Familiengeschichte von Sebag. Ein angenehmer Schreibstil, keine allzu blutigen Beschreibungen. Zwischendurch immer wieder Beschreibungen des typisch Katalanischen, ob es nun Sprache, Essen, Wein oder die Katalanen sind.

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Verfehlungen in Südfrankreich
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 13.12.2016

In der Vorweihnachtszeit muss sich Lieutnant Gilles Sebag der Tatsache stellen, dass seine Frau Claire ihn mit einem Lehrerkollegen betrügt. Zutiefst verletzte versucht er seine Verzweiflung in Whisky zu ertränken. Auch in seiner Dienststelle, dem kleinen Kommissariat in Perpignan lässt ihn dieses Thema nicht los. Ein Mann, der seine... In der Vorweihnachtszeit muss sich Lieutnant Gilles Sebag der Tatsache stellen, dass seine Frau Claire ihn mit einem Lehrerkollegen betrügt. Zutiefst verletzte versucht er seine Verzweiflung in Whisky zu ertränken. Auch in seiner Dienststelle, dem kleinen Kommissariat in Perpignan lässt ihn dieses Thema nicht los. Ein Mann, der seine Tat gesteht, hat seine untreue Ehefrau nach ihrer mittäglichen Verfehlung im Hotelzimmer erschossen. Irgendetwas scheint aber an diesem Geständnis nicht zu stimmen. Als sich ein Mann vom Balkon stürzt und ein anderer sich in seinem Haus zusammen mit seiner Lebensgefährtin in die Luft sprengen will, müssen er und seine Kollegen Francois Menard, Jacques Molina und Julie Sadet ran. Lange finden sie keinen Zugang zu den Fällen, die doch zusammenzuhängen scheinen. Bis der entscheidende Hinweis von Thierry Lambert kommt. Der Krimi lässt sich leicht und flüssig lesen. Durch das langatmige Eintauchen in Gilles Sebags Privatleben allerdings gerät die Spannung, die langsam aufgebaut wird, immer wieder in seichteres Fahrwasser. Und bei mir hat sich eine gewisse Langeweile eingeschlichen. Durch die vielen Dialoge zwischen den Ermittlern bin ich auf der anderen Seite voll in die Polizeiarbeit eingebunden. Die Protagonisten haben sich durch die bildhaften Beschreibungen, ihre Eigenheiten und ihr privates Umfeld, das mir hier und da etwas zu viel war, bald in meinen Gedanken festgesetzt. Die Geschichte ist gut aufgebaut und wird schlüssig gelöst. Alle meine Fragen, die sich beim Lesen angesammelt hatten, werden beantwortet. In ganz knappen Kapiteln wird jemand vorgestellt, der sich The Eye nennt. Seine Rache hat erst begonnen. Er scheint von Hass getrieben, muss sich in Geduld üben, hat ein gutes Gedächtnis und eine gute Intuition. Ansonsten gibt es vorerst nur vage Erklärungen, die erst zum Schluss zu einem Ermittlungsergebnis führen. Die Beschreibungen von langen Stränden, Obstplantagen, Weingärten und Artischockenfeldern lassen farbige Bilder in meinem Kopf entstehen. Trotz einiger kleiner Unzulänglichkeiten hat mich das Buch gut unterhalten. Die ersten beiden Fälle von Gilles Sebag und seiner Mannschaft werde ich bestimmt auch noch lesen.

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Liebe und verletzte Eitelkeiten
von einer Kundin/einem Kunden am 06.12.2016

"Rabenschwarzer Winter" von Philippe Georget ist der dritte Band um den Ermittler Gilles Sebag. Dieser hegt schon seit längerem den Verdacht, dass seine Frau ihn betrügt. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen durchstöbert er ihr Handy und stößt dabei auf unmissverständliche Nachrichten, die seinen Verdacht bestätigen. Er fällt in ein tiefes... "Rabenschwarzer Winter" von Philippe Georget ist der dritte Band um den Ermittler Gilles Sebag. Dieser hegt schon seit längerem den Verdacht, dass seine Frau ihn betrügt. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen durchstöbert er ihr Handy und stößt dabei auf unmissverständliche Nachrichten, die seinen Verdacht bestätigen. Er fällt in ein tiefes Loch. Zeitgleich ereignet sich in Perpignan ein Mord, bei dem Untreue ebenfalls eine Rolle spielt. Sebag muss sich nun sowohl im privaten wie im beruflichen Alltag mit der Thematik auseinandersetzen. Eine Frau, die eine außereheliche Affäre hat, wird nach einem Treffen mit ihrem Geliebten von ihrem gehörnten Ehemann erschossen. Der Fall scheint klar. Im Laufe der Vernehmung treten jedoch Ungereimtheiten zu Tage, Sebag wird misstrauisch. Als dann noch ein Selbstmord geschieht und ein weiterer Mann versucht, sein Haus in Brand zu stecken, ist ein Zusammenhang der Geschehnisse naheliegend. Philippe Georget lässt den Leser in seinem Buch nicht nur an den Ermittlungen teilhaben, sondern es gelingt ihm, dass Gefühlsleben der Protagonisten trefflich darzulegen. Er hat einen flüssigen Schreibstil, das Buch liest sich sehr gut.

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