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Rabenschwarzer Winter / Inspecteur Sebag Bd.3

Ein Roussillon-Krimi

(37)
Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt, ein weiterer, der droht, sich in die Luft zu jagen ... Gilles findet schnell heraus, dass die Morde zusammenhängen: Es handelt sich bei allen um Eifersuchtsdramen. Wer ist der Psychopath, der hier die Fäden in der Hand zu halten scheint? Woher hat er sein Wissen über die untreuen Partner? Gilles muss das beschauliche Perpignan vor einem moralischen Rachefeldzug bewahren - und gleichzeitig seine Ehe retten.
Portrait

Philippe Georget wurde 1963 geboren. Nach mehreren Jahren als Journalist für Rundfunk und Fernsehen hat er 2001 seine Familie in einen Campingbus gepackt, um einmal mit ihr das Mittelmeer zu umrunden. Seit seiner Rückkehr lebt er als Autor mit Frau und Kindern in der Nähe von Perpignan und läuft leidenschaftlich gern Marathon. Für seine Krimis hat er in Frankreich mehrere Preise gewonnen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28848-2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 188/121/32 mm
Gewicht 339
Originaltitel Méfaits d'hiver
Verkaufsrang 55.484
Buch (Taschenbuch)
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Maren Höll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Absolut empfehlenswerter Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 28.11.2016

Ich war schon von der Leseprobe total begeistert und hatte hohe Erwartungen an das Buch - und diese wurden vollkommen erfüllt. Der Autor hat es geschafft, mich in den Bann des Buches zu ziehen, mit einem sehr ausführlichen und... Ich war schon von der Leseprobe total begeistert und hatte hohe Erwartungen an das Buch - und diese wurden vollkommen erfüllt. Der Autor hat es geschafft, mich in den Bann des Buches zu ziehen, mit einem sehr ausführlichen und detaillierten Schreibstil. Auf jeden Fall, werde ich auch die weiteren Fälle lesen. Ich finde Krimis immer besonders interessant, wenn auch das Geschehen nebenher (sprich das Privatleben der Ermittler) eine Rolle spielt und das Buch somit zwei Handlungen bietet. Kommissar Sebag litt fürchterlich unter dem Treue Bruch seiner Frau - und dann auch noch der neue Fall... Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor die Gedanken von mehreren Figuren in dem Buch zum Ausdruck gebracht hat - man erhält die verschiedensten Sichtweisen zu dem Fall, und auch was in dem Täter vor sich geht. Ein Krimi, der fesselt und den man nicht aus der Hand legen möchte.

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Ungeklärte Todesfälle im beschaulichen Perpignan...
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonberg am 28.11.2016

Rabenschwarzer Winter Ein Krimi von Philippe Georget mit 476 Seiten und 49 Kapiteln Das Cover hat mir gefallen, es vermittelt einen Weinbergort in Südfrankreich Zum Inhalt: Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und Inspektor Gilles Sebag entdeckt, dass seine Frau Claire fremdgeht. Es bricht eine Welt für ihn nach 20 Jahren Ehe zusammen. Nachts... Rabenschwarzer Winter Ein Krimi von Philippe Georget mit 476 Seiten und 49 Kapiteln Das Cover hat mir gefallen, es vermittelt einen Weinbergort in Südfrankreich Zum Inhalt: Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und Inspektor Gilles Sebag entdeckt, dass seine Frau Claire fremdgeht. Es bricht eine Welt für ihn nach 20 Jahren Ehe zusammen. Nachts kann er nicht schlafen und tröstet sich mit Whisky. Seine nächsten Fälle, eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt und ein weiterer Mann droht, sich in die Luft zu sprengen. Aber Sebag findet schnell heraus, dass es sich in allen Fällen um Eifersuchtsdramen handelt. Wer ist der Psychopath, der damit zu tun hat, aber woher hat der dieses Wissen, dass es sich um Untreue handelt? Jetzt ist Gilles und sein Kollegenteam gefragt, nämlich das kleine Dorf vor Rachefeldzügen zu schützen, somit auch seine Ehe. Was lange währt wird endlich gut. Die Polizei bekommt einen entscheidenden Hinweis von Thiery Lambert... Fazit: "Rabenschwarzer Winter" ist für mich der erste Krimi von Philippe Georget. Er ist gut lesbar, der Schreibstil flüssig, ebenso spannend. Gleich zu Anfang beschreibt Gilles seine eigene Ehekrise, so findet man schnell in das Geschehen. Die umfangreichen Dialoge zwischen den Ermittlern lassen den Leser erfahren, wie akribisch Polizeiarbeit sein kann. Der Krimi ist interessant und ich kann ihn wirklich als sehr lesenswert empfehlen.

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Gilles Sebag Familienleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 27.11.2016

"Rabenschwarzer Winter" von Phillippe Georget ist bereits der 3. Fall mit dem französischen Inspecteur Gilles Sebag und auch sein persönlichster. Kurz vor Weihnachten erhält er die Gewissheit, dass eine Ehefrau ihn mit einem Kollegen betrogen hat. Bereits in den früheren Bändern hatte er starke Zweifel an der Treue seiner... "Rabenschwarzer Winter" von Phillippe Georget ist bereits der 3. Fall mit dem französischen Inspecteur Gilles Sebag und auch sein persönlichster. Kurz vor Weihnachten erhält er die Gewissheit, dass eine Ehefrau ihn mit einem Kollegen betrogen hat. Bereits in den früheren Bändern hatte er starke Zweifel an der Treue seiner Frau, aber die letzte Gewissheit fehlte bisher noch. Kurioserweise muss er sich auch in seinen beruflichen Tätigkeit mit der ehelicher Untreue der Ehefrauen auseinandersetzen. Gleich in 2 Fällen mit Toten scheint das Motiv der Tat in der Untreue zu liegen und es gibt noch weitere Fälle, wo es allerdings keine Toten gab. Schnell ist ein gemeinsamer Nenner gefunden, jedes Mal ging die Frau (scheinbar) fremd und der Ehemann erfuhr über Fotos und /oder Briefe davon. Aber wer ist der Täter und was sind seine Beweggründe? Diese Fälle aufzuklären fällt in seiner derzeitigen persönlichen Situation besonders schwer, aber so langsam fängt er doch an über sein eigenes Verhalten und das seiner Frau nachzudenken. Nach und nach scheint er sie besser verstehen zu können, aber reicht das auch um zu Verzeihen? Gut gefallen hat mir wieder, dass das Privatleben von Gilles Sebag weiter verfolgt wird, aber gleichzeitig beruflich ein komplett anderer Fall anliegt als in den Vorgängern. Man kann sich wieder gut in die Figuren hineinversetzen. Nachdem die Untreue der Ehefrau nun "aufgedeckt" wurde, bin ich gespannt, welche privaten Entwicklungen auf Familie Sebag noch warten. Auf jeden Fall würde ich gerne weitere Fälle mit Gilles Sebag lesen.

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Schwerer Winter für Lieutnant Sebag
von BuchEcke aus Ludwigshafen am 27.11.2016

Leider stieg ich in die in Roussillon spielende Krimireihe erst beim dritten Band ein. Es ist das erste Buch des Autors Phillippe Georget für mich. Von seinem Schreibstil bis hin zu seiner Art, den Leser beim Erzählen quasi über die Schulter auf das gerade Stattfindende schauen zu lassen, hat mir... Leider stieg ich in die in Roussillon spielende Krimireihe erst beim dritten Band ein. Es ist das erste Buch des Autors Phillippe Georget für mich. Von seinem Schreibstil bis hin zu seiner Art, den Leser beim Erzählen quasi über die Schulter auf das gerade Stattfindende schauen zu lassen, hat mir Philippe Georgets Buch gut gefallen. Die Geschichte spielt also in der Weihnachtszeit in Roussillon. Lieutnant Gilles Sebag hat selbst Probleme in seiner Ehe. Er hat gerade erfahren, dass seine Frau wohl ein Verhältnis mit einem Kollegen hat. Das wirft ihn etwas aus der Bahn, er versucht sein Problem mit Alkohol zu beheben. Schlecht, denn auch in seinem Beruf im Kommissariat in Perpignan steht er vor solchen Fällen. Eine Ehefrau wird erschossen in einem Hotelzimmer aufgefunden. Das Geständnis ihres Mannes scheint jedoch etwas zweifelhaft. Auch weitere Fälle gilt es aufzuklären. Seine Kollegen unterstützen ihn bei deren Aufklärung. Hängen diese Fälle zusammen? Aber wie? Erst ein entscheidender Hinweis von Thierry Lambert bringt sie auf die Spur. Zwischendurch wird die Spannung etwas durch die langatmige Ausführung des Privatlebens von Lieutnant Gilles Sebag heraus genommen. Aber alles in Allem ist es ein flüssig und angenehm zu lesender Krimi.

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Guter Krimi mit etwas schwachem Mittelteil
von Bücherwurm78 am 22.11.2016

Inspecteur Gilles Sebag hatte schon seit Monaten den Verdacht, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Nachdem er jetzt 2 SMS auf ihrem Handy gelesen hat, hat er die traurige Gewissheit dass es so war. Seine Frau versichert ihm dass es vorbei ist und sie nur ihn liebt. Doch das... Inspecteur Gilles Sebag hatte schon seit Monaten den Verdacht, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Nachdem er jetzt 2 SMS auf ihrem Handy gelesen hat, hat er die traurige Gewissheit dass es so war. Seine Frau versichert ihm dass es vorbei ist und sie nur ihn liebt. Doch das Leben muss weitergehen und die Arbeit ruft. Eine Frau, Christine, wird ermordet. Sie hat ebenfalls ihren Mann betrogen und wurde von diesem nach einem Schäferstündchen mit ihrem Geliebten erschossen. Rabenschwarzer Winter ist ein guter, solider Krimi, allerdings nach meiner Meinung mit einem etwas schwachem Mittelteil. Die ersten Seiten haben sich sehr gut und flüssig angelesen und haben mich neugierig auf das Buch und die Story dahinter gemacht. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, man war sofort in der Geschichte drin und die Personen, deren Handlungen und die Orte sind gut beschrieben, so dass man auch immer ein Bild vor Augen hat. Die Hauptperson des Buches, Inspektor Gilles Sebag kam bei mir als Leser sehr sympathisch an. Allerdings ist er durch das Fremdgehen seiner Ehefrau dem Alkohol und Selbstmitleid verfallen, was sich meiner Meinung auch irgendwie auf das Buch, und meine eigene Stimmung übertragen hat und ich mich deshalb wohl auch etwas durch die Mitte des Buches kämpfen musste. Zum Ende hin reißt er sich aber zusammen und sofort war auch mein Elan die nächsten Seiten zu Lesen wieder da und das Ende war dann spannend. Bin gespannt auf neue Fälle für Inspecteur Sebag, dann hoffentlich mit Spannung von Anfang bis Ende.

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Betrügen und betrogen werden
von payroll am 06.11.2016

Inhalt: Inspecteur Gilles Sebag erfährt, dass seine Frau, mit der er seit zwanzig Jahren verheiratet hat, eine Affäre mit einem Arbeitskollegen hatte und versucht, damit zurechtzukommen. Gleichzeitig passiert ein Mordfall in Perpignan, im südlichem Frankreich, bei dem ein Ehemann seine betrügende Frau ermordet. Dieser Fall, der Sebag durch seine... Inhalt: Inspecteur Gilles Sebag erfährt, dass seine Frau, mit der er seit zwanzig Jahren verheiratet hat, eine Affäre mit einem Arbeitskollegen hatte und versucht, damit zurechtzukommen. Gleichzeitig passiert ein Mordfall in Perpignan, im südlichem Frankreich, bei dem ein Ehemann seine betrügende Frau ermordet. Dieser Fall, der Sebag durch seine eigenen kürzlichen Erfahrungen ans Herz geht, scheint im ersten Augenblick leicht zu lösen sein; nach kurzer Zeit gesteht der Mann. Als dann jedoch noch ein seltsamer Selbstmord passiert und ein Mann droht, seine Frau und sich im eigenem Hause zu verbrennen, stellt sich langsam heraus, dass hinter diesen Ereignissen wohl doch kein Zufall steckt und Sebag muss sich ein weiteres Mal anstrengen, um diese Fälle lösen zu können. Eigene Meinung: Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, meistens von besagtem Inspecteur Sebag. Dabei erfährt man auch viele persönliche Gedanken über ihn und über seinen Versuch, mit dem Fremdgehen seiner Frau umzugehen. Um das zu überwinden, verfällt er zunehmends dem Alkohol. Der Charakter bietet viel Identifikationspotenzial, wobei mich gestört hat, dass er ein bisschen wie ein zweiter Sherlock Holmes wirkt. Er scheint jede kleine Lüge sofort zu bemerken, Gefühle anderer sofort zu verstehen und aus jedem kleinstem Detail alles herauslesen zu können. Das fand ich insofern störend, dass Sebag einfach wie ein Super-Cop, der alles kann, dargestellt wird. Abgesehen davon konnte ich mich jedoch schnell mit ihm anfreunden und seine Gedankengänge gut mitfühlen. Die Handlung habe ich als durchaus interessant erfunden. Es gibt zwar viele spannungslose Momente, die jedoch durch interessante oder lustige Dialoge überbrückt werden, sodass der Roman überwiegend zwischen "Kriminalfall-Handlung mit Spannung" und "Persönlicher Kram Sebags" wechselt. Zwischendurch gibt es auch ein paar kurze Kapitel über den gesuchten Verbrecher, die durchaus interessant und abwechlungsreich sind, jedoch nicht viel über ihn verraten, sodass es kaum möglich ist, auf ihn zu kommen bis zur Auflösung am Ende des Buches. Fazit: Insgesamt finde ich das Buch also sehr gut, nur die Kleinigkeit um den Hauptcharakter stört mich. Wem das egal ist, dem kann ich den Roman problemlos empfehlen! Die vorherigen zwei Teile dieser Serie sind nicht nötig, um die Handlung verstehen zu können.

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Wer ermordet die Fremdgänger?
von einer Kundin/einem Kunden aus Kerken am 02.11.2016

Das Cover ist sehr auffällig gestaltet mit einem bedrohlichen dunkelblauen ins schwarzgehenden Himmel. Der Titel des Buches „Rabenschwarzer Winter“ kommen in weißer Schrift gut zur Geltung und nehmen fast das obere Drittel des Cover ein. Der Name des Autor „Philippe Georget“ steht in hellgelber Schrift über dem Titel, „Ein... Das Cover ist sehr auffällig gestaltet mit einem bedrohlichen dunkelblauen ins schwarzgehenden Himmel. Der Titel des Buches „Rabenschwarzer Winter“ kommen in weißer Schrift gut zur Geltung und nehmen fast das obere Drittel des Cover ein. Der Name des Autor „Philippe Georget“ steht in hellgelber Schrift über dem Titel, „Ein Roussillon-Krimi“ steht in weißen Lettern darunter. Im unteren Bereich, der sehr harmonisch und einladend wirkt, ist ein Weinberg abgebildet, der über Felder und Obstplantagen bis an einen kleinen Ort am Horizont reicht. Ein Cover an dem man nicht vorbei sehen kann. Am Anfang des Krimis lernen wir Inspecteur Gilles Sebag kennen, der kurz vor Weihnachten erfährt, dass seine Frau ihn betrügt. Er hat es geahnt, aber jetzt hat er einen stichhaltigen Beweis. Wie soll er mit der Sache umgehen? Jetzt bekommt er auch noch einen Fall, der Parallelen zu seinem Privatleben aufweist. Eine Frau, 47 Jahre, 2 Kinder wird nach einem Schäferstündchen ermordet. Seine eigene Frau, Claire, hatte eine Affäre mit ihrem ehemaligen Kollegen, Simon, der nun versetzt ist und wieder bei seiner Frau lebt. Claire schwört ihren Ehemann Treue, da die Affäre mit Simon schon lange vorbei ist, und sie ihn liebt. Sie möchte mit Gilles alt werden und an ihrem Ehegelübde festhalten. Doch das braucht Zeit. Es kommen immer wieder neue Fälle von Untreue in Perpignan ans Licht. Es scheint eine echt Epidemie ausgebrochen zu sein. Ehepaare trennen sich, liebende Ehemänner töten ihre untreuen Ehefrauen oder nehmen sich selbst das Leben, versuchen ihre Häuser in Brand zu setzen oder lassen sich einfach scheiden. Gilles sucht nach den Gemeinsamkeiten aller Fälle. Es ist besonders schwierig, da es zu Machtkämpfen unter den Kollegen kommt. Es gibt immer wieder neue Aspekte und Wendungen, so ist das Ende nicht vorhersehbar und für mich sehr überraschend. Letztendlich kann der Inspecteur den verzwickten Fall lösen. Mit Hilfe seiner Kollegin kann Gilles auch die Frauen besser verstehen und bekommt auch sein eigenes Eheproblem in den Griff. Der Krimi, der in Perpignan und Umgebung spielt, ist super spannend und hat mir gut gefallen, da ich gerne französische Filme und Krimis schaue. Ich habe viel über Südfrankreich, die Menschen, die dort leben, und Landschaft in der Weihnachts- und Winterzeit erfahren. Selbst in dieser Jahreszeit lohnt sich eine Reise in diese schöne Urlaubsgegend. In diesem Roman gibt es zwei Ebenen. Einerseits geht es um Liebesbeziehungen, Untreue und Verzeihen. Andererseits ist es ein Kriminalroman. Gilles Sebag ist seit zwanzig Jahren verheiratet und vermutet, dass seine Frau einen anderen hat. Glücklicherweise ist diese Affaire vorbei. Ein Großteil des Buches beschreibt, wie dieser Mann, der als Polizist arbeitet, versucht mit dieser Situation, seinen Gefühlen und Verletzungen klar zu kommen. Dieser Prozess wird sehr einfühlsam dargestellt. Vor allem dieser Aspekt macht die Qualität dieser Neuerscheinung aus. Der Kriminalfall ist verzwickt. Der Verursacher der Unglücke bedient sich moderner technischer Entwicklungen als Teil unserer Gesellschaft. Schließlich hat das Buch einen weiteren schönen Effekt, denn der Autor beschreibt eine attraktive Landschaft sowie Urlaubsgegend, die einen auch in der Winterzeit berührt. Ich mochte Inspecteur Gilles Sebag schon in dem Buch "Drei mal schwarzer Kater". Ein Bulle mit Ecken und Kanten, nicht immer ganz rechtskonform ermittelnd und doch liebenswert. Im aktuellen Krimi spielt ihm aber das Leben böse mit. Gerade ist er seiner Frau Claire auf die Schliche gekommen, dass sie ihn vor einiger Zeit mit einem Kollegen aus der Schule betrogen hat und nun scheint in Perpignan die Untreue ausgebrochen zu sein. Wie eine Epidemie trennen sich Ehepaare, ermorden liebende Ehemänner ihre untreuen Frauen oder nehmen sich selbst das Leben. Und auch die Scheidungsrate steigt in schwindelerregende Höhen. Doch seine Intuition hilft Gilles die Fälle zu klären, auch wenn kleine Machspielchen unter Kollegen das Ganze etwas erschweren. Das Buch ist spannend geschrieben. Es gab immer wieder neue Wendungen und so war das Ende (zumindest für mich) nicht vorhersehbar. Die persönlichen Geschichten hinter den Protagonisten machen das Buch lesenswert und interessant.

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Eifersucht und Freiheit
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Gilles Sebag und seine Kollegen werden mit einem sehr heißen Thema konfrontiert, Betrug in der Ehe, Eifersucht und den tödlichen Folgen. Kurzum sie suchen einen Serientäter, der betrogene Ehemänner über die Fehltritte ihrer Frauen informiert und damit Tragödien auslöst. Mord, Selbstmord und Gewalt aus Verzweiflung. Sebag leidet besonders, denn... Gilles Sebag und seine Kollegen werden mit einem sehr heißen Thema konfrontiert, Betrug in der Ehe, Eifersucht und den tödlichen Folgen. Kurzum sie suchen einen Serientäter, der betrogene Ehemänner über die Fehltritte ihrer Frauen informiert und damit Tragödien auslöst. Mord, Selbstmord und Gewalt aus Verzweiflung. Sebag leidet besonders, denn er hat entdeckt, dass seine von ihm sehr geliebte Ehefrau ihn auch betrogen hat. Der Schlag der Erkenntnis trifft ihn kurz vor den Weihnachtfeiertagen. Es gelingt ihm seine Wut und Trauer zu kontrollieren, nachdem er sich mit seiner Frau ausgesprochen hat, doch er beginnt zu trinken. Zwar leidet seine Arbeit noch nicht darunter, doch besonders seiner neuen Kollegin fällt er auf. Sein Glück, denn ihre Aufmerksamkeit hilft ihm wieder auf Spur zu kommen. Der Fall jedoch ist nicht so einfach zu lösen, denn der Täter ist ein Profi, der seine Spuren zu verwischen weiß. Es benötigt die Kompetenz des gesamtem Teams um ihn schließlich auch nach Rückschlägen und viel Zweifel doch noch zu finden und zu stellen. Auch hier eröffnet sich schließlich, der Täter ist ein gehörnter Ehemann, der in seiner Angst seine ihn betrügende Ehefrau und sein bisheriges Leben zu verlieren, seine ganze Wut und Verzweiflung dazu verwendet anderen Menschen das leben zur Hölle zu machen. Ein hochspannender Krimi, der wie alle guten Verbrechensgeschichten einen Spiegel der Gesellschaft darstellt. Sehr zu empfehlen für herbstliche Leseabende.

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Familiendramen zu Weihnachten!
von Petti am 23.11.2016

Dieses Buch ist ein Roussillon-Krimi und der dritte Fall für Inspecteur Gilles Sebag. Erschienen ist es im Ullstein Verlag. Es ist kurz vor Weihnachten als Inspecteur Gilles Sebag erfährt dass seine Frau Clara ihn betrogen hat. Während er, mit hohem Whiskey Konsum, versucht darüber hinweg zu kommen und seine Ehe... Dieses Buch ist ein Roussillon-Krimi und der dritte Fall für Inspecteur Gilles Sebag. Erschienen ist es im Ullstein Verlag. Es ist kurz vor Weihnachten als Inspecteur Gilles Sebag erfährt dass seine Frau Clara ihn betrogen hat. Während er, mit hohem Whiskey Konsum, versucht darüber hinweg zu kommen und seine Ehe zu retten, geschieht ein Mord. Stephane Abad erschießt seine untreue Ehefrau. Kurz darauf stürzt sich Didier Valls, der ebenfalls betrogen wurde in den Tod. Noch selbst mit seinen Eheproblemen kämpfend macht Sebag sich an die Ermittlungen. Nach und finden er und seine Kollegen heraus das es weitere aufgedeckte Affären gibt. In ihrem Einsatzort Perpignan, einem kleinen Ort in Frankreich, gibt eine Person die Männer kontaktiert und sie damit konfrontiert dass ihre Frauen sie betrügen. Er schickt ihnen Briefe und Fotos die das belegen. Nachdem Sebags Kollegin Julie ihn privat wieder auf den richtigen Weg bringt, kann er wieder klar denken und kommt dem Täter langsam aber sicher auf die Spur. Mit diesem Buch habe ich meinen ersten Roussillon- Krimi gelesen. Ich war mir am Anfang nicht sicher ob er mir wirklich gefallen würde, da ich bisher noch keinen französischen Krimi hatte. Französische Filme konnten mich nämlich auch nie begeistern. Aber dieses Buch hat mich auf Anhieb gefesselt. Phillippe Georgets Schreibstil gefällt mir sehr gut. In seine beschriebenen Charaktere konnte ich mich prima hinein versetzen. Die Reaktion von Gilles Sebag , auf den Betrug seiner Frau und den damit verbundenen, hohen Alkoholgenuss, sowie seine Handlungsweise ist durchaus nachvollziehbar. Auch der Umgang unter den Kollegen, kam sehr authentisch rüber. Bis der Inspecteur auf den Täter kam, wurde vom Autor der Spannungsbogen kontinuierlich gesteigert und schließlich gehalten. Somit kann ich diesen Krimi auf jeden Fall weiterempfehlen. Er ist sehr lebensnah und fesselnd verfasst. Auch wenn man, wie ich, die ersten beiden Bände nicht gelesen hat fehlt einem nichts.

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Rabenschwarzer Winter
von manu63 aus Oberhausen am 22.11.2016

Rabenschwarzer Winter ist der Dritte Fall den der Autor Philippe Georget dem Inspecteur Gilles Sebag gewidmet hat. Es geht auf Weihnachten zu als Sebag erkennen muss das seine Frau Claire ihn betrügt. Zeitgleich nehmen mehrere Tote seine Zeit in Anspruch, schnell muss Sebag erkennen das es Zusammenhänge gibt. Für mich... Rabenschwarzer Winter ist der Dritte Fall den der Autor Philippe Georget dem Inspecteur Gilles Sebag gewidmet hat. Es geht auf Weihnachten zu als Sebag erkennen muss das seine Frau Claire ihn betrügt. Zeitgleich nehmen mehrere Tote seine Zeit in Anspruch, schnell muss Sebag erkennen das es Zusammenhänge gibt. Für mich ist Rabenschwarzer Winter das erste Buch rund um Inspecteur Gilles Sebag, Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, wobei mir die Ehekrise von Gilles einen zu breiten Raum einnahm. Das beschriebene Lokalkolorit dagegen fand ich sehr gut eingefangen. Der Krimiteil war spannend und lesenswert. Mit ein paar Straffungen bezüglich der persönlichen Situation rund um Gilles Ehe hätte mir das Buch bestens gefallen, so fand ich einige Teile doch etwas langatmig. Die Charaktere werden gut wieder gegeben und wirkten auf mich nicht hölzern oder künstlich.

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Düsteres Roussillon
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 18.11.2016

Inspektor Gilles Sebag ist erschüttert, kurz vor Weihnachten findet er heraus das seine Frau ihn betrogen hat. Seine Welt bricht zusammen und dann muss er sich auch noch beruflich um den Mord an einer Frau kümmern die nach einem Schäferstündchen mit ihrem Liebhaber von ihrem Ehemann erschossen wurde Eingetrübt... Inspektor Gilles Sebag ist erschüttert, kurz vor Weihnachten findet er heraus das seine Frau ihn betrogen hat. Seine Welt bricht zusammen und dann muss er sich auch noch beruflich um den Mord an einer Frau kümmern die nach einem Schäferstündchen mit ihrem Liebhaber von ihrem Ehemann erschossen wurde Eingetrübt durch zu viel Whiskey muss er sich auch noch mit anderen Todesfällen von betrogenen Ehemännern beschäftigen. Nur langsam gelingt es ihm seine persönliche Situation zu begreifen und zu akzeptieren und kann am Ende den wahren Täter entlarven. Der dritte Teil der Reihe von Philippe Georget ist dieses Mal kein lockerer Frankreich Krimi zur Urlaubszeit im malerischen Roussillon. Durch die persönlichen Probleme von Gilles Sebag die ihn immer wieder umtreiben und ihn depressiv machen, erhält das Buch eine düstere Atmosphäre, ausgedrückt auch durch das eher düstere Cover mit der dunklen Gewitterwolke über einem entfernten Städtchen. Der Schreibstil ist auch eher düster, depressiv und hat viele Längen. Die Spannung kommt für mich dabei etwas zu kurz. Ich bin gespannt ob weitere Bücher wieder etwas heiterer werden.

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französische Lebensart
von Marion L. aus Tornesch am 14.11.2016

Die Weihnachststimmung kann schneller vorbei sein, als man denken kann. So geht es auch unseren Kommissar Gilles, seine Frau betrügt ihn. Wie der Zufall es will ist sein nächster Fall eine Beziehungstat. Auch hier stimmen die Aussagen der Zeugen und dem Täter nicht überein. Das Leben meint es nicht... Die Weihnachststimmung kann schneller vorbei sein, als man denken kann. So geht es auch unseren Kommissar Gilles, seine Frau betrügt ihn. Wie der Zufall es will ist sein nächster Fall eine Beziehungstat. Auch hier stimmen die Aussagen der Zeugen und dem Täter nicht überein. Das Leben meint es nicht gut mit ihm und zieht ihn einen Sog von Gefühlen und Zweifeln. Um ein wenig zur Ruhe zu kommen, hilft ihm ein Single Malt Whisky über die Runden. Nach und nach werden die Spuren auch für die Kollegen sichtbar. Ein Kriminalroman, mal anders. Er fing mit einem starken Spannungsbogen an und hing dann ein wenig durch. Für mich steht das Fremdgehen vom Gilles Privatleben zu weit im Fokus. Da kommt die Kriminalistik ein wenig zu kurz.

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Düstere Weihnachtsstimmung
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarlouis am 08.11.2016

Rabenschwarzer Winter von Philippe Georget ist der 3. Band der Roussilion Krimi Serie. Er spielt in Südfrankreich, obwohl der Ort hier eher zweitrangig ist. Inspekteure Gilles Sebag steht kurz vor Weihnachten vor einer großen Herausforderung. Zum einen hat er zufällig herausgefunden, dass seine Frau Claire eine Affaire hatte, zum... Rabenschwarzer Winter von Philippe Georget ist der 3. Band der Roussilion Krimi Serie. Er spielt in Südfrankreich, obwohl der Ort hier eher zweitrangig ist. Inspekteure Gilles Sebag steht kurz vor Weihnachten vor einer großen Herausforderung. Zum einen hat er zufällig herausgefunden, dass seine Frau Claire eine Affaire hatte, zum anderen wird er auch beruflich an seine Grenzen geführt. Er muss ausgerechnet in 2 Mordfällen ermitteln, die eng mit Eifersucht und Fremdgehen verknüpft sind. Dadurch drehen sich seine Gedanken um seine eigene Ehe und es fällt ihm zunehmend schwerer, Claire den Fehltritt zu verzeihen. Er greift immer öfter zur Flasche um sich abzulenken, doch dadurch hat er auch immer größere Probleme sich auf seinen aktuellen Fall zu konzentrieren. Das Buch ist sehr gut geschrieben und man empfindet eine gewisse Sympathie für Gilles. Ob es ihm gelingt den Fall zu lösen und seine Eheprobleme in den Griff zu bekommen?

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Sebags 3. Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 07.11.2016

Klappentext: Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem... Klappentext: Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt, ein weiterer, der droht, sich in die Luft zu jagen ... Gilles findet schnell heraus, dass die Morde zusammenhängen: Es handelt sich bei allen um Eifersuchtsdramen. Wer ist der Psychopath, der hier die Fäden in der Hand zu halten scheint? Woher hat er sein Wissen über die untreuen Partner? Gilles muss das beschauliche Perpignan vor einem moralischen Rachefeldzug bewahren - und gleichzeitig seine Ehe retten. Leseeindruck: Mit "Rabenschwarzer Winter" liegt dem Leser ein rabenschwarzer Kriminalroman vor, ein Roussillon-Krimi, der Spannung und Südfrankreich pur verspricht. Der Autor Philippe Georget schafft es, dass sich der Leser von den ersten Seiten gleich mitgerissen fühlt. Gleich zu Beginn des Krimis werden wir damit konfrontiert, wie Inspecteur Gilles Sebag seine Frau dabei ertappt, wie sie ihn anlügt und somit hat er zunächst seinen privaten Fall, da er sie ausspionieren mag. Doch alsbald hat er seine nächsten Fälle, in denen es auch um Ehebruch geht und tödlich enden... Der Krimi hat mich bestens unterhalten. Obwohl es bereits Inspecteur Sebags dritter Fall ist - mein erster mit ihm - bin ich schnell warm geworden mit Figuren und Geschehnissen. Sebags dritter Fall und sein persönlichster überzeugt auch durch den winterlichen Lokalkolorit Südfrankreichs. Die Kapitel sind allesamt angenehm kurz und kurzweilig. Die 476 Seiten lasen sich wie im Flug!

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Philippe Georget versteht sein Handwerk!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 05.11.2016

Der dritte Band um Inspecteur Gilles Sebag konnte mich überzeugen. Inhalt: Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in... Der dritte Band um Inspecteur Gilles Sebag konnte mich überzeugen. Inhalt: Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt, ein weiterer, der droht, sich in die Luft zu jagen ... Gilles findet schnell heraus, dass die Morde zusammenhängen: Es handelt sich bei allen um Eifersuchtsdramen. Philippe Georget zeigt gleich zu Beginn auf, dass er ein echtes Händchen dafür hat, Urlaubsstimmung zu erzeugen. Sowohl die Landschaftsbeschreibungen als auch die Figurenzeichnung sind als gelungen zu bezeichnen. Dabei ist das Thema mehr als aktuell, denn Affären während einer Ehe sind leider zur Normalität geworden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil man sehr schnell ins Geschehen hineinfindet. Spannung ist von Anfang an vorhanden, doch an einigen Stellen hätten es ein paar Seiten weniger sein können. Trotzdem versteht sich der dritte Band um Inspecteur Sebag als ein klassischer Kriminalroman, der mehr Stärken als Schwächen aufweist. Auf unnötige Brutalität wird dabei verzichtet und dafür eine Kriminalgeschichte angeboten, die durch ihre Protagonisten und die Atmosphäre punkten kann.

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Verfehlungen in Südfrankreich
von gaby2707 am 03.11.2016

In der Vorweihnachtszeit muss sich Lieutnant Gilles Sebag der Tatsache stellen, dass seine Frau Claire ihn mit einem Lehrerkollegen betrügt. Zutiefst verletzte versucht er seine Verzweiflung in Whisky zu ertränken. Auch in seiner Dienststelle, dem kleinen Kommissariat in Perpignan lässt ihn dieses Thema nicht los. Ein Mann, der seine... In der Vorweihnachtszeit muss sich Lieutnant Gilles Sebag der Tatsache stellen, dass seine Frau Claire ihn mit einem Lehrerkollegen betrügt. Zutiefst verletzte versucht er seine Verzweiflung in Whisky zu ertränken. Auch in seiner Dienststelle, dem kleinen Kommissariat in Perpignan lässt ihn dieses Thema nicht los. Ein Mann, der seine Tat gesteht, hat seine untreue Ehefrau nach ihrer mittäglichen Verfehlung im Hotelzimmer erschossen. Irgendetwas scheint aber an diesem Geständnis nicht zu stimmen. Als sich ein Mann vom Balkon stürzt und ein anderer sich in seinem Haus zusammen mit seiner Lebensgefährtin in die Luft sprengen will, müssen er und seine Kollegen Francois Menard, Jacques Molina und Julie Sadet ran. Lange finden sie keinen Zugang zu den Fällen, die doch zusammenzuhängen scheinen. Bis der entscheidende Hinweis von Thierry Lambert kommt. Der Krimi lässt sich leicht und flüssig lesen. Durch das langatmige Eintauchen in Gilles Sebags Privatleben allerdings gerät die Spannung, die langsam aufgebaut wird, immer wieder in seichteres Fahrwasser. Und bei mir hat sich eine gewisse Langeweile eingeschlichen. Durch die vielen Dialoge zwischen den Ermittlern bin ich auf der anderen Seite voll in die Polizeiarbeit eingebunden. Die Protagonisten haben sich durch die bildhaften Beschreibungen, ihre Eigenheiten und ihr privates Umfeld, das mir hier und da etwas zu viel war, bald in meinen Gedanken festgesetzt. Die Geschichte ist gut aufgebaut und wird schlüssig gelöst. Alle meine Fragen, die sich beim Lesen angesammelt hatten, werden beantwortet. In ganz knappen Kapiteln wird jemand vorgestellt, der sich The Eye nennt. Seine Rache hat erst begonnen. Er scheint von Hass getrieben, muss sich in Geduld üben, hat ein gutes Gedächtnis und eine gute Intuition. Ansonsten gibt es vorerst nur vage Erklärungen, die erst zum Schluss zu einem Ermittlungsergebnis führen. Die Beschreibungen von langen Stränden, Obstplantagen, Weingärten und Artischockenfeldern lassen farbige Bilder in meinem Kopf entstehen. Trotz einiger kleiner Unzulänglichkeiten hat mich das Buch gut unterhalten. Die ersten beiden Fälle von Gilles Sebag und seiner Mannschaft werde ich bestimmt auch noch lesen.

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Atmosphärischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 31.10.2016

Kurz vor Weihnachten erfährt Komissar Gilles Sebag, dass seine Frau ihn betrügt. Er fällt in ein tiefes Loch und wird von Depressionen geplagt. Doch da er Claire sehr liebt, ist ihm daran gelegen, seine Ehe zu retten. Allerdings ist es nicht leicht für ihn, den Betrug zu verarbeiten und... Kurz vor Weihnachten erfährt Komissar Gilles Sebag, dass seine Frau ihn betrügt. Er fällt in ein tiefes Loch und wird von Depressionen geplagt. Doch da er Claire sehr liebt, ist ihm daran gelegen, seine Ehe zu retten. Allerdings ist es nicht leicht für ihn, den Betrug zu verarbeiten und er verfällt immer öfter dem Alkohol, mitunter sogar während der Dienstzeiten. Zudem entfernen sich seine Kinder im Teenageralter von ihm. Zeitgleich wird eine Frau ermordet, nachdem sie sich mit ihrem Liebhaber getroffen hat. Innerhalb weniger Tage häufen sich die Eifersuchtsdramen. Gibt es einen Zusammenhang? Dies versuchen Gilles Sebag und sein Team herauszufinden. Gleichzeitig ist er damit beschäftigt, den Betrug seiner geliebten Frau Claire zu verarbeiten. Erste dürftige Ermittlungsansätze werden wieder verworfen. Die Lage scheint aussichtslos. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Täter sein könnte, da die Ermittlungen immer wieder neue Wendungen nahmen. Die Vorgängerbände um Gilles Sebag sind mir nicht bekannt, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass mir Wissen fehlt. Der Schreibstil ist flüssig und hält den Leser am Ball. Neben der Ermittlungsarbeit erfährt man eine Menge über das Innenleben des Kommissars, so dass man sich gut in seine Lage versetzen kann. Auch seine Kollegen kommen hier gelegentlich zu Wort. Das düstere Cover spiegelt perfekt die Stimmung des Kommissars wieder. Schauplatz ist der französische Ort Perpignan, an der Grenze zu Spanien gelegen. Die Landschaftsbeschreibungen vermitteln eine besonders atmosphärische Stimmung. Fazit: Ein solider Krimi mit wenigen Längen, der sich nicht nur auf die Ermittlungsarbeit konzentriert, sondern auch das Privatleben der Charaktere beleuchtet.

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